Ich habe vor ein paar Wochen in einem meiner Videos schon über positive Auswirkungen von Zuckerverzicht gesprochen: https://bit.ly/ZuckerGift_Video . Die Kollegen von @Quarks haben jetzt nachgezogen und sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt. Was passiert nun wirklich, wenn du auf Zucker verzichtest? Gibt es Entzugssymptome? Gibt es (positive) Auswirkungen auf die Gesundheit? Wenn ja, welche? Und, was sagt dazu die Wissenschaft und Studienlage?
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Im Video wird der wichtigste Grund hinter vielen Problemen beim Zuckerentzug angesprochen. Zucker bedeutet für den Körper schnelle, leicht abbaubare Energie und die möchte er haben, um sich vor dem Verhungern zu schützen. Wenn wir bewusst auf Zucker verzichten, meckert der Körper. Hier wird gesagt, dass man sich nicht so wohl fühlt, im Prinzip fordert der Körper dabei aber nur Zucker ein und das kann zu Heißhunger und Stimmungsschwankungen führen. Gerade der Heißhunger ist dabei das gefährliche, denn sobald der auftritt, konzentrieren wir uns unbewusst auf besonders kohlenhydratreiche, zuckerhaltige Speisen und die lassen den Blutzucker in die Höhe schießen. Das eigentliche Problem ist: Der Heißhunger ist zu stark, dein Kopf ist zu schwach. Denn wir wissen ja Alle, dass Heißhunger auf Süßes uns zwar schmeckt, aber unserer Gesundheit auf Dauer schadet. Ganz wichtige medizinische Stichworte: Blutzuckerspiegel, Diabetes, Fettleber, Bauchfett, Hormonschwankungen, Insulinresistenz, metabolisches Syndrom.
Der Bliss Point ist kein neues Konzept, aber viel zu unbekannt. Lebensmittelhersteller nutzen dabei Befragungen, um in ihren Produkten die perfekte Abstimmung von salzig, süß und fettig zu bekommen. Da der für jeden natürlich unterschiedlich hoch liegt, sind die Wahrnehmungen teilweise deutlich unterschiedlich. Du kennst doch garantiert auch mindestens eine Süßigkeit, die Dir deutlich zu süß ist, anderen aber super schmeckt. Inwieweit diese Bliss Points dauerhaft veränderbar sind, wird immer wieder untersucht, weil sich dahinter auch möglicherweise die Antwort auf die Frage nach dauerhaft gesunder Ernährung verstecken könnte. Für uns ist beim Zuckerverzicht aber erstmal wichtig, dass wir daran denken, dass der Geschmack zumindest temporär leidet, wenn wir uns bewusst weit vom Genusspunkt bei Zucker entfernen.
Als Endverbraucher ist es schwierig, den Überblick auch nur ansatzweise zu behalten. Unterm Strich zeigt sich aber , dass Zucker in allen seinen Formen negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat und es eben nicht vollkommen egal ist, woher die Kalorien kommen, die wir unserem Körper zuführen. Das lässt dann am Ende eigentlich nur einen Schluss zu: Wer krank ist oder Gefahr läuft, die typischen Krankheiten wie Diabetes, Übergewicht etc. zu bekommen, sollte Zucker reduzieren und die Quellen des Zuckers auch überdenken.
Mehr dazu aber in meinem Reaction.
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Ja, hallo zusammen wieder zu einem neuen Reaction-Video von mir und ich habe ja vor ein paar Wochen
in einem meiner Videos schon über die positiven Auswirkungen von Zuckerverzicht gesprochen.
Und jetzt, die Kollegen von Quarks haben jetzt nachgezogen und sich ebenfalls mit dem Thema
mal beschäftigt, ist ja auch ein wichtiges Thema und da schauen wir mal rein.
Ja, hallo, mein Name ist Dr.
Tobias Weige und mit meinem YouTube-Kanal möchte ich einen Beitrag leisten, medizinisch
verständlich und korrekt aufzuklären über Gesundheitsthemen, Medizin, Erkrankungen
und auch Reactions mache ich zu Gesundheitsthemen, Medizin-Videos und wenn ihr nichts mehr verpassen
wollt, dann gerne abonniert jetzt meinen Kanal.
Zucker, wirklich überall ist Zucker drin und zwar eine heftige Menge.
Aber was passiert, wenn ihr den Zucker mal konsequent weglasst?
Ich werde nichtmals einen Tag durchhalten ohne Zucker.
Gestern war der Schmerz hier, jetzt ist er hier, das ist doch nicht normal.
Ich habe viel mehr Energie und Fokus.
