Zur Hauptspeise hat Simon "Garnelentöpfchen" geordert. Nachdem er gesehen hat, wie groß Garnelen in Brittas und Thorstens Möhren-Ingwersuppe waren, ist der Gastronom von seinem Gericht enttäuscht.
„Mein Lokal, Dein Lokal“ stellt fünf sympathische Restaurantbesitzer mit ihren Lokalitäten vor und lässt diese gegeneinander antreten - aber nicht auf dem normalen Weg. Die Restaurantbesitzer lassen sich als Gast in vier weiteren Restaurants verwöhnen und nehmen die anderen Betriebe unter die Lupe. Im Gegenzug müssten Sie natürlich auch die anderen Teilnehmer für einen Besuch in Ihren Betrieb einchecken und Ihr Essen und Restaurant testen lassen. Wo der normale Gast in einem Restaurant vielleicht nur auf den vollen Teller achtet, wissen die Profis genau, worauf es ankommt: Geschmack, Service, Atmosphäre, Sauberkeit, ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich das Gesamtkonzept. Außerdem ist der Profikoch Mike Süsser mit an Bord und gibt seine Bewertung ab.
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Mitstreiter Simon und Thorsten sowie Britta und John sind bereits im Anmarsch.
Also ich achte heute auf gar nichts besonders. Es handelt sich hier um ein Strandlokal und dementsprechend werde ich mir das anschauen und freue mich drauf.
So sollte man in den Wettkampf gehen, aber dir nehme ich es nicht ab. Nicht nach dem gestrigen Tag.
Dann tretet mal ein. Vor dieser Traumkulisse könnt ihr es euch heute hoffentlich schmecken lassen.
So, im WhatsApp geht's heute ab. Dann lasst uns heute hoffentlich alle eine richtig gute Zeit zusammen machen.
Und könnt ihr euch mit diesem Ambiente anfreunden? Wer möchte? Britta?
Die Einrichtung finde ich richtig super. Schön maritim, passt direkt zum Strand.
Die Aussicht ist natürlich mega. Also mehr braucht man nicht. Man kann hier den ganzen Tag sitzen, aufs Meer rausschauen.
Und wenn es noch was Gutes zu essen und was zu trinken gibt, dann ist man happy.
Ihr müsst aber vorher noch ein bisschen was tun, denn das Essen kommt nicht von allein.
Finde ich für diesen Betrieb auch passend.
Also ich finde bei der Strandbude, die Selbstbedienung ist völlig okay. Also habe ich persönlich kein Problem mit.
Also mir halt hier meinen Kaffee abzuholen, meinen Kuchen abzuholen, wenn es am Tresen denn organisiert ist. Alles fein.
Das Konzept scheint hier nicht ganz unbekannt zu sein. Zumindest empfinde ich das hier bei Britta und bei Torsten so.
Es stößt auf jeden Fall keinem übel auf.
Und für die Mitstreiter machen Pia und Simon sogar eine Ausnahme. Zumindest eine halbe.
Da wir ja eigentlich, wie ihr hier schon seht, ein Selbstbedienungsladen sind, machen wir heute so ein Mix.
Ihr kriegt ein Teil gebracht und ein Teil sollt ihr euch aber bitte auch selber abholen, damit es...
Zum Konzept der Selbstbedienung kann ich nur sagen, dass das absolut in Ordnung ist.
Das ist bei mir im Betrieb tatsächlich auch so im Tagesgeschäft. Und ich glaube, die wenigsten haben damit irgendwie ein Problem.
Unproblematisch sind auch die Bestellungen. Koch Gero ist bereits mit den Vorbereitungen beschäftigt.
Hallo, moin moin. Hi Torsten. Na Pia.
So, hi. Darf ich dir den Gero vorstellen? Ja, hi. Freut mich. Gero. Torsten. Freut mich auch.
Einer von euch hat den Couscous-Salat bestellt als Vorspeise und dann wollten wir euch einmal zeigen, wie wir den zubereiten.
Den Anfang machen die gelben Paprika. Die werden erstmal in Form gebracht.
Was ist das für ein Gerät? Das ist ein Dicer. Eigentlich eine Schneidehilfe, damit alle Stücke wirklich die gleiche Größe haben.
Und es halt auch wesentlich schneller geht und einfacher benutzen wir den.
Herzlich Willkommen bei Nicer Dicer. Und wir haben jetzt den Kauf und wir sehen, wir sind schon bei 1200 im Verkauf.
Und während ich rede, und wieder 10 weitere verkauft. Kaufen Sie zu, kaufen Sie rum. 30 Minuten noch zu diesem Preis, der Nicer Dicer.
