Medizin quo vadis. Wohin geht unsere moderne Medizin. Warum werden immer mehr Menschen krank – trotz eines immer grösser werdenden Aufwandes im Gesundheitswesen. Dr. med. Andres Bircher ist der Enkel des sehr berühmten Dr. med. Maximilian Bircher-Benner und hat selbst die gesamte Medizin durchlaufen. Als Chefarzt einer Klinik in Zürich und später in Westschweiz hat er als ärztlicher Leiter das bekannte medizinische Zentrum Bircher-Benner geleitet. Heute ist Dr. Bircher 73 Jahre alt und hat in über 44 Jahre als praktizierender Arzt viel gesehen und noch mehr erlebt. Selbst von seinem berühmten Grossvater, welcher bei der Behandlung der spanischen Grippe involviert war, hat er viel gelernt und gesehen, was funktioniert – und was nicht. Seine Sichtweise zur Gesundheit zu hören und seinen Empfehlungen zu lauschen, sind nicht nur wichtig und wertvoll, sondern wohl das A und O in diesen Zeiten voller einseitigen Informationen.
▬ Zu Gast ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Herr Dr. med. Andres Bircher Moderation: Alexander Glogg Sendungsnummer: 200309-S2
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Herzlich willkommen liebe Zuschauerinnen und Zuschauer in unserem Format Naturmedizin.
Es ist aber heute die Ehre, Herrn Dr. Bircher ein weiteres Mal interviewen zu dürfen.
Ich möchte dich ganz herzlich begrüssen. Hallo, lieber Andrés, schön, dass du da bist.
Gleichfalls.
Für die Zuschauerinnen und Zuschauer, die dich doch tatsächlich noch nicht kennen.
Dein Grossvater war sehr bekannt.
Das war der Herr, der, ich sage immer wieder, das Bircher-Müesli erfunden hat.
Nebst tausend anderen Dingen auch.
Aber wir haben doch alle in der Küche ein Bircher-Müesli irgendwo herumstehen.
Aber das hat nichts mehr mit diesem ursprünglichen Bircher-Müesli zu tun.
Nein, nein.
Die Rezepturen wurden total ersetzt.
Ja, die sind nicht ersetzt, aber nicht genug bekannt.
Okay.
Der Herr Dr. Mutter hat mir gesagt, dass ich mit dir unbedingt ein Interview machen soll,
weil er von dir in höchsten Tönen spricht.
Er sagt, das ist noch einer der wenigen, die wirklich ganzheitlich denken von Umweltmedizin,
über die ganzen Pflanzenheilkunden.
Einfach alles da ist, weil du in deiner 43 Jahre Arztpraxis, Klinikleitung, Chirurgie,
weiss Gott, was du alles gemacht hast, einfach diesen Erfahrungsschatz mitträgst.
Und das wäre jetzt eigentlich auch meine Frage an dich,
um in dieses Endthema reinzugehen.
Nämlich, wo steht die Medizin denn wirklich heute?
Sind wir so fortschrittlich oder sind wir rückschrittlich?
Was ist der Weg der Schulmedizin?
Ja, das ist eben die Frage Medizin, wo geht sie hin?
Wenn wir die Statistiken der Weltgesundheitsorganisation von 1997 anschauen,
dann haben sie schon damals kommentiert,
dass eben alle chronischen Krankheiten, die Zivilisationskrankheiten,
jedes Jahr massiv zunehmen.
Damals prophezeiten sie eine Zunahme des Brustkrebses um 30 Prozent
und des Brustattackrebses um 40 Prozent in den nächsten zehn Jahren.
Wenn man die späteren Statistiken schaut,
dann hat die Geschichte diese Prophezeiung noch übertroffen.
Und im 2011 kommentierten sie, dass eben von den Todesfällen
80 Prozent auf die nicht übertragbaren Krankheiten, die NCDs, fallen
und dass das massiv zugenommen hat.
Und 2014 waren es dann schon 84 Prozent Todesfälle
an den chronischen Zivilisationskrankheiten.
