Mein Kind wird so wütend - wie kann ich es unterstützen?

Akademie für Lerncoaching
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3 Videoaufrufe·07.01.2025
mein Kind rastet immer wieder aus es ist
schmeißt Sachen um sich es schlägt auf
andere Kinder ein was kann ich tun diese
Frage wird mir immer wieder von Eltern
gestellt ich finde das eine ganz ganz
schwierige Situation wo man auch als
Eltern oft wirklich an die Grenzen kommt
wenn man merkt das Kind reagiert aus der
Wut heraus
aggressiv und ich möchte dir heute eine
Möglichkeit zeigen d mit umzugehen ich
bin Fabian grollimund Psychologe und
Lerncoach gemeinsam mit Stefanie riezel
und Nora Völk habe ich das Buch ungeheue
wütend geschrieben für jüngere Kinder
von etwa 5 bis 8 Jahren und für Eltern
das Buch ich liebe dich so wie du bist
wie wir die Gefühle unserer Kinder
verstehen annehmen und
begleiten was also können wir tun R
green den ich sehr schätze der hat zwei
Perspektiven bracht
die Eltern haben können wenn sie auf die
Wut des Kindes blicken oder zwei
Haltungen die eine ist Kinder machen
ihre Sache gut wenn sie
wollen das heißt wenn Kinder wütend
reagieren dann sind sie nur nicht
genügend motiviert sich anders zu
verhalten wir müssen da mit Bestrafung
mit Belohnung mit Auszeiten dafür sorgen
dass die Kinder eben genügend motiviert
sind ein anderes Verhalten zu zeigen das
wäre die erste Möglichkeit dir als
weniger sinnvoll beschreibt und er hat
eine zweite Möglichkeit beschrieben die
ich absolut einleuchtend finde Kinder
machen ihre Sache gut wenn sie können
das heißt rossgen geht davon aus wenn
Kinder solche Ausbrüche haben dann
deswegen weil sie noch nicht genügend
Kompetenzen Strategien entwickelt haben
um mit ihren Gefühlen anders umzugehen
und ich finde wenn wir dorthin schauen
dann entwickeln wir liebevollere reifere
hilfreichere Möglichkeiten um Kinder
dabei zu unterstützen mit der Zeit ihre
Gefühle zu
regulieren interessant finde ich dass
wir bei Erwachsenen fast immer diese
Perspektive automatisch einnehmen also
beispielsweise wenn uns ein eine Mutter
ein Vater erzählt ja mein Kind hat das
und das gemacht und dann bin ich habe
mich so geärgert und bin voll
ausgerastet und ich habe es angeschrieen
und ich habe es aufs Zimmer geschickt
und hinterher hatte ich so ein
schlechtes Gewissen dann gehen wir davon
aus dass diese Person überfordert war
und nicht die nötigen Strategien hatte
um anders zu reagieren wir würden jetzt
sicher nicht irgendwelche
belohnungspläne aufstellen oder das
Gefühl haben wenn wir die Person
genügend anschnauzen oder bestrafen dann
gelingt sie in Zukunft besser mit der
Situation umzugehen und ich f diese also
diese Sichtweise die können wir wirklich
auch auf Kinder übertragen und uns
einfach sagen ja an welcher Kompetenz
fehlt es denn jetzt diesem Kind und Ross
green sagt dass es so ein paar typische
gibt die in seinem Besuch in seinem Buch
ausführlich beschreibt z.B fehlt es
vielen Kindern an der nötigen kognitiven
Flexibilität um sie auf eine neue
Situation
einzustellen wenn diese kognitive
Flexibilität eher gering ist dann haben
Kinder sehr fixe Vorstellungen wie etwas
sein sollte und können sich nur schlecht
davon lösen das heißt wenn dann Rituale
nicht eingehalten werden wenn Abläufe
unterbrochen werden wenn man sagt wir
machen jetzt heute doch nicht das
sondern jenes wenn sie etwas nicht
fertig machen können was sie begonnen
haben dann frustriert das Kinder die
eben nicht so flexibel sind unheimlich
und dann kommt es zu diesen Ausbrüchen
andere Kinder haben Mühe mit der
Impulskontrolle das heißt wenn ich eher
impulsiv bin und ein Impuls kommt dann
habe ich die Tendenz den eben einfach in
Handlung umzusetzen jemand ärgert mich
und ich möchte dem eine hauen oder meine
Chefin aus erwachsen oder der Chef der
sagt irgendetwas was mich ärgert und
jetzt würde ich der am liebsten mal so
richtig die Meinung geigen und jetzt
brauche ich etwas was mir hilft diesen
Impuls
abzufangen und mein Verhalten zu
reflektieren beispielsweise würde ich
mir als Erwachsenen vielleicht sagen ah
du bist gerade so aufgebracht jetzt
sagst du besser nichts oder wenn so eine
E-Mail kommt lass sie besser liegen bis
morgen weil ich weiß wenn ich jetzt
antworte dann dann richtig ich
vielleicht etwas an was ich hinterher
