Selbst gebackene Brötchen, irisches Steakfleisch und selbst gemachte Röstzwiebeln - dieser Burger ist echte Handarbeit! Doch weiß die Konkurrenz das zu würdigen?
„Mein Lokal, Dein Lokal“ stellt fünf sympathische Restaurantbesitzer mit ihren Lokalitäten vor und lässt diese gegeneinander antreten - aber nicht auf dem normalen Weg. Die Restaurantbesitzer lassen sich als Gast in vier weiteren Restaurants verwöhnen und nehmen die anderen Betriebe unter die Lupe. Im Gegenzug müssten Sie natürlich auch die anderen Teilnehmer für einen Besuch in Ihren Betrieb einchecken und Ihr Essen und Restaurant testen lassen. Wo der normale Gast in einem Restaurant vielleicht nur auf den vollen Teller achtet, wissen die Profis genau, worauf es ankommt: Geschmack, Service, Atmosphäre, Sauberkeit, ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich das Gesamtkonzept. Außerdem ist der Profikoch Mike Süsser mit an Bord und gibt seine Bewertung ab.
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Ob Sepps bayerisch-mediterraner Mix bei seinen Mitstreitern ankommt?
Die ziemlich bayerischen Händel-Sticks mit Kartoffelsalat gibt's für Helmut.
Die schon eher mediterranen Austernpilze vom Grill warten auf Jenny.
Richtig spanisch ist Stefans Tapas-Variation.
Und das Surf & Turf für Walter ist, naja, international.
Also, Walter, dein Teller macht uns neugierig.
Surf & Turf, was ist das eigentlich?
Das sind zwei Rinderfilet-Medaillons.
In der Mitte ein Langus-Medaillon.
Ist jetzt vielleicht um eine Minute oder zwei Minuten zu lang am Grillkling.
Das ist einen Tick zu weit.
Man sieht's an der Farbe.
Es ist nicht mehr so sehr rosa innen.
Außen, der Bereich war durch, aber das ist okay.
Bei der Languste sieht man, das ist, wenn man drauf hat,
da nix Glasiges zu sehen.
Die Qualität von der Languste hervorragend.
Da gibt's nichts zu bemängeln.
Rinderfilet auch alles.
Toll frische Ware.
Also, das ist absolut in Ordnung.
Frisch gekauft, zu lang gegart,
ein Trend, der sich bei den anderen bestätigt?
Ich hab die gegrillten Außenpilze mit Rosmarin, Knoblauch
und einer frischen Pesto dazu.
Schmeckt gut, also ein Top-Gericht.
Würde ich mir so noch mal bestellen.
Es ist total schön angerichtet.
Ich mag das, wenn frische Kräuter drauf sind.
Das Gericht war eine tolle Zutat, ein tolles Produkt.
Das war ein frischer Außenpilz.
Der war gegrillt, ein ganz einfaches Produkt.
So wie es die spanische oder die mediterranische Küche macht.
Mit frischen Zutaten ein leckeres Gericht zubereiten.
Helmuths Gericht hingegen hat bewusst nix Spanisches an sich.
Ich hab Hendl-Sticks bestellt mit Kartoffelsalat als Vorspeise.
Der Kartoffelsalat schmeckt sehr gut.
Er ist garantiert hausgemacht.
Er ist noch ein bisschen warm.
Sehr gut abgeschmeckt, kein scharfer Essig.
Er schmeckt sehr rund, ein bisschen süß-sauer.
Ist wunderbar.
Beim Hähnchen hätte ich mir gedacht,
dass es ein bisschen mehr Sticks wären und nicht ganz so dünn.
Er trocknet dann ein bisschen aus.
Er ist auch in diesem Teller etwas schwierig zu essen.
Weil man da drin schlecht schneiden kann.
Einen Stick hätte ich auf der Gabel spießen können und abbeißen.
Für 5,20 kann man eigentlich nicht meckern.
Würde ich mir wieder bestellen.
Mein 1. Gang läuft.
Ich hab Angst vor Stefan heute.
Er hat die spanische Tapas-Variation bestellt.
Er kennt sich aus in der spanischen Küche.
Da muss ich 100% abliefern bei ihm.
Sonst kriege ich eine niederschmetternde Kritik.
Sepp weiß, von wo ihm Gefahr droht und stapelt lieber von vornherein tief.
Zurecht?
Ich fange mit den Chiperonis an.
