DARUM verlassen so viele Bürger die Schweiz und in DIESE Länder verschlägt es sie!

Swiss Mind
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14 Videoaufrufe·29.10.2024
Heute werfen wir einen Blick auf Schweizer Auswanderer.
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Die Schönbächlers mit Vater Hermann und Sohn Richi gehören zu den bekanntesten Schweizer
Auswanderern.
Doch sie sind bei weitem nicht die einzigen, die im Ausland ihr Glück suchen.
Über 775.000 Menschen mit einem Schweizer Pass leben momentan im Ausland.
Das macht fast 11% der gesamten Bevölkerung aus.
Die Auslandsschweizer verschlägt es in fast aller Ecken der Welt.
Wenig überraschend leben die meisten in den benachbarten Ländern Frankreich, Deutschland
und Italien.
Aber auch die USA und Kanada machen mit über 120.000 Auslandsschweizerinnen einen großen
Teil aus.
Trotzdem gibt es noch ein paar Länder auf der Welt, in denen noch kein Schweizer oder
Schweizerin lebt.
Einzig in Turkmenistan und dem Gebiet der Westsahara sind laut dem Bundesamt für Statistik
keine Schweizer wohnhaft.
Spannend ist auch, jede fünfte Person mit Schweizer Pass im Ausland ist über 65 Jahre
alt.
Anscheinend ist es besonders attraktiv, die Rente im Ausland ausklingen zu lassen.
Doch was muss man beachten, wenn man auswandern möchte?
Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten, kurz EDA, hat eine Checkliste
für Auswanderer zusammengestellt.
Wichtig ist dabei eine gute Planung.
Je nach Land, in das man auswandern möchte, brauchen offizielle Papiere wie ein Visum
unterschiedlich lange, bis sie ausgestellt werden können.
Außerdem wäre es gut, wenn du vor dem Auswandern dein Traumland bereits ein paar Mal als Tourist
besucht hast.
So erwarten dich vor Ort keine bösen Überraschungen mehr.
Falls du im Ausland arbeiten möchtest, solltest du frühzeitig eine Arbeitsbewilligung beantragen.
Am besten lässt du auch gleich deine Bewerbungsunterlagen übersetzen.
Das EDA empfiehlt hier ebenfalls ein Haushaltsbudget zu erstellen.
Dann kannst du ungefähr abschätzen, wie lange du mit deinem Ersparten und den Lebenskosten
am neuen Ort durchkommst.
Falls du deine Wehrpflicht noch nicht erfüllt hast, musst du dich zudem beim Militär abmelden.
Für die Jahre, in denen du keinen Dienst leisten kannst, musst du dann Wehrpflichtersatz
zahlen.
Dazu kommen noch viele weitere Punkte wie Krankenkasse, Führerschein und so weiter.
Die ganze Checkliste findest du auf der Seite des EDA.
Auswandern ist also nicht ganz so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellen könnte.
Trotzdem ist jeder zehnte Schweizer ein Auslandsschweizer.
Woran liegt das?
Arbeit ist einer der Hauptgründe, warum Schweizer und Schweizerinnen ihre Heimat verlassen.
Wer in der EU lebt, hat einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt und eine größere Auswahl
an Jobs.
Kann man seinen Schweizerjob behalten, von zu Hause aus arbeiten und lebt im Ausland,
kann man außerdem von den gut bezahlten Schweizerlöhnen und den niedrigen Lebenskosten im Ausland
profitieren.
Familienplanung und die Liebe sind weitere Faktoren, die Schweizerinnen und Schweizer
dazu bewegen, das Land zu verlassen.
Nicht selten kommt es vor, dass sich der Ferienflirt im Ausland zu grossen Liebe entwickelt.
Aber auch Schweizer, die in der Schweiz gearbeitet haben und nun ihren Ruhestand irgendwo im
Ausland in einer Schweizer Rente genießen möchten, sind nicht selten.
Die 22 Prozent der Auslandsschweizer über 65 Jahre und der viermal größere Anteil
an Menschen, die über 100 Jahre alt sind, sind ein Beispiel dafür.
Natürlich gibt es noch viel mehr Gründe, die Schweiz hinter sich zu lassen und seine
Zelte in einem fremden Land aufzubauen.
Egal welches die Gründe sind, wichtig ist, dass du einen klaren Plan verfolgst.
Ansonsten kann es sein, dass das Abenteuer Auswandern ein vorzeitiges Ende findet.
Seit dem Jahr 2011 sind bis heute über die Hälfte aller Auswanderer zurückgekehrt.
Nicht immer ganz freiwillig.
Das wäre es auch schon wieder von uns.
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Bis zum nächsten Mal.
