⏩ Jetzt einen meiner neuen Ratgeber bestellen: Welche Mikronährstoffe wichtig für Ihr 1. Herz & Herz-Kreislauf-System sind: https://bit.ly/RatgeberHowTo ✅ 2. Immunsystem sind: https://bit.ly/RatgeberHowTo ✅ ❎ 100 % unabhängig ❎ 100 % studienbasiert ❎ 100 % medizinisch korrekt #ozempic#übergewicht#diabetes#adipositas Seit Februar 2018ist Ozempic® in Europa zugelassen - in den USA bereits seit 2017. Ozempic ist ein Glucagon-like-Peptid-1-Rezeptoragonist. GLP-1 ist ein Hormon, das natürlich in unserem Magen-Darm-Trakt vorkommt. Es bindet an die gleichnamigen Rezeptoren in der Bauchspeicheldrüse und sorgt auf diese Weise dafür, dass mehr Insulin abgegeben wird. Hier setzt Semaglutid an: Denn bei Typ-2-Diabetikern ergeben sich die Beschwerden unter anderem dadurch, dass die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend Insulin produziert. Letztlich sinkt dadurch der Blutzuckerspiegel. Ozempic®: • USA seit 2017, EU seit 2018 • allein oder in Kombination • Glucagon-like-Peptid-1-Rezeptoragonist = GLP-1-Agonist • über Fertigpen direkt unter die Haut gespritzt • 1x wöchentlich
Wirkweise: 1. aktiviert die Abgabe von Insulin 2. hemmt gleichzeitig die Abgabe von Glucagon 3. hemmt den Appetit (fetthaltiges Essen)
Wirkung: 1. Senkung der Blutzuckerkonzentration 2. Gewichtsreduktion 3. Reduktion von Körperfettmasse 4. blutdrucksenkend 5. entzündungshemmend
Dosierung: • 1x wöchentlich • Fertigpen direkt unter die Haut. Ein Pen kann 4 Dosen à 1 mg abgeben. • größte Konzentration nach 2-3 Tagen • Halbwertszeit 165-200 Stunden
Typisches Schema: • Beginn: 0,25 mg pro Woche • nach 4 Wochen: 0,5 mg pro Woche • nach mind. 8 Wochen: 1 mg pro Woche • 1 mg pro Woche nicht überschreiten
Was passiert bei einer Überdosis Ozempic®? Eine Überdosierung mit Ozempic® ist in Studien bisher bis zum Vierfachen der Maximaldosis untersucht worden. Das entspricht einer Einzeldosis von 4 Milligramm. Die Nebenwirkung, die sich dabei am häufigsten ergab, war Übelkeit. Die Testpersonen erholten sich allerdings ohne Komplikationen.
Nebenwirkungen (Auszug): • Durchfall • Übelkeit und Erbrechen • Verschlechterung von Augenschädigungen bei Diabetes • Schwindel • Erschöpfung
Kontraindikationen: 1. Patienten, die überempfindlich auf den Wirkstoff reagieren 2. Typ-1-Diabetiker 3. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren 4. Patienten mit diabetischer Ketoazidose 5. Schwangere und stillende Mutter
Mit „Video-Visite Dr. Weigl“ haben Sie den aktuellen und medizinisch-wissenschaftlichen Kanal gefunden, der Themen rund um die Bereiche Schmerzen, #Medizin und #Gesundheit verständlich aber basierend auf Fakten, Richtlinien und Studien beschreibt. Insbesondere gehe ich dabei auf Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen, Arthrose oder auch #Diabetes.
Rechtlicher Hinweis / Disclaimer: Die Videos dienen ausschließlich Ihrer Information und ersetzt niemals eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose beim approbierten, qualifizierten Facharzt. Insbesondere bei Medikamenten gilt es Rücksprache mit Ihrem Arzt zu führen und die Packungsbeilage zu beachten. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden. Haftung ausgeschlossen.
Hallo, das hier sind Tabletten gegen Diabetes Typ 2, Metformin, kennt man sehr wahrscheinlich.
