Das größte Geschenk ist Wahrheit 🎁 Darüber schweigen Medien | Ganser, Guérot & Baab

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26.12.2024
Offline ist das neue Bio.
Also viel mehr rausgehen
und den Körper bewegen. Einfach gehen.
Diejenigen, die einen Hund haben, machen das schon.
Die gehen mit dem Hund laufen, aber einfach
sonst mit einem Freund gehen oder allein gehen
oder mit Kollegen gehen, auch mit dem Fahrrad.
Einfach wenn wir den Körper bewegen
können wir diese ganze Überforderung
und auch die Blockaden im Körper abbauen.
Funktioniert.
Wenn wir vor dem Computer sitzen
oder vor dem Smartphone sitzen, ist ja jetzt
eigentlich der ganze Körper nicht in Bewegung
und dann werden diese Blockaden nicht abgebaut.
Also gehen.
Ich habe immer noch den Kopf voll
und es dröhnt mir. Also geh länger.
Geh 10 Stunden.
Und
das Zweite ist dann wirklich
in der Natur können wir uns auch regenerieren.
Das ist
vielleicht manchmal nicht erkannt,
aber wir können uns nicht so gut regenerieren
in einem geschlossenen Raum
vor Bildschirmen.
Das kann man schon machen, aber mit der Zeit
wer sich beobachtet wird, sehen die Energie geht
immer weiter runter.
Wenn man hingegen raus geht,
die einen gehen segeln, die anderen gehen schwimmen,
die Dritten machen Lagerfeuer,
die Vierten meditieren unter einer Eiche
oder einer Linde.
Es gibt 5000 Möglichkeiten.
Die Sechsten
zeichnen irgendwie eine Blume ab.
Es ist alles einfach
etwas anderes, wenn man das tut,
als man im geschlossenen Raum
vor einem Computer sitzt oder vor einem Laptop
oder vor dem Handy.
Ich sitze ja selber viel vor Laptop
und Handy und Simon du sicher auch.
Wir sind ja da auch Betroffene.
Wir sprechen hier auch aus eigener Erfahrung.
Da braucht es
die
Gegenbewegung, wo man einfach raus geht,
die Bildschirmzeit runterfährt
und in der Natur ist.
Das sind konkrete Anweisungen.
Und das, was ich als Drittes empfehle,
ist wirklich, dass man sich sagt,
fünf Dinge, die gut sind
und die muss man einfach so aufzählen können.
Das mache ich mit mir
selber auch, weil dann verbinden
die Neuronen im Gehirn die positiven
Dinge und dann wird sofort
eigentlich ein gutes Gefühl
ausgeschüttet vom
Körper. Das funktioniert automatisch.
Wenn man gute Dinge denkt, werden positive
Gefühle ausgeschüttet. Wenn man schlechte Dinge
denkt, werden negative. Das ist die Regel.
Man kann nicht sagen, ich denke
jetzt an das Schlimmste, was meinem Kind
passieren könnte und dann schaue ich
erstmal, wie ich mich fühlen werde.
Nein,
du kannst es schon denken, aber du
wirst dich schlecht fühlen.
Wenn du dir einfach nur zwei Sekunden überlegst,
das Schlimmste, was deinem Kind passieren könnte.
Dann legst du noch fünf Sekunden
drauf und bist schon fertig.
Und eigentlich können wir auch umgekehrt
denken, okay, welche Menschen
haben mir eigentlich in meinem Leben schon geholfen?
Wie viele sind das eigentlich? Ist das einer?
Ah nein, es sind zwei, drei, vier, fünf.
Bang, plötzlich geht es los.
Hier steht ein ganz anderes Gefühl.
Also nochmal,
immer wieder mal mediales Fasten.
Mindestens
die Zeit quantifizieren.
Das ist eigentlich über alle
Bildschirme gerechnet. Smartphone,
Laptop, Desktop,
Fernseher, das ist alles Bildschirmzeit.
Die summieren, pro Tag schauen, wie viel
es ist und dann versuchen
zu reduzieren. Also man fühlt
sich gut. Wenn man sich gut fühlt, kein Problem. Aber wenn man
sich so ein bisschen angeschlagen hat, mediales Fasten.
Punkt eins. Punkt zwei.
Körper bewegen und Reisen der Natur.
Und Punkt drei. Dankbarkeitsmeditation
ist das, dass man einfach sagt,
für das bin ich dankbar. Und man muss wirklich etwas nehmen,
für das man wirklich, man
soll nicht sagen, ich bin super dankbar,
dass ich so eine schöne Beziehung habe. Und eigentlich
ist man total im Stress und jeden Tag
im Streiten. Nein. Dann sollte man
lieber sagen, ich bin super
dankbar, dass ich
einen spannenden Beruf habe, wenn man das zum Beispiel hat.
