Die vergängliche Natur des Glücks: Ein Dialog über Konsum und Essenz | Sinn des Lebens | QS24

QS24 - Schweizer Gesundheitsfernsehen
29 Abonnenten
3 Videoaufrufe·27.12.2024
Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute in unserem Gesundheitsfernsehen.
Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung und der Weg zu sich selbst.
Das ist natürlich eines der wichtigsten Themen, die uns heutzutage begleiten.
Aber ein ganz, ganz großer Schlüssel zur Freiheit ist, uns die Frage zu stellen,
was brauchen wir eigentlich?
Brauchen wir den Partner?
Brauchen wir den Job, die Karriere?
Oder brauchen wir dieses Materielle?
Und auch andersrum gefragt, muss ich denn von allem Abstinenz leben,
um dann in die spirituelle Erfüllung zu kommen?
Was stecken da eigentlich überall für kleine Tricks und Lügen hinter diesen ganzen Themen?
Das erfahren wir heute. Bleiben Sie dran.
Hallo, lieber Nikolaus, schön, dass du da bist.
Hallo Corinna, grüß dich.
Wir haben immer wunderbare Sendungen, die total in die Tiefe gehen.
Und ich freue mich natürlich auch immer wieder, wenn du da bist,
weil ich habe dann meistens auch immer den Sternenlotus im Rücken
und habe dann so das Gefühl, dass die Antennen sind verstärkt
und die Gespräche einfach tiefer und ehrlicher.
Und das ist ja auch das schöne Thema brauchen.
Wir sind ja in der Verbrauchergesellschaft,
also jeder verbraucht ja sich irgendwo irgendwas.
Der, der heutzutage sagt, ich brauche gar nichts,
ist natürlich eine sehr spannende Aussage.
Gibt es den eigentlich?
Immer mehr aus meiner Sicht.
Grundsätzlich haben diese Menschen auch vollkommen recht,
wenn man, sagen wir mal, richtig oder falsch jetzt mal beiseite lässt.
Denn ich denke, dass viele dieser Menschen erkannt haben,
dass sie selbst bereits alles sind
und dass sie letztendlich nichts brauchen,
außer natürlich Essen, ein Dach über dem Kopf.
Und vielleicht auch den Kontakt zu lieben Menschen.
Aber dass diese Dinge, die sie wirklich brauchen
oder denen sie nachjagen,
nur noch sehr, sehr wenige Dinge sind,
weil sie mit sich selbst absolut erfüllt sind.
Und darum geht es.
Das Thema brauchen ist ja ein Thema,
das letztendlich aus dem Mangel generiert wird.
Und Mangel entsteht meistens dann, wenn Ängste mit im Spiel sind
oder wenn einfach der Fokus auf das Außen gelenkt wird.
Und hier ist die Erfüllung.
Und hier musst du dir das kaufen oder das sein
oder hinter diesem Fußballklub stehen
oder diese Nationalität in den Vordergrund stellen
oder deine familiäre Herkunft, deinen Beruf, deinen Job, dein Geld.
Was auch immer.
Das sind alles Dinge,
mit denen sich viele Menschen noch immer identifizieren
und die diese Dinge auch in gewisser Weise brauchen,
weil sie ihnen eine Identität geben.
Das ist aber natürlich nur,
wie viele bereits wissen, eine illusorische Identität.
Weil wenn jetzt jemand nur als Beispiel jetzt BVB-Fan ist
beim Fußballklub, dann sagt er, ich bin BVB-Fan
und identifiziert sich voll und ganz mit diesem Klub.
Ist ja grundsätzlich nichts Schlechtes.
Wenn man das tiefer betrachtet, dann
ja, belügt er sich ein klein wenig,
weil er ist natürlich nicht der BVB.
Ja, er hat eine Sympathie mit dem BVB, aber er ist es nicht.
Sondern er ist was ganz was anderes.
Das fand ich auch während der Zeit,
wo keine Männer mehr ins Stadion durften.
Ganz spannend zu beobachten, weil was ist das Stadion
symbolisch für den Mann, dem der Stammtisch geraubt wurde?
Die Verbundenheit mit den Männern
vielleicht auch gemeinsam Dinge zu unternehmen.
