Trinkwasser auf dem Prüfstand - Ist unser Leitungs- und Flaschenwasser frei von Belastungen oder womöglich eine unsichtbare Bedrohung für Sie und Ihre Familie?
Kann man weiter regelmäßig Alkohol trinken, wenn man die Leber ab und zu entgiftet? Diese Frage wird mir häufig gestellt. Heute schauen wir uns näher an, was man konkret im Alltag tun kann um die Leber zu entgiften, zu entlasten und zu regenerieren.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß, Ihr Dr. med. Ulrich Bauhofer
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Dr. med. Ulrich Bauhofer war 1980 einer der ersten beiden westlichen Schulmediziner, der den Ayurveda von den bedeutendsten Vaidyas (Ärzten) Indiens lernen konnte. Er war an der Neuordnung der Jahrtausenden alten Heilkunde als leitendes Mitglied einer internationalen Wissenschaftlergruppe beteiligt. Seitdem hat er seine Patienten sowohl schulmedizinisch als auch ayurvedisch ganzheitlich behandelt. Er ist Vorstand und Gründungsmitglied der deutschen Gesellschaft für Ayurveda, Bestseller Autor, international als Speaker tätig und berät Führungskräfte aus Dax-Unternehmen.
Holistic House ist Ihr Portal für holistische = ganzheitliche Gesundheit an der Schnittstelle zwischen Schulmedizin und komplementären Heilansätzen. Unsere Ärzte sind in beiden Welten ausgebildet. Ein wichtiger Schlüssel zu Gesundheit ist heute, die unterschiedlichen Methoden umfassend zu verstehen. Wir integrieren das Wissen Jahrtausende alter Heilkunst aus Ost und West. Damit Sie so lange wie möglich so gesund wie möglich bleiben. Damit Sie sich revitalisieren, stärken und Ihr biologisches Alter reduzieren können. Mehr Information auf unserer Website unter: www.holistic.house
Sie werden es nicht glauben, aber ich werde oft gefragt, ob man weiter regelmäßig Alkohol trinken kann, wenn man die Leber zwischendurch brav entgiftet.
Ich habe ja schon ein ausführliches Video über die zentrale Bedeutung der Leber gemacht.
Hier können Sie es nochmal ansehen, wenn Sie es nicht kennen.
Ich erkläre Ihnen darin Ihre Funktionsweise um die wichtigsten Leberreiniger.
Dieses Video wurde über 100.000 Mal geklickt und ich möchte mich an dieser Stelle auch einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken für Ihr Interesse und die motivierenden und wertschätzenden Kommentare.
Heute schauen wir uns näher an, ich hatte Ihnen das ja versprochen, was man konkret auch im Alltag tun kann, um die Leber zu entgiften, zu entlasten und zu regenerieren.
Ich mache Ihnen dazu sieben Vorschläge.
Den Wunschraum Leber entgiften und weiter schön Alkohol trinken kann ich Ihnen zwar nicht erfüllen, denn Alkohol ist einer der ganz großen Leberschädiger.
Aber ich habe eine wirklich gute Nachricht für Sie.
Unsere Leber ist ein ganz großes Regenerationstalent.
Wichtig ist allerdings, nicht nur Alkohol schädigt unsere Leber, sondern auch falsche Ernährung und andere toxische Substanzen.
Doch nicht das Törtchen zwischendurch oder das Feierabendbierchen belasten dieses ungemein wichtige Organ, das man sich wie den Hauptbahnhof unseres Körpers vorstellen muss.
Immerhin fließen über 2000 Liter Blut jeden Tag in die Leber und wieder heraus.
Nochmal zur Erinnerung, die Leber ist unser wichtigstes und zentrales Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan.
Machen Sie sich bitte bewusst, all den Müll, den wir während unseres Lebens möglicherweise durch schlechte Ernährung, zu viele Genussmittel wie Nikotin, Kaffee, Alkohol,
durch Medikamente, Umweltgifte, aber auch durch traumatische Erfahrungen in uns rein kippen, muss unsere Leber fortwährend verstoffwechseln und entsorgen.
Wenn sie im Laufe der Zeit damit verständlicherweise überfordert ist, entstehen unvermeidlich gesundheitliche Probleme.
Darum sollten wir dieses lebenswichtige Organ immer wieder durch ein Detox-Programm entlasten, das wir übrigens ganz systematisch in unserem Reset-Kurs durchführen.
