30 Sekunden Zusammenfassung: • Jeder Mensch braucht unterschiedlich lange, um sich auf eine neue Beziehung einzulassen. • Die Dauer ist beeinflusst durch vergangene Verletzungen, die Offenheit für Neues sowie die Lebensumstände. • Lerne dich zunächst selbst besser kennen und definiere, worauf es dir in einer guten Beziehung ankommt, bevor du dich auf eine neue Partnerschaft einlässt. • Indem du dein Selbstvertrauen stärkst, alleine glücklich sein kannst sowie Grenzen setzt, schaffst du beste Voraussetzungen für eine neue Partnerschaft.
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge auf meinem Podcast Real Talk für deine Seele.
Dem Ort, an dem wir gemeinsam über die großen Fragen des Lebens nachdenken.
Heute sprechen wir nämlich über ein Thema, das uns alle betrifft, aber wirklich alle.
Bist du wirklich bereit für eine Beziehung?
Aber was bedeutet das eigentlich, bereit zu sein?
Bedeutet es, dass du dich selbst völlig gefunden haben musst?
Oder, dass du frei von Zweifeln und Ängsten bist?
Vielleicht ist es auch einfach die Fähigkeit, verletzlich zu sein und dein Herz zu öffnen.
Für dich selbst und für jemand anderen.
Ich lade dich ein in der heutigen Folge, diese folgenden Fragen dir zu stellen, während du zuhörst.
Weißt du, wer du bist, unabhängig von einer anderen Person?
Bist du bereit, nicht nur geliebt zu werden, sondern auch selbst bedingungslos zu lieben?
Und, vielleicht die schwierigste Frage, kannst du jemanden an dich heranlassen, auch wenn du noch nicht perfekt bist?
Und eine Bonusfrage, eine meiner Lieblingsfragen.
Wärst du in den vergangenen 3, 6, 12 Monaten gerne mit dir selbst in einer Beziehung gewesen?
In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Beziehungen nicht von Perfektion, sondern vor allen Dingen von Bereitschaft leben.
Und ich glaube, vielen Paaren misslingt es immer wieder, aber auch vielen Menschen, die noch nicht mal in einer Beziehung sind, also Singles.
Und Menschen, die in der Kennenlernphase stecken und auch vielleicht am Beginn einer Beziehung sind,
denen fehlt es häufig an der Bereitschaft, Ja zu sagen, zur Beziehung.
An der Bereitschaft, in die Beziehung zu investieren.
An der Bereitschaft, sich für den anderen zu interessieren.
Und wie du den Mut finden kannst, in die Liebe zu springen, auch wenn sich der Boden unter deinen Füßen manchmal unsicher anfühlt,
darum geht es heute in dieser Folge.
Also mach es dir bequem, atme einmal tief durch und lass uns gemeinsam herausfinden,
was es heißt, bereit zu sein für die Liebe, für das Leben und vor allem für dich selbst.
Und damit willkommen bei Real Talk für deine Seele, dem Podcast, der dich inspiriert,
dich selbst zu entdecken, zu wachsen und authentisch zu leben.
Wir sprechen über die Dinge, die wirklich zählen.
Von Beziehung und persönliche Entwicklung bis hin zu den Höhen und Tiefen des Lebens.
Keine Filter, keine Masken, nur ehrliche Gespräche,
die dich zum Nachdenken anregen und dir Werkzeuge geben und ein volles Potenzial zu entfalten.
Mein Name ist Chris Blom und ich freue mich, dich auf dieser Reise zu begleiten.
Lass uns gemeinsam tiefer gehen und einen echten Real Talk für deine Seele erleben.
Ich mag beginnen die heutige Folge mit einem Zitat, was ich mitgebracht habe.
Du musst nicht perfekt sein, um geliebt zu werden.
Du musst nur bereit sein, dich so zu zeigen, wie du bist.
Leider ist der Autor unbekannt, aber ich wiederhole nochmal.
Du musst nicht perfekt sein, um geliebt zu werden.
Du musst nur bereit sein, dich so zu zeigen, wie du bist.
Ich glaube, genau darum geht es im Kern,
dass wir nicht perfekt sein müssen für die Beziehung, für die nächste Beziehung,
für die vorhandene Beziehung, um geliebt zu werden.
Es geht um die Bereitschaft, das Bereitsein,
dich so zu zeigen, wie du bist, mit allen positiven Seiten,
aber auch mit den negativen Seiten, mit all deinen Verletzlichkeiten,
mit all deinen Stärken, all das, was dich auszeichnet, all das, was dich ausmacht.
Darum bist du hier, darum geht es in einer Beziehung.
