Die „Gen Z“, die gerade auf den Arbeitsmarkt strömt, kann sich ihre Jobs aussuchen - und die Firmen müssen werben um die wenigen jungen Nachwuchskräfte. Und dann sind die auch noch faul und ohne Ideen, wollen am liebsten nur 30 Stunden und vier Tage arbeiten und haben keine Motivation mehr, sich einzubringen…das sind natürlich Klischees - aber wahr ist, dass die Arbeitswelt sich verändert UND die Menschen, die diese Arbeitswelt beleben, eben auch.
Aber ist es wirklich eine „Generation arbeitsunfähig“ - die da heranwächst? Mein heutiger Experte sieht das ganz anders - obwohl er sein aktuelles Buch genauso betitelt hat: „Generation arbeitsunfähig“ heißt es, aber es ist ein Plädoyer für mehr Verständnis und hat - perfekt für unseren Podcast - jede Menge guter Ideen für ein besseres Morgen in der Arbeitswelt parat. Ich spreche heute nämlich mit Rüdiger Maas - Psychologe und Philosoph und darüberhinaus seit 2017 Gründer und Forscher im Institut für Generationenforschung.
Wie also kann sie aussehen, die Arbeitswelt der Zukunft? Und wer sind diese Menschen, die da in die Firmen kommen….ich freu mich auf seine spannenden Einblick - herzlich Willkommen, bei „Fangen wir an“ , lieber Rüdiger Maas!
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fangen wir
an weil wir hatten über 4000 Menschen im
Bundesrepublik befragt wie würdest du
die junge Generation die jetzt auf dem
Arbeitsmarkt kommt beschreiben und war
die meisten Assoziation tatsächlich in
Richtung arbeitsunfähig arbeitsunwillig
faul und so weiter und so fort das heißt
natürlich nicht dass die objektiv das
sind aber so sehen dass die meisten
Menschen der
Bundesrepublik hallo und willkommen bei
fangen wir an Ideen für ein besseres
Morgen ich bin Chr Deininger und ja ich
liebe meine Arbeit okay wenn ich ganz
ehrlich bin wollte ich ursprünglich mal
eine berühmte Schriftstellerin werden
aber ich bin ganz happy und froh mit
meinem Job als Journalistin
Radiomoderatorin und podcasterin hier
für euch dass es was in den Medien sein
sollte das war mir vor 20 Jahren
ziemlich klar obwohl der Weg für uns als
Generation X ziemlich steinig war viele
Bewerberinnen wenige Stellen das hat
sich heute grundlegend geändert die gen
Z die jetzt auf den Arbeitsmarkt strömt
kann sich ihre Jobs aussuchen und die
Firmen müssen im Gegenteil werben um die
wenigen jungen Nachwuchskräfte und dann
sind die auch noch faul und ohne Ideen
wollen am liebsten nur 30 Stunden und
4er Tage arbeiten und haben keine
Motivation mehr sich einzubringen das
sind natürlich Klischees aber wahr ist
dass die Arbeitswelt sich verändert und
die Menschen die diese Arbeitswelt
beleben eben auch aber ist es wirklich
eine Generation arbeitsunfähig die da
heranwächst mein heutiger Experte sieht
das ganz anders obwohl er sein aktuelles
Buch genauso betitelt hat Generation
arbeitsunfähig heißt es es ist mehr ein
pldoyer für Verständnis und es hat
perfekt für unseren Podcast jede Menge
guter Ideen für ein besseres Morgen in
der Arbeitswelt parat ich spreche heute
nämlich mit Rüdiger Maß Psychologe und
Philosoph und darüber hinaus Gründer und
Forscher im Institut für
generationenforschung wie also kann sie
aussehen die Arbeitswelt der Zukunft und
wer sind diese Menschen die da in die
Firmen kommen ich freue mich auf seine
spannenden Einblicke herzlich willkommen
bei fangen wir an lieber Rüdiger mas
[Musik]
hallo grüß Dich Rüdiger du und ich sind
fast ein Jahrgang bin ein bisschen älter
als Du während du diese Generation die
Jen empirisch an deinem Institut ja
untersuchst habe ich zu Hause
tatsächlich zwei Exemplare in der
Einzelbeobachtung und ab und zu habe ich
so ein paar Tage wo ich mir gedacht habe
oh Gott was soll aus denen werden aber
meistens sehe ich an meinen Kindern die
sind nicht schlechter als Generation als
die davor die sind eben einfach nur
anders ist das auch so ein bisschen
vielleicht der Kern deiner Forschung nee
absolut absolut wenn irgendwas
schlechter wä müssten wir wieder
zurückgehen da müssten wir wieder zu
dahin gehen wo es mal gut war und ich
weiß nicht wann der Geschichte dieser
Zeitpunkt gewesen sein soll ja das finde
ich eben aber doch ganz erfrischend und
ganz wichtig weil
dein Buch trägt ja den Titel Generation
arbeitsunfähig und eigentlich müsste da
ja ein Fragezeichen hin weil
arbeitsunfähig ist ja doch so ein
bisschen negativ konnotiert ne absolut
genau ein Fragezeichen dahinter muss das
wird natürlich dann das ganze wieder
abschwächen weil wir hatten tatsächlich
über 4000 Menschen in Bundesrepublik
befragt wie würdest du die junge
Generation die jetzt auf dem
Arbeitsmarkt kommt beschreiben und war
die meisten Assoziation tatsächlich in
Richtung arbeitsunfähig arbeitsunwillig
faul und so weiter und so fort das heißt
natürlich nicht dass die objektiv das
sind aber so sehen dass die meisten
Menschen der Bundesrepublik und mit
diesem Titel wollte ich so ein bisschen
auch ein Finger in diese Wunde legen
deswegen so dieser Titel erstm sehr
provokant auch daherkmt ne auf jeden
Fall und ich als Eltern dieser
Generation arbeitsunfähig dieser
vermeintlichen Generation arbeitsunfähig
Spiel ja da auch eine große Rolle dabei
wie diese jungen Menschen heute in die
Arbeitswelt gehen vermeintlich
arbeitsunfähig was ist der Knackpunkt
der größte Unterschied zu unseren Eltern
dass die Eltern von uns in dem Alter wo
wir eben auf dem Arbeitsmarkt kam eher
abgrenzungssobjekte waren also man
wollte eher nicht so sein wie die Eltern
und Eltern waren jetzt nicht der
Ansprechpartner unbedingt Nummer eins
das heißt es war ich meine ich kann ja
mal aus meinem meiner Perspektive sagen
