Woke oder Anti-Woke? Warum unsere Gesellschaft immer polarisiert wird und wie du dich gegen Cancel Culture und Trigger-Dynamiken schützt. 🛡️ @varnan.psycho und Simo Azzaoui entlarven im Video "Manipuliert und kontrolliert? 👀 Was die Medien verbergen! | Varnan Chandreswaran (Interview)" die Mechanismen hinter Verletzungen, Missverständnissen und emotionalen Manipulationen – und zeigen Lösungen, die dich stärken. ❤️ Schau rein, wenn du tiefer verstehen möchtest, wie du echte Verbindungen aufbaust und Standhaftigkeit in einer immer lauteren Welt entwickelst! 🌱
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Das Interview wurde geführt von: Simo Azzaoui ist Lehrer, Vater und Unternehmer – und jemand, der dafür brennt, die Wahrheit auszusprechen, auch wenn sie unbequem ist. Mit seiner Plattform Meet Your Mentor hat er eine Mission: Menschen aus ihrer Komfortzone holen und ihre Denkmuster hinterfragen lassen. Es geht ihm darum, uns alle zu ermutigen, größer zu denken und die Perspektive zu wechseln – denn nur so entsteht echter Wandel.
Die Berichterstattung bei Donald Trump in den deutschen Medien, bei den Öffentlich-Rechtlichen, bei ARD insbesondere,
war 98% gegen Trump und nur 2% irgendwie positiv.
Und die gleiche Narrative, und Narrative ist nichts anderes als eine Erzählung, das lernst du in der 7. Klasse.
Es gibt die Erzählung der Öffentlich-Rechtlichen und es gibt eine andere Erzählung,
die vielleicht von den freien Medien, von alternativen Medien etc. kommt.
Das war ähnlich bei Corona, das war ähnlich bei der Ukraine, das ist ähnlich bei Gaza,
das war so bei allen sehr, sehr emotional aufgeladenen Konflikten irgendwo.
Und auch jetzt bei dem Vogue-Virus.
Und du bist ja auch gecancelt worden.
Und ich habe das Canceln vor ein paar Wochen, habe ich selbst zu spüren bekommen.
Ich habe hier vor ein paar Wochen Daniele Ganser interviewt.
Dann habe ich halt in den Community-Tab reingeschrieben,
hey, was soll ich Ihnen fragen, habt ihr irgendwelche Anmerkungen usw.?
Schreibt mir irgendwelche Fragen rein.
Und dann aus dem Off plötzlich haben sich Journalisten gemeldet,
die mich davor gewarnt haben, ihnen eine Plattform zu geben.
Aus dem Off haben sich Bekannte dritten Grades gemeldet und gesagt,
ja, sie finden es ja ganz, ganz schwierig, wenn ich ihn irgendwie interviewen würde.
Und er sei hochmanipulativ und sei sehr gewieft in seiner Argumentation.
Dem kann man gar nicht irgendwie nachkommen.
Und es hat sogar ein Videographer den Auftrag nicht angenommen
oder zuerst angenommen, dann wieder zurückgetreten.
Kontaktschuld, weil er Daniele Ganser gegoogelt hat
und bei Wikipedia den Begriff Verschwörungstheoretiker gelesen hat.
Und ich habe mir gedacht, ich will zu so einer Welt nicht beitragen.
Ich will im Dialog sein.
Ich will mit diesen Menschen reden.
Ich bin Politikwissenschaftler.
Ich finde seine Thesen mega inspirierend und mega mutig.
Aber dieser ganze Virus, den du gerade beschrieben hast,
der scheint ja bei den Menschen ja irgendwo zu wirken.
Weil wir sind Herdentiere.
Wir wollen zur Gruppe dazugehören.
Und sobald irgendwie ein bisschen Widerstand kommt,
gibt man dem nach und hat irgendwie gar keine richtige innere Haltung.
Und ich habe mir gedacht, wenn ich jetzt tatsächlich jetzt schon ein bisschen Gegenwind spüre
und ich das Video erst veröffentliche, was ist dann?
Vielleicht wird mein Kanal runtergenommen.
Vielleicht werde ich irgendwie krass gecancelt.
Ich hatte mir aber auf der anderen Seite gedacht,
ich möchte zu meinen inneren Werten stehen.