Also so ganz glauben kann ich das selber noch nicht.
Es gibt super viele von solchen Erfahrungsberichten.
Aber welche Effekte können wir tatsächlich wissenschaftlich begründen?
Und ich hatte unglaublich Kopfschmerzen.
My head is absolutely pounding right now.
Wirkt Zuckerverzicht also wirklich wie so ein richtiger kalter Entzug?
Gucken wir uns mal an, ob sowas hier zutrifft.
Binging, craving, also verlangen, Toleranzentwicklung, also dass man die Dosis immer steigern muss.
Kontrollverlust, dass du konsumierst, obwohl du es eigentlich gar nicht willst.
Konsum trotz negativer gesundheitlicher Folgen, Entzugserscheinung.
Kommt euch das irgendwie bekannt vor, wenn ihr an Süßes denkt?
Das sind die Kriterien für Sucht.
Und genau daher kommt auch die Vermutung, dass Zucker uns wirklich richtig süchtig machen könnte.
Das wird unter Wissenschaftlern gerade kontrovers diskutiert.
Es gibt nämlich auch ein paar Punkte, die nicht so ganz passen.
Zum Beispiel werdet ihr vermutlich euer Leben nicht komplett vernachlässigen,
weil sich wirklich alles um Zucker dreht.
Bei Nagetieren weiß man, die kriegen tatsächlich richtige Entzugserscheinungen.
Die klappern bei Zuckerentzug mit den Zähnen.
Bei Menschen gibt es aber keine Belege dafür,
dass sie wirklich richtige Entzugserscheinungen bekommt.
Und das gilt auch für die Kopfschmerzen.
Wenn Leute in Studien gedacht haben, sie bekommen Zucker,
aber eigentlich Süßstoffe gekriegt haben,
dann wurden keine Kopfschmerzen berichtet.
Ganz interessant und bevor ich jetzt auf die Entzugserscheinungen bei Zuckerverzicht eingehe,
müssen wir direkt einmal zu Beginn auch schon hier sehr genau sein.
Hier wird ja gesagt, dass in Studien Kohlenhydrate die Kopfschmerzen verhindert haben.
Das glaube ich sehr gerne, denn Kohlenhydrate sind nichts anderes als Zucker.
Kohlenhydrate bestehen aus unterschiedlich langen Verbindungen,
aus unterschiedlich langen Verbindungen von Zuckermolekülen.
Und solange der Körper diese aus egal welcher Quelle,
beispielsweise Nudeln, Kartoffeln, Reis etc. bekommt,
werden auch keine Entzugserscheinungen auftreten, denn er wird ja gut versorgt.
Es gibt aber die Unterscheidung, das ist wichtig,
in gute und schlechte Kohlenhydrate.
Und das, was wir allgemein als Zucker kennen, ist wohl eine der schlechtesten Varianten.
Wir sprechen auch gleich noch darüber, warum das so ist.
Aber, bitte, wichtig, nicht per se Kohlenhydrate verteufeln.
An dieser Stelle will ich das einmal betonen.
Und sogar Zucker kann sogar in bestimmten Situationen,
zum Beispiel direkt nach dem Sport, um so einen anabolen Zustand zu haben
und sich schnell wieder mit Energie aufzufüllen zum Beispiel,
extrem nützlich und vorteilhaft sein.
Heißt das also, das ist alles nur Einbildung,
wenn ihr euch in den ersten Tagen irgendwie unwohl oder schlapper fühlt?
Nicht unbedingt, denn was wir nämlich wissen,
Zucker aktiviert unser Belohnungssystem im Gehirn.
Es schüttet Dopamin aus und wir fühlen uns dadurch besser.
Ohne Zucker natürlich auch erstmal kein Dopamin.
Und unserem Gehirn fehlt der Zuckerkick oder das Ho.
Das sieht nämlich normalerweise so aus.
Hier frühstückt ihr was und dann steigt euer Glukosspiegel im Blut,
also euer Blutzuckerspiegel.
Das macht uns erstmal etwas wacher und die Laune steigt auch.
Um jetzt den Zucker als Energielieferant in unsere Zellen zu schleusen,
brauchen wir das Hormon Insulin.
Wenn das ausgeschüttet wird, sinkt der Blutzuckerspiegel wieder.
Wenn wir es jetzt gewohnt sind,
morgens richtig schön süß und kohlenhydratreich zu frühstücken,
dann ist unsere Blutzuckerkurve beim Zuckerverzicht
im Vergleich nicht mehr so steil wie vorher.
Gesundheitlich ist es zwar super,
aber unserem Gehirn und auch dem Rest unseres Körpers passt das erstmal nicht,
weil die das gar nicht gewohnt sind.