Und gleichzeitig war für mich das Stadion für Männer
der einzigste Ort, an dem man weinen konnte,
schreien konnte, sich in den Arm nehmen konnte
und alle unterdrückten Emotionen
einfach seinen freien Lauf lassen konnte.
Dort hat dich keiner verurteilt, wenn du geweint hast,
wenn dein Verein verloren hat
oder wenn die Nationalmannschaft verloren hat.
Und dieses Ventil ist für mich symbolisch der Fußball
für den Mann.
Das war die einzigste Möglichkeit, wo ein Mann eigentlich
mal mit seinen Emotionen in Verbindung kommen durfte.
Ja, das stimmt.
Und das ist auch in gewisser Weise sehr wichtig.
Aber es ist nur dann wichtig,
wenn ein Mensch nicht realisiert hat,
dass er diese Dinge eigentlich gar nicht braucht,
weil er alles hat.
Das sind letztendlich nur Kompensationen.
Viele Menschen sparen ja und freuen sich die ganze Woche darauf,
dass am Wochenende dieses Spiel ist.
Geben viel Geld aus, fahren der eigenen Mannschaft hinterher.
Und das ist das Leben für diese Menschen.
Aber letztendlich ganz nüchtern betrachtet, ohne das zu verurteilen.
Ich schaue selber gerne Fussball.
Ja, ist es so, dass irgendetwas kompensiert wird?
Ja, es geht gleich weiter, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer.
Aber Sie sehen jetzt ganz kurz einen Trailer,
einen Spot aus einer ganz besonderen Sendung heraus,
das mich emotional sehr berührt hat.
Und wenn es Sie genauso berührt
und Sie finden, diese Sendung müssen Sie sehen,
dann gehen Sie bitte in die Beschreibung rein auf YouTube
und klicken Sie dort auf den entsprechenden Link.
Viel Spaß.
Man hat dann einen Wellenlängenbereich gefunden,
der eigentlich alles macht, der Leute unfurchtbar macht,
friedlich macht und auch chronische Erkrankungen erzeugt.
Und dieser Wellenlängenbereich war um die 2,4 Gigahertz.
Das Erstaunliche war, was wir natürlich alle als Mensch erwartet hätten,
dass dieser Wellenlängenbereich vermieden wird, diese 2,4 Gigahertz.
Und es wurde dann diese Hauptträgerfrequenz
von da an für allen Mikrowellen, also für allrad, Handy, Sende, Funk,
wo das die Hauptträgerwellenlänge 2,4 Gigahertz,
die genau diesen Effekt hat,
den sind du und ich jetzt jeden Tag ausgesetzt.
Diese Felder sind durchaus fähig, Krebs zu erzeugen.
Das Gefühl, dazu zu gehören, ja,
sonst eben nicht dazu zu gehören oder nicht gut genug zu sein,
also kein Sieger sozusagen zu sein.
Das wird alles auf die Mannschaft projiziert, auf etwas im Außen.
Und so werden eben auch Spiele konsumiert,
genauso wie materielle Dinge, Kleider, Urlaube konsumiert werden.
Es sind immer kurzfristige Impulse, die einen für den Moment
diesen tiefen inneren Schmerz vergessen lassen
und die Möglichkeit geben, wow, sich genauso zu fühlen,
wie man es vielleicht ganz tief im Unterbewussten es erahnen kann.
Diese eigene Größe, wenn der BVB im Champions-League-Finale steht,
ist ja was Tolles.
Aber der Fan glaubt intuitiv, er steht selbst im Champions-League-Finale.
Er ist im Prinzip bei den Besten in Europa und so weiter.
Es sind Kompensationen.
Und dieses Brauchen von diesen Dingen,
auch Drogen natürlich, Alkohol, Anerkennung von außen,
all diese Dinge sind nichts anderes wie Lückenfüller
für etwas, was in uns ganz, ganz leer erscheint.
Pendant zum Fußballverein ist natürlich auch die Partnerschaft.
Ja, natürlich.
Es ist auch eine oft sehr gern gesehene Verbrauchergemeinschaft.
Wo ich echt manchmal denke, hei, jei, jei.
