Der Januar will´s kälter! Das Mittel geht tief in den Winter! Wettervorhersage 29.12.2024-06.01.2025

Kai Zorn Wetter
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29.12.2024
Wir nehmen als Hintergrundbild einfach mal ein Bild aus den Wintersportgebieten Tirols mit Weiß und Blau.
In den Alpen haben wir momentan Bilderbuch-Wintersportbedingungen wie ganz, ganz selten um diese Jahreszeit mit Schnee und Sonnenschein.
Und jetzt gab es auch im Flachland Kälte durch die Inversionswetterlage.
Erinnert euch daran, wir haben vor Weihnachten davon gesprochen, dass nach Weihnachten das Hoch mit seiner Achse nach Norden geht.
Die Wolken werden verschwinden und dann wird sich Nebel ausbreiten und es wird kalt.
Grüße Sie und grüße euch.
Und gestern haben wir auch noch etwas besprochen, nämlich den sehr, sehr kalten 12er Lauf, der uns Schnee und Hochwinterwetter Open End gebracht hätte.
Der 18er Lauf sieht das anders. Vergleichen wir gleich.
Jetzt gehen wir erst einmal auf den gestrigen Tag ein, was die Temperaturen angeht.
Das hier ist das, was wir im Monat bisher hinter uns haben.
Und das war gestern. Die Vorhersage für den gestrigen Tag lautete von den Modellen eine Mitteltemperatur deutschlandweit von plus 2,4 Grad.
Eingetroffen sind minus 2,0, genau genommen minus 1,99 Grad.
Das ist ein Temperaturunterschied von fast 4,5 Grad im Mittel.
Das heißt, wieder einmal haben die Modelle diese Inversionswetterlage überhaupt nicht. 0,0 auf dem Schirm gehabt.
Und wenn wir uns mal anschauen, den gesamten Winter, das Winterhalbjahr, jetzt nicht nur die Monate Dezember, Januar und Februar.
Manches Mal kann es vorkommen, dass wir im November oder im März die kältesten Tage haben.
So hatten wir gestern den bisher kältesten Tag des Winters.
Und das, obwohl wir die wärmste Wetterlage haben, die es überhaupt mitgeben kann.
Das hier ist die Vorhersage für den gestrigen Tag gewesen.
Eine riesige Wärmeglocke liegt über weiten Teilen Europas mit Temperaturen von über 5 Grad in 1500 Meter Höhe.
Und es gibt tatsächlich Menschen, immer noch im Jahre 2024, fast 2025, die glauben, dass eine solche Wärme dann auch Wärme am Boden bringt, wenn wir keinen Wind haben.
Das ist zum Beispiel die Abweichung im Vergleich zum langjährigen Mittel.
Viel, viel, viel zu warm, aber unten sah es anders aus.
Und das hier war der direkte Modelloutput von gestern für gestern mit Höchstwerten von 4 bis 7 vereinzelt 8 Grad.
Es gibt welche, die übernehmen das.
Also auf den Apps ist es zum Beispiel drauf oder auf irgendwie anderen Seiten kann das mal passieren, weil es ja direkt ausgespuckt wird aus dem Modell, wenn es automatisiert ist.
Aber sowas gibt es auch in Vorhersagen.
Da hört man dann 4 bis 8 Grad.
Es geht super mild weiter.
Wir haben einen Wärmeberg.
Und das waren die Höchstwerte dazu.
Wir hatten verbreitet Werte von um den Gefrierpunkt in der Mitte, in den Mittelgebirgen, wo es höher war.
Da war es mild, aber in den Niederungen wieder kalt.
Und die Temperaturen, die wir hier beispielsweise sehen nördlich der Mittelgebirge, diese niedrigsten Höchstwerte wurden eh erst in der Nacht erreicht.
Also zu Beginn des Tages, im Laufe der Nacht und des Tages gingen die Temperaturen hier zurück.
Und sehr kurios finde ich hier, Bad Kreuznach hatte eine Temperatur, eine Höchsttemperatur von minus 1,8 Grad.
Also gerundet minus 2 Grad und 7 Grad waren vorhergesagt.
Das sind fast 10 Grad daneben.
Schauen wir mal auf den Zwölferlauf von gestern.
Hier am Beispiel für die Mitte Deutschlands, für Fulda oder nicht direkt die Mitte.