Und deshalb kann es schon sein,
dass du dich am Anfang irgendwie unwohl fühlst oder einfach schlamm.
Ja, hier wird auch der wichtigste Grund,
der jetzt hinter vielen Problemen beim Zuckerentzug angesprochen, sehr gut.
Zucker bedeutet für den Körper, für unseren Körper,
schnelle, leicht abbaubare Energie.
Und die möchte unser Körper natürlich haben,
um sich vor dem Verhungern zu schützen.
Klar, und wenn wir bewusst jetzt auf Zucker verzichten,
dann meckert unser Körper.
Hier wird gesagt, dass man sich nicht so wohl fühlt.
Im Prinzip fordert der Körper dabei aber nur Zucker ein.
Das ist das, was er macht.
Der Körper verlangt quasi nach dem Zucker
und das kann zu Heißhunger und auch zu Stimmungsschwankungen führen.
Das sind so die ganz typischen Folgen.
Gerade der Heißhunger ist dabei das Gefährliche, muss man sagen.
Denn sobald der auftritt,
konzentrieren wir uns ja unbewusst auf besonders kohlenhydratreiche Ernährung
oder zuckerhaltige Speisen, Süßigkeiten.
Das ist ja das, was wir immer zu uns nehmen,
wenn wir Heißhungerattacken haben.
Und die lassen natürlich den Blutzucker in die Höhe schießen.
Das eigentliche Problem ist also,
der Heißhunger ist zu stark, dein Kopf ist zu schwach.
Denn wir wissen ja alle, dass Heißhunger auf Süßes uns zwar schmeckt,
aber unserer Gesundheit auf Dauer zumindest eher schadet.
Und gerade diese Heißhungerattacken, die sind quasi gefährlich.
Und das macht unser Körper, weil er halt nach diesem Zucker,
nach den Kohlenhydraten sozusagen schreit, die verlangen.
Ganz wichtige medizinische Stichworte jetzt auch hier.
Blutzuckerspiegel, Diabetes, Fettleber, Bauchfett,
Hormonschwankungen, Insulinresistenz, metabolisches Syndrom.
All das hat was mit den Themen Zucker und Zuckerverzicht zu tun.
Schauen wir jetzt aber mal weiter.
Wenn ihr das probiert habt, schreibt uns doch gerne mal,
wie das bei euch so war.
Okay, die nächsten Tage passiert dann was,
was ihr aber erst mal gar nicht so merkt.
Eure Geschmackswahrnehmung verändert sich.
An den Geschmacksknospen auf der Zunge bleibt zwar alles gleich,
aber unser Gehirn verarbeitet die Süße wieder ganz anders.
Es wird sensibler.
Ihr könnt also plötzlich geringere Zuckermengen wahrnehmen
und Süßes schmeckt intensiver.
Nicht so klar ist, ob sich dann wirklich auch der sogenannte
Blisspoint verschiebt.
Also das, was ihr als optimale Süße empfindet.
Es kann also sein, dass ihr plötzlich merkt,
dass euer Lieblings-Eis wirklich super süß ist,
aber ihr findet es trotzdem weiter richtig gut.
Aber je länger ihr verzichtet, desto krasser wird das.
Und je mehr Zucker ihr vorher gegessen habt,
desto stärker werdet ihr das merken.
Und das ist auch bei vielen der anderen Effekte so,
von denen wir euch gleich erzählen.
Sondern damit klar ist, worauf genau ihr dafür verzichten müsst,
was meinen wir eigentlich mit Zuckerverzicht?
Ja, und genau das ist auch der Punkt,
den wir immer wieder aktiv in den Mittelpunkt stellen müssen,
wenn wir bewusst auf Zucker verzichten.
Richtig guter Begriff, oder gut, dass es hier gesagt wird.
Der Blisspoint ist nämlich kein neues Konzept oder so,
aber viel zu unbekannt.
Ist aber ganz wichtig.
Lebensmittelhersteller nutzen dabei Befragungen,
um in ihren Produkten die perfekte Abstimmung,
nämlich von salzig, süß und fettig zu bekommen.
Und da der für jeden natürlich unterschiedlich ist,
unterschiedlich hoch liegt,
sind die Wahrnehmungen teilweise deutlich unterschiedlich.
Klar, du kennst doch,
beispielhaft garantiert, auch mindestens eine Süßigkeit,
die dir deutlich zu süß ist,
vielleicht im Vergleich zu jemand anders,
anderen aber super schmeckt.
Aber du findest es irgendwie echt,
nein, das ist zu süß für dich.
