Zwischen Meher und seiner Butter-Kürbis-Maronen-Süppsche läuft es irgendwie nicht so gut. Der Koch bemängelt die Konsistenz der Vorspeise und etwas brennt ihm an der Zunge! Sucht er etwa das Haar in der Suppe?
„Mein Lokal, Dein Lokal“ stellt fünf sympathische Restaurantbesitzer mit ihren Lokalitäten vor und lässt diese gegeneinander antreten - aber nicht auf dem normalen Weg. Die Restaurantbesitzer lassen sich als Gast in vier weiteren Restaurants verwöhnen und nehmen die anderen Betriebe unter die Lupe. Im Gegenzug müssten Sie natürlich auch die anderen Teilnehmer für einen Besuch in Ihren Betrieb einchecken und Ihr Essen und Restaurant testen lassen. Wo der normale Gast in einem Restaurant vielleicht nur auf den vollen Teller achtet, wissen die Profis genau, worauf es ankommt: Geschmack, Service, Atmosphäre, Sauberkeit, ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich das Gesamtkonzept. Außerdem ist der Profikoch Mike Süsser mit an Bord und gibt seine Bewertung ab.
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So, ihr Lieben, einmal die Apfel-Blutwurst-Quiche
für den Ötzi, bitte schön.
Ötzgür kann es kaum erwarten,
Bekanntschaft mit seiner Apfel-Blutwurst-Quiche zu machen.
Günni hofft auf eine heiße Affäre mit dem halben Spezial.
Meher ist guter Dinge,
gleich Freundschaft mit seinem Butter-Kürbis-Maronen-Süppsche
zu schließen.
Und Jenny hat ab sofort nur noch Augen für ihre Spunde-Käse-Quiche.
Dann lasst es euch schmecken.
Danke schön.
Auf gehts.
Es wird munter gelöffelt und herzhaft zugebissen.
Und das 1. Urteil lässt auch nicht lange auf sich warten.
Ich hab hier ein halbes Sauerteigbrot
mit einem Kürbis-Maronen-Aufstrich und Feldsalat.
Das Brot ist sehr weich, trotzdem knusprig am Rand.
Der Aufstrich ist sehr lecker.
Ich schmecke hier auch die Walnüsse raus.
Es passt aber auch im Großen und Ganzen zu dem Kürbis
und dem Feldsalat und der Stulle, Sauerteigbrot.
Schmeckt sehr lecker.
Das war doch schon mal ein gelungener Auftakt.
Bei Winzerin Jenny scheint sich die Begeisterung
allerdings in Grenzen zu halten.
Die Quiche ist wirklich gut gemacht.
Was ich leider ein bisschen vermisse, ist der Spundenkäse.
Man sieht zwar, dass der Spundenkäse hier mit dabei ist,
das Orangene, aber geschmacklich hätte ich mir da mehr von erwartet.
Liebe auf den 1. Blick war das also nicht.
Als Rheinhessin hab ich das schon ein bisschen vermisst,
weil ich vom Spundenkäse, diesem Paprika-Geschmack gewöhnt bin.
Von daher hab ich das vermisst.
Özkür, wie war das Date mit deiner Apfelblutwurstquiche?
Seid ihr euch näher gekommen?
Blutwurst schreckt erst mal ab, aber letztendlich ist das ja auch nur Wurst.
Und das Ganze mit Apfel in Quiche und auch mit dem schönen Farbenspiel
ist das echt eine Kombi, die richtig gut harmoniert hier.
Es f***t meinen Gaumen.
Heiliger Piepston, waren wir gerade Zeugen einer kulinarischen Orgie?
Jennifer, erzähl mal, was ging da ab?
Ja, was soll ich dazu sagen? Das hat man dir angesehen.
Das will ich sie dann auch mal fragen, ob sie was dagegen hat oder nicht.
Oder ich mach's einfach, ich klau's einfach.
Traxi?
Ja.
Definitiv, aber ich glaub, so wie ich Pritt kenne...
Und ich nenne es dann auch so, Pritt-Style, Quiche, Blutwurst, Apfelmus.
Läuft.
Zwischen Meha und seiner Kürbissuppe läuft's irgendwie nicht so gut.
Ich finde, glaub ich, die Suppe ist dick.
Die braucht noch ein bisschen Flüssigkeit.
Ein bisschen vielleicht hier, was hier verdünnt.
Vielleicht auch ein bisschen, das ist so kräftig.
Ich finde, die Brötchen lieber die Suppe ein bisschen dünner.
Weniger Pfeffer.
Und ja, glaub ich, dann geht.