Woran der Volksmund uns auch stets erinnert ist, dass die Leber sehr viel mit unseren Emotionen, unserer Gefühlslage und unserer Stimmung zu tun hat.
Ihm ist eine Laus über die Leber gelaufen. Mir kommt die Galle hoch. Ich sehe rot.
Das sind Ausdrücke, die eine belastete Leber mit Wut, Zorn und Aggression in Verbindung bringen.
Wir fühlen uns ruhiger, gelassener, entspannter und auch souveräner, wenn unsere Leber nicht überfordert ist.
Das passt auch gut zur Sicht des Ayurveda, dem ältesten Medizinsystem, das wir kennen.
Die Leber gilt dort als das wichtigste Pitta-Organ. Pitta ist eines der drei Bio-Programme, die unseren Körper steuern
und ist verantwortlich für Verdauung, Stoffwechsel, Wärmebildung, den Säurebasenhaushalt.
Ein ausgewogenes Pitta bedeutet auch immer eine effiziente Funktion unserer Leber.
Jetzt möchte ich Ihnen aber sieben Vorschläge machen, wie Sie Ihre Leber effizient entlasten können.
Erste Faustregel. Sie brauchen mindestens vier Wochen, damit sich die Leber wirklich erholen kann.
Natürlich kommt es darauf an, ob und wie geschädigt Ihre Leber ist.
Das zeigen beispielsweise bestimmte Blutwerte, denn Ihre Leber hat keine Schmerzrezeptoren und tut nicht weh.
Also darauf können Sie nicht reagieren. Für eine Erholungspause und Regeneration sind Sie aber mit vier Wochen gut dabei.
Ein Medikament gegen eine Fettleber beispielsweise gibt es nicht. Eine Leberentgiftungskur ist das einzige Mittel,
Ihrer Leber wirklich zu helfen.
Vorschlag Nummer zwei. Vermeiden Sie diesen ganzen Monat, indem Sie Ihre Leber entlasten,
konsequent die Leber schädiger Alkohol, Drogen und unbedachte Einnahme von Medikamenten.
Diese Substanzen belasten die Leber und können sie schädigen.
Bei gängigen Medikamenten, die man mehr oder weniger einfach mal so einwirft, bitte ich Sie, an Ihre Leber zu denken.
Sie muss nämlich echt Hochleistung erbringen, um diese Mittel wieder abzubauen.
Auch Zigaretten sollten Sie diese vier Wochen reduzieren, soweit es Ihnen nur irgendwie möglich ist.
Natürlich weiß ich, dass es nicht so einfach ist, mal eben mit dem Rauchen aufzuhören.
Ich rate Ihnen in diesem Fall, bevor Sie sich eine Zigarette anzünden,
eine Tasse möglichst heißes Ingwer- oder Kurkuma-Wasser oder einen anderen Gewürztee zu trinken.
Das nimmt nämlich oft das Bedürfnis auf den Klimmstänge weg.
Oder Sie nehmen sich vor, jeden Tag nur eine Zigarette weniger zu rauchen.
Zehen Sie sie einfach ab und reduzieren sie dann ganz systematisch.
Ganz grundsätzlich werden Sie sehen, je sauberer und gesünder Sie sich fühlen,
desto weniger wollen Sie regelmäßig eine Portion Teer in Ihre Lungen kippen.
Vorschlag Nummer drei. Essen Sie sich gesund.
Frische, das heißt auch frisch gekocht, nichts Aufgewärmtes.
Hochqualitative und ausgewogene Ernährung hilft massiv, die Leber zu unterstützen.
Das bedeutet viel Obst, mindestens 250 Gramm am Tag und Gemüse mindestens 450 Gramm,
die reich an den Nährstoffen sind, die die Leber benötigt.
Meiden Sie Fleisch, Fisch und vor allem Hartkäse.
Die ausführliche Liste der leberfreundlichen Lebensmittel finden Sie in meinem ersten Leber-Video.
Brokkoli, Rettich, Radieschen und vieles mehr stärken Ihre Funktion.
Bittere Salate und Löwenzahn regen die Fettverbrennung an
und die Geschmacksrichtung Bitter beruhigt im Übrigen auch das Pitta,
das ja für die Leber verantwortlich ist.
Vermeiden Sie fette und zuckerreiche Lebensmittel.
Sie belasten Ihre Leber.
