Wenn der Husten kommt, ist schnelle Linderung gefragt. Gerade in der Erkältungszeit, bei Grippe oder sogar einer Corona-Infektion kann Husten sehr lästig und belastend sein. Doch was hilft wirklich, wenn der Hustenreiz nicht nachlässt? Inmitten der Vielzahl an Hausmitteln und Empfehlungen ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten. Daher stelle ich Ihnen hier fünf wissenschaftlich fundierte Tipps vor, die bei Husten tatsächlich wirksam sind. Diese Tipps basieren auf meiner Erfahrung als Arzt und sind nicht nur bewährt, sondern auch leicht umsetzbar.
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00:00 | Husten loswerden: Meine 5 Top-Tipps 00:49 | Tipp Nr. 5: Honig 03:06 | Tipp Nr. 4: Inhalation von Dampf 04:58 | Tipp Nr. 3: Hustenbonbons und Lutschtabletten 06:04 | Tipp Nr. 2: Viel Flüssigkeit trinken 07:50 | Tipp Nr. 1: Schleimlösende Mittel 10:05 | Husten – und was ist mit Hustenstillern? 11:35 | Antibiotika bei Husten? Hot or not?
1. Schleimlösende Mittel – Der Schleim muss raus Der erste und wichtigste Schritt bei hartnäckigem Husten ist es, den Schleim aus den Atemwegen zu lösen. Schleimlösende Mittel, auch Expektorantien genannt, helfen dabei, den Schleim in den Bronchien zu verflüssigen, sodass er leichter abgehustet werden kann. Natürliche Mittel wie Efeu- oder Thymianextrakte haben sich hier besonders bewährt. Sie wirken schleimlösend und gleichzeitig beruhigend auf die Atemwege. Diese pflanzlichen Wirkstoffe sind in vielen Sirupen und Tees enthalten und besonders für Kinder geeignet, da sie kaum Nebenwirkungen aufweisen. Auch synthetische Schleimlöser wie Acetylcystein oder Ambroxol gehören zu den am häufigsten eingesetzten Präparaten und sind nachweislich effektiv.
2. Viel Flüssigkeit trinken – Die Basis für feuchte Schleimhäute Flüssigkeit ist bei Husten unverzichtbar, da sie die Schleimhäute feucht hält und den Schleim verflüssigt. Besonders warme Getränke wie Kräutertees, Hühnerbrühe oder Ingwertee sind wohltuend und helfen, den Hustenreiz zu lindern. Der häufige Rat, viel zu trinken, hat eine wissenschaftliche Grundlage, da Flüssigkeit die Schleimhäute unterstützt und das Abhusten erleichtert. Zwar ist die Studienlage nicht eindeutig, doch aus der Praxis wissen wir, dass ausreichend Flüssigkeit Linderung verschafft. Achten Sie jedoch darauf, es nicht zu übertreiben. Eine zu hohe Wasseraufnahme kann den Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht bringen und in extremen Fällen sogar zu einer sogenannten Wasservergiftung führen, bei der die Nieren überlastet werden. Die Faustregel lautet: Etwa 30 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht sollten ausreichend sein, um den Körper gut durch eine Erkältung mit Husten zu bringen.
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Das ist jetzt wirklich ein Tipp, den ich selbst immer befolge, sobald der Hustenreiz losgeht.
Sind Sie akut erkältet und vielleicht haben Sie einen Virusinfekt, vielleicht sogar die Krippe, vielleicht auch Corona.
Letztlich egal, Sie merken, Sie haben Husten, der Husten wird immer stärker.
Und dabei ist es gar nicht so leicht, den Dschungel auch an Pseudotipps zu durchschauen.
Was hilft wirklich? Worauf sollte man lieber verzichten?
Für mehr Durchblick jetzt einmal, zeige ich Ihnen meine fünf besten Tipps gegen Husten, wissenschaftlich geprüft.
Hallo, mein Name ist Dr. Tobias Weigl, ich arbeite seit Jahren als Arzt im Krankenhaus
und ich möchte für Sie auf diesem Kanal medizinisch verständlich und korrekt über wichtige Krankheiten,
Gesundheitsthemen aufklären, vor allem auch das Thema Prävention und Erkältung trifft uns alle.
Man sagt so, mindestens drei bis fünfmal im Jahr ist man erkältet.
Tipp Nummer fünf, Honig.
Honig ist ein traditionelles Heimweh, das seit Jahrtausenden in verschiedenen Kulturen verwendet wird.
Ich frage mich oftmals auch, warum nimmt man eigentlich immer Honig, wenn man erkältet ist und sonst nicht?
Es ist ja auch sonst ein gutes Lebensmittel.
Aber ist die Anwendung auch wissenschaftlich wirklich belegt?
Teilweise schon, aber nicht alles.
Was stimmt?
