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Bluthochdruck ist ein Schutzmechanismus oder ein Überlebensmechanismus des Körpers?
Das ist ein super intelligenter Mechanismus.
Das ist ein Anspruch des Körpers. Das darf man nicht unterdrücken.
Wenn man den Blutdruck findet, der sei gefährlich, dann muss man die Ursache finden.
Nämlich diese Sulzhaftigkeit des Gewebes, die Übereiweißung, die Übersäuerung, die Verengung der Kapillaren.
Das muss man angehen.
Und dann braucht der Körper seinen hohen Druck nicht mehr.
Dann gehen Sie zum Spezialisten, der gibt Ihnen Säurehemmer zum Schutz des Magens.
Das ist absoluter Unsinn, weil damit wird die Säurerückstau im Körper nur verschlechtert.
Wenn Sie diese Magensäurehemmer nehmen, dann ist die Chance, dass Sie eine Hypertonie,
einen hohen Blutdruck entwickeln, weil Sie sekundär mehr Versäuerung haben des Körpers, nimmt zu.
Herzlich willkommen zum heutigen Video.
Mein Name ist Sören Schumann und ich interviewe heute Prof. Dr. Thomas Rau.
Er ist Arzt und Leiter des BioMed Centers in Sonnenberg in der Schweiz.
Er hat schon einige Jahrzehnte Erfahrung im Thema ganzheitliche bzw. biologische Medizin.
Seine Schwerpunkte sind u.a. oto-molekulare Medizin, chinesische und ayurvedische Medizin,
Themen wie z.B. Entgiftung, Ernährungstherapie, Verdauung bzw. Darmgesundheit
und auch die Kräftigung, die Stärkung des Immunsystems.
Wir sprechen heute über das Thema Blutdruck, wo wir vielleicht auch noch gewisse Zusammenhänge
zu den Schwerpunkten, die ich gerade genannt habe, herleiten können,
was vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so ersichtlich ist.
Ich freue mich auf jeden Fall, dass du heute dabei bist, lieber Thomas.
Bevor wir in die Thematik einsteigen, sag uns doch nochmal was zu deinen Schwerpunkten,
zu deiner Arbeit, zu deinem Werdegang und dann legen wir direkt los mit dem Thema Blutdruck.
Ja, Sören, vielen Dank, dass ich hier interviewt wurde.
Also wir haben ja schon sehr viele Sachen gemacht, sonst aber jetzt noch nicht mit dir.
Vielen Dank, ein neues Medium, das freut mich sehr.
Ich mache seit 35 Jahren intensiv biologische Medizin.
Diese biologische Medizin, ich habe den Begriff selber geprägt, das kam ursprünglich von mir,
das war damals noch nicht bekannt.
Biologische Medizin ist eine Lebensgeschichte, das entwickelt sich permanent,
das ist nicht so wie die Schulmedizin, wo alles in einem Guidelinebook hat
und jede Diagnose hat definiert, wer das definiert, können wir nachher noch sprechen,
hat die therapeutischen Vorschriften.
Das ist bei biologischer Medizin nicht so.
Biologische Medizin geht auf das Individuum ein, geht auf den Menschen ein.
Es ist eine wahre Kunst und ich betrachte mich als Künstler der ganzheitlichen oder biologischen Medizin.
Nun, was hat das als Konsequenz?
Früher hatte ich ja die große Klinik in Teufel aufgebaut, die hatte bis zu 106 Mitarbeiter.
Wir hatten unzählige Patienten, als ich die Klinik verließ, da war sie noch eine Klinik,
hatten wir 86.000 Patienten in unserer Partei, also irrsinnig groß.
Das heisst ein großes Bedürfnis, welches wir hier versuchen zu gerecht zu werden.
Wer kommt bei uns als Patienten, insbesondere bei mir,
da wir jetzt sozusagen die Boutique-Klinik haben,
wo das Ganze noch viel intensiver gemacht wird,
wir haben alle Therapiemodule, die wir erfüllen können
und wir haben ein wunderbares Hotel, ein Mountain Hotel,
so wie es sich der Ausländer in den Schweizer Bergen vorstellt,
mit einer gigantischen Aussicht auf die Gebirgskette usw.
und kühl draussen auf der Wiese.