bereue und manchen Menschen fällt es
sehr sehr schwer auf diese innere Bremse
zu treten das heißt Sie müssen das
wirklich üben üben
üben problemlöse Fähigkeiten also wenn
ich eher mangelhaft entwickelte
problemlösefähigkeiten habe im sozialen
Bereich in anderen Bereichen dann
fällt's mir schwer wenn irgendetwas
nicht klappt eine andere Möglichkeit zu
finden beispielsweise ich will ein Ziel
erreichen ich merke das funktioniert
nicht der Frust kommt hoch schaffe ich
jetzt mir eine Möglichkeit zu überlegen
wie ich doch noch zum Ziel kommen könnte
oder werde ich einfach im ersten
Augenblick richtig richtig wüten weil
das nicht funktioniert hat und Menschen
mit eher guten Problemlösestrategien die
finden eben sehr viel häufiger dann eine
andere Möglichkeit während andere
Menschen schneller wütend werden das nur
sous ein paar
Beispiele und was Ross green dann
vorschlägt ist dass wir Situationen wo
das Kind wütend wird nutzen um diese
Kompetenzen mit dem Kind gemeinsam zu
trainieren mit Hilfe des kollaborativen
Problemlösens das besteht aus drei
Schritten zuerst wollen wir die Wut des
Kindes verstehen wenn jetzt ein Kind so
richtig wütend wird dann können wir im
Augenblick wenig tun außer dem Kind eine
Unterstützung zu bieten um sich wieder
zu beruhigen das geht am besten wenn wir
uns selbst beruhigen wenn das Kind
wirklich etwas macht was wir nicht
zulassen können es will ein anderes Kind
schlagen dann müssen wir vielleicht dort
wirklich eine Grenze setzen das Kind
kurz festhalten an den Händen und sagen
ich kann das gerade nicht zulassen dass
jemanden schlägst wir gehen in dein
Zimmer wir beruhigen uns dort und dann
würde ich eben mitgehen mich neben das
Kind setzen und einfach mich selber
beruhigen in der Hoffnung dass das Kind
irgendwann sieht wie ich mich beruhige
ich kann das wirklich auch sagen atmen
oder das vormachen wie man seinen Körper
beruhigt damit das Kind das mit der Zeit
nachmachen kann bei einigen Kindern geht
das relativ schnell andere brauchen da
viel Zeit aber das es ist nicht der
Moment um wirklich mit dem Kind über
seine Wut zu sprechen dort geht's oft
sehr viel schneller vorbei wenn ich als
Erwachsener möglichst wenig zum Kind
sage ich kann aber und darauf hat man
oft keine Lust am nächsten Tag darauf
zurückkommen wenn es vorbei ist dann hat
man oft so das Gefühl ja jetzt ist es ja
durch und jetzt will ich doch nicht auch
noch darüber
reden absolut verständlich oder auch die
Kinder haben darauf oft keine Lust aber
das ist eben genau die Situation wo ich
etwas ändern kann Heim mer sagt dazu man
soll das Eisen schmieden wenn es kalt
ist also eben nicht in hitzigen Moment
sondern danach das Einordnen und zum
Kind z.B sagen du gestern das war ja ein
schwieriger Moment für uns beide du bist
da so wütend geworden was war da
eigentlich genau los und jetzt erzählt
man noch mal die Situation z.B ja du war
s d am Fernseh schauen und ich habe
ausgeschaltet und dann warst Du ganz
ganz wütend und das Kind sagt vielleicht
ja weil ihr mir immer ausschaltet und
ich war mittendrin im Spiel oder in der
Serie und du hast es einfach
ausgeschaltet und jetzt ganz ganz
wichtig als Elternteil es geht nicht
darum dass man sich jetzt rechtfertigt
hör einfach deinem Kind zu was ist in
ihm vorgegangen und dann sagt man ja das
das war schwierig für dich oder dass ich
da ausgescha habe ja nie lasst ihr mich
gucken alle anderen dürfen viel mehr
immer kommandiert mich rum also
vielleicht kommen da wirklich Vorwürfe
vom Kind und noch mal nicht verteidigen
einfach die Sichtweise vom Kind mal
gelten lassen du fühlst dich daavon uns
herumkmandiert wenn das Kind das Gefühl
hatte ich konnte jetzt wirklich
schildern was in mir passiert dann
können wir als Eltern dann sagen wie es
für uns war
z.B mir macht das manchm ein bisschen
Sorgen dass es zu viel wird wenn wir
dich einfach machen lassen oder wenn wir
da nicht ein Auge drauf haben keine
Regeln haben dass es dann am Ende nicht
reicht für Zeit mit Freunden für deine
Hobbys und einfach viel zu viel Fernseh
geguckt und gegamt
wird wenn beide Parteien Eltern kindind
schildern konnten was für Sie in dieser
Situation passiert dann kann man das
Kind einladen zum gemeinsamen Problem
lösen bei beispielsweise mit der Frage