Also Gero brauche ich jetzt noch einen Moment, um das Gemüse klein zu schneiden.
Dann können wir ja schon mal rüber gehen und dann zeige ich dir, wie wir den Couscous weitermachen.
Wir machen als erstes, haben wir hier die selbstgekochte Gemüsebrühe, die wir aus Gemüseresten und noch ein bisschen frischem Gemüse kochen.
Die müssen wir einmal aufkochen. Da kommt dann der Couscous rein.
Das sind aber sehr viele Zwiebelstückchen. Wird das nicht zu würzig?
Die werden auch wirklich nur glasig gebraten, gar nicht Farbe oder so. Einfach nur für den milderen Geschmack.
Und da wir den Couscous ja auch immer einen Tag vorher ansetzen, weil er dann durchgezogen ist, rohe Zwiebeln halten sich ja auch einfach am Essen nicht so wirklich.
Der Couscous darf jetzt schwimmen gehen. Ursprünglich stammt das Gericht aus der nordafrikanischen Küche.
Und der zieht jetzt so 5 bis 10 Minuten, bis er die Flüssigkeit aufgesaugt hat.
Das ist auch gut, dass Pia das jetzt noch sagt, weil ich habe jetzt schon Angst gehabt, dass sie jetzt den Couscous da noch schön lange drin rumköcheln lässt.
Ja, weil das verträgt er nicht. Also wirklich Flüssigkeit köcheln lassen, überbrühen reicht total und dann ziehen lassen.
Und in der Zeit können wir ja schon mal zum Giror rüber gehen, weil der macht jetzt noch den Granatapfel, der mit in den Salat kommt.
Super, ich laufe dir wieder hinterher.
Auch wenn Pia Gastro Quereinsteigerin ist, von Nervosität im Wettkampf keine Spur.
Herrlich, ne? Ich liebe dieses Rot vom Granatapfel.
Ja, das sieht schön aus.
Was sagt unser Profi zu der Kombi?
Zu Couscous sehr passend, weil es natürlich im orientalischen, arabischen eigentlich immer mit dem Granatapfel, das gehört einfach dazu. Passt auch gut.
Pia gibt die Zwiebeln, den Couscous und Kreuzkümmel zum Gemüse. Danach würzt sie noch mit Salz und Pfeffer.
Jetzt kommt zum Schluss noch frische Petersilie rein, und zwar ziemlich viel.
Normalerweise könntest du natürlich jetzt wirklich noch ein bisschen ausholen.
Also Sumac würde jetzt sehr, sehr gut passen, das ist so dieses Essigbaumgewürz.
Dann vielleicht mit dem Granatapfelsirup, der würde jetzt da ideal zu passen.
Frisch gehackter Koriander wäre da Bombe drin.
Also das kann man schon noch auftropfen, aber es ist total in Ordnung. Pia soll keine Kritik sein.
Ab ins Glastöpfchen und Deckelchen drauf.
Auf der Insel Föhr darf die Konkurrenz jetzt den ersten Gang testen.
Dann lasst es schmecken. Wenn irgendwas ist, sagt ihr Bescheid.
Zuerst widmen wir uns der Möhren-Ingwer-Suppe mit Garnelenspieß. Die haben Thorsten und Britta geordert.
Ich finde, also die Garnelenspieße waren etwas ein bisschen zu durch für mich.
Ich fand die Garnele jetzt für die, zu der Suppe, jetzt vom Garpunkt her völlig okay.
Also meine hätte nicht glasiger sein müssen.
Ich mag sie einfach nicht, wenn sie zu trocken ist und wenn ich zu arg drauf rumkauen muss.
Aber wir haben hier jetzt zwei Meinungen. Für den einen passt es super, für Britta nicht ganz so.
Müssen wir so akzeptieren und annehmen.
Die Garnelen selber sind hochwertige Garnelen. Also ich hätte jetzt irgendwie so kleine Dinger erwartet.
Ja, genau. Die sind also schon wirklich gut.
Störend ist natürlich, dass sie noch in der Schale sind und dass wir halt sie vom Spieß runter schieben müssen.
Und dann auch noch gucken müssen, dass wir mit Messer und Gabel da irgendwie an das Fleisch rankommen.
So diese angeschmierte, gegarte Garnele abzuzitzeln, von der Schale befreien, ist schon ein bisschen mühsam.
Also ich fände es auch in dem Moment hier besser, wenn die geschält wäre.
Die Konsistenz für eine Karottensuppe finde ich auch gut.
