⏩ Erst informieren, dann supplementieren: Gerne schauen Sie einmal rein in meine Ratgeber https://bit.ly/RatgeberHowTo ✅ ❎ 100 % unabhängig ❎ 100 % studienbasiert ❎ 100 % medizinisch korrekt In diesem neuen Livestream geht es rund um das Thema Hormone und unsere Gesundheit. Ich habe vorab auf meinem Instagram Kanal und auch hier auf YouTube einige Fragen von Euch bekommen, auf die ich jetzt eingehe.
• Hormone sind chemische Botenstoffe • Sehr bekannt: Testosteron und Östrogen • übermitteln Informationen, regulieren viele Körperabläufe • Blutdruck, Atmung, Stoffwechsel, Schwangerschaft, Wasserhaushalt, Knochenstoffwechsel usw. • Werden in verschiedenen Organen gebildet • V.a. Hirnanhangdrüse, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren, Eierstöcke, Hoden
Woran erkenne ich, dass was mit meinen Hormonen nicht stimmt? • Schwierig zu beantworten • hängt vom Hormon ab • viele mögliche Symptome • unspezifische Symptome, genaue Rückschlüsse schwierig • Bei vielen Betroffenen: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, allgemeines Krankheitsgefühl • Bei Frauen: längere Zyklen, schwächere Regelblutung, andere Menstruationsbeschwerden, • viele mögliche Ursachen für Beschwerden • Eindeutige Diagnose schwierig • Hausarzt, dann Endokrinologe • Oft verantwortlich für Hormonprobleme: Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen • Starke Schwankungen während Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre • Bei Beschwerden muss deshalb nicht zwingend ein Arzt konsultiert werden • Nach diesen Phasen normalisiert sich der Hormonhaushalt wieder • Behandlung: je nach Ursache • Z. B. mit OPs (bei Tumoren), Hormontabletten, psychologische Behandlung
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So, hallo. Jetzt müsste das klappen, hoffentlich.
Ich gebe gerne mal Rückmeldung, ob ihr Ton habt und ob das Bild klappt.
Das ist halt immer noch für mich eine riesengroße Herausforderung jeden Tag.
Mal gucken, ob wir das hier hinstellen.
So, jetzt müsste das mit dem Ton hoffentlich klappen.
So.
Jetzt hoffentlich könnt ihr was erhören.
Ne, er hat es nicht vergessen. Das ist ganz pünktlich.
Ja, also heute geht es ja einmal um das Thema Hormone, haben wir gesagt.
Herzlich willkommen also zu meinem zweiten Livestream.
Gebt mal den Daumen hoch, also wenn das klappt.
Genau, dann gucken wir uns das jetzt mal gemeinsam an.
Also, ich hoffe, das Bild ist etwas flüssiger heute.
Ich habe am Internet hier gearbeitet.
Ich muss auch ein Kabel hinten reinstecken, dann macht das nicht unser B-Laden.
Müssen wir mal schauen.
Ja, hat mich gefreut, dass der erste Livestream ja so gut bei euch ankam.
Wenn man da mal schaut, wir haben jetzt 40.000 Menschen geguckt.
Das ist schon wirklich krass.
Wenn man sich selber noch vorstellt aus der Uni-Zeit früher,
wenn man eine Vorlesung hatte oder so, da sitzen da 200 Studenten
und jetzt werden meine Videos nach 100.000 Mal angehalten gekriegt.
Das ist schon wirklich heftig.
Genau, wichtiges Thema ist heute eure Fragen zu Hormonen.
Ich habe ja auch Insta dazu mal Fragen gestellt.
Ihr habt mir auch ein paar Fragen dazu geschickt.
Wenn ich die euch einmal zeige, z.B. fragt Hormonwechseljahre,
kommt sehr oft Hormontestosteron.
Generell fällt auf, das Thema Hormone ist immer ein Thema,
wenn man Probleme bekommt.
Ja, das ist eigentlich schade,
weil Hormone natürlich eine extrem wichtige Rolle spielen.
Das heißt, Hormone spielen eigentlich immer für uns eine Rolle.
Sie sind jeden Tag...
Ach, Ton ist leise, sagt ihr.
So, ich probiere mal was aus an dem Ton.
Wartet mal.
Ja, wenn ihr den Ton bei euch viel lauter macht,
dann läuft das nicht.
Ansonsten sehe ich, dass es bei mir eigentlich gut klappt.
So, drücken.
Ah, jetzt brauche ich mal meine rechte Hand zum Testen dran.