Die sind einwandfrei, knusprig, leicht gewürzt, nicht überwürzt.
Dann haben wir hier Pantomate.
Wir haben geröstetes Weißbrot gehabt.
Das war angenehm geröstet.
Hat eine leichte Färbung gehabt.
Schmeckt sehr gut.
Ist für mich auf den Punkt abgeschmeckt.
Kann ich nichts dagegen sagen.
War ausgezeichnet.
Bei den Schnitzelstreifen, die im Prinzip ordentlich gemacht sind,
die waren mir einen kleinen Tick zu trocken.
Die sind sehr dünn, waren ein bisschen übergegart.
Aber nicht so, dass man sie nicht essen möchte.
Dann komme ich zum letzten Punkt.
Das ist der Ziegenkäse im Serrano-Schinkenmantel.
Der ist wirklich gut gebraten.
Der ist ordentlich eingepackt.
Ist schön mit etwas Farbe gebraten.
Der Käse ist innen schön warm.
Sehr, sehr gut.
Ich wüsste nicht, was man besser machen sollte.
Glück gehabt, dieser Kelch ist an Sepp vorübergegangen.
Sein härtester Kritiker ist begeistert.
Meine Lieben, wie schaut es aus?
Die Teller sind leer.
War wahrscheinlich nicht schlecht.
Für mich war es nahe an der Perfektion.
Wir haben alle Komponenten sehr gut geschmeckt.
Nah an der Perfektion von Stefans Mund.
Das war Hammer.
Hätte ich nicht von ihm erwartet.
Ich dachte, jetzt zerlegt er mich.
Aber superhammer, da freue ich mich drüber.
Eine Kleinigkeit ist mir am Tisch aufgefallen, nicht am Teller.
Der Blick kommt irgendwann mal in die Richtung.
Da ist leider sehr viel ...
Ich hab vorher schon was rausgeholt.
Sehr viel Staub drinnen.
Stefan, das Problem ist das bei Bierdeckeln.
Bei uns in Bayern, du weißt das.
Die werden ausgepackt.
Das ist nicht Staub, das ist vom Bierdeckel.
Ich schau nach, keine Frage.
Grüne und schwarze Leckereien.
Es schaut nicht so appetitlich aus.
Es passt auch nicht zum restlichen, aufgeräumten Tisch.
Das sieht nicht so aus, als wäre es da drinnen hygienisch.
Und sauber und abgewischt.
Ich denke, ein normaler Gast schließt vielleicht auf anderes.
Da kann ich mich nicht um den Hauptgang kümmern.
Aber jetzt schauen wir erst da weg.
Danke, Sepp.
Sepp gönnt sich keine Pause.
Ob er auch beim Hauptgang die Ruhe bewahrt
und auf dem Punkt die Leistung abrufen kann,
werden wir gleich sehen.
Jetzt fährt Sepp richtig schweres Geschütz auf.
Nix mehr Baby-Kalamaris.
Hier kommt der Monsterfisch.
Das ist aber ein prachtiges Exemplar.
Seeteufel habe ich hergekriegt für anständig.
Hallo.
Seeteufel im Deutsch, in Französisch ist es die Lalotte.
Oder im Englisch heißt es der Anglerfisch.
Anglerfisch, warum?
Weil der Seeteufel hier, wenn er schwimmt und seine Beute sucht,
wie Angeln aufstellt.
Das ist ein imposanter Eindruck, den man hat von so einem Tier.
Ich würde sagen, wir verlieren den.
Du hilfst noch ein bisschen mit.
Ich helfe dir gern.
Imposant ist er, keine Frage.
Aber ist er auch frisch?
Sepp, erklär doch mal, woran man das erkennt.
Glänzendes Fleisch, ganz frisch.
Das ist Hammer.
Das ist ein richtig schöner Schleim drauf.
Was beim Fisch das frischste Merkmal ist.
Und wo muss man schneiden für leckere Filets?
Der Seeteufel ist mit der einzigste Fisch, die einen Wirbel hat.
Im Prinzip ein Rückgrat wie wir, mit verschiedenen Wirbeln.
Stefan greift zum Messer und zeigt,
dass er sein Handwerk durchaus gelernt hat.
Das abgetrennte Filet ist komplett grätenfrei.
Das ist das Schöne beim Seeteufel.
Man kann richtig schöne Medaillos,
oder in dem Fall fast Steaks, rausschneiden.
Da ist mit Medaillos nix mehr, wenn man eine Scheibe runternimmt.