Wenn wir uns nicht verletzlich zeigen in einer Beziehung,
dann können wir den anderen Menschen gar nicht so wirklich richtig verstehen,
warum er die Dinge tut, wie er sie tut.
Denn häufig stecken dahinter Verletzungen, Namen,
die, wenn sie nicht geöffnet werden, dazu führen,
dass wir Dinge tun, die wir später bereuen,
weil wir vielleicht Dinge sagen und andere Menschen verletzen,
weil wir Dinge tun und damit andere Menschen verletzen.
Und darin besteht ein großes Problem,
weil sich viele nicht mehr aufeinander einlassen wollen,
sondern schnelle Wege finden, gerade in unserer schnelllebigen Welt,
wieder auszubrechen, aus der Kennenlernphase, aus dem Dating,
aus einer Beziehung, aus einer langen Beziehung.
Und am Ende des Tages, wenn wir das herunterbrechen,
fehlt die Bereitschaft, sich vollständig einzulassen.
Viele Menschen können nicht loslassen,
weil sie sich noch nicht zu 100 Prozent eingelassen haben.
Sie bereuen es dann später und hängen dann fest
und können nicht loslassen, weil sie immer noch dem versagenden Anteil,
der es einfach nicht besser macht, konnte, nicht besser wusste,
hinterherhängen, daran festhalten.
Ich glaube, dass 95 Prozent, 90 Prozent der Beziehungen darauf basieren,
dass sie sich nicht einander lieben,
sondern wenn sie sagen, ich liebe dich, eigentlich meinen,
dass sie einander brauchen.
Denn viele verstehen, und das habe ich ganz lange auch in meinem Leben,
bis zu 28 Jahren habe ich das geglaubt,
dass Liebe ein zwanghaftes Konzept ist,
dem wir ausgesetzt sind, dem vielleicht sogar ausgeliefert sind,
dass man Liebe sich erarbeiten muss.
Und all die Dinge, die wir über Liebe haben,
die blockieren uns so sehr im Leben.
Und ich sehe zum Beispiel bei meinem Hund,
wie toll bedingungslose Liebe funktioniert.
Wenn du mal Hunde beobachtest,
oder auch Tiere generell beobachtest,
da ist bedingungslose Liebe.
Kinder im frühen Alter, bedingungslose Liebe.
Und das ist doch immer wieder das Schöne.
Mein Hund erinnert mich immer wieder,
im Moment zu sein, im Moment zu bleiben.
Kinder erinnern uns auch immer wieder,
im Moment zu sein, im Moment zu bleiben.
Liebe ist nämlich kein festgezogenes,
festgezerrtes Konstrukt,
in dem man jemanden besitzt,
in dem man einen Anspruch hat,
etwas über den anderen hinweg zu entscheiden.
Oder, oder, oder.
Liebe ist frei.
Liebe ist ein Raum,
den zwei Menschen betreten
und miteinander leben, miteinander fühlen.
Und gerade in dieser Freiheit
kommt dann diese bedingungslose Liebe zueinander,
in der es nur diese zwei Menschen gibt,
in diesem Raum der Fülle, der Freiheit, der Liebe.
Und daher gleich die erste Frage zu Beginn,
die wir klären dürfen.
Wann ist man eigentlich bereit,
eine neue Beziehung einzugehen?
Woran erkenne ich überhaupt,
dass ich bereit bin für eine neue Beziehung?
Und ich glaube, diese Frage
hat eine ziemlich große Tragweite,
weil jeder Mensch ist anders,
jeder Mensch ist individuell.
Und ich habe mir diese Frage
damals natürlich auch häufig gestellt.
Gerade nach der dritten längeren Beziehung,
die mal wieder nach demselben Muster geendet ist,
bin ich jetzt eigentlich bereit
schon wieder für eine neue Beziehung.
Und kann man denn überhaupt so richtig bereit
für eine neue Beziehung sein?
Ich kann dir sagen, heute,
ja, das kann man.
Denn gemeint ist damit vor allem
die innere Einstellung.
Eine romantische Beziehung
muss so oder so
immer mit deinen Verpflichtungen
und deinem Leben vereinbar sein.
Wenn du also emotional nicht verfügbar bist,
fällt es dir schwer,
dich auf einen neuen Menschen einzulassen.
Wenn du vergeben bist,
oder noch vergeben bist,
Hand aufs Herz,
fällt es dir da einfach oder schwer,
dich auf jemand Neues einzulassen.
Das fühlt sich meistens irgendwie nicht geklärt an.
Und das ist nicht nur bedeutsam für dich,
sondern es beeinflusst auch langfristig
natürlich dein Wohlbefinden
und die Qualität deiner neuen Beziehung.
Und aus der psychologischen Forschung wissen wir,
wer sich bereit fühlt
und eine neue Partnerschaft eingeht,
erlebt ein größeres Wohlbefinden als Singles.