Ja, arbeitet aber nicht ab.
Ist die 20.30 Uhr.
Da habe ich mir hinterher eingestellt.
Ja, irgendwo hat mir jemand gesagt,
kann man noch einstellen.
Irgendwo...
Wir machen weiter.
Also.
Ich schaue mal auf eure Fragen.
Also ganz typisch, mit Hormonen beschäftigt man sich immer...
Das ist besser, wenn ich das hier näher ran mache.
So, jetzt habe ich das Mikro aber richtig nah dran.
Also mit Hormonen beschäftigt man sich ja typischerweise immer dann,
wenn man Probleme bekommt, Wechseljahre.
Aber Hormone spielen eine wichtige Rolle.
Die haben sie die ganze Zeit.
Wir haben die von Geburt an.
Wir haben die sogar schon als Embryo.
Da spielt es ja schon eine Rolle,
ob man quasi ein Junge wird oder ein Mädchen wird.
Hormone sind, was sind das?
Ich sage erstmal ein paar Grundlagen für jeden, um das mal zu verstehen.
Hormone sind chemische Bodenstoffe.
Bekannt sind halt Testosteron, Östrogen.
Und die übermitteln Informationen von A nach B.
Dabei helfen die uns.
Hormone, keine richtigen Körperabläufe.
Blutdruck, Atmung zum Beispiel.
Stoffwechsel, wie man das bei der letzten Mal gemacht hat.
Schwangerschaft, ganz typisch Hormone.
Die Pille hat ja was mit Hormonen zu tun.
Stimmungslage hat was mit Hormonen zu tun.
Wasserhaushalt, Flüssigkeitshaushalt.
Der Volumenstand, ob man viel pinkelt oder nicht,
hat was mit Hormonen zu tun.
Wenn man zum Beispiel Alkohol trinkt,
dann wird ein bestimmtes Hormon freigesetzt
beziehungsweise verstärkt.
Deswegen pinkelt man viel.
Knochenstoffwechsel, Stichwort Osteoporose,
hat auch was mit Hormonen zu tun.
Hormone spielen eine ganz wichtige Rolle für uns.
Sie werden in verschiedenen Organen gebildet.
Ich habe da mal was vorbereitet.
Das will ich einmal mit euch teilen.
Das habe ich mir eben extra angeguckt.
Ich zeige euch das mal.
Ich hoffe ihr könnt das hier einmal im Bildschirm sehen.
Hier sieht man einmal zum Beispiel
das ist die Bauchspeicheldrüse.
Und die Bauchspeicheldrüse,
das ist hier dieses blaue Ding, braune Ding hier,
das hier, das ist unsere Bauchspeicheldrüse.
Das hier apropos daneben hier,
das gibt es auch.
Dann geht hier der Darm weiter.
Genau.
Dann haben wir hier das noch, das grüne,
das ist die Gallenblase.
Das ist unsere Bauchspeicheldrüse, das Pankreas.
Hier oben sieht man so ein graues bisschen,
das ist der Magen quasi.
Hier oben würde die Speiseröhre kommen.
Also das Pankreas, die Bauchspeicheldrüse,
die ist zum Beispiel ganz wichtig, ganz relevant für uns.
Nämlich dort wird gebildet,
die Bauchspeicheldrüse ist zum Beispiel sehr wichtig.
Dann haben wir,
habe ich auch noch einmal rausgesucht,
kennt ihr, ganz wichtig, die Schilddrüse.
Das ist die am Hals, die wir spüren,
das ist die Schilddrüse.
Die sieht aus wie ein Schmetterling.
Hier sehen wir das einmal sozusagen alles von hinten.
Dann haben wir die Luftröhre hier so.
Ja, das ist quasi die Schilddrüse.
Genau, das hat ja auch das Wort Drüse drin.
Das heißt, unsere Hormone werden gebildet
in Drüsen, wie zum Beispiel die Bauchspeicheldrüse,
die Schilddrüse oder hier,
das habe ich auch noch einmal rausgesucht,
das ist Gehirnanhangsdrüse.
Ja, sieht man hier in klein
und das Ganze hier ist sozusagen unser Gehirn,
ein großer Teil des Gehirns.
Und ja, im Gehirn selber ist sozusagen
und da werden auch Bodenstoffe,
auch Hormone gebildet.
Also so haben wir quasi verschiedene Organe,
wo Hormone gebildet werden.
Und wenn diese Organe natürlich irgendwie geschädigt sind,
dann gibt es Probleme mit den Hormonen.
