Weihnachtliches Hörbuch Märchen zum Einschlafen für jung und alt "Der Schlitten" von Georg Ruseler

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Den Text dieses Märchens findest Du hier:
https://www.projekt-gutenberg.org/ruseler/heiner/chap016.html
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[Musik]
zuhören der Schlitten von Georg
rusela Heilig Abend war wieder da auf
dem Tisch stand der Tannenbaum und daran
glänzten so viel Lichter als hätte der
Himmel alle seine Sterne dazu
geschenkt im Zimmer waren drei Kinder
Hans Grete und
wieggenkind Hans hatte einen Schlitten
bekommen Grete eine Puppe und wiegen
Kind ein paar hübsche kleine Schuhe aber
daraus machte es sich nichts weil es
noch nicht laufen konnte es hatte nur
Augen für die leuchtenden Sterne am
grünen
Tannenbaum grthe nahm ihre Puppe und
stellte sie auf die Erde und freute sich
dass sie tanzen konnte
derweil besah Hans seinen Schlitten von
allen Seiten von hinten und von vorn von
unten und oben von von außen und innen
und als er damit fertig war sagte er das
ist gar nicht mein
Schlitten warum nicht fragte der
Vater dieser Schlitten ist innenrot und
außenblau und ich habe es mir gewünscht
von innenblau und
außenrot Vater du hast es sicher falsch
bestellt nein dass du das vom Vater
glauben kannst
rief die Mutter bestellt hat er es schon
recht Christkindlein wird sich nur
vergriffen haben da meinte Hans das
könnte er sich doch vom Christkind nicht
denken wenn er nur den Weg wüsste ginge
er ihm nach und fragte an wie es
stünde und so nörgelte er den ganzen
Abend aber dann wurden die Kinder
schläfreg und die Mutter brachte sie
Bett
Mutter fragte da das Büblein und schlief
beinah wo kam Christkind in unser Haus
hör
rein zur Vordertür und ist auf die Diele
geritten und wo ging es
hinaus zur Seitentür
Ei die war ja viel zu niedrig für Pferd
und
Reitersmann ab stiegen
kennt und draußen stieg es wieder auf wo
ist es dann
geblieben Ritt erst durch den
schweigenden Tannenwald durch den
wunderschönen Tannenwald leuchtend von
Schnee und bitter kalt hat zwei schwarze
Raben gefragt sind offen die goldenen
himmelstüren nein so haben die Raben
gesagt gut sagt Christkindlein geh ich
spazieren Ritt dann übers glitzernde Eis
von dem tiefen tiefen Erlensee Band an
sein rösslein wie Schnee so weiß und
stieg allein auf Berges Höhe glitschte
darauf hinab ins Tal und wart einmal
Steig du mein Büblein auf schneeige
Höhen dann kannst du unten tief unten im
Tal
Christkindlein auf dich warten
sehen so sprach die Mutter und löschte
leise die Kerze denn Büblein hatte die
Augen zu und
schlief war Büblein wirklich
eingeschlafen wir wollen es morgen
fragen ob es geschlafen hat oder
gewacht aber Lausch einmal Büblein steht
auf leise ganz leise zieht husch
Strümpfe und Hosen an
husch linken und rechten Schuh zieht
lautlos die Jacke an die warme
Winterjacke setzt seine Pudelmütze auf
den Kopf und ein Z schlüpfen die Hände
in die beiden Handschuhe mit Pelz sind
sie
gefüttert draußen vor der Tür steht der
Frost der gern die kleinen Kinder beißen
möchte aber Hans fürchtet nicht den
Frost er macht die Tür auf und lacht ihm
ins
Gesicht dann geht er Christkindlein
suchen und seinen Schlitten zieht er
hinter sich her den Schlitten innen rot
und außen blau hat Büblein das
Christkind denn gefunden lasst
sehen Hans wandert durch den
wunderschönen
Tannenwald vor ihm im Schnee sind die
stapfen von zierlichen
Pferdehufen das ist christkindleins Ross
gewesen und so kann Büblein des rechten
Weges nicht
verfehlen aber bitterkt ist's doch macht
nichts zieht es seine Pudelmütze über
die Ohren und
Horch leise leise singen die Engel im
Himmel und durch die Tannen geht ein
sanftes
rauschen Ei ihr Tannen sagt Büblein habt
ihr zuer zu verkaufen oder
Salz nein
wolle Flüstern die
Tannen was und ihr steht hier dann geht
doch in Stadt und Dorf sind viele
kleineer darin die haben Löcher in
Socken und Strümpfen die sollt ihr
stopfen mit eurer wolle die Nadeln habt
ihr ja dazu
aber die Tannen regen sich nicht vom
Fleck Hans geht weiter immer weiter
durch den tiefen Schnee und sacht
gleitet sein Schlitten hinter ihm her
der Schlitten außen blau und innen
rot zuletzt wird Büblein müder und ach
was denkt lass andere
Zehen setzt sich in den Schlitten und
wart
da kommen zwei Raben daher der eine
rechter der andere linker Hand die
singen mit trauriger Stimme Quark Quark