Jetzt kommt es gleich wieder zum Thema, wir führen das auch vegan, zuckerfrei und glutenfrei.
Warum? Weil mit dieser Umstellung der Ernährung können wir den Stoffwechsel des Patienten grundlegend umstellen
und so eine deutliche Aktivierung des Stoffwechsels bewirken.
Wer zu uns kommt, das sind im Allgemeinen Menschen, die schwierige Krankheiten haben.
Meine Patienten sind schwierige Fälle.
Jetzt kommt das Wichtige.
Die heutige Medizin schwächelt daran, dass sie nicht dynamisch ist,
dass sie die Schulmedizin auf die Neuen leiten, wie zum Beispiel Chronic Fatigue,
wie zum Beispiel Fibromyalgie, wie zum Beispiel die chronische Leimerkrankung Boreliose,
wie zum Beispiel die Post-Covid oder Post-Vaccine, also Lang-Covid.
All diese Leiden sind heute extrem häufig geworden und die ganzen Komplikationen werden schlichtweg nicht behandelt.
Oder sie werden in irgendwelche Kliniken hospitalisiert, diese Chronic Fatigue und Burnout Kliniken,
die sind jetzt froh, dass sie Lang-Covid kriegen, weil so können sie die Spitäler wieder füllen,
aber gemacht wird nichts.
Es ist einfach nur schlimm.
Und diese Patienten, die kommen nun zu uns, weil für die unklaren Fälle haben wir ein völlig anderes Zugehen an diese Patienten,
überhaupt nicht guideline-mäßig, sondern extrem individualisiert.
Und wir haben deswegen eine völlig andere Erfolgsquote, gerade bei diesen modernen und unklaren Leiden.
Und, aber da sprechen wir vielleicht ein anderes Mal drüber, meine Superspezialität,
das mache ich wahrscheinlich länger als die meisten anderen, ist die biologische Krebstherapie.
Aber das ist jetzt nicht das Thema.
Die unklaren Leiden, die chronischen Krankheiten, denen nicht richtig geholfen wird, das sind unsere Patienten.
Das fährt völlig anders an als die Schulmedizin.
Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Ihr schaut halt auf die Ursachen, schaut euch den Menschen genau an, welche Faktoren da vielleicht ein bisschen aus dem Ruder gelaufen sind.
Und diese probiert ihr dann wahrscheinlich positiv zu beeinflussen und den Gesamtorganismus oder den Mensch mit all seinen Facetten zu stärken.
Und dann ist es natürlich nicht verwunderlich, dass auch solche schwierigen Fälle dann Besserung erfahren.
So ist es.
Wir wollen heute über das Thema Blutdruck sprechen.
Was ist überhaupt der Blutdruck? Warum ist er so wichtig?
Was spielt er für eine Rolle in unserem Körper, in unserem Organismus, auch für unsere Gesundheit?
Der hohe Blutdruck wird genannt Hypertonie.
Du hast sicher gesehen, ich hatte einen Fernsehauftritt, Hypertonie, dein Freund und Helfer.
So ein stigmatisiertes Aussage, die ich gemacht habe.
Jetzt kann ich das aber auch erklären.
Der Blutdruck, also für uns jetzt wirklich ein einfaches Thema.
Entschuldigung, das scheint arrogant, aber Blutdruck ist etwas, das wird in sechs Wochen gut, wenn man die Ursachen angeht.
Es sind Zeiten, wo wir wirklich in relativ schneller Zeit von den Medikamenten meistens wegbringen.
Was tun wir? Wir denken anders über den Blutdruck.
Ich sage immer meinen Schülern, wer anders handelt, biologische Medizin zum Beispiel, der muss anders denken.
Und dieses andere Denken muss man verstehen.
Wir haben einen Patienten, der hat einen hohen Blutdruck.
Den Blutdruck braucht der Mensch, damit er überhaupt die Zirkulation hat.
Damit die letzte Kapillare durchblutet wird, dass alle Organe durchblutet werden.
Und dazu braucht es einen guten Blutdruck.
Wenn die Durchlässigkeit der Gewebe, die Durchlässigkeit der kleinsten Arterien, der Kapillaren gut ist,
dann brauchen wir keinen hohen Blutdruck.
Dann strömt das Blut und durchwirkt den ganzen Körper mit einem anständigen normalen Druck.