Aber es liegt in der Mitte das langjährige Mittel, das Mittel der Berechnungen und hier der Hauptlauf.
Ganz, ganz, ganz weit unten. Winterwetter pur.
Sowas, was wir schon lange nicht mehr erlebt haben.
Und dann sind einzelne Läufe da oben rumgeturnt.
Und die sind im 18er auf den Hauptlauf übergesprungen.
Da ist es deutlich milder geworden.
Warum? Schauen wir gleich ein.
Jetzt gehen wir nochmal zurück und haben hier einen Knick.
Das ist der Unterschied zwischen der Vorhersage und dem langjährigen Mittel.
Der ist so hoch.
Und der 18er, der eigentlich milder ist vom Hauptlauf, macht den Unterschied noch größer.
Das heißt, insgesamt sind die Modellberechnungen sogar kälter geworden.
Das Mittel der Berechnungen ist nach unten gegangen.
Und hier ist zum Beispiel der Kontrolllauf ziemlich weit unten.
Da werden wir am Schluss auch nochmal drauf eingehen, auf den Kontrolllauf.
Aber warum ist das so?
Die Wetterlage als Beispiel für Montag, den 6. Januar, Heiligtreikönig.
Da haben wir hier dieses Hoch und das Tief.
Und da bekämen wir in der kalten Variante die kälteste Luftmasse überhaupt.
Und in der anderen, in der milden Variante, büxt das Tief ein bisschen weiter nach Südwesten aus.
Und wir wären auf der sogenannten Vorderseite.
Hier strömt die Polarluft zu uns, verbreitet dann Frost- und Schneefälle.
Und hier kämen wir in eine Luftmassengrenze.
Würde im Norden Deutschlands Schnee und Kälte bringen, im Süden Deutschlands Frühlingsluft.
Und je nachdem, wie markant diese Luftmassengrenze ist, kann das Eis, Regen, Schneesturm bedeuten.
Sehr spannend eben.
Das Mittel der Berechnungen zeigt für den 6. Januar allerdings den Trog, der weit nach Süden geht.
Mit hochreichender Kaltluft und Temperaturen in der Nord-Ost-Hälfte von um die minus 10 Grad.
Und selbst im Süden Deutschlands sind es unter minus 15 Grad.
Also wird das hier tendenziell kälter berechnet.
Kommen wir jetzt zu den Ensembles für den Nordosten und den Südwesten.
Im Nordosten Greifswald.
Ihr kennt die Linien. Rote Linie ist das Mittel der Luftmassentemperatur aus 30 Jahren in 1500 Meter Höhe.
Und die weiße Linie das Mittel aller Einzelberechnungen, die wir in den verschiedenen Farben finden.
Und je enger die angeschmiegt sind, desto sicherer vermeintlich ist die Wettervorhersage.
Je weiter sie auseinander klaffen, desto unsicherer.
Und was wir hier im Nordosten sehen, der Hauptlauf in hellgrün, ist hier auch unten.
Und da ist dieser kalte Cluster.
Wann haben wir das letzte Mal solche enormen Abweichungen ins Negative gehabt?
Im Januar. Das muss 2017 gewesen sein.
Und da unten die Niederschlagsignale. Das ist ja größtenteils fast alles Schnee.
Und das europäische ECMWF-Modell macht da ähnlicherweise mit.
Wenn wir in den Südwesten gehen, Beispiel Basel, da können wir auch Freiburg nehmen oder Straßburg.
Da gibt es erst die überdurchschnittlichen Temperaturen.
Wir haben gelernt, Inversionswetterlage oben mild, unten kalt.
Und dann kommen die Niederschläge. Die Temperaturen gehen runter, dann wieder rauf.
Das Mittel geht runter. Der Kontrolllauf ist sehr weit unten.
Der Hauptlauf sehr weit oben. Und zwischendurch kommt es zu Niederschlägen.
Und auch das europäische ECMWF-Modell schlägt in diese Kerbe.
Das heißt, mit Beginn des neuen Jahres, erste Januartage, geht es ganz, ganz weit auseinander, was die Vorhersagen angeht.
Da ist der Hauptlauf beim europäischen ECMWF-Modell zum Beispiel ganz weit oben, Anfang des Jahres.
Andere Läufe sind ganz weit unten. Dann geht der runter. Andere gehen rauf, rauf, runter, rauf, runter.
Ein ständiges Hin und Her.
