Sam hat sich auf "Muscheln Rheinischer Art" mit Pumpernickel gefreut, doch den Genuss verderben unzählige Pfefferkörner, auf die er immer wieder beißt! Alex nimmt's mit Humor. Kann er die Kritik direkt umsetzen?
„Mein Lokal, Dein Lokal“ stellt fünf sympathische Restaurantbesitzer mit ihren Lokalitäten vor und lässt diese gegeneinander antreten - aber nicht auf dem normalen Weg. Die Restaurantbesitzer lassen sich als Gast in vier weiteren Restaurants verwöhnen und nehmen die anderen Betriebe unter die Lupe. Im Gegenzug müssten Sie natürlich auch die anderen Teilnehmer für einen Besuch in Ihren Betrieb einchecken und Ihr Essen und Restaurant testen lassen. Wo der normale Gast in einem Restaurant vielleicht nur auf den vollen Teller achtet, wissen die Profis genau, worauf es ankommt: Geschmack, Service, Atmosphäre, Sauberkeit, ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich das Gesamtkonzept. Außerdem ist der Profikoch Mike Süsser mit an Bord und gibt seine Bewertung ab.
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Für Christian gibts die Paprika-Cremesuppe
und Katja probiert das Rinderfilet-Carpaccio mit Salatbeilage.
Auf Gianluca wartet die Kürbiskremesuppe.
Und Sam wagt sich an die Muscheln.
Rheinische Art, mit leckerem Pumpernickel.
So, ihr 3, dann wünsche ich uns mal einen richtig tollen Vorgang.
Tolle Vorspeise, guten Appetit wünsche ich euch.
Ja, wünsche ich euch auch. Danke.
Unsere Experten sollen alles bewerten.
Zusammensetzung, Zubereitung, Präsentation und Geschmack.
Gianluca fängt an.
Ich finde, die Konsistenz ist sehr cremig, die Farbe ist super.
Ich hätte ein bisschen schärfer von der Imbar erwartet,
also ein bisschen mehr vielleicht.
Und die Kombination mit diesem Kürbiskerneöl, das ist sehr schön.
Da macht die Kürbisesuppe sehr milder.
Und vielleicht deswegen neutralisiert ein bisschen
auch diese Schärfe von dieser Imbar-Geschmack.
Aber die Hokkaido-Kürbisse, das hast du direkt gemerkt,
dass da drin war, war ein bisschen sahnig für mich.
Aber das hat da die Konsistenz zu tun.
So cremig kriegen wir natürlich mit der Sahne auch.
Die Petersilie in der Mitte, das finde ich...
Also, 1. Mal, das gehörte für mich nicht in die Kürbissuppe.
Aber wie gesagt, vom Geschmack ist es total in Ordnung.
Auch in Christians Suppe schwimmt Grünzeug herum.
Ist das ein Problem?
Ich muss sagen, die ist echt lecker.
Also, von der Konsistenz, sieht super aus.
Hat schön so diesen orange-roten Schimmer.
Und schön cremig.
Also, man schmeckt ganz deutlich.
Hier hat jemand wirklich sich auch an guten Produkten ausgetobt.
Man schmeckt so ein bisschen auch das Pesto raus,
die Paprika, schön würzig, nicht zu scharf.
Ich wüsste jetzt nicht, was man besser machen könnte.
Ich bin ganz bei dir,
auch ich habe dieses grüne Lamette in der Mitte gehabt.
Aber hat eigentlich, finde ich,
auch in so einer schönen, hausgemachten Cremesuppe
nicht unbedingt was verloren.
Das ist ein gutes Gesamtergebnis aus tollen Produkten.
Das hört der Hausherr sicher gerne.
So, Evia, ich nehme an, ihr seid fertig, sieht so aus.
Dann bin ich mal gespannt.
Im Großen und Ganzen hat es lecker geschmeckt.
Allerdings fand ich das Carpaccio ein bisschen zu dünn geschnitten.
Es fällt schon auseinander.
Was mir auch ein bisschen gefehlt hat, Pfeffer.
Es hätte ruhig mehr gewürzt sein können.
Pfeffermühle vielleicht auf dem Tisch,
dass man nachwürzen könnte.
Frischen Pfeffer.
Dann ist mir aufgefallen mit dem Salatblatt.
Es nimmt fast den halben Teller in Anspruch.
Der Salat hat schon fast 50% des Tellers eingenommen,
als ich das Blatt mal ausgebreitet hatte.