Inwieweit diese Blisspoints, das ist es nämlich,
dauerhaft veränderbar sind,
wird immer wieder untersucht,
weil sich dahinter auch möglicherweise
nämlich die Antwort auf die Frage
nach dauerhaft gesunder Ernährung verstecken könnte.
Blisspoints mehr zu verstehen,
besser zu verstehen, ist wirklich wichtig.
Und für uns ist beim Zuckerverzicht aber erst mal wichtig,
dass wir daran denken,
dass der Geschmack zumindest temporär leidet,
wenn wir uns bewusst weit vom Genusspunkt
beim Zucker sozusagen entfernen.
Wir hier reden von Zucker,
der von der WHO als freier Zucker bezeichnet wird.
Also sowas wie Sirup, Honig, Fruchtsaft
und ja, auch Agavendicksaft.
Und der ganze zugesetzte Zucker,
der zum Beispiel auf der Zutatenliste steht,
den wegzulassen, ist gar nicht so einfach,
weil fast überall Zucker drin ist
und weil es über 70 verschiedene Begriffe für freie Zucker gibt.
Was wir mit Zuckerverzicht nicht meinen,
ist zum Beispiel ein bisschen frisches Obst.
Denn da gibt es einen feinen Unterschied.
Und zwar im Obst ist der Zucker quasi in Ballaststoffe verpackt,
und zwar in wasserlösliche und wasserunlösliche.
Beide zusammen sorgen dafür,
dass der Zucker nicht so schnell ins Blut gelangt,
wie zum Beispiel bei einem Saft ohne Ballaststoffe.
Ja, klingt jetzt erst mal hier so,
als ob Fruchtzucker irgendwie weiterhin erlaubt sind.
Ich finde aber gut, dass hier erst mal natürlich unterschieden wird
und erklärt wird, was mit Zucker gemeint ist.
Wirklich gut gemacht da.
Aber finde ich alleine aus praktischer Sicht schwierig.
Mit dem Fruchtzucker denn streng genommen,
gehören dazu ja auch Säfte.
Und gerade die sind wieder absolut, muss man sagen,
nicht empfehlenswert, auch gerade so Smoothies zum Beispiel nicht.
Denkt man immer, man tut was Gutes,
aber in Wirklichkeit sind diese ja extrem zuckerhaltig.
Früher hieß es ja immer, dass frisch gepresster Orangensaft
zum Beispiel zum gesunden Start in den Tag gehört.
Das kenne ich auch noch als kleines Kind,
immer einen schönen frischen O-Saft trinken.
In Säften fehlen aber die Ballaststoffe, was hier gesagt wird.
Und dann bleibt nur noch der Zucker übrig.
Und der lässt den Blutzuckerspiegel,
der auch hier gerade erklärt wurde, sozusagen in die Höhe schnellen.
Deshalb für Eltern auch wichtig,
Kinder nur selten puren Fruchtsaft trinken lassen.
Lieber Schrollen oder reines Mineralwasser.
Trotzdem natürlich, klar, ein Orangensaft ist besser als eine Cola.
Das stand 2017 genauso im Tagesspiegel.
In einer Anzeige, written by WVZ.
Der Text stammt also direkt aus der Feder der Zuckerindustrie.
Mittlerweile heißt es auf der Website der Zuckerverbände
Zucker per se nicht krank und nicht dick.
Was stimmt, ob ihr wirklich abnehmt, das hängt von vielen Faktoren ab.
Unter anderem auch davon,
ob und mit was ihr den ganzen eingesparten Zucker ersetzt.
Es gibt in Studien aber zahlreiche Hinweise darauf,
dass es nicht nur um die Kalorien geht, die ihr einspart,
sondern dass man selbst bei der gleichen Zahl an Kalorien
allein durch den Zuckerverzicht ein bisschen abnehmen kann.
Oder dass dieser Verzicht bei verschiedenen Krankheiten
sogar erst dazu führen kann, dass ihr überhaupt abnehmt.
Ganz wichtig, Kalorien ist nicht gleich Kalorien.
Es wirkt im Körper ja, dass Glucose verstoffwechselt wird
und überschüssige Energie als Fett gespeichert werden kann.
Fettverbrennung, die ihr beim Abnehmen hier braucht,
ist aber genau das Gegenteil davon.
Insulin blockiert also deine Fettverbrennung.
Das seht ihr hier.
Wenn Insulin steigt, dann wird kein Fett mehr verbrannt.
Das ist übrigens auch der Grundmechanismus,
der hier erwähnt wird, der viele Menschen zum Fasten herbringt.