Ich stehe zu diesem Menschen und ich weiß, worüber er spricht.
Und ich habe so geiles Feedback bekommen.
Das glaubst du nicht.
Das Video hat jetzt nach drei Tagen über 700.000 Aufrufe oder 600.000.
Ich habe 10.000 neue Follower dazu bekommen,
weil ich glaube, es gibt ganz, ganz viel Widerstand.
Du musst durch diesen Widerstand hindurch,
um auf der anderen Seite festzustellen,
dass es Menschen gibt, die auch Haltung haben
und auch letztendlich deine Perspektive vertreten.
Ich hätte nicht mehr in den Spiegel gucken können,
wäre ich nach diesen einigen wenigen Nachrichten zurückgetreten
und ihn nicht interviewt hätte.
Und ich glaube, es geht ganz, ganz vielen Menschen da draußen so,
die Angst haben, ihre Haltung, ihre Meinung irgendwie zu artikulieren,
weil sie vielleicht irgendwie ein sensibles Arbeitsverhältnis haben,
weil sie vielleicht beim Staat beschäftigt sind,
weil sie vielleicht irgendwie Kinder haben,
die noch zur Schule gehen und so weiter.
Und ich finde, das ist so für die öffentliche Diskussionskultur
einfach nur grausam, so einen Begriff alleine,
der Brandmauer zu errichten,
das ist so diskriminierend zu sagen,
hey, wir schauen 30, 40 Prozent,
die vielleicht irgendwie konservativ wählen,
die vielleicht blau wählen,
mit den Menschen diskutieren wir nicht.
Das ist so von oben herab
und ich glaube, das wird den Politikern
irgendwann auch auf die Füße fallen,
beziehungsweise auch so ein Erdrutschstieg
wie jetzt bei Donald Trump,
das war ja nicht ein Kopf-in-Kopf-Rennen,
sondern das war ja 70 zu 30 oder so,
das war ja so eindeutig.
Und du bist ja vor kurzem auch gecancelt worden.
Wie geht so ein Warner damit um,
der jetzt zum Beispiel solche Thesen vertritt,
wenn du dann plötzlich morgens aufstehst und sagst,
okay, irgendwie hat sich das plötzlich gegen mich gerichtet?
Wie bist du damit umgegangen?
Also ich dachte schon so,
wenn man irgendwas zu kontroverses sagt,
dass es dann Widerstand gibt,
aber ich hätte nie gedacht,
dass es so schnell und in dem Maße schon passiert,
vor allem, wenn ich dann doch bei Studien und Fakten bleibe.
Also jetzt rede ich gerade ein bisschen freier,
weil ich jetzt die Sachen schon so oft jetzt erzählt habe,
aber am Anfang die Studien, die ich gemacht habe,
also die Videos, die ich gemacht habe,
ich habe wirklich einfach nur Studien wiedergegeben,
wie die Forschung gerade ist.
Aber wir leben gerade in einem Zeitalter der Angst.
Und viele Leute haben dann Angst,
dass wenn ich bestimmte Fakten nenne,
die dann bestimmte Narrative verbreiten,
die dann den Rechten gefallen könnte,
dass dadurch die Welt untergeht,
dass dadurch dann Frauen zu Schaden kommen.
Und die Leute, ich glaube, es ist vor allem aus Angst heraus,
dass dann Leute dann halt das Gefühl haben,
sie müssen mich stoppen.
Also es gibt halt viel Gegenwind.
Am Anfang war es noch so,
ich war ja noch in Wolkenkreisen damals,
dass dann Leute dann irgendwie das mitbekommen haben,
dass ich das mache und dann auf einer Party
dann wirklich dann so ein Typ,
dann halt einen Kopf größer als ich,
wirklich dann so direkt so zwei Zentimeter vor mir kommt
und dann sagt, ja was erlaubst du dir da,
so ein Video zu machen?
Das geht nicht.
Oder Leute schreiben halt eine Mail an meinen Chef.
Also vor einer Weile kam halt mein Chef zu mir
und hat mir gesagt, wir müssen uns mal unterhalten.
Und ja, er meinte, dass er eine Mail bekommen hat
von jemandem, der gesagt hat,
ich würde irgendwie schlimme Sachen machen,
menschenunwidrige Sachen im Internet
und das Wesen sein kann, dass ich da angestellt bin
und dass er meine Masterarbeit kennen sollte.
