28.11.2024
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- 2025 -
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Sonntag, 27.07.2025, Kempen (Niederrhein)
"Auf der Suche nach dem Christus-Impuls (Teil 2)"
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[Musik]
hallo und herzlich
willkommen hier auf dem Kanal
Kulturepochen zu diesem neuen
Video ein kleines
auftaktvo zur
diesjährigen
Adventszeit ja nachdem unsere Reihe
Heilung und
Begeisterung nun vorerst zu Ende
gegangen
ist und ich nach wie vor mich im
Entscheidungsprozess befinde ob
wir in der nächsten
längeren Videoreihe einsteigen noch
einmal in
eine
Neufassung der
grundlagenanthroposophie so möchte ich
heute mit diesem
Video ein kleines Sonderthema
einschieben weil es aus meiner
Sicht sich sehr gut anschließen kann an
Heilung und Begeisterung
und weil es schließlich auch sehr gut in
die aktuelle Jahreszeit und auch in
diesen Monat
hineinpasst und zwar soll es heute gehen
um eine
Persönlichkeit aus dem engeren Umfelde
Rudolf
Steiners die aus meiner Sicht
selten gewürdigt
wird und auf die mich ein Freund und
Weggefährte den ich hier an dieser
Stelle ganz herzlich grüßen möchte
aufmerksam gemacht
hat
und seit ich mehr über diese
Persönlichkeit erfahren habe muss ich
sagen bin ich immer wieder tief
beeindruckt
von den
Erlebnissen die sie uns
berichtet und auch von ihren
Fähigkeiten und zwar handelt es
sich um Anna
samweber vielleicht hat der eine oder
andere von euch diesen Namen schon
einmal gehört
anna
samweber war eine wie sie sich selber
nannte bckers
Tochter und wurde am 8 juni
1884 in München
[Musik]
geboren und sie
sollte ab dem Jahre 19
zum engeren Kreis Rudolf Steiners
gehören und vor allen Dingen in Berlin
für ihn tätig
sein und wenn wir nun versuchen
einige biografische
Ereignisse aus der Sicht Anna samwebers
dazustellen so haben wir bereits erwähnt
sie wurde also geboren in München im
Jahre
1884 und sie absolvierte eine
Ausbildung zur
Lehrerin zur Hauslehrerin wie es damals
auch üblich
war
und nach ihrem Studium nach ihrer
Ausbildung arbeitete sie zunächst einige
Monate bei einer Familie in
Paris und lernte dann in Paris
schließlich eine deutschsprachige
Familie kennen die in Odessa lebte das
heißt in
Russland und wechselte dann einige Zeit
später zu dieser neuen Familie nach
Odessa über und war dort ebenso
zuständig für den Unterricht und die
Erziehung der Kinder
dort und somit lernte sie also neben der
deutschen Sprache auch fließend Russisch
zu
sprechen
und hier kommt es
dann zu einer
ersten biographischen bemerkenswerten
Situation so schildert sie uns dass Sie
als junges Mädchen in einem Café in
Odessa in der Nähe des
Hafens von einem Mann angesprochen wurde
der sich ihr vorstellte als ein
Wiener Handelsvertreter war es wenn ich
mich recht
entsinne und er wollte sie unbedingt zu
einer Bootsfahrt einladen
und Anna samweber ging also
zunächst auf
[Musik]
seine Versuche sie näher kennenzulernen
ein und ließlich ließ sich schließlich
überreden mit ihm zum Hafen zu gehen um
dort mit einem kleinen Boot überzusetzen
auf den großen Dampfer der dann diese
Vergnügungsfahrt für die beiden
bedeuten
sollte und nun beschreibt sie dass sie
in dem
Moment als sie in das Boot einsteigen
wollte einen sehr sehr starken Wink des
Schicksals
verspürte der so eindrucksvoll war dass
sie sich ohne Worte schnell umdrehte und
davon
lief sie konnte es sich nicht erklären
hat über die Situation auch nicht viel