Mich auch.
Etwas dünner wäre für mich auch gut gewesen, aber es hat mich überhaupt nicht gestört.
Stört dich denn etwas anderes?
Geschmacklich finde ich, die Suppe hat wirklich viel Ingwergeschmack, aber für mich nicht zu scharf, nicht zu dominiert.
Ich fand die Schärfe bei meiner Suppe sehr angenehm. Es ist schwierig, manchmal greifst du daneben und die Suppe wird einfach zu scharf.
Aber hier in dem Fall war es gut.
Klingt doch so, als wenn wir hier einen guten Start hinbringen, oder?
Wenn es so weiter geht, schon. Was sagt denn Simon zu seinem Couscoussalat mit Minzjoghurt? Gelungen oder nicht so?
Mir ist der Couscous an sich ein bisschen zu doll gekocht.
Also ich mag es gerne, wenn er wirklich nur mit einer heißen Flüssigkeit überkocht wird und vielleicht mit ein bisschen Öl und locker gelassen wird.
Er ist sehr sämig. Ich habe halt wirklich gerne jeden einzelnen Korn sichtbar.
Ich mag gerne Biss bei egal welchem Gemüse. Das habe ich am liebsten.
Wir haben Paprika drin, wir haben Granatapfel drin, wir haben frische Kräuter drin, was ich hier absolut nicht erwarte.
Das ist eine geile Vorbereitungssache. Ich finde das easy zu machen für die.
Jeder, der am Meer sitzt und was leichtes essen will, weil er sagt, okay, zu meinem Prosecco, Weißwein, Bierchen oder was auch immer,
möchte ich jetzt nicht was schweres oder eine Pommes, habe ich keine Lust drauf, weil gibt es überall eventuell.
Ist das genau das Richtige, denke ich.
Da bin ich bei ihm. Es ist gut eingeordnet und ich glaube, ihm gefällt es.
So, John ist dran. Er probiert Baba Ganoush mit Falafel und wir hören mal, ob ihm seine Wahl noch immer gefällt.
Ich war echt super positiv überrascht und begeistert von dieser geilen Farbe da drin.
So einen roten Falafel habe ich noch nie gesehen. Der schmeckt phänomenal.
Ich glaube sogar, ich kann durchaus sagen, ich habe noch nie so einen guten Falafel gegessen.
Wirklich. Alter, ich will wirklich was essen.
Habe ich das richtig gehört? Ich freue mich, John.
Und das Baba Ganoush?
Ich habe das tatsächlich auch noch nie vorher gehört, das Baba Ganoush. Das sollte Aubergine sein.
Es erinnert mich ein bisschen an Hummus. Aubergine kriege ich da nicht so richtig raus.
Ich hätte mir da schon eine stärkere Präsenz von der Aubergine gewünscht.
Das finde ich beim guten Baba Ganoush gar nicht. Das ist eine Art, wie ich Aubergine sehr gern esse.
Also das ist ein ganz, ganz leckeres Gericht. Eine ganz leckere Vorspeise.
Ist mir auch egal, ob da jetzt Aubergine drin ist oder nicht.
Das ist die richtige Einstellung. So will ich dich haben.
Hast du mir gestern zugehört? Wie kann das sein? Bist du hier im Studio vernetzt?
Für unser Power Couple Pia und Simon gibt es jetzt die Punktetendenz.
Also dann bin ich ja mal gespannt. Die sind ja jetzt alle ein bisschen lockerer geworden.
Da kann man ja davon ausgehen, dass die Tendenz höher wie gestern ausfällt.
Da ist nicht nur ein Siebener, da fällt dann schon mal eine Acht.
Thorsten, lass mal hören.
In meiner Tendenz seid ihr bei Acht. Siehst du?
Sieht Simon das ähnlich?
Meine bisherige Tendenz ist auch eine glatte Acht.
Was denkt denn die Dame der Runde?
Bei meiner Tendenz seid ihr bei Neun.
Neun sogar.
Dann darfst du jetzt, John.
Bei mir seid ihr derzeit mit einer Tendenz von Neun.
Also John ist richtig angetan, Britta auch. Also richtig starke Tendenz, Leute.
Hätten wir nicht mitgerechnet, glaube ich.
Hätten wir nicht mitgerechnet, weil wir echt Bedenken hatten, weil wir ja nur eine Strandbar sind.
Und die anderen sind richtige Gastronomen mit richtigen Restaurants.
Entschuldigung, ihr seid auch richtige Gastronomen.
Mit einem anderen Konzept.
