Die großen Hochwasser-Wellen von Rhein und Donau strömen gerade langsam aber sicher flussabwärts. Gut so, denn es braucht Platz für neue, möglicherweise große Niederschlags-Mengen, die dieses Mal ein größeres Einzugsgebiet betreffen könnten, nämlich der Süden Baden-Württembergs, der Süden Bayerns sowie die gesamte Alpennordseite der Schweiz und der Westhälfte Österreichs. Einzig positiv wären die verhältnismäßig kühlen Temperaturen mit einer sehr niedrigen Schneefallgrenze, so dass das Wetter in den Alpen gebunden bleiben würde. Ein schwacher Trost. Vorgelagert sind den neuen Regenfällen Gewitter und auch mögliche Unwetter am Wochenende.
Der Juni bleibt erwartungsgemäß "mäßig". Eine leichte sommerlichere Tendenz zeichnet sich wohl erst Richtung Ende Juni ab (Siebenschläfer?). Während viele von uns sehnsüchtig auf die einst einmal von NOAA versprochene große Wärme und die Sonne warten, freuen sich die in den vergangenen Jahrzehnten von Hitze und Trockenheit geschundenen Gletscher über eine Neuschneeauflage wie lange nicht. Dazu der aktuelle Bericht von Günther Aigner (zukunft-skisport.at) - richtig spannend... @guntheraignerschneeklima3684
er ist inzwischen berühmt und berüchtigt
geworden Günther wenn Günther Eigner so
um den Monatswechsel in die Berge geht
dann steigt die Spannung das wurde hier
in den Kommentaren nachgefragt und auch
im privaten Kreis bekomme ich inzwischen
zu hören was gibt's denn Neues vom
Günther und es gibt Neuigkeiten deshalb
packe ich das mal in dieses Video weil
er ein sau interessantes Video gemacht
hat das ein bisschen länger ist und in
diesem Zusammenhang wollen wir uns auch
mal mit den Niederschlägen die ein
bisschen brenzlich Aussehen für die
nächste Zeit beschäftigen und mit den
Wetterlagen hier in den
Gletschergebieten bzw sogar noch
darunter wird es in der nächsten Zeit
noch einmal eine größere
Neuschneeauflage geben und verzeiht mir
bitte den Hintergrund das hat jetzt
nichts damit zu tun dass ich das so
lieben würde ich würde jetzt langsam
gerne ins Hochgebirge gehen keine Chance
da liegt viel zu viel Schnee grüße sie
und grüße Euch wir schauen mal ganz kurz
auf die Temperaturkurve des Junis was
die Vorhersage angeht und da ist der
sogenannte Hauptlauf des amerikanischen
GFS Modells von heute früh nach oben
ausgebüchst und würde hier diese Kurve
bringen das waren Temperaturen die wir
in den letzten Juni Monaten der
vergangenen Jahre immer hatten
nichtsdestotrotz wären wir am Schluss
wenn wir hier am 20 wären also das der
Monat noch nicht zu Ende WE in den
ersten 20 Tagen um das frühere
langjährige Mittel herum und das
verbirgt sich dahinter hier das Beispiel
Ensemble für Berlin da sind Haupt und
kontrolllllauf weit oben ein großer
Klaster ist weit unten und der Rest
bleibt auch weiter unten und wenn wir
uns das emble anschauen dann bleiben wir
erst einmal hier in Berlin bei
unterdurchschnittlichen Temperaturen
dann mal kurz drüber und dann wieder bei
durchschnittlichen Temperaturen mit den
Ausreißern nach oben und nach unten es
sieht im Nordosten Deutschlands erst
einmal nach einer weiterhin trockenen
Witterung aus da kommt wenig aber wenn
dann mal was kommt ist das viel das sind
Schauer und Gewitterfronten die
schleifenderweise durchziehen würden und
hinten raus wenn es dann Richtung
kalendarischer Sommer geht also das
heißt wenn die Tage wieder kürzer W aber
das merken wir anfangs noch nicht wir
sind jetzt auf einem hohen Plateau das
geht so bis ungefähr 10 julai da gehen
dann die Niederschläge wieder los und
noch etwas zum Sommer wir haben Sommer
und der meteorologische Sommer oder die
meteorologischen Jahreszeiten sind den
Jahreszeiten viel viel mehr angepasst
als die kalendarischen Jahreszeiten was
die Niederschläge angeht die wir diesen