Honig hat entzündungshemmende antimikrobielle Eigenschaften, die den Hustenreiz lindern können.
Und es wirkt auch sanft, wenn man so Honig zu sich nimmt, gerade wenn man so ein bisschen Halsschmerzen momentan hat.
Studien mit Kindern haben gezeigt, dass Honig besonders bei nächtlichem Husten helfen kann.
Ein Teelöffel Honig vor dem Schlafen gehen oder auch nachts kann den Hustenreiz tatsächlich also mindern.
Es konnten sogar Beweise gefunden werden, dass Honig bei der Linderung von akutem Husten und bei der Verbesserung des Schlafs wirksamer sein könnte als Hustenmedikamente, als Placebo bzw. keine Medikamente.
Es kann also eine Linderung des Hustens und damit einhergehend eine bessere Nachtruhe erreicht werden.
Und was allein die Verbesserung des Schlafs bei einem akuten Virusinfekt bewirken kann, das blende ich Ihnen hier einmal ein.
Schlafen ist A und O, wenn man erkältet ist.
Natürlich ist es langfristig nicht ratsam, gerade vor dem Schlafen gehen, nochmal Honig zu naschen.
Also wenn man gesund ist, sollte man das gerade nicht machen.
Warum? Stichwort Zähne, Zahnhygiene, logisch, Karies, Kalorien, Zucker, all das ist im Honig drin.
Hierzu habe ich kürzlich auch ein Video gemacht, das ich Ihnen hier einmal verlinke, da geht es gerade vor allem um den Makuna Honig, sehr guter Honig.
Aber für ein paar Tage können Sie das ruhig mal machen, wenn es Ihnen hilft.
Und das sollte es ja laut Studie, wie ich gerade eingeblendet habe.
Ganz wichtig auch noch, kein Honig für Kinder im ersten Lebensjahr.
Wenn ihr Baby Husten hat, ist Honig keine gute Idee.
Honig ist gewissermaßen Hohlkost.
Babys unter einem Jahr sollten keinen Honig bekommen,
denn er kann Sporen eines Bakteriums enthalten, das durch das unreife Immunsystem von Säuglingen
wirklich eine lebensbedrohliche Form des sogenannten Botulismus auslösen kann.
Botulismus, Botox steckt da quasi drin.
Und hier kann es also zu Lähmungserscheinungen kommen, die zum Beispiel zu Atemschwäche führen können.
Also kein Honig bei Kindern unter einem Jahr.
Tipp Nummer 4, inhalieren von Dampf.
Das Inhalieren von heißem Dampf kann die Atemwege befeuchten und Schleim lösen,
was Hustenanfälle lindern kann.
Es gibt neuere Studien, teils auch aus der Corona-Zeit, die zeigen konnten,
dass Dampfinhalationen bei der Linderung typischer Symptome und insbesondere bei Husten helfen können.
Ehrlich gesagt, mein persönlicher Favorit ist das.
Wobei ich es meist, auch ehrlich gesagt, einfach aus Zeit und logistischen Gründen irgendwie nicht schaffe.
So die ersten zwei, drei Tage mache ich das, so dreimal am Tag ungefähr und dann höre ich meist wieder auf.
Mir tut es gut.
Ob es wirklich was bewirkt, weiß ich nicht.
Aber mir tut es gut, dieses Inhalieren.
Und zweitens, es löst vor allem auch den Schleim hier und das ist wichtig.
Der Schleim muss raus.
Dazu sage ich gleich noch mehr.
Jetzt aber ein Tipp und der kommt auch aus der Praxis.
Passen Sie bitte auf, dass Sie sich nicht verbrühen.
Auch das ist schon vorgekommen, nicht selten.
Und ich habe das als Notarzt auch schon mehrfach wirklich erlebt,
dass ich gerufen wurde und die Patienten schwerste Verbrennung hatten.
Vor allem so am Oberkörper, im Dekolleté-Bereich, Bauch, auch Oberschenkel.
Weil typischerweise fliegt das irgendwie hier so nach vorne rüber
und dann ist man hier wirklich verbrannt.
Extrem schmerzhaft.
Alternativ, Sie können auch nur die Luft befeuchten.
Das erleichtert den Schleimhäuten häufig auch schon die Arbeit.
Und durch entsprechende Luftbefeuchter entgehen Sie dem Risiko, sich zu verbrühen.
Auch Kinder sollten niemals allein Dampf inhalieren.
Zu groß die Gefahr der Verbrühung.
Wichtig.
Bei Husten empfiehlt sich Kinder,
Kochsalzlösungen mit einem Vernebler inhalieren zu lassen.
Und weil der Nutzen medizinisch erwiesen ist,
übernehmen auch viele Krankenkassen die Kosten für Kinder,
zumeist sogar ohne Zuzahlung.