34 Punkte. Na, wenn die Pia mal nicht beflügeln.
Ah, hallo.
Bist du schon am Anfang?
Ja, wir machen gerade das Fleisch. Darf ich euch Porchero vorstellen?
Hallo.
Freut mich auch.
So, wir machen gerade unser Point Beef, den Burger.
Und dafür müssen wir erst mal das Fleisch vorbereiten.
Wir haben hier ein Stück hohe Rippe vom Bio Getaway aus Nordfriesland.
Das kriegen wir extra geliefert.
Ein qualitativ gutes Fleisch.
Ich finde es schön, dass die hier das in der Region einkaufen und dass sie so etwas selber machen.
Das finde ich ganz toll.
Und das wird jetzt erstmal mit unserer Gewürzmischung mariniert.
Also ein Rub. Wie die Amerikaner.
Die machen wir selber.
Was hast du da alles drin?
Das ist eine Barbecue-Gewürzmischung, die eigentlich nur aus Kräutern und Salz besteht.
Dann ist noch geräucherter Paprika drin.
Süße Paprika, scharfe Paprika, Salz, Pfeffer und brauner Zucker.
Ja, schau. Eine schöne Gewürzmischung, passt gut.
Die darf jetzt hübsch das Fleisch einkleiden.
Danach vereint Jero Tomaten, Tomatenmark und Mirepoix, also die Röstgemüse-Mischung.
Brät ihr das Fleisch vorher nicht an?
Nein, das macht alles der Konvektomat für uns.
Auf dem Programm, das wir allen programmiert haben, wird es erst angebraten und dann wird es geschmort.
Das kann das Gerät tatsächlich.
Fleisch kommt drauf, Gemüsefett.
Ja.
Eingekuschelt.
Ist schon fertig.
Das ist schwer gegangen.
Okay, also das wird dann so geschoben.
Vielleicht hören wir ja die Zeit, aber das ist halt gut, simpel gemacht.
Hallöchen, so sieht das Fleisch aus, wenn es fertig ist.
Nach welcher Zeit, Pia?
Das war jetzt gute 18 Stunden im Ofen.
Und Jero nimmt es jetzt rauf und zerrupft es, also pullt es quasi.
Das heißt 18 Stunden bei einer natürlich nicht zu hohen Hitze.
Das muss man sich klar sagen.
Kann Pia mit den Hauptgerichten das gute Niveau der Vorspeisen sogar noch steigern?
Und bevor wir die Soße weitermachen, nehmen wir uns ein bisschen was vom Fett, schöpfen wir oben ab, weil es ist schon sehr viel.
Wenn wir jetzt mehr Zeit hätten, würden wir es in die Kühlung stellen und dann abheben.
Also das Fett würde ich auch abschöpfen, das wäre mir auch einfach zu viel.
Ja, das macht sie ganz toll, wirklich.
Nach ihren Kreationen und ihrem Herzblut macht Pia ihre Strandbar zu etwas Besonderem.
Das kochen wir jetzt auf, lassen es ein bisschen einreduzieren und dann pürieren wir das Ganze.
Wir lassen das ganze Gemüse wirklich da drinnen.
Es dauert halt jetzt ein paar Minuten, bis das aufgekocht ist und ein bisschen einreduziert ist.
Und dann wird die Soße, die wir püriert haben, abgeschmeckt und kommt wieder komplett auf das Fleisch drauf.
Du passierst das nicht noch irgendwie durch, oder?
Das ist ja durchgemixt und soll wirklich auch alles drin bleiben.
Gut, und wenn das Gemüse geschält war und alles, ist das für mich top.
Vielen Dank für den Einblick hier bei euch.
Sehr gerne und dann wünsche ich euch gleich guten Appetit.
Danke dir.
Während Pia ans Feintuning geht, gibt es von ihrem Mann Simon eine kleine Aufforderung für die Gäste.
Und damit ihr ja so ein bisschen hier das authentische Feeling habt, wie es bei uns ist,
wir sind ja eine Strandbar mit Selbstbedienung, würde ich euch bitten, einfach einmal vorkommen und selbst abholen.
Ja, also auf geht's.
Holt das euch mal, wie das eben in so einer Strandbar sein könnte.
Und sie darf in keiner Strandbar fehlen.
Die Currywurst mit Pommes geht an Thorsten.
Und, kann die was?
Das ist eine sehr feine Currywurst.
Sie hat, wenn man sie im Mund nimmt, einen sehr guten Biss.
Schmeckt sehr gut.
Die Haut ist nicht weich und labberig, die ist kross.
Das Geile an der krossen Haut ist der Knack, wenn du reinbeißt.