Das fand ich definitiv zu viel.
Also Deko ist okay im Rahmen.
Aber ich fand, das war mehr Salat als Carpaccio.
Für 9,90 Euro, finde ich,
hätten noch 2 Scheibchen mehr Carpaccio draufbekommen.
Ich muss sagen, kann man sich mal überlegen.
Carpaccio ist ja immer sehr dünn, soll man ja auch schneiden.
Dass es jetzt zu dünn war, soll nicht der Fall sein.
Lieber was zu dünn als zu dick.
Der Salat, den essen wir als Zusatz, den essen wir als Deko.
Ist vielleicht eine Überlegung wert,
wo man sagt, der Hauptaugenmerk soll auf dem Carpaccio liegen.
Und den ein bisschen kleiner am Teller anzurichten.
Kann man gerne mal drüber nachdenken.
Katjas Kritik war eher handzahm.
Ob Sam wohl ein größeres Fass aufmacht?
Mein Freund Alex, meine Muscheln waren von Qualität sehr gut.
Ich fand persönlich zu wenig Knoblauch.
Ich hätte ein bisschen mehr Knoblauch reingetan.
Bisschen mehr Zwiebel oder Schalotten vielleicht.
Obwohl, ich weiß nicht, ob überhaupt...
Knoblauch ist eine typische indianische Muschel.
Und die Pfefferkörner hat mich ein bisschen gestört.
Wenn ich drauf gewissen habe, war ziemlich scharf.
Dann hat mich mit dem Genießen von den Geschmack von Muscheln gestört.
Ich hoffe, du hast noch alle Zähne.
Noch drin, ja.
Das sieht gut aus.
Ich finde es lustig, dass er gesagt hat, dass ich keine Zähne habe,
als ich auf die Pfefferkörner gebissen habe.
Wir sind doch in Düsseldorf, in Rheinland.
Wir müssen mit dem Humor alles abnehmen.
Alles gut.
Das ist mit den Pfefferkörnern, das nimmt man, um die noch was zu würzen.
Auch wenn die dann aufkochen,
auch das Korn an sich nimmt den Geschmack ab in den Muscheln.
Tut mir leid, wenn es ein paar zu viele waren mit dem Knoblauch.
Da muss man vorsichtig sein, weil oft Gäste sagen,
es ist mir was zu viel.
Ich habe dadurch den Muschelgeschmack nicht mehr.
Der geht verloren, weil Knoblauch dominant ist.
Der Alex hat professionell auf die konstruktive Kritik reagiert.
Ich fand es in Ordnung, er hat es angenommen.
Was ich von dir wissen möchte,
wir haben uns auf eine Challenge geeinigt.
Du hast ein Wein bekommen.
Mein lieber Alex, du hast mir, ich denke, ein Burgunder serviert.
100 Punkte, das ist ein weißer Burgunder.
Freut mich, dass es dir auch dazu gefällt.
Beim Hauptgang schauen wir mal, was ich mir für dich ausdecke.
War das denn so schwer mit dem Wein?
Ganz ehrlich, hätte ich nicht gedacht,
dass Christian den 1. Wein errät.
Aber Chapeau, wirklich, alle Achtung.
Ich muss sagen, ich bin zufrieden.
Ich werde auch durch die Kritik,
die ich bekommen habe, meine Küche keinen Kopf abreißen.
Das ist ein gutes Niveau, auf dem er was kritisiert.
Das stimmt auch teilweise.
Aber es ist nicht so, wo ich mir denke, das ist ein Weinburgunder.
Ich müsste was klar überlegen.
Dann muss er sich auch keine Sorgen machen,
wenn seine Mitstreiter bei Steffi in der Küche vorbeischauen.
Was machst du gerade?
Ich bin jetzt an dem Rotbarsch dran.
Genau, mein Gericht.
Das ist ja super.
Der ist ganz frisch heute gekommen.
Von woher kommt der Fisch?
Da muss ich ehrlich sagen, das weiß ich nicht 100-prozentig.
Wir haben den heute frisch vom Markt geholt.
Aber ich hab den Chef nicht mehr gefragt.
Der sah wirklich frisch aus, sah rund aus, roch auch gut.
Und, ähm, passte.
Ich hab den nur mit Salz und Pfeffer schon mal ein bisschen gewürzt.
Jetzt gebe ich noch etwas Zitrone hinzu.
Das hat mir sehr gut gefallen mit dieser Handschuharbeit.
Hygienisch, ja.