Der hat 10 Kilo gehabt.
Was kostet das Kilo vom Seeteufel?
Der Fisch mit 10 Kilo lag bei 250 Euro.
Also 24,90 exakt gesagt.
Drei Viertel sind Abfall, nicht zu gebrauchen.
Wenn man sich das umrechnet, Kilopreis 100 Euro.
Solche Gerichte bleiben der Sterne-Gastronomie voreinhalten,
weil sie in normaler Gastronomie nicht mehr bezahlbar sind.
Ich mach jetzt ein Ratatouille dazu.
Seeteufel-Ratatouille, wie es auf der Karte steht.
Dann nehm ich ein bisschen Rapsöl und dazu noch einen Schluck Olivenöl.
Dann hab ich mir Ratatouille hergerichtet.
Rote Zwiebel, Zucchini, Paprika, grün, rot, gelb.
Man merkt,
Sepp hat sich schon mal einen Stern im Gummiführer erkocht.
Ein bisschen gehackte Tomate gehört auch rein.
Dann löschen wir das ein bisschen ab mit Weißwein.
Gießen das mit ein bisschen Tomatensaft auf.
Sepp weiß, was er tut, jeder Handgriff sitzt.
Kein Wunder,
dass der Mann auch regelmäßig Show-Koch-Events veranstaltet.
Hier haben wir eine Dekoration.
Das ist einfach nur gebackener Teig auf einem Lochgitter,
so ganz nett angelegt mit den Kräutern.
Wenn der Chef das Essen gekocht hat, er ist ja musikalisch,
man zieht einen Notenschlüssel.
Das Gericht ist fertig.
Ich darf euch zu Tisch bitten, damit es nicht kalt wird.
War schön, dass ihr bei mir wart.
Für die Vorspeisen gab es viel Lob.
Ob Sepp das Niveau halten kann?
Der Seeteufel vom Grill mit Ratatouille-Gemüse wartet auf Helmut.
Für Walter gibt es das im Ofen gegarte Zanderfilet.
Den Topolino-Special-Burger mit Rinderfilet probiert Jenny
und auf das Ragu von Edelfischen freut sich Stefan.
Guten Appetit.
Stefan, vorhin hattest du doch so viel zu loben.
Mach mal den Anfang.
Beim Lachs ist das Problem, dass der ganz durchgegart ist.
Ganz durchgegarter Lachs wird nur trocken
und schmeckt mir persönlich nicht.
Der sollte in der Mitte glasig sein.
Glasig bedeutet in dem Fall beim Fisch,
dass der Kern noch nicht 100% durchgegart ist.
Man könnte das beim Fleisch mit Medium vergleichen.
Der Seeteufel ist hingegen wesentlich saftiger.
Die Kräutertunke ist eine Sahnesauce,
auf Fischfond-Basis.
Da ist nix Falsches und nix Schlechtes dran.
Frische Kräuter sind da.
Die Sauce schmeckt gut, insofern das kein negativer Punkt.
Walter hat ebenfalls Fisch bestellt.
Ist der auch zu trocken oder noch saftig genug?
Ich hab mich für einen Zander im Ofen gebacken entschieden.
Das Zanderfilet ist gut gebacken.
Es war auch ein bisschen zu weich, aber das macht nix,
weil er ist in einer Weißweintunke, die sehr saftig ist.
Das gleicht das absolut aus.
Die Weißwein-Pesto-Sauce ist geschmacklich gut.
Es sind Kräuter drin, es schmeckt ein bisschen nach Knoblauch.
Weißwein, es sind Tomatenstücke dabei.
Das ist geschmacklich harmonisch, das passt.
Also gut gemacht.
Auch Helmuths Hauptspeise ist eine fischige Angelegenheit,
und zwar eine richtig idle.
Ich hab zum Hauptgang heute das Glück,
diesen sehr frischen, guten See-Teufel bestellt zu haben.
Mit Ratatouille-Gemüse und Reis.
Bei mir ist nicht mehr viel auf dem Teller,
weil es mir sehr gut schmeckt.
Dennoch gibt es kleine Verbesserungsvorschläge.
Was ich absolut nicht brauche, ist dieses Lochblech-Design.
Ich hab diese Art Garnitur schon öfters
in sogar gehobeneren Lokalen gesehen, aber ich seh keinen Sinn drin.
Mir gefällt's nicht, das ist aber meine Ansicht.