Seit Februar 2018 gibt es nun auch ein neues Präparat, das zugelassen ist für Typ 2 Diabetes,
aber auch eine sehr starke oder eine Gewichtsreduktion bewirkt.
Wieso?
Wie der Zusammenhang da ist, warum es vielleicht ein gutes Medikament ist, aber auch mit einem
Manko, Stichwort Nebenwirkung, darauf gehe ich jetzt einmal in dem Video ein, also schauen
Sie sich unbedingt einmal das Video an.
Hallo und herzlich Willkommen zur Videovisite, mein Name ist Dr.
Tobias Weigel.
Diabetes ist eine Erkrankung, die sehr viele Menschen betrifft, zunehmend ein Problem ist,
vor allem Typ 2 Diabetes, den man fast immer oder meistens mit zunehmendem Alter bekommt.
Um es so einmal ganz zu vereinfachen, man hat dann zunächst eine Insulinresistenz,
später kommt es auch dazu, dass weniger Insulin gebildet wird.
Typ 2 Diabetes kann verschiedene Ursachen haben, eine sehr wichtige Ursache ist dabei
natürlich auch die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten.
Typischerweise behandelt man das in den ersten Schritten mit die Ernährung anzupassen, Bewegung,
Sport, das ist aber oftmals dann nicht mehr ausreichend und dann nimmt man auch Medikamente.
Neu zugelassen ist ein Medikament namens Ozempic, das heißt es ist ein Medikament in Deutschland
oder in Europa zugelassen seit Februar 2018, in den USA schon ein Jahr vorher, das bei
Typ 2 Diabetes vor allem hilft.
Was ist dieses Ozempic?
Ozempic ist ein GLP-1-Agonist, es ist ein Analogon, das heißt es macht etwas in unserem
Körper, was ein natürlicher Stoff auch macht.
GLP ist ein sehr wichtiges Hormon, das vor allem in unserem Magen-Darm-Bereich vorkommt.
Es ist ein Hormon, das an der Bauchspeicheldrüse bewirkt, dass Insulin freigesetzt wird.
Und bei Typ 2 Diabetes haben wir ja einen Insulinmangel, deswegen einen erhöhten Blutzuckerspiegel.
Und jetzt ist es gut halt dieses GLP-1-Analogon zu haben, das heißt ein Medikament zu haben,
das wie das eigene körpereigene Hormon wirkt, nämlich eine Ausschüttung des Insulins bewirkt.
An dieser Stelle einmal, es ist keine Tablette dieses Ozempic, sondern man spritzt es sich
direkt unter die Haut, man tut dies einmal wöchentlich, es hat eine sehr lange Verweildauer
in unserem Körper, erkläre ich gleich aber auch einmal.
Wie genau wirkt Ozempic?
Wie ich gesagt habe, Ozempic ist ein Glucagon-Like-Peptid-1-Rezeptor-Agonist, es hat vor allem drei Wirkungen
und das ist einmal ganz wichtig.
Erstens, es aktiviert die Abgabe von Insulin und Insulin benötigen wir, damit der Blutzuckerspiegel
sozusagen sinkt.
Zweitens, es hemmt gleichzeitig die Abgabe von Glucagon, das ist das Zweite.
Und Glucagon, das ist ein wichtiges Hormon, das wir haben, das bewirkt, dass mehr Zucker
in unser Blut kommt, mehr Glucose in unserem Blut ist.
Also das heißt, dieses Ozempic macht zum einen mehr Insulin frei, was den Blutzuckerspiegel
senkt und zum anderen bewirkt es auch eine Hemmung der Freisetzung von Glucose.
Und drittens, und das ist auch ganz wichtig, es hemmt den Appetit, vor allem den Appetit
von fethaltigem Essen und deswegen ist es auch ein Medikament, wie ähnlich mit Formin
auch, dass halt auch Patienten oder Menschen nehmen können mit einem anderen Ziel, zum
Beispiel der Gewichtsreduktion und man untersucht jetzt auch, dass Ozempic vielleicht in Zukunft
gezielt bei Adipositas beispielhaft eingesetzt werden kann.
