Weihnachten ist die Zeit der Freude, des Zusammenseins und natürlich auch der kulinarischen Genüsse. Doch zwischen üppigen Festessen, Glühwein und süßen Leckereien kann es eine Herausforderung sein, gesund zu bleiben, ohne auf den Genuss zu verzichten. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Tipps können Sie die Weihnachtszeit gesund und stressfrei gestalten, ohne dass der Spaß verloren geht.
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00:00 | Weihnachten genießen – ohne Verzicht 01:41 | Tipp 5: Plätzchen & Co. selber machen 06:08 | Tipp 4: Weihnachtsmarkt & Weihnachtsfeier ohne Kalorienschock 09:24 | Tipp 3: Stress vermeiden 11:58 | Tipp 2: Bewusst essen und gesund naschen 14:23 | Tipp 1: Die Verdauung in Schwung halten
1. Selbstgemachte Plätzchen: Gesund und lecker Plätzchen und andere Leckereien gehören zur Weihnachtszeit einfach dazu. Doch industriell hergestellte Backwaren enthalten oft viel Zucker, Fett und Zusatzstoffe. Die Lösung: Backen Sie selbst! Verwenden Sie alternative Süßungsmittel wie Dattelsüße oder reduzieren Sie die Zuckermenge. Tauschen Sie Weißmehl gegen Vollkornmehl aus, um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, und fügen Sie gesunde Zutaten wie Nüsse oder Haferflocken hinzu.
Ein zusätzlicher Tipp: Backen Sie bei niedrigen Temperaturen und verwenden Sie Ceylon-Zimt, um mögliche Schadstoffe wie Acrylamid oder Cumarin zu minimieren. So genießen Sie nicht nur bewusster, sondern tun gleichzeitig Ihrer Gesundheit etwas Gutes.
2. Weihnachtsmarkt und Feiern ohne Kalorienschock Der Weihnachtsmarkt lockt mit Glühwein, gebrannten Mandeln und Bratwurst. Statt hungrig hinzugehen, essen Sie vorher eine vollwertige Mahlzeit. So wird die Versuchung kleiner, kalorienreiche Snacks zu übertreiben. Teilen Sie sich Portionen, um verschiedene Leckereien zu probieren, ohne zu viel zu essen.
Alkoholfreier Punsch ist eine kalorienärmere Alternative zu Glühwein. Wenn Sie dennoch Glühwein trinken, achten Sie darauf, genügend Wasser dazu zu trinken – das schützt vor Dehydrierung und hilft, den nächsten Tag fit zu starten.
3. Stress vermeiden: Weihnachten darf auch entspannt sein Die Weihnachtszeit bringt nicht nur Freude, sondern oft auch Stress: Geschenkekauf, Festtagsplanung und hohe Erwartungen können die Nerven belasten. Um Stress zu minimieren, planen Sie Aufgaben im Voraus und teilen Sie diese unter Familie und Freunden auf.
Vergessen Sie nicht, Pausen einzulegen – ob durch Lesen, ein Bad oder Entspannungsübungen. Wichtig ist, dass Weihnachten nicht perfekt sein muss. Erlauben Sie sich, auch mal „Nein“ zu sagen, und setzen Sie Ihre Gesundheit an erste Stelle.
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Wie genieße ich gesundes Weihnachten ohne Verzicht?
Nein, Weihnachten soll kein Verzicht haben.
Gerade auch Stichworte wie Glühwein, Weihnachtsfeier, leckeres Weihnachtsessen.
Logisch, all das werde ich auch wieder haben.
Weihnachten ist ja einerseits das Fest der Freude und des Zusammenseins mit den Liebsten.
Und auch hier soll man gerade mal tun, was man vielleicht sonst nicht tut.
Andererseits aber auch die Zeit der üppigen Mahlzeiten, auch des Stresses.
Doch Weihnachten geht auch gesund und zwar ohne Verzicht.
Auch wenn man das alles nämlich genießen kann, da muss man nur auf ein paar Sachen achten.
Und mit gesund meine ich nicht, dass statt des Festtagbratens jetzt nur ein Salat auf dem Tisch stehen muss.
Nein, wird auch bei mir nicht passieren.
Ich verrate Ihnen aber trotzdem jetzt mal fünf Tipps, mit denen Sie Weihnachten mit all den Facetten
wie Weihnachtsmarkt, Gänsebraten, auf dem Sofa chillen, gesünder gestalten können,
ohne groß auf etwas verzichten zu müssen.
