Sie sind den Umständen selten hilflos ausgeliefert. In vielen Fällen ist Ihr Spielraum für Veränderung größer, als Sie glauben. Hier erfahren Sie, was Sie tun können.
Hallo und herzlich Willkommen auf meinem Kanal Dr. Blodarek Live Coaching.
Ich bin Eva Blodarek, Diplompsychologin, Coach und Buchautorin und hier geht es darum, dass
Sie auch in Ihrer gegenwärtigen Situation mehr Wahlmöglichkeiten haben, als Sie glauben.
Und dazu möchte ich Ihnen gerne fünf wirkungsvolle Schritte nennen.
Nun, in welcher Situation befinden Sie sich gerade?
Ich kann mir einiges vorstellen.
Vielleicht sind Sie einsam oder Sie leben in einer lieblosen Partnerschaft.
Vielleicht macht Ihnen auch Ihr Job keine Freude oder Sie fühlen sich an Ihrem Wohnort nicht wohl.
Möglicherweise sind Sie auch durch eine Aufgabe überlastet, etwa mit der Pflege eines Angehörigen.
Oder Sie sind finanziell abhängig.
Möglicherweise sind Sie ja auch krank und körperlich behindert.
Also, es gibt da eine ganze Palette von Situationen, die wirklich nicht einfach sind.
Was wäre dann, wenn nun jemand behauptet, auch für eine solche Situation, Sie haben die Wahl, das zu verändern?
Naja, ich kann mir gut vorstellen, was diese Person daraufhin zu hören bekäme.
Ich glaube, Sie wären ziemlich empört.
Sie würden vielleicht sagen, ja, bitteschön, wovon soll ich denn leben, wenn ich meinen Job aufgebe?
Oder können Sie mir vielleicht sagen, wer meine Mutter pflegen soll, wenn ich es nicht tue?
Oder vielleicht auch, wissen Sie, haben Sie mal solche Schmerzen wie ich, dann sagen Sie so etwas nicht mehr.
Oder vielleicht sagen Sie auch, wir haben uns gerade von unserem Ersparten ein Haus auf dem Land gekauft.
Da kann ich ja wohl nicht gleich wieder in die Stadt ziehen.
Na, was auch immer.
Gewiss haben Sie gute Gründe, warum Sie etwas nicht ändern können.
Und ich gebe zu, in manchen Fällen haben Sie tatsächlich nur sehr begrenzte Möglichkeiten.
Zum Beispiel, wenn Sie körperlich behindert oder krank sind.
Oder wenn Sie Opfer einer Naturkatastrophe geworden sind.
Oder wenn ein geliebter Mensch gestorben ist.
Also wenn die Umstände außerhalb Ihrer Kontrolle liegen, dann bleibt Ihnen tatsächlich nur Ihre Einstellung zu wählen.
Sie entscheiden dann, ob Sie verbittert rebellieren wollen, oder ob Sie den Status Quo so akzeptieren, wie er ist,
und versuchen, Ihre Gemütsruhe zu bewahren und trotzdem noch ein erfülltes Leben zu führen.
Aber in den meisten Fällen haben Sie einen wesentlich größeren Spielraum für Veränderung, als Sie glauben.
Sie meinen nur, Sie seien den Umständen völlig hilflos ausgeliefert.
Dabei sind Sie im Grunde mächtiger, als Sie denken.
Sie haben in ganz vielen Fällen eine Wahlmöglichkeit.
Und das gilt für alle diejenigen Lebensbereiche, in denen Sie handeln können.
Etwa in Beziehungen, in Arbeit und Beruf, in Finanzen, in Gesundheit, in Freizeit,
in der Umgebung und in den Wohnverhältnissen.
Immerhin werden Sie ja nicht von einer finsteren Macht oder mit vorgehaltener Pistole gezwungen,
in einer unglücklichen Ehe, in einem ungeliebten Job oder in einer nervigen Nachbarschaft zu verharren.
Es gibt einen Weg aus der Ohnmacht hin zur Selbstermächtigung.
Und dazu möchte ich Ihnen gerne eine Anleitung in fünf Schritten geben.
Mein erster Schritt lautet, überwinden Sie Ihre geistige Barriere.
Was Sie an einer Änderung Ihres Status Quo hindert, ist meistens Ihr Glaube.
Nämlich der Glaube, es kann nur so gehen und nicht anders.
Sie sind fest davon überzeugt, wenn ich diesen Job aufgebe,
dann verdiene ich kein Geld mehr und komme in Schwierigkeiten.
Oder ich kann mir meinen Herzenswunsch doch gar nicht erfüllen, weil mir die passende Ausbildung fehlt.
Oder wenn ich mich nicht um meine alten Eltern kümmere, dann tut es keiner.
Ich bezweifle ja gar nicht, dass es sich dabei um wirklich gravierende Gründe handelt.
Aber genau die halten Sie auch davon ab, Veränderungen überhaupt in Erwägung zu ziehen.
Gehen Sie doch einmal über Ihre geistige Komfortzone hinaus.
