Raffiniertes Weihnachts-Menü in nur 1,5 Stunden - exotisch & lecker

Ken kocht - einfach besser essen
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3 Videoaufrufe·20.12.2024
Heute zeige ich euch mein Weihnachtsmenü für 2024 und das ist ein bisschen anders als die letzten Jahre.
Dieses Jahr haben wir außergewöhnlich viele Gäste und deswegen muss es heuer schnell gehen und trotzdem sakrisch gut schmecken.
Die meisten von euch werden wissen, dass meine bisherigen Weihnachtsmenüs eher aufwendig und zeitintensiv waren.
Wer da Bock drauf hat, kann sich gerne die alten Videos dazu anschauen, die poppen gerade auf.
Lohnen tun sie sich mit Sicherheit, aber wer für 2024 ebenfalls nicht lange in der Küche stehen will
und trotzdem lecker und gesund Weihnachten feiern möchte, dem wünsche ich jetzt viel Spaß beim Video.
Ich bin kein Ernährungsberater und deswegen gibt es auf meinem Kanal vor allem eins,
gesunde, vollwertige und ausgewogene Gerichte.
Wer schon immer mal aus welchen Gründen auch immer an einer Ernährungsumstellung interessiert,
war oder ist, bei der man auf nichts verzichten, alles sakrisch gut schmeckt und nichts gegen eine exotische Küche hat,
der ist hier genau richtig.
Und deswegen schauen wir uns jetzt einmal die Zutaten für unser Weihnachtsessen an.
Wir haben hier ein paar Kräuter, Schwammerl, Kartoffeln, Linsen und jede Menge Gewürze,
weil das ja klar ist, weil ohne gescheite Gewürze kein gescheiter Geschmack, oder?
Apropos Geschmack, jeder von euch kennt bestimmt Sambal Oelek.
Die leckere Chilipaste im viel zu kleinen Glas, das ist immer gleich leer, wenn man es einmal aufgemacht hat.
Und heute zeige ich euch mein Sambal Oelek Rezept für 500 Gramm und das stellt ihr dann einfach in den Kühlschrank,
bis es leer ist, dann habt ihr immer eine scharfe Chilipaste zur Hand.
Wichtig ist, dass die Chilis ein bisschen an Pep haben, also nicht zu mild sind,
aber natürlich müsst ihr sie schon essen können, aber da wisst ihr besser als ich, was euch taugt.
Ich mache das jetzt in der kleinen Version vor, aber die Mengen in der Videobeschreibung sind für 500 Gramm.
Dazu kommen 2-10 Knoblauch oder 4 und den reibt ihr mit rein.
Solltet ihr das alles mörsern wollen, dann müsst ihr den nicht so fein reiben.
Ein Esslöffel Salz dazu und ein Esslöffel Reisessig oder hellen Balsamico
und dann lasst die Pfefferoni ganz, wenn ihr es grob haben wollt,
oder ihr haut es in den Mörser, dann bekommt ihr so eine feine Chilipaste
und ihr habt das halbe Jahr selbstgemachtes Semmelöl im Haus.
Da Linsen heute ein wichtiger Bestandteil für das Menü sind, machen wir die auch gleich am Anfang
und ich verwende heute rote, weil die sind in einer Viertelstunde fertig
und ihr könnt aber gerne eure Lieblingslinsen nehmen.
Hauptsache das Wasser ist klar, bevor ihr zum Kochen anfangt.
Als nächstes braucht ihr so viele große Kartoffeln, wie ihr Gäste habt,
oder zwei mittlere, pro Person eine große Kartoffel.
Die stecht ihr gescheit mit der Gabel ein, mehlig oder fest kochen,
ist wurscht, was euch besser taugt.
Dann ein bisschen Salz und einen Schuss Olivenöl drüber hauen
und alles gescheit miteinander vermischen, sodass überall Öl und Salz ist
und bei 200°C Umluft für 50 Minuten in den Ofen.
Das verschafft uns jetzt genügend Zeit für den Rest,
z.B. der Füllung für die Kartoffeln und dazu haben wir uns ein Fenchel klein.
Aber das Grünzeug vom Fenchel brauchen wir später für unsere Soße
und deswegen ab auf die Seite.
Wie ihr den Fenchel klein haut, bleibt eure Sache.
Wenn ihr das aber mit meinem Heldenschwert machen wollt,
dann vergesst nicht den Code scharfe10, weil dann bekommt ihr 10% aufs Messer.
Und 10% sind 10%, weniger als 20, aber mehr als 5, oder?
Und wenn ihr aber schon ein sakrisch scharfes Schneidewerkzeug habt,
dann macht es halt mit eurem Messer.