Und das Typische, was wir kennen,
ist immer Schilddrüse, Schilddrüsenunterfunktion,
das heißt, es wird zu wenig gebildet
von bestimmten Hormonen
und die Überfunktion,
dann natürlich auch Bauchspeicheldrüse,
ja, wie ich eben gezeigt hatte,
das sind so die typischen, die man eigentlich kennt.
Ja, insgesamt haben wir halt, muss man so sagen,
ein komplexes Netzwerk sozusagen von Hormonen,
von Hormonendrüsen
und die bedingen sich sozusagen, wie gesagt,
gegenseitig.
Nehmen wir mal das Beispiel,
das haben wir einmal auch mit der T4, T3,
fragt ihr gerade nach der Steuerung und nach den Aufgaben.
Da ist es halt so,
die Schilddrüse sozusagen,
die bildet halt Hormone
und in der Anhangsdrüse zum Beispiel
werden auch Hormone gebildet
und diese hängen miteinander zusammen.
Das heißt,
in der Hirnanhangsdrüse zum Beispiel,
gibt es eine Menge von Schilddrüsen,
von Schilddrüsenhormonen, die wir im Blut haben.
Das ist ein Regelkreislauf, ein Rückkopplungsmechanismus.
Das heißt, Schilddrüse
und Hirnanhangsdrüse hängen zusammen.
Die Hormone, die hier jeweils gebildet werden,
bedingen sich gegenseitig, das ist ein, ja,
Rückkopplungsmechanismus, den man sozusagen hat.
Die Anhangsdrüse produziert nämlich das TSH
und das TSA, wie ihr wahrscheinlich schon mal gehört im Blut,
und das regt die Schilddrüse an,
mehr Hormone zu bilden.
Steigt der Spiegel vom TSH
wieder an,
dann wird weniger TSH gebildet.
Also haben wir im Blut viel TSH,
geht die Rückkopplung an die Hirnanhangsdrüse,
bildet weniger TSH, TSH geht zur Schilddrüse,
Schilddrüse sorgt dafür, dass öfter
FT3, FT4 oder T3 und T4 gebildet werden.
Also ohne das jetzt zu komplex zu machen,
man sieht also, die verschiedenen Drüsen hängen miteinander zusammen.
Deswegen ist es auch nicht so einfach,
einfach sozusagen, man ersetzt irgendwie ein Hormon,
weil dann sozusagen der Regelkreislauf
mit anderen Drüsen, mit anderen Hormonen durcheinander kommt.
Also ein Problem mit einem Hormon
folgt dann dazu, das ist Einfluss
auf viele andere Hormone auch.
Aufgaben von Hormonen
sind also vielfältig.
Die hängen natürlich davon ab,
welches Hormon das ist.
Ein ganz typisches Hormon ist Adrenalin.
Was macht Adrenalin?
Adrenalin erhöht den Blutdruck.
Adrenalin ist dieses Fight and Flight.
Das ist das Hormon, das dafür sorgt,
dass wir sozusagen abhauen können.
Das sorgt also dafür, dass der Blutdruck hochgeht,
dass der Puls hochgeht, dass wir alarmiert sind.
Das macht Adrenalin.
Und Adrenalin, auch ein wichtiges Hormon,
Adrenalin, auch ein wichtiger Stoff,
den wir zum Beispiel im Krankenhaus auch verwenden,
in der Intensivmedizin, in der Notfallmedizin,
um akut den Blutdruck zum Beispiel hochzumachen.
Ganz akut beim Herzstillstand zum Beispiel.
Also Adrenalin auch ein Hormon.
Dann Glucagon.
Glucagon habe ich gerade erwähnt,
als ich euch die Rauchspeicheldrüse gezeigt habe.
Glucagon erhöht den Blutzuckerspiegel.
Wann spielt das eine Rolle?
Das spielt dann eine Rolle, wenn wir zum Beispiel essen.
Das spielt aber auch eine Rolle, wenn man zum Beispiel Diabetes hat.
Insulin, ganz wichtiges Hormon, komme ich gleich noch zurück.
Also viele Krankheiten stehen im Zusammenhang mit Hormonen.
Beispiel Diabetes.
Ich gucke mal durch eure Fragen hier.
Ihr fragt,
welches sind so die wichtigsten Hormone?
Auf welche sollte man besonders achten?
Also, es gibt so
fünf wichtige Hormone, kann man schon sagen.
Eins ist Serotonin.
Jetzt vielleicht völlig überrascht, aber Serotonin,
das ist das Glückshormon.