Hallo, mein Name ist Dr. Tobias Weig.
Ich arbeite seit Jahren als Arzt im Krankenhaus und basierend auf diesem Wissen möchte ich Sie
auf diesem Kanal medizinisch, verständlich und korrekt über wichtige Themen zu Gesundheit,
Krankheit und vor allem auch Prävention aufklären.
Und logisch, auch wir Ärzte sind ja Menschen und auch wir leben nicht asketisch.
Auch wir wollen Weihnachten genießen und werden auch Weihnachten sündigen.
Es kommt aber auf ein gesundes Mittelmaß an, die vier zitierte Balance,
und auch auf ein paar einfache Tricks, die ohne Verzicht trotzdem einen großen Unterschied machen.
Und die muss man natürlich auch ja kennen und genau deshalb ist jetzt das Video genau das Richtige für Sie.
Tipp Nummer 5, Plätzchen und Co. selber machen.
Plätzchen, Lebkuchen, Stollen gehören zur Adventszeit und Weihnachten einfach dazu, völlig klar.
Und auch ich esse die, die ich in die Geschenke mal bekomme, die ich irgendwo mal sehe.
Leider, muss man aber sagen, stecken diesen Leckereien viel Zucker, Fett und Kalorien.
Trotzdem, zu Weihnachten gehört es irgendwie dazu und auch die esse ich.
In industriell hergestellten Produkten kommen dann auch noch Zusatzstoffe wie Aromen, Farbstoffe, Konservierungsmittel hinzu.
Ich sage das nicht um zu ärgern, sondern man sollte es wissen.
Dass das nicht sonderlich förderlich ist für die Gesundheit, ist bekannt.
Ein dauerhaft hoher Zuckerkonsum führt zu Übergewicht, Diabetes, Karies, Herzerkrankung etc.
Trotzdem, wenn man diese Plätzchen isst, dann vielleicht sich selber sagen, nicht 10, sondern nur 5, 6 essen.
Oder noch besserer Tipp, backen Sie Plätzchen und Co. einfach selbst und zwar richtig.
So sparen Sie nicht nur Geld, sondern haben auch einen Überblick über die enthaltenen Zutaten und können die Zuckermenge reduzieren.
Sie können auch komplett auf Zucker verzichten und alternative Süßungsmittel wie Dattelsüße z.B. verwenden.
Dattelsüße ist ein fein vermahlenes Pulver aus Datteln.
Über Datteln habe ich schon ein Video gemacht.
Der Vorteil gegenüber normalem Haushaltszucker ist, dass sie weniger Kalorien hat und vor allem reich an Ballaststoffen ist.
Und ein weiterer einfacher Trick auch ist, Weizenmehl durch Vollkornmehl zu ersetzen.
Weißmehl besteht ja aus kurzkettigen Kohlenhydraten, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen.
Vollkornmehl hingegen, weiß man, gute Kohlenhydrate, langkettige Kohlenhydrate, die im Magen und im Darm langsamer verarbeitet werden.
Der Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell an.
Trotzdem nochmal, ich esse auch die fertigen Plätzchen, die mir jemand vielleicht mal gibt, im Krankenhaus oder bei Freunden, aber zu Hause.
Da versuche ich halt selbst welche zu backen und dann versuche ich da ein bisschen drauf zu achten.
Und so habe ich quasi die Balance wieder, dass ich es nicht übertreibe.
Wichtig auch, Sie können ja den Sorten auch noch was oder den selbstgemachten Plätzchen noch was hinzutun.
Nährstoffreiche Zutaten wie Nüsse, Haferflocken, Samen, die liefern auch gesunde Fette, vor allem auch wieder Ballaststoffe.
Ballaststoffe helfen immer dabei, dass die Kohlenhydrate, die schlechten, die kurzkettigen Kohlenhydrate nicht so schnell aufgenommen, verarbeitet werden und der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt.
Und wenn Sie Schokolade hinzutun, nehmen Sie Bitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil, der ist reich an Flavonoiden.
Darauf achte ich dann auch immer. Kakao über 85% Kakaoanteil.
Diese Pflanzenstoffe nämlich, die haben eine antioxidative Wirkung, die Flavonoide und die sind halt in der Zartbitterschokolade mit drin.
Wie gesagt, Kakaoanteil mindestens 70%, ich nehme so mindestens 85% und ist auch gut fürs Herz-Kreislauf-System.