was könnten wir denn tun damit du dich
nicht rumkommandiert fühlst und wir
trotzdem uns keine Sorge machen dass das
aussufert hättest du eine Idee und
vielleicht hat das Kind jetzt keine Idee
dann kann man sagen ja das ist auch
irgendwie ungewohnt oder ich habe dich
das noch nie gefragt überlegst dir doch
mal ich frag dich morgen wieder also wir
dürfen da ruhig ein bisschen Ruhe und
Zeit
reinbringen wenn das Kind am nächsten
Tag vielleicht irgendeine Lösung sagt
wie ja lass mich doch einfach machen
oder ich kann ja selber abschalten dann
können wir sagen ja das ist eine Lösung
oder bei der Du Dich nicht
rumkomandtiert fühlst aber unsere Sorge
bleibt ja dann finden wir eine wo es V
uns beide stimmt und vielleicht merkt
dann das Kind also für mich ist es ganz
blöd oder wenn ich mittendrin bin z.B
mitten in dem Spiel in dem Level und ihr
schaltet dann aus bevor ich speichern
konnte bevor dass die Runde vom Online
Game vorbei war oder bevor ich die Serie
fertig gucken konnte und da könnte man
vielleicht sagen wie wä es denn wenn ich
mich zu dir setz wir gucken dann
gemeinsam noch das Ende oder wir warten
noch gemeinsam bis die Runde vorbei ist
auch wenn die Zeit schon abgelaufen ist
und dann schalten wir zusammen
aus
jetzt wenn wenn man das Eltern vorstellt
dann ist eine Reaktion oft ja aber das
dauert ja ewig ich habe ja nicht Zeit um
ständig da mit dem Kind ewig rumz
diskutieren und so weiter und was ich
hier finde ist so ein bisschen Spruch
den das von Steve covi wir können mit
Menschen nicht effizient sein wir können
nur effektiv sein also wenn man mit
Kindern etwas erreichen will dann muss
man Zeit verlieren können oder Zeit gut
investieren können es geht nämlich nicht
so drum dass wir diese eine Situation
lösen es geht darum dass wir Kindern
durch diesen Prozess immer wieder
vermitteln wie merke ich denn wie ich
mich fühle was passiert da in mir drin
welche Gedanken kommen hoch was genau
macht mich so wütend und gibt es eine
andere Möglichkeit als eben irgendwie
zuzuschlagen Sachen kaputt zu machen
diese problemlöse komompetenz langsam
langsam auf aufzubauen und es stimmt das
ist etwas was wahnsinnig viel Zeit
braucht also ich würde da e nicht davon
ausgehen wenn wir das jetzt 5 Wochen
lang machen dann ist das Problem
gegessen sondern das ist eher etwas wo
wir in Jahren denken und sagen wir gehen
das immer wieder durch und mit der Zeit
mit den Monaten mit den Jahren wird mein
Kind immer kompetenter darin seine
Gefühle wahrzunehmen seine Gedanken sich
bewusst zu machen neue Strategien
zuprobieren und
umzusetzen und das ist ein riesiges
Geschenk dass wir Kindern damit
machen wenn wir an Strafen Auszeiten
denken dann haben wir oft so diesen
raschen Erfolg also das Kind getraut
sich nicht mehr seine Wut zu äußern oder
es lernt die zu
unterdrücken das Problem dabei ist das
ist nicht das was wir eigentlich wollen
ganz viele erwachsene Menschen die durch
solche Methoden erzogen worden haben
heute das gleiche Problem das eine ist
dass man gelernt hat seine Wut eben
runterzus Schlucken nicht zu äußern das
ist sehr sehr ungesund das sind oft dann
Erwachsene denen sehr schwer fällt
Grenzen zu setzen andere haben vor allem
gelernt nicht wütend zu reagieren wenn
jemand da ist der sie bestrafen kann das
sind z.B dann aber Erwachsene die
ausrasten dem Kind gegenüber das heißt
sie haben eben nicht gelernt wirklich
gut mit diesen Gefühl umzugehen sie
haben sie nur unterdrückt und wenn jetzt
das Kind eben schwächer ist dann kommt
dieses ganze Gefühl mit aller Macht raus
und es fehlt ihnen eben auch an der
Kompetenz damit anders umzugehen und das
wollen wir unseren Kindern mitgeben dass
sie als erwachsen das Gefühl haben nein
ich habe einen anderen Zugang ich kenne
meine Wut ich kann sie wahrnehmen ich
kann sie nutzen um mich
abzugrenzen oder mich zu wer zuusetzen
ich kann aber eben auch konstruktiv mit
diesem Gefühl um gehen und schauen dass
dann eben nicht z.B Kinder meine Kinder
oder andere Personen die schwächer sind
zu Schaden kommen und gleichzeitig
können wir eben dieses kollaborative
Problemlösen auch nutzen für uns selber
um unsere eigenen Strategien immer
wieder zu überprüfen und ein bisschen
besser daran zu werden mit unseren
Gefühlen
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