Solange du nämlich nichts außer Wasser zu dir nimmst,
steigt auch der Blutzuckerspiegel nicht an
und du bleibst im Bereich der Fettverbrennung.
Viele Fasten-Methoden locken ja so mit Ausnahmen,
die man machen kann, so von täglich ca. 500 Kilokalorien
oder flüssigen Mahlzeiten, dass das geht.
100 Gramm Vollmilchschokolade haben ca. 500 Kilokalorien
und enthalten dabei etwas mehr als 50 Gramm Zucker.
Und damit liegen wir also schon über der Empfehlung der WHO
von 50 Gramm täglich,
sollen aber streng genommen noch fasten.
Wenn du also fasten willst, dann probiere es nur mit Wasser.
Der Körper hat noch genug Reserven,
um auch längere Phasen zu überstehen.
Und dann gehst du nämlich auf Nummer sicher,
dass die Fettverbrennung tatsächlich auf Hochtouren läuft.
Generell Fasten, Crashkuren,
ich persönlich würde sowas immer nicht empfehlen,
denn so Extreme sind meist nicht gut.
Bei Fastenzeiten von weniger als 2-3 Tagen
musst du dir auch keine Gedanken
über eine Unterversorgung mit Nährstoffen machen.
Da, wenn du das 2-3 Tage im Haar machst, nur mit dem Wasser,
das geht quasi noch.
Du musst lediglich, dass es entscheidend diszipliniert
gegen den Wunsch des Körpers nach Nahrung ankämpfen.
Alles eine Kopfsache.
Und der Körper, der gewöhnt sich daran
und fordert irgendwann auch immer weniger ein.
Das ist tatsächlich so.
Anders gesagt, tatsächlich,
das Auftreten von Heißhungerattacken z.B. lässt sich wegtrainieren.
Zucker verhindert quasi, dass du wirklich richtig satt wirst.
Fructose z.B. sorgt dafür, dass das Appetithormon Ghrelin,
das steuert maßgeblich, wie viel du isst,
dass das nach dem Essen nicht so stark absinken kann,
wie es eigentlich soll.
Und wir haben irgendwie weiter Appetit.
In Agavendicksaft steckt z.B. viel Fructose als freier Zucker.
Aber auch in Softdrinks.
Und wenn ihr so was richtig ordentlich Zuckerhaltiges esst
oder Zucker pur wie in einem Softdrink,
dann sieht unser Blutzuckerspiegel nicht mehr so aus,
wie wir das am Anfang gesehen haben,
sondern wir kriegen eine Blutzuckerspitze.
Unser Körper reagiert mit deutlich mehr Insulin.
Und der Blutzuckerspiegel, der sinkt abrupt ab.
Und wenn er hier drunter unter unserem nüchternen Wert sinkt,
dann ist das ein Alarmsignal für unseren Körper.
Der steuert mit Adrenalin gegen.
Und das macht uns gestresst, so ein bisschen hangry.
Und wir kriegen Heißhunger.
Und das kann dann eben dazu führen,
dass wir ständig Bock haben auf Snacken
und über den Tag hinweg mehr essen,
als unser Kalorienbudget eigentlich erlauben würde.
So. Und wenn wir jetzt keinen Zucker mehr essen,
dann normalisieren sich diese Regelkreisläufe mit der Zeit wieder.
Sehr gut.
Und wenn du dir die Grafik jetzt einmal genau angeschaut hast,
dann ist dir vielleicht auch aufgefallen,
dass wir am Ende der Zuckerspitze
ja auch wieder in einem Insulinbereich sind,
der Fettverbrennung ermöglicht.
Das war ja das super Interessante dabei gerade auch.
Das stimmt zwar.
Genau dann leiden wir aber an Heißhunger
und dem zusätzlichen Stress, was ja hier auch gesagt wird.
Stichwort Adrenalinfreisetzung.
Und müssen wir uns dann dem Ganzen hier eigentlich,
oder sollten wir uns nicht freiwillig aussetzen.
Nach einer kurzen Gewöhnungsphase ist es deutlich einfacher,
den Insulinspiegel dauerhaft niedrig zu halten.
Und das ist das Ziel, diese Blutzuckerspitzen nicht zu bekommen,
den Insulinspiegel dauerhaft niedrig zu halten.
Und ich werde bestimmt auch das eine oder andere Plätzchen essen,
aber alles in Maßen.
Ich bin so froh, diese sieben Tage durchgezogen zu haben.
Das ist jetzt mal ein ganz netter Mini-Versuch gewesen,
aber wirklich geändert hat sich damit ja nichts.
Klar, der Geschmackssinn ist jetzt etwas sensibler
und bleibt das auch kurzfristig.