Und jetzt ein kurzer Einschub, Weihnachtszeit ist ja Stresszeit. Ist auch Zeit, wo man wie gesagt sehr oft nascht und Nährstoffe, Lebensmittel spielen eine ganz entscheidende Rolle für unser Stressempfinden, für unseren Schlaf, für unsere Stimmung.
Man kann also da auch gezielt was tun und genau darum geht es in diesem Ratgeber hier. Schauen Sie also gerne einmal in meinen Shop rein und genießen Sie die Weihnachtszeit.
Selbst wenn Sie jetzt all diese Tipps befolgen, die ich gerade genannt habe, kann es trotzdem natürlich passieren, dass Sie Ihre Gesundheit durch selbstgebackene Plätzchen sogar gefährden.
Denn beim Backen kann es zur Entstehung von Acrylamid kommen, einem Stoff, der als wahrscheinlich krebserregend gilt.
Die Wirkung auf uns Menschen ist noch nicht abschließend geklärt, da aber ein potenzielles Gesundheitsrisiko für den Menschen nicht ausgeschlossen werden kann und man wirklich davon mittlerweile ausgeht, dass es krebserregend ist, sagt auch die WHO.
Deshalb darauf achten, die Acrylamidaufnahmen möglichst zu minimieren.
Stiftung Warentest empfiehlt daher zum Beispiel erstens auf geröstete Mandeln als Zutat zu verzichten und Hirschhornsalz lieber durch Natron zu ersetzen.
Zweitens Plätzchen maximal bei 190°C Ober- und Unterhitze zu backen.
Und drittens, das Motto lautet, das ist wichtig für Sie, vergolden statt verkohlen.
Das heißt, die Plätzchen sollten nur leicht gebräunt werden.
Außerdem sollten Sie beim Backen mit Zimt darauf achten, Cylon Zimt zu verwenden und nicht Cassia Zimt, da an diesem weniger Coumarin steckt, ein Stoff, der in hohen Dosen auch leberschädigend sein kann.
Über Zimt habe ich ja auch erst ein Video gemacht.
So, jetzt zu dem, was Spaß macht.
Ein Glühwein hier, eine Portion Pommes da, Bratwurst noch, abschließend noch eine Packung gebrannte Mandeln.
Was ist so die typische Erkrankung auf dem Weihnachtsmarkt, die gerade ältere Herren bekommen?
Ein Gichtanfall.
Klingt ja alles immer verlockend, schmeckt alles super, sind ja schöne schlechte Fette drin, Schmacksträger, lecker.
Auch ich esse die Bratwurst, auch ich trinke einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
Was mache ich aber?
Ich weiß, dass ich schon ein paar Wochen vorher zum Beispiel weniger oder keinen Alkohol mehr trinke und freue mich sozusagen auf den Glühwein, den ich dann danach ein, zwei, drei Monaten ohne Alkohol wieder trinke.
Außerdem auch ein wichtiger Tipp.
Gehen Sie nicht hungrig auf den Weihnachtsmarkt.
Wer hungrig ist, greift automatisch mehr zu kalorienreichen, fettigen Lebensmitteln.
Wenn Sie vorher also eine vollwertige Mahlzeit mit vielen Proteinen, komplexen Kohlenhydraten zu sich nehmen, wird Ihr Heißhungergefühl auf etwas Süßes, Fettiges deutlich weniger ausgeprägt sein.
Man kann auch sagen, tagsüber vorher versuchen Sie gezielt was Gesundes zu essen.
Wenn Sie wissen, abends werden Sie dann eher ungesundes essen, mit Freunden unterwegs sein, dann kann man das sozusagen so ein bisschen selbst für sich ausgleichen.
Gerade wenn Sie dann auch verschiedene Leckereien probieren, ohne sich zu veressen.
Kleine Mengen sind außerdem besser verdaulich. Auf das Thema Verdauung komme ich gleich nochmal zu sprechen.
Also mir geht es darum, Weihnachtsmarkt genießen, auch das Essen worauf Sie da mal Lust haben, wo man das ganze Jahr darauf wartet,
aber dann die Zeit vielleicht tagsüber davor oder die Tage davor nutzen, so ein bisschen gesünder aktiv zu sein, weil man halt weiß, dass man quasi am Abend dann ein bisschen sündig ist.
Und klar, dann generell die Frage, muss es immer ein Glühwein sein? Ne, eine Tasse alkoholfreier Punsch ist genauso lecker, vor allem kalorienärmer.