Und ich habe meinem Chef das nicht gesagt,
dass ich Videos mache.
Ich habe versucht, das eigentlich
größtenteils für mich zu behalten,
im privaten Leben.
Und ja, das war schon ein Versuch zu canceln.
Die Person hatte die Hoffnung,
dass wenn sie sich an meinen Chef wendet,
dass ich ein paar verschiedene Schwierigkeiten bekomme.
Und es hätte auch das nicht passieren können.
Ich habe ein bisschen Glück gehabt,
mein Chef ist halt Wissenschaftler,
also er hat da schon doch einen Blick dafür,
dass so viele Psychologen wissen,
dass es Geschlechterunterschiede gibt.
Also da gibt es eigentlich,
das ist in der Psychologie und der Forschung
nicht so kontrovers, was ich sage.
Aber ich hätte trotzdem Pech haben können
und eine Professorin haben können,
die vielleicht eher ängstlich ist.
Und sich dann den eigenen Ruf nicht schaden wollte.
Und dann halt sagt,
ja lieber doch keinen Postdoktoratenvertrag.
Also am besten nicht Vertrag verlängern.
Also es hätte sein können,
es ist wirklich dann,
kann auch wirklich Leben kaputt machen.
Also ich glaube,
wir leben gerade in einem Zeitalter der Angst.
Viele Leute haben Angst.
Und die Leute, die meine Videos gut finden,
das sind tatsächlich auch Leute, die Angst haben.
Es sind halt nicht die,
keine Ahnung, was Leute sich vorstellen,
wenn meine Zuschauer sind.
Es sind jetzt keine Nazis,
die wie gegen, keine Ahnung,
gegen den Staat sind.
Sondern die Leute, die meine Videos sind,
sind Leute, die verunsichert sind.
Die Angst davor haben
und eben das Gefühl haben,
sie wollen auch nichts Falsches sagen.
Also wir alle sind soziale Wesen,
wir wollen gemocht werden.
Und dann versteht man jetzt,
versteht man vielleicht nicht,
was man jetzt aktuell sagen darf,
was man jetzt nicht sagen darf.
Und das ändert sich ja jeden Tag,
was man sagen darf.
Und die Leute sind verunsichert.
Ich hatte tatsächlich auch mal einen Typen,
der kam in meinem Büro
und hat dann so erzählt,
ja, er studiert auch Psychologie
und hat meine Videos gesehen
und hat eine Freundin,
die auch eine Transition machen wollte
und hat sich da viel beschäftigt
und war irgendwie verunsichert.
Und hat dann eben erzählt,
dass er im Seminar war
und dann mal gesagt hat,
ja, ich will selber nicht gendern.
Total komisch, dass überhaupt gendern
irgendwie Thema war im Seminar.
Aber jedenfalls hat er das gesagt
und viele haben sich darüber aufgeregt.
So und da denke ich mir so,
er hat geweint,
so während er das erzählt hat.
Ja, da kann man sagen,
er kann sich mit zusammenreißen.
Aber grundsätzlich,
das ist ja das, was Walkdance will.
Wir wollen ja eine Welt schaffen,
wo sich Leute wohlfühlen.
Und dafür ist es, glaube ich, wichtig,
dass wir auch eine Atmosphäre schaffen,
wo sich Leute wohlfühlen können.
Und das ist halt sehr angstgetrieben.
Also es ist erst mal sehr angstgetrieben,
die Leute, die Walks sind,
dass sie bei jeder kleinen Aussage denken,
oh, das könnte irgendein Narrativ verbreiten,
wodurch dann irgendwie jemand dann
irgendwie missbraucht wird von irgendeiner Frau.
Diese Angst ist halt,
führt halt zu einem Sonnenverhalten.
Und da muss man echt irgendwie schaffen,
die Frage stellen, wie wir da rauskommen.
Und das, was ich tue,
tatsächlich habe ich das erst öffentlich gemacht,
mit der Mail, mit meinem Chef,
nachdem dieser eine Typ zu mir kam.
Weil er hat dann gefragt,
diese Frage bekomme ich tatsächlich immer wieder,
so, wie machst du das,
dass du das trotzdem machst?