Auch sehr spannend, was da so verbraucht wird.
Ja, es ist immer oftmals natürlich ein Handel,
ein Tausch von Energien, der oftmals nicht gesund ist.
Der eine gibt mehr, der andere nimmt.
Und daraus entstehen natürlich auch Konflikte.
Ja, wenn sich der Energieaustausch absolut auf gleicher Ebene bewegt,
dann gibt es kein Gerangel um Energie oder da muss man nicht
irgendwo anders diese Energie sich holen.
In, keine Ahnung, übermäßigem Arbeiten oder
zum Beispiel am Fußballplatz, wenn wir bei diesem Thema bleiben.
Es ist, es ist letztendlich
ganz wichtig, dass wir erkennen, dass wir alles in uns tragen.
Und hier ist auch immer wieder, ich betone es gerne nochmals,
die Innenschau ganz wichtig und die Erkenntnis,
dass wir es selbst sind und alles in uns ist.
Natürlich dürfen wir das genießen.
Natürlich dürfen wir auch,
wir hatten es in einem vorigen Gespräch schon mal erwähnt,
den Porsche 911, wenn uns das gefällt, genießen.
Da ist überhaupt nichts falsch dabei, gar nicht.
Aber wenn es dazu verwendet wird,
um etwas in uns, eine Lehre zu übertünchen,
dann tut uns das nicht gut.
Wir können das schon machen, diese Erfahrung.
Aber wir werden immer, weil es eine Illusion ist,
eine Enttäuschung erleben, das Ende der Täuschung.
Das alles ist vergänglich.
Und wenn diese Vergänglichkeit
nicht mehr da ist, sprich etwas Materielles oder der Fußballverein
oder der nicht mehr erfolgreich ist,
dann haben wir innerlich ein Problem.
Dann ist bei Männern oftmals natürlich der Griff zum Alkohol
oder der Weg in die Depression oder nicht nur bei Männern, auch bei Frauen
einfach ein Ventil.
Aber letztendlich ist es nur die Trauer,
nicht mit sich selbst verbunden zu sein.
Und wenn wir das erkennen,
dass es eigentlich nur ein Switch des Bewusstseins ist
und dass wir den Fokus vom Außen ins Innen verlegen,
dann öffnen sich für uns so viele Türen
und wir werden feststellen, dass wir gar nicht so viele Bedürfnisse haben.
Dass wenn dann was im Außen noch kommt, dann ist es schön,
dann ist es das i-Tüpfelchen drauf noch.
Aber es ist nicht das, wonach wir unser Leben geben würden,
um es zu bekommen für einen Moment, für eine Stunde,
für vielleicht eine Woche oder zwei.
Und dann ist es wieder vorbei.
Wenn ich dir zuhöre, auch mit diesem
Es braucht nur diesen Switch.
Ich habe aber so das Gefühl, letztendlich brauchen wir dennoch auch
brauchen diesen Weg der Erkenntnis,
um diesen Switch überhaupt zu erkennen.
Wie funktioniert der?
Also ich kann jetzt von mir natürlich sprechen.
Letzten 20 Jahren, was ich da alles ausprobiert habe und im Außen gesucht
habe und zu mir und Techniken und Methoden.
Und natürlich kommt man irgendwann an den Punkt und denkt, das geht so leicht.
Was habe ich denn da alles für Regeln gelernt?
Und jetzt sowieso in der Zeitqualität, wo wir sind, geht es ja noch, noch schneller.
Ja, und auch die Dynamik, wenn ich mir dann wirklich sage,
ich hole mir noch was zur Unterstützung,
gerade jetzt auch eben den Sternen-Lotus im Rücken.
Zack, hast du das Gefühl, du hast eine 3D Antennengeschwindigkeit,
weißt du, vom Ding her, dass du die Bilder intensiver.
Es geht ja alles viel schneller.
Aber irgendwie brauchen wir doch den Weg dorthin.
Und jeder kommt halt irgendwo in diese Inkarnation.
Ganz genau. Auf einem gewissen Level.
Der eine hat halt schon ein paar Runden gedreht und steigt halt woanders an.
Wie ein anderer, der sagt, du, ich brauche es erst mal.