Eigentlich überall, wo unsere, man sagt westliche,
aber es ist auch im Osten, Lebensweise und unsere Medizin betrieben wird,
nehmen die chronischen Krankheiten offensichtlich ständig zu.
Und das ist merkwürdig, weil wir ja einen riesen Aufwand betreiben
im Gesundheitswesen, in der Medizin.
Es werden enorm Spitäle gebaut, die Arztparker sind gefüllt.
Die Spitäler auch mit zivilisationskranken Menschen.
Und das ist merkwürdig, diese ständige Zunahme des Aufwandes und der Kosten
und gleichzeitig die ständige Zunahme der Krankheiten.
Da kann etwas nicht stimmen.
Und man muss eigentlich daraus schließen, dass ein Missverständnis besteht
zwischen unserer modernen medizinischen Wissenschaft,
unserem Paradigmen und der Biologie des Menschen.
Sonst wäre das nicht so.
Wenn wir schauen, unsere moderne Medizin, die betrachtet eigentlich,
die wurde eigentlich sehr stark von der Philosophie von Descartes geprägt,
von diesem Maschinenmodell.
Daraus kam, dass man eigentlich die einzelnen Organsysteme mehr betrachtete
und Spezialisten geschafft hat.
Das hat sicher auch seine Berechtigung.
Aber es bringt die Gefahr mit sich, dass man eben den Blick auf das Ganze verliert.
Die Auswirkung der einen Maßnahme für die Leber vielleicht dem Herzen schadet
und so weiter.
Dass man das Ganze aus dem Blickfeld verliert.
Nun, in der Medizin, wie ich sie gelernt habe, wie sie heute gelehrt wird,
da versteht man die Symptome als Krankheit verständlicherweise, als Feind.
Und man kann verstehen, dass man dann die Symptome bekämpfen will,
damit man weniger leidet.
Nun ist es aber so, dass der Organismus nur Symptome produziert,
wenn er eben Abwehrkräfte hat.
Es ist eigentlich die Energie, die Abwehrkraft des Körpers,
das die Symptome erzeugt.
Und so kommt es eigentlich, dass, wenn man die Symptome bekämpft mit Medikamenten,
die Krankheiten chronisch werden,
weil sich diese Therapie gegen die Abwehrkraft des Organismus richtet.
Das kann manchmal berechtigt sein, eine Symptomtherapie,
aber im Allgemeinen macht sie die Krankheiten chronisch.
Und das ist, was eben passiert, warum die Krankheiten so zunehmen.
Dann, wenn man zurückgeht auf die Naturheilkunde,
wie sie von Hippokrates her schon kam,
die hat eigentlich ganz anders den Organismus als ein biologisches System verstanden.
Das ist ein ganz komplexes Gleichgewichtssystem,
ein dynamisches Gleichgewichtssystem.
Und wenn dieses aus dem Gleichgewicht gelangt, dann entstehen die Symptome.
Und die Naturheilkunde, die richtet sich,
versteht eben ihre Aufgabe, dem Organismus zu helfen,
diese Ordnung wiederherzustellen.
Ganz im Zentrum eigentlich der Therapie muss sein die Diätetik,
weil eben gerade in den neuen Forschungen sehr viel Ursache an diesen chronischen Krankheiten
in der falschen Ernährungsweise besteht,
falsch in Bezug auf die Bedürfnisse unseres biologischen Systems.
Es hat zu viel Eiweiss, zu viel tierische Fette, zu viel Salz,
es hat zu viel Kaffee, Alkohol und Zucker.
Wenn man eben dann diese Forschungen schaut,
es gibt hochinteressante und viele gute Forschungen,
dann sieht man das eben zum Beispiel die hohen Zuckerspiegel,
die entstehen durch die Ernährung, die üblich ist nach den Mahlzeiten,
wenn sich die Gefäßinnenwände eben verzuckern, man spricht von Glykation,
und die innerste Schicht der Gefäße, die steuert und reguliert den ganzen Gefäßaufbau,
und so entsteht eben durch Verzuckerung, Hypertonie und auch die Resklerose,
die Gefäße werden verhärtet, und dasselbe macht auch das Kochsalz.