Performt auch die Soße?
Die Currysoße selber schmeckt auch sehr gut, weil sie hat einen guten Currygeschmack.
Ist aber auch nicht zu scharf, also wirklich eine angenehme Curryschärfe.
Hat Gewürze, nicht zu viel, rundes Produkt.
Die Pommes mag ich auch sehr gerne, haben auch den richtigen Punkt für mich.
Sind gut frittiert, nicht zu lange, nicht zu kurz in der Fritteuse drin.
Wenn du da jetzt eine gute Qualität an Pommes eingekauft hast,
wirst du ja wohl beim Ausfrittieren nicht viel Fehler machen können, oder?
Geiles Gewürz drauf, fertig.
Currywurst, Pommes, Mayo geht immer, aber halt nicht nur im Stadion,
sondern halt auch am Strand.
Also ist für mich ein typisches Strandgericht.
Ja, Punkt. Danke. Fertig.
Simon übernimmt, er hat das Garnelentöpfchen geordert.
Kommen von ihm auch nur lobende Worte?
Bei den Garnelen bin ich ein bisschen enttäuscht.
Ich habe eure Garnelen eben auf der Suppe gesehen.
Das waren drei relativ große, auch wenn sie mit Schale waren.
Heißt aber nicht, dass die kleine schlechter ist als die große.
Aber in der Hauptspeise erwartet man eventuell noch eine Nummer größer,
aber nicht kleiner.
Hier und da ist tatsächlich noch ein bisschen Darm vorhanden.
In Deutschland muss der Darm weg.
Und ich glaube auch in vielen anderen Ländern.
Ich bin viel in Spanien unterwegs, da futtern die alles mit Haut und Haar.
Ist scheißegal.
Ich habe damit wirklich kein Problem, egal wo die Garnele letztendlich herkommt.
Gut, das sind ja auch bei diesen kleinen Garnelchen,
ist das ja also mikro kleiner Darm.
Da kann ich auch noch mit leben.
Aber je größer eine Garnele wird, je dicker ist der Darm.
Und das ist schon nicht mehr meine Welt.
Also nee, das möchte ich nicht.
Es ist frische Chili drin, es sind frische Kräuter drin,
es ist frischer Knoblauch drin.
Das Einzige ist, dass ein bisschen dieses Braten verloren gegangen ist.
Und unterm Strich fehlt mir so ein bisschen die Würze.
Ich persönlich hätte es mir wirklich deutlich aggressiver gewürzt
und aggressiver gebraten.
Also wirklich links, rechts, richtig auf einer heißen Platte
oder in einer heißen Pfanne, kurz angegrillt,
dann mit Olivenöl weitergegart, die frischen Kräuter,
das Chili und Knoblauch dazu und dann ist es schon fertig.
Das dauert zwei Minuten.
Das Ehepaar frei zum direkten Feedback bitte.
Und das kommt gleich von John.
Hallo.
Wie sieht es mit dem Hauptgang aus bei euch?
Nehmen wir Mikes Testessen unter die Lupe.
Wie gefällt dir der Fischeintopf von John?
Das ist ja mein Süppchen jetzt.
Da hat sich jetzt der Teller verändert,
das finde ich schon mal schöner, den finde ich wirklich schöner.
Es ist ein dezentes Brot, hätte ich nicht reingesteckt,
das würde ich immer separiert servieren.
Sonst, außer dass es ein bisschen flüssiger ist und mehr Suppe,
das fällt mir auf, weiß ich nicht,
ob der Fisch separat nur kurz gegart worden ist.
Und das höre ich mir jetzt an.
Ja, der Fischeintopf ist lecker, absolut in Ordnung.
Es ist ein pikanter Eintopf.
Als kleinen Tipp für dich oder für euch,
ich würde den Fisch braten und dann hinterher oben drauf auf die Suppe.
Das ist dann mal geschmacklich schöner,
wenn ein gebratener Fisch drin ist.
Ja, er will ihn braten, siehst du.
Ich gehe mal davon aus, dass ihr die Fischwürfel in der Suppe kocht,
gar kocht oder gar zieht.
Dann schmeckt halt alles irgendwie nach dem Fisch.
Das finde ich ja gar nicht schlimm,
wenn das dann nach Fisch schmeckt bei einem Fischeintopf.
Und das ist relativ schnell, dass der Fisch dann trocken wird, ne?
Das ist dann wieder das, worum es geht.
Also wir hatten vorher wirklich den Fisch komplett gegart in der Suppe
und das dann eine ganze Weile gekocht.