Genau, das ist das Schöne der jersenischen Sorte.
Nun aber flott, Salz entzieht dem Fisch Wasser.
Deshalb muss er fix in die Pfanne kommen,
damit er nicht austrocknet.
Warum emmellierst du den Fisch?
Damit er in der Pfanne nicht kleben bleibt.
Gerade mit dem zarten Fleisch von Fisch.
Es ist schnell so, dass ein Stück wegreißt.
Das sieht nicht mehr schön aus.
Um knuspriger zu werden.
Genau, das auch.
Ich glaub, dann trocknet der auch nicht so aus.
Richtig, genau.
Ich finde, Weizenmehl ist Standard für Fisch, manchmal zu benutzen.
Und ich finde, Hartweizenmehl finde ich besser.
Weil die Hartweizenmehl, die wird goldisch angebraten.
Da bleibt es sehr angenehmer zum genügenden Geschmack.
Wie hast du die Kräuchersahnesuppe zubereitet?
Ja, eine ganz normale Chardonnay-Velouté.
Also Weißwein, Gemüsebrühe, Sahne, ein paar Gewürze, Kräuter.
Okay.
Steffi macht vieles frisch.
Auch die Kräuter kommen bei ihr nicht aus der Packung.
Das ist Petersilie, ne?
Genau, das ist glatte Petersilie.
Da kommt ein bisschen Lauch.
Richtig, ein bisschen Schnittlauch und Dill.
Cremige Soße, Millietter Fisch.
Dazu passt bestimmt ein leichtes Gemüse.
Wobei, das in der Pfanne sieht aus wie Salat.
Hast du gerade Kirschtomaten da reingetan?
Genau, da sind jetzt nur ein paar Kirschtomaten, Salz, Pfeffer.
Und etwas Muskatnuss geb ich noch da dran.
Der Klassiker, Muskat im Spinat.
Dabei passt das Gewürz auch super zu Frikadellen,
Kartoffelgerichten oder sogar Feingebäck.
Durch die Kirschtomaten bekommen wir diesen süßlichen Geschmack.
Das ist sehr angenehm.
Dann kommen die Kartoffeln jetzt auch.
Oh ja.
Ich könnte mir auch wirklich vorstellen, das zu essen.
Ich glaube, da hast du eine richtig gute Wahl getroffen.
Ja, schnell wieder hinsetzen,
dann erfahren wir, ob es auch so gut schmeckt, wie es aussieht.
So, ich habe euch was Leckeres mitgebracht.
Der Ratewein für Christian darf natürlich nicht fehlen,
ob er auch diesmal wieder richtig tippt.
Ich wünsche euch einen guten Appetit.
Ich habe festgestellt, dass das Thema Pfeffer ein großes ist.
Deswegen gebe ich euch einfach mal die Mühle dazu.
Bitte schön, guten Appetit.
Es sind auch keine Körner diesmal dabei.
Lasst es euch schmecken.
Danke schön.
Alex hat schon gelernt, konstruktive Kritik.
Er hat direkt die Pfeffermühle zum Hauptgang mitgebracht.
Fand ich super.
Katja hat sich das Schweineschnitzel Wiener Art bestellt.
Für Sam gibt es die Schweinehachse mit Röstkartoffeln.
Auf Christian wartet das argentinische Rinderfilet.
Und Gianluca probiert das Rotbarschfilet auf Kräutersahnesauce.
Ob es beim Hauptgang deftiger zugeht?
Was die Gerichte angeht, auf jeden Fall.
Und die Kritik?
Diese Schweinehachse ist richtig knusprig.
In der Mitte ist sie saftig noch.
Denn Gargrat muss bei Schweinen durch sein.
Das ist auch der Fall, ist aber noch saftig.
Man sieht, dass es immer noch ein bisschen rosa ist in der Mitte.
Die Bratkartoffeln sind auch sehr gut gemacht.
Gute Handarbeit.
Die Speck mag ich persönlich.
Es ist Zwiebel drin, Petersilie drin, ein bisschen Schnittlauch.
Also, das ist sehr gut.
Was mir nicht gefällt, z.B. die komplette Rosmarin.
Aber es ist auch, es muss nicht ein Baum auf dem Teller sein.
Kannst du dir in die Haare stecken.
Und ich bin der Indianer.
Ich bin zufrieden mit der Bestellung.
14,50 Euro oder 14,90 hat gekostet.
Ich finde es preismäßig, ja.