Das Kochsalz schädigt auch das Endodel, die innerste Schicht,
und wenn man von beidem hat, dann entsteht ja der Sklerose heute schon sehr früh.
Die Herzinfarkte haben in den letzten zehn Jahren in den USA und in Europa um 18% zugenommen,
und die Hirnschläge fast gleich viel.
Also ich fand das jetzt sehr spannend, möchte aber da nochmals eingrätschen.
Du sagst, dass wir in der Medizin hauptsächlich die Wirkungen unterdrücken,
das Leid, dort wo es sich zum Ausdruck bringt, aber eigentlich nicht an der Ursache herumgeforscht wird,
und später kam noch der Punkt, die ganze Ernährungsweise.
Ist denn möglicherweise die ganze Ernährungsweise, die wir heute haben in der zivilisierten Welt,
die Ursache von all diesen chronischen Erkrankungen?
Ja, es ist richtig, dass es die Haut, die häufigste Hautursache ist für die chronischen Krankheiten.
Es gibt natürlich noch andere Einflüsse in der Lebensweise, zum Beispiel falsches Tag-Nacht-Verhalten.
Wenn man in der Nacht wach ist und arbeitet und am Tag schläft,
dann kommen die ganzen Hormonsysteme durcheinander und das trägt dazu bei,
die ganze Lebensordnung ist sehr wichtig auch für die Genesung und für die gesunde Haltung des Menschen.
Zum Beispiel wissen die meisten Menschen, sie meinen es gäbe nachtaktive Menschen und tagaktive Menschen.
Das ist nur eine Gewohnheitssache, weil die ganze Schlafforschung zeigt,
dass diese erholenden Non-REM-Phasen fast nur vor Mitternacht stattfinden.
Nach Mitternacht haben wir dann die REM-Phasen mit den schnellen Augenbewegungen,
wo man haltgelähmt ist, damit man nicht nachtwandelt und intensiv träumt.
Diese REM-Phasen nach Mitternacht dienen der seelischen Gesunderhaltung.
Aber für die Erholung braucht es einen Vormitternachtschlaf von zwei bis drei Stunden.
Das ist auch eine wichtige Ursache von Krankheiten, die man auch in hochinteressanten Studien findet.
Gibt es noch weitere Ansätze, nebst dem Schlafen und der Ernährung,
die einen wesentlichen Beitrag dazu gebracht haben?
Stressverschwendung?
Stress, ein ganz wichtiger ist auch der Bewegungsmangel.
Man sollte jeden Tag mindestens eine Stunde laufen.
Das Gehen ist die gesündeste Art von Bewegung von den Untersuchungen her.
Die Terra-Training-Untersuchungen sind viel wirksamer als Spitzensport.
Das ist sehr wesentlich.
Die Adipositas ist auch in massiver Zunahme begriffen.
In den USA sind jetzt 43% der Menschen adipös, also ganz schwer übergewichtig.
In Deutschland, in der Schweiz ist es etwa der Vierte.
Die Adipositas kommen dadurch zustande, dass durch die falsche Ernährung
die Nahrungsstoffe, die wir zu uns nehmen, die der Organismus nicht braucht,
das System nicht bewältigen kann.
Die werden eingelagert in die Zwischenzellsubstanz im ganzen Körper, die alles durchtrinkt.
Dort werden Schlackenstoffe eingelagert, das sind organische Säuren, auch Harnsäure.
Dann sind es Amyloide, das sind degenerativ veränderte Eiweiße.
Die werden dort eingelagert und erzeugen die Krankheiten.
Wenn man das in der Leber anschaut, dann geht zwischen den Blutkapillaren und den Leberzellen
es gibt nirgends im Körper Verbindung zwischen den Blutgefäßen und den Zellen.