ähm dass ich Psychologie studiere das
war nicht der Wunsch meine Eltern und es
war mir auch ziemlich egal weil meine
Eltern keine Psychologen waren die
konnten das aus meiner Perspektive gar
nicht einschätzen und wo ich studiere
war mir auch egal wo dass die Eltern
wollen und so weiter das ist heute ganz
anders heute wird kein junger Mensch auf
dem Arbeitsmarkt gehen wo die Eltern
nicht ihr go gegeben haben oder
unterstützen es wird auch keiner
kündigen wo die Eltern unterstützen das
heißt Eltern sind immer der erste
Ratgeber die besten Freunde Supporter
und Berater aber dadurch keine
abgrenzungssubjekte mehr und dadurch
übernehmen die Eltern sehr viele Räume
die Kinder in vorherigen Generationen
selber bespielt haben und dadurch werden
diese Räume halt weniger wahrgenommen
oder es es mehr selbstverständlich dass
jemand anders die für mich macht
Beispiel wenn ich jeden Tag eben in die
Schule gefahren werde dann ist es für
mich völlig normal dass der Schulweg
eben ob der Autotür bis zum
Klassenzimmer eben da ist mehr gibt es
da nicht also weil ich nie anderen Raum
habe kennenlernen dürfen und das witzige
dabei ist ja dass gerade dieses
Verhalten von Eltern oft kritisiert wird
von denen die es eigentlich die ganze
Zeit machen oder ja also wir gehen davon
aus das ist ungefähr jedes vierte
Elternteil also wenn es wenn es eben
viele kritisieren D ist es den
tatsächlich nicht bewusst und das merke
ich auch immer wenn ich vorträgeeit dass
danach immer Menschen kommen die dann
beschreiben wie sie ihre Kinder erziehen
und sich gleichzeitig aber nicht als
Helikopter oder rasenmeh ettern sehen
aber genau das gerade beschreiben also
allein schon dass sie sich so viel
Sorgen und Gedanken machen allein wie
sie das beschreiben was sie dort machen
da merke ich schon wie unfassbar viel
Zeit die mit den Kindern verbringen was
im ersten Moment schön ist aber auf der
anderen Seite weiß ich sich auch als das
aus Folge Kinder dadurch immer weniger
Rückzugsräume haben immer weniger
abgrenzungsräume und dass die Eltern hat
auch immer mehr diese Jugendräume
mitbespielen und das ist glaube ich
vielen gar nicht bewusst ja Stichwort
rasenmähereltern du hast das Wort gerade
erwähnt helikoptereltern das ist so ein
so ein Schlagwort was man viel in der
Presse liest du sprichst auch von den
rasenmereltern und den qualleneltern das
fand ich auch ganz interessant was was
zeichnet die denn aus ich spreche auch
von
kampfhubschaubereltern das sind Eltern
die sofort losschießen wenn man was
gegen ihr Kind sagte die sofort mit dem
Rechtsanwalt trohen die rasenm Eltern
sind Eltern die im vorf versuchen alles
zu wegzumind mit dem Kind er gar nichts
passiert damit es erst gar nicht
stolpern kann dasind Eltern die sagen oh
in der Schule ist es das der
Migrationsanteil so hoch ich bring mein
Kind lieber auf eine andere Schule wenn
man das sich mal vorstellt das ist aber
die Lebenswirklichkeit in der die Jungen
groß werden und jetzt versuche ich diese
Lebenswirklichkeit künstlich
darzustellen und dadurch trainiere ich
ja die Kinder nicht mehr quasi für diese
normale Lebenswirklichkeit sondern für
für eine scheinlebenswirklichkeit und
haben sie dann auch später schwerer
quasi diese andere Wirklichkeit
kennenzulernen also wenn ich immer
Vorfeld schon alles unterminier an
Erfahrungs Möglichkeiten die eben Kinder
haben könnten und da eben wieder viel
abnehmen dadurch entwickeln natürlich
Kinder viel weniger auch coping also
Bewältigungsstrategien um bestimmten
Schwierigkeiten e selber klarzukommen
diese Lebenswelt der Kinder von der du
gerade gesprochen hast viele kennen die
ja gar nicht viele Reden über die gen ja
die sind faul die wollen nicht arbeiten
die können nichts mehr die die sind
fürch unfähig zum leben aber die haben
ja auch wirklich eine Lebenswelt die
sehr herausfordernd ist im Vergleich zu
der in der wir aufgewachsen sind oder ja
es ist vor allem im wie wir Eingang
sagten anders das heißt also ich kann
mir Hal einfach sehr viel aussuchen und
immer wenn ich mir sehr viel aussuchen
kann steigt auf der einen Seite mein
Anspruch aber ich bin auch weniger
glücklich mit dem was ich dann da
bekomme also wenn ich eine riesen Range
habe von von 100 bis 1000 verschiedene
Möglichkeiten dann bin ich mit der einen
Sache die ich dann bekomme erstmal nicht
glücklich früher war es ein bisschen
anders früher wenn man auch auf dem
Arbeitsmarkt kam gab es eine unglaublich
hohe Konkurrenz wenn ich dann den
Arbeitsplatz bekommen habe war ich einer
der seltenen den die eben diese Chance
hatte also war der Arbeitsplatz
unglaublich viel wert ich hielt daran
fest ich war dankbar und habe mich am
Ende über die Arbeit auch identifiziert
diese möglichkeits Wirklichkeit haben
jetzt die Jungen nicht mehr weil die es
eben ganz anders vorfinden ich kann mir
den Arbeitsplatz mehr oder weniger
aussuchen dadurch ist es schon entwertet
wenn irgendwas nicht funktioniert helfen
meine Eltern das heißt es gibt ganz ganz
wenig Möglichkeiten Räume wo ich auf
dich wirklich stolz sein kann an den ich
Reifen kann wo ich selber was geleistet
habe wo ich zurückblicken kann die wir
auch dann ja so resilienzinseln sind wo
ich mich immer wieder flüchten kann wenn
es mal schwieriger wird weil ich weiß
ich habe bestimmte Dinge selber halt
schon mal gemeistert das gibt es viel
weniger und deswegen ist da auch eine
ganz andere ja herrsch eine ganz an die
Wahrnehmung vor und macht es jetzt den
heutigen Heranwachsenden nicht einfacher
durch die Welt zu gehen also es wird
komplexer aber dadurch dass wir auch
immer mehr Möglichkeiten haben äh werden