Dann kann man das jetzt ehrlich hier genießen.
Zwei waren zufrieden bis über alle Maßen entzückt.
Zweien fehlte mal der Käse, mal die richtige Konsistenz.
Zeit für eine erste Manöverkritik.
Hallo.
Alles gut bei dir?
Noch besser.
Keine Angst, keine Angst.
Alles gut.
Stell das mal hier ab.
Was ich ein bisschen vermisst hab, war der Spundenkäse.
Weil ich glaub, die Brezel, die ist einfach so dominant da dran,
dass der Spundenkäse verloren ist.
Ja, da sieht man schon, dass da ziemlich große Brezelstückchen drin sind.
Das schmeckt sehr lecker, aber es gibt ihr recht.
Ich glaub, es liegt einfach daran,
dass die Brezelstreusel ein bisschen zu groß sind.
War durchaus berechtigt, mit der Zeit so ein bisschen betriebsblind
und ist dann auch ganz dankbar für ehrliche Meinungen,
die dann aber auch konstruktiv sind und nicht so vernichtend.
Kommen wir zum Kürbissüppche.
Kleine Kostprobe für die Chefin auch hier wieder inklusive.
Die Suppe ist ein bisschen dick.
Irgendwie gibt es am Ende so was pikant.
Ich will mal wissen, was...
Irgendwie gibt es was, Zunge da brennt am Ende.
Unsere Suppen sind generell immer vegan.
D.h. wir strecken die nicht mit Sahne oder Refresch oder so.
Nein, ich benutze keine Brühe.
Bei mir gibt es nur Wasser, Salz, Pfeffer, Gewürze.
Wir mögen das hier ganz gerne, wenn die Suppe ein bisschen dicker ist
und nicht wie so eine Fleischbrühe, dass sie halt dünn ist.
Weil das macht auch super satt.
Ich würze die Suppen, bevor ich sie rausgebe,
immer noch mit frisch gemahlenem Pfeffer
und frisch geriebener Muskatnuss nach.
Ich mag das ganz gerne, wenn es so eine leichte Schärfe hat.
Ich finde es jetzt nicht zu scharf.
Aber es kommt natürlich immer drauf an, wie der Einzelne das empfindet.
So scharf ist nett, aber ein bisschen...
Hättest du was gesagt?
Ich esse gerne schon scharf.
Ach, der Meer ist eigentlich ein total netter, sympathischer Typ.
Manchmal sucht er so ein bisschen das Haar in der Suppe,
habe ich das Gefühl.
Aber eigentlich, ich denke,
so ein bisschen was zum Kritisieren muss man ihm auch lassen.
Ich bin total gespannt, wie es bei ihm dann wird.
Weil er muss sich auch darüber im Klaren sein,
wenn er so scharf uns Kollegen kritisiert,
dass er da auch mit ordentlich Kritik bei sich zu rechnen hat.
Und zwar schon übermorgen mit einem vertrauten Thema.
Die Konsistenz ist halt,
für eine Suppe in Meas Worten zu fassen, zu dick.
Wir nähern uns der Hauptspeise.
Özgür und Jennifer wollen Britt auf die Finger schauen.
Ja, ich würde sagen,
wir machen jetzt einfach zusammen die Blätterteigtasche.
Der Blätterteig ist aber gekauft.
Ich mache jetzt als Allererstes
ein bisschen Dijon-Senf auf die eine Hälfte.
Nicht zu viel, sonst wird es zu scharf.
Noch gibt es nichts zu meckern.
Eine halbe Scheibe gekochten Schinken.
Wo kommt der Schinken her, Britt?
Der Schinken kommt von meinem Metzger aus Schadingen-Elsheim.
Da fahre ich auch zweimal die Woche auf den Markt.
Der hat da einen Stand.
Also das ist super frisch.
Willst du mal ein Stück probieren?
Eigentlich bin ich kein Schinken-Fan, aber ...
Ah, ist klar.
Endeffektiv probieren.
Klar.
Schau mal hier, schön in die Finger genommen.
Bitte schön.
Und, kann man lassen?
Käse habe ich einen mittelalten Alpkäse.
Auch aus einem speziellen Käseladen hier in Mainz.
Da hole ich jetzt ein paar Scheibchen ab.
Würde man da wirklich eine Kalkulation hinsetzen für 5,90 Euro,
weiß ich nicht, was da für eine Gewünschbahn rauskommt.
Die ist definitiv, wenn es eine gibt, zu wenig.
Jetzt kommt die verrückte Küche.
Na, endlich.
War zwar schon oft die Rede von,
aber jetzt wollen wir sie auch mal sehen, die verrückte Küche.