Überlegen Sie, ist da wirklich gar nichts zu machen?
Gibt es Alternativen? Gibt es vielleicht eine kreative Lösung?
Gibt es eventuell auch Möglichkeiten, innerhalb des Status Quo etwas zu ändern?
Fragen Sie sich auch, gibt es Vorbilder, die es aus der gleichen Situation heraus geschafft haben?
Trauen Sie sich in Gedanken, eine Veränderung einmal durchzuspielen.
So können Sie Ihre strikten Gedanken zunächst mal ein wenig lockern und überhaupt mal in Erwägung ziehen,
dass eine Veränderung doch möglich sein könnte.
Mein zweiter Tipp lautet, sprechen Sie sich frei.
Mit Ihrer Wortwahl bringen Sie sich selbst oft in eine Opferrolle und prägen Ihr Unterbewusstsein auch entsprechend.
Achten Sie doch mal darauf, wie oft am Tag Sie sich so ausdrücken, als hätten Sie keine Wahl.
Da ist vor allem das Wörtchen, ich muss, müssen.
Ich muss zur Arbeit. Ich muss das noch fertig machen.
Nein, Sie müssen gar nichts. Es ist Ihre Wahl.
Sie könnten schließlich in so einem Fall auch im Bett bleiben oder die Aufgabe hinausschieben.
Aber Sie haben sich nun mal entschlossen, es so zu machen, wie es Ihnen richtig und nützlich erscheint.
Ersetzen Sie deshalb, ich muss, ab jetzt ganz bewusst durch ich will.
Damit übernehmen Sie die Verantwortung für das, was Sie tun und zwar auch dann, wenn es Ihnen keinen Spaß macht.
Mein dritter Schritt lautet, malen Sie sich den Gewinn aus.
Wenn Sie etwas grundlegend ändern wollen, dann brauchen Sie ein hohes Maß an Motivation.
Vergegenwärtigen Sie sich deshalb immer wieder, was Sie bekommen, wenn Sie die Situation verändern.
Also nicht, was Ihnen alles fürchterliches passieren kann dabei, sondern was ist der Gewinn?
Visualisieren Sie das Endergebnis.
Sehen Sie sich glücklich in einem neuen Job oder Sie entspannt in einer eigenen Wohnung
ohne den rücksichtslosen Partner oder die kalte Partnerin.
Oder vielleicht Sie sitzen in Museen oder im Café, nachdem Sie aus dem Dorf in die Stadt gezogen sind.
Was auch immer Sie sich wünschen, kosten Sie in Ihrer Fantasie aus, wie frei und glücklich Sie sich fühlen.
Das ist Ihr Ziel, das Ziel Ihrer Veränderung und Ihrer neuen Wahl.
Vierter Tipp, kalkulieren Sie den Preis.
Tja, jetzt wird es ernst. Ihre positive Wahl hat nämlich einen Preis.
Und ohne den wäre ja alles nun ganz leicht.
Mal ehrlich, wer von uns zahlt denn schon gerne?
Auf der Hitliste der Gründe, aus denen wir die Zahlung verweigern, steht jedenfalls Angst ganz oben.
Weil wir nicht wissen, was auf uns zukommt und deshalb versuchen wir es auch gar nicht erst.
Sie müssen aber bereit sein, das volle Risiko einzugehen.
Niemand gibt Ihnen die Garantie, dass schon alles gut werden wird.
Vielleicht stehen Sie wirklich am Ende ohne einen neuen Job da.
Oder Sie bereuen, dass Sie sich getrennt haben.
Nun, ob Sie tatsächlich Ihr Ziel erreichen, das erfahren Sie eben erst, wenn Sie den Preis bezahlt haben.
Sie müssen sehenden Auges durch Ihre Angst hindurchgehen.
Und genau das tun, bevor Sie sich fürchten.
Erst dann zeigt sich, ob die Angst berechtigt war.
Ich glaube, Bergbrecht hat gesagt, Dein Weg geht dahin, wo die Angst ist.
Also da kommen Sie nicht drum herum.
Aber ein bisschen kann ich Sie trösten,
erfahrungsgemäß ist es meist nicht der Fall, dass sich die Ängste bewahrheiten.
Ich habe tatsächlich in meiner langjährigen Praxis noch nie gehört,
dass jemand es bereut hat, sich befreit zu haben und glücklichere Lebensumstände gesucht zu haben.
Also überlegen Sie, was ist der Preis, den Sie zahlen müssen?
Ungewissheit? Weniger Geld? Ein schlechtes Gewissen? Ein Umzug?
Etwas Liebgewordenes zu verkaufen? Eine Ausbildung zu machen?
Oder vielleicht eine Weile Einsamkeit auszuhalten?
Möglicherweise müssen Sie sich auch positiv verändern.
Wie auch immer, es kostet. Und Sie müssen bereit sein, den Preis zu zahlen.
Denn sonst bleibt alles beim Alten.