Aber so wie mit dem ursprünglichen Zuckerkonsum
das Gewicht wiederkommt,
wird auch alles andere wieder zurückgedreht.
Spannend wird es daher jetzt erst, wenn man das noch länger durchzieht.
Ja, genau hier wird jetzt ein ganz wichtiger Punkt angesprochen.
Dieser ganze Stress, die ganzen Entzugserscheinungen,
nennen wir es mal so, und der Kampf, der bringen nur was,
wenn wir das langfristig durchziehen.
Das ist das ganz Entscheidende.
Eine Woche, nicht einmal ein Monat bringen uns langfristig etwas.
Machen vielleicht sogar den Gegenteileffekt.
Hier wird ja gesagt, alles wird wieder zurückgedreht.
Ja, das passiert.
Wenn wir danach wieder an alte Muster zurückfallen.
Ein kompletter Verzicht ist dabei auch eher untypisch.
Würde ich auch nie empfehlen.
Ist zu extrem.
Extreme sind nie gut, weil es einfach kaum möglich ist,
jeden Zucker aus unserem Leben zu verbannen.
Und wir wollen ja auch noch leben.
Die Schwellenwerte der WHO, also 25 bzw. 50 Gramm täglich,
sind da, finde ich, schon ein besserer Richtwert.
Und grundsätzlich können wir sagen, dass weniger immer besser ist.
Logisch.
Und wenn es schon Zucker sein muss,
dann wenigstens in komplexen Kohlenhydraten.
Komplexe Kohlenhydrate, gute Kohlenhydrate, das ist Stichwort,
die im Körper erst langwierig aufgespalten werden müssen
und den Blutzuckerspiegel dann auch natürlich weniger stark belasten.
Auch bei Zucker gibt es Unterschiede.
Glucose, Fructose, Galactose etc.
Nochmal, erstens gute Kohlenhydrate,
zweitens 80, 20 würde ich sagen immer,
vielleicht sogar 90, 10 Regel.
Das heißt, auf die, nenne ich es mal so,
Big Points, im positiven Sinne, verzichten.
Das macht den Großteil aus.
Dann eine absolute Karenz zu haben, 100% zu verzichten,
ist schwierig, für viele dauerhaft nicht durchführbar, durchziehbar.
Und dann kommt halt der Jojo-Effekt,
dann wird alles zurückgedreht, wie er gerade gesagt hat.
Und ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, ob das gut ist.
Auch Stichwort Psyche, Spaß am Leben etc.
Extremen sind halt, wie gesagt, nie gut.
Aber die großen Sünden, was ich jetzt gerade Big Points genannt habe,
die weglassen und dann auch so ein paar Tricks anwenden,
die ich auch immer wieder nenne in meinen Videos.
Man kann manche Vorgänge im Körper nämlich auch durch Tricks
quasi fördern bzw. austricksen.
Innerhalb der ersten beiden Wochen beginnt der Blutdruck abzusinken.
Für manche spürbar, für andere nicht.
Für die allermeisten dürfte das ein sehr positiver Effekt sein.
Es kann aber auch erst mal sehr stark runterrauschen,
sodass der Kreislauf ein bisschen schwächelt
oder man sich schlapp fühlt.
Und dann geht es aber oft bergauf.
Spätestens dann berichten die meisten von mehr Energie,
besserem Schlaf und mehr Konzentration.
Und auch das hängt damit zusammen, dass wir dem Körper
eben nicht mehr diese extremen Insulinspitzen zumuten.
Denn nach jedem High kommt eben auch ein Low,
in dem z.B. die Konzentrationsfähigkeit vorher gelitten hat.
Aber auch hier gilt wieder, es kommt immer darauf an,
wie viel Zucker ihr vorher gegessen habt, ob das wirklich auffällt.
Ja, ob das jetzt wirklich auffällt, ist aus medizinischer Sicht
erst einmal egal.
Unterm Strich haben wir die positiven Auswirkungen
des niedrigen Blutdrucks und mehr Energie.
Und das ist ja schon mal gut.
Alleine dafür lohnt es sich schon, den Zuckerkonsum natürlich zu senken.
Einen zu hohen Blutdruck bemerken wir meistens nicht.
Wir fühlen uns oft mit hohem Blutdruck sogar eher gesund.
Das muss man ja auch oft sagen.
Eher Menschen mit niedrigem Blutdruck fühlen sich ungesund.
Aber hoher Blutdruck ist ungesund.
Dabei ist das nämlich einer der häufigsten Ursachen,
nämlich für Gefäßschädigungen, die dann über langen,
zu Herzinfarkten, Schlaganfällen etc. führen können.