Du bekommst all diesen Widerstand,
du bekommst diesen Hass,
Leute beschimpfen dich,
du machst das trotzdem.
Und das ist eine Frage,
die ich dann immer wieder komme,
so, wie schaffst du das halt,
trotzdem diesen Mut zu haben?
Und ja, jedes Mal bin ich dann so,
ja, ich glaube, ich kann das nicht anders.
Ich habe einfach so die tiefe Überzeugung,
dass, wenn es die Wahrheit ist,
dass wir die Wahrheit brauchen.
Wir brauchen die Wahrheit,
um gute Entscheidungen zu treffen.
Und dass, wenn man falsche Annahmen hat über die Welt,
dann wird das halt zu schlechten Entscheidungen führen.
Und wenn ich halt irgendwie eine Studie finde,
die halt das und das zeigt,
dann kann ich auch nichts anderes sagen.
Ich wollte halt ein Video erst machen,
um zu sagen, warum es ein Patriarchat gibt,
und das alles Diskriminierung ist,
aber ich habe es einfach nicht gefunden.
Und ich konnte halt nicht einfach dann sagen,
ja, es ist trotzdem so.
Das könnte ich einfach nicht.
Deswegen mache ich das.
Und ich habe das dann halt,
nachdem ich mit ihm gesprochen habe,
dann auch öffentlich gemacht,
damit ich Leuten auch zeigen kann,
dass man sich auch dazu entscheiden kann,
sich nicht einschüchtern zu lassen.
Weil viele Institutionen lassen sich halt einschüchtern.
Und viele Menschen lassen sich einschüchtern
und machen halt einfach mit, weil sie Angst haben.
Und ich gehe halt mit all dem Cancel so um,
dass ich mir denke, egal was passiert,
ich kann irgendwie, wie auch immer,
ich komme irgendwie positiv daraus.
Und ich will das auch vorleben.
Und tatsächlich, also wenn man möchte,
meine Adresse ist online.
Viele haben immer gesagt,
ja, mach das nicht,
du musst deine Adresse daraus nehmen
und du musst hier aufpassen.
Oder generell musst du aufpassen mit solchen Themen,
auch wenn die ähnlicher Meinung waren.
Das ist nicht zu sagen,
aber ich mache es halt einfach trotzdem.
Und ich will das halt auch vorleben,
dass man sich nicht einschüchtern muss,
weil das ist halt eine kleine Minderheit.
Die Leute, die woke sind,
sind eine kleine Minderheit
und die haben halt so eine Macht,
weil die halt Leuten Angst machen.
Ich mache Vorträge zu Resilienz
und mentaler Gesundheit
und da war ich von der Hochschule angefragt worden
und die haben halt kurz vorher abgesagt,
weil nachdem sie meinen Vortrag angekündigt haben,
haben Leute halt meinen Namen gegoogelt,
Studenten,
und dann halt sich beschwert bei der Hochschulleitung,
dass es nicht sein kann,
dass man mir eine Bühne bieten kann.
Und die haben dann tatsächlich
den Vortrag dann abgesagt.
Und es ist eine kleine Minderheit
und Leute lassen sich einschüchtern
und ja, da möchte ich nicht mitmachen.
Ich finde das mega spannend,
was du gerade gesagt hast
zu diesem werteorientierten Handeln.
Das werteorientierte Handeln,
das wünschen wir uns eigentlich von Politikern,
das wünschen wir uns von den Medien.
Da werden wir aber nicht fündig,
weil viele Menschen,
die in diesen Bereichen arbeiten,
ich will das jetzt nicht generalisieren,
irgendwo auch sehr opportunistisch sind.
Sie stellen fest,
okay, das ist jetzt irgendwie der Zeitgeist,
das ist der Trend,
dann fangen sie halt darüber an,
irgendwie natürlich mehr sich zu äußern,
bekommen die beste Sendezeit,
bekommen mehr Reputation,
bekommen mehr soziales Ansehen usw.
Anders kann man sich auch
ein Verhalten der Politiker
überhaupt nicht erklären,
die dann 30 Jahre für Abrüstung sind,
für Frieden usw.
Und sobald sie irgendwie regieren,
ich spreche hier gerade die Grünen an,
sind sie genau für das Gegenteil,
weil sie halt irgendwie
das mit Bündnisverpflichtungen
und mit Fraktionsdisziplin usw. begründen.