Sobald aber die Kapillaren sich verengen oder die Fliesseigenschaft des Blutes vermindert ist,
sozusagen Leim in den Gefässen statt flüssiges Blut oder Öl in den Gefässen statt flüssiges Blut,
dann braucht es natürlich mehr Druck.
Der Körper merkt das, solange wir ein gutes, autonomes, wir sagen regulatives System haben,
wo der Körper merkt, die Notwendigkeit für mehr Zirkulation ist hier.
Das kann sein, entweder die Oxygenierung, das heisst die Sauerstoffhaltigkeit des Peripheren des Bluts in der Kapillare ist geringer,
dann sagt der Mensch, da brauchen wir mehr Zirkulation, sonst ist zu wenig für den Kopf oder für Tiere vorhanden.
Oder es braucht mehr Druck, weil die Fliesseigenschaft, das Blut sozusagen zu dick ist und nicht genügend zirkuliert.
Oder die dritte Leistung, das ist pure biologische Medizin, das Gewebe, in welches der Sauerstoff dann kommt,
die Zellen, die haben eine verminderte Penetrationsfähigkeit.
Die haben sozusagen eine Sulze in der Gewebsflüssigkeit anstatt einer feinen Flüssigkeit
und der Sauerstoff kommt schlichtweg nicht genügend durch.
Und bei diesen Patienten wirken die schulmedizinischen Medikamente wirklich kein Dreck.
Was heisst, jetzt kommt der Patient, kommt zu seinem Hausarzt oder noch schlimmer,
also der Hausarzt wäre ja gut, wenn wir noch gute Hausärzte hätten, die werden ja systematisch unterdrückt in der heutigen Zeit,
es gibt ja kaum mehr gute oder es gibt kaum mehr wirkliche Hausärzte, die eben praktisch und menschenorientiert denken.
Der Patient geht dann zum Spezialisten und da wird ihm gesagt,
sie haben zu hohen Blutdruck, das muss man sofort mit blutdrucksenkenden Medikamenten,
sonst kriegen sie einen Hirnschlag.
Also kann man sagen, Bluthochdruck ist ein Schutzmechanismus oder ein Überlebensmechanismus des Körpers,
ein sehr sehr intelligenter Mechanismus.
Das ist ein super intelligenter Mechanismus, wie wir ganz viele andere intelligente Vorgänge im Körper auch haben,
zum Beispiel die Entgiftungsvorgänge in der Leber oder sagen wir, du isst ein schlechtes Fisch oder weiss ich was,
dann hast du eine Vergiftung, was merkt der Körper? Ups, der muss raus und macht Durchfall und Erbrechen.
Das sind Regulationsvorgänge.
Wenn man dann aber zum Spezialisten geht und der sagt, sie haben ja Durchfall und Erbrechen,
dann muss man Antidurchfall und Antierbrechenmittel geben.
Und so ist das auch bei den Hypertonikern, nur ist das ein Langzeitthema.
Dabei sagt der Körper, ich brauche diesen hohen Blutdruck, damit mein Hirn genügend, damit meine Augen,
der Messwert ist in der Niere, die Niere ist ja ein ganz fein durchblutetes Organ,
ein irrsinnig kapillarisiertes Organ und da sind die Messstationen für den Blutdruck, für die Notwendigkeit.
Wenn die Nierendurchblutung zu wenig ist, weil eben die Gefäße verpappt sind oder das Gewebe ist übereiweisst
und ist wie eine Sulze statt eine Flüssigkeit, die Zellflüssigkeit, dann braucht der Körper,
der sagt ja, da brauchen wir aber mehr Sauerstoff, wir müssen den Druck steigern oder wir müssen den Puls steigern.
Und den Puls wird meistens nicht festgesteigert, aber der Druck wird gesteigert.
Das ist ein Anspruch des Körpers, das darf man nicht unterdrücken.
Wenn man den Blutdruck findet, er sei gefährlich, dann muss man die Ursache finden,
nämlich diese Sulzhaftigkeit des Gewebes, die Übereiweissung, die Übersäuerung, die Verengung der Kapillaren,
das muss man angehen und dann braucht der Körper seinen hohen Druck nicht mehr.