wir auch am Ende des Tages unglücklicher
und dieses Vorurteil früher war alles
besser ist ja so ein Satz den gerade die
älteren also jetzt nicht unbedingt wir
wir beide sind gen x Generation X wir
sind sehr sehr gute Generation ja wir
sind die beste wir sind die beste
Generation wir machen tolle Podcasts wo
die Menschen viel lernen können aber
dieses früher war alles besser das
hatört man ja vor allem aktuell von
dieser Boomer Generation die ja jetzt
viel auch noch in den Chefetagen sitzt
aber das stimmt ja gar nicht nee das
hört man eigentlich immer von Menschen
ich würde das gar nicht an der
Generation ausmachen sondern jetzt am
Alter das gewissen Alter war Halit aus
deren Sicht früher alles besser und wenn
dem so wä dann lass uns doch bitte alle
nach früher gehen und wenn dem so wä
dann seid doch ihr Elteren schuld dass
wir dieses früher verlassen haben also
da beschreibe ich tatsächlich ein ganzes
Kapitel was das denn bedeutet mit der
Zeitwahrnehmung und mit diesem früher
war alles besser und warum das so ist
und warum wir das so empfinden es hilft
aber nicht weil es ja eigentlich
kontrafaktisch ist wir können es ja
nicht ändern also ist eigentlich eher
die die Frage age ja wo ist denn dieser
nullzeitpunkt ich denke mal ich habe
auch in dem im Buch beschrieben dieses
Thema make America great again von von
Donald Trump das war denens Logen wann
war denn America greatate und was war da
und wieso können wir da nicht einfach
hin weil wenn wenn wir diesen Zeitpunkt
hätten ich stell jetzt immer so Lineale
Grafik vor wir gehen einfach nur wieder
zurück zum Nullpunkt wo alles halt
einfach absolut creaftigkeit war dann
lass uns doch dahingehen und dann merkt
man schnell das hat's nie gegeben weil
unsere Welt ist heute natürlich
wesentlich besser früher war sonst wären
wir da nicht hingegangen also keiner
will mehr zurück natürlich ist die
Digitalisierung diese große Auswahl hat
riesen Nachteil hab auch unglaubliche
Vorteile sonst würden wir das ja nicht
permanent auch wahrnehmen wollen
das das macht so keinen Sinn und ich
merk dann wenn man auch mit Eltern
spricht die nehmen das ja nur partiell
raus die sitzen ja auch am Handy oder
nutzen ja auch bestimmte Dinge
gleichzeitigen sagen sie wie schön das
alles früher war na ja aber da musst du
halt die ganze Geschichte mitnehmen das
stimmt allerdings also du besib sch auch
so so schön und das hat mich wirklich
sehr beeindruckt den generationkonflikt
in der Antike ja zwischen Sokrates und
seinen Schülern so alt ist der praktisch
schon ja eigentlich ist er fast schon so
alt wie die Schrift weil seitdem wissen
wir dass es sowas gab es gab es auch
schon noch noch früher ne soum alten
Babylon und das bedeutet auch dass das
immer normal war es war völlig normal
dass wir einen Konflikt hatten und heute
sterilisieren wir extrem hochen Gottes
Generation Konflikt und was ist mit den
jungen los das ist normal dass ältere
Menschen sich über jüngere aufregen das
gehört eigentlich zum
ter werden mehr oder weniger auch dazu
was aber jetzt natürlich anders ist du
hast es schon angesprochen die
Digitalisierung so einen Sprung zwischen
den Generationen wie wir denn jetzt in
den letzten 20 30 Jahren hatten sowas
gab es eigentlich in der
Menschheitsgeschichte in der
Geschwindigkeit nicht zwischen wenigen
Generationen das ist natür sagen was was
wir die letzten drei Jahre hatten also
wenn man da mal sehen sind viele Dinge
die jetzt exponenziell ansteigen allein
durch die KI ch DPD und und und so
weiter haben wir einen
Entwicklungssprung gemacht der glaube
ich viele noch gar nicht verinnerlicht
haben was da alles so passiert ja ja und
du sagst ja auch auch dieses früher war
alles besser das analoge denken was du
und ich ja auch noch irgendwie gelernt
haben das ist für die Generation die
aktuell am Drücker ist und für vor allem
auch für die die nachkommt diese ominöse
Generation Alpha die jetzt auf die Welt
kommt das ist ja nicht existent das
haben die nie kennengelernt und werden
sie auch nie kennenlernen genau bei uns
Welt auch nicht me so sein wird also die
technischen Räume oder Digitalisierung
wird immer mehr Raum einnehmen und
dadurch wird es auch immer weniger
Bespielung der analogen Welt geben das
heißt also das wird in Zukunft für
Kinder völlig normal sein sich digital
kennenzulernen digitale Freunde zu haben
mit den ich mich nie analog Treff aber
auch Bots zu folgen künstlich generierte
influencer zu folgen all das wird immer
normaler und dadurch werden auch die
auch die Algorithmen werden immer feiner
und genauer und können mir mir jetzt
schon Dinge sagen die ich noch gar nicht
weiß dass ich die möchte aber mit einer
hohen Trefferwahrscheinlichkeit mir aber
auch etwas vorgeben weil was ich
tatsächlich nächste Woche dann auch
essen oder trinken werde also so solche
Möglichkeiten gibt es und das ändert
natürlich extrem viel es verändert vor
allem sehr viel an eigenen
Entscheidungsmöglichkeiten
anentscheidungsräume weil die mir sehr
stark abgenommen werden und an der
Lustbefriedigung das heißt also ich kann
ja alles im HIER und JETZT SOFORT
befriedigen ja das ist der eine Punkt
der andere Punkt ist finde ich und das
schaffst du ganz gut auch in deinem Buch
und in deinen vorherigen Büchern man
muss auch dann Verständnis haben dieses
von oben herab ja der hängt ja ein
ganzen Tag am Handy und in seinen
sozialen Netzwerken rum wenn wir mit 14
15 das gehabt hätten hätten wir es
wahrscheinlich genauso gemacht richtig
richtig vielleicht noch mal dazu wir
haben vielleicht zu viel fngesehen aus
der Sicht unserer Eltern weil als die
Kinder waren da hat der Fernseher zum