Monat bisher schon hatten das war eine
ganze Menge der da im Süden
runtergekommen ist in Würtemberg und in
schwabenalg sowie im südlichen oberbn
das war sehr sehr hohe Niederschlag
Summen zogen sich bis in den oderbuch
zum Teil hoch und das sind die höchsten
Summen in Brannenburg über 160 l auf den
Quadratmeter und halzkirchen
beispielsweise auch mit über 90 dabei
und wenn man das vergleicht mit dem
früheren langjährigen Mittel dann haben
wir im Süden Deutschlands vielerort
schon sehr viel erreicht und teilweise
sind wir bei über 100% des monatsolls
angekommen Kitzingen hatte jetzt weniger
den starken Dauerregen als mehr diese
einige witterzelle die wir ja auch im
Programm hatten mit diesem unglaublichen
starkreen und das sind die regensummen
oder Niederschlagssummen die uns
bevorstehen in den Hochlagen kommt das
ja alles als Schnee runter das
europäische ECMWF Modell macht's in der
Schweiz im Süden würtembergs im Süden
Bayerns und in weiten Teilen
Westösterreichs sehr sehr nass das wäre
zu viel des Guten die Böden sind
aufgeweicht die haben keine Kapazitäten
die sehen die stausehen sind leer aber
da kommt ja eben drumherum alles als
Schnee z. der schlägeis aber die Seen
die unten weiter unten sind
silvensteinsee beispielsweise oder
Forgensee die also für Stau
verantwortlich sein können die sollten
doch dann mal gelehrt werden wenn da das
kommt und das amerikanische GFS Modell
ist ein bisschen defensiver mit den
niederschlagsummen von der Verbreitung
her würde aber rund um das Salzburger
und berchtes gardnerland große
niederschlagsummen bringen aber wenn wir
noch ein paar Tage drauf rechnen das
sind mehrere 5b ähnliche Wetterlagen die
in Folge komm würden schaut euch mal
diese niederschlagsummen an vom
Schweizer Mittelland durchs Allgäu
oberbeärisches Alpenvorland Tiroler
Unterland bis Salzburg rein da gibt's
unglaubliche Niederschlagsmengen von 150
bis 200 Liter auf den Quadratmeter und
so Zungen der Niederschläge ziehen sich
dann teilweise bis Deutschland rein auch
sonst wird ziemlich nass werden und das
ist der Sechser laauf der von heute
Mittag gekommen also ausgegeben wurde
und der Vorlauf der so warm war würde
wir genau diese niederschlagsummen
bringen fast sogar noch ein bisschen
mehr mit dem Schwerpunkt in
Baden-Würtemberg das würde dann für den
reih sehr sehr kritisch werden und auch
sonst für weite Teile Bayerns da ist
noch was im Busch und wir können froh
sein dass das mit kälteren Temperaturen
einhergeht denn was die Alpen angeht
bleibt das ja oben alles gebunden als
Wasser als Schnee und die
schneefergrenze sinkt zum Teil das haben
wir heute morgen besprochen auf unter
2000 m Höhe manches Mal sogar bis 1500 m
Höhe runter und die ganzen Räumarbeiten
mancher Pässe die immer noch nicht
abgeschlossen sind das Timmel ja auch
beispielsweise die kämpfen gegen die
schneemaßen die werden wieder komplett
eingeschneit kommen wir mal zur
möglichen Hochwassergefahr die da auf
uns zukommen würde oder mit einer
Wahrscheinlichkeit auch kommt in diesen
Gebieten besteht Hochwassergefahr und je
roter und lilan es wird desto höher ist
die Hochwassergefahr die betrefee weite
Teile der Schweiz das südliche
Würtemberg das südliche Bayern und auch
den Norden oder viel mehr den Westen und
Nordwesten von Österreich und das
Problem da in der Folge wäre einmal der
Rhein da kümmern wir uns auch in den
nächsten Tagen noch drum der hat eine
Hochwasserwelle und dann auch die Donau
und bei der Donau fließt ja gerade die
Hochwasserwelle ab und da kann man nur
hoffen dass das ganze Wasser aus den
Flüssen abgelaufen ist bevor das neue
Wasser kommen wird und dann haben wir
noch ein Thema es geht fast ein bisschen
unter Schau und Gewitter die können auch
unwetterartig ausfallen vor allen Dingen
am Wochenende am Samstag haben wir in