Dann hat Maik uns den Tipp gegeben, den nur dann zu nehmen,
den Fisch vor kurzem warm zu machen, wenn wir die Suppe rausgeben.
Und so haben wir es jetzt gemacht.
Vielleicht versuchen wir es dann einfach noch mal mit dem Grill.
Wir können es ja noch mal optimieren.
Maik wird mir da sicherlich recht geben,
wenn er sich das ja antwortet, was ich zu sagen habe.
Vielleicht auch nicht, aber ...
Braten heißt wieder ein Schritt mehr und anders.
Hier machen Sie im Grunde genommen immer noch dasselbe.
Sie müssen Ihre Suppe warm machen.
Und einen kleinen Teil des Fisches machen Sie eben nicht,
wie vor 15 Minuten kochen,
sondern einfach nur kurz 3 Minuten im Tomate- und Fischhocken.
Das ist das, was ich denke.
Deswegen gebe ich uns recht.
Aber es ist absolut schön, dass ihr so etwas auf der Karte habt.
Dass man hier einfach so etwas Hausgemachtes bekommt.
Absolut in Ordnung.
Das ist am Ende das, was wir hören wollen.
Das ist absolut in Ordnung.
Damit steht die letzte Hauptspeise auf dem Prüfstand.
Der Pulled-Beef-Burger,
der Britta ein tolles Geschmackserlebnis bescheren soll.
Mir hat das Fleisch wunderbar geschmeckt.
Es war wirklich weich.
Würze war drin.
Es war wirklich schmackhaft.
Und in der Verbindung mit dem Krautsalat
war es richtig gut abgestimmt, finde ich.
Sehr schmackhaft.
Sonst wäre das vielleicht zu langweilig gewesen,
wenn man nur dieses Fleisch gehabt hätte.
Das hat es ein bisschen stimmiger gemacht, weicher gemacht.
Was sagst du zum Burgerbrötchen?
Ich habe auch schon Burger gegessen,
dessen Deckel etwas krosser waren.
Fand ich persönlich besser.
Aber ich esse es auch so.
Da haben wir vielleicht nicht lange genug angefraten.
Vielleicht stand es ein bisschen zu lange.
Das ist eine Sache von der Minute.
Das kann man durchaus entschuldigen.
Das finde ich auch nicht so tragisch.
Der ist auch ganz schnell durchgesupst.
Wenn du das auf so ein saftiges Pulled-Pork draufdrückst,
ist das gleich mal durch.
Die Pommes waren knusprig.
Ich denke, das sind so frische, keine tiefgefrorenen Pommes.
Die Pommes habe ich gleich geschmeckt,
dass das frische sind, weil das Innere noch dicht war
und nicht so Luftblasen drin hatte.
Die waren außen kross, aber innen drin noch kartoffelig.
Ich bin zufrieden.
Bei der Fischsuppe können wir immer noch etwas verbessern.
Aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit dem Feedback.
Na dann, auf zur letzten Runde.
Die Desserts.
Moinsen, hi.
Ich wollte mir mal anschauen, wie du das Dessert machst.
Was gibt es heute?
Es gibt heute eine Tonka-Creme aus Mascarpone, Sahne und Quark
mit Erdbeeren, Löffel-Biskuit in Orangensaft
und oben ein bisschen Baiser drauf.
Dann mal los.
Als Erstes machen wir ein Erdbeer-Püree, das mit da reinkommt.
Dafür nehmen wir ein halbes Kilo Erdbeeren.
Dann den Saft einer Zitrone.
D.h., du arbeitest straight nach Rezept?
Oder ist das ein bisschen Pi mal Daumen?
Ein bisschen Pi mal Daumen.
Ich habe zwar alle Rezepte aufgeschrieben,
habe die aber alle selber gemacht.
Sehr gut.
Beim Abschmecken kommt noch was dazu.
Ich sage immer, Rezepte sind für Apotheker und Ärzte.
Solche Sprüche kann man losschießen,
wenn man ständig in der Küche steht
und auch alles durch die eigenen Hände läuft.
Aber das, was die Pia da macht, ist ja Konzeptgast,
wo wir ein bisschen System reinbringen.
Fix die Erdbeeren zuckern, dann kommen sie in den Mixer.
Also das ist jetzt auch schon fertig, der Part.
Der wird dann gleich in eine Quetschflasche umgefüllt.
Okay, bleibt als Soße ohne ...
Genau, das bleibt. Das ist einfach so fertig.
Da kommt nichts mehr dazu, nur Erdbeeren, Zitrone und ein bisschen Zucker.
