Und sonst so? Mittelfrist-Update. Bis Donnerstag mild & kalt durch Luftmassengrenze, dann Hochdruck?

Kai Zorn Wetter
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10 Videoaufrufe·04.01.2025
wir machen nur einen ganz kurzen
Wetterbericht und schauen uns an was es
so Neues gibt in der Mittelfrist und was
ich im Januar tun wird wir sprechen
nicht über das was jetzt heute
Nachmittag und am Abend passiert darüber
haben wir heute morgen ausführlich
gesprochen da wird nichts weiter
passieren und auch die Luftmassengrenze
und Warmfront die morgen Abend bis
Sonntagabend von Südwest nach Nordost
über uns hinwegzieht ist auch so wie wir
sie heute morgen besprochen haben das
müssen wir nicht wiederholen aber wir
können ein paar Sachen machen die wir
heute morgen nicht gemacht haben wir
haben schon viel besprochen grüße sie
und grüße Euch der stefan hat dieses
Bild reingeschickt und zwar Achtung vom
Kaiserstuhl da sieht es momentan so
winterlich aus immerhin und winterlich
ist es ja jetzt auch in vielen Teilen
Deutschlands wo es entweder
Schneeschauer gibt oder gegeben hat und
dann gibt es ja die Glätte wir schauen
mal es wurde sich gewünscht auf das
Ensemble für Zelle in Niedersachsen rote
Linie ist bekannt Mittel der
luftmassentemperatur aus 30 Jahren in
1500 Höhe und die weiße Linie das Mittel
aller Einzelberechnungen die wir in den
verschiedenen Farben finden unten sind
die niederschlagsignale hier enger diese
Linien liegen desto vermeintlich
sicherer ist die Wettervorhersage und je
weiter sie auseinander klaffen desto
vermeintlich unsicherer hinten raus
nehmen die niederschlagsignale ab und
die Temperaturen gehen deutlich nach
oben das heißt Hochdruck und Hochdruck
um diese Jahreszeit bedeutet unten
oftmals Kälte und wenn es davor z.B noch
eine Schneedecke hat dann ist es eine
eiskalteit Zeit wo dann auch die Kanäle
und teilweise die Flüsse zufrieren auch
wenn es hier total mild aussieht wenn
das so kommt das haben wir jetzt erlebt
von Weihnachten bis zum Jahreswechsel
sind ja viele sehen im Alpenraum
zugeforen obwohl es oben total warm war
und das europäische ECMWF Modell macht
das ähnlich geht kurz rauf hier mit dem
Knick das ist diese Luftmassengrenze die
über uns hin wegzieht und dann wieder
geht und dann bleibt's etwas kälter als
im langjährigen Mittel danach wird's
überdurchschnittlich weit
überdurchschnittlich der Hauptlauf da
sprechen wir gleich noch drüber ist ganz
ganz ganz weit oben die Niederschläge
gehen runter eine hochwinterliche
Ruhephase ist das jetzt gehen wir das
auch noch mal durch und zwar hier da ist
so ein Knick der ist beim europäischen
ECMWF Modell hier um den neun nur kurz
angedeutet beim amerikanischen Modell
ist der nicht angedeutet sondern der
geht deutlich nach oben was steckt
dahinter schauen wir mal dahin das hier
ist z.B der Hauptlauf des amerikanischen
GFS Modells für Freitag Freitag früh 1
Uhr da liegt dieses Tief über Mittel und
Südfrankreich und wir sind noch auf der
Vorderseite im Südosten das heißt die
kalte Luft ist hier noch nicht
angekommen hier ist es noch mild im
Norden würde es teilweise schon bis weit
runterschneien auch wenn die
Temperaturen in 1500 m Höhe nicht so
wahnsinnig kalt sind dass es sonst
runterschneid aber wir haben in 5,5 km
Höhe sehr niedrige Temperaturen und wir
haben wenig Wind da ist ein bisschen
