Die bestbezahlten Berufe in der Schweiz: Mit diesen Jobs verdienst du am meisten Geld

Swiss Mind
1 Abonnent
29.10.2024
In fast keinem anderen Land werden so hohe Löhne bezahlt wie in der Schweiz.
Heute schauen wir uns einige der bestbezahlten Berufe etwas genauer an.
Bei den Löhnen gehen wir immer von Jahreslöhnen mit 13. Monatslohn und Durchschnittswerten aus.
Zum Vergleich, der durchschnittliche Jahreslohn in der Schweiz liegt bei rund 85.000 Franken.
Los geht's mit ICT-Architekten, die einen sehr hohen Einstiegslohn kriegen.
Nach dem Abschluss an einer Fachhochschule oder höheren Fachschule verdienen ICT-Architekten im Durchschnitt zwischen 110.000 und 130.000 Franken pro Jahr.
Je nachdem, wie lange du auf dem Beruf arbeitest, kannst du bis zu 152.000 Franken pro Jahr verdienen.
Wichtig ist, dass du gerne analytisch und vernetzt denkst und ein gewisses technisches Verständnis mitbringst.
Wer gerne kreative Lösungen zu komplexen Problemen sucht und viel Geld verdienen möchte, kann das als Software-Ingenieur.
Nach dem Informatikstudium an einer Hochschule verdienen Software-Ingenieure unter 25 Jahren 68.000 Franken.
Dein Lohn wächst dann aber ziemlich schnell auf durchschnittliche 110.000 Franken.
Wenn du lange genug im Beruf arbeitest, kann dich mit 55 Jahren ein Lohn von etwa 143.000 Franken erwarten.
Ähnlich sieht es bei einer Militärkarriere aus.
Wer nach der RS eine Karriere bei der Armee machen möchte, kann Berufsoffizier werden und richtig viel Geld verdienen.
Nach über sechs Jahren Ausbildung im Militär wartet ein Lohn von 61.000 Franken auf dich.
Dieser kann mit der Zeit aber auf über 178.000 Franken wachsen.
Auch Pfarrer gehören mit durchschnittlich 98.000 Franken zu den Großverdienern.
Wer Pfarrer werden möchte, muss erst den Master in Theologie an einer Universität machen.
Reformierte Pfarrer müssen nach dem Studium noch ein einjähriges Lernvikariat besuchen.
Für Berufseinsteiger lohnt sich der Aufwand.
Da es einen Mangel an Pfarrern in der Schweiz gibt, sind die Löhne für junge Pfarrer ohne Arbeitserfahrung in den letzten sieben Jahren stark gestiegen.
So können Berufseinsteiger im Durchschnitt 100.000 Franken verdienen.
Was haltet ihr von den Löhnen in der Schweiz?
Wer verdient zu viel und wer zu wenig? Schreibt es uns in die Kommentare.
Unternehmensberater sind ein wichtiger Teil in der Entwicklung von grossen Unternehmen.
Sie schauen, dass Prozesse flüssig laufen, finden Orte, wo Geld gespart werden kann und analysieren Chancen am Markt.
Entsprechend erhalten sie auch viel Geld für ihre Arbeit.
Im Durchschnitt erhalten Unternehmensberater einen Lohn von 120.000 Franken.
Der Einstiegslohn nach einem Master-, Bachelor- oder einer höheren Fachprüfung liegt unter 25 Jahren bei fast 90.000 Franken.
Gegen Ende der Berufskarriere kann der Lohn sogar auf bis zu 160.000 Franken steigen.
Aktuare machen komplexe Berechnungen für Krankenkassen und Versicherungen und errechnen so die Versicherungsprämien.
Um als Aktuar arbeiten zu können, musst du ein Masterstudium in Mathematik oder Statistik mit Vertiefung in Versicherungsmathematik abschließen.
Als Einstiegslohn erwarten dich dann zwischen 100.000 und 110.000 Franken.
Im Durchschnitt verdienen Aktuare 118.000 Franken.
Wer lange auf dem Beruf arbeitet, kann aber bis zu 160.000 Franken erwarten.
Auch in der Medizin werden teilweise sehr hohe Löhne bezahlt.
Einer der bestbezahlten Berufe in der Schweiz ist Arzt.
Hier kannst du im Schnitt 130.000 Franken verdienen.
Der hohe Lohn kommt in diesem Fall auch mit einer aufwendigen Ausbildung.
Nach insgesamt sechs Jahren Masterstudium an einer Universität gibt es für Berufseinsteiger einen Lohn von 74.000 Franken.
Nach verschiedenen Weiterbildungen von bis zu sechs Jahren und wachsender Berufserfahrung steigt der Lohn aber stetig an.
Ärzte zwischen 45 und 55 Jahren können dann im Durchschnitt 178.000 Franken pro Jahr verdienen.
Natürlich gibt es Berufe, in denen noch mehr Geld verdient werden kann.
CEOs, Manager und Banker sind aber vom Ranking ausgeschlossen, da hier vor allem Führungsaufgaben und Boni den Lohn stark beeinflussen.
Wie viel man in seinem Job verdient, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Einen ziemlich großen Einfluss hat die Nachfrage nach einem Beruf.
Am besten sieht man dies an den Löhnen für Pfarrer und Ärzte in der Schweiz.
Bei beiden Berufen herrscht seit Jahren ein Mangel, deshalb werden ihre Berufe auch besser bezahlt.
Bei den Ärzten spielt aber sicher auch der lange Ausbildungsweg eine Rolle für den hohen Lohn.
Nicht zuletzt entscheidet auch dein Verhandlungsgeschick über einen tiefen oder hohen Lohn.
Um dir etwas Sicherheit zu geben, wie viel du in deiner neuen Stelle verdienen solltest, gibt es im Internet verschiedene Lohnrechner.
Am besten du recherchierst vor deinem Bewerbungsgespräch, welche Löhne für deine Stelle üblich sind.
So hast du ein paar schlagende Argumente bei der Lohnverhandlung.
Das war's auch schon wieder von uns. Wir hoffen, dir hat das Video gefallen.
Falls ja, lass uns doch einen Daumen nach oben da und mach die Glocke weg.
Hast du ein Thema, über das du gerne mehr wissen möchtest, dann schreibe es uns in die Kommentare.
Wir freuen uns auf deine Inputs. Bis zum nächsten Mal.