Ich würde sieben.
Ich würde die kleinen Körnchen, die Kerne, die würde ich raussieben.
Bei den Erdbeeren.
Als nächstes zerstampft Pia die Tonkabohne und gibt Zucker dazu.
Das reibst du halt jetzt eine ganze Weile,
bis es wirklich keine Rückstände mehr hat.
Und wenn das dann fertig ist, sieht es so aus.
Okay.
Die Tonkabohne mag ich, weil sie einfach vielseitig einsetzbar ist.
Und ich mag ihr karamelliges, malziges Aroma.
Also Tonkabohne mit Malzig und Karamell.
Karamell kann man vielleicht noch ein bisschen durchgehen lassen.
Es ist halt schon eine Vanille-ähnliche Aromatik,
was bei den meisten Menschen rüberkommt.
Wie viel Zucker machst du ungefähr auf eine Tonkabohne?
80 Gramm.
Wie viel?
Ungefähr 80 Gramm.
Okay, dann hast du viel Tonkabohne.
Ja.
Okay, weil die sind ja auch nicht ganz günstig.
Nee, aber es soll ja auch nach Tonkabohne schmecken.
Ich fand es enorm, wie viel sie nimmt auf das bisschen Zucker.
Aber wie schon gesagt, viel hilft viel.
Und ich mag, es ist vielseitig einsetzbar, auch in Hauptspeisen.
Weiter gehts mit der Creme.
Dazu braucht Pia Sahne, Quark und Mascarpone.
Dann kommt jetzt der Zucker langsam dazu.
Das ist jetzt aber der normale, nicht der Tonkabohne.
Genau, das ist erstmal der normale.
Das sind noch 40 Gramm normaler Zucker.
Und dann kommen 2 Esslöffel von dem Tonkabohnenzucker dazu.
Kann Pia heute ans Zeimen vorbeiziehen und die Führung übernehmen?
Trotz Konkurrenz packt Dea mit an.
Super, ich danke Dea.
Bevor wir das jetzt gleich nutzen, müssen wir noch unsere Biskuits einweichen.
Und wir nehmen Orangensaft.
Das lässt du lange einweichen?
Nein, ganz kurz.
Okay.
Das ist nur so, dass der Geschmack nicht komplett weich ist.
Wir wenden die eigentlich nur da drinnen.
Sodass die ein bisschen getränkt sind.
Achso, also quasi die Idee vom Tiramisu.
Ein bisschen abgewandelt.
Die weichen ja auch sehr schnell ein.
Wenn du die jetzt zu lange liegen lässt, sind die auch weich.
Okay, cool.
Ich danke Dea.
Ich glaube, Schichten weiß ich, wie es geht.
Ich freue mich gleich, weil das ist auch mein Dessert.
Also das wird kein Dessert zum Abnehmen.
Jedoch sind die Gläser nicht allzu groß.
Jemand, der gerne Dessert isst, wird eventuell noch ein zweites essen davon.
Der eine mag es zweimal süß, die andere lieber einmal deftig.
Also das ist einmal der Käse aus Alkostum hier von der Insel.
Mit ein bisschen Paprika und Chili drinnen.
Schöne Käseplatte.
Wird erklärt und grundsätzlich mal mit Käse von der Insel für.
Sehr stark.
Jetzt besuchten wir die Tonka-Erdbeer-Creme,
die gleich zwei Abnehmer gefunden hat.
Nämlich John und Simon.
Na?
Du hast dasselbe Dessert wie ich.
Ist das so?
Ist tatsächlich so.
Schmeckt deins auch so gut wie meins?
Ich finde es sehr frisch.
Ich durfte ja vorhin zugucken.
Tatsächlich fehlt mir, obwohl ich es anders erwartet habe,
die Tonka-Bohne.
Ich wollte dich gerade fragen.
Da stand ja irgendwas mit Tonka.
Wirklich nicht viel von so einer Tonka-Bohne,
um ein Dessert damit zu würzen.
Die ist schon ziemlich intensiv.
Sogar wenn man zu viel davon nimmt, ist es nicht so gut für den Körper.
Also Aromatik ist schon wirklich stark.
Also wundert mich jetzt auch.
Also es ist ein leckeres, schönes Dessert für den Laden hier.
Absolut top.
Erdbeeren-Natur drauf.
Hätte man marinieren können, muss man aber nicht.
Ich brauche, glaube ich, nicht das Baiser hier oben drauf.
Für mich wäre es vielleicht effektiver gewesen,
die Erdbeeren einfach ein bisschen zu zuckern
und vielleicht einen Crumble draufzumachen.