Aber jetzt kommt der Punkt.
Dieselbe Studie hat herausgefunden,
umgekehrt sieht es so aus,
wenn sich Menschen noch nicht wirklich bereit
für eine neue Partnerschaft fühlen,
dann ist ihr Wohlbefinden
geringer als das von Alleinstehenden.
Und das ist erstmal etwas,
was wir uns auf der Zunge zergehen lassen dürfen.
Also die Studie sagt ganz klar,
dass wenn wir in eine neue Beziehung gehen,
dass wir ein größeres Wohlbefinden erleben als Singles.
Aber wenn wir selbst nicht mit uns zufrieden sind,
wenn wir selbst irgendwie vergeben vielleicht sind,
wenn wir selbst keine wirkliche Klarheit darüber haben,
was wir wollen im Leben,
wie wir eine Beziehung führen wollen,
was eine Partnerschaft für uns bedeutet,
dann wird das Wohlbefinden in der Beziehung abnehmen.
Heißt, dein Wohlbefinden ist geringer als das von Singles.
Und wenn ich mal auf mein eigenes Leben schaue,
dann kann ich das nur unterstreichen.
Es gab Phasen in meinem Leben,
wo ich nicht wirklich bereit war für eine Beziehung.
Ich habe jemanden kennengelernt,
den ich gerne in mein Leben lassen wollte,
aber gemerkt habe,
das passt irgendwie jetzt gerade nicht
in mein Lebenskonzept hinein.
Und es war total schwer für mich,
da wieder Fuß zu fassen
und das auch vor allen Dingen zu erkennen.
Aber in der Beziehung,
gerade in der Kennenlernphase und zu Beginn,
war ich nicht wirklich ganz bei mir.
Also ich habe mich nicht wohlgefühlt so richtig.
Wie es eigentlich sein sollte,
wenn man in einer Partnerschaft ist.
Und daher, wenn ich auf mein eigenes Leben blicke,
kann ich das nur unterstreichen.
Im Endeffekt, worum geht es?
Es geht um die Beziehungsbereitschaft.
Denn sie ist der große Faktor
für die Langlebigkeit der neuen Partnerschaft.
Und hier zeigen auch Studien,
fühlen sich Menschen startklar für ihre Beziehung,
dann erhöht das ihre Verbindlichkeit
und verstärkt ihr Engagement in der Partnerschaft.
Was wieder mehr Stabilität mit sich bringt.
Und jetzt schaut mal, Hand aufs Herz,
hier mit dem ganzen Tinder-Dating,
Social-Dating,
das sind ja meistens nur Personen,
die entweder in Beziehungen sind
oder auf etwas kurzfristiges aus sind.
Was ja völlig okay ist,
wenn es im Vorhinein geklärt ist.
Oder Menschen, die starke Verlustangst
oder Bindungsangst haben.
Von daher haben wir meistens eher weniger Verbindlichkeit
und meistens weniger Engagement,
in die Partnerschaft zu investieren.
In diesem Setting, in dieser Haltung.
Natürlich gibt es da auch Beispiele und Ausnahmen,
aber Ausnahmen bestätigen die Regel meistens.
Und jetzt merkst du wahrscheinlich an diesem Punkt
spätestens, wie wichtig es ist,
bei sich selbst angekommen zu sein.
Wie wichtig es ist,
selbst die Dinge erstmal für dich geklärt zu haben,
bevor du dich auf einen Menschen
vollständig einlassen kannst.
Denn der Mensch auf der anderen Seite
ist ja auch nur ein Spiegel von dir selbst.
Ich packe natürlich die Studien unten
wieder in die Shownotes rein.
Da kannst du sie selbst nochmal durchlesen.
Letztendlich, um eine Antwort zu geben
auf die Frage,
kann man überhaupt wirklich bereit sein
für eine neue Beziehung?
Ja, das kann man.
Man kann es vor allen Dingen lernen,
auch wenn man es vielleicht vorher nie gelernt hat
oder vielleicht vorher noch nie eine Beziehung war
oder immer nur in kurzen Beziehungen war
oder in einer langen Beziehung war
und es klappt auf einmal nicht mehr
oder, oder, oder.
Man kann bereit sein.
Das zeigen vor allen Dingen auch die Studien.
Es gibt allerdings kein mustergültiges Bereitsein,
sondern es ist vielmehr ein Gefühl des Ankommens,
des Verbundenseins mit dir,
sodass du auch für dich weißt,
was sind meine Bedürfnisse
in einer Beziehung, in einer Partnerschaft?
Was möchte ich in einer Beziehung,
in einer Partnerschaft?