Hat keinen Geschmack und es gibt sinnvollere Dekorationen.
Das Ratatouille schmeckt traumhaft, genau richtig abgeschmeckt.
Kräuter, ein bisschen Säure von den Tomaten,
nicht zu viel Salz, ein bisschen Knoblauch im Geschmack, wunderbar.
Ich hab jetzt fast nicht mehr aufhören können zu essen.
Aber was ist das? Jenny scheint nix essen zu wollen.
Ich hab den Topolino-Burger vom neuseeländischen Rind.
Die Semmel, das Brötchen, das Hamburgerbrötchen
schmeckt wirklich sehr, sehr gut.
Es ist wunderschön angerichtet, bevor ich drüber hergefallen bin.
Dann ist der Burger mir persönlich zu überladen mit Soßen.
Also hier unten, ich glaube, Senf zu schmecken,
durchweicht das natürlich sehr.
Dann sollte das eine Käseschicht, glaube ich, sein.
Ich weiß nicht, was er damit gemacht hat.
Es zieht sich einfach nur noch.
Es wäre schöner gewesen, wenn man Käse draufmacht,
dass man ihn oben aufs Fleisch macht.
Dann war wieder so eine Cocktailfose obendrauf.
Die hätte ich gar nicht mehr gebraucht.
Mir hätte eine gereicht, weil das Fleisch extrem stark gewürzt ist.
Sieht man auch hier recht schön.
Aber das Gewürz nimmt dem Fleisch den ursprünglichen Geschmack,
den es gehabt hätte, wenn es nicht zu überladen gewürzt gewesen wäre.
Der Burger ging nicht so in meine Richtung,
dass er mich jetzt vom Hocker gehauen hat.
Dabei ist Sepp doch so stolz auf seinen Burger.
So, meine lieben Kollegen.
Und, wie war's?
Ich fang mal bei den Pommes an.
Die waren mir teilweise zu kross.
Da hat man fast nichts mehr von innen geschmeckt.
Vielleicht waren sie zu lang drin.
Und dann war so viel ...
Macht das Pommes-Gewürz drauf?
Wir machen selber ein Gewürz.
Das war mir teilweise zu salzig.
Das war nicht so mein Geschmack.
Tut mir jetzt leid, dass es dir zu würzig war.
Das ist halt ein Männeressen, kein Quatsch.
Aber mit den Pommes ...
Gut, das mag Geschmack sein.
Dass es für Sie in der Endkonsequenz zu salzig oder zu würzig war.
Okay, muss ich mir annehmen.
Aber ich werde schauen,
dass wir die Komponenten einzeln behandeln lassen.
Vielleicht die Zwiebeln weniger würzen.
Ich will die Soße nicht so abschmecken,
dass es im Gesamtkonzept passt.
Sepp zeigt sich kritikfähig,
zumindest beim Burger.
Aber auch beim Fisch?
Ich hab leider festgestellt
und deswegen nichts davon gegessen,
nur kurz probiert, dass der Lachs schon ganz durch war.
Der ist dir zu durchgezogen?
Der war komplett durch.
Der hat leider keinen glasigen Kern mehr gehabt.
Da gibst du mir recht.
Wenn du mir das sagst, kann ich es nicht mehr ...
Nein, aber dass Lachs durch nicht schmeckt ...
Der wird leider trocken.
Das ist ein Fisch, der glasig gegart werden muss.
Die Jakobsmuscheln waren leider auch in der Mitte
schon recht durch.
Es ist immer schwierig bei einem Ragu,
was natürlich in der Soße liegt, was gekocht hat vorher.
Wenn man das am Tisch stehen lässt und den verkehrten Fisch anfängt,
kann das schon passieren.
Keine Zeit für Ursachenforschung.
Jetzt geht es gleich weiter mit dem Nachtisch.
Auch da fährt Sepp noch mal richtig auf.
Wir machen einen Kokospuffy auf Erdbeersalat.
Da haben wir hier frische Erdbeeren.
Erdbeersalat, das klingt nach mehr
als einfach nur der klassisch gezuckerten Variante.
Dann marinieren wir das mit einer Limette.
Limette ist daher ein angenehmerer Saft,
eine angenehmere Säure und mehr Frische,
weil es eine Zitrone ist und natürlich keine Kerne.
Außerdem hat die kleinere Limette im Verhältnis
doppelt so viel Saft wie ihre quietschgelbe Verwandte.