Und wer noch keins hat, der findet es in der Videobeschreibung
mit ganz vielen anderen selbstkreierten Produkten,
z.B. einer unpasteurisierten Sojasoße, die ihr wahrscheinlich nirgendwo sonst kaufen könnt.
Das ist einfach richtig gutes Zeug, richtig gut.
Oder einen geilen Scheiß, fermentierte Aprikosenessig,
die geilste Salzalternative neben gutem Miso,
jetzt auch in Vollkorn übrigens, weil das ja klar ist.
Aber wir waren gerade beim Schneiden und wenn du das Messer als Schaufel verwenden kannst,
dann ist das schon ein geiler Scheiß.
Apropos Messer, mit dem Messer schneiden wir auch eine Karotte klein.
Ich würde die Karotte und den Fenchel as fine as possible schneiden,
weil wir machen ja Füllung und Füllungen sind besser, wenn sie nicht so grob sind,
weil dann passt mehr rein.
Und wer Karotte sagt, der sagt auch Zwiebel, zweimal, Brotbitte,
die haut es auch nach bestem Wissen und Gewissen as fine as possible,
aber da ist nicht ganz so wichtig, weil die werden eh super weich und fallen dann nicht so auf.
Und wenn ihr euch fragt, warum ich meinen Zeigefinger so blöd halte,
damit ihr kein Kochlesen könnt, weil sonst fällt mir kein Grund ein,
so einen sackrisch blöden Move zu machen.
Zwiebel in Pfanne, Gemüse in Pfanne, Öl in Pfanne und dann bei mittelhoher Hitze
anfangen Röstis zu sammeln.
Und die ganze Arbeit bis hierher hat genau so lange gedauert,
bis die roten Linsen fertig sind.
Noch bissfest, aber weich genug und die lassen wir jetzt auskühlen,
am schnellsten geht es aktuell auf dem Balcony.
Auf der Pfanne darf ruhig ein bisschen Dampf drauf sein,
weil wir reiben uns nach 2-3 Minuten 200 Gramm Schwammerl dazu,
Champignons sind absolut in Ordnung, andere gehen natürlich auch,
ihr entscheidet da und die lassen natürlich jetzt dann Wasser,
das heißt die Hitze darf schon bei 7 von 9 sein.
Aber trotzdem immer umrühren und die Röstis von der Pfanne kratzen
und da eignet sich der Saft von den Schwammerl ja schon perfekt.
Wenn alles um die Hälfte eingekocht ist, reiben wir 4 Knoblauchzehen dazu
oder 8 und mitrösten und dann 150 Gramm der gekochten Linsen unterheben.
Gewürzt wird mit einer ordentlichen Prise Basilikum,
ordentlich Rosmarin, 1-2 Teelöffel Dijon Senf und 2-3 Esslöffel Tomatenmark.
Kurz anrösten und abgelöscht wird dann mit einem ordentlichen Esslöffel
geilen Scheiß fermentierte Aprikose, einem Esslöffel Sojasauce, 10cl Wasser
und wenn die Flüssigkeit wieder verdampft ist, was relativ schnell geht,
dann können wir unsere Füllung abkühlen lassen, wobei die jetzt nicht auskühlen muss.
Die könnt ihr schon drinnen stehen lassen und nicht zu viel naschen,
weil sonst ist die Füllung weg, aber ein bisschen was geht schon.
Wir machen weiter mit den Linsen-Cevap, dazu einen bunten Koriander-Kleinhack
und ich fange dann gar nicht erst an zu zupfen, einfach mit allem, wie beim Döner.
250 Gramm gekochte Linsen in eine Schüssel, den gehackten Koriander dazu
und dann hauen wir unsere rote Zwiebel zusammen, as fine as possible.
Ich kenne da ein praktisches Messer für, sagt Bescheid, dann schicke ich was raus.
Aber nur, wenn ihr gerne Knoblauch esst, weil den brauchen wir auch 2 oder 4, 10.
Dann habt schon einen Daumengeschälten Ingwer griffbereit, geschält mit einem Teelöffel,
weil auf YouTube macht man das so, habe ich gehört.
Deswegen schreibe ich auf meinem Sparschäler Teelöffel drauf.
Und weil der Witz jetzt schon 3 Jahre gemacht wird, hören wir gar nicht erst auf damit,
weil das ja klar ist.
Einen Schuss Olivenöl dazu, den Saft einer Zitrone.
Wenn ihr die vorher ein bisschen kräftig hin und her rollt, dann geht es sich leichter mit dem Pressen.
