53 Millionen Franken in 4 Minuten: Der grösste Postraub der Schweiz! (Fraumünster-Postraub)

Swiss Mind
1 Abonnent
29.10.2024
Heute erzählen wir euch die Geschichte, wie 5 Männer einfach mal so den größten
Postraub der Geschichte abgezogen haben.
Es war im Herbst 1997.
Damals raubten 5 Männer die Frau Münster Post in Zürich aus.
Nach nur 4 Minuten war der Raub vorbei und die Räuber mit 53 Millionen Franken über
alle Berge.
Die Posträuber hatten einen Insider.
Marcello D. war Angestellter bei der Frau Münster Post.
Während seiner Arbeit ist ihm aufgefallen, dass jeden Tag kistenweise Geld hin und her
geschoben wird und es dabei fast keine Sicherheitsvorkehrungen gibt.
Für die Posträuber ein gefundenes Fressen.
Giuseppe Vallelunga, der Besitzer der Dago Bar in Zürich Seebach, war der Drahtzieher
des ganzen Coups.
Er kannte Marcello als Stammgast in seiner Bar und brachte ihn mit Elias Al Abdullah
zusammen.
Zusammen hackten sie dann den Plan zum größten Postraub aller Zeiten aus.
Elias Al Abdullah suchte sich ein paar Komplizen und einen weißen Lieferwagen.
Darauf klebten sie das Logo einer bekannten Telekom Firma.
Der Sicherheitsbeamte am Eingangstor glaubte die Räuber wären Handwerker und ließ sie
durch.
Die Täuschung war perfekt.
Drinnen zückten sie ihre Waffen und bedrohten ein paar Postangestellte, die gerade einen
Geldtransporter entluden.
Die Angestellten ergaben sich und die Posträuber schleppten 5 Kisten mit tausender Noten in
den kleinen Lieferwagen.
Gesamtwert 53 Millionen Franken.
Dumm nur, dass der Lieferwagen zu klein war.
So mussten sie zwei weitere Kisten mit insgesamt 17 Millionen Franken zurücklassen.
Der ganze Raub hat insgesamt nur 4 Minuten gedauert und schon waren die 5 Männer wieder
in ihrem Lieferwagen und unterwegs in ihr Versteck.
Niemand wurde verletzt und es wurden keine Schüsse abgefeuert.
Unglaublich.
Doch was passierte dann mit den Posträubern?
Der Insider Marcello D. wurde als erster geschnappt.
Er wurde von der Kantonspolizei Zürich vernommen und mit seiner Hilfe konnten inner 10 Tagen
Elias Al Abdullah, drei Räuber und mehrere Helfer festgenommen werden.
Der Anführer Elias Al Abdullah gönnte sich und seiner Freundin in Mailand ein schönes
Leben mit sagenhaften 3 Millionen im Handgepäck.
Den Rest bunkerte er bei einer Bekannten im Kleiderschrank.
Ihm wurde ein Foto mit Fingerabdrücken, das man am Tatort gefunden hat, zum Verhängnis.
Die italienische Polizei konnte Elias Al Abdullah nach kurzer Zeit festnehmen.
Heute sitzt er übrigens in einem Knast in Syrien.
Warum, weiß niemand so genau.
Dieter Müller und Soran Veljkovic setzten sich nach Spanien und Gibraltar ab.
Dort führten sie ein Leben in purem Luxus.
Sie besuchten Casinos, fuhren Cabrios und Dieter Müller versuchte sogar eine Luxusvilla
mit Bargeld zu bezahlen.
Natürlich wurden die Behörden skeptisch und wenig später wurde er geschnappt.
Hassan El Bast wurde von seinem Kollegen Mohammed verraten, der eigentlich 2,9 Millionen Franken
für ihn transportieren sollte.
Später wurde El Bast in Berlin von der Polizei in einem BMW Cabrio gestoppt.
Domenico Silano wurde 1998 als letzter geschnappt.
Seinen Anteil von 4 Millionen Franken hatte er einfach in einen Abfallsack gestopft und
sich nach Miami abgesetzt.
Eines Tages vermisste er seine Freundin in der Schweiz aber so sehr, dass er sie anrief.
Die Zürcher Polizei hat das Gespräch natürlich mitgehört und die Cops in Miami informiert.
Schwer bewaffnet stürmten sie noch am selben Tag sein Luxusappartement und lieferten ihn
an die Schweiz aus.
1999 wurden dann alle Postheuber zu Haftstrafen zwischen 2,25 und 6,5 Jahren verurteilt.
Nach der Haftstrafe wurden einige sogar aus der Schweiz ausgewiesen oder für eine bestimmte
Zeit des Landes verwiesen.
Was ist mit dem ganzen Geld passiert?
26 Millionen konnte die Polizei sicherstellen.
Wo die restlichen 27 Millionen Franken sind, weiß niemand so genau.
Einige gehen davon aus, dass andere Komplizen das Geld untereinander aufgeteilt haben.
Ein Urban Myth besagt, dass das Geld bis heute noch irgendwo versteckt liegt.
Vielleicht liegt also irgendwo in Zürich noch ein 27 Millionen Franken schwerer Schatz versteckt.
Das war's auch schon wieder von uns.
Wenn euch dieses Video gefallen hat, würden wir uns sehr über einen Daumen nach oben freuen.
Damit ihr keine Videos mehr verpasst, könnt ihr unseren Kanal gerne abonnieren und die
Glocke drücken.
Bis zum nächsten Mal.
