Bald ist nichts mehr los. Nach dem Schnee Dauerdümpellage ohne Schnee! Wettervorhersage 10.-19.01.25

Kai Zorn Wetter
20 Abonnenten
33 Videoaufrufe·10.01.2025
Das Wetter wird in der nächsten Zeit im wahrsten Sinne des Wortes eine Pause einlegen.
Da wird nichts mehr Großes passieren.
Wir haben ja jetzt ein größeres Schneefallereignis hinter uns.
Erst hat es ganz NRW betroffen oder fast ganz NRW und dann auch noch weite Teile Norddeutschlands und da liegt Schnee.
Und wenn es blöd läuft, dann kommt da ein Warmlufteinschub am Dienstag mit Wind und ein bisschen Regen und der ganze Schnee wird verschwinden.
Dann baut sich das hoch auf und das wird dann die ungünstigste Dümpellage, die man sich um diese Jahreszeit überhaupt vorstellen kann.
Kommt dieser Streifschuss nicht, dann bleibt es hier zumindest einigermaßen winterlich.
Grüße Sie und Grüße Euch!
Es gibt so viele Fotos und so viele Begeisterung von den starken Schneefällen, die es gestern beispielsweise in NRW oder im südlichen Niedersachsen gegeben hat.
Wie hier in Hildesheim hat der Marius diese Aufnahme gemacht.
18 cm Schnee, meinte er, hat es hier gegeben.
Am Rhein, in Sons am Rhein hat der Benjamin das Bild reingeschickt.
Da lag gerade mal ein bisschen Schnee und dann hat er ein schönes Hochkantbild.
Das habe ich mal so in die Mitte hier reingemacht.
Auch Schnee ist ja für diese Gegend nicht allzu häufig.
Oder eine ganz geniale Aufnahme vom Sven in Hannover in der Landeshauptstadt von Niedersachsen.
Da sah es gestern so aus.
Das ist Winterwonderland, wie man es nur aus den Alpen heraus kennt.
Und das war ja auch ein sehr großes, ausgedehntes Schneevergebiet.
Dann hier in Wuppertal im Bergischen Land, wo es dann aufgehört hat zu schneien langsam.
Aber hier tiefwinterliche Straßenverhältnisse.
In Bad Sassendorf in Westfalen, da hat es auch angefangen zu schneien.
Da ging das ja gerade erst los.
Winterliche Verhältnisse in Remscheid genauso oder auch hier in Meschede.
Einfach nur winterlich.
Dieses Bild, hat der Christoph gemeint, wäre natürlich toll gewesen, wenn es das genau zu Heiligabend gegeben hätte.
So sah es Heiligabend beispielsweise in den Alpen aus.
Da ist jetzt der Schnee ausgeblieben.
Im Allgäu hat es ein bisschen geschneit, aber ansonsten wenig.
Und eben weite Teile der Gebiete, die sonst nie Schnee haben oder sehr selten, die haben richtig viel Schnee bekommen.
Von der Wetterlage her, so wie es mittelfristig weitergeht,
da grätscht auch das europäische ECMWF-Modell hier Mitte der kommenden Woche rein
und würde einen Schub an milder Luft bringen, die Regen bringen würde.
So ein bisschen Regen und der ganze Schnee würde verschwinden.
Das amerikanische GFS-Modell macht hier nur eine kleine Kerbe über Polen.
Und bei uns bliebe es fast ruhig.
Da würde nicht viel passieren.
Und ein paar Tage später, am 19. Januar, das heißt am Sonntag in einer Woche,
hätten wir dann wieder ein kräftiges Hoch, eine klassische Inversionswetterlage.
Bis dahin wäre aber dann der Schnee weg, je nachdem wie stark der Warmlufteinschub wäre.
Und beide Modelle machen eben diese sehr milde Lage.
Ansonsten ist vorerst keine Wetteränderung drin.
Und wenn wir uns das Ensemble beispielsweise für Amsterdam anschauen, da ist nichts los.
Hier erstmal in Sachen Niederschlag gar nichts.
Dann kommt der Wärmeberg in der Höhe und erst hinten raus.
In der letzten Januar-Dekade tut sich wieder was, wo ein paar Läufe nach unten gehen
und auch Niederschläge bringen würden, die dann als Schnee runterkommen würden.
Da käme dann eher wieder Durchschnittswetter in Gang.
Aber jetzt ist erstmal Schicht im Schacht.
Und das europäische ECMWF-Modell macht das letztendlich ähnlich,
belässt es aber bei deutlich überdurchschnittlichen Temperaturen.
Winterwetter ist in der nächsten Zeit nicht in Sicht.
