Die MaK G800 BB ist eine vierachsige Diesellokomotive aus der Epoche VI, ideal für Rangierbetrieb und industriellen Einsatz. Das Metallmodell verfügt über drei seitliche Fenster, ein abschaltbares Rücklicht, Rangierlicht und Führerstandsbeleuchtung. Es ist vorbereitet für die Ansteuerung einer Digitalkupplung und bietet Instrumentenbeleuchtung.
Die originale MaK G800 BB, entwickelt von Maschinenbau Kiel, ist bekannt für ihre Robustheit und Leistung im industriellen Bereich. Viele dieser Lokomotiven sind heute noch bei CFL Cargo im Einsatz. Jägerndorfers Modell bringt den authentischen Sound und die Power dieser Ikone direkt auf Ihre Modellbahnanlage.
Hallo liebe Modellbahnfreunde und Kunden von Modellbahnschalippe.
Auch heute möchten wir euch wieder was interessantes vorstellen und zwar die G800 von Jägerndorfer.
Aber erst schauen wir uns wie immer die Informationen zum Probild an.
Die Reihe 2070 der österreichischen Bundesbahnen, ÖBB, auch bekannt als Hector, ist eine bemerkenswerte
dieselhydraulische Verschublokomotive, die zwischen 2000 und 2004 von Vossloh-Makar gebaut wurde.
Diese robusten Maschinen mit der Herstellerbezeichnung G800BB wurden gezielt für den Verschubdienst
entwickelt, um ältere Lokomotiven wie die Reihen 1040 und 2048 abzulösen.
Der Auftrag für die 2070er Lokomotiven wurde im Rahmen einer Ausschreibung vergeben, die
auch die neuen Streckendieselloks der Baureihe 2016 umfasste.
Vossloh lieferte insgesamt 60 Lokomotiven, wobei eine Option auf 30 weitere Lokomotiven
bereits eingelöst wurde.
Mit ihrer Inbetriebnahme wurde eine signifikante Umstellung von Elektro- auf Dieseltraktion
in mehreren Nahverkehrszügen vollzogen.
Die Konstruktion der 2070 besticht durch ihren modularen Aufbau und den robusten Plattformrahmen.
Das Mittelführerstanddesign und die großen Fenster ermöglichen den Lokführern eine
ausgezeichnete Sicht.
Die Loks sind mit einer Schraubenkupplung sowie einer automatischen Rangierkupplung
ausgestattet, was ihre Vielseitigkeit im Einsatz erhöht.
Im Einsatzbereich sind die 2070er Lokomotiven vor allem in den Verschubdiensten, im Güter-
und Bauzugdienst aktiv.
Sie sind mittlerweile nicht nur in Wien, Wels und St.
Pölten, sondern auch in den Westen Österreichs vorgedrungen und übernehmen Verschubaufgaben
in Bahnhöfen wie Wörgl und Innsbruck.
Dieses Modell, der Jägerndorfer G800, gibt es natürlich in verschiedenen Varianten.
Wir haben eine ÖBB-Variante, eine Chemion-Variante, eine Northrail, eine Siemens-Werkslok.
Das ist die, die wir euch heute hier vorstellen.
Und dieses Modell gibt es natürlich in Wechselstrom mit Sound.
Es gibt natürlich eine DC, also eine Gleichstrom-Variante und natürlich eine Gleichstrom-Sound-Variante.
Wir haben jetzt hier die Gleichstrom-Sound-Variante als Siemens-Werkslok.
So, das Ganze kommt wie immer in einer schönen Verpackung, in einem Kunststoffblister und
darunter sind die ganzen Anleitungen und Informationen zum Dekoder.
Wir haben hier einmal die Anleitung der Lokomotive, hier geht es um die ganzen Zugesteile.
Es ist übrigens auch eine Explosionszeichnung hier enthalten und verschiedene Ersatzteile
werden aufgeführt, genauso wie die Wartung und Pflege des Modells.
Und jetzt haben wir hier unten drunter noch ein Funktionsdatenblatt, weil ja auch ein
ESU-Dekoder verbaut ist an dieser Sound-Variante mit allen Funktionen, die das Modell so zu
bieten hat.
Wenn wir das Modell weiter auspacken, liegen hier oben die Zurüstteile drauf, beziehungsweise
noch weitere Ersatzteile, wie zum Beispiel zwei Antriebsachsen ohne Haftreifen.
Es sind dabei originale Kupplungen, Luftschläuche und noch Bügelkupplungen zum Anstecken und
es ist der Blindstecker dabei, der anstelle des Dekoders vorher hier eingesetzt war.
Wir haben hier eine Metalledition, steht auch ganz groß auf der Verpackung drauf, Metalledition
von Jägerndorfer.
Was heißt das?
Metalledition heißt, dass ein Großteil vom Chassis und der Aufbauten oben aus Metall
sind.
Hier haben wir alle Aufbauten bis auf den Führerstand, also das Führerhäuschen komplett
aus Metall.
Natürlich auch die ganzen Details, wie zum Beispiel dieses Lüftergitter hier ist komplett
aus Metall, das ist auch komplett durchbrochen, sodass man den Lüfter richtig schön sehen
kann.
Genauso wie die Lüftergitter hier außen, die sind auch komplett durchbrochen und ebenfalls
aus Metall.
So kommen wir auf ein gutes Gewicht von 275 Gramm bei diesem kleinen Modell.