Also, wir können lernen aber,
uns bereit zu fühlen für eine Beziehung.
Wir können lernen, bereit zu sein für eine Beziehung.
Und wenn wir das lernen können,
dann geht es doch eigentlich nur noch um die Dinge,
die du tun solltest,
bevor du dich auf eine neue Beziehung einlässt, oder?
Und daher mag ich dir als nächstes
fünf Dinge mitgeben,
die du tun solltest,
bevor du dich auf eine neue Beziehung einlässt.
Eine neue Partnerschaft kann nämlich
eine wundervolle Beziehung in deinem Leben sein.
Sie erfordert allerdings auch ein gewisses Maß,
machen wir uns nichts vor,
an Vorbereitung, wenn sie funktionieren soll.
Richtig gehört.
Auf eine neue Beziehung kannst du dich vorbereiten.
Und dazu nimmst du die wichtigste Beziehung
in deinem Leben unter die Lupe,
die alle Bindungen zu anderen Menschen bedingt.
Die Beziehung zu dir selbst.
Deine Beziehung zu dir selbst
bestimmt die Qualität der Beziehung,
die du mit anderen Menschen hast,
vor allen Dingen in Partnerschaften.
Und die Art und Weise,
wie du dich selbst wahrnimmst und behandelst,
legt den Grundstein für alles Weitere in deinem Leben.
Und natürlich auch für deine künftige Partnerschaft.
Und je mehr du dich mit dir beschäftigst,
dich kennenlernst und gut mit dir umgehst,
umso gesünder und tragfähiger
werden auch deine Partnerschaften sein.
Eines ist vorweg,
es geht nicht darum,
dass du eine Checkliste abarbeitest
und dich auf eine neue Partnerschaft einlässt,
wenn du perfekt vorbereitet bist.
In Anführungszeichen perfekt.
Denn erstens niemand,
absolut niemand ist perfekt.
Alle Menschen bringen ihre eigene Geschichte,
ihre eigenen Verletzungen,
ihre eigenen Erfahrungen,
ihre eigenen Klauensätze,
ihre eigenen Wünsche,
ihre eigenen Bedürfnisse mit.
Und zweitens,
das Leben wird dir Möglichkeiten schenken,
ob du bereit bist oder nicht.
Wichtig ist aber,
dass du diesen Aspekten
deiner Aufmerksamkeit widmest,
um langfristig ein gesundes,
tiefes, bedeutungsvolles Miteinander zu etablieren.
Und wenn du an dir arbeitest
und deine innere Mitte findest,
fühlst du dich eher bereit für eine neue Beziehung.
Und wenn ich auf mein eigenes Leben zurückblicke,
dann kann ich dir sagen,
dass das das Beste war,
das Erfüllendste war meines Lebens,
das zu tun.
Unabhängig von einer Partnerschaft.
Eine Partnerschaft ist nur die Kirche oben auf der Sahne drunter.
In erster Linie geht es um die Beziehung zu dir
und das ist die wundervollste Reise deiner Lebens.
Und damit kommen wir auch zur ersten Sache,
die du dir wirklich zu Herzen nehmen solltest,
um bereit zu sein für eine Beziehung.
Die lautet, alleine glücklich sein zu können.
Klar, du möchtest mit deinem Partner
oder deiner zukünftigen Partnerin glücklich sein.
Das ist vollkommen richtig und legitim.
Aber dein emotionales Wohlbefinden und Glück
sollten doch niemals von deinem Partner
oder deiner Partnerin abhängen.
Du alleine bist für dich verantwortlich,
glücklich zu sein.
Du bist bereit für eine neue Beziehung,
wenn du niemanden brauchst,
der dich rettet oder vervollständigt.
Also wenn du zum Beispiel sagst,
das ist meine bessere Hälfte,
bedeutet das dann,
dass du die schlechtere Hälfte bist.
Solche Erwartungen belasten eine Partnerschaft
ansonsten von Anfang an.
Lerne daher, alleine glücklich zu sein
und dein Leben so zu gestalten,
dass es dich erfüllt.
Richte den Fokus auf dich
und die Dinge, die dir wirklich Freude bereiten.
Gehe deinen Hobbys nach,
erreiche deine Ziele,
entwickle dich weiter,
pflege Freundschaften.
Ein wissenschaftlich erwiesener Erfolgsfaktor
und Glücksfaktor liegt in sozialen guten Beziehungen.
Verbringe daher viel Zeit mit Menschen,
die dir emotionale Sicherheit schenken,
wie deiner Familie oder auch deinen besten Freunden.
Du wirst sehen,
du baust dir nicht nur ein eigenes Glück auf,
sondern bist innerlich zufriedener
und gleichzeitig auch bei dir innerlich anzufangen.
