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🔶Video Kapitel 00:00 Intro 00:59 Anhängelast 03:57 Vehicle to load 04:54 Praktische Software-Hilfe 06:06 Daniel mit 1To Wohnwagen 12:47 Eine Nummer kleiner unterwegs 19:06 Zusammenfassung
Die Sommerferien sind vorbei, aber nach den Sommerferien ist bekanntlich vor den nächsten Sommerferien.
Auch wir waren in den Sommerferien mit dem Auto unterwegs.
Du findest unseren Dänemark Roadtrip hier auf dem Kanal.
Und was wir gesehen haben, das waren viele Elektroautos mit einem Wohnwagen hinten dran.
Ich persönlich habe damit keine Erfahrung und darum habe ich mir für dieses Video dazu kompetente Hilfe geholt.
Und damit hallo Freunde des gepflegten Ladespaßes und herzlich willkommen bei Speicher elektrisiert,
deinem Kanal rund um die Elektromobilität von Škoda.
Mein Name ist Matthias und heute geht es darum, wie man mit dem Enyaq einen Wohnwagen zieht.
Drei Zuschauer haben sich bereit erklärt, ihre Erfahrungen mit uns hier zu teilen.
Und sie machen das regelmäßig.
Wie sieht das aus mit Verbrauch auf der Langstrecke?
Wie geht das Ganze mit dem Laden?
Was würden Sie sich noch wünschen?
Denn man hört ja auch immer wieder viel Kritik und Probleme.
Reicht die Anhänge, Lars? Der Verbrauch geht zu hoch und man kann gar nicht mehr weit fahren.
Wenn dich das interessiert, dann ist das Video genau das Richtige für dich.
Deine Eintrittskarte in die wunderbare Welt des Caravaning ist natürlich eine Anhängerkupplung.
Und die meisten Enyaqs werden auch mit einer ausgeliefert.
Und oftmals geht es der Kupplung so wie meiner.
Sie ist komplett unbenutzt und sieht halt aus wie neu.
Das Ganze muss aber nicht so sein, denn man kann ja hier auch wunderbar einen Caravan dranhängen, also einen Wohnwagen.
Und dann stellt sich ja gleich mal die Frage nach der Anhängelast.
Und die ist gar nicht so einfach zu beantworten.
Bei meiner Recherche ist mir aufgefallen, dass das a. länderspezifisch ist
und b. zum Teil eben auch abhängig von Modellvariante und Generation des Enyaqs
und zum Teil einfach von der Zulassungsstelle.
Ich weiß es nicht, denn bei gleichem Modell finden wir unterschiedliche Angaben, vor allem in den deutschen Papieren.
In dem Video gehe ich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ein.
In meinem englischen Video auf andere Länder.
Ja, und schauen wir uns das Ganze erstmal an.
Dann gilt mal als Grundsatz, schau zuerst in die Papiere, damit du es genau weißt.
Die Angaben, die ich hier mache, könnten sich eventuell nicht mit deinen Papieren decken.
Generell gilt für alle Enyaqs unabhängig der Modellreihe oder des Baujahres 750 Kilo ungebremst.
Also ein ungebremster Anhänger maximal 750 Kilo.
Jetzt sind Wohnwagen mehrheitlich gebremst.
Dementsprechend erhöht sich auch hier die Anhängelast.
Und generell kannst du hier sagen, bei den Heckgetriebenen Modellen kannst du 1000 Kilogramm dranhängen.
Bei den Allradgetriebenen Modellen 1200 Kilogramm.
Das stimmt aber nur bedingt.
Bei meinen Recherchen gilt das definitiv für die Schweiz.
Der 60er, der 80er, der 85er 1000 Kilogramm.
85X, 80X und die RS Varianten 1200 Kilogramm.
Jetzt gilt das gleiche aus meiner Sicht auch für Österreich.
Auch dort macht man keine Unterscheidung in den Zulassungspapieren nach der Steigung.
Das ist anders in Deutschland.
In Deutschland gibt es die Unterscheidung in 8% Steigung und 12% Steigung.
Bei manchen Enyaqs steht drin, was bei 8% und was bei 12% gilt.
Manche Enyaqs haben nur die Angaben für 12% in den Zulassungspapieren und andere nur die für 8%.