Zu dünn ist Katjas Fleisch diesmal nicht.
Aber das Salatblatt sieht schon wieder sehr groß aus.
Das ist eine Riesenportion, ist auch sehr lecker.
Was mir an dem Schnitzel gut gefällt, ist schön braun, knusprig.
Die Panade geht nicht ab, die ist bombenfest an dem Schnitzel drauf.
Die Soße ist sehr lecker.
Champignons sind schön in Scheiben geschnitten, nicht zu dick.
Ich bin Fan davon, dass man Soßen, wenn das möglich ist,
separat reicht, sodass der Gast selber entscheiden kann,
wie viel Soße will er.
V.a. dass er erst mal das Produkt sieht, beurteilen kann,
habe ich ein tolles Produkt auf dem Teller.
Die Bratkartoffeln sind auch lecker.
Allerdings teilweise sind die mir ein bisschen zu laff dazwischen.
Da fehlt ein bisschen mehr Gewürz dran.
Da ist was Speck bei, Zwiebeln,
könnten auch ein bisschen kleiner geschnitten sein.
Zu dem Salat finde ich es besser, wenn er auf dem Salatteller
separat käme, weil durch das Dressing vermischt sich das
ein bisschen auf dem Teller.
Und ich finde auch mundgerechtere Stücke besser, die sind sehr groß.
Wobei ich schon einmal geschnitten hatte.
Aber vom Preis-Leistungs-Verhältnis für 13,90 Euro finde ich es in Ordnung.
Ich denke, dass die Kollegen zufrieden sein werden
mit den Hauptgerichten.
Ich habe extra die Pfeffermühle hingestellt.
Wenn jemand nachwürzen möchte, kann er das machen.
Dabei ist der Pfeffer bei der Hauptspeise überhaupt nicht das Problem.
Das finde ich, die Soße, das fehlt Salz.
Auf jeden Fall.
Das finde ich ein bisschen zu, würde ich nicht laff sagen,
aber das ist nicht so kräftig genug,
dass es zu einem Fisch richtig schmecken kann.
Weil ich finde, das Rote-Basch-Filet, das braucht eine kräftige Soße,
damit es ein bisschen mehr schmeckt.
Aber das ist auch leider dem Fischfilet nicht so gut gewürzt.
Und was stört mir sehr, das ist die Zitrone in der Kräutersahnsoße.
Das gehört für mich überhaupt nicht dazu, weil das ist säuerlich.
Es tut mir sehr leid, aber wenn ich mit dem Fischfilet rede,
da sollen normalerweise die Gräser nicht drin sein.
Das ist ein bisschen unangenehmer.
In Rote-Basch-Filet sind die Gräser nicht so fein und dünn und versteckt.
Das kann man sofort spüren und merken.
Der Fisch ein Flop.
Und nicht nur der Fisch.
Das war jetzt nicht ganz große Kunst.
Harte Worte, trifft dich das, Alexander?
Es ist nicht die ganz große Kunst, was der Christian gesagt hat.
Ich geh mal davon aus, er hat sich der Wortwahl vertan.
Er wollte das ein bisschen dezenter ausdrücken.
War einen Tick roh, für mich ein Stück weit zu roh.
Vom Medium entfernt, aber das war nicht schlimm.
Die Soße, Kompliment, die könnt ihr.
Das ist wirklich lecker.
Das ist schon ein Leckerschmecker.
Die Bratkartoffeln sind es dann nicht so.
Die waren ein bisschen... Da fehlte so der Pfiff dahinter.
Ich kann denen nur den Rat geben, aber das ist rein subjektiv.
Ich würde das Salatbouquet entweder weglassen.
Ich finde allein schon das Wort Salatbouquet gruselig.
Entweder würde ich sagen, wir haben Beilagensalat, dann ist er dabei.
Oder ich würde es einfach komplett streichen,
was sich dann auch noch unten mit dieser Soße vermischt.
Das ist nicht so meins.
Die Backkartoffeln, klar, wenn man die Zwiebeln noch mehr anbrennt,
oder den Speck vielleicht auch, dass man dann sagt,
ich kriege jetzt noch ein bisschen mehr Geschmack da rein.
Ist klar, vielleicht ist es einfach ein bisschen zu wenig gewesen.
Dann tut es mir leid.
Und zu dem Salat, das ist daraus resultierend,
steht in der Karte als Salatbouquet deklariert.
Der Gast weiß es ja im Vorhinein.