Wenn wir in den Südosten gehen, nach Salzburg,
da gehen die Temperaturen im Mittel nicht ganz so weit rauf.
Und da gibt es auch ein paar Optionen ebenfalls mit diesem Knick, der da kommen würde.
Dann aber teilweise als Schnee.
Hinten raus sind einzelne Läufe dabei, die weit nach unten gehen, hier unter minus 15 Grad.
Aber das sind nur ein, zwei Läufe, die können wir vernachlässigen.
Das Mittel bleibt im Bereich des Mittels.
Und beim europäischen ECMWF-Modell bleibt alles viel, viel weiter oben,
hat aber auch hier diesen Knick drin.
Wobei der Knick, wir gehen hier noch einmal,
hier sieht man es gar nicht mehr so in Amsterdam,
aber zum Beispiel in Salzburg, da ist der Hauptlauf,
der ja sehr offensiv ist mit diesem Mildeinschub, ziemlich ausgeprägt.
Warum Mildeinschub, obwohl die Temperaturen so dann runtergehen?
Wir haben da eine maskierte Kaltfront.
Das heißt, wir haben am Boden eine kalte Luftschicht mit Schnee.
Und dann kommt in 1500 Meter Höhe etwas kältere Luft.
Das alles wird durchmischt, dann wird es unten deutlich milder.
Der Idealfall wäre, wir hätten genau ein Hoch ohne Wind über uns liegen,
dann wäre es bitterböse kalt.
In Sachen Niederschlag tut sich da in der nächsten Zeit nicht viel.
Wir haben im Osten noch ein paar Schneefälle in den nächsten zwei Tagen.
Und auch in der Schweiz schneit es ein bisschen, sonst ist wenig los.
Und das amerikanische GFS-Modell macht so gut wie gar keine Niederschläge mehr,
außer in der Schweiz ein paar Schneefälle und auch östlich der Elbe noch ein bisschen Schnee.
Ansonsten ist nichts los.
Gestern hingegen gab es viel Niederschlag.
Deutschlandweit gemittelt waren es über sieben Liter.
Und man sieht hier den breiten Streifen an Schnee, der runtergekommen ist.
Natürlich sind das hier nur die Niederschläge, aber das war hier Schnee.
Später zog dann die Front in den Südosten, brachte erst Regen, dann Schnee.
Und ehe es überhaupt weiß werden konnte, hat es dann gleich schon wieder aufgehört, zur Vorsicht.
Dafür gab es hier im Südosten ein bisschen Sonne.
Die Tiefstwerte lagen zwischen minus vier und plus drei Grad.
Die Höchstwerte zwischen minus null und plus 15 Grad im Südwesten.
Und man erkennt hier auch richtig schön diese Luftmassengrenze südlich davon,
wie mit dem Lineal geschnitten, total mild.
Und dann winterliche Temperaturen mit eben den Schneefällen.
So geht es jetzt weiter in der kommenden Nacht.
Da liegt dieses Tief über dem Baltikum.
Die Ausläufe gibt es im Nordosten.
Wir sind zwar im schwachen Tiefdruck, aber es wird einfach wenig Regen geben.
Die Temperaturen in 1500 Meter Höhe gehen spürbar zurück.
Und dann eben am Dienstag, nach dem amerikanischen Modell, haben wir hier die Hochdruckbrücke über Europa liegen.
Im Norden wäre es dann relativ windig.
Und in 1500 Meter Höhe steigen die Temperaturen deutlich an.
Da kommt der Deckel drauf und dann entsteht immer mehr Hochnebel, auch wenn es anfangs klar ist.
Diese Schicht zwischen der milden Luft in der Höhe und der kalten Luft am Boden bringt dann eben Nebel und Hochnebel.
Heute gibt es ein paar Schneeschauer im Norden.
Im Nordwesten ist auch Regen dabei.
Dieses ehemalige Schneefallgebiet, das das amerikanische Modell mal in den Süden Baden-Württembergs und Bayern gerechnet hat, bleibt in der Schweiz.
Kommt nicht zu uns voran.
Dafür sind aber im Nordosten noch ein paar kräftige Schneeschauer unterwegs.
Dazwischen gibt es einen Streifen mit längerer Zeit Sonnenschein.
Der Wind ist weiterhin unangenehm.
Der ist auch so ein bisschen beißend, wie so kleine Nadelstiche sind das auf der Haut.
Bei Höchstwerten von minus zwei bis plus sechs Grad.
Der morgige Samstag bringt über Polen dieses Tief mit Schneefall.
Das kommt fast bis zu uns voran.
Die Isobarendrängung ist da.
Das heißt, die Linien gleichen Luftdrucks.