Es tut mir leid, dass ich das so sagen muss.
Hier gilt jetzt folgendes.
Bei 12% Steigung gilt für die Heckgetriebenen Enyaqs 1000 Kilogramm.
Bei 8% könnte auch 1200 Kilogramm drinstehen.
Für die Allradgetriebenen Enyaqs gilt 1200 Kilogramm bei 12% und es könnte bei 8% sogar 1400 Kilogramm drinstehen.
Die 1400 Kilogramm sind also keine Legende, sondern für die Allradmodelle bei 8% Steigung durchaus in Zulassungspapieren zu finden.
Ich hoffe, dass ich dir damit zumindest ein bisschen geholfen habe.
Aber am Ende gilt, schau in die Zulassungspapiere, damit du es genau weißt.
Wir stehen jetzt hier neben dem Ladeport, weil es natürlich direkt die Idee sein könnte zu sagen,
super, ich habe ja eine Riesenbatterie, also jede Menge Strom, stecke ich doch meinen Wohnwagen am Enyaq an.
Und wie wir alle wissen, der Enyaq hat kein Recycle to Load, ist also nicht in der Lage, aus diesem Anschluss Wechselstrom herauszugeben, was dafür notwendig wäre.
Deswegen können wir ja auch keine E-Bikes und nichts am Enyaq laden.
Jetzt gibt es natürlich schon die ersten Wohnwagen wie den KNAUS JASEO, die genau auf das vorbereitet sind,
dass man ihn eben, um mehr Autonomie zu haben, mit dem Strom aus der Batterie betreiben kann.
Das ist natürlich etwas, das steht euch beim Enyaq nicht zur Verfügung, auch nicht in der neuen Generation.
Ob und wann Recycle to Load oder Vehicle to Load kommen wird, kann ich euch nicht sagen.
Sicherlich nicht mehr auf der MEB-Plattform.
Daher habt ihr hier keine Vorteile mit dem Enyaq in Kombination mit einem solchen Wohnwagen.
In der Software des Enyaqs finden wir zwei hilfreiche Funktionen, wenn es darum geht, einen Anhänger zu ziehen.
Die erste ist in den Assistenten ganz unten zu finden, die sogenannte Anhängererkennung.
Und wenn die aktiv geschaltet wird, hier oben, dann reagiert die Verkehrszeichenerkennung und auch die gesamte Travel Assist auf spezifische Zeichen für Anhänger.
Das steht auch hier nochmal in der Info.
Sobald der Anhänger erkannt wurde, dass er angesteckt ist, werden die relevanten Verkehrszeichen angezeigt und die korrekte Höchstgeschwindigkeit übernommen.
Und gleichzeitig könnt ihr auch eine Höchstgeschwindigkeit selber einstellen, die für den Anhänger gilt.
Könnt aus dieser Liste hier entsprechend wählen.
Die aber vielleicht noch wichtigere Funktion, die habt ihr, wenn ihr in den Rückwärtsgang schaltet und das Kamerabild kommt.
Dann habt ihr hier eine Ankuppelhilfe im Display.
Und die Zuschauer, die gleich noch zu Wort kommen, haben unisono gesagt, dass die recht praktisch ist,
um wirklich perfekt unter die Deichsel, unter die Pfanne zu kommen und quasi nachher einfach nur noch den Anhänger abzulassen.
Und er sitzt direkt perfekt auf der Anhängerkupplung.
Unser erster Zuschauer-Livebericht. Bei mir ist der Daniel. Hinter uns steht sein Gespann.
Und wir haben uns gedacht, wir erzählen euch einfach mal, wie das so ist, wenn jemand mit einem Enyaq fährt, der auch wirklich Erfahrung mit Wohnwagen hat.
Weil das bin ich nicht. Na, es ist immer besser, man hat jemanden dabei, der sich damit auskennt.
Daniel, herzlich willkommen bei Speicher elektrisiert. Freut mich, dass es geklappt hat.
Freut mich auch.
Super. Daniel, was hängt da eigentlich an deinem Enyaq und warum hast du dich für diesen Wohnwagen entschieden?
Da hängt jetzt ein Adria Viva 360 dran. Das ist halt ein Wohnwagen, der genau eine Tonne zusätzliches Gesamtgewicht hat.
Das heißt, das ist genau das, was mein Enyaq halt ziehen darf.