diesen Gebieten ein erhöhtes er und
Gewitterrisiko und am Sonntag in diesen
Gebieten und immer mal wieder werden da
extreme lagen berechnet heute früh und
heute Vormittag ist sich hat sich das
ein bisschen abgeschwächt im Vergleich
zur vergangenen Nacht aber da kommt
erstens mal Nordwestwind ins Spiel im
Vorfeld dieses Tiefs dieser gewittezone
haben wir das heransaugen von sehr
warmen Luftmassen und das ist auch eine
Grundlage für die Bildung von Tornados
und zwar nicht von so kaltlufttornados
wie in der letzten Zeit wenn wir
Nordwestwind haben was jeder Zeit bei
Schau und Gewittern passieren kann
sondern von richtig dicken Brummern die
da kommen könnten das müssen wir aber
dann im Detail klären auf jeden Fall
hier für den Hinterkopf behalten das
Wochenende wird im Südosten unruhig
bevor die Kälte dann wieder kommt mit
Regen und so sieht das Ganze aus
Beispiel bregens habe ich deshalb
gewählt weil wir haben Baden-Württemberg
in der Nähe wir haben Bayern in der Nähe
wir haben die Schweiz und wir haben
Österreich und
lichttenstein da geht's rauf mit den
Temperaturen immer wieder die Schau und
gewittersignale dann dieser Switch mit
teils kräftigen Gewittern wo es
runtergeht mit den Temperaturen und dann
sind immer wieder starke
niederschlagsausreißer dabei jetzt habe
ich eh den warmen Hauptlauf genommen der
da teilweise gar nichts bringt aber
schaut euch mal die Schattierung
dahinter an sehr kalte Läufe und großer
Ausreißer das europäische ECM WF Modell
macht das sehr plakativ und sehr
intensiv wir haben ja eben die
niederschlagsvorhersagen gesehen da ist
der Hauptlauf relativ gut eingebettet da
sind andere dabei die gehen noch viel
viel weiter nach oben schon davor
ich sag's ja das ist kritisch dann
geht's wieder rauf mit den Temperaturen
am Ende des vorhersagezeitraums
gleichzeitig auch mit den Niederschlägen
und wenn wir ein bisschen weiter nach
Osten gehen nach Salzburg da haben wir
auch erstmal kurz überdurchschnittliche
dann durchschnittliche Temperaturen und
V allen Dingen jede Menge Regen und das
ist auch beim europäischen ECMWF Modell
so das ist eine sehr nasse Angelegenheit
schauen wir kurz auf die gemittelte
Wetterlage für den 14 Juni da haben wir
das Azoren hoch das sein Keil so ein
bisschen zurückzieht da ist zwar ein
schwacher bodenkeil da aber in der Höhe
haben wir den Trog bei uns liegen und
wenn die hochreichende Kaltluft so
reinfließt dann besteht eben die Gefahr
dass sich 5b Wetterlagen bilden die
Temperaturen unter 10° in 1500 m Höhe
alles im mittelwohl gemerkt und im
Vergleich zum langjährigen Mittel wäre
das zu kühl schauen mal kurz auf die
Ausreißer der warme Lauf von heute
morgen den wir auch auf den Apps haben
würde im Vorfeld dieses Tiefs Warmluft
bringen da wär es dann mal kurz richtig
schön sommerlich wird aber dann schnell
wieder vorbei sein und die kälteren
Läufe und da sind einige dabei ihr habt
dieses Bündel gesehen das da unten war
bringt am Rande des Hochs einen
trogvorstoß mit hochreichender Polarluft
hier -20° in 5,5 km Höhe im Alpenraum
zusammen dann mit um und etwas über 0°
in 1500 m Höhe da würde sogar der
Brocken mal den einen oder anderen
Schneeregen und Graupelschauer bekommen
das wäre die klassische scharfskälte zu
guter letzt noch der Blick auf die
gemittelte Wetterlage für den 20 Juno da
haben wir immer noch den Knick drin
zumindest einen leichten in der Höhe in
5,5 km Höhe und wir sind am Rande des
Azorenhochs und solange wir da liegen
kann es kein warmes und stabiles stabil
vielleicht schon aber kein warmes
Sommerwetter geben die Temperaturen
entsprechen so einigermaßen der
Jahreszeit im Norden sogar ein bisschen
zu warm aber im Süden und rund um den
nördlichen Mittelmeerraum einigermaßen
im Durchschnitt richtig sonnig trockenes
warmes bis heißes Hochsommerwetter im