Ich möchte in Ruhe meine Tagesschau gucken, ein Bierchen trinken und bin froh,
wenn am Wochenende das Fußballspiel kommt.
Ich würde jetzt mal sagen, da muss ein bisschen eine andere Geschichte passieren.
Da braucht es dennoch noch mehr.
Weil da haben wir doch schon auch irgendwie das Brauchen drin.
Ja, es ist natürlich zunächst mal die Erkenntnis wichtig.
Und dann auch die Verankerung dieser Erkenntnis auf allen Ebenen.
Das ist ein Prozess.
Und wir dürfen auch bereit sein, uns diesen Prozessen mal zu stellen.
Wenn wir das nicht sind, dann bringt auch die Erkenntnis nichts.
Aber natürlich werden sich Themen dann auch zeigen.
Natürlich kommen dann auch mal Ängste oder Emotionen, Trigger jeder Art auf uns zu.
Und da braucht es die Bereitschaft, das mal anzunehmen und hinzuschauen.
Das natürlich, das immer vorausgesetzt.
Ich gehe davon aus, dass die Menschen, die jetzt unser Gespräch mitverfolgen,
diese Entscheidung für sich bereits getroffen haben,
dass sie diese neue Ebene erreichen wollen
und für sich selbst die nächsten Schritte gehen wollen.
Wenn sie das möchten, dann ist es wichtig, diese Erkenntnis zu haben.
Weil ansonsten, wenn wir quasi in den alten Methoden bleiben,
dann versuchen wir Lösungen anhand alter Methoden.
Dann kommen wir aus diesem Hamsterrad nicht raus.
Das heißt, wir brauchen einen Perspektivenwechsel.
Wir treten zur Seite oder nehmen jetzt mal die Vogelperspektive ein,
um bildlich zu sprechen und schauen uns das dann aus anderer Perspektive an.
Aus einer Wahrheitsperspektive, aus einer höheren Perspektive.
Und wenn wir diese Dinge dann da erkennen, dann geht es relativ schnell.
Natürlich kommen dann Prozesse.
Natürlich müssen sich unsere Zellerinnerungen auch mal ausschwingen.
Aber auch das kann leichter stattfinden, weil wir ja diese Erkenntnis haben,
dass das auch alles in der Ordnung ist.
Das darf alles so sein.
Und dann beim einen schneller, beim anderen langsamer, ganz klar,
ergeben sich die Dinge sukzessive.
Jeder hat seinen eigenen Seelenweg, seinen eigenen Plan.
Der sieht immer anders aus.
Jeder, wie du sagtest, ist auf seinem eigenen Level.
Es ist auch nicht relevant, wie schnell das geht.
Das hier ist kein Wettrennen.
Das ist kein Wettbewerb.
Wir sind hier inkarniert.
Und unsere Seele, die Essenz, das Göttliche,
hat sich dabei natürlich etwas gedacht.
Es passiert nicht aus Zufall.
Jeder Weg ist wertvoll.
Jede Erkenntnis ist wertvoll.
Wie auch immer das aussieht, am Ende des gesamten Weges
wird immer die neue Bewusstseinsebene stehen.
Wann die jetzt bei dem jeweiligen Menschen eintritt?
Das ist eine ganz andere Frage, aber das ist nicht so wichtig.
Thema brauchen.
Ich habe jetzt auch relativ viel Paare,
wo man merkt, da kommt jetzt richtig was hoch.
Der eine ist vermeintlich bewusster und denkt, er weiß schon viel
und hat sich persönlich schon viel mit sich auseinandergesetzt.
Und dann gibt es oft den Gegenpart, der wie manchmal auch
in eine Depression, in ein Burnout verfällt oder in eine Stagnation
oder in dieses
Du bist schuld.
Ich habe damit nichts zu tun.
Also zumindest beobachte ich jetzt, dass auch so Paare,
wo eben Kind, Haus, Kegel, alles irgendwo jetzt entstanden ist,
an den Punkt kommen, wo wir sagen,
eigentlich wollen wir zusammen weitermachen,
aber irgendwie der bewegt sich nicht.