Aber werteorientiertes Handeln,
du wirst am Ende der große Sieger sein
und du bist das Sprachrohr für diese Menschen,
weil wir wünschen uns Menschen,
die Haltung zeigen,
die werteorientiert irgendwie vorangehen.
Und es gibt diese kleine Minderheit
und es ist letztendlich,
das verstehen die meisten Menschen nicht,
es ist ein Nimbus eines Wissenschaftlers,
Thesen, Hypothesen aufzustellen,
Sachen zu falsifizieren,
Sachen zu verifizieren,
kritische Fragen zu stellen.
Es ist nicht der Nimbus eines Wissenschaftlers,
alles dem nachzubeten.
Und wenn es dann
die wissenschaftlichen Studien gibt
aus anderen Ländern usw.,
ist es ja deine Pflicht,
das letztendlich irgendwie
auch hier in den Diskurs,
den Diskurs hier zu bereitzustellen.
Auch wenn einige sich dann
halt irgendwie angegriffen fühlen.
Ja, also da glaube ich,
dass Leute auch selber merken,
dass man im Leben nicht weit kommt
und dass es einen selber auch kaputt macht.
Und die Sache,
die man halt akzeptieren muss,
ist, dass es im Leben
halt immer Anforderungen,
Widerstreiten gibt.
Das kriegt man nicht weg.
Also es wird immer dazu kommen,
dass negative Sachen passieren.
Und da ist die Frage,
wie man damit umgeht.
Und Werte sind halt wie so ein Kompass.
Und wenn man keine guten Werte hat,
dann wird man im Leben scheitern.
Und gerade ist der ganze Fokus im Zeitgeist,
Leute zu helfen,
dass sie nicht leiden,
indem man irgendwie versucht,
die Anforderungen wegzumachen.
Leute fühlen sich unter Druck
wegen Leistungen und Schönheitsidealen.
Und was man versucht,
ist irgendwie so einen Wert zu etablieren
mit breacher Korrektheit,
dass man diese Anforderungen wegmacht.
Problem ist nur,
das hilft, funktioniert halt nicht.
Und da ist es halt so,
wenn man sich die meisten
größeren Medien anschaut,
der Fokus ist halt immer nur,
sensibel zu sein,
Sensibilität irgendwie zu ver-
Ist ja auch eine Wertbestimmung.
Solidarität,
sich für andere einsetzen
mit der Hoffnung,
dass dann halt Leute
dann nicht mehr leiden.
Und vielleicht ein Beispiel,
wo es halt wirklich so ist,
dass man Dinge sagt
mit der Hoffnung,
was Gutes zu tun
oder was auch immer
für moralische Überlegenheit,
was halt wirklich nicht hilft.
Das ganze Gerede um toxische Männlichkeit,
das ist ja immer wieder,
dass darüber gesprochen wird,
dass Männer auch Opfer sind
vom Patriarchat
und dass man da
irgendwie sensibler sein sollte,
dass man Männern nicht sagen sollte,
dass sie immer stark
und kompetent sein müssen,
sondern dass sie auch
so gut genug sind.
Das an sich ist ja eine gute Absicht.
Man möchte halt diesen Druck
irgendwie rausnehmen,
dass Männer immer stark sein müssen.
Aber es hilft halt nicht,
wenn man leugnet,
dass es halt diese
realen Anforderungen gibt.
Und da ist es halt so,
dass man als Mann
halt bessere Chancen hat im Leben,
wenn man dann halt
durchsetzungsstark ist.
Man hat bessere Chancen im Leben,
wenn man sich
einen sozialen Status aufgebaut hat.
Das sind alles wichtige Sachen.
Dafür muss man halt auch arbeiten.
Dafür braucht man Eigenverantwortung.
Das sind alles wichtige Sachen.
Und Menschen,
die halt diese Eigenschaften haben,
diese männlichen Eigenschaften
und auch wissen
oder auch denken,
dass sie tatsächlich auch
irgendwie Geld verdienen müssen
und irgendwie auch stark sein müssen,
die sind halt auch weniger depressiv.
Das ist,
das würde halt den Menschen helfen.