Oder dass ich gut atmen kann,
weil die Atmung ist ein Geschenk.
Oder wenn man nicht mehr atmen kann, erstickt man.
Oder dass ich die Knie bewegen kann. Es kann
verschiedene Dinge sein. Oder dass ich Kuba
bereisen konnte. Oder ich freue mich extrem,
dass ich tauchen kann. Einfach, man soll
an etwas denken, für das man wirklich dankbar
ist. Und von denen fünf.
Und die muss man sofort
aufsagen können. Und dann,
wenn ein Problem auftritt,
Zug ist abgefahren, Flugzeug geht nicht
und so weiter, sage ich, oh blöd,
für was bin ich aber dankbar? Und dann lenkt man
das System von innen her.
Sagt, für das bin ich alles dankbar.
Dann bist du sofort zentriert und kostet
nichts.
Bei Hans Jonas, träumen, hoffen,
glauben, dass wir das als
Gesellschaft uns haben nehmen lassen.
Träumen, hoffen, glauben.
Sondern, dass wir uns runterzoomen
auf eine
Matrix, in der nur noch Daten zählen.
So und so viele Daten und die Affenpocken
und hier und Coronavirus und da.
Es geht ja nur noch um Zahlen und um
dystopische Erzählungen.
Klima, das ist alles sozusagen
im Grunde
eine riesengroße Krisenerzählung.
Die Pandemie und die nächste Pandemie
steht schon im Anschluss und wie auch immer.
Und alles ist berechnet.
Und alles ist eine Simulation.
Als wenn wir
als Bürger dieser Republik oder
Bürger Europas im Prinzip
Teil einer mathematischen Simulation wäre
und die KI jetzt schon berechnen kann,
dass es mit dem Klimawandel nicht mehr gut geht
und mit den Affenpocken auch nicht mehr gut geht.
Ich halte es
für das wirklich Fatalste,
wirklich anthropologisch, dass wir
uns in solchen Diskursen träumen,
hoffen, glauben nehmen lassen.
Denn jeder weiß, wir wissen das de facto
aus der Neurologie, fragen Sie mal
Neurologen, an was wir wirklich
glauben. Wir brauchen Erzählungen.
Die ganze Menschheitsgeschichte,
also ob das jetzt Märchen sind,
sind ja ganz wichtig, oder ob es
Sagen sind, früher im alten Griechenland.
Jedenfalls eine Erzählung von uns
selber, Roosevelt, New Deal, da ist die
Hoffnung, Utopien, Thomas Morris.
Und das alles hat keinen Bestand
mehr. Das heißt, wir nehmen die Magie,
die Spontanität, das Mysteriöse,
das nehmen wir alles aus dem Diskurs.
Vor allen Dingen aber auch,
dass es morgen ganz anders
kommen kann, als wir heute noch glauben.
Weil irgendetwas um die Ecke kommt,
von dem wir heute noch gar nicht wissen, dass es da ist.
Und
dass wir uns das nehmen
lassen, das ist ja epistemisch,
also von unseren Denkstrukturen her
ganz problematisch. Ich glaube,
es hat auch was mit diesen Endgeräten zu tun,
dass wir sozusagen über die
Algorithmen usw. in so
eine Zahlenwelt der Simulation
und der Plausibilitäten hineingesteuert
werden. Und deswegen sage ich,
es wird in den nächsten zwei, drei Jahren
ganz viel Positives geben.
Denn was ich bemerke, ich bin ja auch
aus der Konsensfabrik
rausgeschmissen worden.
Ich kann nur sagen,
draußen ist es schön. Draußen gibt es
viele bunte Blumen, draußen gibt es
superintelligente Leute, die bauen schon längst
die neue Welt. Da hat die Konsensfabrik noch
gar nichts gemerkt, was draußen alles ist,
weil die die Fenster und die Rollharten so zu haben.
Aber draußen werden bunte Blumen
gebaut, draußen wird die neue Welt
gemacht, draußen gibt es Bürgerversammlungen.
Ich habe noch ein anderes
Buch, das halte ich jetzt in die Kamera.
Draußen gibt es die
Eurotopia, das ist das
Verzeichnis
von allen kleinen
autarken Kommunen in Europa.
Die machen alles Slow Food, die
haben alle kein Glyphosat. Also es gibt
eine unglaubliche
Bewegung, glaube ich,
des neuen Nachdenkens. Welche Bildung
wollen wir? Wollen wir das Internet?
Wollen wir die künstliche Intelligenz?
