In dieser Podcast-Folge nehmen dich Roland & Petra mit auf eine tiefgründige Reise durch das Thema Altern.
Dabei sprechen sie über die gesellschaftliche Wahrnehmung älterer Menschen, was Blue-Zones sind, warum ein generationenübergreifender Austausch wichtig ist und wie junge und alte Menschen voneinander profitieren können.
Keine Zeit, das Video zu Ende zu schauen? Kein Problem! 🎧 Du kannst dir die komplette Folge auch als Podcast anhören - perfekt für unterwegs, beim Sport oder einfach nebenbei.
Älter werden, aber immer BESSER fühlen? | Podcast Folge 2
📲 𝙎𝘾𝙃𝙈𝙀𝙍𝙕𝙁𝙍𝙀𝙄 𝙈𝙄𝙏 𝘿𝙀𝙍 𝙇𝙄𝙀𝘽𝙎𝘾𝙃𝙀𝙍 & 𝘽𝙍𝘼𝘾𝙃𝙏 𝘼𝙋𝙋: Wir unterstützen dich, motiviert und schmerzfrei zu bleiben. Dich erwartet jeden Tag eine neue 7-Minuten-Übungseinheit mit Roland sowie das exklusive Sonntags-Training und Übungen für jeden Schmerzbereich. Jetzt 30 Tage kostenfrei testen ↪ https://lie-br.com/app-yt
🌐👩 Du suchst nach einem Schmerztherapeuten in deiner Nähe, der nach Liebscher & Bracht behandelt? In unserer Datenbank findest du deinen persönlichen Therapeuten, der dich mit unserer Methode unterstützt und begleitet: https://www.liebscher-bracht.com/schmerztherapeuten-finden/
👍👨🏫 Du bist Arzt, Physiotherapeut oder Heilpraktiker und möchtest die Liebscher & Bracht Schmerztherapie erlernen? Informiere dich jetzt über unsere Ausbildung und buche ein unverbindliches Beratungsgespräch ↪︎ https://go.liebscher-bracht.com/
Roland Liebscher-Bracht und Dr. Petra Bracht haben das Informationsangebot sorgfältig erwogen und geprüft. Nach bestem Wissen und Gewissen stellen sie Ihnen ihre persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten 30 Jahre zur Verfügung. Dennoch müssen wir Sie auf folgende rechtliche Hinweise aufmerksam machen:
Das Informationsangebot von Liebscher & Bracht dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die von uns zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden.
Die Inhalte dienen ausschließlich der Hilfe zur Selbsthilfe bei Wohlbefindlichkeitsstörungen. Eine Behandlung von Krankheiten im medizinischen Sinne findet nicht statt.
Bewegungseinschränkungen und Schmerzen können auf verschiedenen Ursachen beruhen, die sich nicht aus der Ferne beurteilen oder behandeln lassen. Daher können wir dazu auch keine Heilversprechen oder Erfolgszusagen machen.
Das hat mit Stimmschulung zu tun.
Das entspannt alles schön.
Und da ist meine Stimme samtig.
Samtig?
Ja, also samtig.
Du hast eine samtige Stimme.
Dann bin ich nicht so.
Herzlich willkommen zu
Die Liebscher und die Brachts.
Der Podcast mit Roland Liebscher-Bracht
und Dr. Petra Bracht.
Okay, auf jeden Fall ist das jetzt...
Wollen wir gemeinsam?
Nee, jetzt nicht.
Ich würde gerne einfach mit dem zweiten Podcast jetzt starten.
Ich denke, der ist schon gestartet.
Ja, stimmt.
Aber jetzt offiziell, so richtig.
Also jetzt sind wir offiziell...
Die zweite Podcast-Folge.
Die Liebscher und die Brachts.
Wir sind wieder hier.
Wir haben gerade die erste abgeschlossen
und dann hatten wir eine heiße Diskussion.
Das ging mir zu schnell.
Plötzlich hörte ich auf.
Ich war gerade am warm werden.
Die...
Weißt du, was meine Mutter immer gesagt hat?
Die Petra.
Ja, aber meine Mutter hat immer was anderes zu mir gesagt.
Die steht im Stall und du daneben.
Nein, ich meine die Petra.
Das finde ich überhaupt nicht so toll.
Ich sage nicht der Petra, ich sage die Petra.
Alles klar.
Okay.
Abgekürzt die.
Gut, gut, gut.
Also auf jeden Fall haben wir gedacht, das war...
Du hast es gesagt, das wäre so abgehackt gewesen
und dann habe ich überlegt, ja, vielleicht hat er ja recht.
Dann machen wir doch einfach jetzt weiter,
weil ich habe eigentlich schon noch ein paar Fragen,
so generell, was uns anbelangt,
damit ihr schon so ein bisschen wisst,
noch mehr wisst, wer wir eigentlich sind.
Und da würde ich jetzt gerne mal eine Frage loswerden, Roland.
Würdest du allen Leuten, die jetzt zuhören und auch zugucken,
würdest du denen tatsächlich dein Alter verraten?
Mein Alter habe ich kein Problem mit.
Ehrlich nicht.
Warum soll ich ein Problem mit haben?
Das weiß ich nicht.