Meine Patienten, wenn wir sie stoffwechselmäßig diese Ursachen beseitigen,
das braucht sechs Wochen oder vielleicht beim chronischen Hypertoniker zwölf bis 18 Wochen,
aber in einigen Monaten ist das beseitigt, darum sage ich Hypertonie ist easy für uns,
es ist einfach zu behandeln, dann braucht der Körper den Druck nicht mehr,
die Durchblutung wird gesteigert, obwohl der Druck gesenkt wird und man ist wieder im Normbereich.
Klingt alles sehr logisch und nachvollziehbar.
Jetzt wäre noch die Frage, oder sehr spannend, noch mehr in das Thema Ursachen für hohen Blutdruck einzusteigen.
Wir haben jetzt verstanden, es ist ein sehr intelligenter körperlicher Mechanismus,
den er zudem ergreifen muss, weil verschiedene Ursachen vorliegen.
Du hast es schon ein bisschen angedeutet, aber interessant wäre zum Beispiel,
das auf ein paar einfache, greifbare Themen noch runterzubrechen,
wie zum Beispiel Thema Fehlernährung, Thema Nährstoffmenge,
allein schon Magnesium spielt da eine sehr große Rolle, Thema Toxinbelastung,
dass diese Gefäße immer steifer werden oder dort Ablagerungen sind.
Könntest du da noch ein paar praktische Hinweise geben,
was aus deiner Sicht die wichtigsten Faktoren sind, die dann einen Bluthochdruck zur Folge haben?
Ja, das sind verschiedene Faktoren.
Die sind sogar wissenschaftlich alle schön erwiesen,
nur hat leider die Pharmaindustrie da nicht große Interessen,
dass die Kenntnisse darüber zu gross rauskommen,
weil wo kämen wir hin, wenn keine Antihypertensiva mehr gebraucht würden.
Also die Ursachen sind erstens in der Ernährung.
Wir essen, der Durchschnittsmensch isst zu viel Eiweiß.
Deutlich mehr, etwa das zwei- bis dreifache mehr,
als was er überhaupt täglich,
Eiweiße sind sehr gut und notwendig, verarbeiten kann.
So haben wir das Phänomen,
dass der Körper in eine Übereiweissungssituation kommt.
Eiweiße bestehen aus Aminosäuren.
Aminosäuren sind Grundbestandteil der Eiweiße.
Man kommt also auf eine Überaminosäurung
und sprich im Volksmund eine Übersäuerung.
Das kommt hauptsächlich oder grossteils von der übermäßigen Eiweißernährung her.
Das ist mal das eine.
Diese nicht mehr verwendbaren, verarbeitbaren Eiweiße,
man kann täglich nur, so der normale Mensch wie wir sind,
kann vielleicht 50, offiziell heißt 45,
vielleicht 60 Gramm Eiweiß pro Tag für Zellaufbau,
für Fermente, für Enzyme, für weiß ich was alles im Körper verwenden.
Alles was wir Eiweiße brauchen, sehr wichtig.
Der Rest wird aber nicht einfach ausgeschieden,
sondern deponiert.
Und man macht im Körper sozusagen die Reservehaltung.
Die Eiweiße gibt man hier und hier, gibt man sie einfach hin.
Und wo ist das Einfachste?
Die Zwischenzellsubstanz und die Gefäßwende.
Da werden die Eiweiße einfach hingepappt.
Und dann gibt es natürlich in den Gefäßen eine Verengung.
Wenn man es lange genug hat und genügend übersäuert ist der Körper,
dann wird diese Übereiweissung auch noch durchdrängt mit Calcium, mit Kalk.
Und es kommt zur Arterienverkalkung.
Das ist die Arteromatose, das ist die Übereiweissung,
die Wandverdickung ist das.
Und der nächste Zustand ist dann die Arterienverkalkung.
Dann geht es natürlich etwas länger.
Zweitens, die Eiweiße werden ins Gewebe eingedeponiert,
also Mülldeponie sozusagen.
Aber es ist nicht Müll, es sind immerhin Eiweiße.
Und die werden ins Gewebe eingelagert.
Und dieses Gewebe hat dann eine erhöhte Durchlässigkeit
oder eine erhöhte Viskosität.
Und das ist das Zweite.