Okay. Nur eine Tonne?
Eine Tonne, ja.
Okay, das ist ein 80er, richtig?
80er.
Dein Allrad Heckantrieb.
Genau.
Und die erste Generation, also der Modelljahr vor 24.
Richtig, genau. Hatten ihn blind bestellt und dann im Mai, Juni 21 hat er ihn bekommen.
Okay, cool. Ja, wo seid ihr unterwegs? Was macht ihr gerade? Wohin geht's? Wie lang? Welche Strecke habt ihr vor?
Ihr seid jetzt in den Ferien noch unterwegs, oder?
Genau, ja. Wir kommen gerade von dem Campingplatz in Österreich, Großwaldertal, was sehr schön war.
Und fahren jetzt dann weiter nach Saaren in Zentralschweiz, um da noch ein bisschen dann weiter Urlaub zu machen.
Okay. Weißt du grob, wie lang die Gesamtstrecke sein wird, die ihr dann gefahren seid, wenn ihr wieder zurückkommt nach Hause?
Insgesamt gut 1.000 Kilometer in dem Fall.
1.000 Kilometer. Super. Jetzt natürlich die Frage, die alle hier und euch am meisten interessiert.
Wie schnell fahrt ihr, also fahrt ihr wirklich die zulässige Geschwindigkeit und was verbraucht ihr dabei?
Ich meine, der Stammtisch sagt ja immer, wenn das hinten dran hängt, ist die Reichweite grob 50 Kilometer und der Verbrauch passt gar nicht mehr auf die Anzeige.
Stimmt das oder stimmt das nicht?
Es stimmt, also es funktioniert eigentlich gut. Wir versuchen eigentlich meistens halt mit den LKWs mitzuschwimmen, also 90 rum.
Und da ist dann im Sommer der Verbrauch so ungefähr 27 Kilowattstunden.
27?
Wobei es halt natürlich stark davon abhängt, ob es halt bergauf geht und halt Gegenwind ist richtig böse.
Also wenn wir die ganze Zeit Richtung Westen fahren und es kommt starker Westwind, dann kann es auch schon mal deutlich mehr werden.
Okay, aber 27 und ihr seid mit einer Vierköpfe-Familie, zwei Kinder unterwegs, das ganze Gepäck dafür dabei.
Im Sommer, ja.
Es ist ein Wert unter 30 Kilowattstunden, hätte ich jetzt nicht erwartet, aber das ist gut.
So, passt das für dich? Bist du zufrieden?
Das passt gut, ja. Aber im Winter ist es dann halt mehr. Wir waren auch schon ein paar Mal im Wintercamping damit und da waren es dann halt so 35 rum.
35, wobei das, ja klar, es ist natürlich viel, aber hört sich jetzt auch nicht so überdramatisch an.
Wie weit kommst du denn, wenn du auf 100 Prozent geladen hast oder unterwegs dann auf 80 Prozent?
Also 100 Prozent, dann hat es ja gute 200 Kilometer im Normalfall.
Und 80 Prozent, 150 bis 180, immer je nachdem, wie die Streckengestaltung ist.
Und ihr fahrt so schnell, wie es halt mit den LKWs geht, das heißt, ihr habt so eure zwei Stunden bis zur nächsten Pause.
Sofern kein Stau ist, ja.
Und übrigens spannend, Leute, da hinten kommt der nächste mit einem Wohnwagengespann, ein Ioniq 5 und der hat auch einen Trailer dran.
Aber wir ziehen jetzt das Interview hier durch und eventuell schafft er es ja tatsächlich noch an die zweite Säule hintendran.
Sieht nämlich gut danach aus. Okay, machen wir einfach weiter. Aber spannend zu sehen.
Also ihr seht, Elektromobilität und Wohnwagen hintendran ist echt nichts Besonderes mehr im Jahr 2024.
Hilft dir der Ioniq irgendwie, wenn du mit dem Caravan unterwegs bist?
Hat der Assistenten, die dich unterstützen? Oder aber natürlich auch gibt es Probleme in der Kombi-Ioniq-Wohnwagen, wo du sagst, hey, das ist nicht so gut.
Also der Travel Assist funktioniert sehr gut damit.
Okay.
Ist halt gerade dann im Stau oder sowas sehr angenehm, damit danach zu fahren.