Wenn Sie trotzdem nicht auf Glühwein verzichten wollen, trinken Sie zusätzlich genügend Wasser.
So mache ich es auch im Glühwein, ordentlich Wasser, dann wechsle ich auf einen alkoholfreien Punsch.
Das gilt auch für die Weihnachtsfeier mit Kollegen.
Kolleginnen wissen Sie selber, denn Alkohol entzieht dem Körper Wasser, deswegen viel Wasser zwischendurch trinken.
Holen Sie die verlorene Menge nicht wieder auf, dann dehydriert Ihr Körper und das verursacht oft die bekannten Kopfschmerzen am nächsten Morgen.
Deswegen mein Tipp bei der Weihnachtsfeier, trinken Sie oder auf dem Weihnachtsmarkt trinken Sie pro getrunkene Tasse Glühwein mindestens ein Glas Wasser.
Und warum wir nach einer durchzechten Nacht am nächsten Tag Kater haben, ist nicht eindeutig geklärt.
Jahrelang ging man ja davon aus, dass die Dehydrierung schuld daran ist.
Allerdings zeigte diese Studie, dass die Dehydrierung des Körpers und der Alkoholkater durch unterschiedliche Wirkmechanismen ausgelöst werden,
dass man nur so am Rande trotzdem Wasser trinkt und vor allem auch Elektrolyte zu sich nimmt.
Wie bekommt man die wieder? Ein bisschen Obst und Gemüse zwischendurch essen.
Wo wir gerade auch schon beim Thema Weihnachtsfeier waren.
Ein weiterer Tipp, wie Sie Ihre Weihnachtsfeier gut überstehen, ist früh schlafen zu gehen.
Und damit meine ich jetzt nicht, dass Sie um 21 Uhr im Bett sein müssen, logisch.
Aber gerade wenn Sie Alkohol getrunken haben, ist es wichtig, dass sich Ihr Körper ausreichend erholen kann, genügend Schlaf bekommen.
Und wenn Sie wissen, die Nacht geht richtig lang, dann versuchen Sie die Tage vorher sozusagen vorzuschlafen.
Das ist wie mit dem Essen, vorher was Gutes essen.
Tipp 3, Stress vermeiden. Klingt zur Weihnachtszeit wahrscheinlich leichter gesagt als getan.
Gerade deshalb aber, beschäftigen Sie sich bitte auch mit diesem Aspekt.
Und eine Einstellung, die mir gerade jetzt hilft, ist, alles löst sich.
Versuchen Sie mal bezüglich Weihnachten diese Einstellung zu haben, das hilft versprochen.
Es gibt schlimme Erkrankungen, da kann man nicht sagen, alles löst sich.
Aber bezogen auf Weihnachten ist es eigentlich schon möglich.
Und ganz interessant an dieser Stelle, es gibt Umfragen, die sagen, dass 15 bis 20 Prozent der Deutschen die Weihnachtszeit als stressig empfinden.
Die Organisation des Weihnachtsfestes, Geschenke kaufen, man setzt sich auch selbst unter Druck.
Konflikte mit der Familie, Leute, die man sonst nicht sehen will, muss man dann sehen.
Das Gefühl, Erwartungen erfüllen zu müssen, all das kann natürlich zu enormem Stress führen.
Vor allem auch in der Vorweihnachtszeit und dann natürlich der Gipfel während der Weihnachtsfeiertage.
Das kann negative psychische, körperliche Auswirkungen haben.
Deswegen, wenn Sie sich gestresst fühlen, was passiert da?
Da setzt Ihr Körper tatsächlich Stresshormone frei.
Adrenalin, No-Adrenalin, Cortisol.
An sich hilft diese hormonelle Reaktion bei der Stressbewältigung.
Eine dauerhafte Aktivierung dieses Hormonsystems führt aber zu chronischem Stress, zu viel Stress.
Ein chronisch erhöhter Cortisol-Spiegel kann zum Beispiel das Infektionsrisiko erhöhen.
Sie sind Tage, Wochen vor Weihnachten immer gestresst, den ganzen Dezember über gestresst.
Und wundern sich dann, dass direkt nach der Weihnachtszeit sie erst einmal richtig wieder flach liegen.
Zu hohe Cortisol-Level gehabt, zu viel Stress gehabt, zu wenig Ruhepausen gehabt.
Deswegen mein Tipp, machen Sie bewusste Ruhepausen.
Lesen Sie mal ein Buch zwischendurch.
Machen Sie mal ein warmes Bad.