Ja, und wo wir jetzt auch schon beim Wasser sind,
inhalieren, Haken dran, gute Sache.
Aber wie sieht es aus mit Wassertrinken?
Hilft das bei Husten?
Da komme ich gleich zu.
Tipp Nummer drei, Hustenbonbons und Nutztabletten.
Bevor wir also zum Wasser kommen,
erst einmal was zu Hustenbonbons.
Bonbons stimulieren die Speichelproduktion,
was den Rachen beruhigt, den Hustenreiz lindern kann.
Gute Sache also.
Mentholhaltige Bonbons können dabei besonders hilfreich sein.
Und Menthol ist in einigen Hustenmitteln ja auch als Wirkstoff deklariert.
Denn es gibt starke Hinweise, dass Menthol milde, betäubende,
abschwellende, Hustenstillende Eigenschaften hat.
Also gute Sache.
Was natürlich klar ist,
zu viel des Guten führt dann teils auch wieder zu ganz anderen Problemen.
Auch das schon erlebt, auch als Arzt, als Notarzt musste ich da schon kommen.
Wenn Sie jetzt reichlich Hustenbonbons gegen Ihren Husten nehmen,
dann können Personen mit empfindlichen Magenverdauungsbeschwerden bekommen.
Und tatsächlich, ich hatte mal einen Patienten,
der hat eine ganze Packung irgendwie in fünf Stunden gelutscht.
Glaubt man manchmal gar nicht.
Denn bestimmte häufige Süßungsmittel können in größeren Mengen Durchfall verursachen.
Von langfristigen Auswirkungen auf unser Darmmikrobiom mal ganz abgesehen.
Also Sie sehen schon, man muss an der Stelle abwägen.
Wir haben hier wie so oft Vor- und Nachteile ganz nah beieinander.
Nicht übertreiben, aber Hustenbonbons sind wirklich eine gute Sache.
Tipp Nummer zwei, viel Flüssigkeit trinken.
So und jetzt sind wir bei der Flüssigkeit.
Vor allem hier, warmer Tee.
Es heißt immer, Flüssigkeit hilft Schleim zu verdünnen
und hält die Schleimhäute feucht.
Aber ist da wirklich was dran?
Ja, auch wenn die Studienlage eher bescheiden ist
und sich zum Beispiel eher speziell mit asthmatischem Husten beschäftigt.
Da gibt es mehr Studien drüber,
sodass sich die Erkenntnisse nicht allgemein übertragen lassen.
Aus Erfahrung weiß man aber, gerade warme Getränke wie Kräutertees,
Hühnerbrühe, eh gut, da sind ordentlich Mineralstoffe drin,
Ingwertee sind schon recht wohltuend.
Sie machen damit sicherlich nichts falsch.
Aber übertreiben Sie es keinesfalls.
Auch Wasser trinken, gute Sache.
Muss man gucken, ob es zu kühl ist oder so.
Flüssigkeit ist wichtig, wenn man erkältet ist.
Die Empfehlung sind so 30 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.
Das dürften Sie auch durch eine normale Erkältung mit Husten schaffen.
Bei einer zu hohen Wasseraufnahme
riskieren Sie ansonsten eine Überlastung der Nieren.
Was heißt zu hoch? Ab 3-4 Liter, so vereinfacht.
Auch kann Ihr Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht geraten.
Im schlimmsten Fall gibt es sogar die sogenannte Wasservergiftung
mit schwerwiegenden Folgen.
Darüber brauchen Sie aber keine Gedanken.
In der Regel ist es so, wenn man erkältet ist, trinkt man zu wenig.
Also Sie sehen schon, auch hier immer mit Maß und Ziel.
Viel hilft nicht immer.
Man soll es nicht übertreiben.
Noch ein Tipp für Eltern.
Es gibt Hinweise, dass Kinder und Jugendliche
häufig ein geringeres Durstgefühl haben.
Auch ältere Personen gehören zur Risikogruppe,
die tendenziell zu wenig Wasser trinken.
Nicht nur, wenn man erkältet ist.
Generell ist das so.
Wenn Sie sich jetzt angesprochen fühlen,
ein praktischer Tipp, stellen Sie sich doch einen Timer,
sodass Sie zum Beispiel jede Stunde was trinken,
jede Stunde eine Tasse, ein Glas warmen Tee.
Das ist eine gute Sache.
Tipp Nummer 1, Schleimlösende Mittel.
Und jetzt die Nummer 1, weil es oft einfach nicht anders geht
und es ganz elementar ist.
Der Schleim, der muss raus.
Egal, ob auch aus der Nase raus,
ob aus den Atemwegen.
Deswegen ja inhalieren,
die Lupsponbombs nehmen,
Flüssigkeit trinken.
Schleimlösende Mittel wie Efeu oder Thymian-Extrakte
haben sich traditionell bewährt,
um den Schleim in den Atemwegen zu lockern.