Teilweise hat er das oder man kann ja einstellen, dass der einen Anhänger berücksichtigt bei der Geschwindigkeitsvorgabe.
Und den zum Beispiel auf 80, 90, 100, was auch immer einstellen.
Aber teilweise vergisst er das und meint dann halt, wenn er aufgehoben an der Autobahn kommt, dass er noch auf 130 beschleunigen will.
Okay, das ist ungünstig.
Gut, aber es bleibt dann ja meistens noch Zeit zu reagieren rechtzeitig.
Und so das Rangieren?
Ja, beim Rangieren als solches sind die Seitenassistenten und Parkassistenten ja ausgeschaltet dann.
Also da ist dann halt hilfreich, eine zweite Person dabei zu haben.
Okay, alles klar.
Also wir sehen ja jetzt hier Laden, wenn man durchfahren kann, wie an dieser Fastnet-Station ist das ganz einfach.
Du ziehst an die Säule, du steckst an.
Jetzt sind aber ja die meisten Säulen nicht so gebaut, sondern meist vor Kopflader.
Wem kann ich mir denn dann das Laden vorstellen?
Also ich versuche es eigentlich mit Anhänger dann halt die klassischen Autobahnraststätten zu vermeiden, weil es da halt dann eigentlich ziemlich voll ist.
Und bei den Autohöfen, je nachdem, also wenn es halt vor Kopflader sind und davor halt noch 10 Meter Platz sind,
dann kann ich halt einfach Nase voraus reinfahren und dann halt da laden.
Und ansonsten halt dann abkoppeln im 2x2.
Wir haben dann halt auch ein Schloss dabei, um dann halt den Wohnwagen zu sichern.
Wie lange braucht ihr dafür? Ihr seid wahrscheinlich mittlerweile recht geübt.
Also ja, schätzungsweise eine Minute zum Abkoppeln und dann wieder ein, zwei Minuten zum Ankoppeln, zu schauen, ob die Lichter funktionieren.
So eigentlich vernachlässigbar, gemessen an der Pausenzeit?
Im Prinzip an der Pausenzeit gemessen, ja. Angenehmer ist es natürlich, dran lassen zu können.
So jetzt abschließend dein Fazit, deine Meinung. Hast du vielleicht auch Wünsche an Škoda, was man hier jetzt noch verbessern könnte, um das Fahren im Gespann angenehmer zu machen?
Ja, es wäre halt, wenn man halt autark stehen möchte, halt hilfreich, wenn man halt eine vernünftige Steckdose draußen hätte.
Und halt nicht die 120 Watt, die dann halt da drin sind.
Und ansonsten, ja, hatten wir ja auch schon drüber gesprochen, die 1000 kg Anhängerlast, das geht halt mit dem jetzt gerade, aber ansonsten ist es halt relativ knapp.
Das sieht man ja auch beim Ioniq 5, der hat ja ein deutlich größeres Gespann da hinten dran.
Mit dem hinten dran wird es schon nicht mehr gehen, während der Ioniq 5 den scheinbar problemlos zieht.
Also mehr Anhängerlast, obwohl es die ja prinzipiell gibt und Vehicle-to-Load, den AC-Anschluss hinten nutzen können.
So wie der Ioniq das ja übrigens auch kann, damit ihr autark Strom habt. Das sind deine Wünsche.
Ja, Daniel, ganz vielen herzlichen Dank. Ich wünsche dir und deiner Familie, die da vorne übrigens Pause macht, eine super Weiterreise, viel Spaß in Saaren.
Und ja, wir schauen uns gleich noch einen zweiten Bericht von einem Zuschauer an, der genau das gleiche gemacht hat.
Ja, ich habe hier noch zwei Enyaq-Fahrer, die tatsächlich mit Wohnanhänger unterwegs sind.
Bei mir ist der Horst und bei mir ist auch der Peter.
Und was die fahren und was die mit dem Enyaq so erleben, das werden sie uns direkt berichten.
Schön, dass ihr da seid. Gleich vorab die erste Frage. Ja, was hängt bei euch denn hinten am Enyaq dran? Horst, was hast du hinten dran gehangen?
Ich habe einen Queck Junior. Das ist ein Hänger aus der DDR.