Familie und Freunde können ein guter Halt im Außen sein,
aber manchmal sind die auch nicht immer verfügbar
oder manchmal haben die auch einfach keinen Rat mehr.
Daher lenke den Fokus auf dich.
Bist du alleine glücklich?
Erkennst du daran,
wie du zum Beispiel morgens aufstehst?
Klar gehören Tage dazu,
wo man mit einem Zähneknirchen vielleicht aufsteht
oder falsch geschlafen hat.
Aber so grundsätzlich, prinzipiell,
von 30 Tagen im Monat.
Mit wie vielen Tagen wachst du auf
und freust dich so richtig auf den Tag,
hast ein Lächeln im Gesicht,
freust dich auf die Menschen, denen du begegnest.
Wie viele Tage sind das von 30?
Schau, was dir gut tut
und kultiviere das und das,
was dir nicht gut tut,
streichst du aus deinem Leben,
damit du für dich alleine glücklich bist.
Und hier nochmal der Hinweis,
eine Partnerschaft mit jemandem einzugehen,
bedeutet nicht,
dass dieser Mensch dann für dein Glück verantwortlich ist
und es bedeutet auch nicht,
dass er dich glücklich machen soll,
sondern ihr beide dürft euch füreinander glücklich machen.
Die zweite Sache, die du tun kannst,
damit du dich bereit fühlst für eine Beziehung,
Selbstliebe lernen.
Ich bin genug und wertvoll.
Das ist so ein wichtiger Satz.
Kannst du das zu dir sagen?
Ich bin genug.
Ich bin wertvoll.
Ich habe all das Glück verdient,
was mir zusteht.
Kannst du das wirklich aus der Tiefe deines Herzens sagen?
Fühlst du das?
Selbstliebe bedeutet,
dir mit Wohlwollen und Wertschätzung zu begegnen.
Du bist überzeugt,
dass du gut so bist, wie du bist
und akzeptierst dich mit all deinen Stärken und Schwächen.
Selbstliebe bedeutet, Grenzen zu setzen,
dich auch abzugrenzen von den anderen,
die dir nicht gut tun.
Auch mal zu sagen,
stopp jetzt,
ihr könnt mich mal.
Auch das ist Selbstliebe.
Gerade zu Beginn,
wenn wir erst Selbstliebe lernen zu anfangen.
Selbstliebe zu Beginn kann erstmal sehr egoistisch sein.
Denn lange Zeit hast du dir vielleicht
dir selbst nie eingestanden,
mal für dich da zu sein.
Und deswegen ist Selbstliebe das Wichtigste,
was du für dich lernen kannst.
Das ist extrem wichtig,
denn was du von dir hältst
und wie du über dich denkst,
hat einen enormen Einfluss darauf,
wie du dich behandelst
und von anderen behandeln lässt.
Dich selbst zu lieben ist also ein starkes Fundament
für eine neue Beziehung im Außen.
Wenn du dir beispielsweise selber sagst,
ich genüge nicht oder ich bin nicht liebenswert,
das waren zwei tiefe Glaubenssätze,
die mir ganz tief verankert waren,
dann wirst du immer die Bestätigung
durch einen Partner oder eine Partnerin brauchen
und das habe ich auch immer wieder gebraucht.
Du knüpfst nämlich deinen Selbstwert
an die Beziehung im Außen
und tappst womöglich
in die Falle der emotionalen Abhängigkeit.
Um all die Wertschätzung, Unterstützung
und Zugewandtheit zu erfahren,
die du verdienst,
lege sie in vertrauensvolle Hände.
Und was sind die vertrauensvollsten Hände,
die du hast?
Deine eigenen.
Beschenke dich selbst und der Rest wird folgen.
Und das ist auch ein Satz,
den ich für mich gelernt habe.
Liebe dich selbst und der Rest folgt.
Wenn du dich also so annimmst, wie du bist,
wenn du dich akzeptierst für das, wer du bist,
wenn du Grenzen setzt für dich,
dann kann es doch nur gut werden.
Genau das macht dich doch aus als Mensch.
Das ist Selbstliebe.
Also wenn du dich dabei immer wieder ertappst,
dir selbst zu sagen,
ich bin nicht gut genug,
ich bin nicht liebenswert,
dann darfst du für dich lernen,
diese Glaubenssätze aufzulösen, zu bewinden.
Das kannst du in einem allerersten Schritt
mittels von positiven Affirmationen machen.
Wie zum Beispiel, ich bin genug.
Ich bin großzügig mit mir selbst.
Ich darf Fehler machen.
Ich achte auf mich.
Also bevor man da zum Beispiel mit einem Coaching herangeht,
ist das schon mal der erste Schritt, den du tun kannst,
wo du merkst,
okay, das gibt mir wieder mehr Selbstsicherheit in mir.