Und zwar so richtig.
Ich habe die frische Ananas aufgeschnitten
und mache so eine kleine Anlehnung an Toast dabei.
Und mache da einfach noch 2 Scheibchen frische Ananas.
Die Ananas riecht echt gut, die riecht richtig frisch.
Und was kleckerst du da jetzt drüber?
Wir verkleppern jetzt das Ei,
gucken, dass das Papier nicht mitkommt.
Einmal drübergeklappt.
Ich bestreiche es jetzt noch ein bisschen mit dem verquirlten Ei,
damit es noch eine schöne Farbe bekommt.
Noch schöner wird es übrigens, wenn man dafür einen Pinsel nimmt.
Sag mal, bist du eigentlich gelernte Köchin?
Nee.
Es gibt viele gelernte Kräfte,
die auf jeden Fall von der Brit einiges lernen können,
sich eine dicke Scheibe von ihr abschneiden können.
Und wenn die Brit einfach nur in ihrer Präsenz und Zubereitung,
wie sie arbeitet, richtig gut arbeitet.
Und es gibt viele Menschen, die diesen Beruf erlernt haben
und es definitiv nicht können.
Nach dieser Lobeshymne auf die Gastgeberin
kommen wir zum Hauptgang.
Fehlt nur was.
So, einmal Besteck für dich.
2 Fragen hätte ich noch.
Oh, schieß los.
Boeuf au Wolfi, angelehnt an?
Boeuf Bourguignon.
Und wieso Wolfi?
Der Wein, mit dem ich das Rind gekocht habe,
heißt Wolfgang von Dahlberg.
Mit welchem Wein hast du ...
Peter von Aspelt.
Den Riesling.
Den, den wir trinken?
Ja, genau, das ist der, den ihr trinkt.
Dann habe ich alles richtig gemacht.
Na dann mal sehen,
ob auch Britt bei deinem Boeuf au Wolfi
alles richtig gemacht hat.
Günni darf dem Huhn au Peter auf den Zahn fühlen.
Jennifer hofft, bei ihrem Spanier-Salat mit Chorizo
das große Glück zu finden.
Und Özgür darf die Mille-Feuille mit Salatbeilage entblättern.
Mal sehen, ob seine Lobeshymne anhält.
Zum Hauptgang habe ich mich für das Blätterteig entschieden
mit Schinken-Käse-Füllung und Senf.
Es ist vom Geschmack her super geschmacksintensiv.
Und ich bin der Meinung, dass das ein auserwählter Schinken ist.
Und dann noch vom Fachhandel Käse.
Also von der Qualität her sehr gut.
95 kann man auch ein paar Euro mehr verlangen.
Aus dem Stehgreif rechnend möchte ich behaupten,
ist ihre Wareneinsatzkosten bei locker 1,50, 1,60 Euro.
Wenn nicht noch mehr.
Und wenn ich das bei 5,95 Euro abziehe,
ist sie bei 4 Euro.
Und wenn sie dann noch Miete, Personalkosten,
seine eigene Krankenkasse zahlen muss, weiß ich nicht,
was am Ende als Gewinn übrig bleibt, was du mit nach Hause nimmst.
Damit du zu Hause auch mal so ein belegtes Schinkenbrot hast.
Nach der Faustformel Einkaufspreis mal 3
liegt Britt beim Blätterteig eigentlich ganz gut.
Wie sieht es bei dir aus, Meher? Gibt es was zu meckern?
Gut, ich habe bestellt den Boeuf au Wolfi.
Das ist, glaube ich, Spezialität bei Britt.
Ich finde die Optik sehr schön.
Die Idee von Britt ist ja, dass sie meine Hauptkranken
in einer Saucere.
Glaube ich, ist einfach eine 4er-Art.
Fleisch, ehrlich, ist zart, lecker.
Soße auch, das ist ehrlich gut abgeschmeckt.
Ein paar Karötchen da drin.
Ehrlich, ich kann gar nichts beschweren.
Das ist eine Sort von Gulasch, was ihr seht.
Dann fehlt mir noch dazu eine kleine Beilage vielleicht.
Gemüse, glasierte Karotten, ein bisschen Püree.
Ich denke, wir korpulenten Jungs sind vielleicht nicht ihre Zielgruppe.
Die Männer gehen wohl heute hungrig nach Hause.
Wird denn die einzige Frau am Tisch satt? Schmeckt es?
Ich habe hier den Spanier auf dem Teller.
Das ist ein bunter Salat, jetzt passend zur Jahreszeit,
mit Linsen und Filzen.