Bluthochdruck erhöht auch die Gefahr von Gefäßverkalkung.
Muss man sich halt vorstellen wie so ein Gartenschlauch.
Und da ist ein starker Druck drauf.
Das ist natürlich für den Schlauch, für das Schlauchsystem schlecht.
Salz ist übrigens so das nächste Thema,
das man sich nach dem Zucker unbedingt einmal anschauen sollte.
Und diese Studie hier, die verspricht auch bei Salzverzicht
nämlich einen deutlich verbesserten Blutdruck.
Wenn ihr euren Zuckerkonsum runterschraubt,
dann könnte das Risiko für solche Krankheiten sinken.
Allein durch Zuckerverzicht.
Was wir wirklich erstaunlich fanden,
schon innerhalb dieser ersten 1,5 bis 2 Wochen fängt der Körper an,
bestimmte Folgen von zu viel Zucker rückgängig zu machen.
Z.B. eine Fettleber.
Das betrifft v.a. Menschen mit hohem Gewicht, aber eben nicht nur.
Und auch eine Insulinresistenz bessert sich.
Es gibt eine Studie, die zeigt das ziemlich deutlich.
Da hat man Kindern und Jugendlichen mit Übergewicht
und mindestens einer Stoffwechselstörung
den Zuckergehalt drastisch reduziert.
9 Tage lang, gleiche Menge an Kalorien,
nur der Zucker wurde durch Stärke ersetzt.
Und das Krasse war, nicht nur Blutdruck, Herzfrequenz
und Insulinwerte waren besser.
Die Kinder hatten schon nach 9 Tagen signifikant weniger Bauchfett und ...
Sehr gut, sehr gut.
Und das muss man sich mal vorstellen,
dass eine Erkrankung der Leber schon in so kurzer Zeit beginnt,
sich zurückzubilden.
Ja, das ist stark, das ist gut, das ist wichtig.
Die Studie habe ich auch gelesen, das ist wirklich erstaunlich,
wie schnell Zuckerverzicht die Gesundheit effektiv verbessern kann.
Und das bin ich auch in meinem ursprünglichen Video drauf eingegangen,
was ich schon vor ein paar Wochen vor Quarks gebracht habe.
Wenn du jetzt also an Bluthochdruck, an Fettleber, Prädiabetes,
also so ein Diabetesvorstadium oder ähnliche Erkrankungen leidest,
wenn du weißt, dass du übergewichtig bist,
kannst du dir selbst einen großen Gefallen tun,
wenn du Zucker stark reduzierst und auf die Zuckerquellen achtest.
Denk dabei sozusagen an die Big Points,
also die großen Sünden, die weglassen.
Aber auch mit unserem Äußern soll etwas passieren.
Innerhalb der ersten 4 Wochen berichten viele Menschen
nämlich auch von sichtbaren Effekten.
Und ich habe das Gefühl, meine Haut wird immer besser.
Außerdem habe ich gemerkt, dass meine Haut viel besser geworden ist
und Unreinheiten verschwunden sind.
Es gibt zwar Studien, die auf verbesserte Akne
oder theoretisch langfristig weniger Falten hindeuten,
aber wirklich gut untersucht ist das nicht.
Also eher überhaupt nicht gut.
Wenn, dann fällt so ein Effekt auf die Haut vermutlich eher dann auf,
wenn ihr wirklich stärkere Hautprobleme hattet.
Und es ist wahrscheinlich auch deshalb so schlecht belegt,
weil viele sowieso gesünder mit ihrem Körper sind.
Das ist wichtig.
Sie schlafen vielleicht länger, essen ausgewogener,
der Stresspegel sinkt.
Das mit der Haut könnten also auch indirekte Effekte sein.
Ja, das ist ein ganz wichtiger Aspekt generell.
Und ich habe in meinem Video auch die positiven Effekte
auch schon angesprochen.
Denn wenn hier auch erwähnt wird,
es gibt Studien, die das belegen.
Bei den von Quarx jetzt erwähnten Studien
muss man aber auch darauf hinweisen,
dass die positive Wirkung nicht einwandfrei
auf den Zucker zurückzuführen ist.
Und sie erwähnt das ja hier auch gerade.
Schwere Akne, Unreinheiten etc.
sind häufig besser geworden.
Ja, die Behauptungen der Influencer
sind aber häufig mit Vorsicht zu genießen.
Das erwähnt sie hier auch.
Das ist wichtig.
Stichwort Zufall.
Gab es auch andere Veränderungen im Leben
bis auf weniger Zucker?
Was ist mit der Jahreszeit?