Denn diese Worte, die du selbst zu dir sprichst,
haben die größte Wirkung deines Lebens.
Die beiden Worte, ich bin,
kann niemand zu dir sagen außer du selbst.
Ich kann nicht zu dir sagen, ich bin.
Also wenn du dir sagst,
ich bin ein Fehler oder ich bin nicht gut genug
oder ich bin nicht liebenswert,
dann hat das eine Wirkung.
Und da kannst du als ersten Schritt Affirmationen verwenden.
Auch hier auf meinem Podcast habe ich eine Folge,
wo du positiven Affirmationen lauschen kannst.
Ich packe einmal den Link dieser Folge unten in die Show Notes.
Also verzichte darauf, so mit dir zu sprechen,
dass du dich selbst klein machst
und sprich lieber mit dir wohlwollend, achtsam.
Jeder Mensch kann nämlich Selbstliebe lernen und üben.
Ich dachte früher, Selbstliebe wäre nichts für Männer.
Das wäre nur was für Frauen.
Selbstliebe ist etwas Esoterisches.
Das waren damals meine Grundhaltung,
meine Grundgedanken dazu.
Du kannst dir also vorstellen,
wie sehr ich damals im Ego war.
Ich war ein komplett anderer Mensch.
Heute weiß ich, dass das natürlich Bullshit ist,
denn Selbstliebe ist das größte Geschenk.
Selbstliebe fühlt sich so an,
wenn mich jemand fragt, wie fühlt sich Selbstliebe an?
Es fühlt sich ruhig an.
Die absolute Ruhe.
Im Grunde genommen
umfasst Selbstliebe lernen drei Kernkompetenzen.
Einmal die Selbstfürsorge.
Du nimmst deine Bedürfnisse wichtig.
Wenn dir beispielsweise nach Erholung oder MeTime ist,
gönnst du sie dir,
anstatt dein Bedürfnis klein zu reden.
Dann zweitens der Selbstkontakt.
Du nimmst deinen Körper,
deine Gedanken sowie Gefühle wertungsfrei wahr.
Das klingt einfacher manchmal, als es ist.
Durch diese Achtsamkeit verstehst du dich besser
und eigene Konflikte wirst du seltener
auf deinen Partner oder deine Partnerin in der Zukunft projizieren.
Und natürlich neben der Selbstfürsorge,
dem Selbstkontakt,
dem Kontakt mit dir selbst,
natürlich auch die Selbstakzeptanz.
Du bist mit dir im Reinen
und schließt Frieden mit deinen Schwächen und Stärken.
Wachst du zum Beispiel morgens wie gerädert auf
und weißt, dass du heute nicht zu 100% da bist,
nicht zu 100% geben kannst,
akzeptierst du das freundlich,
statt dir trotzdem dein volles Pensum abzuverlangen
und die ganze Zeit blöd zu anderen Menschen zu sein
oder negative Gedanken über andere Menschen zu haben.
Die dritte Sache, die du tun kannst,
um bereit zu sein für eine Beziehung,
lautet, dich selbst kennenzulernen.
Denn viele Menschen wissen gar nicht genau,
wer sie selbst sind.
Die Frage nach dem, wer bin ich,
was zeichnet mich als Mensch aus,
ist dabei eigentlich eine ganz entscheidende.
Denn solange wir unklar darüber sind,
was wir wollen, was wir möchten,
welchen Menschen wir in unser Leben ziehen möchten,
dann kann es ziemlich problematisch werden
mit dem, wen und was wir anziehen daraus.
Mit Klarheit über deine Stärken, deine Schwächen,
deine Werte, Gefühle, Bedürfnisse, Sehnsüchte,
Grenzen, Rollen, Interessen und Ziele,
bestreitest du dein Leben viel authentischer.
Viele Menschen wissen gar nicht genau, wer sie sind
und sie versuchen, sich in dem anderen Menschen zu sehen,
indem sie genau diese Aufstände machen,
genau dieses Drama betreiben,
dieses Zurückziehen oder zu viel zu sein,
um sich in den anderen Menschen zu sehen,
weil sie sich selbst nicht sehen,
brauchen sie die ganze Reibung im Außen.
Sie sind nicht in der Ruhe,
sondern sie sind im Kampf.
Und je mehr du dich selbst kennenlernst,
umso mehr weißt du,
was deine Werte und Überzeugungen sind.
Einfach gesagt, wenn Menschen
wichtige Werte und Überzeugungen teilen,
stärkt das die Partnerschaft.
Das heißt, auch du,
je mehr du dich besser kennenlernst,
kannst deine Werte und Überzeugungen teilen.