Dazwischen eingeschaltet ist immer diese Zwischenzellsubstanz,
die ein komplexes, auch molekulares Netzwerk enthält.
Die Leberzellen messen den Cholesterinspiegel
und die messen durch diese Verschlackungen zu tiefe Cholesterinspiegel
und produzieren zu viel Cholesterin.
So kommt es zu Hypocholesterinengen.
Die cholesterinarmen Diäten haben sich leider als unwirksam erwiesen,
weil 90% des Cholesterins wird in der Leber und in der Darmschleimhaut gebildet
und kommt gar nicht aus der Nahrung.
Darum nützt das nicht.
Man muss diese Zwischenzellsubstanz wieder reinigen.
Man muss den Abbau dieser Stoffwechselschlacken bewirken.
Das geht nur mit einer Diät, die ganz hochwertig und Gehalt hat
an fiktabiler Frischkost, an pflanzlicher Rohkost.
Am letzten Wochenende haben wir einen Neuärztekongress eingeladen,
wo wir als Gast filmen durften.
Wir haben dort auch Vorträge über Ernährung gehört.
Ich habe mich dann auch mit einigen Ärzten darüber unterhalten.
Sie sagten mir, dass das ganze Thema Ernährung so spannend sei
und wir hätten darüber gar nichts gelernt.
Das ist so.
Das Medizinstudium ist bei mir schon länger her,
aber es war sehr dürftig bezüglich Ernährungslehre.
Die Medizin hat ein Problem, die Ernährungswissenschaft
mit der Nahrungsenergie.
1842 hat der Arzt Karl Julius Maier
den ersten Hartz-Arzt die Thermodynamik aufgestellt,
das Energieerhaltungsgesetz.
Daraus hat man geschlossen,
man hat die Verbrennungswärme einer Birne, einer Schokolade
von verschiedenen Nahrungsmitteln berechnet
und an das den verschiedenen Nahrungselementen zugeordnet.
Das gab dann die Kalorienrechnung.
Dann haben viele versucht, Perpetuum mobile zu machen.
Das ist natürlich nicht gelungen,
bis 1862 Klausius den zweiten Hartz-Arzt der Thermodynamik aufgestellt hat,
der eben gezeigt hat, dass die spontanen Abläufe
in Mechanik, in Chemie, in allem eigentlich nur passieren,
wenn Energie von hohem Ordnungsgrad übergeht
in Energie von tieferem Ordnungsgrad.
Da kam das Thema der Ordnung, der Qualität der Energie
in die Chemie, in die Physik hinein.
Der zweite Hartz-Arzt, der auch die Unordnung,
die entsteht bei den spontanen Abläufen, wurde dann auch Entropie genannt.
Der zweite Hartz-Arzt hat merkwürdigerweise bis heute
in die medizinische Wissenschaft und die Ernährungslehre nicht Einzug gehalten.
Wir sind bei 1842 stehen geblieben.
Das hat sehr große Folgen.
Zum Beispiel die Folge, dass auch die bösen Menschen
mit reinkalorisch reduzierter Diät zwar im Moment abnehmen,
aber alles wieder zunehmen.
Über 90 Prozent kommen wie zum vorherigen Gewicht,
weil eben die Nahrung energetisch minderwertig geblieben ist
und falsch zusammengesetzt.
Und eben die ganzen Stoffwechsel-Einlagerungen
in der Zwischenzellsubstanz gar nicht abgebaut werden.
Spannend, weil gestern an dem Kongress
war auch eine Ernährungswissenschaftlerin da,
aus der Uni Zürich, glaube ich.
Sie hat auch Bilder mitgebracht von Pflanzen,
von Rohkostpflanzen, von Ordnungsfeldern,
die in diesen Pflanzen vorhanden sind.
Und hat das auch dann gegenübergestellt zu anderen Feldern,
die in totalem Chaos sind, wie auch zum Beispiel eine Krankheit,
wo man zum Beispiel einen Tumor angeschaut hat.