Das wird im ZMS, also im zentralen Nervensystem, gebildet.
Auch in der Darmschleimhaut, im Darm wird es aufgebildet.
Und das hat große Auswirkungen auf unsere Stimmungslage,
auf unsere Emotionen.
Es unterstützt auch Gedächtnisleistungen.
Es reguliert auch die Sexualfunktion.
Und, daher kennen viele vielleicht das Serotonin,
auch in Verbindungen mit Krankheiten,
wie zum Beispiel auch Depressionen.
Und deswegen macht man zum Beispiel bestimmte Antidepressiva,
die genau dieses Hormon beeinflussen.
Man nennt diese Antidepressiva SSRI,
also Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.
Die sorgen halt dafür, dass man mehr Serotonin
im Körper sozusagen, in so einer Spalte,
an bestimmten Stellen hat.
Also kurzum, Serotonin ist ein sehr wichtiger Hormon.
Und dann ein zweites wichtiges,
hatte ich gerade schon gesagt,
mit der Bauchspeicheldrüse ist Insulin.
Auch ganz wichtig für uns.
Insulin müssen wir im Alltag, sollten wir darauf achten.
Das gilt generell für die Hormone jetzt.
Also wer sich für dieses Thema gerade interessiert,
das ist kein spezielles medizinisches Thema,
sondern das ist unser Alltag.
Also Serotonin ist unser Alltag, Insulin ist Alltag.
Der wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet.
Insulin kennt jeder durch Diabetes.
Und bei steigendem Blutzucker,
wenn wir viel Blutzucker haben,
d.h. nachdem wir gegessen haben,
dann wird Insulin freigesetzt.
Und was macht Insulin?
Insulin transportiert den Zucker aus dem Blut
in die Zellen, in die Leberzellen,
in die Muskelzellen, in die Fettzellen.
Und wenn wir zu wenig Insulin haben,
oder Insulin nicht richtig andocken kann,
wenn eine Resistenz z.B. besteht,
dann sorgt das dafür,
dass wir mehr Zucker im Blut haben.
Der Blutzuckerspiegel steigt,
und das heißt dann auch schlau Diabetes.
Bei zu wenig Insulin droht eine Überzuckerung.
Auch das kann ein absoluter Notfall sein
in der Medizin z.B.
Also Insulin.
Ein drittes wichtiges Hormon,
das für uns alle eine wichtige Rolle spielt,
ist Cortisol.
Cortisol ist das Hormon,
und Cortison ist das Medikament.
Da muss man mal unterscheiden.
Und das kennt jeder.
Cortisol ist das Stresshormon.
Das erhöht den Blutzuckerspiegel.
Es stimuliert den Fettstoffwechsel.
Deswegen,
Cortison, Fettstoffwechsel, hängt zusammen.
Stichwort, wer viel Cortison nimmt,
bekommt er ein Mondgesicht oder einen Stiernacken.
Also Cortisol beeinflusst den Blutzuckerspiegel.
Fettstoffwechsel ist nicht entzündungshemmend.
Deswegen nehmen viele ja Cortisol,
z.B. bei Autoimmunerkrankungen,
um Entzündungen zu senken,
und es reduziert
oder es hemmt das eigene Immunsystem.
Cortisol ist wichtig,
in Stresssituationen,
wie jetzt gerade für mich,
da sorgt Cortisol dazu,
es steigert die Leistungsfähigkeit,
es steigert Blutdruck,
es erhöht die Konzentrationsfähigkeit.
Ähnlich wie Adrenalin,
um Informationen fliehen zu können,
um fit zu sein.
Also Cortisol wird freigesetzt, Adrenalin wird freigesetzt.
Das sind sozusagen die Stressmomente.
Wenn dauerhaft Cortisol aber erhöht ist,
weil wir dauerhaft Stress z.B. haben,
dann kann Cortisol dazu führen,
dass dauerhaft der Blutdruck erhöht ist,
dass wir Schlafstörungen haben,
dass das Immunsystem geschwächt ist.
Warum Stress schlecht ist für unseren Körper,
das hat was mit dem Hormon zu tun,
in dem Fall mit Cortisol z.B.,
weil das einen dauerhaft erhöhten Cortisol-Spiegel im Körper hat,
und ein dauerhaft erhöhter Cortisol-Spiegel ist schlecht.
Ein weiteres wichtiges Hormon ist z.B. Melatonin,
das ist ein Schlafhormon.
Ich finde, das kriegt man zur Zeit auch richtig viel
im Fernsehen mit.