Zusammengefasst einmal die fünf wichtigsten Wirkungen.
Erstens, Reduktion des Blutzuckerspiegels.
Zweitens, Reduktion des Gewichts.
Und drittens, Reduktion der Körperfettmasse.
Viertens, und das sind noch weitere positive Effekte, man hat gemerkt in Studien, dass
es zu einer Blutdrucksenkung kommt und fünftens auch dieses Ozempic entzündungshemmende Effekte
hat.
Also wie man sieht, eigentlich sehr viele sehr sehr gute Effekte, deswegen auch neu
zugelassen jetzt.
Dann natürlich immer die Frage, was stark wirkt oder gute Effekte hat, gibt es da Nachteile,
gibt es da Gefahren?
Und ja, auch hier gibt es natürlich Nebenwirkungen.
Anwendung, wann und wie?
Typische Anwendungsgebiete von diesem Ozempic ist natürlich, wenn der Diabetes so stark
ist, dass man ihn selber nicht mehr im Griff hat.
Wenn man ihn in der ersten Schritt, sollte man ja immer mit Ernährung, Diät, Bewegung,
Sport versuchen, den Blutzuckerspiegel zu senken, wieder auf ein normales Niveau zu
kommen.
Wenn das nicht mehr ausreicht, dann als nächstes die Alternative durch Medikamente wie zum
Beispiel Ozempic.
Dann Ozempic bei einer Unverträglichkeit von Metformin.
Metformin ist ja so das Standardmedikament, das man meist bei Typ 2 Diabetes bekommt und
Ozempic ist eine Alternative, wenn man dieses Metformin zum Beispiel nicht verträgt.
Und dann der weitere Punkt, ganz gezielt auch zur Therapie einer Adipositas, also hat gar
nichts mit Diabetes unbedingt zu tun, kann man ja auch ohne Diabetes haben und da will
man in Zukunft dieses Ozempic auch einsetzen.
Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass es genauso gut wird, wie zum Beispiel eine Operation,
die man machen kann, um abzunehmen, also dieses Ozempic scheint da sehr stark, sehr potent
zu sein, um Gewichtsreduktion zu erreichen.
Komme ich einmal zur Dosierung, wie nimmt man dieses Ozempic eigentlich ein?
Also man nimmt es durch einen Fertigpen ein, so bekommt man es auch, spritzt es direkt
unter die Haut, einmal wöchentlich, so die maximale Wirkung kommt, tritt meist so ein
nach zwei bis drei Tagen und die Wirkdauer oder die Halbwertszeit ist relativ hoch, 200
Stunden ungefähr, das heißt also man hat noch sehr lange diesen Stoff in seinem Körper
drin und das ist auch der Grund, warum man es nur einmal wöchentlich nehmen muss, was
natürlich gut ist, gerade bei Diabetes auch, wo oftmals die Compliance nicht immer ausreichend
ist, vor allem auch muss man ja immer gucken, isst man gerade, vor Mahlzeiten Medikamente
oder so zu nehmen und bei diesem Ozempic ist es so, unabhängig davon, einmal wöchentlich
immer zum gleichen Tag spritzt man es sich sozusagen unter die Haut ein.
Zur Dosierung einmal, ein ganz typisches Schema ist, man beginnt so mit 0,25 Milligramm pro
Woche, das macht man so vier Wochen ungefähr und nach vier Wochen steigert man das dann
auf das Doppelte, 0,5 Milligramm und dann frühestens nochmal nach vier Wochen, also
insgesamt nach acht Wochen kann man das bis zu ein Milligramm pro Woche steigern, das
hängt natürlich von der individuellen Situation ab, das hängt von dem individuellen Blutzucker
Spiegel ab, das macht dann Ihr Arzt mit Ihnen gemeinsam, Sie sollten aber dieses ein Milligramm
pro Woche definitiv nicht überschreiten.