Und wenn du dich mit einem bestimmten Menschen
bereit für eine neue Beziehung fühlst,
liegt dies womöglich auch daran,
dass ihr miteinander harmoniert
und wichtige Überzeugungen teilt.
Und das Beste dabei ist noch,
was passiert mit dem Gesetz der Anziehung,
was besagt, dass du genau diese Dinge
in deinem Leben anziehst,
genau die Menschen in deinem Leben anziehst,
die in dein Leben kommen, die du einlädst,
auf Basis deiner Gedanken,
auf Basis deiner Gefühle,
auf Basis das, was du ausstrahlst,
sich für dich so ausrichtet,
dass es dann auch für dich genau das anzieht,
was du möchtest, wen du möchtest,
auf Basis deiner Werte,
auf Basis deiner Bedürfnisse,
Ziele und so weiter.
Also starte damit,
dich selbst besser kennenzulernen.
Und damit kommen wir zum vierten Punkt,
der wichtig ist,
für eine neue Beziehung bereit zu sein.
Und der Punkt schließt sich so ein bisschen
an den letzten Punkt,
sich selbst besser kennenlernen,
nämlich eine gesunde Beziehung zu definieren.
Mach dir Gedanken, was eine gesunde Beziehung
für dich ausmacht.
Eine konkrete Vorstellung erleichtert dir den Weg
in eine erfüllende und stabile Partnerschaft.
Schreib dir hier mal die Wertvorstellung
einer gesunden Beziehung auf.
Und diese Punkte wendest du bei jeder
neuen Begegnung wie eine Schablone an.
Damit startest du nicht nur bewusster
und selbstsicherer ins Dating,
sondern du wirst dir den richtigen Partner,
die richtige Partnerin leichter herauspicken können.
Du wirst sie leichter erkennen,
sobald du bereit bist für eine neue Beziehung.
Konkret bringt dir die Definition
einer gesunden Beziehung
folgende positive Aspekte.
1. Klare Erwartungen.
Du weißt, wonach du suchst
und kannst von Anfang an besser kommunizieren,
was du brauchst und was dir wichtig ist.
2. Bessere Wahl.
Bist du dir über deine Werte bewusst,
wirst du eher eine Person wählen,
die mit deinen Vorstellungen von einer
guten Beziehung kompatibel ist.
3. Eindeutige Warnsignale.
Inakzeptables Verhalten und potenzielle Probleme
erkennst du frühzeitig.
Du lässt dich also nicht auf faule Kompromisse ein
4. Gestärktes Selbstwertgefühl.
Du zeigst dir selbst, dass du eine gute,
respektvolle Partnerschaft verdienst.
5. Mehr Bereitschaft.
Wenn du nicht im Dunkeln tappen willst,
was dir wichtig ist,
fühlst du dich also besser vorbereitet.
Das erhöht deinen Beziehungserfolg
und du kannst persönlich daraus lernen,
vielleicht auch Konsequenzen ziehen
aus gewissen Datings
und lässt dich nicht auf etwas ein,
was dir nicht gut tut.
Wo du zu lange
zu viel nachhängst.
Wo du auch schwer wieder loslassen kannst.
Wo du dich selbst aufgibst.
Und das soll nicht das Ziel sein.
Ich habe das dreimal
hardcore gemacht und ich kann dir sagen,
das ist kein gutes Gefühl.
Mein Warum war damals,
dass ich mich nie wieder so fühlen möchte
und das war so der Start für mich
loszugehen.
Und die fünfte Sache, die ich dir noch mitgeben mag
heute, damit du dich mehr
bereit für eine Beziehung
fühlen kannst,
lautet dein Selbstvertrauen zu stärken.
Nach einer Trennung
verkriecht sich das Selbstbewusstsein
nämlich oft eine Weile im Keller.
Indem du dein Selbstvertrauen
stärkst, tust du deinem Wohlbefinden
sowie deiner Bereitschaft für eine neue
Beziehung etwas Gutes.
Menschen mit Selbstvertrauen tragen den
Glaubenssatz in sich, ich bin gut genug.
Sie tragen das Gefühl in sich,
ihre Fähigkeiten und Wahrnehmungen vertrauen zu können.
Wenn du weißt, wer du bist,
was du zu bieten hast
und was du von einem Partner erwartest,
dann wirkt sich das positiv
auf deine Bereitschaft für die neue Partnerschaft aus.
Und diese Klarheit hilft dir,
authentisch zu bleiben. Du wirst dich beim Dating
nicht verstellen oder deine Werte verleugnen,
um jemandem zu gefallen.
Mit einem gesunden Selbstbewusstsein lässt du dich
auch nicht von toxischen Beziehungsmustern einfangen,
sondern suchst nach einer Partnerschaft,
die dich unterstützt und inspiriert.