Ich glaube, da ist auch sehr viel Werbung
mit Melatonin gespielt.
Oxytocin ist auch ein Hormon,
das haben alle schon mal gehört.
Das Kuschel-Hormon spielt eine wichtige Rolle
im Sozialleben, Paar-Bindung,
Eltern-Kind-Bindung.
Das fördert bei Geburt und beim Stillen
die Bindung zwischen Mutter und Kind.
Bei engen Körperkontakten
wird das Hormon ausgeschüttet.
Im Vergleich zum Adrenalin oder Cortisol
wirkt das Oxytocin im Druck senkend,
es löst Angst auf,
es baut Stress ab etc.
Man sagt auch,
das ist vielleicht ganz interessant,
dass Oxytocin möglicherweise
in Verbindung steht mit Borderline,
mit Angststörungen,
das sind aber bisher nur Vermutungen.
So, ich gucke jetzt mal durch eure Fragen durch,
was ihr mir so schreibt.
Eine Frage habe ich hier,
wieso spricht die Schulmedizin so ungern
über die Zirbeldrüse?
Und dann steht da, wegen der Anbindung
zur geistigen Welt, Fluorid usw.
Ehrlich gesagt, keine Ahnung,
was diese Frage bedeuten soll,
was die Frage macht ist.
Also, die Zirbeldrüse gehört genauso
als Drüse dazu,
wir werden Hormone gebildet, wie gesagt,
kann ich jetzt nichts zu sagen.
Dann kommt hier gerade die Frage
auch zum Beispiel mit dem Darm,
was hat der Darm mit Hormonen zu tun?
Also ja, hatte ich ja gerade schon gesagt,
zum Beispiel Serotonin,
Serotonin wird im ZNS,
aber auch in der Darmschleimhaut gebildet.
Also der Darm spielt auch eine wichtige Rolle,
man denkt ja immer nur Darm hat was mit Ernährung
und Nahrungsaufnahme zu tun,
aber Darm ist ganz wichtig für unser Immunsystem,
Darm ist auch wichtig zur Bildung bestimmter Hormone.
Genau, dann gehe ich einmal weiter durch.
Jemand fragt, ja,
die Frage,
hat Libidoverlust,
oder wenn man keine Libido mehr hat,
also keine Lust mehr auf Sex hat,
bedeutet das, dass man einen Mangel haben könnte
und das ist glaube ich eine sehr häufige Frage,
warum gerade auch Männer zum Hausarzt gehen,
vielleicht können das Kollegen auch eher was zu sagen
oder bestätigen, aber zum Hausarzt gehen,
Testosteron prüfen lassen wollen,
das ist ein Testosteronmangel.
Was man nur sagen kann ist,
generell kann man das immer sehr gut prüfen,
ich bin ja selber kein Urologe,
daher kenne ich mich damit nicht genau aus,
aber ich weiß noch sozusagen aus meiner Uni-Zeit,
da wurde einmal gesagt, ganz vereinfacht,
also aus Mannensicht,
wenn man selber noch eine Erektion bekommt,
zum Beispiel morgens,
oder einfach so,
dann stimmt sozusagen physiologisch alles,
wenn es dann, man aber keine Lust auf Sex hat,
dann ist das eher,
dass man halt tatsächlich keine Lust hat,
ob das mit Hormonen zusammenhängt,
ja, also es gibt natürlich Hormone,
die die Stimmungslage beeinflussen,
wie Serotonin zum Beispiel,
was ich ja vorhin erwähnt habe,
Hormon ist.
Aber sehr oft kommen Patienten dann und sagen,
die wollen Testosteron zum Beispiel geprüft bekommen,
weil sie denken, sie kriegen keinen mehr hoch als Mann,
weil sie einen Testosteronmangel haben,
und in 99% der Fälle ist das immer Quatsch.
Also ich würde sagen, um das zusammenzufassen,
keine Lust auf Libido,
hat weniger eine körperliche Ursache,
das ist dann eher später,
wenn die Gefäße zum Beispiel verkalkt sind,
was ja passieren kann,
weshalb zum Beispiel auch man mit Viagra nimmt,
ja.
Aus Frausicht kann ich selber da jetzt
aber nicht viel zu sagen,
das müsste man mit einem Frauenarzt oder Urologen besprechen.
Genau.
Ja, da kriege ich hier den Tipp,
Fasten verbessert Serotonin?