Wollen wir die Mensch-Maschine-Beziehung?
Wollen wir Barcodes überall?
Wollen wir Freiheit? Welche Schule
wollen wir? Und so wollen wir Krieg.
Und ich nehme eine
fast ameisenartige
Bewegung im
– ich will nicht sagen Untergrund, ja –
aber in einer Zivilgesellschaft wahr,
wo ich persönlich, nachdem ich
aus der Konsensfabrik herausgeschmissen
wurde oder von der Universität gekündigt
wurde, so viel Umtriebigkeit,
so viele Bürger, die gerade nachdenken
über irgendwas Neues, dass ich
fest davon überzeugt bin,
das ist gerade, als wenn die Saat schon in
der Erde ist, ja, und so den
Durchbruch durch die Erde schon hat,
im nächsten Frühjahr, und es ist noch nicht
sichtbar. Und deswegen glaubt die
Konsensfabrik mit ihren zugezogenen Rollladen
noch, dass wir das alles so schlucken, was
da kommt. Und ich glaube, es wird ganz anders
kommen. Ich habe noch nie so viel
umtriebige Diskussionen
in der Gesellschaft erlebt
wie in dieser Zeit. Übrigens
nicht nur hier, auch in Spanien,
auch in Italien, auch in Frankreich.
Und insofern glaube ich,
es wird irgendwas Neues kommen
und es wird gut.
Sehr schön. Ich habe noch eine ganz kurze Frage aus der
Community. Wie können
wir die richtigen Dinge voranbringen, damit
die schlechten Dinge alternativlos werden?
Ja, alternativlos ist sowieso ein blödes
Wort. Also was wir voranbringen können, ist,
dass wir diesen Begriff der
Alternativlosigkeit einfach schon mal
aus dem Diskurs verbannen. Ja, also ich
zitiere mal Theodor Adorno,
weil das, was ist, sich ändern kann, ist das,
was ist, nicht alles. Wenn das,
was ist, alles ist, sind wir
in totalitären Strukturen, dann brauchen wir nichts zu ändern.
Das, was ist, ist alles. So ist
es jetzt. Ja? Nicht mehr,
nicht weniger, du stehst hier, alles
ist so, wie es ist. Dann brauchen wir keine Politik
mehr. Politik ist per se immer
über Alternativen. So, wie es ist, ist es
nicht gut. Wir machen es anders.
Ja? Wir wollen keinen
Krieg, wir wollen Frieden, wir wollen keine
Corona-Maßnahmen, wir wollen Freiheit, wir wollen
kein Glyphosat, wir wollen und so weiter und so weiter.
Ja? So. Das heißt, Politik ist
über Alternativen und wir hören schon mal
auf, Alternativlos als Begriff
zu benutzen, genau wie wir aufhören,
über Verschwörung zu reden, weil Verschwörung
ist ja nur die Perversion des Begriffes der
Vermutung. Ich hätte mal die Vermutung,
dass es vielleicht anders ist, als es mir erzählt wurde.
Und das ist kritisches Nachdenken,
nämlich der Vermutung nachgehen und der
Neugierde nachgehen. Das heißt,
Alternativlos und Verschwörung sind die Begriffe
der anderen. Ja? Und
ja genau, also wir hören
schon mal auf, über Verschwörung und über Alternativlos
zu reden und wir bringen das voran,
indem wir uns
über das, was ist,
nicht abarbeiten. Das musste
ich jetzt auch mühsam lernen, ja? Also,
man hat ja immer irgendwie, man will die anderen
noch überzeugen und man will da,
es ist ja wie an so einer Betonwand,
wo man mit der Katze so kratzt oder
keine Ahnung, nehmen wir eine
Glaswand und dann perlt da das Wasser ab,
ja? Lassen wir doch die Wand da
stehen. Also, es ist
wirklich so ein bisschen, wie heißt das da,
biblisch,
wer sich zurückdreht,
ist die Salzsäure lot
und wer nach vorne geht,
also nicht zurückgucken. Wir bauen einfach
das Neue. Also, das war jetzt meine
auch persönliche Lebensentscheidung.
Bestellen Sie
die Zeitung ab. Werfen
Sie die Glotze zum Fenster raus.
Informieren
Sie sich aus den neuen Medien,
Nachdenkseiten aus diesem
Format, Telepolis,
Oberton Magazin,
die alten Medien
haben sich der Propaganda der
NATO vollständig unterworfen
und man sollte
nicht bezahlen, auch noch für
Propaganda. Gehen Sie raus in die Natur.
Reden Sie mit Freunden.
Versuchen Sie
widerständig zu bleiben.
Lassen Sie sich nicht übertölpeln.