esothermie mit dem Spiel das bedeutet
die Kälte von oben wird bis ganz
runtergezogen und an einer
Luftmassengrenze Schneid es sowieso
meist bis ganz runter in der Windstille
und das europäische ECMWF Modell hat
diesen Trog schon durchziehen lassen da
wäre es windiger und die Kaltluft wäre
schon im Südosten hier wird's aber z.B
nicht bis ganz runters schneien im
Norden in tiefen Lagen weil es zu windig
wäre das amerikanische Modell das im
Südosten die milde Luft bringt und im
Norden die kältere hätte Schnee und bei
gleicher Temperatur das europäische
ECMWF Modell Regen gehen wir ganz kurz
auf die Schneehöhen ein für diesen
Freitag eben in den Frühstunden nach dem
amerikanischen GFS Modell das im
Südosten mild ist hätte hier im Bereich
der Luftmassengrenze ziemlich ergiebige
Schneefälle in der Mitte und im
Südwesten im Norden kaum etwas das
europäische Modell macht es deutlich
schneereicher vieles von dem Schnee was
jetzt runterkommen wird am Wochenende
wäre hier nicht weggeschmolzen laut
Modell und im Süden hätten wir dann mehr
Sch
schauen wir noch kurz auf das kanadische
GM Modell das macht auch die Schneedecke
eher im mittleren Norden vom niederrein
nach wie vor bis zum Oderbruch und fast
bis Hamburg rauf und dann in die
Mittelgebirge rein sonst nichts ist nur
ein modellvergleich das sieht man aber
in etwa wo diese Linie liegen soll der
neuichen Schneefälle in der neuen Woche
danach geht's wie folgt weiter das ist
die gemittelte Wetterlage dann für den
Samstag also in gut einer Woche da haben
wir das Boden hoch genau über
Mitteleuropa liegen Andeutung eines
Skandinavien Hochs und die sogenannte
552er die verläuft über uns übrigens
apropos das wurde mal gefragt wo die
Grenzlinie zwischen hoch und Tiefdruck
am Boden ist das ist bei 103 Hektopascal
alles was über 103 Hektopascal ist ist
offiziell Hochdruck und was drunter ist
ist Tiefdruck es kann auch Tiefs geben
die 1030 Hektopascal haben und Hochs
geben die 990 Hektopascal haben kommt
auf die Wetterlage an aber das ist die
Linie und in 5,5 km Höhe ist das die
Trennlinie zwischen Tiefdruck und
Hochdruck eben in hoher Höhe die
Temperaturen in 1500 m Höhe werden im
Nordosten kalt sonst schon milder und am
Ende des verhersagezeitraums am 19
hätten wir von den Azoren bis nach
Osteuropa rein eine riesige
Hochdruckzone die 552er machtten Bogen
um uns herum und wir wären unter
Hochdruck mit relativ milden
Temperaturen aber genau da
genau das ist Winterwetter und
produziert Kälte das sind nicht die
Tiefs die polartiefs die wir an einer
Perlenschnur über uns hinwegziehen
aneinander gereih das gibt's außerdem
extrem selten die Winterkälte wird meist
durch Hochdruck gemacht und das wäre
dann hier der Fall z.B macht der
Hauptlauf des amerikanischen GFS Modells
mit dem Sechser von heute Vormittag
Hochdruck ohne Ende das hochläge dann so
über Osteuropa und dem Baltikum wir
wären in einer schwachen bodenah
östlichen Strömung in der Höhe wäre es
mild und das heißt einfach Kälte und da
brauche ich überhaupt gar kein
modelloutput anschauen da diese
Temperaturen stimmen nicht wenn dann
kann man 10° abziehen bei dieser Lage
braucht man nicht drauf schauen ein
Beispiel das hier wäre die Schneedecke
nach dem amerikanischen GFS Modell für
den
13 also wenn die Tiefdrucktätigkeit
beendet ist da hätten wir in der
gesamten Südosthälfte und in der Mitte