Was die Niederschläge angeht, zeigt das europäische ECMWF-Modell im Südwesten viel Niederschlag und an den Küsten.
Und das amerikanische Modell mit der milden Variante samt Luftmassengrenze in der Mitte ergiebige Regenfälle.
Das kann gefrierender Regen sein, Schnee. Das kann Eisbruch geben. Das kann Schneesturm geben.
Das kann Hochwasser geben. Alles ist möglich oder auch gar nichts.
Wenn es kalt ist, ist es nur Schnee. Und wenn es mild ist, ist gar nichts da.
Das geht hin und her. Das ist jetzt nur eine Momentaufnahme.
Und der sehr kalte, eisige Zwölber hätte das an Niederschlägen gebracht. Das meiste wäre als Schnee niedergegangen.
Schauen wir mal auf die Sonnenscheindauer von gestern. Niederschlag gab es keinen.
Hier im Norden haben die Modelle Sonnenschein rausgepackt. Sonnenschein und 7 Grad.
Es war den ganzen Tag trüb bei um die 0 Grad. Das ist eklatant anders.
Und da kommen die Modelle nicht zurecht.
Das heißt, der Meteorologe, der sich das anschaut, muss sagen, da haben wir so die Wärme.
Unten leichten Süd- bis Südostwind. Da zieht der Nebel rein. Lange Auskühlung.
Da bleibt es beim Dauerfrost. So geht Wettervorhersage.
Da schreibt man nicht die Modelle ab. Modelle abschreiben kann jeder.
Aber es geht darum, die zu interpretieren und zu schauen, stimmen die Modelle oder stimmen sie nicht.
Und im Bereich der Mittelgebirge, da hat das Modell beispielsweise viele Wolken berechnet.
Und da war es super sonnig. Und hier sieht man die Niederungen.
Die waren trüb und die Mittelgebirge waren frei. Sonnig.
Die Nachtwerte. Minus 11 Grad über Schnee in den Alpentälern.
Plus 6 Grad im oberen Erzgebirge, wo es sonst immer so kalt ist.
Da waren wir über der Dunstschicht. Und da ragen dann auch die Mittelgebirge raus.
Wasserkuppe hier. Brocken im Harz oder im Hochsauerland.
Der Kale Asten, der Hohen Peißenberg, der Feldberg im Schwarzwald oder der Große Aber im Bayerischen Wald.
Nur im äußersten Norden. Da war es milder in Nordfriesland.
Tagsüber den höchsten Wert hatte 13,1 Grad der Brocken im Harz mit einer gigantischen Fernsicht.
Da hast du das Gefühl, du kannst zum nächsten Gipfel, der ganz weit weg ist, greifen.
Und da sieht man auch so fast Fata Morgana. Die Luft ist enorm trocken und man kann weit sehen.
Und unten sammelt sich neben dem Feinstaub die ganze Kälte.
Und es bleibt kalt. Und nochmal hier oben im Norden.
Da sind die Temperaturen, die kältesten Werte, erst schon zu Beginn der Nacht erreicht worden.
Dann ging es noch weiter runter. Und in einigen Niederungen Süddeutschlands waren es minus drei Grad als Höchstwert.
Auch hier wurden vom Modell völlig andere Werte angegeben.
Die Wetterlage. Da wird unser Hoch jetzt zusammengestauft von Norden her.
Die isobaren Drängungen nehmen zu. Das heißt, die Inversionswetterlage wird im Norden wieder weggehobelt.
Da wird es jetzt milder mit Durchmischung. Und im Norden startet dieses Tief.
Zusammen mit Polarluft, die Kursrichtung Mitteleuropa nimmt.
Bei uns wird die Wärme langsam abgeschabt in 1500 Meter Höhe.
Dann bildet sich ein Randtief. Das ist am Donnerstag, dem 2. Januar über der Nordsee.
Das kann weiter im Norden sein, es kann weiter im Süden sein, weiter im Osten.
Das ist eine Momentaufnahme. Mit diesem Tiefdurchzug besteht am Donnerstag akute Sturm, vielleicht sogar Orkangefahr.
Dazu werden die Luftmassen ausgetauscht.
Und dann habe ich jetzt nicht den sehr milden 18er Lauf genommen, der super mild in ganz Deutschland zeigt,
sondern den noch kalten 12er. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.
Es kommt dann kältere Luft zum Wochenende hereingezogen, außer im Süden und Südosten.