Dann haben wir ein bisschen Lime-Juice von der Cocktailbar.
Das ist Limettensirup mit Zucker angerichtet.
Damit wir eine Süße bekommen.
Hat man im 19.Jh. erfunden als Vitamin-C-Vorrat auf Schiffsreisen.
Als Nächstes haben wir unser hausgemachtes Kokosparfait.
Parfait kommt aus der französischen Küche.
Man nennt es auch halbgefrorenes.
Ähnlich wie Speiseeis, aber nicht in der Maschine gerührt.
Dann haben wir hier das Dessert.
Das Ganze staub ich ein bisschen mit Puderzucker.
So einfach in der Mitte.
So lassen wir das wie in Schnee drüberlaufen.
So haben wir unser hausgemachtes Kokosparfait.
Schnell auf den Tisch, bevor es schmilzt.
Auf diese süß-saure Versuchung freut sich Helmut.
Für Jenny gibts das hausgemachte Tiramisu.
Die Trilogie vom Topfen, hochdeutsch Quark,
hat sich Stefan bestellt.
Und Walter bekommt den Schokokuchen an Stracciatella-Eis.
Zu unserem Abschluss.
Schön war es mit euch.
Ich wünsche euch noch mal einen guten Appetit.
Auf ein letztes und einen guten.
Sepp, was erhoffst du dir vom Nachtisch?
Ich möchte mit dem Dessert wirklich unsere Stärke klarmachen.
Ich möchte mir den Sieg heute ...
Ich fühle mich zum Greifen nah.
Ich möchte, dass wir den kriegen.
Hat das Topolino die Chance auf den Wochensieg?
Stefan macht den Anfang.
Das Eis ist von der Konsistenz her sehr cremig, sehr schön.
Hat ein leichtes Zitrusaroma.
Ich zippe auf Limette.
Ich würde auf alle Fälle sagen, selbstgemacht.
Ich kann mir nicht vorstellen,
dass man das in der Qualität kaufen kann.
Bei dem Pfannkuchen stand es in der Karte.
Der ist mit einer sehr lockeren, luftigen Quarktopfenmasse gefüllt.
Die mir leider nicht schmeckt.
Die Fülle von meinem Pfannkuchen war ein bisschen zu wenig gesüßt.
Da hätte noch ein Kniff gepasst.
Das hätte man besser machen können.
Das war trocken vom Geschmack.
Bei dem Knödel hab ich mich etwas schwergetan,
ihn am Anfang zu zerteilen.
Das hat fast ein bisschen was von einer Art Knetmasse.
Wenn ich es ganz gemein ausdrücke.
Es ist leider nicht luftig, ein Topfenknödel.
Es gehört für mich luftig, locker, wellenartig.
Da waren sehr gute Sachen drauf.
Da waren Sachen drauf, die ich nicht gebraucht hätte.
Oder die mir, so wie sie umgesetzt waren,
nicht so geschmeckt haben.
Also ein eher durchwachsenes Urteil zum Nachtisch.
Walter, wie sieht es bei dir aus?
Selbstgemachterseits, das merkt man.
Aber der Sahne- oder Fettbestandteil ist zu wenig,
weil das ist sehr wässrig.
Es ist nicht so cremig,
wie man es vom Stracciatella-Eis erwarte.
Aber das Schokoküchlein, das ist einfach nur göttlich.
Außen fest, knusprig,
innen der Kern, der ist flüssig.
Ich hab noch nie ein besseres Schokoküchlein gegessen.
Das begeistert mich total.
Der Schokokuchen war ein Traum.
Ganz einfach ein Traum.
Sepp hält nichts mehr hinterm Herd.
Er will sich den Rest der Kritik persönlich abholen.
Sepp, du bist ein Künstler.
Du richtest alles wunderschön an.
Wir.
Wir, ihr, genau.
Du bist so und so in meiner Familie abgefahren,
weil ich dich so gerne hab.
Es ist ein super Dessert.
Ich kann nicht viel dran aussetzen.
Ich hätt mir nur ein Ticken mehr Mascarpone und weniger Sahne gewünscht.
Ich kenn's halt, mehr Mascarpone ...
Ich glaub, ich hab's dir extra leichter gemacht.
Ja, stimmt.
Ich muss ja Verdauungsschnaps reinbringen.
Aber ansonsten, runde Sache.
Das war das Einzige, was ich mir mehr gewünscht hab.
Wenn sie sagt, sie hätte mehr Mascarpone gewünscht,
gut, ist Geschmackssache.