Auch industriell verarbeitete Nahrung voller Haltbarkeitsmittel,
Geschmacksverstärker und Farbstoffe bitte weglassen.
Punkt Nummer 4.
Trinken Sie täglich ausreichend Wasser und Kräutertees mit Bitterstoffen.
Hier wieder die Geschmacksrichtung Bitter.
Beruhigt die Leberfunktion.
Zwei bis drei Liter heißes Wasser täglich, am besten mit Gewürzen wie Ingwer oder Kurkuma aufgekocht,
helfen Giftstoffe abzubauen und auszuschwemmen.
Löwenzahntee zum Beispiel ist reich an Flavonoiden und Kumarinen.
Mineralstoffe wie Kalium sowie die Bitterstoffe der Blüten wirken verdauungsfördernd und hantreibend.
Die im Löwenzahn enthaltenen Polysaccharide unterstützen die Leber bei ihrer Entgiftung.
Punkt Nummer 5.
Täglich Bewegung und Sport.
Bewegung hilft nämlich dem Körper, Giftstoffe abzubauen,
und man unterstützt die Leber auf ganz natürliche und vor allem sehr einfache Weise.
Wenn Sie gerne Sport machen, dann bauen Sie ihn in diesen vier Wochen möglichst täglich ein.
Wenn Sie sich an Bewegung gar nicht herantrauen, dann steigern Sie einfach von Tag zu Tag oder von Woche zu Woche.
Gehen Sie jeden Tag 20 Minuten spazieren, am besten 30 Minuten, am besten morgens und abends.
In der Realität verschiebt man diesen Vorsatz aber viel zu oft.
Also fangen Sie mit 10 Minuten morgens und abends an.
Oder Sie setzen sich 10 Minuten auf den Hometrainer und steigern bis Woche 2 oder 3 auf 20 Minuten.
Arnold Schwarzenegger hat mal gesagt, wer keine Zeit für Bewegung hat,
hat keine Zeit für den wichtigsten Menschen der Welt, nämlich sich selbst.
Punkt Nummer 6.
Nehmen Sie leberunterstützende Nahrungsergänzungsmittel ein.
Zum Beispiel Kurkuma-Kapsel, am besten mit Pfeffer.
Kurkuma gilt traditionell als entzündungshemmend.
Auch Pflanzenextrakte aus der Mariendistel wurden bereits im Altertum bei Bauchbeschwerden
und seit Mitte des 19. Jahrhunderts explizit für den Erhalt einer gesunden Leber eingesetzt.
Die Mariendistel gehört zur Familie der Korbblütler.
Das Wirkstoffgemisch, das für die Leber besonders nützlich ist, heißt Silymarin.
Es wirkt auf die Leberzellmembran.
Man geht davon aus, dass sich eine beschädigte Leber durch Silymarin schneller regeneriert.
Auch Sonnenblumenlecithin kann den Fettstoffwechsel zusätzlich unterstützen.
Außerdem der Mikronährstoff Cholin, das ist ein Ammoniumsalz und Bestandteil des Lecithins,
ist am Aufbau der Zellwände und am Folsäurestoffwechsel beteiligt
und trägt zur Erhaltung einer guten Leberfunktion bei.
Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, achten Sie bitte auf Bioqualität
und sprechen Sie die Einnahme auch mit Ihrem Hausarzt ab.
Vorschlag Nummer 7. Wärme.
Ein klassischer Leberwickel, wie ihn unsere Großmütter gemacht haben, kommt gerade wieder sehr in Mode.
Wärme regt die Durchblutung an und unterstützt die Entgiftung. Und so geht's.
Ein kleines Handtuch wird in heißes Wasser getaucht und ausgerogen.
Suchen Sie dann die Stelle rechts unter dem Rippenbogen und legen Sie das Handtuch doppelt gefaltet auf die Haut.
Füllen Sie eine Wärmflasche mit heißem Wasser und packen Sie sie auf das Handtuch.
Legen Sie sich dann 30 Minuten hin und entspannen Sie sich.
Vielleicht haben Sie Lust dazu eine Körperreise zu hören, die Sie unter folgendem Link finden.
Sie werden überrascht sein, wer Sie auf die Reise mitnimmt.
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wenn wir ein neues Video jeden Sonntag übrigens in den Kanal stellen.
Ganz herzlich, Ihr Ulrich Bauhofer.