Du traust dich also offener und
verletzlicher zu sein und hast weniger
Ängste, deine wahren Gefühle
oder Bedürfnisse kommunizieren.
Ja, ich wiederhole nochmal die 5 Dinge,
die du tun solltest, bevor du dich auf eine neue
Beziehung einlässt.
Erstens, alleine mit dir selbst glücklich zu sein.
Lerne, alleine
glücklich zu sein und dein Leben so zu gestalten,
dass es dich erfüllt.
Zweitens, Selbstliebe lernen.
Die fundamentale Basis
für dich und deinen
Selbstwert. Hierzu gehört
nicht nur die Selbstversorgung, der Selbstkontakt,
sondern auch die Selbstakzeptanz
zu stärken. Drittens,
dich selbst kennenlernen. Hand aufs
Herz. Wie sehr kennst du dich bereits
selbst? Kennst du deine Stärken, deine Schwächen,
Werte, Gefühle, Bedürfnisse, Sehnsüchte?
Und wenn ja, stehst du dazu? Oder
verglichst du dich eher, weil es dich verletzlich macht?
Viertens, eine gesunde Beziehung
definieren. Was bedeutet für
dich eine gesunde Beziehung, eine gesunde
Partnerschaft? Was sind deine Erwartungen?
Was macht
dich aus? Erstelle dazu eine Schablone,
die du für jedes Dating
nutzen kannst. Und fünftens,
Selbstvertrauen stärken.
Wir haben immer wieder Höhen und Tiefen im Leben
und es kommt nicht darauf an, was in unserem Leben
passiert, sondern wie wir damit umgehen.
Und je besser du damit umgehst,
umso selbstvertrauter gehst du
durch das Leben. Also lerne für dich
ein Selbstvertrauen aufzubauen, was aus
dem Inneren heraus entsteht
und nicht, was ein vorgetäuschtes,
unechtes Selbstvertrauen ist.
Weil du so tust, du wärst cool.
Ja, kommen wir zum Schluss.
Zu einem Fazit.
Wann man bereit für eine neue Beziehung
ist, ist sehr individuell.
Wichtig ist es, auf die
eigenen Gefühle zu hören und ehrlich mit
sich zu sein. Kann man den
Zeitpunkt selbst bestimmen, wann
man bereit ist für eine Beziehung oder kann man
es beeinflussen, mehr
bereit zu sein für eine Beziehung?
Ja, das funktioniert.
Man kann es.
Man kann es lernen,
wenn Studien haben ergeben,
dass sich die Menschen, die
sich bereit für eine Beziehung fühlen
und sich wirklich einander einlassen
wollen, sich sehr viel
wohler fühlen als
im Single-Leben
und gleichzeitig diejenigen, die
sich nicht bereit fühlen für eine Beziehung,
in einer Beziehung
nicht gut fühlen.
Du kannst es also
lernen, indem du dich
selbst mit dir beschäftigst, dich selbst besser
kennenlernst, selbst Liebe praktizierst und
achtsam mit dir bist. Entwickelst du
auch gleichzeitig ein Gespür dafür,
wann du dich wieder für jemanden öffnen
möchtest und wer langfristig
vor allen Dingen auch zu dir passen kann.
Manchmal fühlen sich Menschen
schon mehr als bereit und dann
herrscht vorübergehend Großflaute
am Dating-Horizont.
Gib nicht auf und tu einfach weiter die Dinge, die dir
Spaß machen und der Rest wird
sich fügen. Liebe dich selbst und der Rest
folgt. Ja, ich
hoffe, du konntest etwas mitnehmen für dich aus dieser
Folge. Wenn ja, dann leite sie doch sehr
gerne einer Freundin oder einem Freund weiter,
die diese Folge ebenfalls helfen
könnte und wenn du für dich
die Abkürzung nehmen möchtest und ein
Leben voller Fülle, voller Freiheit,
voller Liebe leben und
erleben möchtest, dann
lade ich dich von ganzem Herzen ein, dir ein
kostenfreies Erstgespräch zu
meinem exklusiven Coaching der Herzeit Journey
zu buchen oder The Lioness Rising
für die Männer und in diesem Gespräch
gehen wir individuell auf
dich ein, schauen, wo du gerade stehst,
wo du hin möchtest und ob wir
dir weiterhelfen können. Den Link findest
du unten, da kannst du einmal einen Fragebogen ausfüllen
und dann können wir dich kennenlernen
und anschließend einen kostenfreien
Termin für ein Erstgespräch buchen.
Ja, ich wünsche dir einen wundervollen
Tag, eine wundervolle Woche.
Bis zum nächsten Mal. Euer Chris.