Da bleibt es wohl noch ein bisschen milder.
Der heutige Tag startet in vielen Niederungen wieder einmal mit Nebel.
Im Nordwesten ist der Nebel des gestrigen Tages aufgelupft worden.
Und es zieht eine Hochnebelwand rein. Wir haben ja eben gesehen, die isobaren Drängungen im Zoo.
Ihr müsst euch das so vorstellen, da draußen wie am Meer, an der See, am Watt.
Draußen tobt die See, das ist der Wind des Tiefs.
Und im Vorfeld kommt ganz, ganz, ganz leicht die Flut übers Watt herangezogen.
Und wie diese Flut zieht dieser Hochnebel im Laufe des Tages immer weiter südostwärts und räumt Sonnenschein und Nebel weg.
Damit beginnt dann auch die Milderung.
Im Südosten teils sonnig, teils neblig, in den Bergen weiterhin super sonnig.
Im Norden frischt der Wind mehr und mehr auf.
Die Höchstwerte erreichen minus 3 bis plus 5 Grad, an der See 8 und in den Alpen bis zu 11 Grad.
Am Montag, sprich morgen, haben wir im Norden viele Wolken.
Da kann auch mal ein bisschen Nieselregen dabei sein.
Ansonsten gibt es auch sehr viel Hochnebel, hochnebelartige Wolken.
Am Nordrand der Mittelgebirge besteht die größte Chance, wie beispielsweise in Sachsen, dass mal die Sonne herauskommt.
Oder rund um das Allgäu, teils auch um die Alp, Schwarzwald und in Teilen der Alpen ist nur nicht so sonnig wie zuletzt.
Der Wind wird im Norden sehr ruppig, teilweise stürmisch.
Die Höchstwerte liegen hier bei 4 bis 9, im Süden weiterhin bei minus 3 bis plus 5 Grad.
Am Dienstag, an Silvester, wird die ganze Schoße weggeräumt.
Der Wind dreht in allen Luftschichten auf südliche Richtungen und dann kommt so ein Schaber und schiebt den Hochnebel weg.
Einziges Gebiet und auch dem Nebel, das noch ein bisschen kalt bleibt, sind die absoluten Niederungen im Süden Deutschlands.
Da ist zwar der Nebel weg, aber es bleibt der Dunst.
Und im Nordwesten gibt es ein bisschen Regen, hier wird es auch immer windiger.
Die Temperaturen liegen da, wo noch der Dunst herrscht, bei minus 3.
Sonst geht es rauf auf bis zu 5, in den Sonnenscheingebieten auf 8 bis 10 Grad.
In der Silvesternacht ändert sich wenig im Vergleich zu dem, was wir unlängst besprochen haben.
Im Nordwesten setzt Regen ein.
Je weiter wir nach Süden kommen, desto klarer wird es.
Hier ist es auch nicht so windig.
Im Norden haben wir starken bis stürmischen Wind mit Spitzenböen von teilweise über 90 Kilometer pro Stunde bei Tiefstwerten von 5 bis 10 Grad.
Sonst sind es um die 0 Grad.
In den Mittelgebirgen ein bisschen darüber, im Süden Deutschlands ein bisschen darunter und in den Alpen deutlich darunter.
Am Neujahrstag fällt im Norden Regen, da baut sich die Luftmassengrenze auf.
Rund um Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern geht das Ganze zumindest zeitweise in starken Schneefall über.
Im Süden ist es föhnig, 10 Grad maximal, 0 bis 10 Grad.
Am Donnerstag zieht aller Voraussicht nach diese Sturmtief durch, mit der Gefahr von schweren Sturmen und Orkanböen.
Dahinter folgt Polarluft. Die Temperaturen liegen in den Frühstunden bei 1 bis 11, am späteren Nachmittag bei minus 2 bis 5 Grad.
Am Freitag gäbe es demnach viel Sonnenschein, ein paar harmlose Wolken und im Norden letzte Schauer.
Bedingt durch trockenere Luft hätten wir dann mal die Chance auf Sonnenschein, relativ niedrige Taupunkte und Temperaturen von minus 2 bis plus 6 Grad.
Am Samstag würde sich dann von Südwesten her die Luftmassengrenze aufbauen, mit einsetzenden starken Schneefällen, die in Regen übergehen würden.