Was ist das da unten, das Gelbe?
Das Gelbe ist der, ich würde jetzt einfach mal sagen,
das ist der Biskuitboden.
Den Biskuitboden haben sie in Orange aufgeweicht.
Genau, das ist Orangensaft.
Das ist eine schöne Idee.
Orange und Erdbeer ist toll.
Ja, das ist wohl wahr. Das kann man schon machen.
Eigentlich rundum gelungen, aber mir fehlt die Tonkabohne.
Die fehlt da total drin.
Ansonsten war es ein frisches, leckeres Dessert.
Der hier könnte auch verdammt lecker sein.
Den Himbeer-Brownie darf Thorsten vernaschen.
Ist er denn eine Sünde wert?
Im ersten Moment sieht er sehr massiv aus.
Wenn man aber mit dem Löffel durchgeht,
dann gleitet der Löffel fast von alleine durch.
Es ist glutenfrei, das finde ich auch ganz erstaunlich.
Und schmeckt außerordentlich gut.
Geil ist es eigentlich nicht, wenn man glutenfrei und laktosefrei
solche Sachen anbieten muss.
Aber es ist einfach der Bedarf da,
weil die Unverträglichkeiten bei vielen Menschen
einfach immer stärker werden.
Die Himbeere kommt durch, es ist Pistazie mit drauf,
mit einem Gelee überzogen.
Also für mich wirklich ein rundes, leckeres, süßes Dessert.
Man hätte vielleicht noch ein Klacks Vanillesoße drauflegen können.
Und dann wäre es eine noch rundere Sache gewesen.
Für mich total in Ordnung für das Konzept.
Zurück zu Brittas Ausklang.
Sie kämpft ein wenig mit ihrer regionalen Käseplatte,
zumindest mit der Masse.
Es ist sehr wuchtig, sehr viel.
Der Teller ist einfach zu klein für das, was da drauf ist.
Ja, es ist wirklich nicht wenig.
Die Käsesorten an sich, das ist hier dieser Schimmelkäse,
typisch nach Schimmel.
Nicht zu scharf, sehr angenehm vom Geschmack.
Der Teller ist wirklich zu klein.
Ich hätte die Präsentation anders gemacht.
Ich finde trotzdem die Käseauswahl schön.
Dann haben wir Feigensenf, eine scharfe Kirsche
und höhere Hagebutte.
Die Dips schmecken alle super gut.
Mir hat es sehr geholfen, dass sie auch die Dips erklärt hat,
weil ich die Hagebutte auch mit einer Aprikose verwechselt hätte können.
Ich finde das absolut gelungen.
Und vor allem für alle Geschmäcker etwas dabei.
Ich würde mir die Präsentation anders wünschen.
Aber die Käse sind gut und der Preis geht in Ordnung.
Und ihr gefällt es.
Auf der Insel Föhr gibt es jetzt die Rechnung für all die Schlemmereien.
196,40.
Wow.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut fair.
Für Getränke ungefähr 60 Euro.
Und dementsprechend rund 140 Euro für Speisen.
Der Preis ist super.
Sind auch die Punkte super?
Lüfte mal das Geheimnis, Pia.
Und eine 8.
Lieber Simon, für den heutigen Abend kriegst du von mir ausgezeichnete 8 Punkte.
Komm, trau dich, Simon.
Noch eine 8.
Der Simon bekommt von mir heute 8 Punkte.
Ich glaube, das wird auch jetzt so durchgängig weitergehen.
Dann könntet ihr die Führung übernehmen.
8 Punkte?
Ja, schau Britta.
Eine Wertung steht noch aus.
Oh, eine 7.
Tatsächlich.
Simon und Pia bekommen von mir vernünftige 7 Punkte.
Jetzt könnte man meinen, ist das gemein, Retourkutsche.
Aber von der Einordnung mit allem und so ein bisschen auch wirklich in Ordnung.
Es reicht mit 31 Punkten vorläufig für den ersten Platz.
Doch morgen will John die Konkurrenz einbremsen.
Er möchte mit friesisch-persischen Spezialitäten überraschen.
Jetzt bin ich in meinem Element und der König zeigt euch, wie das jetzt hier abläuft.
Jetzt muss er liefern, Leute.
Gut gesagt, aber die Mitstreiter sind knallhart.
Mir fehlt der Rote-Bete-Geschmack komplett.
Ist nicht mehr wirklich glasig.
Vielleicht sollte ich einfach mal die Fresse halten.
Ja, manchmal vielleicht.
John braucht Nerven wie Drahtseile.