Von mir aus Entspannungsübungen.
Machen Sie Me-Time.
Versuchen Sie außerdem anstehende Aufgaben, wie die Planung des Weihnachtsessens oder den Geschenkekauf, untereinander aufzuteilen.
Kommunikation ganz wichtig.
Schrauben Sie selbst Ihre Erwartungen herunter.
Das klingt vielleicht leichter gesagt als getan, aber denken Sie daran, alles löst sich.
Es muss auch nichts perfekt sein.
Die Tradition ist wichtig, aber es muss sich auf Teufel komm raus alles durchgeführt werden.
Wenn Sie Lust haben, die Familie zu treffen, dann machen Sie es.
Wenn Sie keine Lust haben, dann gucken Sie, ob Sie die ganze Zeit 100% dabei sein müssen.
Am Ende bringt es nicht schlechte Laune zu haben, das wissen Sie aber selber.
Finden Sie selbst Ihren Weg.
Denken Sie nur daran.
Genießen Sie Weihnachten zusammen und tun Sie selber was dafür.
Denn letztlich ist es Ihre Gesundheit, Ihr Körper und Sie haben selbst viel in der Hand.
Tipp 2. Bewusst essen und gesund naschen.
So, und jetzt sind wir bei dem Tipp.
Und ich habe ja vorhin gesagt, mal zwischendurch Obst, Gemüse essen.
Da haben Sie vielleicht gedacht, hä, was meint der damit?
Ja, hier, Apfelsinen, Weihnachtszeit, schönen Apfelsinen essen.
Warum nicht im Dezember anfangen, jeden Tag eine Apfelsine zu essen?
Gerade wenn man weiß, dass man zwischendurch viel Süßigkeiten oder so isst.
Versuchen Sie es sich ein bisschen aufzuteilen.
Ein bisschen weniger von den Süßigkeiten und dafür mal gezielt eine Apfelsine, ein Apfel essen.
Studien haben gezeigt, dass Personen, die während des Essens auch abgelenkt sind, mehr Nahrung zu sich nehmen.
Deswegen auch darauf achten, gerade zur Weihnachtszeit, gerade wenn Sie dann irgendwie am Braten hängen,
Klöße essen, das schmeckt alles hervorragend.
Machen Sie gerade da eine Pause, legen Sie das Handy zum Beispiel zur Seite.
Legen Sie Ihr Besteck auch mal zur Seite, spüren Sie von mir aus in sich hinein, ob Sie schon satt sind.
Also pfellern Sie nicht rum.
Mein Tipp auch, nicht nur für die Weihnachtszeit, lautet deswegen,
essen Sie bewusst, vermeiden Sie Ablenkungen wie das Handy oder den Fernseher.
Immer vorher, mindestens vorher, man sagt so 10 Minuten vorher, ein Glas Wasser trinken.
Egal, ob Sie das zum Gänsebraten machen oder abends zur Weihnachtsfeier
oder bevor Sie auf den Weihnachtsmarkt gehen.
So, und jetzt nochmal zurück auch zu Naschen.
Wenn es ums Naschen geht, wissen wir, da greifen wir ja statt oder lieber zu Glätzchen und Lebkuchen,
aber vielleicht doch mal zu Nüssen.
Wie Sie vielleicht wissen, liebe ich ja Nüsse, stehen bei mir täglich tatsächlich auf dem Speiseplan.
Denn der Konsum von Nüssen steht nicht nur mit einem reduzierten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen in Verbindung,
also Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern verringert auch das Risiko für Krebserkrankungen,
so wie diese Studie zum Beispiel zeigt.
In Nüssen steckt viel Gutes, Nährstoffe, Proteine, gute Fette.
Ein weiterer gesunder Snack sind Zitrusfrüche wie Mandarinen oder Orangen.
Diese sind kalorienarm, enthalten wertvolle Vitamine, Mineralstoffe.
Es geht jetzt nicht darum, das ist mir mal wichtig zu sagen, auf den Genuss von Plätzchen komplett zu verzichten,
aber hin und wieder eine Handvoll Nüsse oder eine Mandarine tragen dazu bei,
die Weihnachtszeit ein Stück gesünder zu gestalten.
Denken Sie wieder daran, wir essen ja vieles Ungesundes.
Denken Sie daran, es ist stressig für die Immunsysteme.
Also, anders mal gesagt, Naschen, ja, und das auch gezielt, bewusst, mit Spaß,
aber zwischendurch ein Obststück nicht vergessen.