Es gibt ganz viele Menschen, die haben Probleme mit ihrem Alter.
Nee, ich nicht.
Und ich finde es spannend, weil...
Also ich finde es deswegen spannend,
ich steige gleich mal jetzt thematisch ein,
halte dir für verrückt oder nicht,
aber mir gefällt es eigentlich deswegen,
immer älter zu werden, weil meine Challenge ist,
ich habe so eine Lebenschallenge.
Und die Leute in der App beispielsweise,
die teilen die ja inzwischen.
Und zwar, ich möchte, je älter ich werde,
umso schmerzfreier und beweglicher sein.
Und deswegen freue ich mich über jedes Jahr,
wenn ich beweglicher bin als im Jahr zuvor.
Und dafür tue ich auch ganz viel.
In der ersten Folge haben wir darüber gesprochen.
Das sind die drei, vier Stunden jeden Tag.
Ergänzt durch ein Krafttraining,
auch am Abend manchmal und so.
Aber deswegen, ich freue mich wirklich.
Ich kann es wirklich ganz ehrlich sagen.
Ich freue mich schon darauf,
irgendwann auch 70 zu werden,
weil ich will ein richtig fitter 70-Jähriger sein.
Und 80 wird noch gigantischer,
weil da will ich noch fitter sein.
Und so weiter.
Und irgendwann geht es wahrscheinlich dann nicht mehr,
aber das will ich rauskitzeln.
Das will ich wissen, das will ich versuchen,
das will ich beweisen.
Ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen,
für all die anderen Menschen.
Und deswegen habe ich keine Probleme zu sagen,
ich bin jetzt 67 und finde das genial.
Denkst du nie darüber nach,
was die jüngeren Leute da draußen über dich denken?
Wenn die mich sehen?
Oder habe ich ein ganz schlimmes Erlebnis mal gehabt?
Das ist schon zwei Jahre her.
Ich weiß gar nicht,
ob ich dir das jemals erzählt habe.
Ich glaube, ich kenne das nicht.
Das war ein ganz schlimmes Erlebnis.
Ich hatte einen Koffer und ich glaube,
es war am Flughafen.
Und da fällt mir der Koffer um.
Und da stürzt so ein jüngerer Typ, 25 war ich,
stürzt neben mir, hebt mir den auf
und hält mir so hin nach dem Motto,
hier, du alter Mann, ich muss dir mal den Koffer aufheben.
Ich wusste nicht, ob ich ihm bedanken soll
oder ob ich ihn anschalten soll, auf deutsch gesagt.
Weil ich habe mich da zum ersten Mal,
ich habe dann realisiert,
aha, du siehst also so aus,
als ob, wenn dir dein Koffer umfällt,
dir jemand helfen muss, den wieder aufzuheben.
Da war ich geschockt.
Da war ich komplett geschockt.
Ich dachte dann eher nur,
der hat seine Brille vergessen oder hat völlig das nicht gehört,
in dem, was er da gesehen hat.
Aber dann sind wir doch bei einem Punkt.
Und zwar, wenn jetzt zum Beispiel da jemand ist,
der ein Stück weit älter ist als zum Beispiel 25
und dem fällt was um,
dann finde ich das einfach höflich.
Nee, das war nicht so eine Höflichkeit.
Da bist du dir sicher?
Da bin ich mir sicher.
Vielleicht auch nicht.
Aber das wäre eine gute Möglichkeit.
Der dachte, ich bin sehr, sehr fit und wollte nur schneller sein.
Das war für den eine Challenge, sich schneller zu bücken,
als ich mich bücke.
Nee, aber ich frage mich,
warum hast du genau dieses Ding im Kopf,
dass du jetzt so alt vielleicht schon wirkst?
Ich glaube, nein.
Entschuldigung, ich habe unterbrochen.
Ich sage mal, war ich fertig?
Ja, dass du vielleicht so alt wirkst,
aber das willst du gar nicht.
Hast du ein Problem damit?
Nee, eigentlich überhaupt nicht.
Vielleicht hat er es gedacht,
weil meine Barthaare grau sind.
Teilweise.
Mehrere.
Und auch die Haare auf dem Kopf.
Dann hat er hochgerechnet.
Vielleicht auch ein bisschen weniger geworden sind, oder?
Ja, aber ich gefalle mir ganz gut.
Von daher ist das egal.
Ich weiß.
Nein, da habe ich kein Problem mit.
Ich hatte alles, von ganz lang bis hier,
bis jetzt ganz kurz, immer kürzer.
Man muss ja alles in meinem Leben auch gemacht haben.
Stimmt, als ich dich kennengelernt habe,
hattest du ganz lange Haare.
Schwarze Locken.
Mann, Mann, du warst echt richtig hübsch.
Toll, danke.
Mach weiter so.
Ich war richtig hübsch.
Nein, du bist immer noch ein total gutaussehender Mann.
Aber was ich eigentlich wissen will,
du hast echt kein Problem mit deinem Alter.
Ist das wahr?
Vielleicht rede ich mir was ein,
aber ich meine, ich hätte keins.
Hast du Angst vor Krankheiten?
Also, nein, eigentlich nicht.
Vielleicht gehe ich davon aus,
dass ich keine schlimmeren kriege.