Juni so wie wir es in den vergangenen
Jahren oft erlebt haben ist vorerst
nicht in Sicht und eine geniale Sicht
hatte der Günther als er heute morgen
auf dem stuhbacher Sonnenblick Käs war
und das was er zu erzählen hat ist
richtig richtig interessant ich gebe ab
zu Günther und sage bis Morgen liebe
Freunde von Schnee und Klima ich bin
wieder unterwegs am stuhbacher Blick
Käs da vorne ist der
weiße und da hinten das ist
dieolte jetzt gehen wir wieder da zurück
ich bin auf 2300 m Seehöhe und folgendes
Feld auf der Schnee vor uns ist sehr
weiß jetzt werde sagen was das für blöde
Aussage Schnee ist immer weiß nein der
Schnee im Sommer ist nicht weiß sondern
schmutzig
von jeder Menge Dreck die in der
Atmosphäre ist und heuer war vor allem
der Wüstensand das heißt vor uns ist
Neuschnee und am besten sieht man den
Kontrast jetzt hier der Neuschnee der
letzten Tage und Wochen ist hier immer
wieder am alten Schnee vom Winter
abgerutscht und der alte Schnee vom
Winter ist voller Dreck und das meiste
von dem Dreck ist Wüstenstaub weil wir
in diesem Winter sehr viel
südwetterlagen hatten und sehr oft der
Schnee gekommen ist
äh von äh der Wind gekommen ist von der
Sahara ja ich bin gerade unterwegs zu
meinen Messungen Niederschlag und
schneemessen und ich werde dann von oben
berichten wie viel Schnee am stuhbacher
sonblickkä liegt auf 2750 m bis
gleich Mittwoch 5 juni 2024
schneemessung am stubacher
sonblickkäs bei wunderbarem Wetter auch
wenn hinten schon die ersten Quellwolken
kommen der Gletscher ist blütenweiß
warum weil er mit Neuschnee bedeckt ist
in den letzten
10 Tagen haben wir immer wieder
hartnäckige 5b Wetterlagen gehabt die in
Teilen Süddeutschlands zu extremem
Hochwasser geführt haben so z.B an der
Donau und hier her oben wir sehen es
jetzt an dem
metterstop haben wir etwa
80 gut 80 cm Neuschnee bekommen am
stubacher sonblickkäs insgesamt haben
wir eine neusne Menge von 4,15 m ihr
seht hier die grüne
äh äh die grüne schneesonde
endlossonde und meine Ski mit den Fällen
drauf die schießen ungefähr 190 lang die
endlossonde ist 4,80 m lang und hier ist
der Zettel der Beweis meiner
Aufzeichnungen die
Schneehöhe
415 cm ja wie ist das ganze jetzt zu
bewerten also wir hatten heuer einen
Winter der in den Tallagen schwierig war
aber der sehr feucht war das heißt hier
auf den Gletschern war der Winter
relativ schneereich und dann haben wir
im Mai immer wieder Wetterlagen gehabt
mit Frost und Neuschnee hier eroben das
heißt der Mai der schon ein Sommermonat
sein könnte war ein Wintermonat und die
erste Hälfte des juni die extrem
sommerlich sein kann wird hier heroben
auch noch eher winterlichen Charakter
haben auf 25 m Seehöhe haben wir also
jetzt über 4 m Schnee und die Ablation
die Schmelze hat noch nicht wirklich
begonnen oberhalb von 3000 m hat's
überhaupt noch keinen einzigen
Regentropfen gegeben und keinen einzigen
wirklichen schmelztag und jede Nacht
gibt es Nachtfrost das heißt der Sommer
wird jetzt immer kürzer und ihr kennt
sehr wahrscheinlich die Videos auf
meinem Kanal vom schlatenkä am
Großvenediger vom höchstgelegenen und
widerstandsfähigsten
gletscherernährgebiet Österreichs dieses
schlatenkä oberhal 3300 m Seehöhe hat
heuer nur zwei Sommermonate maximal zwei
Sommermonate nämlich von Mitte Juni bis
Mitte August ab ca 20 August ist da oben
schon wieder Winter und zwar jedes Jahr
das heiß zwei Monate Abschmelzung sind
maximal möglich ganz hoch oben und da
wird also nicht allzu viel passieren
selbst wenn es ein heißer Sommer wird
weiter her unten hier am stubbacher
sonnblickkäs oder noch weiter unten kann
natürlich noch sehr viel passieren
abwarten aber der Winter war gut der
Winter war lang der Sommer wird relativ
kurz werden für die Gletscher gute
Voraussetzungen danke servus ciao