Gruppen: Die k-te Potenz von a und zyklische Gruppen

Christian Spannagel
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🧑🏫Heutiges Thema: Wir definieren die "k-te Potenz von a" in Gruppen und den Begriff "Zyklische Gruppe"
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so wir definieren uns mal ein paar
Begriffe die
m wir für die nächsten Aufgaben brauchen
und zwar folgende
Begriffe Hinführung zum ersten begriff
was wir gerne was wir öfter mal haben
ist dass wir ein Element in einer Gruppe
mit sich selbst verknüpfen
also wir haben sowas wie
a verknüpft mit
a oder a verknüpft mit a verknüpft mit A
und so weiter ja und das möchte man
gerne abkürzen oder kürzer schreiben
habt ihr eine Idee was man da machen
könnte was für eine Schreibweise könnte
man einführen um sowas wie a verknüpft
mit A verknüp mit a abzukürzen oder
stellt euch vor wir haben hier fün oder
7 oder 20 A
stehen jand ein Vorschlag was wir da
machen könnten
ja ja mit Exponenten genau wir möchten
eigentlich sowas schreiben wie das ist a
hoch 3 ne wobei das nicht bedeutet dass
das die Multiplikation ist sondern ich
habe ja irgendein Element in der Gruppe
mit der jeweiligen Verknüpfung der
Gruppe es kann ja alles mögliche sein es
können auch Abbildung mit Verkettung
sein und so das bedeutet aber nur ich
habe das
Element zweimal mit sich selbst
verknüpft bzw drei Elemente mit sich
selbst also verknüpft ja und hier wäre
das dann a
quadr okay und das definieren wir mal
sauber
Definition das ist die Karte Potenz von
A sei g mit einer Verknüpfung einer
Gruppe
dann
wird für jedes
a Element g also wieedes
gruppenelement und jedes K aus
n festgelegt
was könnte a hoch 0 sein wir machen
jetzt eine rekursive
Definition die potenzbildung wird in der
Regel rekursiv definiert das heißt wir
müssen sagen was ist das kleinste davon
und
dann kann ich ja schon sagen worauf es
hinausläuft danach
a hoch K + 1 = A hoch K verknüpft mit a
ne also wir definieren a hoch 0 und a
hoch K + 1 = A hoch K verknüpft mit a
rekursive Definition ne dann kann ich a
hoch K wiederum auflösen mit dieser
Definition mit diesem definitionsz 2
solange bis ich bei A hoch 0 Lande was
sollte dann a hoch 0 sein
wir können ja mal spaßeshber
machen Beispiel a hoch 3 ist nach dieser
Definition
was wenn ihr diese beiden Teile mal
betrachtet
ja du komm bist schon beim Ergebnis
genau wenn jetzt die Definition nehmen
hier die dieser Teil ist noch nicht
fertig den überlegen wir uns gleich und
den den haben wir schon fertig was ist a
hoch 3 wenn ich diese Definition
anwende
ja
nee
ja genau a hoch 2 verknüpft mit a ne ich
wende diesen definitionsteil an a hoch
3 ist= A hooch 2 weil das K dann 2 ist
ne a hoch 3 ist a hoch 2 verknüpft mit a
okay was ist a hoch 2 nach dieser
Definition
ja a hoch 1 verknüpft mit a verknüpft
mit a
okay was ist a hoch 1 nach dieser
Definition
ma
weiter a hoch 0 verknüpft mit
a verknüpft mit a verknüpft mit A und
ich lass jetzt mal die Klammern weg weil
wir e assoziativ gesetzt haben ne dann
steht da a hoch 0 verknüpft mit a
verknüpft mit a verknüpft mit
a also a hooch 3 ist jetzt nur durch
Anwendung des rechten definitionsteils a
hoch 0 verknüpft mit a verknüpft mit a
verknüpft mit a was soll denn rauskommen
am Ende
ja also nur dieser Teil soll rauskommen
also wie sollten wir a hoch 0
sinnvollerweise definieren als
neutralelement genau a H0 ist das
neutralelement und ja wenn ich das jetzt
hier ersetze durch neutralelement machen