Das darf man vielleicht gar nicht sagen.
Ich will auch nichts herausfordern, aber nein.
Du machst ja auch ganz viel dafür.
Hast du Angst vor dem Sterben?
Eigentlich auch nicht.
Wobei ich mir denke,
wenn es immer Leute sagen mit dem Sterben,
dass es ihnen das egal ist und so,
dann denke ich mir immer,
naja, wenn es dann so weit ist,
dann denken die das vielleicht doch anders.
Bei mir ist es das Gleiche.
Also ich sage jetzt nein,
weil ich habe einen Plan nach meinem Sterben.
Es geht ja weiter.
Ich glaube, das ist es, ja.
Du denkst ...
Hundertprozentig, ja, ja.
Du denkst es nicht.
Doch, du denkst es.
Das spiele ich Jahrzehnten eigentlich.
Du weißt es.
Irgendwie weißt du es, ne?
Ja, Wissen wäre übertrieben,
weil Wissen ...
Spürst du es?
Bitte?
Spürst du es?
Nee, auch nicht.
Es ist eher ...
Ich habe ja sehr, sehr viel zu diesem Thema gelesen.
Ich habe das so Leben nach dem Tod,
religiös, philosophisch und so weiter und so fort.
Was ist Leben?
Und hin und her ist immer ein Thema.
Das weißt du ja.
Das können wir ja vielleicht auch mal in der Folge,
wenn das interessiert die anderen Menschen,
auch mal drüber sprechen,
weil das natürlich ein sehr, sehr wichtiges Thema
im Grunde genommen ist,
was hier im Westen viel zu wenig
überhaupt in der Gesellschaft eine Rolle spielt.
Aber in Thailand spielt es eine große Rolle,
in Indien spielt es eine große Rolle,
und da sind die Leute ganz, ganz anders drauf
als hier bei uns.
Und hier wird das so wie weggeblendet.
Da ich aber diese Einblicke aus diesen anderen Kulturen
und diesen anderen Philosophien und Lebensauffassungen habe,
ich weiß nicht, wie es ist,
wenn ich dann plötzlich irgendwann erfahre,
jetzt habe ich noch zwei Tage zu leben.
Ob ich dann so cool damit umgehen kann,
das weiß ich nicht.
Aber aus der jetzigen Sicht ist es überhaupt kein Problem,
weil es geht eh weiter.
Dann heißt es auch,
du hast gar keine Angst davor,
dass die Zeit so schnell vergeht.
Nein, das finde ich spannend.
Das ist ja meine Challenge.
Ich will eigentlich,
ich warte jetzt schon darauf,
dass ich endlich 70 bin,
weil ich dann wissen will,
ich habe da ein paar Ziele,
aber die spreche ich jetzt nicht aus,
weil vielleicht erfülle ich die nicht,
aber so körperliche Leistungsziele.
Und ich will wissen,
ob ich das schaffe oder nicht.
Deswegen ist für mich eher
so mit etwas Positivem verbunden.
Nicht so, ich werde immer älter.
Challenge.
Challenge, ja.
Lebenschallenge.
Ich finde ja Challenge immer ziemlich anstrengend.
Ich finde es toll,
weil das beflügelt halt.
Das beflügelt.
Für mich zumindest ist es so eine Herausforderung.
Man muss gar nicht mit anderen Menschen zu tun haben.
Es kann auch die mit dem eigenen Leben,
mit dem eigenen Körper zu tun haben.
Aber wenn die Leute da jetzt hören,
du machst drei, vier Tage am Tag irgendwie Sport,
also Sonntags.
Drei, vier Stunden.
Ja, meine ich ja.
Drei, vier Stunden.
Sonntags machst du im Übrigen nichts.
Das ist wirklich so unter einen Ruhetag,
was Sport anbelangt.
Nichts.
Ich meditiere auch.
Ich mache meine Atemübungen so.
Sport, Sport, Sport.
Die Fundamentalgeschichten müssen schon laufen.
Das sollte man gar nicht aufhören.
Ja, das ist richtig.
Aber meinen Sie nicht,
dass Sie erschrecken und denken,
um Gottes Willen,
wie soll ich das denn überhaupt in mein Leben einbauen?
Nee, muss ja niemand.
Muss ja niemand.
Nee, nee, nee, nee.
Das sage ich auch immer.
Aber da kommen zwei Sachen zusammen.
Punkt Nummer eins.
Ich will es für mich wirklich auskitzeln,
was da machbar ist.
Ja, weil unser Buch heißt ja nicht umsonst.
Schmerzfrei und beweglich bis ins hohe Alter.
Und ich durfte ja damals nicht titeln bis ins höchste Alter.
Das wurde mir verboten.
Nach dem Motto, jetzt übertreibt der Roland wieder.
Und inzwischen mache ich ja auch,
das sage ich den App-Leuten immer,
Leute, lasst uns den Plan haben.
Je älter, desto schmerzfreier und desto beweglicher.
Und da will ich vorangehen,
da will ich Vorbild sein
und ich will es für mich wissen,
weil ich will nur Sachen authentisch erzählen,
an die ich wirklich selber glaube
und die ich bei mir so erlebe.
Und bisher, toi, toi, toi,
dran an den Tisch klopfen, hat es geklappt.