Da ist sehr viel Wind dabei.
Ansonsten tut sich in Sachen Schnee so gut wie gar nichts.
Ab und zu gibt es vielleicht mal ganz, ganz, ganz mini Schneeschauer.
Und erst in der Schweiz schneit es ein bisschen drumherum.
Haben wir aber auch gute Chancen auf Sonnenschein.
Der Wind bleibt unangenehm, vor allem östlich der Elbe.
Die Temperaturen liegen zwischen minus drei und plus fünf Grad.
Am Sonntag gibt es in Küstennähe Chancen auf etwas Sonne.
Aber da wird es dann eher später wieder trüb sein durch Hochnebel.
Ebenso in den alten Sonnenschein.
Ansonsten gibt es einen breiten Streifen in der Mitte mit hochnebelartigen Wolken und Hochnebel.
Gerade über den leicht antauenden Schneeflächen von südlichen Niedersachsen bis in die Mittelgebirge.
Da haben wir dann den Hochnebel.
Der Wind kommt aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen liegen zwischen minus fünf und plus sechs Grad.
Und das ist dann Pi mal Daumen auch der Range für den Montag.
Viele Wolken, tief hängende Wolken, Hochnebel haben wir bei minus fünf bis plus fünf Grad.
Die Sonne zeigt sich am ehesten im Südwesten und in den Alpen.
Am Dienstag gibt es im Norden ein bisschen Regen und Nieselregen.
Die Temperaturen steigen an. Hier wird es windig sein.
Dem Schnee geht es an den Kragen.
In der Südwesthälfte bleibt es tendenziell kälter und in den Alpen sonnig.
Höchstwerte abseits von den milden Regionen an der Nordsee.
Minus vier bis plus sechs Grad.
Und dann müssen wir so ein bisschen raten, will ich nicht sagen, aber das Hoch kommt da drüber.
Pi mal Daumen, so ein grober Trend für die Zeit von Mittwoch bis Sonntag der nächsten Woche.
Nachdem die milde Luft mit Wind dann im Nordosten durchgezogen ist, bläht sich das Hoch nach Norden auf.
Der Wind schläft ein und dann haben wir eine eher trübe Lage mit vielen Wolken, Nebel und Hochnebel bei minus fünf bis plus fünf Grad.
Ein paar Grad drüber kann es sein, ein paar Grad drunter kann es sein.
Es ist nur ein grober Trend.
Kommen wir zu den Ensembles. Im Norden Deutschlands sind es die nächsten Tage um die null Grad.
Dann gibt es einen Sprung auf um die fünf Grad.
Später geht es langsam wieder runter.
Inversion ist hier nicht mit eingerechnet, aber so viel Inversion wird es im Norden nicht geben.
Niederschläge erstmal ziemlich mau.
Erst hinten raus sind ein paar dabei, die auch als Schnee niedergehen können.
Im Westen erst einmal kalte Temperaturen, dann wird es ein bisschen milder.
Alles hier sehr gediegen.
Die Niederschläge kommen erst wieder in der dritten Dekade dann zum Teil als Schnee.
Genauso schaut es in der Mitte aus.
Das ist jetzt erstmal ziemlich frisch, teils mit Dauerfrost und dann geht es auf leicht über null Grad nach dem amerikanischen Modell im Mittel.
Manche Läufe bleiben drunter und auch hinten raus gibt es hier ein paar zögerliche Signale als Niederschlag, teils als Regen, teils als Schnee.
Und im Osten die nächsten Tage noch kalt.
Dann wird es hier schlagartig milder.
Da wird es diesen Mildeinschub geben.
Danach gehen die Temperaturen langsam zurück.
Schnee ist da neuer keiner in Sicht.
Im Süden Deutschlands total ruhig.
Wenn hier eine Schneedecke liegen würde, wäre es deutlich kälter.
So ist es mäßig kalt und dann deuten die Modelle so ein bisschen Milderung an.
Aber wir werden hier viel Inversion haben.
Wahrscheinlich werden die Temperaturen weiter unten bleiben.
Niederschläge sind kaum dabei und wenn hinten raus, kämen die als Schnee nieder.
In Genf ein ähnliches Bild.
Da ist nicht viel los.
Und dann noch zu guter Letzt der Blick nach Eisenstadt.
Da sind die nächsten Tage einigermaßen kalt.
Da wird es ein bisschen milder.
So richtig mild ist es nicht, so richtig kalt ist es nicht.
Großen Schnee gibt es keinen und Regen gibt es keinen.
Es ist einfach eine Dümpellage.
Wenn sich was tut, bis später.
Ansonsten bis morgen.