Schnee und das Modell macht knapp eine
Woche später unter dem kalten Hochdruck
alles weg kann man knicken das ist nicht
so es würde selbst da das dann noch
liegen weil da nichts verschwindet wir
kriegen dann Dauerfrost und nur mal
angenommen so eine Hochdrucklage kommt
mit dieser Schneedecke dann ist es
bitter bitter kalt wir brauchen keinen
großen polarluftvorstoß um diese
Jahreszeit um Kälte zu produzieren und
der formhalber noch das europäische
ECMWF Modell macht für einen Tag davor
den 18 diese Schneedecke auch über den
Mittelgebirgen und im Süden Schneedecke
im Norden weniger und der nullerlauf von
heute früh hätte das hier gemacht am 19
Januar das allerdings nicht mit
Hochdruck sondern mit einem polartief
das ständig wieder zu uns kommen wollen
würde und entsprechend schneebrechte
soweit dieser Überblick der Modelle es
sieht insgesamt winterlich aus die
kommenden Tage sind holprig bringen vor
allen Dingen im Süden immer wieder
stärkere mildeinschübe auch mit
zweistelligen Plusgraden dann im Laufe
der Woche dieses Wogen der Schnee
fallgrenze mal ist sie weiter im Norden
mal ist sie weiter im Süden rein von der
Landschaft her gesehen und rückseitig ab
Donnerstag Freitag wird's dann kälter
und im Süden gibt's dann auch wieder
Winterwetter das dann konserviert werden
würde mit hochduck schauen wir mal nach
oben wie sieht's da aus in Sachen
Polarwirbel in 32 km Höhe der
Polarwirbel ist nicht für
Wintereinbrüche zuständig er ist nicht
für einen kalten Winter zuständig
sondern er ist für die strömungsstruktur
in der Nordhemisphäre im Winterhalbjahr
zuständig ist der Polarwirbel sehr stark
ausgeprägt und liegt am Nordpol dann
haben wir größtenteils eine Westströmung
wird der Polarwirbel aufgelöst oder
zersplittet oder haben wir eine
stratosphärenerwärmung also da wo der
Polarwirbel sonst ist ist es warm dann
kommt es zu einer retrograden
Verlagerung der Druckgebilde und einer
tonalwindumkehr das heißt wir hätten
Ostwind dann hätten wir mehr
Winterwetter muss nicht sein aber in der
Regel ist das so dann ist aber der
Polarwirbel nicht mehr da und in dem
Fall wird sich der Polar Wirbel Richtung
Europa bewegen und genau bei uns liegen
und die stratosphärenerwärmung fände
über dem nordpolstad und stellt euch
dieses Ding mal einfach nur so vor hier
ist das tief und das dreht sich über uns
und das heißt nicht dass das dann
genauso kommt und auch an dem Tag
sondern das ist dann oftmals ein bis
drei Wochen später und es ist auch so
wenn wir z.B im Januar viele
Hochdrucklagen haben dann gibt es im
Februar eher dieses nasskalte
tiefdruckorientierte Winterwetter und
das deutet sich damit an dass wir im
Februar ziemlich viel Spaß haben werden
noch mit dem Wetter das zeigt dieser
Lauf der Vorlauf zeigt das letztendlich
ähnlich auch hier ist wieder die
stratosphärenerwärmung dann der Vorlauf
dazu da lege das da wir werden aber im
Einflussbereich dann eher mal eine
westkomponente und der andere Lauf zeigt
das auch wieder bei uns in der Nähe das
heißt es deuten jetzt die Modelle viel
mehr Hochdruck an ab Mitte des Monats
dann wird's ruhiger werden mit
inversionswetterlager und Schneedecke wä
es eben kalt und im weiteren Verlauf
wenn es Richtung zweite Winterhälfte
tiefer reingeht Richtung Februar da
gibt's dann wieder mehr ein bisschen
Schwung in die Bude jetzt kommt gut ins
Wochenende bis morgen