Ich weiß, war alles und aus der Mieterebene
entstehen da noch mal andere Dynamiken.
Wie? Wie geht man damit um?
Weil man möchte ja eigentlich auch nicht alles sofort über Bord werfen.
Viele sagen ja, hey, wir haben ja wirklich so viele Jahre miteinander
den Weg beschritten und manchmal sieht man aber doch
bei einem Partner so eine Resignation, so einen auf der Bremse stehen,
wo man dann auch sagt, okay, muss man dann?
Was passiert dann eigentlich?
Also ein Pauschalrezept dafür für diese Dinge gibt es nicht,
weil natürlich jede Partnerschaft ganz individuell aussieht.
Das Wichtigste zunächst mal ist einfach mal nicht versuchen zu missionieren,
sondern einfach mal die Situation zunächst anzunehmen, wie sie ist.
Weil dadurch steigt man aus diesem Kampffeld aus.
Und wenn man versucht, selbst auf den Partner Dinge
zu übertragen, ihm etwas beizubringen, es funktioniert nicht.
Erst wenn die Bereitschaft da ist, wird es funktionieren.
Oftmals ist es so, auch in der heutigen Zeit, und das ist sehr schmerzhaft,
dass die Wege dann natürlich auseinandergehen.
Es ist so,
da darf wirklich jeder Mensch für sich selbst entscheiden,
wie lange er oder sie an einer Partnerschaft festhalten möchte
und wie viel Energie
in diese Partnerschaft investiert wird, um den anderen Menschen mitzunehmen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn jeder Mensch seinen eigenen Weg geht,
dass er dann dem anderen Menschen die größte Lernmöglichkeit eröffnet.
Wir können nicht den Weg für einen anderen Menschen gehen,
auch wenn es der geliebte Partner ist.
Auch bei Kindern nicht übrigens.
Jeder darf selbst entscheiden und ist frei.
Und es steht uns nicht zu, hier einzugreifen, das wäre ja Manipulation.
Wenn ein Partner jetzt zum Beispiel die Partnerschaft verlässt
und großer Schmerz da ist beim anderen, dann kann das natürlich auch dazu führen,
dass der sozusagen verlassene Partner
zu reflektieren beginnt und dadurch auf seinen Weg kommt.
Es kann natürlich passieren, dass dieser Partner genau in die andere Richtung geht.
Und das ist natürlich auch immer die Angst, die aneinander bindet,
wenn dieser Mensch dann in Depressionen, in Sucht und so weiter verfällt
und das Leben nicht mehr auf die Reihe bringt.
Natürlich haben wir eine Verantwortung dafür, aber nicht die restlose.
Die wichtigste Verantwortung, der wichtigste Mensch.
Für uns selbst sind wir jeder Einzelne für sich.
Ob ein anderer Mensch da mitgeht oder nicht,
das liegt letztendlich auch nicht in unseren Händen.
Und auch den anderen als Spiegel wiederzusehen.
Also ich kenne natürlich auch diese Wollenverschiebung,
dass dann die fragen, ja, der ist jetzt depressiv und der kommt nicht in die Gänge
und der soll jetzt mal gucken, wo er eigentlich im Leben hin will.
Da sage ich jetzt, sag mal die Sätze und setze überall ich davor.
Ich komme nicht in die Gänge.
Ich weiß eigentlich nicht, wo ich hin will.
Ich sollte mal meinen Weg finden.
Und prompt sind die Leute eigentlich an ihrem Thema.
Jetzt wurde das Ganze auf den Partner projiziert.
So der Böse, der, der, der.
Wenn der dann, dann würde er.
Nein, nein, nein, du, ich.
Ja, also das ist so interessant zu sehen,
wie dann auf einmal das bewusst wird
und dann auf einmal kommt die Angst hoch.
Die Angst vor der Erkenntnis, dass ich eigentlich selber nicht meinen Weg gehe,
dass ich eigentlich was ganz anderes will.
Und mein Partner ist nur die Symbolik für meine eigene Ohnmacht.
Aus einer Angst, genau aus einer Angst heraus verlassen zu sein.
Mit beiden Beinen dann selbstständig dazustehen.
Ja, nicht mehr quasi versorgt zu sein vom anderen Partner.