weiter nachgedacht der Herr der sie
angesprochen hatte wart auch nicht mehr
gesehen und einige Zeit später
erschien in diesem caff ind dem sie den
Herrn getroffen hatte die
Polizei und befragte die
Leute ob gewisse Menschen die auf Fotos
zu sehen waren den Leut bekannt
vorkämen und Anna samweber erkannte den
Herrn der sie angesprochen hatte auf
einem der Fotos wieder
und die Polizei sagte ja das ist ein
gesuchter
Krimineller
der zu tun hat mit einer
mädchenhandelbande die also junge
Mädchen junge Frauen entführt und sie in
den Orient verbringt und dort man könnte
sagen wie Sklaven verkauft und diese
Mädchen wenn Sie einmal in die Fänge
dieser Bande geraten dass sie auch nicht
wieder zu finden
sind das heißt anna samweber hatte hier
eine eine tiefe
Vorahnung und dieser schicksalswink
sollte also dafür sorgen dass ihr Weg
weitergehen konnte
als
dann der Erste Weltkrieg
ausbrach beschloss sie sich auf den Weg
zu
machen zurück in ihre
Heimat und sie brach also mit einem
kleinen Rucksack und ihrem kleinen Hund
in Odessa auf und wollte zurück nach
München sie hatte kaum
musste sich also durch
Betteln das
Nötigste
zusammenbetteln was sie zum Leben
brauchte und schaffte es schließlich
dann über Zwischenstationen in Budapest
und in
Wien nach München zu
gelangen und als sie in München aus dem
Zug Ausstieg
so beschreibt sie dass ihr sofort ein
Plakat ins Auge fiel das im Bereich des
Bahnsteiges angebracht
war und auf diesem Plakat befand sich
eine
vortragsankündigung
Vortragender war ein gewisser Michael
Bauer wie wir wissen war Michael Bauer
einer der engsten Schüler
Steiners und der Titel des Vortrages
lautete von der Erziehung des
Kindes und da Anna samweber selbst
Erzieherin und Lehrerin
war dachte sie das wäre doch
passend diesen Vortrag zu
besuchen allerdings waren dann die
Ereignisse die Ankunft nach 14 Jahren
Abwesenheit in München und die
Wiedervereinigung mit ihrer Familie
zunächst einmal im
Vordergrund und ein paar Tage nach ihrer
Ankunft verabredete sie sie sie sich mit
ihrer Schwester in einem Münchner
CAF und da sie noch ein paar Minuten auf
ihre Schwester warten
musste nahm sie sich eine Zeit
um die Zeit ein wenig zu
überbrücken schlug die Zeitung auf
und dort in der Zeitung fand sie erneut
eine
Anzeige mit der Ankündigung des
Vortrages von Michael
Bauer und diesmal fasste sie den
Entschluss diesen Vortrag nun zu
besuchen sie merkte sich den Ort die
Uhrzeit und besuchte den Vortrag
und dieser
Vortrag machte sie schließlich auch
aufmerksam auf Dr Rudolf
Steiner sie nahm erste Kontakte zu den
anthroposophischen Inhalten
auf und
schließlich besuchte
sie später dann eine
Veranstaltung auf der auch Rudolf
Steiner sprach
und sie war von seinem sprechen und auch
von seiner Gestalt von seiner mimikgese
quasi tief
beeindruckt und nach dem Vortrage
versuchte Sie Rudolf Steiner
anzusprechen er war jedoch umringt von
vielen
Menschen und sie dachte
sich wünschte sich
dass sie vielleicht einmal im
Leben Gelegenheit hätte ein paar Worte
mit ihm wechseln zu
können sie hatte sich dann freiwillig
gemeldet um bei der
Organisation des Vortrags der
Räumlichkeit einige freiwillige
Tätigkeiten zu
übernehmen und als sie dann sah dass
Rudolf Steiner für Sie zunächst
unerreichbar war war sie also keine
Gelegenheit bekam mit ihm zu sprechen
war sie
traurig wendete sich ab und kümmerte
sich wieder um die Tätigkeiten die sie
zugesagt
hatte und sie beschreibt dann auf
einmal kam eine Hand über ihre