Apfelsin, Mandarinen, schmeckt alles super, gerade zur Weihnachtszeit.
Tipp 1, die Verdauung in Schwung halten.
Wenn viel gegessen wird, arbeitet unser Magen-Darm-System ja auf Hochtouren.
Üppige Mahlzeiten, Weihnachtsfeier auf dem Weihnachtsmarkt,
natürlich zwischen dem 24. und 26. Dezember.
Viele Naschereien können unseren Magen und Darm ziemlich belasten.
Zufällige Blähungen, Verstopfenführung.
Was glauben Sie, wie viele damit Probleme haben nach der Weihnachtszeit?
Damit es unser Körper aber leichter hat, die fettigen, die zuckerhaltigen Speisen zu verdauen,
gibt es ein paar Tipps.
Und vielleicht denken Sie jetzt an den klassischen Verdauungsschnaps.
Ob dieser wirklich hilft, verrate ich gleich am Ende des Videos.
Ich nenne jetzt noch andere alkoholfreie Tipps.
Nämlich, um die Verdauung in Schwung zu halten, ist es auf jeden Fall wichtig,
sich ausreichend zu bewegen.
Ein Verdauungsspaziergang regt die Durchblutung, die Darmbewegung an,
verhindert oder vermindert das Völlegefühl.
Empfehle ich ja immer.
Generell, ich sage ja gerade, wer die Möglichkeit hat,
im Homeoffice zu arbeiten oder im Büro zu arbeiten,
nach einer Mittagspause 15-20 Minuten spazieren kann, sehr gut.
Auch die Verwendung von Bitterstoffen hilft Ihrer Verdauung.
Denn Bitterstoffe können die Magensäureproduktion anregen
und erleichtern den Darm, dadurch die Nährstoffaufnahme.
Insbesondere bei schweren Mahlzeiten können Bitterstoffe diese bekömmlicher machen.
Die Mahlzeit können helfen, die Verdauung zu unterstützen.
Bitterstoffe sind zum Beispiel in Antischocken, Rucola, Rosenkohl enthalten.
Das sind ja auch alles, gerade Rosenkohl zum Beispiel,
der Lebensmittel, die super in die Weihnachtszeit auch noch passen.
Wenn Sie mehr über Bitterstoffe wissen wollen, schauen Sie gerne einmal dieses Video rein.
Und jetzt auch wieder klar, das achtsame Essen, bewusstes Essen oder Genießen,
wichtig ist, hatte ich ja gerade schon erwähnt, gerade zur Weihnachtszeit, genießen Sie es.
Genauso wichtig ist es, während des Essens richtig zu kauen.
Denn gut gekaut ist halb verdaut.
Je stärker die Nahrungsbestandteile durch das Kauen zerkleinert werden,
desto leichter können sie vom Magen und Darm verarbeitet werden.
Klingt wieder völlig allgemeingültig oder irgendwie nach nichts Besonderem,
aber machen Sie es, kauen Sie es und dann vielleicht gerade jetzt zu Weihnachten,
wenn Sie wissen, den schweren Gänsebraten haben Sie wieder, dann kauen Sie ein bisschen mehr.
Stichwort auch Sättigungsgefühl.
Richtiges Kauen ist ein einfacher, aber wirkungsvoller Weg,
um die Verdauung nicht nur in Schwung zu halten, sondern ein längeres Sättigungsgefühl auch mitzuhaben.
Und nun zurück zu der Frage, ob der Verdauungsschnaps nach einem Festtagsessen sinnvoll ist.
Die Antwort lautet da, nein.
Denn die Kombination von Alkohol und einem vollen Magen ist eine doppelte Belastung für den Körper.
Der Körper priorisiert den Abbau von Alkohol, klar, weil das ist ja Gift, soll abgebaut werden,
wodurch die Verdauung letztendlich verlangsamt wird.
Verzichten Sie also lieber auf den Verdauungsschnaps, ist Quark,
und gehen Sie stattdessen mit Ihren Freunden, Verwandten eine Runde spazieren.
Und nun gerne verraten Sie mir einmal in den Kommentaren,
was Ihre persönlichen Tipps jetzt für die Weihnachtszeit sind.
Weihnachtsmarkt, Weihnachtsfeier oder natürlich die Festtage,
schreiben Sie einmal gerne in die Kommentare
und denken Sie diese Tipps oder denken Sie daran, sind doch allgemeingültig.
Vielen Dank und bleiben Sie mir treu.