Du weißt es.
Ich habe null Schmerzen.
Ja, und das in dem Alter selten.
Und wenn mir was wehtut,
dann vom Muskelkater,
weil ich es übertrieben habe
oder wenn ich mich in irgendwelche Engpässereien trainiert habe.
Da habe ich schon mal ein Problem
und dann bastelte ich rum,
bis ich dann die Übung gefunden habe,
die es wieder rausholen
und dann war es das wieder.
Jetzt könntest du mich ja auch fragen,
ob ich denn irgendwie mein Alter verraten möchte, oder?
Aber die Damen fragt man das doch nicht.
Die Damen fragt man?
Du bist für mich die Dame mit den schönen Augen.
Also.
Nein, du darfst mich wirklich fragen.
Also.
Willst du, möchtest du, findest du das okay,
gefragt zu werden, wie alt du bist?
Ich finde es okay.
Außerdem weiß es jeder.
Das kann jeder nachlesen.
Das steht überall.
Das ist gar kein Thema.
Ich bin nämlich genauso alt wie du, Roland.
Nein, es stimmt gar nicht.
Nee, nee, nee, du bist älter.
Ich habe eine ältere Frau nämlich geheiratet.
Ich habe einen jüngeren Mann,
allerdings nur 15 Tage.
Also wir sind im gleichen Jahr
und im gleichen Monat geboren.
Aber ich denke,
ich denke wirklich an eine Freundin von mir,
die sich standhaft weigert,
ihr Alter zu verraten.
Und zwar, weißt du, aus welchem Grund?
Und ich finde, es ist schon ein Thema.
Die sagt, wenn Leute erfahren,
wie alt sie ist,
dann wird sie nicht mehr ernst genommen.
Und das finde ich ja schon eine heftige Aussage.
Und meine Frage ist eigentlich,
ist das so?
Werden wir in unserem Alter da draußen
vielleicht nicht mehr ernst genommen?
Ich glaube, es gibt beides.
Wenn ich überlege, wir machen ein Podcast.
Podcast.
Wer hört sich eigentlich Podcast an?
Hören sich die Leute in unserem Alter Podcast an?
Oder eigentlich die jungen Leute?
Machen wir das für die Väterinnen, Älteren?
Oder machen wir das für die Jüngeren?
Die hören das überhaupt nicht, weil die denken,
boah, was labern die denn da?
Die sind so alt.
Die brauchen nichts zu hören.
Die können ja den Knopf rumdrehen,
dann können sie abschalten.
Aber ist das für dich kein Thema,
dass du denkst,
wow, jetzt bist du schon so alt,
jetzt wirst du gar nicht mehr für voll genommen?
Ich gehe eine Stufe höher.
Weil das ist schon so,
es kann gut sein,
die Menschen haben ihr Bild
und die haben das Bild eines Durchschnittsalters
mit einem Durchschnittszustand.
Ganz klar.
Und wenn man sich das anguckt,
dann ist es ganz logisch.
Mit 60 ist schon nicht mehr ganz so jung.
Mit 70, na ja, geht gerade noch so.
Mit 80, das wird jetzt langsam ziemlich alt.
Und mit 90, echt, das ist uralt.
Das ist diese Einschätzung.
Aber wenn ich jetzt sage,
ich gehe eine Stufe drüber,
dann meine ich das folgendermaßen.
Ich für mich fühle mich wesentlich jünger.
Und ich weiß übrigens auch,
und Befragungen haben das herausgegeben,
wenn du ältere Leute fragst,
woran macht dir euer Alter fest?
Oder auch alte Leute fragst,
woran merkst du denn, dass du alt bist?
Da kommen zwei Kriterien.
Kriterium Nummer eins,
mir tut alles weh
und immer mehr weh die letzten Jahre,
es nimmt immer weiter zu.
Und Nummer zwei,
ich kann mich immer weniger bewegen,
ich komme nicht mehr vom Boden richtig hoch,
nicht mehr runter und so weiter.
Und das sind so diese Kriterien
der subjektiven Alterswahrnehmung.
Und wenn ich jetzt sage,
ich bin 67,
dann schwingt bei mir gleichzeitig mit,
aber glaub bloß nicht,
dass ich so drauf bin,
wie der Durchschnitt der 67-Jährigen.
Ich bin nämlich viel, viel besser drauf.
Und beweis denen das dann.
Und insofern habe ich kein Problem,
das zu sagen.
Ich kann jetzt diese Freundin von dir verstehen,
weil die möchte einfach nicht so eingeordnet werden
und sagt das deswegen.
Aber das wäre für mich keine Maßgabe.
Also ich beweis dann,
lieber ordne mich ein
und dann sei geschockt,
wie getäuscht du dich hast
in dem, was du mir zumuten kannst,
oder auch nicht.
Naja, ich finde es nicht ganz so easy
mit dem Älterwerden,
weil ich habe so das Gefühl,
dass die Restlaufzeit einfach immer weniger wird
Das ist mit Sicherheit so?
Also in diesem Leben?
Ja.
In diesem Lebensabschnitt?
Das finde ich so schade,
weil ich liebe einfach zu leben
und würde es gerne noch lange tun.
Das ist so die eine Sache.