Diese erhöhte Gewebsviskosität, die man manchmal sogar erfüllen kann,
die macht, dass der Sauerstoff weniger an die Zellen kommt
und auch die Zellen weniger versorgt werden.
Wir haben dann, obwohl der Mensch überfüttert ist sozusagen,
hat man draußen an der Zelle einen Mangel, eine Hungersituation.
Diese Hungersituation in der Peripherie draußen macht einen Stress.
Das autonome Nervensystem, der Vagus Sympathicus,
merkt dann, da müssen wir draußen mehr Sauerstoff haben
und geben das Signal ans Herz, geben das Signal an die Arterien,
ihr müsst mehr Durchblutung machen.
Und dann sind wir schon bei der Hypertonie.
Das ist eindeutig.
Zucker ist das eine, Eiweiße und die Eiweiße,
lieber Zuschauer, der Durchschnittsmitteleuropäer
isst oder nimmt 90 Prozent seiner Eiweißzufuhr,
die sowieso viel zu hoch ist, durch tierische Eiweiße auf.
Fleisch ist etwa 60 Prozent und 40 Prozent dieser tierischen Eiweiße
sind Kuhmilchprodukte, meistens Kuhmilch.
Wer isst schon Ziegen- und Schafmilch?
Das ist ein Seitenprodukt, die gehen besser.
Aber ganz wichtig zu wissen ist, dass der Großteil dieser Übersäuerung
kommt durch die tierischen Eiweiße.
Wenn man nur tierische Eiweiße reduziert,
dann wird diese Gelhaftigkeit des Blutes,
diese verdickten Fliesseigenschaften des Gewebes,
die Durchlässigkeit, deutlich besser.
Zumindest kommen die Patienten, die haben Hypertonie,
hoher Blutdruck, und ich sage denen,
jetzt hört einfach auf mit Fleischprodukten und tierischen Eiweißen,
insbesondere aber die Kuhmilchprodukte sind sehr wichtig,
wegen deren Wachstumsfaktoren, diese einmal reduzieren
und dann wird die Situation schon deutlich besser.
Und tatsächlich, etwa in sechs Wochen,
sind bei den meisten Fällen, über 80%, haben wir geschaut,
geht die Hypertonie bereits weg.
Nur mit medizinischen Maßnahmen.
Ja, das ist ein riesiges Thema, auch das Thema Eiweiß.
Da gibt es ja auch, der Lothar Wendt hat ja schon vor langer Zeit
diese Eiweißspeicherkrankheit, hat er es glaube ich genannt,
schon postuliert, sage ich mal.
Es geht ja mehr in die Richtung, also die Leute nehmen häufig,
wie du gesagt hast, zu viel Eiweiß zu sich
und können es nicht richtig verwerten,
was zum Beispiel auch damit zusammenhängt,
dass die Magensäure zu schwach ist.
Würdest du das bestätigen, dass einfach dadurch,
dass die Verdauungskraft zu schwach ist,
und dann ist es eher ein, ja, und der Körper
überhaupt nicht diese komplexen Eiweiße aufbrechen kann
in die Aminosäuren, was Eiweiß ist ja auch relativ schwerverdaulich.
Und wäre nochmal was anderes, wenn jemand voll in seiner Kraft ist
und die richtig starke Magensäure mit richtig Bitterstoffen
auch noch in der Ernährung, wäre es wahrscheinlich
auch nochmal ein bisschen eine andere Sache, oder?
Ja, also das Zweite, was du gesagt hast,
ist eigentlich wichtiger, nämlich die Bitterstoffe,
die sind so wichtig.
Und die Bitterstoffe, die aktivieren die Verdauungskraft
im Dünndarm drin, im Duodenum.
Und sie aktivieren auch das Pankreas, die Bauchspeicheldrüse,
zur Dekretion von Enzymen.
Das sind die Bitterstoffe.
Die Magensäure ist bei vielen Patienten zu stark,
die Magensäure, weil sie eben übersäuert sind.
Und der Körper versucht dann, die Säure auszuscheiden.
Was macht er? Wo kann er am besten Säure ausscheiden?
Wegen der Übersäuerung des Körpers, des Gewebes.
Er schüttet einfach Salzsäure in den Magen aus.
Und diese Patienten haben dann blöderweise
vermehrte Magensäure.
Eine Magengeschwüre oder Magenübersäuerung.