Der ist mittlerweile knapp 40 Jahre alt, wiegt maximal offiziell 500 Kilogramm, ist aber auch gebremst, das heißt für kleinere Fahrzeuge ausgelegt.
Das war so gedacht, dass man den mit einem Trabant oder Wartburg ziehen darf.
Und das Schöne an diesem Hänger ist, er ist zwei Meter breit, zwei Meter hoch und knapp vier Meter lang.
Das heißt, da, wo die Spiegel vom Auto durchpassen, passt der Hänger hinterher. Super. Peter?
Ja, bei mir hängt ein Bruno hintendran. Ja, also ich habe mich in Bruno verliebt.
Ist eine Kleinserie, aufs Holz gebaut, ist im Prinzip, ich sage mal so eine Art Tiertrop-Anhänger, kennt jeder.
Ist im Prinzip so, ich sage immer scheiß drauf, das ist ein Square-Trop.
Er ist sehr eckig, komplett aus Holz gebaut, auch gebremster Anhänger wie bei Horst.
Gewicht ist etwas schwerer durch den Holzbau, weiß ich nicht, so bei 600, knapp über 600 Kilo.
Ja, was macht ihr denn damit so für Reisen? Ist das dann eher was Kurzes, so fürs Wochenende oder geht ihr damit auch richtig auf die Langstrecke?
Also, das ist schon eher Langstrecke. Es geht um 1200 ein paar zackige Kilometer von Heiligenstadt, also der Mitte Deutschlands, nach Kroatien auf die Insel Lojin.
Okay.
Ja, und das heißt, der Hänger muss mit. Und ja gut, das funktioniert. Es ist jetzt nicht ein Phillip-Hall, aber es ist machbar.
Und wer das will, kann das auch tun.
Bei dir?
Bei mir sind es überwiegend eher die Mittelstrecke. Ich sage mal, zwischen 100 und 300 Kilometer sind die meisten.
Ich habe ihn ursprünglich gekauft, insbesondere für Sportevents, verlängerte Wochenende mit meiner Frau zum Wandern, zum Mountainbiken, zum Gravelbiken.
Wobei wir auch Langstrecke schon gemacht haben, 800 Kilometer roundabout von Trier an den Gardasee.
Wobei wir dazwischendrin geteilt haben, weil wir zwei Tage Stopp am Vierwaldstätter See, also so an deiner Heimat, gemacht haben, damit es nicht ganz so lange wird.
Aber auch die 800 Kilometer sind zu bewältigen, wenn man ein bisschen Zeit mitbringt.
Okay, also auch definitiv auf die lange Strecke damit unterwegs.
Da kommt natürlich dann immer sofort die Frage, wenn ein Wohnwagen hintendran ist, was ist der Verbrauch?
Wie schnell könnt ihr damit fahren oder fahrt ihr dann auch wirklich so schnell?
Weil es gibt ja so das Gerücht, da ist ein Wohnwagen hintendran, dann hat der Enyaq noch eine zweistellige Reichweite.
Wie sieht es bei euch aus, Verbrauch, Geschwindigkeit?
Nun, der Enyaq hat eine 100er Zulassung und die wird normalerweise auch genutzt.
Das heißt, auf der Autobahn sind das 105 bis 110 und auch zum schnelleren Überholen von einem LKW geht man auch mal kurz drüber, um die Überholzeiten zu verkürzen.
Ja gut, ich meine, die Reichweite ist natürlich nicht die eines Fahrzeuges ohne Anhänger, aber es ist im Rahmen.
Also bei 100% Ladung kann man auf theoretisch ungefähr 280 Kilometer kommen.
Und bei dem normalen Nachladen, wo man auf 80% lädt, dann hat man immer noch ungefähr 200 bis 220 Kilometer, die man also auch auf der Langstrecke gut schaffen kann.
Auf der Landstraße liege ich bei etwa 25 Kilowattstunden pro 100 Kilometer.
Das ist also dann doch noch wieder angenehmer.
Dann komme ich schon fast wieder 300 Kilometer weit.
Okay, und bei dir?
Ja, ich bin der, der nie 100% lädt oder fast nie.
Also in der Regel starte ich mit 80%, weil ich dann auch an der Ladesäule mit einem niedrigen Sock ankomme und dann entsprechend halt auch schneller laden kann.