Wir haben uns dazu entschieden, den auf dem Teller zu machen,
weil wir einfach im Sommergeschäft, wo es hier wirklich knallt,
ist es aufgrund unserer riesigen Außenterrasse mit 150 Plätzen
schwer möglich für den Service mit einem Extra-Teller.
Wenn man so viele hat, es ist immer ein Gang mehr.
Ich werde die Teller nicht im Winter so anrichten und im Sommer so.
Von daher muss man einen Kompromiss finden, und das steckt dahinter.
Eine Sache müssen wir noch klären, und zwar die Sache mit dem Wein.
Was denkst du, in welchem Wein ich die Kadenz habe?
Ich denke, du hast mal ein Chardonnay serviert.
Da liegst du auch wieder sehr gut.
Das ist ein Chardonnay, das ist der chilenische.
Christian hat beide Weine erraten.
Da ziehe ich einen Hut vor, hat er gut gemacht.
Ich fand es gut, dass er diese Competition mitgemacht hat.
Dass er spontan gesagt hat, klar, mache ich mit.
Vielen Dank für die Kritik.
Gleich gibt es das Dessert.
Klar, weil man erwartet, das war mehr Kritik, als ich erwartet habe.
Aber ich sehe uns gut im Rennen.
Die anderen müssen das Ganze besser machen.
Die sind kritisch, aber das sind wir in den nächsten Tagen auch.
Eine Drohung oder ein Versprechen?
Rache ist bekanntlich süß, so süß wie der Nachtisch.
Herr Jean-Luc hatte sich eine bisher Variation gewünscht.
Auch wenn wir ihn nicht auf der Karte haben,
mache ich ihm einen kleinen Crepe dazu.
Ein französisches Nationalgericht für einen italienischen Gast
serviert in einem deutschen Restaurant in Düsseldorf.
Multiculti im D-Town.
Ich habe jetzt Butter genommen, weil es auch Geschmack gibt.
Finde ich bei solchen Süßspeisen schöner als Öl.
Früher hat man ja behauptet, Butter sei ungesund.
Heute weiß man, stimmt so gar nicht.
Naturfette sind für den Körper sogar besser
als z.B. künstliche Margarine.
Ich karamellisiere jetzt ein wenig Zucker.
Dann lösche ich den mit dem Peach-Liqueur und mit Ursaft ab.
In dieser leckeren Marinade darf die Crepe noch mal ausgiebig baden.
Und die ganzen tollen Aromen genüsslich aufsaugen.
Und das ist nicht alles.
Steffi hat noch mehr Tricks auf Lager.
Das ist meine Bailey-Smooth.
Selbstgemacht, lecker.
Noch was?
Hier ist einmal eine Rotweincreme.
Flambierte Crepe, Bailey-Smooth, Rotweincreme.
Was denn noch alles?
Hier ist noch unser Blaubeer-Parfum.
Auch alles selbstgemacht?
Das ist alles selbstgemacht, ja.
Sprachs und garniert die sündigen Leckereien
noch mit einer aromatischen Beerensoße.
Da geht unseren Gastroprofis bestimmt das Herz auf.
Denn im D-Town zaubert man offensichtlich nicht nur an der Bar.
So, ihr 4, jetzt kommt ein grüner Abschluss.
Habt ihr noch mal das Dessert mitgebracht?
Die Bailey-Smooth soll Katja und Christian den Abend versüßen,
während auf Gianluca die bereits gesehene Dessert-Variation wartet.
Das Blaubeer-Parfait probiert Sam.
Kaum Kritik an der Vorspeise, geteilte Meinung zum Hauptgang.
Aber was bringt der Nachtisch?
Ich muss sagen, ich bin mit meinem Dessert richtig zufrieden.
Das ist richtig lecker.
Das sieht schön bunt aus.
Auch mit der Soße in der Kombination, aber auch einzeln.
Die Konsistenz ist perfekt.
Das schmeckt richtig schön fluffig.
Einfach lecker.
Man schmeckt wirklich diesen Baileys-Geschmack raus.
Davon könnte ich auch noch mehr essen.
Da kann man echt überhaupt keinen Kritikpunkt sehen.
Es war superlecker auf dem Bärenspiegel.
Wie es ausgarniert war, es war was fürs Auge.
War das Highlight des Abends.
Und was sagt Sam zum Blaubeer-Parfait?
Er war ja bisher der kritischste von allen.
Das war der beste von heute Abend.
Es ist in der Küche eine Patisserie verloren gegangen.