Was nach wie vor der ist.
Dann sagst du vielleicht,
warum habe ich so lange auf der Erde zugetragen?
Ja, ja, ja.
Ich weiß.
Da gibt es ja so eine ganz super süße Geschichte,
die ich irgendwann mal erzählt habe.
Vielleicht soll ich die jetzt mal gerade erzählen,
weil,
meinst du das ist gut?
Oder soll ich nicht erzählen?
Also dann erzähle ich es euch vielleicht ein andermal.
Okay?
Also, okay.
Aber nichtsdestotrotz ist es schon so,
dass ich denke,
meine Güte, warum eigentlich
werden die Menschen in unserem Alter
doch oft mal so
aufs Abstellgleis gepackt?
Ja, ist doch klar.
Wegen dem Durchschnitt.
Ja, aber nee,
das glaube ich einfach nicht.
Ich glaube, das ist so.
Aber,
weil alle denken,
ja, irgendwann wirst du alt und wirst älter.
Aber ich finde es ja überhaupt nicht so.
Ich finde ja gerade,
und das finde ich das Faszinierende,
es gibt nämlich auch etwas Faszinierendes am Alter,
oder am Alter selbst,
ist, dass wir ja so viel
Wissen mit uns rumschleppen
und so viel
Zusammenhänge erkennen.
Ich finde es einfach grandios.
Ich bin mir sicher, dass es das ist, was
letzten Endes
als Weisheit definiert wird.
Wir haben ja das große Glück,
dass das viele Wissen, was wir angesammelt haben,
diese vielen Erfahrungen, die wir angesammelt haben,
dass wir die weitergeben,
in Form von Büchern,
in Form von allen möglichen
Medien,
vielleicht sogar dieses dann irgendwann
ein bisschen mehr.
Aber das ist ja eigentlich
eine ganz, ganz schlimme Sache
in unserer Gesellschaft,
weil wenn ich mir anschaue,
wie viel Wissen und wie viel Erfahrung
in irgendwelchen Altersheimen
vor sich hinkammelt und gar nicht
genutzt wird, dann wird mir
total schlecht.
Weil da macht eine Gesellschaft,
die begeht intellektuellen
Selbstmord meiner Ansicht nach,
weil normalerweise
sollte und könnte es ja so
sein, dass von Generation zu
Generation die Lernfortschritte
weitergegeben werden,
findet bei uns meiner Ansicht nach viel zu wenig
statt. Ich habe
eine Sache im Auge,
die Welt von
Schmerzen zu befreien, ist schon eine
große Vision, die wir haben.
Das kann ich auch noch
dazukommen, aber es wäre so genial,
weil jüngere
Schulkinder,
jüngere Menschen, die noch
keine Erfahrung haben, die geholfen
bekommen wollen,
das Leben
gut einzusortieren, gut sich zu
entwickeln, viel zu lernen
und so, die haben auf der einen Seite
und die haben leider viel zu wenig
Betreuung teilweise, weil
gerade in den Bereichen, wo
beide Elternteile arbeiten und die
nicht so richtig da
involviert sind, wenn man diese Kinder
kombinieren würde oder zusammenbringen würde
mit den ältesten Menschen
in den Altersheimen,
was würde da passieren?
Dann würden die alten Menschen, die sich
völlig überflüssig fühlen, die eigentlich nur noch darauf warten,
schlimmerweise, darauf zu sterben,
die könnten ihr Wissen
an die Jüngsten weitergeben und dann
hätten wir eine gesellschaftliche Entwicklung
über die Generationen hinweg, die findet es überhaupt nicht
statt. Ich werde wahnsinnig. Ich überlege
mir, das sind Leute, die haben
eine Erfahrung, die haben
ein Fachwissen, die haben
unglaubliches
Potenzial im Leben
angehäuft und dann
ist es einfach weg.
Das darf doch nicht sein.
Eigentlich müssten alle
alten Menschen
in Büchern
hinterlassen oder in Videos
hinterlassen, wie auch immer,
um das dann weiterzugeben. Das passiert
ja nicht.
Du kennst ja diese Blue-Zones-Gebiete.
Sagt dir was?
Für euch, die das
vielleicht nicht wissen, das sind die Gebiete,
in denen die meisten Hundertjährigen leben.
Das finde ich auch ganz spannend,
weil da sieht es nämlich wirklich anders aus
als hier bei uns
in Deutschland.
In Deutschland, glaube ich, ist es schon sehr krass,
was das so anbelangt,
was die Würde des
Alters anbelangt. Ich glaube,
da fehlt manchmal so ein bisschen.
Und dort in diesen Blue-Zones,
das ist zum Beispiel in Okinawa,
das ist eine vorgelagerte Insel von
Japan, da werden
da leben oder lebten
die meisten Hundertjährigen
und
das ist super spannend. Es gibt
mehrere Gründe, warum
die dort so alt werden.
Ein Hauptgrund ist tatsächlich,
dass je älter
die Menschen werden, umso mehr
respektiert werden sie,
umso mehr gefeiert werden sie,
umso mehr geachtet werden sie.
Und das ist
richtig, richtig gut. Und die sind eingebettet
in ihrem sozialen Leben. Da gibt es sowas
wie Altersheime auch überhaupt nicht.