Was passiert bei einer Überdosis von Ozempic?
Natürlich eine typische Frage, was einem durch den Kopf geht, da wurde in Studien auch
untersucht, dass bis zu vier Milligramm zum Beispiel pro Woche dann es zu einer Verstärkung
der Nebenwirkungen kommt, typischerweise Übelkeit, Erbrechen, es sich aber gezeigt hat, dass
das reversibel alles war, das heißt nach ein paar Tagen den Betroffenen es wieder normal
ging.
Was sollte man machen, wenn man zum Beispiel mal die Einnahme vergisst, wenn also man zum
Beispiel jeden Montag normalerweise diese Fertigpen verwendet, wenn man das jetzt einmal
vergisst, dann sollte man gucken, liegt das sozusagen, der verpasste Termin, ist der weniger
als fünf Tage zurück, dann einfach direkt nachholen und dann zum nächsten Termin, also
den nächsten Montag auch wieder nehmen, wenn man merkt, dass der Termin, den man verpasst
hat, länger als fünf Tage her ist, also wenn man sich montags immer spritzt und auf einmal
Samstag merkt, oh ich habe das irgendwie vergessen, dann nicht mehr nachholen, sondern
erst an dem Montag wieder, das ist ganz wichtig, am allerwichtigsten aber nicht doppelt nehmen,
das ist oft mal zu denken, oh dann nehme ich jetzt die doppelte Dosis, das sollte man
natürlich unbedingt vermeiden.
Welche Nebenwirkungen können auftreten und wie immer auch gibt es natürlich da wo Wirkung
auch Nebenwirkungen, typischerweise Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Durchfall,
also Nebenwirkungen, die was so mit dem Magen-Darm-Bereich zu tun haben, da habe ich ja auch erklärt,
was das Ozempic macht, dass es ja gerade ein Analogon ist oder ähnlich zu einem Hormon
wirkt, das ja im Magen-Darm-Bereich aktiv ist, dann macht es Sinn sozusagen, dass da
dann auch die Nebenwirkungen sind, aber es gibt eine ganz entscheidende Nebenwirkung,
man hat gemerkt leider, dass das Risiko für eine diabetesbedingte Augenverschlechterung,
dass das erhöht ist und das ist im Prinzip was auch sehr gefährlich ist, wo man im Prinzip
auch untersuchen muss, kann das langfristige Schäden haben, wo man also merkt, dieses
Ozempic ist nicht unbedingt nur ein Wundermittel, sondern hat auch ein Manko, nämlich diese
diabetische Retinopathie, dass das Risiko sich erhöht beziehungsweise es zu einer noch
stärkeren Verschlechterung kommt, hier ist definitiv auch mehr Forschung notwendig.
Darüber hinaus gibt es auch noch Patienten, die auf keinen Fall das Ozempic nehmen sollten,
zu diesen Patienten gehören erstens welche, die eine starke Überempfindlichkeit haben,
also extreme Nebenwirkungen machen, wie immer, dann auch Schwangere, stillende Mütter, es
hat sich gezeigt, dass gerade bei Schwangeren Ozempic einen sehr negativen Effekt hat, sollte
man also unbedingt vermeiden, das gleiche auch unter 18 Jahren, wenn man Typ 1 Diabetiker ist,
dann sollte man unbedingt auch kein Ozempic verwenden, das ist also auch ganz wichtig und
hier habe ich auch noch aufgeschrieben, wenn man eine bestimmte Ketoazidose hat oder das Risiko
dafür oder in dem Moment, dann unbedingt kein Ozempic verwenden. Das war einmal ein Beitrag
der relativ neuen Diabetesmedikamente Ozempic, was aber auch verwendet werden kann zur Behandlung
von einer Adipositas. Wichtig, achten Sie auf die Nebenwirkungen, achten Sie auch auf die
Kontraindikation, wenn man es nicht nehmen darf, was ich da einmal aufgelistet habe auch gerade.
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