Hochladen länger gebraucht dass das
Ganze Fernsehprogramm am Tag war dass so
eine Zeit hatten ja noch manche Elteren
äh wir waren wahrscheinlich zu lange im
Fernseher aber es ist noch was passiert
wir hatten keine Eltern die gesagt haben
wow mein Kind hängt 8 Stunden am Tag am
Fernseher der ist bestimmt technisch
versiert der weiß wie ein Fernseher geht
weil die Fernbedienung nutzen kann aber
heutige Eltern sagen mein Kind delt zwar
ein ganzen Tag ist aber technisch total
fit und da wird was reininterpretiert
was gar nicht da ist also wir haben
tatsächlich auch eine immer eine
gleichzeitige Bewunderung dabei also man
schimpft mein Handy mein Kind ist so
lange am Handy gleichzeitig Sorge ich
auch dafür dass mein Kind permanent am
Handy ist ich kauf ich organisier ich
übernehm es und bewunder es auch noch
dafür und stalks auch noch auf tiktok
was es da für witzige tän macht das ist
neu das ist neu und die Kinder die ja
normalerweise früher rebelliert haben
gegen die Eltern rebellieren auch gar
nicht mehr so stark gegen ihre
Elterngeneration das zeichnet ja auch
diese aktuelle Generation aus oder
absolut weil es auch die Eltern für
unmöglichen wenn es die Eltern mit auf
de capit bra Konzert gehen dann gibt es
halt einfach auch keine rebellischen
Möglichkeiten mehr und das sorgt auch
dafür dass Kinder weniger Rückzugsräume
haben oder auch
Entwicklungsmöglichkeiten weil die
Eltern das halt sehr stark unterminieren
und da müssen wir alle schauen wollen
mir sowas ist es sinnig oder ist es
nicht auch mal okay dass Kinder
Geheimnisse haben und auch mal die
Eltern blöd finden dürfen absolut das
ist ja jetzt alles ein Phänomen was
diese Generation Z und du analysierst ja
auch hier die Jugendlichen in
Deutschland und den Arbeitsmarkt hier
betrifft ein kurzen Exkurs können wir
machen weil du hast auch ein Kapitel
dazu wie es in anderen Ländern auf der
Welt aussieht da ist es ja nicht ganz
genauso wie bei uns ja genau also wir
untersuchen ja das auch weltweit das
Phänomen weil muss ich das so vorstellen
die digitalen Brüche bei uns sind
geringer also es sind ja alle permanent
am Handy aber es gibt so Länder z.B hab
wir es in Pakistan untersucht in
Pakistan die sind jetzt keine nicht so
sehr auf Instagram aber auf tiktok die
jungen Leute und die wollen alle tiktok
Stars werden und da gibt es auch sehr
viele auch Menschen die z.B aus
ärmlichen Verhältnissen kommen die über
paar witzige tiktok Videos plötzlich
Millionäre geworden sind und das
suggeriert natürlich einen dass du es
auch werden kannst und das ist eine Welt
die den Elteren gar nicht zugänglich ist
weil in Pakistan als Beispiel die
älteren Menschen noch monokrone Handys
haben also die halt ne die sie von
früher die SMS schicken können und mir
halt nicht die könnenam gar nicht ins
Netz und die Jüngeren hat aber alle eben
Smartphones besitzen mit denen Sie im
Netz agieren und wir z.B in dem Land
ungefähr die Hälfte der Menschen äm ä
gehört der Generation Z an und alle
anderen Generationen teilen sich dann
die restlichen 50% auf das ist ganz
spannend das haben wir eben untersucht
wie das wahrgenommen wird und das
tatsächlich eine komplett für die
älteren Menschen nicht nahbare Welt die
da die Jüngeren sind die die die
präsentieren sie da Mini Rock tanzen
darum und so und so weiter und das in so
einem konservativen Land das wird
natürlich in Zukunft sehr viel verändern
das heißt also wird ein Einfluss haben
auf die Kultur auf die Religion das wir
wir sehen wir haben auch Ruanda
untersucht weil da die Genen oder
Generation Z die erste Generation ist
die quasi ohne Holocaust Vergangenheit
aufgewachsen ist die hatten ja diese
tutzi und Hutu Geschichte das waren
deren Eltern die tatsächlich eher
rassistisch waren und die Kinderheit gar
nichts die die haben das nicht und da
gibt's auch einen riesen Bruch das war
auch spannend zu sehen weil dort die
Kinder auch richtig Lust haben was zu
bewegen an liebsten 60 Stunden arbeiten
um einfach richtig hier was
voranzutreiben weil die jetzt eine
Chance weil dases Land gerade am am
boomen ist wir sehen in Spanien eine
Entwicklung wo jüngere jetzt versuchen
loszulegen und so weiter und da können
wir tatsächlich paar Beispiel
abschneiden weil dort was passiert was
bei uns eben nicht passiert nämlich die
Jungen werden nicht so ein Stück die
machen selber die die werden nicht so
hingetragen und wenn ich hingetragen
werde werde ich halt einfach bequemer
das müssen wir einfach wissen aber das
nicht unbedingt der Schut der dann
bequem wird sondern auch der der das
ermöglicht dass alles bequemer wird also
wir sagen wenn wir jetzt über vier Tage
Woche diskutieren dann dürfen uns auch
nicht wundern dass der jemand kommt und
sagt er möchte eine vier Tage Woche
Wahrnehmen der ist dann jetzt nicht
unbedingt fauler sondern wir ermöglichen
eine Faulheit so und wie so soll der
fünf Tage dann arbeiten wenn auch vier
quasi für ihn möglich sind das Beispiel
und wir können wahrscheinlich nicht
erwarten dass der irgendwann dann wieder
mal aufstockt weil der ja Arbeitswelt
nie anders kennengelernt hat all diese
Dinge müssen wir halt mit
berücksichtigen genau und das müssen
auch und jetzt komm mal wieder aufs
Thema arbeiten Arbeitsplätze
Fachkräftemangel was die Arbeitgeber und
geberinnen berücksichtigen müssen die ja
noch in dieser alten Arbeitswelt oft im
Kopf gefangen sind ich in meiner denke
teilweise auch noch weil als ich vor
über 20 Jahren mit dem Volontariat
angefangen habe oder mich beworben habe
da hieß es noch ja ja Wartezeit 3 vi
Jahre und wir haben so viele Bewerber
und heute suchen Unternehmen oft