Die sind in den Familien drin und haben dort
ihre Aufgaben zu erfüllen.
Mit den Enkeln, Urenkeln.
Bis zum letzten Tag.
Und ich glaube, das ist was extrem
Wichtiges. Und ich denke,
das könnte man natürlich auch
hier in Deutschland umsetzen.
Wir haben ja im Moment gerade diese Baby-Boomer-Phase.
Also wir haben ja
ganz viele alte
Menschen. Also wir sind ja
ein überaltetes Volk
derzeit in Deutschland.
Aber wenn diese Menschen jetzt Aufgaben
bekämen, wie toll wäre das?
Frage ist nur,
wären die jungen Menschen damit
einverstanden oder würden die sagen,
oh man, die kapieren doch gar nicht mehr.
Die kommen doch gar nicht mehr mit der
KI und so weiter und mit
diesen ganzen neuen sozialen Medien.
Die kennen sich doch da gar nicht aus.
Die sind doch irgendwie von gestern oder so.
Ganz pragmatisch. Ich bin da voll für Pragmatismus.
Die, die sich damit beschäftigen
wollen, die dieses Wissen haben
wollen, die holen sich es
und die anderen machen es halt nicht.
Ganz einfach.
Also ich glaube, das wäre eine ganz, ganz
gute Überlegung, das einfach mal
so zu machen.
Man könnte es auch organisieren, relativ einfach.
Man müsste einfach nur die Altersheime
öffnen für
Besuchszeiten, wo
jüngere Menschen, die Lust drauf haben,
da hingehen und das selber feststellen.
Ich denke an den Raul, der mal eine
Weile in dem Altersheim war und
mit der ganzen alten Dame Schach gespielt hat.
Das ist so eine Ebene.
Der wollte halt helfen und beschäftigen und so weiter.
Aber sobald man jüngere Leute mitkriegen,
es gibt nicht nur KI und Digital
und sonst was, es gibt auch irgendwie
noch zwischenmenschliche
Sachen, andere Erfahrungen,
die halt nicht digital abgebildet
werden. Das könnte ein
richtig genialer
Austausch von Informationen
sein. Also nicht nur
von alt an jung,
sondern auch von jung an alt. Wie viele alte
Menschen wissen nicht, wie sie ihr iPhone
einrichten sollen. Und die Kids,
mit zwölf oder sieben
schon heute, keine Ahnung, wie weit
wir da sind, die könnten
denen zeigen, hey guck mal, ich richte mal
WhatsApp ein. Also das könnte
ein Transfer sein, der gigantisch
ist, es würde Kosten sparen, es würde
Lebensqualität erhöhen, die alten
Leute hätten was zu tun, würden sich
noch gewertschätzt
fühlen. Also dass da
keiner von unseren Politikern
drauf kommt, mal
irgendwie entsprechende
Maßnahmen einzuleiten, es einfach nur möglich
zu machen, ist ja alles da. Die müssten
einfach nur einen Raum haben
in diesem Altersheim, wo
die Jungen hingehen können
und sagen können, hey, der sieht ganz sympathisch
aus, mit dem will ich mal mich unterhalten
und der Rest ist dann
Angebot und Nachfrage.
Aber ich glaube, das würde
richtig aufgehen.
Weißt du, was ich die ganze Zeit denke, wenn wir so
darüber sprechen, über das Alter
und das
Älterwerden. Ich denke an deine Mama.
Also deine Mutter war ja für
mich eine der
wundervollsten Frauen,
die mir bis jetzt in meinem Leben begegnet
sind. Deine Mutter ist
96 geworden und
letztes Jahr ist sie verstorben.
Und zwar in einer Würde auch
verstorben und in einer Ruhe verstorben.
Das hat mich
extrem fasziniert. Aber
ich denke jetzt auch gerade an
ihren 95. Geburtstag, da saßen
wir mit ihr hier auch an diesem Tisch
und ich weiß noch, als ich sie gefragt habe,
sag mal, was ist denn so
der beste
Tipp überhaupt, um so eine tolle
Frau zu sein, auch im Alter,
und so ein Leben zu haben, wie du es gelebt
hast, für jüngere
Leute. Weißt du, was deine Mutter gesagt hat?
Ja, ja. Was?
Der Toleranz. Ja, genau.
Und das hat mich schon, also das war
schon für mich so ein Aha-Erlebnis,
weil ich denke wirklich, wenn wir alle
uns in der Toleranz ein bisschen
mehr üben würden, dann wäre dieses
Thema auch ein anderes.
Auch mit dem Älterwerden. Aber
trotz allem denke ich auch an deine Mutter,
weil ich weiß ja,
wo du das alles her hast, auch diese Kraft,
älter zu werden und
deine Power,
das durchzusetzen. Deine Mutter
war ja auch so eine Frau.
Die hat immer dafür gesorgt, dass du letzten Endes
eine gute
Ernährung bekommen hast. Also die war
jetzt nicht irgendwie vegan, aber die hat immer
selbst gekocht und hat immer vom Bauern
die Sachen frisch geholt und sowas.
Dass du in deiner Pubertät dann heimlich
Currywurst essen gegangen bist,
glaubst du, war wohl jeder. Stimmt
das? Ja, klar.