Diese Luftmassengrenze zöge sich am Sonntag dann in den Süden Deutschlands und wir hätten südlich des Hochrheins dann Regen.
Da käme viel Schnee runter, der spätestens am Montag, am Heiligtreikönigstag wieder in Regen übergeht und die Luftmassengrenze würde sich in die Mitte verlagern.
Das ist aber auch nur eine Momentaufnahme. Diese Luftmassengrenze kann komplett ausfallen, sie kann in den äußersten Norden ziehen, sie kann im Süden bleiben.
Es kann Eisregen geben, es kann Schneefall geben, es kann Schneesturm geben, es kann Eisbruch geben oder 10 Grad plus und Regen oder auch Sonnenschein.
Alles ist möglich, weil es eben eine sehr, sehr knappe Kiste ist.
Wir schauen mal auf die Ensembles für den Norden Deutschlands. Das ist auch ordentlich runtergegangen überall.
Es geht rauf erst mal vorübergehend mit den Temperaturen, dann nach dem Jahreswechsel wird es nass, wenige Läufe als Schnee.
Und dann gehen die Werte sogar hier im Norden Deutschlands in Küstennähe in den leichten Dauerfrostbereich.
Immer mit Ausreißern, die im oberen Bereich sind und im unteren Bereich.
Immer daran denken, es ist keine Vorhersage, die in Stein gemeißelt ist. Es ist ein Trend, der kann nach oben rutschen.
Stellt euch mal vor, diese Läufe hier, die ziehen alle hoch.
Dann haben wir 10 Grad höhere Temperaturen, kann innerhalb von drei Tagen passieren, dass sich das wechselt und dreht, kann aber genauso gut noch weiter runtergehen.
Und der Stand der Dinge derzeit wäre recht winterlich im Norden.
Selbst im Westen Deutschlands, Niederrhein, Ruhrgebiet, da würde es Winter werden.
Nach einer kurzen Milderung mit Regen ging das Ganze dann in Schnee über und wir hätten auch hier Temperaturen im Mittel der Berechnungen von etwas unter 0 Grad.
Es sind ein paar sehr milde Ausreißer dabei, der Hauptlauf gehört dazu, aber ein sehr kalter Cluster, der im noch tieferen Bereich ist.
In der Mitte auch hier winterliche Allüren, Dauerfrostbereich ab etwa dem 5. Januar mit vielen Niederschlägen, die fast alle als Schnee niedergehen würden.
Dann hätten wir noch den Osten. Auch hier ginge es runter in den Dauerfrostbereich mit einigen Ausreißern, die nach oben gehen.
Hier sind sogar mehrere, die nach oben gehen. Und woran liegt das?
Weil hier im Osten besteht die Chance oder ist größer, dass hier mal kurz die Warmluft abbehiert wird, als im Westen Deutschlands, wo wir dann näher an der Kaltluft wären und außerdem Niederschläge als Schnee.
Im Süden Deutschlands gigantische Unterschiede. Schaut mal bitte auf den hellgrünen Lauf und auf den dunkelblauen Lauf.
Der hellgrüne Lauf ist abseits des Dauerfrostes, der ist im Plusbereich, da werden Grünlandtemperatursummen produziert und der Kontrolllauf ist bei 15 Grad minus am Tage und knapp minus 25 Grad in der Nacht.
Beide Läufe gehen weit auseinander, haben aber ein und dieselbe Wetterlage. Es kommt eben darauf an, wo ist es tief.
Das Mittel der Berechnungen ist total schneereich.
Genauso in der Schweiz, in Bern. Viele Niederschläge, viel davon als Schnee. Die meisten Läufe deutlich im Dauerfrostbereich, wie im Süden Deutschlands.
Wenige Läufe oben, wo der Hauptlauf in dem Fall dazugehört. Der Kontrolllauf geht ins Bodenlose.
Und zu guter Letzt noch der Blick nach Klagenfurt. Auch hier würde es in den winterlichen Bereich gehen.
Nach den meisten Berechnungen viele Niederschläge oder mehr als bisher. Dann auch mal Schneefälle.
Es war ja so, dass wir auf der Alpensüdseite wenig Schnee gehabt haben.
Da war auch kein großer Schnee vorhergesagt, weil ja alles von Norden gekommen ist und der Alpenhauptkamm das abgehalten hat.
In diesem Falle sähe es ein bisschen anders aus. Euch jetzt erst einmal einen schönen Sonntag.
