Grußwort der LWL-Kulturdezernentin

LWL-Archäologie für Westfalen
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01.11.2024
Tagung Archäologie in NRW 2020
Fr. Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger grüßt zu Beginn der Tagung aus dem LWL-Museum für Archäologie in Herne und erzählt, was die LWL-Archäologie im letzten Jahr beschäftigt hat, was in der Zukunft ansteht ung gibt einen Ausblick auf die Inhalte der Tagung mit dem Schwesterverein, LVR-Amt für Bodendenkamlpflege.
Liebe Freundinnen und Freunde der Archäologie,
ich möchte Sie ganz herzlich
hier aus dem LWL-Museum für Archäologie in Herne begrüßen.
Anlass ist unsere Tagung “Archäologie in NRW 2020”.
Das ist jetzt schon das zweite digitale Format
und wir verbessern uns ständig.
Wir werden nicht nur Vorträge bringen,
die Sie sich anschauen können,
sondern es wird Dokumentationen geben.
Wir nehmen Sie mit in die Museen.
Wir nehmen Sie mit in die Archive.
Wir nehmen Sie mit auf die Fundplätze
und zu spannenden Ausgrabungen.
Wir haben in dem Jahr nämlich sehr, sehr viel gelernt
und haben im Digitalen einen wirklich herausragenden Sprung gemacht.
Und ich finde es auch sehr gut,
dass wir die Veranstaltung gemeinsam mit unserem Schwesterverband,
dem Landschaftsverband Rheinland, machen.
Das schafft noch wieder eine größere Öffentlichkeit
und wir können die Ergebnisse wunderbar miteinander vergleichen.
Und was ist die Aufgabe der Archäologie?
Die Aufgabe der Archäologie ist nicht nur das Ausgraben,
sondern auch das Auswerten,
vor allen Dingen auch die Sichtbarmachung der Ergebnisse.
Und da möchten wir nicht nur Fachleute mitnehmen,
sondern jeden Interessierten.
Und deshalb sind wir sehr stolz darauf,
dass wir in unseren Museen
mittlerweile Führungen anbieten,
die digital eine Verbreitung finden bis nach Südkorea.
Auch aus anderen Bundesländern gab es zahlreiche Anmeldungen,
um genau unsere Museen zu besuchen,
um zu schauen, was haben unsere Museen zu bieten,
welche tollen Exponate kann man hier sehen
und welche Geschichten stecken hinter diesen Exponaten?
Das wollen wir auf jeden Fall weiterverfolgen.
Denn es wird auch eine Zeit nach Corona geben.
Aber das Gute an Corona,
wenn man das überhaupt sagen kann,
ist, dass wir wirklich gelernt haben,
wie können wir im digitalen Bereich unsere Inhalte besser vermitteln?
Und wie können wir da auch barrierefreier werden?
Wie können wir Besucherinnen und Besucher erreichen
die eben nicht die Möglichkeit haben, ins Museum zu kommen,
oder die große Distanzen zurücklegen müssten,
um unsere Häuser zu besuchen?
Ja, und auch das Thema Vernetzung ist uns wichtig.
Wir werden sicherlich auch in Zukunft noch viele Dinge
gemeinsam mit unserem Schwesterverband, dem Rheinland, unternehmen,
Tagungen auf den Weg bringen und sicherlich auch noch vieles mehr.
Also, es ist nicht nur alles negativ.
Es gibt auch viel Positives.
Wir haben viel gelernt
und wir werden spannende Formate bringen.
Aber was steht in diesem Jahr noch an?
Eine besondere Herausforderung ist die Änderung des Denkmalschutgesetzes.
Und das ist nicht nur für die Baudenkmalpflege eine Herausforderung,
sondern auch für die Archäologie.
Ich will und kann an dieser Stelle nicht ins Detail gehen,
aber wir werden uns im kommenden Jahr und in diesem Jahr vor allen Dingen
auch noch intensiv damit beschäftigen müssen.
Ich möchte an dieser Stelle aber nochmal Danke sagen.
Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken,
die diese Formate, die vielen Filme,
die wir sehen werden, erstellt haben,
dem Konzept gearbeitet haben.
Das ist nämlich nicht selbstverständlich.
Gute Ergebnisse erfordern auch gute Arbeit,
erfordern viel Arbeit.
Danke für die innovativen Ideen und danke für den Einsatz!
Und jetzt möchte ich Sie einladen,
zu 18 spannenden Filmen, die auf Sie warten.
Und bitte kommentieren Sie diese Filme.
Diskutieren Sie mit uns,
denn wir möchten uns gerne verbessern.
Wir freuen uns auf Sie.
Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.
Und uns allen wünsche ich eine tolle zweite digitale Tagung.