Und dann gehen sie zum Spezialisten,
da ist ja der, der alles weiß,
und der gibt ihnen Säurehemmer.
Diese H2-Antagonisten oder die Protonenpumpenhemmer,
also diese Medikamente,
die heute ja gleich jedem Patienten verschrieben werden,
zum Schutz des Magens.
Das ist absoluter Unsinn,
weil damit wird die Säurerückstau im Körper nur verschlechtert.
Wenn sie diese Magensäurehemmer nehmen,
dann ist die Chance, dass sie eine Hypertonie,
einen hohen Blutdruck entwickeln,
weil sie sekundär mehr Versäuerung haben des Körpers,
nimmt zu.
Allein schon diese unsinnigen Magenschutzmedikamente
machen schon einiges in die Richtung der Hypertonie hinein.
Man hat noch einen ziemlich langen Rattenschwanz.
Dadurch wird natürlich auch die Verdauung komplett abgeschwächt
und der Darm hat dann viel mehr Arbeit,
weil es vorher nicht so gut aufgebrochen wird.
So ist es, absolut.
Okay.
Also wir hatten jetzt Eiweiß, Zucker,
dann könnte man wahrscheinlich auch noch sagen,
die ganzen Transfette könnte ich mir auch sehr gut vorstellen,
dass die die Gefäße auskleiden und eher unelastisch machen.
Und alles, was Richtung verarbeitete Lebensmittel geht
und auch alles, was in Richtung mit Pestiziden belastete Lebensmittel geht, oder?
Ja, es gibt...
Also wenn man in toxikologische Bücher hineingeht,
das war schon lange vor Covid,
das war schon zu Wendzeiten,
also schon zu Zander, das waren so die Urpäpste der Übersäuerung
und dieser Eiweißlehre.
Die haben das schon in den 50er Jahren,
also 1950 herum, 60, 70, haben die das schon alles bewiesen,
es ist nichts Neues,
dass die Ernährung einerseits,
aber andererseits auch toxinereizsam wirken können
und hohen Blutdruck.
Zum Beispiel Cadmium.
Cadmium ist an vielen Orten vorhanden.
Zum Beispiel Aluminium.
Heute omnipräsent, wenn wir die Leute toxisch testen,
dann haben sie hohe Aluminiumwerte, hohe Arsenwerte,
recht hohe Cadmiumwerte.
Das ist einfach unglaublich verbreitet in der Bevölkerung.
Und schauen Sie in toxikologische Bücher,
was Cadmium macht, es erzeugt hohen Blutdruck,
es erzeugt Herzrhythmusstörungen,
ebenso auch das Aluminium, welches das machen kann.
Das sind toxische Belastungen.
Dann hast du zusätzlich noch gesagt,
das sind die Transfettsäuren, diese schlechten Fette eigentlich,
welche wir leider zu viel aufnehmen.
Wir kommen wieder zu einem optimalen Verhältnis.
Das optimale Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6,
also von Omega-3 und Omega-6,
das sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren,
im Verhältnis zu den gesättigten Fettsäuren,
also den schlechten Fetten im Körper,
sollte etwa 80% gute und etwa 20% schlechte sein.
Jeder hat ein bisschen schlechte auch in sich,
ist aber nicht schlimm.
Und wiederum innerhalb der Guten haben wir heute auch eine Veränderung,
eine Verschiebung zu den Omega-6, welche Entzündung fördern
und die Omega-3, welche Gefäße, Kapillaren, Zellwände
geschmeidig machen würden und eben auch das Blut geschmeidiger macht,
haben wir zu wenig.
Man sollte ein Verhältnis 3 zu 1 haben.
Aber mein Durchschnittspatient, sogar mein Durchschnittspatient,
wir haben viele Gesundheitsbewusste, haben gerade umgekehrt häufig
sechs Teile Omega-6 zu einem Teil Omega-3.
Also völlig verschobene Fettsäurenprofile.
Das heißt, wenn wir allein mit den Fetten, mit den Fettsäuren heißt das,
mit den Ölen anders uns ernähren, können wir deutlich bessere
Fliesseigenschaften des Blutes machen und die Durchblutung deutlich verbessern.
Und sehr eng mit der Ernährung hängt ja auch das Thema
Nährstoffversorgung zusammen.