Der Spanier, der Name daher wegen dieser Chorizo.
Die Chorizo-Wurst ist eine Art spanische Salami, würde ich sagen.
Der Salat ist für mich eventuell ein bisschen zu essiglastig.
Ich bin aber auch sehr empfindlich mit der Säure und mit allem.
Von daher ein bisschen weniger Essig wäre für mich besser gewesen.
Aber das ist, glaube ich, alles Geschmackssache.
Die Meinungen gehen auch nach dem Hauptgang recht weit auseinander.
Britt und Natascha stellen sich tapfer der Kritik.
So, Mädchen.
Ich bin gespannt, was ich jetzt erwarten habe.
Also erst, es war superlecker.
Und v.a. superüberschaubar.
Da nützt auch das ganze Gesuche nichts.
Einen Kritikpunkt hätte ich allerdings.
Aber so ein gestandener Mann wie ich
sollte doch ein bisschen größere Portionen abbekommen.
Eventuell vielleicht sogar eine Sättigungsbeilage dazu.
Aber ansonsten top.
Ja, die Kritik ist bestimmt gerechtfertigt.
Aber wir machen eigentlich kein Mittagstisch oder Abendessen.
Wir haben eher so kleinere Portionen.
Eher auch Sachen, die mehr so als Snacks sind oder so.
Dass die Jungs nicht satt geworden sind, tut mir natürlich leid.
Den schiebe ich jetzt noch eine Scheibe Brot hinterher.
Damit kann ich absolut leben. Das ist in Ordnung für uns.
Und nun pass mal auf, was jetzt kommt.
Balsamico für die Seele.
Es gibt viele Menschen, die sich in diesem Land als Koch beschimpfen
oder köcheln, können dir definitiv das Wasser nicht nachreichen.
Das wollte ich dir mitteilen.
Das mit dem Wasser nachreichen üben wir noch mal.
Macht aber schon stolz, oder?
Ja, total.
Das ist auch schön, wenn man den ganzen Tag in der Küche steht
und was sich hinkauft.
Wir machen das wirklich mit so viel Freude und Leidenschaft
und lachen den ganzen Tag.
Wenn es dann den Leuten geschält und schmeckt,
das ist einfach ein superschönes Kompliment.
Ehre, wem Ehre gebührt.
Und weil es ihm so am Herzen liegt,
kann Özgür es gar nicht oft genug sagen.
Könnt ihr definitiv das Wasser nicht nachreichen?
Okay, jetzt.
Wir sind aber 2 auf Wolke 7.
Da brauchen wir nichts mehr zu sagen.
Ist cool.
Jetzt bin ich auch ganz nervös.
Wir lachen, trinken und weinen am liebsten zusammen.
Ja, so sind sie, die rheinischen Frohnaturen.
Da darf auch mal ein Freudenträhnchen verdrückt werden.
Aber genug gelacht, ein Gang fehlt schließlich noch.
Also klar Schiff gemacht und dann wird wieder serviert.
Was gibt es denn Schönes?
Das ist unser Apfelkuchen.
Sehr fein mit Zimt und Tonkabohnen-Streuseln.
Das ist ein Rührteig mit saurer Sahne und ziemlich viel Zimt.
Viele denken auch, das ist Vollkornteig.
Aber die Farbe vom Teig kommt vom Zimt.
Die Äpfelchen fitten wir und tritzen die oben ein.
Legen sie dann auf den Teig drauf.
Ganz oben kommen dann die Tonkabohnen-Streusel drauf.
Tonkabohnen? Noch nie gehört.
Kannst du uns mal auf die Sprünge helfen?
Tonkabohne nennt sich auch mexikanische Vanille.
Hat einen sehr warmen, süßlichen Geschmack.
Erinnert auch tatsächlich ein bisschen an Vanille,
wenn man auch dran riecht.
Super lecker und man muss nur aufpassen,
die Tonkabohne, wie bei der Muskatnuss auch,
bei zu hohem Verzehr geht es einem danach nicht so gut.
Da hat man dann Vergiftungserscheinungen.
Allerdings muss man da schon ziemlich viel von essen,
um das hervorzurufen.
Wir sind gewarnt und werden entsprechende Vorsicht walten lassen.
Aber zu mittlerweile vorgerückter Stunde
gibt es ja auch noch ein paar Alternativen.
Jenny gönnt sich einen Crepe mit Marmelade- und Salzkaramellsoße.
Der Apfelkuchen landet zur wohlwollenden Überprüfung
auf Özgürs Teller.
Die Maronen-Zimt-Tarte soll mir helfen,
heute Abend vielleicht doch noch satt zu werden.
