Not all heroes wear capes: In dieser Folge spricht Carina vom Webteam mit Christoph und Patrick von der Nachschub- und Transportkompanie. Sie sind die "unsichtbaren" Helden im Hintergrund – ohne sie würde nichts funktionieren. Aber: Wer transportiert mehr – sie oder das Christkind?
Die erste Staffel von HEERgehört ist abgedreht, aber keine Sorge im Advent erwartet euch noch eine besondere Überraschung – Gewinnspiel inklusive! HEERgehört versüßt euch ab 1. Dezember mit 24 Kurzfolgen das Warten auf das Christkind.
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So funktioniert’s: Hört euch alle Folgen an und sammelt die versteckten Hinweise Gebt ab dem 24. Dezember das Lösungswort auf bundesheer.at/gewinnspiel ein. Weitere Infos unter bundesheer.at/gewinnspiel
Intro & Outro (Kommet, ihr Hirten): Bläserensemble der Garde: Markus Trettler Robert Wanzenböck Benedikt Hager Tobias Achleitner
Gewinnspielmelodie: Harfe: Magdalena Steiner
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Hergehört im Advent
Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Hergehört, dem Bundesheer-Podcast.
Mein Name ist Luna, ich mache Social Media für das österreichische Bundesheer und ich darf die heutige Folge für euch moderieren.
Wir sind beim Buchstaben N angelangt und heute zu Besuch von der Rathausferne in Mautern.
Ich sitze hier mit Leutnant Christoph und Stabsrechtmeister Patrick von der Nachschub- und Transportkompanie.
Hallo, schön, dass ihr da seid.
Hallo. Ja, hallo. Freut mich sehr, dass ihr heute bei uns seid und was wir heute machen.
Ja, uns freut das.
Christoph, du bist der Berliner Kommandant und Patrick, du bist stellvertretender Bundeskommandant.
Könnt ihr unseren Hörerinnen und Hörern kurz erklären, was genau die Aufgaben der Nachschub- und Transportkompanie sind?
Ja, also wenn ich da gleich einmal einhaken darf, die Aufgaben der Nachschub- und Transportkompanie stellen sich ein wenig komplexer dar.
Ich versuche es aber ziemlich einfach darzustellen.
Wir haben in weiterer Folge drei Züge bei uns, einen Nachschubszug, einen ersten Transportzug und einen zweiten Transportzug, die jeweils unterschiedliche Aufgaben haben.
Man kann das Ganze so sagen, der Nachschubszug ist de facto das Herz der Kompanie und schlägt alle möglichen Versorgungshüter.
Das heißt von Essen, Getränken, Ausrüstungsgegenständen, Bekleidung, Munition um.
Und in weiterer Folge sind dann unsere beiden Transportzüge die Adern, die das Ganze transportieren und zu den Bedarfsträgern, zu unseren Soldaten weiterbringen.
Also könnte man sagen, ihr seid ein Adern mit gleicher Funktion.
Ja quasi, der Bedarfsträger, da geht es einmal so wie bei Amazon, der bestellt etwas und es kommen dann die Reihen nach oben zu den übergeordneten Kommanden.
Und dort bekommen wir dann den Auftrag und dort, je nachdem, entweder Betriebsmittel oder Munition oder auch der Abschub von Fahrzeugen,
dann bekommen wir den Auftrag und in dem Strecken wird das dann von der Kompanie aufgeteilt, wer welche Aufgaben wahrnimmt und dann führen wir das als Transportzug.
Mit welchen Fahrzeugen arbeitet ihr da hauptsächlich und könnt ihr uns ein bisschen erklären, wie die organisiert werden?
Also prinzipiell der Nachzugszug, der arbeitet mit Tankfahrzeugen, wie ihr das auch von außen kennt.
Das ist ein Tankwagen, der erste Transportzug, hauptsächlich mit Hackenlader.
Ein Hackenlader ist im Prinzip ein handelsüblicher LKW, der diese Flets, diese Rollcontainer aufziehen kann.
Und bei uns ist es auch die Besonderheit, dass wir Container transportieren können.
Also wir haben da einen extra Hacken oben und da können wir dann diese Container transportieren.
Also das heißt, wenn ihr so fährt, das wird quasi nur eingehackt und dann zieht ihr den von alleine nach oben?
Ja genau, der wird eingehackt und wieder verriegelt und dann kann man den Container aufziehen und kann dann diese Flets mit der Container transportieren.
Sonst noch irgendwelche Fahrzeuge, die spannend sind?
Ja der zweite Transportzug, das ist eben unser schwerer Zug, der hat dann das schwere Abschubgerät.
Da haben wir jetzt dieses 48 Tonnen, diesen 48 Tonnen Anhänger, also da können wir schon ziemlich schwere Geräte transportieren.