Zum Salzen verwenden wir ein Klassiker, kennt ihr, oder?
Rote Currypaste und davon brauchen wir einen Teelöffel und einen Teelöffel Miso.
Ich nehme hier meinen Vollkornmiso, schön kräftig und einen Teelöffel helles.
Das bringt ein bisschen Tiefe in den salzigen Geschmack.
Und wenn ihr kein Miso und keine Currypaste habt, dann nehmt halt Salz.
Und nach 5 Esslöffel Semmelbrösel fangt ihr dann an zu kneten,
bis ihr einen gescheit geschmeidigen Teig habt.
Und den lasst ihr dann ein bisschen ruhen, und zwar so lange, bis wir mit den Kartoffeln fertig sind.
Die kommen aus dem Ofen direkt auf den Balkon und kühlen ein bisschen aus,
bis ihr sie ohne Probleme anfassen könnt.
Dann schneidet ihr einfach einen Deckel ab.
Dafür braucht ihr ein dünnes, scharfes Messer, sonst zerquetscht ihr die.
Und mit einem Teelöffel, ihr könnt auch einen Sparschäler nehmen,
und dann kühlt ihr die dann aus.
Damit schaffen wir uns aber nicht nur Platz für die Füllung, sondern auch einen Kartoffelstampf.
Einfach zwei Esslöffel Hefeflocken drüber hauen,
eine Prise Salz, einen Schuss Olivenöl und zwei Messerspitzen Zimt.
Affengeister-Kartoffelstampf ever!
Jetzt füllt ihr eure Kartoffeln reichlich mit Füllung, da darf ruhig was drüber schauen.
Die Gäste dürfen ruhig Angst vor dem Kleckern haben.
Also haut's rein und da drauf packt ihr dann euren Kartoffelstampf.
Richtig viel Kartoffelstampf.
Wenn ihr fertig seid, braucht ihr Backpapier und Handschuhe wären auch nicht schlecht,
weil dann wären eure Pfotschalen nicht schmutzig, während ihr eure Linsen schäpert.
Und die könnt ihr machen wie die Dachdecke, rund oder kreisförmig,
viereckig oder quadratisch, kreuzig oder einfach nur zusammendrücken.
Dann kriegt ihr so ein Wellenmuster, das ist auch super.
Jetzt wandert beides für 10 Minuten wieder in den Ofen zurück, die 200 Grad laufen
und nach 10 Minuten schauen die Kartoffeln dann so aus.
Könnt ihr länger, wenn ihr wollt.
Und die Cevap wandern umgedreht noch einmal 10 Minuten zurück.
Das sind insgesamt 20 Minuten, wo ihr einen Joghurt oder eine Alternative
und einen Quark oder eine Alternative miteinander vermischt.
Einen Teelöffel dunkles Miso als Salzkomponente,
zwei bis drei Esslöffel Olivenöl,
das Fenichelgrün von vorhin klein geschnitten und ein Knoblauchzeh fein gerieben
und einen Schuss selbstgemachte Hafermilch und wie die gemacht wird,
das Video dazu poppt gerade auf und dann alles gescheit vermischen.
Und ihr habt so herrlich geschmackige Eiweißkomponente für die Cevaps
und da die Soße ratzfatz geht, nutzen wir die restlichen 15 Minuten für unseren Mangosalat.
Kalkuliert einfach eine Mango für zwei Personen
und schaut, dass sie schon sehr reif und sehr süß ist.
Je süßer, desto besser.
Ich mag es eigentlich eher unreif, aber hierfür brauchen wir sie wirklich süß,
weil wir mit einem fermentierten Aprikosen-Essig arbeiten
und da brauchen wir einfach einen süßen Gegenspieler.
Schneidet die Mangos einfach in kleine Würfel
und kalkuliert pro Mango eine halbe große Zwiebel
und einen Teelöffel geilen Scheiß,
ein Viertelbund Koriander und ein Viertelbund Minze
und je nach Schärfegrad einen Teelöffel oder einen halben Sambal Ölek.
Gescheit durchmischen und dann bekommt jeder eine halbe Mango als Nachspeise
und wenn jeder eine ganze Mango essen soll, dann sollte es so sein.
Das macht es einfach abhängig davon,
wie viele Linsen Cevaps mit Joghurtsoße jeder im Hauptgang verputzen darf
und das wiederum hängt davon ab,
wie viele Ofenkartoffeln jeder als Vorspeise bekommt.
Aber das Schöne ist, das entscheidet die Freischnauze.
Ich wünsche euch allen nur das Beste und das beste Weihnachtsfest,
das ihr verdient habt.
Bleibt gesund und haut's rein!