Ich habe ein Fasten-Video gemacht,
letzte Woche Mittwoch und auch gestern,
über die Vorteile von Fasten,
auch die Nachteile von Fasten,
auch die Nachteile bestehen natürlich,
dass Fasten die Serotoninausschüttung erhöht,
ist mir jetzt die Studienlage nicht zu bekannt,
kann ich jetzt nicht viel zu weiter sagen.
Genau.
Ja, dann ist hier eine Frage auf
ja,
gut, hat jetzt glaube ich gerade nichts mit dem Thema zu tun,
ich selber würde meine Kinder immer impfen
und jede Impfung, die den Kindern geben,
weil ich das als richtig erachte
und Impfungen viele Leben gerettet haben
und uns vor schweren Krankheiten geschützt haben,
wie zum Beispiel Kinderentnehmung.
Eine Frage, die ich von euch habe,
und ich zeige die einmal hier auch,
ihr habt mich einmal hier auch gefragt zum Beispiel,
woran erkenne ich das, was mit den Hormonen nicht stimmt?
Ja, das ist,
kam eine Frage, die habt ihr auf Instagram gestellt,
schwierig zu beantworten, das hängt natürlich vom Hormon an,
es gibt viele Symptome, meist sind die unspezifisch,
das heißt es sind keine genauen Rückschlüsse zu möglich.
Ganz typisch aber bei Hormonen,
Mangel ist Müdigkeit, Anstrebslosigkeit,
innere Unruhe, Schlafstörungen,
Haarausfall, Hauptprobleme,
Heißhungertage, Migräne, Magen-Darm-Probleme,
Muskelschmerzen, wenig Lust auf Sex,
bei Frauen längere Zyklen,
schwere Regelblutungen,
viele mögliche Ursachen für Beschwerden,
also es ist keine eindeutige Diagnose möglich,
es ist schwierig, was mein Tipp ist?
Erst zum Hausarzt gehen,
der kann die wichtigsten Hormone bestimmen,
dann zum Endokrinologen,
die Endokrinologen sind die Experten,
die über die Hormone alles sagen können.
Oft verantwortlich für Hormonprobleme sind
Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen,
Schilddrüsenunterfunktionen häufig,
dann aber auch starke Schwankungen unserer Hormone,
es sind vor allem während der Pubertät,
während der Schwangerschaft und während der Wechseljahre,
das sind die drei typischen Phasen für die Probleme.
Das ist wichtig,
wichtig ist auch zu wissen, dass sich das nach diesen Phasen
fast immer wieder normalisiert,
also man muss da nicht immer gleich zum Arzt gehen,
sondern das normalisiert sich wieder.
Welche Behandlungen gibt es?
Das hängt natürlich auch mal davon ab,
was es für ein Problem ist,
bei der Schilddrüse z.B. ist die Möglichkeit Medikamente,
die Möglichkeit eine Operation,
auch zu sagen, die Probleme sind.
Dann eine Frage,
die ihr mir gestellt habt,
welche Folgen durch Testosteronmangel
für den Mann treten auf?
Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon,
entscheidend für die männliche Entwicklung,
vor allem für die Bildung unserer Hoden.
In geringen Mengen gibt es Testosteron auch bei Frauen,
aber haben davon natürlich viel weniger.
Ein Testosteronmangel beginnt heute
so ab dem 40., 45. Lebensjahr,
also ab 20., 30. sollte das eigentlich noch keiner haben,
ab dem 40. Lebensjahr beginnt das
und das ist dann gar nicht mal so selten,
knapp 30% der Männer sind davon betroffen.
Was passiert dann beim Testosteronmangel?
Wichtig ist natürlich,
dass Testosteronmangel,
wie ich vorhin ja gesagt hatte bei der Frage,
sinkende Libido,
wobei, wie gesagt,
man kann das nicht genau sagen,
dass man weniger Lust mehr hat wegen dem Testosteron,
also wenn man gar keine Libido mehr hat,
dann ist das nicht ausschließlich wegen dem Testosteron,
das wollte ich vorhin ja sagen,
aber Testosteron beeinflusst das.
Hat man generell noch eine Erektion,
was ich vorhin sagte,
morgens zum Beispiel,
wenn man sich was Schönes vorstellt,
oder gelingt das generell nicht mehr?
Wenn das generell nicht mehr gelingt,
spricht das halt eher für eine physiologische,
also körperliche Ursache, zum Beispiel.
Weniger Sperma ist die Folge von Testosteronmangel,
verkleinerte Hoden, nachlassende Muskelkraft
und viele rote Blutkörperchen apropos,
eine Blutarmut ist zum Beispiel auch möglich.
Was kann man machen?