Und Günni gönnt sich gebackenen Alkohol in Form des Rotweinkuchens.
So, ein letztes Mal guten Appetit.
Guten Appetit. Für heute, ja?
Für heute, ja.
Dann haut mal rein.
Nur für heute, denn morgen sind wir ja bei Özgür im Lomo zu Gast.
Und wie schauts aus?
Werdet ihr eure Desserts in guter Erinnerung behalten?
Ich finde es schon schön luftig.
Die Masse ist schon gut vorbereitet.
Zusammen mit Maronen, Zimt und Zucker.
Ich kann gar nichts dazu sagen, was Kritik oder so was.
Alles gut, passt.
Die Tarte hat also überzeugt.
Kann die Crepe da mithalten?
Ich hab hier das Crepe mit der hausgemachten Marmelade
und der Salzkaramellsoße.
Das erinnert wirklich an sehr bekannte Karamellbonbons,
die ich in meiner frühesten Jugend immer gerne gegessen habe.
Von daher, das war der 1. Knaller.
Und ich muss sagen, das ist echt das absolute Highlight heute.
Ich bin ein absoluter Rhabarber-Fan.
Habe eine Rhabarber-Marmelade.
Da muss ich echt sagen, verrückte Küche, Motto.
Perfekt getroffen.
Das passt so toll zusammen, war echt Bombe.
Bombe noch zu toppen, dürfte selbst Özgür schwerfallen.
Aber erst mal ist Günni dran.
Und Günni?
Ich hab hier einen Rotweinkuchen mit Zartbitterschokolade.
Am Anfang habe ich mit dem Namen nichts anfangen können.
Deswegen war ich so interessiert an dem Kuchen.
Man hat zwar den Rotwein nicht...
Man hat ihn schon geschmeckt, aber nicht so penetrant.
Die Schokolade und das Fluffige waren überwiegend.
Das war ein rundes Ding, super.
Oder mittlerweile kann man das auch Britzteil nennen.
Ich habe mich für diesen Apfelkuchen mit Tonkabohne entschieden.
Ich habe auch nichts auszusetzen.
Ich esse das zum 1. Mal bewusst.
Ich weiß nicht, ob ich es unbewusst schon mal gegessen habe.
Auszusetzen hat der Nix aber trotzdem ganz schön viel zu erzählen.
Ob ihm das bewusst ist?
Vom Aussehen.
Das geht wieder los.
Es ist trocken, weich.
Ich weiß nicht, was das ist.
Ich hab nur nicht so geschrieben.
Der Ötzi hat irgendwann angesetzt, im 1. Satz den Faden verloren.
Dann war es vorbei.
Ich habe den Wein getrunken, die wurden besoffen.
Ich liebe den Ötzi.
Apfelkuchen, die 2. Und bitte.
Ich habe keine Ahnung über Kuchen.
Ich habe es nie gelernt bekommen.
Es sagt mir definitiv zu.
So, dass ich es noch mal bestellen würde.
Definitiv.
Jennifers Crepes-Bombe bleibt also das Highlight des Tages.
Wie schätzt die Chefin die Lage ein?
Ich bin mit meiner Leistung immer sehr selbstkritisch.
Ich gucke skeptisch auf die Gerichte drauf.
Und denke, das hätte sie noch besser machen können.
Ihr Lieben, seid ihr bereit für die große Rechnung?
Groß? Wetten das nicht?
Sag ich doch.
128 Euro haben wir heute verzerrt.
Für die Anzahl der Personen, die wir waren.
Für die Qualität, die wir hatten.
Ob Beilage oder nicht.
Sehr gut.
Der zwischenzeitliche Groll über zu kleine Portionen
scheint in Vergessenheit geraten zu sein.
Das könnte dem Gesamtergebnis Flügel verleihen.
Britt, wie viele Punkte hättest du denn gern?
Zwischen 32 und 36 Punkten, denke ich, wäre richtig cool.
Britts Cuisine bekommt heute von mir 9 Punkte.
7 Punkte.
9 Punkte.
Ich möchte dir 10 Punkte geben.
Die stolze Ausbeute des Tages
beschert Britt und ihrer Cuisine mit 35 Punkten
einen souveränen Vorsprung und den vorläufig 1. Platz.
Schon morgen wird Özgür in seinem Lomo versuchen, es besser zu machen.
Wird Spaß machen, ich hau dir um.
Aber leicht wird das nicht.
Ich bin sauer.
Sauer? Okay.
Meer ist doch kein Schwein.
Es kann sein, dass ich da durch Punkte pillieren werde.