Wir machen das immer fluffiger, leichter.
Das ist unsere Art.
Unser Haus gemacht, das Tierheim ist so.
Das ist unsere Art, das zu machen.
Okay, aber ...
Wir machen das, weil wir es weiterhin so beibehalten.
Wer steinigt mich noch?
Ja, Josef.
Jetzt geht's aber.
Die Erdbeeren waren der Grund, warum ich's bestellt hab.
Hab ich mir gedacht.
Ich hab's auf der Karte stehen.
Ich wollte testen, wie du mit den Jahreszeiten umgehst.
Ich find, dass die Erdbeeren jetzt nicht mehr schmecken.
Die waren auch sehr, sehr sauer.
Mach die schöne Arbeit, die du bei dem Parfum geleistet hast, kaputt.
Helmut, da geb ich dir recht.
Da wir unsere Speisekarte sowieso saisonal,
unsere Standardkarte, unsere Hauptkarte,
zweimal im Jahr wechseln.
Das ist in knapp drei Wochen sowieso weg.
Es gibt das Kokosparfum weiter, aber mit einer anderen Komponente.
Danke für die konstruktive Kritik.
Ich werd euch jetzt die Rechnung vorbeibringen
und dann wünschen wir noch einen schönen Abend zusammen.
Danke dir, Sepp. Vielen Dank.
Bist du zufrieden mit dem Feedback, Sepp?
Also, beim Dessert hätte ich mir ein bisschen Applaus gewünscht,
weil es ist wirklich alles selbst gemacht.
Wir machen das Eis selber, machen Tiramisu selber,
die ganzen Garnituren, Dekoration alles auf dem Eis,
machen wir alles selber und frisch.
Also, hätte ich ein bisschen, wie gesagt,
ein Händeklatsch, wär schön gewesen, aber okay.
Vielleicht kommt der Applaus ja bei der Rechnung.
Stefan prüft jede Position einzeln.
Die Rechnung macht gesamt 190,30 Euro.
Das Leistungsverhältnis ist für uns als Gäste perfekt,
aber für ihn als Gastronom, das ist meiner Meinung nach nicht zu halten.
Das ist wirtschaftlich nicht ... Haut uns nicht ganz an, oder?
Das funktioniert nicht.
Die Zutaten, die er heute für uns verwendet hat,
insbesondere der Seeteufel,
die kann man für diesen Preis nicht verkaufen.
Das hält er nicht lange durch.
Außer er holt den Sieg, dann ist er um 3.000 Euro reicher.
Aber gewinnen wollen sie ja alle.
Ich hoffe, dass wir auch mit dem Weinruth
eine gute Chance haben auf den ersten Platz.
Und wer ist das Schlusslicht? Jenny, hast du eine Vermutung?
Ganz ehrlich, ich weiß gar nicht, wer den letzten Platz macht.
Ich glaube, wir sind alle so eng beieinander.
Vielleicht gibt's ja auch mehrere erste Plätze.
Den 5. Platz hat niemand.
Gott sei Dank. Allgemeines Durchatmen.
Den 4. Platz hat niemand.
Was ist denn los? Sind heute etwa alle Sieger?
Den 3. Platz mit 30 Punkten.
Noch sind alle im Rennen.
Hat Topolino und Feicht.
Geht das für euch beide in Ordnung?
Ich bin absolut zufrieden.
3. Platz mit dem Walter.
Es bleibt im Dorf.
Wir sind ja nicht weit auseinander mit unseren Lokalen.
Wir brauchen uns nicht gegenseitig.
Ich bin besser, ich bin schlechter, wir sind gleich.
Den 1. Platz mit 33 Punkten hat ...
Wer macht das Rennen?
Das Weingut.
Ich freue mich extrem für meine Mitarbeiter,
die eine tolle Bestätigung erfahren.
Es ist das gesamte Weingut-Team,
das bestätigt wurde in dem, was sie machen.
Und dass sie das gut machen, was sie machen.
Den 2. Platz mit 31 Punkten.
Das Weinbeißerl und zur Knödelwerferin.
Kein Platz 5 und kein Platz 4.
Das gibt es ja gar nicht.
Als der Platz 3 verkündet wurde, war es relativ klar.
Mich freut es total.
Qualität liegt im Bayerischen Wald ganz schön nah beieinander.
Für den Feinschmecker mit Sicherheit ein beruhigendes Gefühl.