händeringend gute Bewerber und
Bewerberinnen und es ist mehr so dass
der Arbeitgeber sich beim Arbeitnehmer
bewerben muss genau und sobald wir eben
so eine Veränderung haben bin ich ja
kein Arbeitnehmer mehr sondern Kunde und
der Kunde ist König und wenn ich als
König kommen dann ist das mein neues
Königsreich das ist kein Arbeitsplatz
ich bin jetzt nicht der Sklave sondern
ich bin der eigentlich der die Peitsche
hält also wir haben tatsächlich so eine
so eine Umkehr und wenn ich jetzt noch
den königheit anfütter mit allen
möglichen inzentivs und bespaßungen dann
werde ich ja nicht einmal glücklich
sondern das ist selbstverständlich zudem
weiß ich ja das wird jetzt jedben
Angeboten der hier anfängt und die
müssen es ziemlich nötig haben also
genau das passiert D sagen mir immer
Unternehmer ja wenn wir es nicht machen
kriegen wir den nicht und dann sage ich
also wollt ihr wirklich jemanden haben
der nur wegen den Incentives kommt
glaubt ihr das ist jemand der euer Team
voranbringt der kein Unfrieden schafft
mit den Elteren die das nie hatten und
der richtig Lust hat hier zu arbeiten
oder sollen wir eigentlich wieder
schauen dass wir die Arbeit im
Mittelpunkt stellen wenn es auch um
Arbeit geht und was viele vergessen ist
einfach der soziographische Wandel
bedeutet wir haben einfach diese
Fachkräfte nicht mehr wir sind auch
nicht so interessant als Einw ungsland
die topfchkräfte zu bekommen wir
bekommen eher Leute die jetzt z.B aus
anderen Gründen ihr Land verlassen aber
wirkomen jetzt nicht so die spitzenärzte
oder wie auch immer oder
spitzentechniker DAF unser Land einfach
har zu bürokratisch Deutsch ist nicht
unbedingt die die einfachste Sprache um
daranzukommen und wir erkennen ja viele
Abschlüsse nicht an das erschwert das
natürlich auch für Spitzen Arbeiter zu
uns zu kommen also müssen wir jetzt mit
dem dealen was eben da ist und das
bedeutet am Ende dass wir halt einfach
weniger bekommen ich kriege halt nicht
mehr 100 Bewerber sondern vielleicht nur
noch fünf also muss ich von vorne rein
nicht mehr auf Quantität achten sondern
auf Qualität und dann lade ich halt
nicht wie früher Hal immer vier sechs
oder acht Leute zum forschangsgespel kan
sondern nur zwei und dafür nehme ich mir
aber einen halben Tag Zeit pro Person
und schau mir genau an was da kommt und
wenn die Person gut ist dann mache ich
die maximale Mühe aber ich mache das
nicht mehr dass ich Sachen verschenke es
sagen auch uns die Jüngeren permanent am
wichtigsten ist mir eigentlich dass sie
im Vorgesetzten haben Ausbilder z.B der
für mich da ist der mir das zeigt der
mich erklärt der für mich nahbar ist der
so eine Art Satz von mir ist
ich brauche diese GTIs gar nicht weil
die sowieso schon alle hab meinen Eltern
viele Unternehmen die sagen okay unser
Arzt B den zah Führerschein das haben
wirmer untersucht dann sagen uns die
auszubilden ob das jetzt die Eltern S
oder Unternehmen ist mir herzlich egal
es geht i tatsächlich um andere Dinge
und ich finde das sind wir auch viel
besser und wir müssen halt wieder
schauen dass wir dort eine vorbildsrolle
einnehmen und wir müssen halt schauen
dass Vorgesetzte tatsächlich Vorgesetzte
sind wir kommen auch aus einer Zeit wo
früher immer ja ich sag mal der älteste
wird dann der der Leiter oder der beste
Verkäufer wird Verkaufsleiter das
funktioniert heute nicht mehr also heute
musst du leiten können heute musst du
auch diese Diversität spielen können
auch von verschiedenen Generationen und
du musst natürlich auch die jungen
verstehen und die mitdem und begeistern
können und wenn du das nicht kannst dann
bist du halt einfach auch nicht mehr als
Leiter geeignet also wir müssen auch
manchmal die Realitäten mehr wahrnehmen
also wir träumen da immer noch von
früher und dass das nicht mehr gibt ist
es tatsächlich verschwendete Energie ja
die Hierarchien die verändern sich
darüber sprechen wir gleich noch mal wir
machen jetzt eine ganz kurze
Zwischenpause hör natürlich nicht auf zu
reden bei fangen wir an gibt's in der
Mitte immer ein kleines Ying und Yang
also das kennst der vielleicht aus
anderen Podcasts ich gebe dir zwei
Begriffe du darfst dich für einen den
anderen beide oder keinen entscheiden
darfst auch sagen warum musst aber nicht
bist du bereit Rüdiger sowas von okay es
geht los Studium oder Ausbildung B für
mich oder für für die anderen was ist
dein Impuls ich habe mich für Studium
entschieden weil ich gerne
wissenschaftlich agieren will ich sehe
aber heute Ausbildung als viel wichtiger
an als früher weil wir sehr stark im
abstrakten agieren wir sind sehr viel in
der digitalen Welt und eine Ausbildung
wo ich physisch etwas erstell von 0 auf
100 etwas kreativ tätig mache also mit
meinen Händen wird immer wichtiger ja
finde ich gut das nächste learning by
doing oder vorher schlau machen das
kommt auf die Thematik drauf an aber es
gibt halt Leute die sehr lang sich
vorher schlau machen und immer und da
gar nicht mehr rauskommen weil sie
denken es gibt noch irgendwas und es
gibt eben Leute die es sofort loslegen
und dann jedes Mal also da muss man auch
mal halten also da würde ich mich für
beides entscheiden Psychologie oder
Philosophie
Psychologie forschen oder
Lehren forschen und die Zeitreise
vorwärts oder rückwärts ha es kommt draf
an wie weit ne da den das immer wenn ich
jetzt ja ja ja ja also denke immer wenn
ich jetzt 20 000 Jahre zurück gib da
gab's bestimmt Krankheiten die es heute
nicht mehr gibt da bin ich nicht immun
in der Zukunft werde ich wahrscheinlich
jetzt se keine Ahnung in 40 Jahren gar
nicht wissen wie man sich bewegt
also würde ich tatsächlich beides