Was hast denn deine Mutter dann erzählt, wenn du
keinen Hunger hattest? Das muss ich
ehrlich sagen, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur,
Hast du es denn überhaupt erzählt?
Boah, gute Frage.
Ich weiß nur, also
wie war das? Ich muss kurz mal rückbesinnen.
Es war so, dass ich teilweise
nach der Schule unglaublich
Appetit auf Currywurst hatte.
Und
da lachst du.
Ich bin
immer gelaufen zur Schule. Das ging hier
in Bad Homburg. Und da war
unten am Kreisel dort, ich glaube den
gibt es heute noch, da war eine Currywurstbude.
Und
da bin ich vorbeigelaufen.
Und dann war es öfters mal
passiert. Und da habe ich mir halt eine
Currywurst gegönnt und kam nach Hause und hatte
natürlich wenig bis gar
keinen Hunger mehr. Und das fiel
dann irgendwie schon auf. Ob ich das gesagt habe,
muss ich ehrlich sagen, weiß ich nicht mehr.
Ich weiß nur, und da bin ich meiner Mutter
auch unheimlich dankbar für, weil
damals konnte ich das noch nicht wertschätzen, dass
es halt Möhrengemüse
mit Kartoffeln gab und
was da alles so gab. Es war
geschmacklich nicht so,
nicht so, dass es mich
vom Hocker gerissen hätte.
Also
unter der Woche gab es das immer.
Da gab es immer so, wie du immer erzählst,
dass die Leute
einmal die
Woche Fleisch und Fisch
und so. Das war bei uns,
ob es ganz so extrem war, weiß ich nicht, aber
so in die Richtung ging das. So unter der Woche
gab es immer Kartoffeln und
Reis und Gemüse
und aus heutiger Sicht genial.
Aus damaliger Sicht hat mir die Currywurst
gefehlt und habe mich dann eben geholt.
Soll ich euch mal was verraten?
Roland liebt heute noch Currywurst,
aber da wir ja uns
fleischlos ernähren, gibt es dann eine
vegane Currywurst.
Du brauchst die
zwei, dreimal im Jahr essen wir die bestimmt.
Ja, wenn du
das jetzt so sagst, müssen wir doch mal die
Taktzahl erhöhen.
Ja, weil ich kriege gerade Lust auf
Currywurst. Ja, können wir ja mal überlegen.
Du kannst ja auch mal eine Currywurst machen.
Das ist auch in Ordnung. Nee, ich will aber noch mal
zurück zu deiner Mutter, weil
was da schon war, das war einfach
grandios.
Also A, hat die Frau sich immer bewegt,
sie hatte einen Garten gehabt und den Garten
gemacht bis ein Jahr.
Und sie hat auch deine Übungen gemacht.
Das stimmt, genau, das hat sie auch gemacht.
Die hat konsequent deine Übungen
gemacht, außerdem hat sie
ein Crosstrainer auch noch gehabt und dann ist sie
mal einkaufen gegangen, musste mal Treppen runter
laufen in Gersfeld. Und die Laufbahn
hat sie auch gehabt und die hat das alles gemacht.
Aber,
das ist die eine
Seite, die ist dem Roland ganz wichtig,
aber das, was ich so toll fand,
war, dass wir als Kinder von
ihr, aber auch unsere Kinder,
wir haben es geliebt, bei der Oma
zu sein. Also wir haben es einfach
geliebt, diese Gespräche mit dieser Frau,
die waren
sowas von wertvoll,
weil die Ruth hat
einfach, die war einfach sowas von
klar und aufrichtig.
Also das ist die eine Seite,
wenn wir irgendwie einen Rat brauchten,
dann war die immer mit ihrer Ehrlichkeit
da und dann, was mich
sofort so fasziniert hat,
die hat so viel erzählen können
von früher, das war wirklich
unglaublich.
Das ist das, was ich meine.
Und das könnte ja auch außerhalb der Familie
weitergegeben werden, wenn wir wieder zurück
zu den Altersheimen gehen und zu den
Jugendlichen, die nicht richtig betreut sind,
weil die Eltern vielleicht beide arbeiten müssen
parallel und so weiter und so fort.
Also vielleicht sollte man da nochmal
irgendwie ran, ich weiß nicht, wie man da ansprechen kann.
Wir schaffen nicht auch noch
das, das ist zu viel, das ist too much.
Aber von der Planung
bin ich ein bisschen entsetzt,
dass da niemand anderer drauf kommt.
Ja gut, aber vielleicht haben wir ja auch
mit diesem Gespräch irgendjemanden
Lust gemacht,
sich dafür einzusetzen, das wäre super
toll. Also nochmal die Blue Zones,
da sieht man das in allen Blue Zones, es gibt ja
fünf Blue Zones auf dieser Welt, da
ist einfach das Alter wirklich
ein Geschenk.
Und nicht das Gegenteil.
Also das finde ich schon super spannend.
Machen wir die Kurve zurück, weil es ging ja damit
los, dass du erzählt hast, ob man
zu seinem Alter steht.