Das ist so mein Ding.
Ich komme damit, Verbrauch, wenn es viel Landstraße wird, geht es Richtung 20, knapp über 20 Kilowattstunden.
Also sehr günstiger Verbrauch.
Also ich fahre mit Landstraße in der Regel logischerweise 80, was dazugelassen ist, Autobahnen, die 100 dazulassen.
Beim Überholmann auch mal 110 kurzfristig.
Aber normal, ich bin der Travel Assist Fan.
Also 100 Gamma Travel Assist, lass ihn durchlaufen.
Und höchster Verbrauch hatte ich im Sommer.
Also Winter benutze ich das Teil gar nicht, also reiner Sommer.
Im Hochsommer mit hoher Klimaanlage, weit über 30 Grad, war ich bei 28 Kilowattstunden.
Das ist mein höchster Verbrauch.
Das war gar der Seetour.
Laden ist, glaube ich, der größte Hemmschuh im Kopf der meisten, wenn es um Fahren mit dem Anhänger geht.
Weil wir kennen halt die Säulen, wo man rückwärts oder vorwärts reinfährt.
Und wenige sind nur zum Durchfahren.
Wie macht ihr das mit dem Laden und dem Anhänger?
Ist das wirklich so eine schwierige Sache oder bekommt man da Routine?
Jein.
Also ich habe auf der Fahrt nach Kroatien und zurück nicht abhängen müssen.
Okay.
Ich habe also immer eine Ladesäule gefunden, wo ich im Bogen oder irgendwie so ranfahren konnte, dass ich kaum jemanden blockiere.
Ich hatte mir tatsächlich auch ein paar Holzklötzchen mitgenommen, um eventuell eine Bordsteinkante hochfahren zu können,
so dass man mit dem Gespann nah genug an die Säule kommt.
Aber ich habe wirklich nie abhängen müssen, sondern es ging so durch.
Und ich habe auch mal eine Säule gefunden, die tatsächlich hängergerecht aufgebaut war auf dem Rückweg allerdings und auch mehr zufällig.
Bei dir?
Ich würde sagen, 80 bis gut 90 Prozent tatsächlich abhängen, den Bruno abkuppeln und dann in die Ladesäule fahren.
Weil die meisten Ladesäulen tatsächlich, also ganz wenig, ich sage mal ohne Schleichwerbung machen so wollen, Fastnet ist halt super,
weil die viele Durchfahrsäulen haben.
Alle anderen haben es nicht.
Und dann kommen bei manchen Ladesäulenbetreibern noch extrem kurze Kabel dazu, sodass es ganz schwierig wird, irgendwo reinzukommen mit dem Anhänger.
Meine Frau und ich haben es mittlerweile so gut, dass wir sehr schnell abhängen können und irgendwo hinschieben können.
Wobei, da muss man auch dazusagen, ich hatte es auch schon auf der Autobahn, Hochreiseverkehr, Autobahnraststätte komplett voll.
Und da wird es schon schwierig, überhaupt einen Parkplatz für den Anhänger zu finden und dann nochmal zur Ladesäule zurück.
Das ist sowas, wo ich sage, das ist manchmal einfach unkomfortabel.
Wobei ansonsten würde ich sagen, wie Horst auch, es macht super viel Spaß, auch mit dem Enyaq, ein Caravan hinter sich, zumindest so ein kleiner.
Peter, Horst, euch ganz vielen herzlichen Dank für diesen Einblick.
Ich fahre ja selber nicht mit Anhänger.
Ich hoffe, euch hat das auch ein bisschen geholfen.
Jetzt hatten wir drei Leute hier, die von ihren Erfahrungen berichtet haben und sie waren alle positiv.
Also das Fazit ist, macht es einfach, es funktioniert.
Nochmal ganz vielen herzlichen Dank an euch beide.
Dankeschön, sehr gerne.
Für mich waren das spannende Einblicke in eine Welt, die ich persönlich so gar nicht kenne.
Und interessant, was die drei Zuschauer berichtet haben.
Es geht.
Klar, mit kleinen Abstrichen und Einschränkungen.
Das beginnt natürlich schon damit, wenn man hinten dann einen Wohnwagen dran hat, geht der Verbrauch logischerweise nach oben.