Hat man sich insgesamt gesünder ernährt?
Hat man mehr geschlafen etc.?
Theoretisch muss ja alles andere gleich sein,
um auf Zusammenhänge schließen zu können.
Und ferner, das ist auch immer wichtig,
ist Kausalität nicht das gleiche wie Korrelation.
Also die Schuld in die Schuld zu schieben.
Und das zeigt eben,
was bei Ernährungsstudien zu Zucker so schwierig ist.
Und was uns bei der Recherche teilweise
echt fast in den Wahnsinn getrieben hat.
Zwar ist der Mechanismus,
dass die Leber zu viel Fructose als Fett speichert, bekannt.
Aber die beste Form von Beweis,
die Studien nach höchstem Qualitätsstandard,
die lassen sich einfach gar nicht durchführen.
Man müsste dazu zum Beispiel den Leuten
gezielt nur Fructose geben.
Völlig ohne Glucose.
Das funktioniert zwar einige Tage im Labor,
aber eben überhaupt nicht im Alltag
und über Lebensmittel.
Und solange bis die Leute eine Fettleber kriegen,
ethisch fragwürdig.
Und dann müsste man auch noch alles herausrechnen,
was das Ergebnis verzerren könnte.
In der Realität unmöglich.
Ist so.
Und genau das versucht die Zuckerindustrie
immer wieder auszunutzen, um Zweifel zu sehen.
Ihr erinnert euch an die Anzeige von vorhin.
Es schleicht sich aber auch
in wissenschaftliche Fachmagazine.
Da ist zum Beispiel die Studie hier
zumindest interessant.
Alles in allem lassen die derzeitigen
wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht den Schluss zu,
dass Zucker in der Nahrung per se
der menschlichen Gesundheit schadet.
Und im Kleingedruckten liest man dann,
der einzige Autor ist beim
Lobbyverein Wirtschaftliche Vereinigung Zucker
angestellt.
Wenn wir aber nochmal an unsere Grafik von gerade denken.
Dass freie Zucker einen Einfluss
auf verschiedene Krankheiten haben,
das ist schon ziemlich gut belegt.
Ja, absolutes Problem bei den Studien.
Generell ist sowas ja immer ein Problem.
Und hier sieht man nochmal gut,
wie auch die aktuelle Studielage aussieht.
Sehr gut gemacht von Quarks auch.
Als Endverbraucher, für uns
als Konsumenten ist es schwierig,
den Überblick auch nur ansatzweise zu behalten.
Klar, unterm Strich zeigt sich aber
in jeder Spalte oben,
dass Zucker in allen seinen Formen
negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat.
Und das muss man letztlich uns merken.
Das ist nun mal so. Und es eben
nicht vollkommen egal ist, woher die Kalorien kommen.
Kalorie ist nicht gleich Kalorie,
die wir unserem Körper zuführen.
Aber, das auch nochmal gesagt,
es gibt auch Situationen, in denen Zucker
sogar gut für unseren Körper ist.
Zum Beispiel direkt nach dem Sport.
Während eines Wettkampfes vielleicht.
Aber, ganz wichtig nochmal zum Schluss.
Wer krank ist oder Gefahr läuft,
die typischen Krankheiten wie Diabetes,
Übergewicht, Fettleber etc.
Metabolisches Syndrom zu bekommen,
der sollte Zucker reduzieren und die Quellen
des Zuckers auch überdenken.
Weniger Zucker und
guten Zucker. Und gerade das Thema
auch Zuckeralternativen.
Das ist nochmal so ein separates Thema.
Ganz einfach. Ein Umstieg auch
auf zuckerfreie Getränke,
zum Beispiel. Das sollte der erste Schritt sein.
Eine ganze Menge Zucker kann man
dadurch einsparen und das fällt nach
1-2 Wochen meistens einem gar nicht
mehr schwer. Trinkt kaltes Wasser
zum Beispiel. Unser Ziel kann
nicht sein, komplett auf Zucker zu verzichten.
Das ist zu schwierig. Das ist auch einfach
unrealistisch. Denkt an
die Big Points. Langfristig
aber 30-40% weniger Zucker.
Das ist absolut realistisch und bringt
uns schon ein gutes Stück weiter.
Und wir sollten ja langfristig was
verändern. Also,
auf geht's. Verzichtet jetzt auf Zucker.
Vor allem erstens süße Blöcke weglassen
und zweitens unnötiges Naschen
reduzieren.
Das war es einmal. Eine Reaction zu diesem Video
jetzt. Ich hoffe, das hat gefallen.
Vielen Dank und bleibt mir treu.