Also jetzt vermute ich mal, da
in diesen Blue Zones ist das Alter auch
eher dann so eine Geschichte. Schau mal,
ich bin 90,
also unterhalte ich mal lieber mit mir, als mit dem
da neben mir, der nur 80 ist, weil ich kann dem mehr bieten.
Also könnte man
diesen Spieß im Grunde genommen
rumdrehen.
Ja und dann wird man glaube ich gar nicht mehr die
Frage stellen
müssen oder fragen,
darf ich dich fragen, sondern da würde
das jeder unheimlich stolz
erzählen, wie toll wäre das denn.
Aber so weit sind wir noch nicht, aber
vielleicht kommen wir ja dahin. Aber ich würde auch
mal ein Freundesfest vorschlagen, weil es kann durchaus sein,
dass es ja mehr Menschen gibt, die wie deine Freundin
auch da ein Problem mit haben,
sich einsortieren lassen wollen und so.
Also die sollten sich mal,
wenn die es zuhören, überlegen,
ob es nicht für sie eine Möglichkeit
wäre, einfach
durch das absolvieren
von einfachen Übungen, von einfachen
Ernährungsrichtlinien,
den anderen zu beweisen,
dass die Einschätzung, hey, du bist eh
alt und unfähig, dass die
ein bisschen falsch ist. Also die Challenge mitmachen.
Wir starten jetzt die Bewegung
alt und fit in Deutschland.
Die Bewegung ist schon längst gestartet,
nur es weiß noch keiner so richtig.
Ja gut, aber wir machen es jetzt noch mal ein bisschen größer.
Okay, ich denke, dieses Thema
haben wir ganz gut beackert
heute und
ja, ich hoffe, ihr habt
was mitnehmen können und
seid vielleicht für euch auch ein Stückchen weiter gekommen.
Vielleicht gibt es ja auch wirklich ein paar junge
Leute, die zugehört haben. Es wäre
genial.
Gibt es beim Podcast die Möglichkeit,
das weiß ich nicht hier, ob man kommentieren
kann und so.
Kann man kommentieren?
Wir fragen jetzt mal denjenigen, der uns
gerade hilft,
einen Podcast aufzunehmen,
weil das ist ja das erste Mal.
Gibt es so eine Möglichkeit?
Ach genau, stimmt ja.
Also alle, die kommentieren können.
Alle, die uns jetzt hören oder
sehen oder hören und sehen in einem
Format, wo kommentiert werden kann.
Es würde mich
sehr interessieren.
Was denn?
Das hat was mit dem Alter zu tun, oder?
Wie Sie das Thema wahrscheinlich einschätzen.
Ja, genau.
Einfach die Themen, die wir so besprechen,
wenn das Sachen
sind, die auf besonderes Interesse
stoßen, wäre es doch toll, wenn wir das
wüssten, weil dann könnten wir ganz gezielt
darauf eingehen.
Zum Beispiel, also
kommentiert unten
bei YouTube,
weil ihr seht uns ja auch.
Es gibt es ja nicht nur als Podcast.
Und ja,
dann erzählen wir vielleicht
noch was dazu. Das wäre doch ganz
interessant. Und ich könnte mir vorstellen,
ihr kennt vielleicht einige Leute, die so
auch irgendwie in unserem Alter sind, vielleicht auch ein bisschen
älter, vielleicht auch ein bisschen jünger. Da ist man ja auch schon alt.
Was denn?
Und dann wollte ich eigentlich nur sagen,
dass ihr das teilt, bitte,
weil die sind euch nämlich dankbar dafür,
für so einen Podcast.
Weil ich glaube,
dieses Thema wird oft auch noch
tabuisiert.
Und das sollte man es auf jeden Fall
nicht. Also, von daher teilen.
So, und was? Du wolltest noch einen draufsetzen?
Ja, ich wollte noch draufsetzen,
dass wir also nicht nur die Themen, die wir hier anreißen,
die wir gesprochen haben,
dass wir die intensivieren,
sondern vielleicht habt ihr ja
irgendwelche Erwartungshaltungen
an uns, weil wir machen ja unseren Job
und wir sind bekannt für gewisse Dinge.
Und wenn euch da
bestimmte Themenbereiche
besonders interessieren, bitte schreibt
das mal, weil wir gehen da super gerne drauf ein.
Okay? Haben wir es?
Wir haben es, aber was ich noch sagen wollte,
ist, ich glaube,
mir geht es
wie dir.
Wir haben ja echt
schon zwei Podcasts gemacht, einfach so hintereinander.
Danke.
Und wir haben uns überhaupt nicht vorbereitet.
Und wir reden und reden und reden
und könnten den Nächsten machen und so weiter.
Wir machen auch noch viele, aber heute nicht mehr.
Aber ich glaube,
das ist der Grund, warum wir
einfach auch seit 41
Jahren wirklich zusammen sind.
Weil wir können immer noch miteinander reden
und haben Themen über Themen über Themen.
Und daran lassen wir euch jetzt teilhaben.
Findet ihr es okay? Also ich glaube, es ist schon in Ordnung.
Ihr könnt ja sagen, was ihr dazu meint.
Ansonsten, jetzt höre ich wirklich auf.
Tschüss, bis zum nächsten Podcast.
Falls wir nicht noch weitermachen. Nein, aber ich höre jetzt auch auf.
Ciao.