Lass dich von dem Märchen Hörbuch "Der Fuchs überredet den Wolf, ins verlassene Räuberhaus zu gehen" in einen Zustand der Gelassenheit und Ruhe versetzen und in wundervolle Träume begleiten.
Erlebe am Abend eine beruhigende Zeit mit diesem Hörbuch Märchen, das dich mit seiner schönen Geschichte auf eine Reise der Entspannung und ins Land der Träume mitnimmt!
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[Musik]
zuhören der furchtlose
Franziskus von Heinrich Schar
der kleine franziskus war ein
halbwüchsiger Bursche der es nicht
Begriff wenn die Leute immer von Furcht
redeten es verdross ihn beständig sagen
zu hören ich fürchte mich mir ist Angst
endlich ließ es ihm keine Ruhe er zog
hinaus in die Welt um diese Furcht
kennenzulernen nach einer langen
Wanderung hielt er eines Abends Einkehr
in einem großen Gebäude das offen stand
im ganzen Hause kein Mensch in der Mitte
der großen Stube nur ein sehr hoher
Tisch selbst auf den Zehen stehend
reichte der Kleine nicht mit der Nase
hinauf an der Wand standen drei Stühle
auf die er nur mühsam hinaufzuklettern
vermochte da treten roh lachend drei
riesen herein die auf der Lauer gelegen
hatten
a Brüder dieses Bürschlein ist ein
feiner Bissen zum
abendschmauß sagte der eine hey kleine
fuhr er fort wer hat dir erlaubt unser
Haus zu betreten und dich auf meinen
Stuhl zu setzen wie kamst du hinauf der
Sitz ist für dich doch zu
unbequem nicht doch antwortete jener
vergnügt der Sitz ist so schön breit da
fällt man nicht runter und kann gleich
drauf schlafen hast du denn gar keine
Furcht vor uns wie sollte ich denn
Furcht haben die habe ich ja noch
niemals gesehen weißt du denn nicht
erwiderte der stärkste von ihnen indem
er seine Faust drohend
emporhob dass ich dich zerdrücken kann
wie ein
Ei das ist auch was rechtes sprach der
kleine ich kann ein Stück Marmor
ausquetschen das Milch daraust
tropft dabei zog er ein Stück frischen
Käse aus der Tasche und drückte ihn so
dass weiße Tropfen daraus
hervorquollen sie dort liegt ein Stück
Marmor auf dem Boden versuche doch ob du
das auch
da stutzten die Riesen und waren froh
als der kleine sich
entfernte am folgenden Tage geriet er
abends in ein Beinhaus aber weder die
Schädel auf die er sich legte noch die
totengerippe die eine hohläugige alte um
Mitternacht vor ihn hinstellte störten
ihn im geringsten der Totentanz den sie
aufführten machte ihm nur Vergnügen von
Furcht keine Spur da gab ihm die alte
zum Abschied noch eine Flasche
zauberkräftiges Wasser das besonders
Wunden zu heilen vermochte mit auf den
Weg so setzte er seine Wanderung fort
und gelangte eines Abends als er sich im
Walde verirrt hatte und keinen Ausweg
fand zu einer Höhle die von einem
einäugigen riesen bewohnt war komm nur
here rein Grenz ihm dieser entgegen du
bist wohl hungrig und durstig wir werden
uns laben du brauchst keine Furcht zu
ich Furcht haben mein lieber lachte der
kleineer T ist mir noch immer nicht
begegnet obgleich ich sie lange schon
suche aber wie kommt es fragte plötzlich
der Wirt dass du zwei Augen hast und ich
habe nur
eins sehr einfach auch ich hatte früher
nur ein Auge ich habe mich aber
operieren und zweie daraus machen lassen
könntest du mich auch
operieren ganz gern das ist gar nicht so
schwer wohl auf denn ich bin
bereit nun so setze dich hier auf die
Steinbank und flehne den Kopf an den
Felsen auch muss ich Dich damit Du ganz
still hältst festbinden denn es schmerzt
ein klein wenig hierauf ließ der kleine
Schlaukopf einen starken pfal im Feuer
erglühen und stieß ihn dem Riesen ins
Auge der geblendete to und brüllte doch
bevor er sich loszureißen vermochte war
der Bösewicht schon hinaus aus der Höhle
nur ein ihm nachgesandter Stein traf ihn
am Kopfe den aber das Wasser der alten
bald wieder
heilte hierauf fele in die Hände eines
alten blinden Schäfers der Christen
verspeiste und der ihn während der Nacht
in den Schafstall
einsperrte am frühen Morgen öffnete der
alte behutsam die Tür stellte sich in
den Eingang und befühlte die scha die
ihr einzeln Vorbeigehen ließ komm Thesen
und ihr Luischen Mariette josefinchen
aber frenzchen warum gehst du heute so
langsam dabei streichelte er den Rücken
des Hammels an dessen Bauche das andere
Fränzchen angeklemmt hing und so
unbemerkt mit hinaus
gelangte am letzten Tage übernachtete er
in einem einsamen waldgasthause worin
die nachtgäste durch allerlei geistersp
erschreckt und totgeängstigt werden
umsonst warnte ihn die Wirtin die selbst
keine Nacht in den unheimlichen Räumen
zubringt er kennt ja die Furcht nicht
und hofft sie nun endlich
anzutreffen
umsonst alles schaurige was ihm zustößt
hält er für Scherz er wird wiederholt
von unsichtbarer Hand aus dem Bett
geworfen welch ein köstlicher Spaß ein
höllisches lärmen und Rasseln wie von
Ketten Kesseln und allerlei eisengeräten
mit wüstem toben und Schrein umgibt ihn
Bravo was für ein lustiges zechgelag mit
Flaschen und Gläser geklir mit
Kartenspiel und Musik dann donnert eine
furchtbare Stimme vom Schornstein her
nieder pass auf ich stürze mich nieder
nur zu ich liebe
Gesellschaft da plums fällt ein riesiges
Bein dicht neben ihm auf die
Dialer recht so nur weiter
put das andere Bein dann folgen die Arme
nun erschrick nicht jetzt kommt der
Körper hast du denn gar keine Furcht ich
Furcht vor dir im Gegenteil ich bin
begierig dich nun ganz
kennenzulernen und Krach Klirr stürzt
ein Sack so groß und schwer wie ein
Elefant herab und
zerplatzt und ein großer Haufen Gold und
Silber liegt vor ihm da dann rührte sich
nichts mehr und er schlief ungestört bis
zum
Morgen als die Wirtin erschien die ihn
kaum noch am Leben anzutreffen glaubte
saß er vergnügt schon auf dem Balkon und
schmauchte seine Pfeife die gute Frau
war froh wie er ihr nun die Herberge
abkaufte und fort an lebt er als ein
großer reicher
seniord weil er die Furcht nicht gekannt
[Musik]
hat danke fürs zuhören wenn dir das
Märchen gefallen hat und du noch nicht
schläfst würde ich mich über einen
Daumen nach oben und einen Kommentar
freuen und falls du noch nicht schlafen
kannst findest du hier ein weiteres
Märchen bis bald