Und das sind die Ängste dahinter, die uns gefangen halten,
die uns daran hindern, den eigenen Weg zu gehen.
Und ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich Menschen
versuche zu missionieren oder sie versuche zu bewahren vor etwas,
dass das Ganze auf mich zurückfällt.
Also ich habe oft die Erfahrung gemacht,
dass genau diese Menschen dann auf mich draufgehauen haben.
Warum? Weil ich sie ihrer Erfahrung beraubt hatte.
Ich habe sie vor etwas beschützt, weil ich das Thema erkannt habe zwar.
Und sie wollten aber die Erfahrung machen mit dem Kopf an die Wand.
Ja, gut, war auch eine wichtige Erkenntnis für mich.
Es erleichtert mir seither,
ja, diese Entscheidung, den anderen sein zu lassen.
Und dadurch auch im Frieden sein zu lassen.
Es ist sein Weg.
Wir können da sein, aber wir können unseren Weg dafür nicht opfern.
Dafür wäre der Preis definitiv zu hoch.
Ich sage jetzt nicht in dem Zusammenhang,
dass jeder seinen Partner oder die Partnerin verlassen soll.
Überhaupt nicht.
Ich hoffe, das wird auch richtig verstanden.
Wenn man die Spiegel erkannt hat.
Wenn ich erkannt habe, mein Partner ist nur depressiv,
weil ich nicht in die Gänge komme.
Und ich mich um meinen Weg kümmere.
Kann der ja in seine Kraft kommen,
weil der muss ja nicht mehr der Spiegel für mich sein.
Weißt du, und dann...
Partnerschaften sind ja in erster Linie dafür da, dass wir wachsen.
Die Seele will sich entfalten, will sich erkennen und erinnern.
Ja, das ist der einzige echte Grund für Partnerschaften.
Und wir würden das mit losen Freundschaften ja niemals durchziehen.
Wenn da nicht eine tiefe Liebe wäre zwischen den Partnern,
wäre, ja, wir würden es nicht aushalten.
Wir würden flüchten.
Und von daher ist es schon immer eine spezielle Herausforderung.
Und es ist.
Ich kann nur dazu raten, ganz tief zu gehen,
wirklich alles in sich selbst abzuwägen
und dann aber in letzter Konsequenz immer den eigenen Weg zu gehen.
Weil nur das befreit einen selbst,
aber letztendlich auch das gegenüber dem Partner.
Liebe lässt frei.
So ist es.
Ja, schön, dass du da warst, lieber Nikolaus.
Wenn man jetzt sich wirklich noch ein bisschen mit dir auseinandersetzen
möchte, ich weiß, du machst auch live Zooms,
dass man auch mal die ganze Entwicklung auch,
was ihr da alles auf die Beine gestellt habt, auch für Therapeuten und Ärzte,
die da arbeiten.
Gibt es da eine Möglichkeit, sich da an euch zu wenden?
Ja, natürlich.
Bitte in erster Linie auf die Webseite schauen.
bloominglive.com, Blooming mit dreimal O geschrieben
oder natürlich auch telefonisch.
Man kann auch im Internet ein bisschen googeln
und mal schauen nach Sternenlotos.
Und ja, wenn es da noch Fragen gibt, dann sind wir natürlich
auch gerne persönlich da per Telefon oder per E-Mail.
Schön. Vielen Dank, dass du da warst und bis hoffentlich bald.
Bis bald.
Liebe Zuschauer, ich hoffe, Sie konnten auch wieder einiges aus unserer Sendung
mit für sich nehmen, vor allen Dingen das Thema brauchen.
Was erfüllt uns denn wirklich?
Wo kommen wir wirklich mit uns in Verbindung und das Aussen
für uns nochmal ganz neu erkennen?
Ich wünsche Ihnen alles Gute. Bis bald. Tschüss.
Danke fürs Schauen vom Schweizer Gesundheitsfernsehen QS24.
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Das verbreitet diese Sendung noch viel, viel besser.
Hier eine Auswahl für Sie zusammengestellt und ich wünsche Ihnen alles Gute.
Bis ein anderes Mal. Auf Wiedersehen miteinander.