Und es ist ja leider nicht mehr in den Lebensmitteln das drin,
was vielleicht vor 100 Jahren noch da drin war.
Und zum Beispiel wird ja gesagt, dass so Nährstoffe wie Magnesium
oder auch Vitamin C, wenn die im Mangel sind,
das auch ein Risikofaktor ist für Bluthochdruck.
Was hast du da für Erfahrungen gemacht?
Oder achtet ihr auch auf spezielle Nährstoffe, die ihr besonders messt
oder die ihr dann auch empfiehlt den Patienten,
wenn sie Bluthochdruck haben?
Genau, also sogar die kardiologische Welt, sogar die Spezialisten,
50 Jahre zu spät, kommen jetzt, eigentlich ist es ziemlich bekannt,
dass Magnesium zum Beispiel bei Hypertonikern sehr gut ist
oder bei Herzpatienten.
Und das wird in zunehmendem Maße gegeben.
Weil Magnesium, was macht es wirklich?
Wir brauchen es für den Herzschlag zu machen.
Die Muskelkontraktion, die benötigt, ohne Magnesium geht das gar nicht.
Aber auch die Relaxion ist wichtig.
Die Relaxion, das heißt die Entspannung der feinen,
kleinsten Kapillaren, braucht Magnesium.
Und ganz wichtig, der Parasympathikus, der Vagusnerv,
der Erholungsnerv.
Das ganze Nervensystem, das unbewusste Nervensystem,
braucht diese, wir nennen sie, automolekulare Substanzen.
Das ist Magnesium, das ist Zink, da ist zum Beispiel auch Silizium.
Das sind ganz viele Stoffe.
Oder zum Beispiel, eigentlich ein völlig anderes Beispiel, ist Chrom.
Chrom ist ein Spurenelement.
Das ist nur in Spuren, in ganz kleinen Mengen ist es vorhanden.
Wir brauchen es aber für die Verwertung des Zuckers im Zuckerstoffwechsel.
Insulin funktioniert nicht, wenn wir nicht Chrom haben.
Aber Chrom ist heute in den Böden nicht mehr drin.
Das heißt, wir verarmen an diesen Spurenelementen.
Chrom ist nur ein Beispiel.
Und ich habe Diabetes-Patienten Typ 2, also einen einfacheren Typ.
Wir geben denen Chrom.
Die Insulinverwertung in ihrem Körper wird verbessert
und die Zucker normalisieren sich.
Das gefällt natürlich der Pharmaindustrie jetzt nicht so.
Wenn jetzt die Diabetiker dann einfach Chrom nehmen könnten,
statt Insulinspritzen, wird dann weniger Geld damit verdient.
Und es ist nicht patentierbar, Chrom.
Ja, genau. Und es ist natürlich nicht nur.
Wenn jetzt der Diabetiker zu mir kommt, ist es wirklich nicht nur Chrom,
wo man ihm Vitelli geben kann und dann wird es gut.
So einfach ist es nicht.
Das ist ein langer Prozess.
Der Diabetiker muss auch andere Spurenelemente zu sich nehmen.
Er muss die Insulinverwertung auch verbessern,
indem er Insulin-Antikörper geringer hat,
was nicht nur ein Leberthema ist.
Übrigens jetzt mit Post-Covid haben wir extrem,
fast eine Explosion von Diabetikern.
Das sagen auch die Spezialisten, die Diabetologen,
dass da eine große Veränderung gekommen ist.
Es ist ein komplexes Thema.
Aber es ist dennoch sehr interessant,
wie mit Automolekularmedizin,
so wird diese Spurenelementabgabemedizin,
wird so genannt,
man sehr viele Leiden deutlich verbessern kann.
Zum Beispiel Coenzym-Q10 bei Angina pectoris
oder bei Altersherz von älteren Menschen,
wo die Herzmuskelkraft abnimmt,
können wir mit Spurenelementen recht viel erreichen.
Okay.
Ich würde zum Schluss noch mal kurz zusammenfassen.
Der Blutdruck ist überlebenswichtig.
Wenn er steigt,
macht das der Körper aus einer sehr hohen Intelligenz,
weil er uns schützen will,
weil er dafür sorgen will,
dass das Blut, der Sauerstoff, die Nährstoffe
in alle Bereiche gelangen.