wir es mal i verknüpft mit a verknüpft
mit a verknüpft mit A
dann fällt das weg und dann bleibt nur
das da stehen
okay jetzt gibt's noch einen dritten
Teil wir wollen wissen was a hoch- K
ist das wollen wir voll
definieren also a hoch
-3 könnte man das
definieren wir wollen natürlich dass die
potenzrechengesetze
gelten ja also wir wollen dass A hoch K
verknüpft mit a hoch- K was
ist
ja ne
ja a hoch 0 und damit das neutralelement
richtig so a hoch K verknüpft mit a
hoch- K soll das neutralelement
geben was ist dann a hoch- K zu a hoch
K
ja das inverse
also a hoch
K hoch -1 das inverse
Element
okay
gut also wir haben jetzt Definition ja
nicht irgendwie vom Himmel man macht der
Definition so dass es sinnvoll ist dass
man irgendwie das es zweckmäßig ist und
dass man dass es auch im Gesamtkontext
passt und keine komischen Situationen
entstehen und wir haben uns jetzt
tatsächlich sukzessive gemeinsam
überlegt wie man so eine Definition
sinnvollerweise macht damit diese Potenz
Bildung im im Rahmen der Gruppentheorie
funktioniert und auch dann sinnvoll
gerechnet werden kann ja also jetzt kann
man können wir auch solche Dinge machen
wie Potenzgesetze anwenden also das
sowas wie a hoch m + n ist dasselbe wie
a hoch m verknüpft mit a hoch n also mit
der gruppenverknüpfung und so weiter das
kann man jetzt alles beweisen
über diese rekursiven Definitionen mit
vollständiger Induktion und so aber das
schenken wir uns jetzt okay das ist
jetzt wir wissen wir können jetzt Potenz
gesetzmäßig rechnen so wie wir
normalerweise mit Potenzen
rechnen
okay so und diese
ähm diese potenzschreibweise benutzt man
jetzt oder die Verkettung eines
Elementes mit sich selbst benutzt man um
einen Typ von Gruppen zu definieren der
ganz häufig vorkommt nämlich zyklische
Gruppen Definition
zyklische
Gruppe komisches
Z zyklische
Gruppe das wird folgendermaßen
definiert
existiert Ex
ert in einer
Gruppe G mit der Verknüpfung irgendwas
ein Element
a soass
sich jedes
Element B aus g also jedes Element B aus
g als
Potenz a hoch
K mit K Element Z darstellen läst
der Satz noch stimmt existiert eine
Gruppe G ein Element a S dass ich jedes
Element B aus der Gruppe als Potenz a
hoch K darstellen
lässt
so heißen
g zyklische Gruppe
und
a
erzeugendes
Element also angenommen ich habe in der
Gruppe G ein Element
a mit dem ich wenn ich es sozusagen mit
sich selbst verkette
verknüpfe entschuldigung wenn ich selbst
verknüpfe alle Elemente von G erzeugen
kann dann ist g eine zyklische Gruppe
und a das erzeugende
Element nehmen wir mal ein
Beispiel nehmen wir mal die
drehsymmetrien des gleichseitigen
Dreiecks okay welche drehsymmetrien des
gleichseitigen Dreiecks gibt's machen
wir noch mal die
verknüpfungstafel
drehsymmetrien des gleichseitigen
Dreiecks welche gibt's guckure
Unterlagen wenn ihr euch nicht
erinnert ja Identität hab immer mit
dabei sehr
gut ja was
noch die Drehung
120° und die Drehung
um ja die Drehung um 240° genau Drehung
die Knie hier Drehung um 240° okay
die erste Zeile können wir immer sofort
ausfüllen
ne so
und wie geht's jetzt hier
weiter
ja so
gibt es in dieser Gruppe ein
Element dass ich hernehmen kann und
beliebig oft mit sich selbst verknüpfen
und damit alle Elemente der Gruppe
erzeugen ja d0 D10
genau denn
d120 hoch 1 ist D10 ne was ist d 100
verknüpft mit sich selbst also die 120
verknüpft mit die
120 die
240 und was ist das ganze die0 noch mal
verknüpft noch mal verknüpft mit die
selbst ja die Identität und das ist