Aber ich war recht überrascht, dass wir doch deutlich unter 30 Kilowattstunden auf 100 Kilometer geblieben sind.
Allerdings hat die Mehrheit natürlich bedingt durch die Anhängelast vom Enyaq auch keinen so großen Wohnwagen hinten dran.
Dadurch, dass mit einem Enyaq langsamer gefahren wird oder langsamer gefahren werden muss, wenn hinten der Wohnwagen dran hängt,
ist die Reichweite an sich, die massiv runter geht, logischerweise gar nicht so das Problem.
Und zum Optimieren kann man vor allem extrem gut hinter LKWs im Windschatten langfahren.
Sprechen wir noch kurz über die Anhängelast in dieser Zusammenfassung.
Das ist recht kurios, da nämlich unterschiedliche Angaben in den Zulassungspapieren zu finden sind.
Also wenn du auf Nummer sicher gehen willst, schau in die Papiere.
Als generelle Regel kannst du aber sagen, ungebremst bei jedem Enyaq 750 Kilogramm maximal.
Gebremste Anhänger, da bist du auf der sicheren Seite bei den Heckgetriebenen Enyaqs 60, 80, 85 mit 1000 Kilogramm
und bei den Allradmodellen 80X, 85X und den RS-Varianten mit 1200 Kilogramm.
Manchmal wird noch in der Steigung unterschieden und bei 8% Steigung oder bis maximal 8% Steigung
kann es sein, dass du bei den Heckgetriebenen 1200 Kilogramm ziehen darfst und bei den Allradgetriebenen 1400 Kilogramm.
Prüfe das aber vorher in deinen Zulassungspapieren.
Ich habe schon welche gesehen, die nur die 8% Angabe haben, die nur die 12% Angabe haben oder die beides drin haben.
Generell aber, wo wir bei der Anhängelast sind, ein großer Wunsch vieler auch von meinen Zuschauern ist,
mehr Anhängelast und der Enyaq wäre sicherlich auch in der Lage das zu tun.
Also 1400 oder 1600 Kilogramm ist oft der gewünschte Wert hier.
Die große Herausforderung beim Laden ist natürlich die Länge des Gespanns.
Das heißt, hier gilt manchmal einfach dreist sein und andere Stationen, die frei sind, blockieren oder kreatives Parken.
Wenn dir das nicht liegt, bleibt dir in vielen Fällen nur das Abkoppeln des Anhängers,
was bei geübten Caravanfahrern überhaupt kein Problem ist und in zwei bis drei Minuten erledigt ist.
Zumal dir ja für das Ankuppeln auch der Assistent der Rückfahrkamera hilft,
um wirklich ziemlich punktgenau unter die Pfanne an der Deichsel zu fahren.
Auf der anderen Seite gibt es aber bei manchen Autobahn-Ladepunkten das Problem,
dass du den Caravan, wenn du ihn abkoppelst, irgendwo abstellst, wo du nachher nicht wieder hinkommst,
aufgrund der Führung der Strecke auf der Raststätte. Also pass da auf!
Richtig gut sind dafür natürlich sowas, was Fastnet sehr oft anbietet, so Durchfahrstationen,
wo du einfach angekoppelt bleiben kannst. Und wir werden ja in Zukunft immer mehr von denen sehen,
jetzt wo die Elektromobilität auch rüberschwappt in den Güterkraftverkehr,
sprich wir immer mehr elektrische LKWs sehen.
Abgesehen von der erhöhten Anhängelast, die sich viele wünschen, wäre natürlich Vehicle-to-Load sehr wünschenswert,
also dass du den Strom der Batterie vom Enyaq auch für deinen Caravan nutzen kannst, für mehr Autonomie.
Stand heute ist das allerdings nicht verfügbar, wurde aber auch nicht so oft genannt von den Zuschauern,
dass das eine wirkliche Muss-Funktion ist.
Alles in allem war ich sehr überrascht, wie einfach das am Ende doch geht,
dass ich schon fast geneigt bin, das auch auszuprobieren.
Vielleicht werde auch ich mir mal einen Wohnwagen ausleihen und den mit meinem Enyaq ziehen.
Und wenn du das Video nicht verpassen willst, dann würde ich jetzt den Kanal abonnieren
und dann sehen wir uns im nächsten Video. Und bis dahin, bleib energiegeladen!