ausschlagen wenn ich wenn ich dürfte
okay im Hier und Jetzt bleiben ja
unterwegs oder ankommen unterwegs und
das letzte Ikea oder McDonald's jetzt
bezogen auf den Hotdog und Burger oder
z.B oder auch bezogen auf die
Unternehmensphilosophie beschreibbe ich
auch mein Buch die beiden genau
m ich bin jetzt kein Fan von beiden
Konzepten muss ich ehrlich sagen also
wenn ich bei ik was kauft ich habe nie
kapiert wie man das zusammenbaut ich
fand die Anleitung nie gut nee würde ich
auch beides nee wieder zurück zur
Zeitreise da gehen wir zurück zur
Zeitreise und das war's auch schon mit
dem Ying und Yang und die beiden habe
ich jetzt ans Ende genommen weil du die
eben wie du gerade gesagt hast auch in
deinem Buch erwähnst und die stehen für
eine neue Welt der effizien für neue
Werte in der Arbeitswelt du beschreibst
die
McDonaldisierung der Arbeitswelt was
genau bedeutet das denn eigentlich ja
tatsächlich dass wir immer mehr
Effizienz reinbringen wollen in
bestimmte Thematiken und da bleiben halt
bestimmte Themen auf der Strecke und das
müssen wir halt auch mit berücksichtigen
wenn man so wollen es sind auch viele
Dinge die aus Amerika kommen die
schwappen halt auch zu uns rüber das
sehen wir halt auch das ä erleichtert es
uns auch teilweise wir schauen auch in
Amerika was da so passiert und wir
analysieren immer was davon jetzt bei
uns so ankommt und das nutzen wir um
schneller zu sein bei uns in der
Forschung da geht's ja auch ein bisschen
darum um so eine Werteverschiebung was
gestern Leistung und Erfolg war wird
heute ganz anders gedeutet als als als
früher du gibst ja auch in deinem Buch
so wunderbare Charakterisierungen der
verschiedenen arbeitstypen die aktuell
so zusammenarbeiten in der Firma es sind
ja nicht nur die Boomer und die
Generation Z dazwischen sind ja ganz
ganz viele du gibst den so Namen Kurt
Philip Sandra Neele z.B verschiedene
Rollen die in so einer Arbeitsumgebung
inne gehabt werden und am Ende
beschreibst du ja auch so ein bisschen
wie die in so einem Theaterstück
eigentlich miteinander interagieren
müssen ist das so ein bisschen
wie wir die zukünftige Arbeit in der
Firma organisieren müssen wirklich dass
wir ja uns dieser Rollen einfach
bewusster werden müssen ja also das ein
Konzept von Irwin gman das ein Soziologe
der davon ausgeht dass wir alle in
irgendeiner Form permanent Rollen
spielen mal die Rolle des Vaters des
Autors des Arbeitgebers des Kunden und
so weiter und in manchmal gehen wir eine
Rolle gut auf manchmal nicht manchmal
spielen wir auch eine Doppelrolle etc pp
dadurch dass jetzt der Arbeitsmarkt
ebeno ist wie wir ih eben wahrnehmen
werden wir jetzt plötzlich mit
Persönlichkeiten konfrontiert die wir
früher in dem Fall so noch nicht so auf
dem Schirm hatten ich will mal sagen
wenn sich jemand bei mir beworben hat
mit sieben rechtschefffehler dann habe
ich den gar nicht erst eingeladen heute
wenn sich Hal so wenig bewerben dann ist
der Halt für mich sichtbarer ich nehme
den wahr es haben sich nur viel beworben
und da ist der halt sichtbarer ich kann
jetzt keine Rückschlüsse ziehen darauf
dass keiner me der Generation Z nicht
mehr lesen schreiben kann die gab's
nämlich vorher auch die waren aber nicht
sichtbar die waren so waren sofort weg
ne vom vom Stapel und die werden halt
jetzt visibler das heißt also die Leute
haben jetzt mehr Chance ihre
Persönlichkeit auch auszuleben und ich
beschreibe am Schluss des Buchs so eine
Art Theaterstück was passiert wenn die
alle auf eine einsame Insel landen und
so weiter und man merkt sehr schnell das
funktioniert nicht das Theaterstück
macht auch keinen Spaß das das ist
einfach entweder macht man sich lustig
oder man merkt dass es halt einfach
nicht mehr zusammenpasst und ich glaube
das müssen wir auch akzeptieren dass man
eben das nicht alle mit ein können auch
das ist so ein Thema was ich da einfach
mit beleuchten wollte ja und du sagst ja
auch new work ist ja so ein Begriff der
bei dir auch oft vorkommt aber das ist
ja eigentlich auch ein sehr flexibler
Begriff du sagst man muss die Arbeit so
gestalten dass sie zur jeweiligen Zeit
passt also das ist nichts feststehendes
eigentlich mhm es geht zurück auf dem
Konzept ist wirklich altes das noch aus
dem Kalten Krieg kommt aus den 70ern und
die Idee ist halt einfach eine Arbe die
ich wirklich wirklich will ne also also
dies ist wirklich wirklich will und das
hat erstmal gar nichts mit Remote zu tun
mit flachen Hierarchien oder was die
Leute immer denken sondern tatsächlich
ist new workk etwas was der Genc und das
was wir alles gemessen haben eigentlich
komplett konträr gegenüber steht das ist
glaube ich vien gar nicht bewusst das
klingt halt für die meisten new aber
eigentlich ist es genau das was eher für
die mittelalteren ganz gut passen würde
aber für die Jüngeren überhaupt nicht
die brauchen eher einen strukturierteren
Ablauf eher kleinere Gruppen müssen eher
an der Hand mitgenommen werden und das
das versuche ich zu beleuchten das das
kommt tatsächlich oft vor weil das eben
so ein Schlagwort ist genauso wie wuka
und Bunny und so weiter das erkläre ich
dann auch das sind eigentlich alles sehr
alte Konzepte die jetzt teilweise sogar
aus dem Militär kommen die Klingen
vielleicht immer fancy aber ich kann mit
solchen Akronymen jetzt nicht plötzlich
die Arbeitswelt so darstellen dass es
Beit der jüngeren passt das muss man
einfach auch sehen ja du sagst ja
Hierarchie und Führung das muss neu
überdacht werden die Generation Z du
hast es gerade angesprochen die will
Freiheiten aber sie braucht Strukturen
Zitat wie nie eine Generation vor ihr ja