Wie sieht ein Tumor aus?
Das ist überhaupt keine Ordnung mehr, das ist eine riesige Unordnung.
Und dann eben mit dieser pflanzlichen Kost
diese wunderbaren geometrischen Formen gezeigt.
Und dann hat sie es wirklich auch all den Ärzten erklärt,
dass es heutzutage eben sehr wichtig ist,
diese Ordnungsfelder zu essen.
Und das war ja völlig einleuchtend, also für jeden.
Ja, das ist ein ganz wichtiges Thema.
Es gibt eigentlich aus diesem zweiten Absatz,
wo sie dann eben das Chaos-Prinzip formuliert,
alles geht von Ordnung zu Chaos.
Und das stimmt in der anorganischen Natur durchaus.
Und dann ist eben erstaunlich, dass in den lebendigen Zellen
gibt es dieses ordnende Prinzip,
was du gerade angesprochen hast,
dass eigentlich aus Chaos, aus kleinen einfachen Molekülen
komplexe Systeme von Molekülen entstehen.
Es ist ja erstaunlich, wie eigentlich eine Messenger-DNA,
wenn er weiß, wo sie andocken müssen,
ein Teil hinbringen.
Das ist ein ganz komplexes System,
das durch Information gesteuert wird.
Nun hat 1822 Gurwitsch als Erster nachgewiesen,
dass die Zwiebelwurzeln Licht abstrahlen.
Er hat gesprochen von ultra-schwacher Lichtstrahlung.
Wenn er die Wurzeln zuschnitt, hat es aufgeflammt
und dann hat es es erlöst, wenn die Wurzeln tot waren.
Und daraus entstand eine große Seriearbeit von Forschungen,
vor allem in der Sowjetunion, in der Universität Nowosibirsk.
Die bekamen viel Geld von den Sowjets,
aber die haben nichts verstanden,
wollten einfach die besten Universitäten haben.
Und die hatten viel Freiheit und hochinteressante Forschungen gemacht,
die nachweisen, wie zum Beispiel die Gene
durch gewisse Lichtspektren eingeschaltet werden,
durch andere ausgeschaltet werden.
Sie haben auch gezeigt, dass das Hepatitis B-Virus
primär durch UV-Licht übertragen wird
und nicht durch das Virus selbst.
Und indem sie zwei Glaskurven genommen haben,
in beide Leberzellensuspensionen,
die einen haben sie infiziert
und dann haben sie bei beiden Proben genommen
und die Stadien der Hepatitis sind in beiden abgelaufen
und in der nicht infizierten Kugel konnten sie das Virus nicht nachweisen.
So gibt es viele hochinteressante Experimente,
die eigentlich zeigen, welche große Rolle Information spielt.
Das ist noch eh kein Thema in der Medizin.
Man hört zwar von der Energie- und Informationsfeldmedizin
oder Informationsmedizin,
aber so richtig etabliert hat sie sich noch nicht.
Nein, nein, das braucht Zeit.
Das widerspricht teilweise so stark
dem momentanen medizinisch-wissenschaftlichen Paradigma,
dass das zu integrieren ein massives Umdenken auslösen würde.
Aber schade ist, dass man immer gegeneinander kämpft
statt einfach miteinander am gleichen Strick zu ziehen.
Das ist schade, ja.
Aber schon Max Planck hat formuliert,
dass eigentlich eine Änderung des Paradigmas nur möglich ist,
wenn die Generationen wechseln.
Das ist offenbar so.
Ich habe noch die abschließende Frage,
weil mit so einem weisen Arzt hier dazusitzen,
gibt mich tausend Fragen,
aber die Sendezeit ist schon wieder vorbei.
Gibt es irgendwo eine Plattform,
wo man sich zu weiteren Informationen
über diese Medizin, über die Ganzheitsmedizin,
über die Pflanzenkunde usw. informieren kann?
Ja, wir haben auf unserer Webseite
unter bircher-benner
viele Artikel, die das erklären.