Vergessen Sie bitte nicht, auch das ist Ihre Wahl,
ob Sie den Preis zahlen wollen oder nicht.
Mein fünfter Schritt ist, experimentieren Sie mit der möglichen Veränderung.
Manchmal ist es tatsächlich möglich, das neue Leben schon einmal anzutesten.
Vielleicht fahren Sie erst einmal allein in Urlaub, bevor Sie sich trennen.
Oder Sie nehmen ein Sabbatical, eine Auszeit, bevor Sie kündigen.
Die Erfahrung, die Sie dann machen, die macht Sie sicherer für den großen Sprung.
Aber dieser große Sprung ist vielleicht gar nicht mal nötig.
Und zwar immer dann nicht, wenn Sie auch innerhalb der Situation eine Änderung erreichen können.
Etwa nicht, dass Sie unbedingt kündigen, aber dass Sie weniger arbeiten,
dass Sie vielleicht in Halbzeit gehen, dass Sie sich mehr Pausen gönnen,
dass Sie sich im Job für eine andere Aufgabe bewerben.
Oder innerhalb der Beziehung, dass Sie eine Paartherapie machen,
um sich gegenseitig wieder besser zu verstehen.
Oder dass Sie versuchen, einen höheren Sinn in Ihrer Aufgabe zu finden.
Ja, also es ist so manches auch innerhalb möglich,
aber in vielen Fällen gibt es tatsächlich nur das Alles oder Nichts.
Sie müssen die Brücken hinter sich abbrechen.
Das heißt kündigen, die Scheidung einreichen, umziehen, sich operieren lassen, was auch immer.
Und es ist Ihre Wahl, ob Sie das tun wollen.
Das sind die fünf Schritte, die Ihnen die Wahl zu Freiheit und Glück erleichtern können.
Ich wiederhole Sie nochmal.
Erstens, überwinden Sie Ihre geistigen Barrieren.
Halten Sie nicht an Ihren alten Gedanken fest.
Zweitens, sprechen Sie sich frei.
Reden Sie nicht immer von müssen, sondern eher von ich will.
Das dritte ist, malen Sie sich den Gewinn aus.
Was werden Sie bekommen, wenn Sie sich trauen, anders zu wählen?
Viertens, kalkulieren Sie den Preis.
Was kostet es, sich anders zu verhalten oder eine andere Wahl zu treffen?
Und fünftens, experimentieren Sie mit der Veränderung.
Ich kann Sie aus meiner Lebens- und Berufserfahrung nur ermutigen, eine Wahl zu treffen.
Aber die Entscheidung liegt natürlich bei Ihnen.
Hilfreich ist es in dem Fall auch, mit Menschen zu sprechen, die den Schritt bereits gewagt haben.
Deren Erfahrung kann Ihnen helfen, Mut und Kraft zu finden.
Ich kann Ihnen jedenfalls nur ans Herz legen, übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Leben.
Warten Sie nicht darauf, dass sich die Hindernisse von selbst auflösen.
Das passiert selten.
Sie sind der Schöpfer oder die Schöpferin Ihres Weges.
Und Sie sind verantwortlich für Ihr Glück.
Also treffen Sie Ihre Wahl.
Und wenn Sie noch mehr Ermutigung und Know-how dafür haben möchten,
dann kann ich Sie natürlich mit gutem Handwerkszeug unterstützen.
Da gibt es zunächst meinen Online-Kurs
Selbstbewusstsein stärken, gelassen ich selbst sein.
Der ist für Frauen, hat aber auch noch keinem Mann geschadet.
Sie finden alle Informationen dazu auf meiner Website ludarek.de unter Angebote.
Und dann habe ich natürlich auch noch Bücher für Sie.
Das ist zunächst mein Buch
Vertage nicht dein Glück, ändere dein Leben.
Das Buch ist beim Verlag vergriffen, deshalb bekommen Sie es nur bei Amazon.
Aber wenn Sie das als Hörbuch möchten, dann finden Sie dazu alle Informationen auf meiner Website ludarek.de unter Angebote.
Also gibt es auch als Hörbuch.
Dann passt auch noch sehr gut mein Buch Schicksal, Krisen bewältigen und Chancen nutzen.
Da finden Sie auch drin, was man wirklich ändern kann und was man leider akzeptieren muss.
Also auch dieses Buch beim Verlag vergriffen gibt es jetzt bei Amazon.
Ja, dann freue ich mich natürlich, wenn Sie meinen Kanal abonnieren.
Das ist wie immer kostenlos.
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Und vor allen Dingen freue ich mich natürlich auch über Ihre Kommentare.
Und da bin ich nicht allein.
Wir sind eine richtig große Community und die tauscht sich auch gerne untereinander aus.
Von daher ist es immer interessant, was Sie zu dem Thema zu sagen haben.
Nun wünsche ich Ihnen aber erst einmal den Mut, die Dinge zu verändern, die Sie verändern können.
Und die Gelassenheit, die Dinge zu akzeptieren, die sich nicht ändern lassen.
In diesem Sinne, alles Gute!