Natürlich haben wir hier noch mehr Details, wir haben einen Führerstand, in den man richtig
schön reinschauen kann, man kann die einzelnen Instrumente entdecken, natürlich den Sitz
auf dem der Lokführer sitzt und noch einen kleinen Bildschirm, also wirklich gut nachgebildet
und wir haben durchbrochene Trittstufen, sowie einen durchbrochenen Aufgang hier von
der Lokomotive und hier die kleinen Stufen zu den Türen sind ebenfalls komplett durchbrochen.
Eingebaut ist hier ein ESU V5 Dekoder, mit diesem Dekoder können wir 29 Funktionen schalten,
wenn man das Modell analog kauft, haben wir eine PLUX 22 Schnittstelle hier verbaut und
die schauen wir uns gleich nochmal genauer an, wie das Modell aufgeht, aber vorher möchte
ich noch etwas zu den Funktionen sagen und zwar haben wir unter diesen 29 Funktionen
eine Führerstandsbeleuchtung, sodass man richtig reinschauen kann und wir haben, was
mir besonders gut gefällt, einen Lastbetrieb und einen Leerlaufbetrieb.
Was heißt das?
In dem Lastbetrieb wird die Lokomotive sozusagen richtig unter Last gesetzt.
Wir haben hier eine Funktion, die macht, dass der Motor richtig aufrollt.
Im Leerlaufbetrieb hingegen kann man eine Bergabfahrt zum Beispiel simulieren oder ein
gutes Ausrollverhalten, indem der Motor in den Leerlauf versetzt wird, aber jetzt schauen
wir uns das Modell einmal in Ruhe von innen an.
Jetzt werden wir uns dieses Modell einmal von innen angucken, dafür benötige ich eine
ESU Lokliege, die findet ihr bei uns im Sortiment unter der Artikelnummer 41010, hier ist auch
ein Magnetstreifen verbaut, wo wir gleich die Schrauben drauf ablegen können und wir
brauchen ein Werkzeug mit der Artikelnummer 3, dreimal die 0 und dann die 4, das ist unser
Modellbahnstub Lippe, Schraubendreher, hier haben wir verschiedene Bits drin, für jede
Anwendung ist hier der richtige Bit dabei, der ist hinten drin versteckt, ich schütze
einmal aus und dann sehen wir hier verschiedene Schlitz- und Kreuzbits, ich suche mir gleich
schon mal den richtigen raus, den steckt man hier vorne rein, da ist ein kleiner Magnet
mit drin und dann bleibt er auch schön drin und die restlichen Bits kommen wieder hier
hinten rein, zugeschraubt und fertig ist das Werkzeug, kann man immer mitnehmen, hat
auch einen kleinen Anstecker dran, ist auf jeden Fall eine ganz praktische Sache.
So die Lok kommt einmal im Führeraus zuerst hier rein, jetzt müssen wir vier Schrauben
lösen, wir haben hier zwei und hier vorne auch zwei und das werde ich jetzt einmal machen
und wie man hier sieht ist auch das Werkzeug magnetisch, so können wir die Schrauben gleich
ganz einfach rausziehen, das ist ein großer Vorteil, weil wenn es nicht so wäre, würde
die Schraube einfach irgendwo im Gehäuse rumfliegen, das will man ja auch nicht.
Jetzt drehen wir die Lokomotive einmal um, die Lokliege schiebe ich einmal kurz zur Seite,
die brauchen wir jetzt nicht und jetzt müssen wir sehr achten auf das Geländer, wenn ich
jetzt das Gehäuse nach oben hin abziehe, müssen wir sehr aufpassen, dass das Geländer
dadurch nicht beschädigt wird, weil es hier sehr filigran gehalten ist, aber es ist hier
rausgesprungen, das ist aber nicht schlimm, ich kann es einfach wieder reinstecken.
So jetzt sehen wir von innen vom Gehäuse nochmal, das kann ich nochmal zeigen, ist
ganz interessant, die durchbrochenen Gitter hier am Lüfter und wir sehen hier die Stromaufnahme
für die Führerstandsbeleuchtung, das sind diese beiden Kontakte und hier sieht man auch
nochmal die durchbrochenen Trittstufen von unten, kann man wahrscheinlich besser erkennen,
als wenn ich das Gehäuse auf dem Chassis draufgesteckt habe.
Was sehen wir noch, wir sehen zwei Pufferkondensatoren, die die Lokomotive bis zu drei Sekunden ohne
Strom fahren lassen können, wir sehen hier die Lautsprecher, die eingebaut sind und wir
sehen hier den Plus 22 V5 Dekoder von ESU, ich nehme einmal ab, der hier einfach draufgesteckt
wird, natürlich kann man, wenn man das analoge Modell kauft, einfach einen Fahrdekoder draufstecken,
wenn man den Sound nicht braucht, das geht hier auch.
Weiterhin haben wir hier einen Mittelmotor verbaut, den sieht man hier drunter ein bisschen,
das ist der Mittelmotor und hier erkennt man auch schon die Kardanwellen, die dann zu den
entsprechenden Drehgestellen geführt werden.
Zum Schluss möchte ich nochmal auf die Fakten eingehen, bei dieser Lokomotive sind vier
Achsen angetrieben, davon sind zwei mit Haftreifen bestückt, das Modell läuft selbstverständlich
auch durch Radius 360 und das Ganze wiegt 275 Gramm.
Das war es schon wieder mit der G800 von Jägerndorfer, wenn ihr keine Produktvorstellungen, kein Tutorial
mehr verpassen möchtet, dann abonniert doch einfach unseren Kanal, ansonsten lasst gerne
einen Daumen nach oben da, wenn euch das Video gefallen hat und ich wünsche euch viel Spaß
mit der G800 von Jägerndorfer und natürlich viel Spaß mit dem schönsten Hobby der Welt,
der Modelleisenbahn.