Schulter ergriff die
ihre und
sagte dann sehen wir uns bald in
Berlin und es war Rudolf Steiner der
diese Worte an sie richtete sie war
völlig überrascht Rudolf
Steiner lachte sie noch kurz zum
Abschied
an verschwand
dann und sie fragte sich
nur Berlin was was habe ich denn mit
Berlin zu tun soll ich denn nach Berlin
kommen und
warum und schließlich empfing sie einen
Brief indem Sie zunächst eingeladen
wurde nach Köln zu
kommen um dort in Köln
mitzuhelfen Vorträge von Rudolf Steiner
niederzuschreiben dies ein
folgte sie sie lebte dann einige Zeit in
Köln und schließlich kam dann ein
Telegramm aus Berlin dass Anna
samweber nach Berlin eingeladen wird um
dort die
transkribierung der Vorträge Rudolf
Steiners weiter zuu führen und weiter zu
intensivieren und
diese Zeit es war also um das Jahr
1916 herum in dieser Zeit war
sie in vielen
Bereichen für den Berliner
anthroposophischen
Zweig tätig sie war
Sekretärin
Organisatorin von
Veranstaltungen kümmert sich um viele
Dinge und zu dieser Zeit bewohnten
Rudolf Steiner und Marie Steiner von
sieers seine Frau auch eine Wohnung in
Berlin in der
motzstraße dort befand sich eine
Bibliothek Wohnräume und auch ein
kleiner Veranstaltungsraum der dann aber
schnell zu klein wurde und so wurde ein
weiteres Gebäude in in der
potzdammerstraße
angemietet und Anna samweber war also in
beiden Gebäuden könnte man sagen tätig
und hatte auch eine kleine Wohnung in
der
potzdammerstraße im zweiten Gebäude der
Berliner
Gesellschaft und wie wir nun in ihrer
Biografie
erfahren erlebte
samweber durch den direkten Kontakt mit
Rudolf Steiner einige bemerkenswerte
Dinge so
ist wenn man nun einige besonders
bemerkenswerte Ereignisse
herausgreift möchte ich hier
erwähnen
dass um den Jahreswechsel 192122
es war etwa die Zeit als Rudolf
Steiner seine soziale
Dreigliederung
vorstellte in dieser
Zeit berichtet uns Anna
samweber dass sie eines Tages nach einem
Vortrag mit Rudolf Steiner sich
zurückzog in ein Zimmer
Rudolf Steiner dann nachdem Anna
samweber vorausgegangen war in den Raum
Rudolf Steiner die Tür des Zimmers von
innen verschloss den Schlüssel
herumdrehte und ihr noch kurz sagte
niemanden
rufen und als er dies geäußert
hatte wurde er
ohnmächtig er fiel zu
Boden und Anna samweber berichtet dass
sein
Antlitz sich dem eines toten gleich
veränderte und er lag dort einige
Minuten völlig
regungslos und
schließlich fing Rudolf Steiners
Körper an sich wieder zu regen er stand
auf schaute Anna samwebe an und
sagte ich habe mit Dämonen
gekämpft und ich habe sie
bezwungen in diesem Moment klopfte es an
die Tür und Rudolf Steiner öffnete die
Tür dann wieder
selbst also ein tiefes
Ereignis gerade auch in der Zeit in der
zwei
extrem starke Strömungen politischer
Art
begannen
Deutschland zu beeinflussen das war zum
einen die kommunistisch
bolschevistische
Strömung und zum anderen die
nationalsozialistische
Strömung und in mitten hinein in diese
extreme wollte Rudolf
Steiner die Dreigliederung des sozialen
Organismus
hineinstellen und Anna samweber
berichtet uns dass Rudolf Steiner einmal
völlig
unvermittelt in dieser Zeit geäußert
hatte ohne soziale Dreigliederung
bolschwismus ohne
Anthroposophie
Katholizismus und wenn wir
weiterchauen nun in das Jahr
1922 nun haben
wir eine Entfaltung könnte man
sagen von Fähigkeiten Annas
samwebers die hineinreichen in eine
gewisse Vorsehung in eine gewisse
Hellsichtigkeit
hinein und zwar hatte Anna samweber im
Jahre
