Physiker und Autor Thomas Campbell beantwortet in diesem 4-minütigen Video die Frage, ob sein Modell der Realiät nicht nur eine Metapher darstellt. Dabei erklärt Tom, dass im Grunde alle wissenschaftliche Modelle nur Metaphern sind, die versuchen, die Realiät zu beschreiben, um anderen Menschen dabei zu helfen, die Welt besser zu verstehen.
Videobeschreibung, Übersetzung und Voice-over von: www.matrixwissen.de
Wer sich über My Big TOE intensiver mit MBT-erfahrenen Menschen austauschen möchte, kann dies in unserer neuen Telegram-Gruppe tun: https://t.me/+UEka6cVBmXY2ODAy
Weitere Informationen rund um My Big TOE und zur deutschen Übersetzung der Bücher, regelmäßige Updates sowie die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Feedback zu hinterlassen gibt es auf: http://www.my-big-toe.de / https://www.tom-campbell.de
Die drei Bücher der Trilogie sind in deutscher Sprache bei Amazon wie folgt erhältlich:
https://www.mbtevents.com - Toms Veranstaltungen, Online-Veranstaltungen, das Online-Programm Advanced Explorers und binaurale Beats!
Ja, absolut.
Deshalb sage ich zu Anfang meiner Vorträge immer, verwechseln Sie nicht das Modell der
Realität mit der Realität selbst.
Dies ist nur ein Modell.
Ein Modell muss nützlich sein für andere Menschen, und um nützlich zu sein, muss es
die Realität in einer leicht verständlichen Sprache beschreiben.
Die zum jeweiligen Zeitpunkt übliche Sprache ist aber vergänglich.
Sprache und Formulierungen, mit denen man vor 2.000 oder 3.000 Jahren die Welt beschrieben
hat, unterscheiden sich völlig davon, wie wir sie heute beschreiben.
Der Sinn meines Modells besteht darin, Menschen zu helfen, die primär auf die linke Gehirnhälfte
fokussiert sind und in der westlichen Kultur leben.
Dabei spielt es keine Rolle, wo genau diese Menschen leben, denn die westliche Kultur
hat sich inzwischen fast überall auf der Erde verbreitet.
Umso mehr die linke Gehirnhälfte dominiert, umso mehr verliert man den Bezug zu den großen
ganzheitlichen Ideen, und man denkt, dass Intellekt und Logik alles ist, was man braucht,
um die Welt erklären zu können.
Solche Menschen kann man nur schwer erreichen.
Aber es sind gerade solche Menschen, die in unserer heutigen Gesellschaft über große
Macht verfügen.
Deshalb ist es meine Absicht, gerade diese Menschen anzusprechen.
Es gibt andere, die diese Form der Beschreibung nicht brauchen.
Es gibt viele gute und gültige Realitätsmodelle.
Mein Modell ist nicht das Modell.
Es gibt auch in der östlichen Philosophie gute Realitätsmodelle, aber die meisten westlichen
Menschen sehen das nur als Poesie an und können damit nichts anfangen.
Mein Modell ist für Menschen mit wissenschaftlichem und technischem Sachverstand gedacht, die
über großen Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft verfügen.
Wenn sie die am weitesten verbreitete westliche Religion suchen, wenn sie wissen wollen, was
Menschen im Westen wirklich für Wahrheiten sind, dann werden sie herausfinden, dass die
Religion des Westens die Wissenschaft ist.
Östliche Kulturen haben ihre eigenen Methoden und Wege, aber die westliche Kultur hat sich
inzwischen auch bis in den östlichen Kulturkreis ausgebreitet.
Wenn man Menschen im westlichen Kulturkreis erreichen will, muss man Metaphysik in der
Sprache der Physik ausdrücken.
Man muss sich dem Thema aus einem technisch-logischen Blickwinkel annähern, sonst wird man nicht
ernst genommen.
Mein Modell ist keineswegs das endgültige Modell.
Es ist ein Modell für diese Zeit und es hat den Vorteil, dass es die Welt der Metaphysik
mit der Welt der Physik verbindet, denn es kann Probleme der Physik lösen, für die
es bisher keine Erklärung gibt.
Mein Modell basiert also auf solider Physik, aber es ist eben nur ein Modell und Modelle
sind einfach Beschreibungen einer Sichtweise.
Zusätzlich hilft mein Modell im logischen Verstand, Metaphysik besser zu verstehen.
Man kann Metaphysik auch ohne logischen Verstand verstehen, aber mit diesem Ansatz grenzt man
sehr viele Menschen aus.
Ich suche auch stets nach Annahmen, die mein Modell nicht erklären kann, denn sobald
man glaubt, alles verstanden zu haben und somit über ein vollständiges Modell zu verfügen,
steht man unmittelbar davor, ganz gewaltig auf die Nase zu fallen.
Zur Erforschung der Realität muss man stets annähern, dass es noch mehr zu lernen gibt
und dass man sich nur einen kleinen Ausschnitt vom gesamten verfügbaren Wissen erarbeitet
hat.
Das eigene Realitätsmodell muss sich stets weiterentwickeln können, sobald neues Wissen
auftritt.
Deshalb sage ich stets, man muss der Welt mit vorurteilsfreiem Zweifel begegnen.
Glauben Sie also nicht, was ich Ihnen hier sage.
Sie müssen selbst herausfinden, was wahr ist.
Ich glaube selbst nicht, was ich hier erzähle, denn es handelt sich dabei nicht um ein Glaubenssystem,
sondern um eine Hypothese.
Solange ein Modell aber die Realität korrekt beschreiben kann, ist es ein gutes Modell.