uns hungert so stark wer schenkt einen
Knochen mit Fleisch und Mark teuer die
Zeit und alles ist
Quark dann kommt morgen vor unser
Küchenfenster sagt Hans da sollt ihr
eine großen Schinkenknochen haben aber
jetzt spannt euch flink vor meinen
Schlitten Christkindlein
einzuholen und schau das tun die Raben
schlagen mit ihren Flügeln heben sich
ein wenig vom Boden und im Sause gleitet
der Schlitten dahin
Hansen hüpft das Herz hoch oben hüpfen
die funkelnden Sterne mit und zu beiden
Seiten hüpfen die ernsten
Tannen sie werden ganz übermütig und
bewerfen das Büblein mit blitzendem
Kristall und köstlichem
Gestein und dann kommen sie an den
weiten Erlensee der hat gar keinen Atem
mehr und er liegt in einem großen
gläsernen Sarge
hinüber sagt Hans aber die Raben meinen
na nein Hans nun sind wir müde und für
einen Knochen haben wir dich lange genug
gezogen
Büblein klagt ach wie komme ich nun
weiter aber da packt der Wind den
Schlitten und schiebt und schiebt und
hast du nicht gesehen geht im saus über
den glatten Spiegel des Sees geschwinder
als der Vogel fliegt und bald sind sie
am
Ufer weiter Wind weiter ruft Hans nun
schiebe mich auf den großen Berg
hinauf nein
Hans sagt der Wind ich bin ganz außer
Atem und der Berg ist mir zu steil
ad was soll Büblein nun machen aber
schau dort am Ufer steht Christ
kindindleins Pferd das ist nicht größer
als ein Pony so weiß wie Schnee und so
klug wie ein Pudel das hat Langeweile
und so spanzt der Hans vor seinen
Schlitten inen rot und außen blau und im
Trab zieht es ihn den Berg hinauf und
keucht nicht
einmal nun sind sie oben und halten
still und den Sternen sind sie so nah
dass sie ein Schock davon greifen und in
die Tasche stecken könnten ringsumher
liegt die blitzende Welt und leuchtet so
weiß als wäre sie aus eitelzucker
gemacht aber aus dem Tal grüßt der helle
Mond
herauf aber nein das ist gar nicht der
helle Mond das ist Christkindlein selbst
das schreitet langsam dahin
da heißt Büblein das schneeweiße Ross
dort oben warten und gibt dem Schlitten
einen Ruck denn abwärts geht es von
selber ist das schön zu fahren ohne Ross
und doch schneller als mit dem Ross halt
Hans sagt rechts ein Fels
halt ein Eisblock links halt
sagt rechts eine Schlucht und links se
krübliger
Kiefernwald aber Büblein kommt immer
hinurch und vorbei und immer schneller
wird die Fahrt schneller als der Wind
und schneller als der Blätz und oh Gott
oh Gott wie wird das
enden schon sind wir Christkindlein auf
den Fersen und das schreitet unbekümmert
dahin Christkindlein
hilf ruft hster in höchster Not und sie
da wendet sich streckt ganz leicht die
Hand aus
und da hält der Schlitten mit einem
malale das war aber auch die höchste
Zeit ruft Hans noch einen Augenblick und
ich hätte Dich
überfahren da lächelt Christkind und
sagt ja Hans was wolltest du denn
eigentlich fragen wollte ich hat Vater
einen Schlitten bei dir bestellt innen
blau und außen
rot das hat seine
Richtigkeit gar nicht sagt Hans da hast
du mir heute abend einen gebracht der
ist innenrot und
außenblau hier si nur
selbst da lächelt christk se noch einmal
ganz gütig und mild und spricht aber
Hans wo hast du denn deine Augen und oh
Wunder da ist der Schlitten wirklich
außenrot und innenblau und Hans weiß gar
nicht mehr was er sagen soll als bloß
zuletzt ich dummer Junge wie komme ich
nun wieder nach
Hause ja sagt Christkind mein ein pfert
das brauche ich selber aber wart einmal
da habe ich in meiner Tasche noch zwei
wunderschöne Träume die spann ich vor
deinen Schlitten sie so und nun wird's
schon
gehen und schau die beiden wunderschönen
Träume entfalten sacht die dunkelbraunen
Flügel und fahren Büblein wieder heim
ach wird's da so wohlig müde und in der
Ferne hört es christkinzlein Stimme
leise so leise fahr wohl kleiner Knabe
fahr
wohl dann geht es sanft zurück über Berg
und Tal über den weiten See und durch
den schweigenden
Tannenwald und als es Morgen ist liegt
Büblein wieder in seinem weichen Bett
und weiß nicht
wie Mutter
Mutter ruft es und reibt sich die Augen
zeig mir rasch einmal meinen
Schlitten und als Büblein ihn besieht
nein sind das aber geschichtten da ist
der wiederum innen rot und
außen blau
[Musik]
danke fürs zuhören wenn dir das Märchen
gefallen hat und du noch nicht schläfst
würde ich mich über einen Daumen nach
oben und einen Kommentar freuen und
falls du noch nicht schlafen kannst
findest du hier ein weiteres Märchen bis
bald