Testosteronspritzen gibt es, Testosteron-Gele,
ich habe auch schon erlebt bei Patienten,
die zum Beispiel einen Geschlechterwechsel machen,
von Frau zu Mann,
dass die dann Testosteron-Gele haben,
zum Beispiel auch auf der Intensivstation liegen
und das Gele dann daneben liegt,
ja, wichtig ist,
man muss Testosteron, egal ob als Gel,
als Spritze, was auch immer,
als Kapseln, als Pflaster,
selbst zahlen in den meisten Fällen,
und Kostenübernahme ist nur in den schwersten Fällen möglich,
dass die Proseblutarmut,
das ist meist die Diskussion ja auch immer,
dass man sagt, hey, wieso muss ich das selber zahlen?
Ganz ehrlich, ich denke mir dann auch immer,
wenn man Leben ausgebe für ein Auto, für ein Handy,
für Zigaretten, für, weiß ich nicht,
dann denke ich auch immer,
ist es sinnvoll, für seinen eigenen positiven,
für seinen Körper, für seine Gesundheit Geld auszugeben.
Ja, man sagt auch,
wenn man viel Testosteron hat,
ist immer so die Diskussion,
führt das zu einer erhöhten Aggressivität,
gegebenenfalls erhöhtes Sexsucht,
da ist ehrlich gesagt die Studienlage unklar,
das hat man früher viel behauptet,
eigentlich ist das mittlerweile sehr gut widerlegt,
dass das nicht so ist,
da hat man ganz interessante Studien dazu gemacht,
und ich kann jedem nur empfehlen,
mein Video mal über Testosteron anzuschauen,
ich habe auch aktuell ein Video gemacht,
das findet ihr da bei mir,
ja, also wer das einmal eingibt,
Testosteron versus Östrogene,
das habe ich halt mal ein Video gemacht,
und da erkläre ich eigentlich ganz gut,
was die Unterschiede sind,
was sozusagen typisch für eins ist,
hier habe ich da zum Beispiel Östrogen,
das ist das, was man nicht erkennen muss,
und Mangelerscheinungen erkennen,
was daran wichtig ist,
also gerne schaut euch einmal das Video an,
wen das alles interessiert.
Dann Frage, die ich auch oft mache,
Hitzeballung, während Wächstejahre,
welches Hormon ist schuld?
Ui, das kommt oft vor,
diese Frage habt ihr mir bei Instagram auch oft gestellt,
individuell, auch etwas früher, etwas später möglich,
Hitzeballung und Schweißausbrüche
sind die häufigsten Beschwerden während Wächstejahres,
das weiß man eigentlich ganz gut,
und die Ursache sind da Veränderungen des Östrogen-
und Progesteronspiegels,
die ganz genauen Zusammenhänge sind,
wie so oft, noch nicht ganz geklärt,
die Vermutung ist, ein sinkender Östrogenspiegel
führt zu Schwankungen im Wärmehaushalt des Körpers,
die hat man also am Anfang,
und mit 70, 80 dann sozusagen nicht mehr.
Andere Symptome sind,
Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen,
weniger Lust auf Sex, also auch da,
Libido, Östrogen, depressiven Verstimmungen,
Gewichtszunahme,
Beschwerden sind aber nicht bei allen Frauen gleich,
wie so oft, das ist individuell, was kann man machen?
Ja, das wisst ihr wahrscheinlich schon oft gehört,
jedenfalls,
anderes Problem, was ich finde, was viel zu sehr
vernachlässigt wird, ist das Problem,
das erhöhte Osteoporose-Risiko bei Östrogen,
man spricht immer über die Hitzewallungen,
und weil das unangenehm ist,
die Osteoporose, also die Knochen,
die aussehen wie ein Käse sozusagen, ein Schweizer Käse,
erkennt man ja nicht, aber da mit 80, 90 stürzt man,
und hat gleich einen Oberschenkelhalsbruch,
ja, und da ist Osteoporose halt sehr oft dran schuld,
also deswegen ist wirklich, wenn der Arzt sagt,
ihr Arzt, dass sie eine Hormonersatztherapie
aufgrund des starren Östrogenmangels machen sollten,
finde ich das auch wichtig, aufgrund dieses Osteoporose-Risikos.