1922 eine deutliche
Vision dass das
fast fertiggestellte erste gthanum in
Flammen stehen
würde und im Herbst
1922 das heißt also einige Wochen vor
dem Brand des ersten gotheanum wir
wissen das erste
gotheanum fiel in der Silvesternacht
1922 23 sich durch Brandstiftung den
Flammen zum Opfer das heißt einige
Wochen vor diesem schrecklichen Ereignis
eröffnete Anna samweber Rudolf Steiner
ihre
Vision dass sie gesehen hätte dass das
gthanum Abbrennen
wird und sie wollte über die Feiertage
über Weihnachten über Silvester
unbedingt Dornach besuchen
erzählte Rudolf Steiner von ihrer Vision
er nahm es mit ernstem Blick zur
Kenntnis es ist
anzunehmen dass er
vielleicht wusste dass an dieser Vision
etwas dran
ist und anders haben wir überschaffte es
dann obwohl sie nicht die finanziellen
Mittel hatte eröffnete ihr das Schicksal
dass sie nach dornch reisen konnte indem
sie für das Rote
Kreuz einige
weisenkinder von
Berlin nach Basel begleitete und so
wurden ihr die Reisekosten nach Basel
übernommen und sie konnte dor nach
besuchen
und schließlich wurde sie dann
Augenzeugin der Brandnacht des ersten
götheanum
und erlebte also
mit wie Rudolf Steiner in dieser
Brandnacht so erzählt sie
uns in einem Moment indem sie ihn
sah in der
Nähe des gthanums des brennenden
gthanums das rudolfsteiner auf einmal
begann zu
leuchten sie beschreibt es dass Sie dies
ganz deutlich vernommen
hatte aber diese dieses seelische Bild
das an samweber hatte dauerte nur wenige
Sekunden denn der
Brand war so eindrucksvoll die Eindrücke
des Brandes waren so
stark dass dieser Eindruck nur kurz
Werte
und jetzt möchte ich zunächst bevor wir
in das Jahr 1923 gehen
möchte ich einen kleinen Sprung machen
in das Jahr
1928 um noch einmal die Fähigkeiten Anna
samwebers
hervorzuheben nach rudalf Steiners Tod
1925 gab es in der Anthroposophischen
Gesellschaft viele Kämpfe und
Auseinandersetzungen wie es nun
weitergehen sollte
und es gab innerhalb der Gesellschaft
einen
einflussreichen Mann namens Dr Karl
Unger dr Karl Unger war
ein Vertreter der
Anthroposophie mit einer Betonung auf
zwei
Dingen die erste
Sache die er vehement vertrat
ist dass das klare
Denken und das klare Äußern von Gedanken
ein unbedingtes
Rüstzeug für Geisteswissenschaftler sein
sollte er betonte also sehr stark die
Gedankenführung zum einen
die klare
Gedankenführung und zum anderen war er
der
Ansicht dass nun die Zeit gekommen war
auch das esoterische
gut aus dem Werke Rudolf
Steiners für alle Menschen frei
zugänglich zu
machen und dieser Sichtweise dr Karl
Ungers
diametral
gegenüber eine sehr mächtige Strömung
innerhalb der Anthroposophischen
Gesellschaft die sagten dieses
Wissen vor allen Dingen das esoterische
Wissen muss immer wieder gefiltert
weitergegeben
werden das heißt es muss Instanzen geben
die immer wieder
kontrollieren könnte man sagen welche
Mitglieder der Anthroposophischen
Gesellschaft oder welche Menschen
welches esoterische
Wissen das durch Rudolf Steiner
vermittelt wurde auch erhalten
dürfen und somit war Dr Karl Unger
eine umstrittene Person innerhalb der
Anthroposophischen
Gesellschaft und im Jahre
1928 als Anna samweber einen Vortrag dr
Karl Ungers
besuchte ind dem wieder sehr kontrovers
diskutiert
wurde und dr Karl Unger auch viel Unmut
entgegengebracht
wurde hatte Anna samweber auf einmal
erneut eine
Vision und zwar sah sie dass dr Karl
Unger erschossen werden würde einem
Attentat zum Opfer fallen
würde
und sie teilte dies dr Karl Unger