richtig das hört sich dann auch immer
für uns aus unserer Perspektive so
widersprüchlich an weil für uns eben
Strukturen eben genau das Gegenteil ist
von von von Freiheit oder von freig
aber da muss man verstehen also die
möchten auf jeden Fall ein sehr
strukturiertes Onboarding ein Stück bei
an der an der Hand genommen werden aber
dann eben z.B in der Projektarbeit frei
über Dinge zu bestimmen die sie aber
können Dinge die sie nicht können da
brauchen sie immer ein Team dabei und so
weiter und Strukturen sind einfach
einfacher für Menschen die jetzt einfach
in dieser grauonenwelt weniger groß
geworden sind weil in der digitalen Welt
alles ein bisschen vorhersagbar und
bestimmbarer ist fehlt das den halt sehr
stark in der analogen Welt oder der
Arbeitswelt ja du sagst ja und ich
glaube auch Kommunikation also wie in
einem Theaterstück was dann vielleicht
funktioniert ist auch so ein bisschen
der Schlüssel du bringst ja auch den
Begriff vom reverse Mentoring mit rein
also dass das in so einem Arbeitsumfeld
gerade für die verschiedenen
Generationen da so ein ja so ein so ein
Feedback space auch ganz wichtig ist
absolut also was ich einfach will mit
reverse maning ist dass die älteren mal
lernen wie die Jüngeren die Welt
wahrnehmen und zwar ohne Wertung das
heißt ich höre einfach mal am Ende der
Woche zu wie die Person die Woche
wahrgenommen hat ich kann es auch am
Ende des Tages machen und einfach um zu
lernen wie die Person die Dinge
wahrnimmt nicht um zu sagen junge du
hast Recht oder Mädchen das was du sagst
stimmt nein sonder einfach um zu lernen
wie die die Menschen Welt wahrnehmen und
dann möchte ich aber auch umgekehrt das
machen wir bei uns auch im Institut dann
beschreibe ich wie ich die Welt
wahrgenommen habe oder diesen Tag und
wir einigen uns dass das wenn es zu
konträr ist dass wir vielleicht
irgendwie schnittschwellen versuchen
rauszufinden aber ich will nicht meine
Wirklichkeit den Jungen aufoktorieren
und ich möchte aber auch nicht dass
jungen das Gefühl haben dass ihre
Wirklichkeit tatsächlich mehr an der
Realität ist als meine weil ich hat auch
schon längere Zeit arbeite und das das
hilft ganz gut einfach mal zuzuhören
ohne Wertung und das ist ganz spannend
was da wirklich kommt also ist wirklich
spannend das machen wir ganz oft was da
so kommt und da kann man wirklich nur
lernen ja vielleicht was was was welche
die zuhören jetzt vielleicht auch mal in
ihr eigenes Unternehmen transportieren
können und dann geht's jetzt zum Schluss
auch noch mal ganz kurz um diesen
Begriff der Leistung das ist ja sowas
was gerade jetzt deine und meine
Elterngeneration vielleicht auch sehr
geprägt hat man muss was leisten im
Leben man muss es zu was bringen dieser
Begriff der Leistung der wird ja mit der
Generation Z überhaupt nicht mehr
assoziiert von den meisten Menschen sie
wollen ja in unseren Augen nur noch faul
sein aber du sagst Leistung muss einfach
umdefiniert werden ist ein ganz bunter
Begriff der einfach eben sich auch
verändert hat ja ich glaube nicht dass
die passiv faul sein wollen sondern die
haben halt einfach die Möglichkeit sich
den Arbeitsplatz auszusuchen und
ich habe Hal einfach andere Ziele jetzt
nemen wir mal an ich bin jetzt ein
chensaler der in München wohnt und ich
weiß also München Mitte jetzt als
Beispiel und ich weiß dass ich
irgendwann mal das Haus oder die Häuser
meiner Eltern erben wird das heißt ich
bin eigentlich latenter Millionär so
oder ich bin jetzt ein genenaler der in
München wohnt und nichts erben wird ich
werde mir in meiner Heimatstadt nie ein
Haus leisten können mit dem Gehalt was
ich habe ich werde mir aber auch kein
Auto leisten können also langfristig gar
nichts aber kurzfristig habe ich doch
schon alles ich habe ein Handy das 900 €
kostet ich habe eine SmartWatch die 400
€ kostet ich habe schon mal Fernreisen
gemacht was bitte ändert eigentlich
dieser Lohn an meinem iszustand ich
wohne noch bei meinen Eltern ich habe
schon alle Reisen gemacht äh da passiert
nicht mehr so viel und langfristige
Ziele sind halt außer Sichtweite so das
müssen wir halt mit berücksichtigen und
wenn wir jetzt z.B über Abschaffung der
Bundesjugendspiele sprechen abschaffen
über Spielergebnisse dann dürfen wir uns
auch nicht wundern dass auf der anderen
Seite halt Leistung so negativ
konnotiert wird dass junge Menschen
sagen das ist einfach nicht gut und ich
sehe jetzt dass die Eltern Burnout haben
und jetzt passiert folgendes jetzt wird
es ja immer umgedeutet das heißt also
ich rede jetzt den Leistungsgedanken der
Elteren schlecht und sag jetzt dadurch
schütze ich mich um meine meiner
psycheer und jetzt passiert was ganz
spannendes jetzt gehe ich mit dem
Negativ Gedanken plötzlich in die Arbeit
das heißt also ich gehe jetzt da so rein
und sag Gott des W ich wieder nicht bnup
bekommen was übrigens in den meisten
Fällen lavierte Depression ist auf jeden
Fall gehen wir negativ Gedanken dran was
steht mir zu meiner Freizeit um 17 Uhr
ist Feierabend danach möchte ich nichts
mehr machen das heißt ich gehe auch
pünktlich und sobald ich das nicht gehe
passiert etwas also ich habe immer
diesen Blick auf das Negative und
dadurch werde ich erstmal unglücklicher
ich nehme Symptome wie z.B jetzt
Stressempfinden viel intensiver war es
für mich gibt's dann plötzlich nur noch
negativen Stress also Stress ist dann
per se was Schlechtes ich nehme meine
Krankheiten intensiver W ich aggraviere
vielleicht in ein anderen Symptom und
das führt natürlich am Ende des Tages
dass ich viel unglücklicher bin und viel
weniger mache aber das Gefühl habe viel
viel mehr zu machen als ich müsste das