natürlich das gleiche wie
d120 hoch 0 ne hoch 0 ist ja das
neutralelement
okay jetzt sieht man auch wieso das
zyklisch ist weil natürlich
ähm weil ich die Elemente etwa so hier
anordnen kann
IDE verknüpft mit d120 gibt d120 das
noch mal verknüpft mit d120 er gibt 240
und das noch mal mit d120 verknüpft
ergibt wieder Identität und so weiter
ich habe so eine zyklische Struktur
jetzt nehmen wir noch mal eine andere
Gruppe die kleinche Vierergruppe ihr
erinnert euch die Symmetrien des
Rechtecks welche gab's denn
da Symmetrien des rechtwecks
welche Abbildungen bilden das Rechteck
auf sich selbst
ab
ja die ident ja die Identität ist man
immer auf der richtigen Seite bei
Abbildung ne das ist immer mit dabei
weil es Hal neutralelement ist
ja die Drehung um 180° ich nenne die
einfach mal D okay weil muss ich nicht
viel schreiben gibt nur eine Drehung und
was
noch und die beiden Achsenspiegelung
und T
okay so okay wir wissen ja die erste
Zeile und erste Spalte mit dem
neutralelement ist sehr easy auszufüllen
da brauchen wir gar nicht nachdenken was
ist die Drehung 180° verknüpft mit der
Drehung
180° ja die Identität ah wir erinnern
uns was waren die inversen in der
kleinischen Vierergruppe
jeweils für alle
Elemente wie sieht's bei der Achse S aus
Achsenspiegelung s
ja alle waren selbstinvers ne alle waren
selbstinvers
okay so und ja jetzt muss man n drüber
nachdenken wie hängt das alles zusammen
Ich fü es noch mal kurz aus kann man s
natürlich am rechtck noch mal klar
machen die Achsenspiegelung mit der
Drehung war die andere Achsenspiegelung
die Achsenspiegelung mit der
Achsenspiegelung ist die Drehung
dementsprechend ist das ja auch die
Drehung Drehung und Achsenspiegelung ist
Achsenspiegelung Drehung die andere
Achsenspiegelung hier und diese
Achsenspiegelung mit der Drehung ist
diese
Achsenspiegelung
okay du muss ein bisschen ja genau kann
man auch im Rechteck noch mal klar
machen wie das alles zusammenhängt
okay ist das eine zyklische
Gruppe ich suche ein Element das
mehrfach mit sich selbst verknüpft alle
Elemente der Gruppe
ergibt ja
warum
nicht genau Stopp wenn ich die Drehung
mal als Beispiel nehme ne die Drehung
mit sich selbst verknüpft D verknüpft
mit D ergibt die Identität noch mal
verknüpft mit D ergibt wieder die
Drehung noch mal verknüpft mit D ergibt
die Identität das heißt wenn ich Drehung
mit sich selbst verknüpfe passiert
nichts anderes als dass ich immer um
180° weiterdrehe aber ich komme niemals
auf die Achsenspiegelung S oder niemals
auf die Achsenspiegelung
t okay genauso bei den Achsenspiegelung
wenn ich s mit sie selbstverknüpfe komme
ich wieder auf die Identität
Achsenspiegelung mit selbstverknüpft
Identität wieder mit selbstverknüpft
achenspiegelung wieder mit
selbstverknüpft und so weiter ich werde
niemals auf die Drehung kommen oder
niemals die andere Achsenspiegelung
generieren können ich finde hier kein
Element das mit sich selbst
verknüpft mehrfach verknüpft alle
anderen Elemente ergbt ergibt also ich
kann die anderen Elemente nicht erzeugen
durch ein einziges Element das heißt das
ist keine zyklische
Gruppe okay wir haben also schon
zyklische Gruppen und nichtzyklische
Gruppen kennengelernt und eine der
Aufgaben mit den ihr euch gleich
beschäftigen dürftest mal zu analysieren
welche Gruppen mit denen wir uns bislang
beschäftigt haben zyklisch sind und
welche
nicht habt ihr dazu noch
Fragen zu diesen be
Begriffsdefinition Karte Potenz von A
und zyklische Gruppe