mit und
der ging in
einer sehr gefassten und aus meiner
Sicht äußerst spirituellen
fortgeschrittenen Art und Weise mit
dieser Vision
um er äußerte
dann gegenüber aners
hweber wenn dies wirklich so
ist dann wäre es gut jetzt noch einige
Dinge zu
klären und er machte sich auf um noch
einige Formalien zu erledigen die er
eigentlich etwas weiter in die Zukunft
verlagert hatte
und er machte sich auf diese Formalien
schneller zu
klären
um auf alle Ereignisse vorbereitet zu
sein und ich möchte an dieser Stelle
erwähnen dass dr Karl
Unger ein besonderer Schüler Rudolf
Steiners war Anna samweber berichtet uns
dass sie einmal Zeuge wurde
als die Kontroversen gegenüber dr Karl
Unger Zunahmen innerhalb der
Bewegung dass ihm nachdem ihm sehr sehr
harsche
Kritik vor allem aus den Reihen der
jugendsektion entgegengebracht wurde und
Rudolf Steiner dann diesen Streit
vorzeitig beendete indem er sagte wir
werden eine eigene Jugendbewegung eine
eigene
jugendgesellschaft gründen
dass Rudolf Steiner sich dann unter vier
Augen mit dr Karl Unger
traf und ihm
sagte ich gehe davon aus dass sie sich
jetzt nach dieser harten Kritik eine
Weile zurückziehen
werden und dr Karl Unger entgegnete ihm
dann entschlossen
nein ich bleibe an meinem Platz
ich werde
weitermachen und dass ih Rudolf Steiner
dann an seine Brust
zog und ihm
sagte sie haben die schwerste Prüfung
bestanden sie sind mein wahrer Schüler
und schließlich
erreichte dann im Jahr
1929 Anna samweber die traurige
Nachricht dass dr Karl Unger während
eines Vortrages in Nürnberg
erschossen
wurde das heißt also etwa ein Jahr im
vor
hatte Anna
samweber das tragische Ende dr Karl
Ungers das Attentat auf
ihn sehen
können und sollte mit
dieser Vision leider recht
behalten nachdem wir nun im Jahr 1929
angelangt waren möchte ich einen Schritt
zurück
machen und zwar in das Jahr
1900
23 eine dritte Vision
aners samwebers die ich
hier heute
abschließend gerne mitteilen
möchte eine dritte Vision
war dass Anna
samweber klar gesehen
hat dass ganz
Berlin in Flammen stehen
würde dass die ganze Stadt der
Zerstörung einhim anheim fallen würde
und man muss dazu
sagen dass
sie einige Monate vielleicht auch ein
zwei Jahre
zuvor ohne dass sie es weiß bereits eine
Voraussicht Rudolf
Steiners bestärkt
hatte Rud Steiner hatte nämlich
gegenüber anderen Mitgliedern der
Berliner Gesellschaft
geäußert dass er gesehen hat dass in
Berlin kein Stein mehr auf dem anderen
bleiben
würde und dies stand auch im
Zusammenhang mit seinen Bedenken
gegenüber den
Nationalsozialisten und im Jahre 1923
als sich
abzeichnete dass die
nationalsozialistische beweg
zunehmend politischen Einfluss in Berlin
und in Deutschland gewinnen
sollte und nachdem Anna
samweber ihre Vision von einem
brennenden Berlin ihm gegenüber geäußert
hatte gegenüber
rudolfsteiner veranlasste
er im November
1923 dass Anna samweber obwohl sie in
Berlin zwar lebte jedoch gerade in
Dornach Urlaub
machte um Rudolf Steiner zu
besuchen
um
Veranstaltungen in Dornach
mitzubekommen Bart Sie Rudolf Steiner
unverzüglich nach Berlin zu fahren und
dort
alle Mietverhältnisse alle
Wohnungen
aufzukündigen und er betonte indem er
aners samweber dazu
aufrief auch vor Augen seiner Frau Marie
Steiner dass dies also unmittelbar mit
dem Aufstieg der Nationalsozialisten zu
tun haben
würde er wiederholte also seine Aussage
wenn diese
Herren in Deutschland eines Tages die
Macht haben werde ich nie wieder
deutschen Boden betreten