Wenn das nicht passiert,
dann gibt es natürlich große Schäden.
Die Ursachen sind zum Beispiel Ernährungsfehler,
Giftbelastung, Nährstoffmängel,
wodurch das Blut nicht mehr so stark fließt
und dann mehr Druck entstehen muss.
Die schulmedizinische Behandlung ist nur symptomatisch
und ist auf lange Zeit nicht sehr sinnvoll,
kann viele Nebenwirkungen haben
und es gibt natürliche Alternativen.
Du hast es jetzt ausführlich beleuchtet.
Wenn man am Lebensstil ansetzt,
wenn man an der Ernährung ansetzt,
wenn man vielleicht noch spezielle Nährstoffe einnimmt
und auch zum Beispiel,
ich könnte mir vorstellen,
bei starker Giftbelastung eine gezielte Entgiftung
könnte auch den Blutdruck wieder zurückfahren,
gibt es natürliche Therapien,
natürliche Ansätze,
die da sehr wirkungsvoll sind.
Du hast gesagt, das ist relativ easy.
6 Wochen, 12 Wochen, 18 Wochen,
dann hat man so einen Bluthochdruckpatienten wieder im Griff
und er profitiert natürlich auch noch
auf vielen anderen Ebenen davon.
Es ist jetzt nicht nur so, dass das Symptom weg ist,
sondern er wird sich in den meisten Fällen
wahrscheinlich deutlich besser fühlen.
Bessere Verdauung, besseres Immunsystem usw.,
bessere Leberfunktion.
Das heißt, wenn man sich auf diese Reise begibt,
hat man eigentlich nur Vorteile
und es wäre auf jeden Fall ratsam,
langsam aber sicher von den Medikamenten,
vielleicht mit professioneller Kontrolle,
mit guter Betreuung, wie zum Beispiel bei euch
in der Klinik,
davon wegzukommen,
von der Dauermedikation.
Genau.
Ich sage den Menschen nie,
ach, diese Medikamente sind Unsinn,
hört sofort auf.
Das sage ich nie.
Sondern wir verändern den Stoffwechsel
des Patienten.
Wir klären ihn auf über die Ursachen,
seine individuellen Ursachen.
Wir versuchen,
diese zu beseitigen.
Denn dann über gewisse Zeit,
das kann zwischen drei und eben,
wie gesagt, drei Wochen und drei Monaten,
vier Monaten kann das sein,
dass der Patient
eine Stoffwechselumstellung
durchmacht, ganz behutsam
und er spürt da
einfach nur ein verbessertes
Wohlbefinden.
Aber der Körper braucht dann
den hohen Blutdruck
gar nicht mehr.
Und er kommt zu einer besseren
peripheren Durchblutung,
auch ohne Blutdruckmittel,
die ja viele Nebenwirkungen
machen.
Dann würde ich sagen, können wir das Gespräch
an dieser Stelle beenden.
Ich bedanke mich vielmals
für dein ganzes Wissen
und deine Einblicke, deine Erfahrungen,
die du hier mit einfließen lassen hast.
Jahrzehntelang bist du ja schon auf diesen
Wegen unterwegs.
Und ich denke, dass wir damit
vielen Menschen
weiterhelfen können bzw.
ihnen einfach eine Inspiration,
einen Weg aufzeigen können,
wo es sich mal lohnt,
dieser Spur nachzugehen
und auch selber in die Eigenverantwortung
zu gehen, sich Informationen anzueignen
und
dann dieses Thema
anzugehen. Also vielen Dank,
lieber Thomas, und ich freue mich schon auf unser
nächstes Interview. Gut, danke
vielmals. Und liebe Zuschauer,
wenn Sie noch mehr wissen wollen,
können Sie unter, ich weiß nicht,
ob ich Werbung machen kann,
www.biomed-sonnenberg.com
Und dann können Sie schauen
und dann sehen Sie unsere wunderschöne
Klinik, Sie sehen mein Team,
Sie sehen ein bisschen, was wir tun.
Die Adresse werden wir auch
unter dem Video verlinken, könnt auch dort
schauen und draufklicken und dann kommt ihr
dorthin. Also vielen Dank und bis zum
nächsten Mal. Gut, danke auch vielmals.