Wir haben auch ein Newsletter,
wo wir immer wieder solche Dinge erklären.
Und dann gibt es eine Serie von Büchern,
es werden am Schluss 26 sein,
zu verschiedenen Krankheitsthemen,
zum Beispiel Multiple Sklerose,
Alzheimerkrankheit, Herzkrankheiten usw.,
Magen-Darm-Krankheiten,
welche sich lohnen zu lesen,
weil man darin ganz wertvolle Informationen erhält
und eben vor allem auch die Anleitung,
wie man selber sich dazu beitragen kann,
dass man gesund wird,
sind Bücher, die sich sehr geeignen
für eine Arbeit zwischen Arzt und Patient,
wo eben beide an der einen arbeiten,
indem man die Ursachen bekämpft.
Da steckt die ganze Weisheit drin
von 43 Jahren als Arzt,
die Weisheiten, die du von deinem Großvater
oder von seinen Brüdern zu dir gekommen sind,
wo die ganze Geschichte drin ist,
wie man arbeiten kann.
Ich weiss noch,
du hast es in einer anderen Sendung schon gesagt,
dass dein Grossvater selbst sehr erfolgreich
bei der spanischen Grippe noch mitgewirkt hatte.
Und das kommt auch letztendlich immer wieder zurück
zu einem Lösungsansatz.
Ich habe zu Hause früher mal
so eine Bertelsmann-Bibliothek gehabt.
Kennst du die noch?
Ich glaube, in der Medizin müsste das,
dieses Bücherlexikontext sein.
Also, wenn man dieses bei sich hätte,
dann kann man jederzeit nachlesen,
was ein weiser Arzt
an komplementär ganzheitlichen Ansätzen hat,
damit man selber, sagen wir mal,
zum Arzt wird von seiner eigenen Krankheit.
Ja, das ist richtig.
Es sind eben über 100 Jahre Erfahrung drin
und auch die ganzen neuesten Forschungen
hineingearbeitet.
Hast du einen grossen Schatz hinterlassen?
Das ist das Ziel,
dass ich etwas beitragen kann
für eine Verbesserung der Gesundheit der Menschen.
Wenn die Menschen gesünder sind,
machen sie weniger Dummheiten
und machen die Umwelt weniger kaputt.
Das hängt alles miteinander zusammen.
Danke für diesen Schlusssatz.
Lieber Andres,
ich möchte mich ganz herzlich bedanken,
dass du uns die Ehre schenkst,
hier mit dir zusammen eine Sendung zu machen
und dieses Thema abzuhandeln.
Herzlichen Dank, dass ihr seid.
Ihnen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,
hoffe ich sehr,
dass wir Ihnen hier eine weitere Sichtweise
vermitteln durften
von medizinischer Weisheit,
die nicht einfach nur einlinnig ist,
sondern sie ist ganzheitlich
von verschiedenen Sichtweisen,
von anderen Betrachtungswinkeln betrachtet,
sodass der Mensch nicht einfach nur etwas ist,
sondern er ist eigentlich viel, viel mehr.
Er hat eine Psyche,
er hat einen Körper,
er hat einen Geist.
Er braucht Wasser,
er braucht Nahrungsmittel,
er braucht Ortungsfelder,
er braucht Informationen.
Das haben wir heute alles gehört.
Alles ist ein bisschen kompliziert,
was wir meinen.
Wenn wir uns da ein bisschen
ganzheitlich orientieren wollen,
dann kann ich nur empfehlen,
mal so ein Buch zu lesen
über die spezielle Krankheit,
die Sie vielleicht gerade haben,
und dann diesen Lösungsansatz
mit Ihrem Arzt besprechen,
der Sie bestimmt durch diesen Weg hindurch begleitet,
mit einem weiteren Ansatz.
Davon gehe ich ganz fest aus.
Herzlichen Dank nochmal.
Ihnen alles Gute.
Bis zu einem anderen Mal.
Auf Wiedersehen miteinander.