können und so bat er Anna samweber mit
dem Nachtzug nach Berlin zu
fahren und dort die gewünschten
Formalien zu erledigen die
Wohnungsverhältnisse aufzukündigen
und
fortan hat Rudolf Steiner nie wieder den
Weg nach Berlin gesucht keine Vorträge
mehr dort
gegeben und neben den
Papieren den notwendigen Dokumenten um
alles in Berlin zu
veranlassen gab er Anna samweber
noch ein Papier
mit auf dem
er ein einen
Spruch geschrieben
hatte und dieser Spruch ist heute
bekannt unter dem
Namen den Berliner Freunden
und als er Anna samweber dieses Papier
übergab mit der Bitte es den Freunden in
Berlin zu
überbringen sagte er zu Anna samweber
noch
Sam das war ihr Spitzname so nannte er
sie
Sam ich brauche Treue wackere Menschen
bleiben sie wacker und
treu und das war die letzte Begegnung
von Anna samweber mit Rudolf Steiner sie
fuhr dann nach Berlin um
alles Nötige zu
veranlassen und ich möchte heute hier
zum Abschluss in diesem
Video diesen Spruch Rudolf
Steiners diese Mitteilung an die
Berliner Freunde gerne
vorlesen und er
sagte sinngemäß
man man wird in diesen Zeilen und
zwischen den Zeilen viel Leid
herauslesen
können und ich interpretiere es so dass
Rudolf Steiner vorausgesehen
hat was in Deutschland passieren
würde er hatte bereits an anderer Stelle
geäußert dass wenn die Ursachen des
Ersten Weltkrieges nicht verstanden
werden
würden und wenn schließlich die
Anthroposophie und vor allem auch die
Dreigliederung des sozialen Organismus
nicht ergriffen werden würden
dann würde unmittelbar auf die erste
weltkriegskatastrophe eine zweite folgen
die noch viel viel schlimmer werden
würde und folgende Zeilen richtete
Rudolf Steiner am 10 November
1923 an die Berliner
es sieht der
Mensch mit dem welterzeugtem
Auge ihn bindet was er
sieht an Welten frereude und
weltenchmerz es bindet ihn an alles was
da wird
aber minder
nicht an alles was da
stürzet in
abgrundesfstre
reiche es Schau der Mensch mit dem Geist
verliehenen
Auge ihn bindet was er
schauet an
geisteshoffen und geistestekraft
es bindet ihn an
alles was in Ewigkeiten
wurzelt und in
Ewigkeiten Früchte
trägt aber schauen kann der
Mensch nur wenn er des inneren Auge
selber
fühlet als Geistes gottesglied
dass auf der Seele Schauplatz in
Menschen
leibestempel der Götter Taten
wirket es ist die
Menschheit im vergessen an das
gottesinnere wir aber wollen es
nehmen in des Bewusstseins helles
Licht und dann en überschutt und Asche
der götterflamme im
Menschenherzen so mögen Blitze unsere
sinneshäuser in Schutz
zerschmettern wir errichten
seelenhäuser aus der Erkenntnis eisem
festem Lichtes
weben und Untergang des
äußern soll werden
Aufgang des
Seelen
innersten das Leid dringet
heran aus Stoffes Kraft
Gewalten die Hoffnung
leuchtet auch wenn Finsternis uns
umwallt und
sie wird der einst in unsere Erinnerung
dringen wenn wir nach der
Finsternis im Lichte wieder leben
dürfen wir wollen nicht dass diese
Leuchte
dinst in künftigen Helligkeiten uns
fehle weil wir sie jetzt im leide nicht
in unsere se
eingepflanzet
haben
ja dies
vielleicht als kleine Würdigung
an Anna
samweber und auch an dr Karl
Unger der uns
vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt
noch einmal näher beschäftigen
wird für
heute möchte ich dieses Video nun gerne
zu Ende führen
bedanke mich sehr herzlich für eure
Aufmerksamkeit für euer dabei
sein und wünsche euch
einen lichtvollen schönen besinnlichen
Einstieg in die
Adventszeit und
sage danke und bis zum nächsten Mal