Und hat dieses mittlere Bergefahrzeug, das ist ein Kran oben, da können wir auch diverse Panzer oder wie auch immer bergen.
Und das klingt ja nach eigenen Fahrzeugen wieder, das hört sich dann so an, als hättet ihr das halbe Alphabet auf eurem Führerschein. Stimmt das?
Ja richtig, bei uns ist es auch die Besonderheit, bei uns kann man ein Zielführerschein machen, von ab 18.
Bei uns wird der Führerschein bezahlt, das ist eine sehr gute Ausbildung, also die Zeit, wo man den Führerschein macht,
wenn man länger will, wie in der zivilen Fahrschule, wird mehr Zeit in Anspruch genommen.
Dadurch hat man viel mehr Praxis und kann sich schon mit 18 Jahren mit schweren Geräten bewegen,
mit einer Geräteanweisung, das ist dann einfach typisch.
Sehr cool, also quasi der Traum meines Lebens.
Richtig, man kann gleich mit 18 Jahren mit schweren Geräten bewegen.
Sehr gut.
Der heutige Buchstabe lautet R und kommt an die sechste Stelle.
Ja, wir sind ja gerade mitten im Advent, oder in diesem Adventspodcast,
da habe ich jetzt natürlich noch eine weinungslose Frage für euch,
wer kann eigentlich mehr transportieren, das Kisten oder die MB-Kompanie?
Also damit man das Ganze einmal so sagt, wir können auf alle Fälle das Kisten sehr gut unterstützen,
mit den ganzen Systemen, die wir jetzt bei uns haben.
Natürlich ist es dann immer ein Kampf, wer kann mehr,
aber ich würde sagen, wir sind schon wirklich sehr gut dabei.
Sehr gut, das heißt Weihnachten ist das Kisten.
Weihnachten ist das Kisten.
Sehr schön.
Ja, ihr arbeitet ja oft hinter dem Kisten, bei dem was ihr macht,
aber ohne euch war es quasi nicht.
Gibt es da besondere Situationen, an die ihr euch erinnert,
wo die Nachschub- und Transportkompanie wirklich einen Unterschied gemacht hat?
Der Prinzip ist eigentlich immer bei einer jeden Mundversorgung,
wenn die Artillerie oder wenn die Kampfpanzer schießen,
wenn man jetzt zum Beispiel hernimmt, um 9 Uhr ist das Schießen,
dann müssen wir die Rückwärtsplanung machen,
das heißt, wir müssen unsere Schritte von dem Transport bis zum Erstphase,
wo wir die Munition holen, das müssen wir alles planen,
damit die Einheiten um die Uhrzeit schießen können.
Also ohne euch geht nichts quasi.
Richtig, so ist das.
Und das ist ja teilweise mit, ob man um 3 Uhr oder um 2 Uhr in der Früh aufhören muss,
da ist die Schritte, und damit können wir das gewährleisten,
damit die sich verwendet und schießen können.
Ja, sehr gut.
Ja, wie sieht sich das für euch an,
dass ihr quasi immer oder oft im Hintergrund arbeitet,
aber trotzdem eigentlich so eine zentrale Rolle spielt?
Ja, da muss man dazu sagen, das ist aus meiner Sicht vor allem die Grundeinstellung vom Versorger.
Der Versorger ist jetzt nicht dafür da, dass er den großen Ruhm auf sich nimmt,
sondern dass er im Hintergrund alles dafür tut, damit es funktioniert.
Das bedeutet auch, genauso wie bereits angesprochen wurde,
es kann einmal sein, dass wir mitten in der Nacht arbeiten müssen,
bedeutet dann aber auch, wir können mit gutem Gewissen sagen, es funktioniert,
und wir haben alles Mögliche getan, um unsere Kameraden und diese Soldaten zu unterstützen.
Also quasi ganz einfach im Motto, not all fear, not all care.
Ja, dann sage ich vielen Dank für die spannenden Einblicke in eure Arbeit.
Wollt ihr vielleicht noch ein paar Weihnachtsgrüße an unsere Hörerinnen und Hörer senden?
Ja, die Nachschub- und Transportkompanie aus Mautern wünscht allen Kameraden,
Familien, Freunden und auch unseren Hörern Weihnachten der Größte und viel Gesundheit und alles Gute in eurem Jahr.
Ja, vielen Dank euch beiden auf jeden Fall und viel Erfolg weiterhin.
Und damit verabschiede ich mich bei unseren Hörerinnen und Hörern.
Hört auch beim nächsten Mal wieder, fear. Bis dann.
Ihr wollt am Gewinnspiel teilnehmen?
Dann sammelt die Ziffern und Buchstaben aus dem Adventkalender und bringt sie in die richtige Reihenfolge.
Mehr Infos findet ihr in der Beschreibung.