war bei den älteren halt leichter weil W
wer viel Arbeit das ist war linear das
konnte man abschauen man könnte das
machen man konnte sich dran halten aller
gab es auch ganz viele Eltern die hatt
einfach sich ein enormen Druck gegeben
haben die dann eben sich noch in die
Arbeit geschleppt haben mit Krankheit
die den Leistungsdruck hat einfach
ausgeblendet haben die dann auch
Langzeit Folgeschäden haben körperliche
das ist das eine Extrem aber ich finde
man muss nicht immer vom einen Extrem
ins andere Extrem überschwappen sondern
wir sollten wieder lernen so ein
gesunden Mittelweg zu gehen also ich
finde nicht das das eine genauso
schlecht oder gut wie das andere sondern
ich bed da eher für ein gesunden
Mittelweg wenn Arbeit per se krank macht
dann müsste das für alle noch mal
untersucht werden ob das sinnig ist
Arbeit macht jetzt erstmal Pers nicht
krank das das muss man auch dazu sagen
Leistung jetzt auch nicht und Stess
jetzt unbedingt auch nicht das müssen
wir halt einfach noch mal neu
kalibrieren wir dürfen es aber nicht
übertreiben ja und und du sagst ja auch
man muss eben im Team schauen dass die
Aufgaben so verteilt werden dass jeder
so seinen Platz findet und das ist eben
auch eine Herausforderung absolut dein
Buch bringt am Ende ja dieses
Theaterstück wir haben schon kurz drüber
geredet ist schon mal so eine Art Utopie
du sagst ja okay es funktioniert nicht
so ganz dann im Zusammenspiel aber am
Ende von fangen wir an fragen wir unsere
Expertinnen immer nach einer Vision für
die Zukunft und da denke ich mir auch
wenn du nicht in die Zeit vorreisen
möchtest wie du vorhin gesagt hast hast
du sicher eine was wünscht du dir denn
für die Zukunft wenn du sagst die
letzten 2 D Jahre war schon so eine
rasante Entwicklung in Sachen
Digitalisierung und Arbeitsmarkt was
wünscht du dir denn für unsere Welt in
den nächsten 10 Jahren sage ich mal also
ich wünsche mir ethk Konzepte für die KI
wo wir wissen okay wo sind die Grenzen
Chancen Riesen wie gehen wir damit um
dass wir das auch verstehen dann würde
ich mir wünschen dass
wir mehr mit klarnahen in Social Media
drin sind damit da einfach auch nicht so
viel Hass entstehen kann dass wir da
mehr achten dass wir einfach auch dieses
ganzen Thema Rassismus und so weiter
alles was jetzt im Netz eben stattfindet
dass wir das einfach rausbekommen weil
das eben Leute genauso verletzt wie in
der analogen Welt dass das den Leuten
Hal einfach bewusster ist und ich
wünsche mir ein größeres Verständnis
fürüinander
das würde ich mir wünschen und äh dass
man vielleicht so ein Stück mehr die
Wertung rausnimmt aus all dem ganzen und
dass wir wieder versuchen gemeinsam
voranzugehen und dass wir vor allem in
Deutschland wieder mehr Zuversicht
bekommen also ein bisschen raus aus
dieser negativen Sichtweise sondern mehr
Zuversicht wo wir ältern natürlich auch
den jüngeren geben müssen aber wo wir
auch das Gefühl haben wir können un auf
die Jünger mehr verlassen also dass es
da mehr ein Zusammenspiel gibt das W
jetzt meine Version oder Vision sehr
sehr schöne Vision und damit die wahr
wird hast Du vielleicht am Ende noch
zwei kurze Tipps für uns alle
irgendwelche kleinig
die jeder einfach heute schon umsetzen
kann für ein besseres Morgen für alle ja
ich würde mir wünschen dass mir Leute
ernster nehmen in Sinne von wirklich
ernster nehmen das heißt wenn da jemand
20 ist dann ist der 20 der ist nicht 40
und der ist auch nicht 15 sondern dass
ich einfach die Person ernst nehme und
zwar aus der Perspektive von der Person
die jetzt da bei mir am Arbeitsplatz
ankommt was die kann oder was sie auch
nicht kann das würde ich mir wünschen
und dass wir einfach ehrlicher
miteinander sind und klarer lernen zu
kommunizieren also dass wir tatsächlich
einfach auch das was wir wir sagen W
wieder lernen auch so darzustellen in
beiden Richtungen was wir machen und
dass wir den Jungen eine Chance geben
uns anzukommen und die Jüngeren aber
auch zu uns kommen also ich möchte nicht
dass wir die arbeitswten Jüngeren
reinpressen die müssen schon auch
ankommen wollen die müssen schon zu uns
kommen ich stell mir das vor wie so eine
Brücke und die müssen in meine
Arbeitsplatz kommen aber ich kann die ja
nicht zur zur zur Jagd treiben das muss
man halt auch sehen es gibt Hal einfach
Grenzen und das würde ich mir wünschen
ja ja und es wird auf jeden Fall
spannend weil die Generation Alpha die
wird gerade ade erst geboren ich denke
du wirst noch einige Jahre
weiterforschen ich bin sehr gespannt was
deine Erkenntnisse in den nächsten 10 20
30 Jahren dann sind danke dir Rüdiger
für das Gespräch sehr
gerne das war fangen wir an Ideen für
ein besseres Morgen wenn ihr neugierig
geworden seid und Lust habt auf mehr das
Buch von Rüdiger Maß heißt Generation
arbeitsunfähig wie uns die jungen
zwingen Arbeit und Gesellschaft jetzt
neu zu denken und es ist im
goldmannverlag erschienen
ich bin Christina Deininger und ich
freue mich dass ihr dabei wart ich hoffe
ihr habt was mitgenommen und fangt
vielleicht wirklich spätestens morgen an
was in eurem heute für unser aller
Zukunft zu verändern früher war eben
nicht alles besser es war einfach nur
anders denkt da ab und zu dran und
bleibt offen und im Austausch mit den
Menschen mit denen ihr zusammenarbeitet
wir freuen uns über eure Rückmeldung am
meisten natürlich über eine Bewertung
auf der podcastplattform eurer Wahl oder
per Mail an
[email protected] und jetzt
einfach abonnieren und keine Folge mehr
verpassen fangen wir
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quickently grar
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