Die Süßigkeit ist echt, meiner Meinung nach, ein Traum.
Die Blaubeeren-Parfait ist sehr lecker.
Das bröselt auch ein bisschen, wie es sich gehört.
Halbgefrorenes Parfait heißt.
Das ist richtig lecker gemacht.
Ist auch nicht zu süß, schmeckt nach Blaubeeren.
Sehr lecker.
Indian Summer war ich in Vancouver, in beautiful British Columbia.
Da habe ich Lachse ergängelt.
Und daneben waren Farmen von Blaubeeren.
Dass ich gegessen habe, direkt war ich in diesem Farm
und habe ich diesen Bären direkt im Blut gegessen.
Hammer.
Bei so viel Schwärmerei bleibt Gianluca wohl gar nichts anderes
übrig, als einzustimmen, oder?
Ich habe einen gemischten Dessert gewünscht.
Der hat wirklich sehr schön, toll eingerichtet mit frischem Obst.
Da haben wir Fisalis, Sternfrüchte und ein bisschen Grauben da.
Die Crepes normalerweise, was wir kennen,
das ist die Crepe Susette,
was mit Grammagne auch zubereitet wird und ein bisschen Rohzucker.
Aber in diesem Fall, das ist nur mit ein bisschen Butter angemacht
und ein bisschen Likör, aber ganz leicht.
Aber das passt, wie gesagt, zusammen mit den Kombinationen,
mit dem Mus.
Da bin ich sehr zufrieden.
Ich habe wirklich eine Freude zu diesem Teller gehabt.
Hat mich so glücklich gemacht.
Schön.
Bleibt nur noch die Frage nach dem Wein.
Liegt Christian auch diesmal wieder richtig?
Beim 3. Wein habe ich es ein bisschen schwieriger gemacht.
Ich habe die Anforderung erhöht,
weil das so Barbaros vorher gemacht hat.
Und zwar habe ich ihm einen Rosé-Prosecco kredenzt.
Das ist ein Spätbocken, ein Pinot Noir aus Italien.
Da bin ich gespannt, ob er das richtig gemacht hat.
Zu dem klasse Dessert, da sind wir einer Meinung,
hat er mir einen richtig schönen, fruchtigen Prosecco gegeben.
Der schmeckt außergewöhnlich lecker.
Aha, na gut, lassen wir als Lösung durchgehen.
Dieses Mal die Rechnung.
Vielen Dank für den netten Abend.
Auch für die konstruktive Kritik.
Hat mir sehr gefallen, habe ich mir zu Herzen genommen.
Eine Kleinigkeit habe ich noch für euch.
Das ist klar, am Ende.
Das macht er am liebsten, das ist immer die Rechnung.
Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Ihr wart zufrieden mit allem.
Ich freue mich auf schöne Tage mit euch.
Ist der Preis angemessen für die gebotenen Speisen?
Sam, wie viel ist es?
Wir haben 170,50 Cent.
Viel oder wenig?
Sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das muss man sagen, für das, was wir heute alle auf dem Teller hatten,
war der Preis...
3 Gänge min.
...unfassbar günstig.
Dann hagelt es bestimmt viele Punkte, oder?
Warum gucken die alle so gequält?
Alexander, was denkst du, wie ist es gelaufen?
Alles in allem?
Ich muss sagen, das Fazit ist durchweg positiv bei mir.
Ich bin zufrieden, wir haben einen guten Job gemacht.
Es gab ein paar Kleinigkeiten, die zu bemängeln waren,
die ich mir gerne noch mal anschaue.
Und wie viele Punkte bekommst du von deinen Mitstreitern?
Im Schnitt 8 Punkte, dann bin ich bei 32.
Da würde ich sagen, 32 plus minus 1 Punkt.
7 Punkte.
8 Punkte.
Ich fand es ein gelungener Abend, auch mit dem Entertainment von Frank.
Es war ein super Abend, mir hat richtig Spaß, und es war lecker.
8 liebe Punkte.
Und damit hat Alexander das eingefahren,
was er sich gewünscht hatte, 31 Punkte.
Damit ist für seine Mitstreiter noch alles drin.
Katja, mit welcher Spezialität willst du morgen punkten?
Ein Altbier ist ein obergäriges, dunkles Bier.
Klingt gut, ist aber nix zu essen.
Das ist Düsseldorf, da hat man den Geschmack im Mund.
Oh, ich hab echt Lebensgefahr in mich irgendwie gespürt.
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