Genau, das einmal dazu,
und dann gibt es hier auch noch
die Frage, sehe ich gerade,
die ihr mir gestellt habt,
ah, ja, ihr fragt einmal,
nach meinem Pullover hier,
sehe ich gerade, wurde gefragt, und was ich habe,
ja, ich kann das hier einmal kurz zeigen,
ich habe das einmal erstellt,
und das ist dieser Pullover hier,
den ich habe, das heißt, er sieht so hier auch von hinten aus,
und, genau,
United in Health, Humanity and Respect,
ich denke, das ist irgendwie gerade in unserer heutigen Zeit
wichtig, und genau,
das ist ein T-Shirt und ein Longsleeve,
und das Ganze ist bei,
ich kann das mal, Dr. Weigel,
bei String,
ja, genau,
vielleicht kann ich den Link da einmal reinsetzen,
wenn mir das interessiert, ansonsten einfach einmal nachschauen,
genau.
Ja, jetzt habe ich noch eine Frage hier abschließend,
und dann wollen wir auch gleich,
jetzt muss ich langsam aufhören,
ihr fragt mich, also,
woran merkt man,
dass man als Frau zu viel Testosteron hat,
das ist noch eine Frage, ich habe eine Idee,
und ich werde nur ein paar eurer Fragen, wenn ihr das ok findet,
sozusagen bei mir auf Instagram beantworten,
und da könnt ihr gerne mal reinschauen,
und bei Instagram stelle ich die dann rein, die Fragen,
und beantworte euch nochmal ein paar,
die mich alle jetzt hier machen,
zum Beispiel auch Depression bei Frauen durch Östrogenmangel,
also, ja, erhöhtes Risiko für depressive Verstimmungen,
Depressionen während Wechseljahres, wie eben schon gesagt,
wichtig aber ist,
Depression ist nicht das gleiche wie depressive Verstimmungen,
das vielleicht auch noch einmal,
Östrogen, das regt sich natürlich auf die
stimmungsregulierende Gehirnbahn aus,
das weiß man, also die Gehirnareale,
die wir haben, und die Bahnen in den Gehirnen,
die für unsere Stimmung zuständig sind,
darauf regt sich Östrogen aus,
und das ist wichtig, weil vermutet wird,
dass Depression zum Beispiel durch Regulationsstörungen
bestimmter Nervenzellen im ZNS verursacht werden,
die Neurotransmitter wie Serotonin freisetzen,
also Serotonin hatte ich ja vorhin schon genannt,
als Hormon für Stimmung,
und Serotonin ist ein Hormon, genauso wie ein Neurotransmitter,
wie gesagt, also ja,
Östrogenmangel beeinflusst die Stimmung bei Frauen,
und Depressionen bei Frauen
durch Östrogenmangel sind möglich,
da wird aber noch weiter stark geforscht.
Gut,
die Videosqualität ist miserabel,
sehe ich gerade als Kommentar, ja, also nochmal,
ich kann hier nicht viel tun, ich wohne leider,
wo das Internet noch nicht,
aus Band ist, das ist leider überall in Deutschland so,
da kann ich nichts dafür, ich habe mir sozusagen
die beste Qualität hier geholt, die es gibt,
das ist leider so, dann, ja,
genau,
dann, genau, also ich würde empfehlen,
jedem, der gerne noch möchte, der sich noch austauschen möchte,
ich werde nochmal
eure Fragen, ein paar Fragen auf Instagram beantworten,
die da in eine Story reinsetzen,
ansonsten denke ich, haben wir jetzt
über eine halbe Stunde rum,
ich hoffe, dass es soweit
allen gefallen hat, danke nochmal für die Fragen,
ich habe, wie gesagt, jetzt auch versucht,
mit der Technik, ich habe hier sogar ein Kabel hinten
reingesteckt, wenn man das vielleicht mal sehen kann,
ein, ja,
sogar ein Internetkabel, wie ich so ein Kabel arbeite,
statt WLAN zu machen, damit das Internet besser ist,
aber letztlich müssen wir hoffen, dass irgendwann mal
deutschlandweit Breitbandausbau kommt,
ansonsten versuche ich aber, das bis zum nächsten Mal
vielleicht noch ein Stück weit besser hinzufügen.
Jo, also, dann hoffe ich, hat es euch allen gefallen,
gerne schaut auf YouTube die Videos dazu an,
ich habe ein paar Hormone gemacht, Testosteron, Estrogen,
habe auch zum Beispiel Adrenalin,
viel zu Cortisol, genau,
und auf Instagram, wie gesagt,
dann wünsche ich euch allen einen schönen Tag,
oder noch einen schönen Restabend,
und bis bald, und einen Dank an alle, die zugeschaut haben,
und, ja,
freut mich dann, euch bald wieder sprechen zu können.
Macht's gut, tschö.
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