Also die Menschen,
die Männer,
die aktuell leiden,
sind halt Männer,
die sich halt wertlos
und nutzlos fühlen.
Und denen dann zu sagen,
ja, es ist alles okay,
du bist nur Opfer vom Patriarchat,
das hilft dir nicht,
sich wertvoll und nützlich zu fühlen.
Dafür muss man halt was tun.
Aber diesen,
das merke ich halt immer wieder,
es ist so schwer,
in dem aktuellen Zeitgeist,
Content rauszubringen,
wo man Leute ermutigt,
irgendwie Eigenverantwortung zu übernehmen.
Ich weiß nicht,
wie deine Erfahrung ist,
aber es fällt mir so schwer,
ich überlege immer noch,
wie ich das auf eine Story packen kann,
damit Leute das packen,
also dass es so wichtig ist,
resilienter zu werden,
dass es so wichtig ist,
sich der Realität zu stellen,
auch wirklich zu akzeptieren,
wenn es Dinge gibt,
die man nicht verändern kann
und auch herauszufinden,
was einen selber triggert.
Also wenn einen das so,
wenn man so ein Misstrauen hat
gegenüber der Welt
und das Gefühl hat,
die Welt ist ungerecht und so,
dass man versteht,
wo das halt herkommt,
dass man vielleicht
irgendwelche Unsicherheiten hat,
vielleicht gescheiterte
Beziehungserfahrung hat
und deswegen so ein Misstrauen hat
gegenüber der anderen Welt.
Warum triggert das einen so hart,
wenn man das Gefühl hat,
man muss als Mann Staat sein?
Also dass man,
also wenn man halt wirklich
im Leben glücklich sein will,
muss man es schaffen,
die Dinge zu ändern,
die man ändern kann
und da gibt es so viel.
Und ja,
ich glaube,
Diskussion ist so weit weg
von den Problemen von Menschen.
Es sind erstmal
hunderttausende,
hunderte tausend Jahre
Menschheitsgeschichte.
Wir haben unsere Biologie,
unser Gehirn
und wir sind erstmal
nicht perfekt vorbereitet.
So und wir müssen
bestimmte Sachen anerkennen.
Wir müssen lernen,
selbstwirksam zu sein
und man kann sich
erst selbstwirksam fühlen,
also das Gefühl haben,
etwas verändern zu können,
wenn man tatsächlich auch
tatsächlich was tut,
was anstrengend ist.
Man muss was tun,
was anstrengend ist.
Ansonsten kann man
dieses Gefühl nicht haben
und so funktioniert auch
Therapie mit Exposition,
dass wenn Leute
sich Dinge aussetzen,
dass durch das Aussetzen
Leute das Gefühl entwickeln,
oh, ich hatte Angst,
ich habe es trotzdem gemacht
und dadurch gehen
auch andere Ängste weg.
Also das generalisiert sich,
wenn man diese
Selbstwirksamkeitserfahrung hat
und das ist total wichtig,
und wenn dann halt
die ganze Debatte darum geht,
ah, Patriarchat und oh,
Männer sind auch Opfer,
oh, weil das Schulsystem
irgendwie nicht perfekt ist
für Männer,
aber das hilft nicht.
Also man kann,
es ist immer keine Frage
von entweder oder.
Man kann schon Dinge ändern
in einer Gesellschaft,
die man ändern kann,
aber diese Ignoranz
über all dem,
was man jetzt ändern kann,
finde ich schrecklich
und ich finde es
vor allem schrecklich,
wenn dann zum Beispiel
Herr Parabelritt hat jetzt
auch ein Video gemacht
über Männlichkeit,
wo ich mir denke,
so du hast dir
einen Status aufgebaut,
du hast mit ganz viel Disziplin
deinen Kanal aufgebaut
und dann gehst du hin
und sagst,
ja, Männer sind irgendwie
auch Opfer,
wir müssen das
Männlichkeitsbild ändern,
so die Menschen,
die halt gerade leiden,
die keine Partnerinnen haben,
die sich eine Partnerin wünschen,
die sich wertlos fühlen,
weil sie eigentlich gerne
sich richtig fühlen wollen,
irgendwas beitragen wollen,
denen dann zu sagen,
ja, du musst auch
mehr traurig sein,
mehr Traurigkeit zulassen,
das hilft dir nicht.