Und dann das Abhusten zu erleichtern.
Und diese pflanzlichen Mittel werden häufig in Sirupen
oder Tees verwendet und haben eine beruhigende
oder eben auch schleimlösende Wirkung auf die Atemwege.
Bei Kindern kann Efeu-Extrakt Studien zufolge hilfreich sein
und hat höchstens minimale Nebenwirkungen.
Auch hier ist es aber so, dass noch mehr
und vor allem auch, ja man nennt es,
robustere klinische Studien erfolgreich sind.
Gerade bei Kindern wird ja nicht so viel geforscht.
Das muss man auch immer wissen.
Zu den wirksamsten Schleimlösern gehören sowohl pflanzliche
als auch synthetische Präparate.
Einige der bekanntesten und am häufigsten eingesetzten Wirkstoffe
blende ich Ihnen hier einmal ein.
Schauen Sie mal, welche Sie davon in Ihrer Hausapotheke sich kaufen,
damit Sie sich ja rüsten, bevor der nächste Husten,
bevor die nächste Erkältung wiederkommt.
Nachweislich wirksam, um den Schleim in den Atemwegen zu lösen
und den Husten produktiver zu machen,
sind die Stoffe, die ich hier einmal aufgelistet habe.
Pflanzliche Mittel wie Evo-Extrakt bieten eine gute Alternative
für Menschen, die natürliche Heilmittel bevorzugen.
Sie sehen schon, Sie können die Symptome lindern,
aber, und jetzt ist es wichtig,
die Krankheitsdauer ist dennoch meist unangetastet.
Der Körper muss einfach dadurch, wenn wir eine Erkältung haben,
wenn wir Husten haben, und mit einem normalen Immunsystem
schafft er das in der Regel auch.
Man sagt ja, ohne all diese Maßnahmen hier bleibt eine Erkältung
ungefähr sieben Tage, mit diesen Maßnahmen eine Woche.
Und deswegen an dieser Stelle, was ist ganz elementar?
Das eigene Immunsystem stärken.
Und dazu habe ich diesen Ratgeber einmal herausgegeben.
Es geht nicht nur darum, keine Erkältung mehr zu bekommen.
Auch mit einem guten, starken Immunsystem lässt sich eine Erkältung
nicht gänzlich sozusagen abwehren.
Aber wenn man eine bekommt, dass der Körper gut, adäquat darauf reagiert,
das ist gemeint, wenn man sagt,
ein gutes, starkes, funktionierendes Immunsystem zu haben.
Und was ist mit Hustenstillern?
So, und jetzt so langsam kommen wir zu den Hustenmedikamenten.
Und die teilen sich auf in zwei Gruppen.
Und die sollten Sie kennen.
Über die sogenannten Schleimlöser.
Und Sie sehen, es geht wiederum darum, den Schleim zu lösen.
Der muss hier raus, haben wir ja gerade auch gesprochen.
Sie sollen dafür sorgen, also dass der Schleim aus dem Körper
abtransportiert wird.
Und dafür wird der Schleim verdünnt, damit er abschließend
oder anschließend besser abgerustet werden kann.
Genau dafür sollen ja auch diese Sachen hier dienen,
gerade die Flüssigkeit.
Die zweite Gruppe an Medikamenten sind die wesentlich stärkeren,
sogenannten Hustenstiller, wie beispielsweise Kodiin.
Und diese werden überwiegend eingesetzt, wenn Sie einen starken,
trockenen Husten haben, der einen erholsamen Schlaf unmöglich macht.
Auch diesen Reizhusten.
Und jetzt kommt der große Haken an der Sache.
Wichtig.
Obwohl diese Medikamente teilweise frei verfügbar sind,
was ich nicht immer richtig und gut finde,
ist eine Einnahme nicht uneingeschränkt empfehlenswert.
Ich blende Ihnen hier einmal die möglichen Nebenwirkungen ein.
Denn es sind tatsächlich einige, und die sollten Sie kennen.
Außerdem ein wichtiger Fakt.
Etwa 5-10% der europäischen Bevölkerung verstoffwechselt Kodiin
genetisch bedingt schneller zu Morphin als andere.
Und der dadurch erhöhte Morphingutspiegel
kann gerade bei Kindern zu schweren Nebenwirkungen
wie einer beeinträchtigten Atemfunktion führen.
Das ist eine typische Nebenwirkung von Morphin.
Daher mein Tipp, besprechen Sie einmal mit Ihrem Hausarzt,
ob eine Einnahme solcher Hustenstiller, das Kodiin,
in Ihrem Fall, beziehungsweise vor allem,
wenn Sie das Ihrem Kind geben wollen, überhaupt sinnvoll ist.
Antibiotika bei Husten?
Hot or not?
Ich mache es einmal kurz.
Not.
In einigen Fällen werden Behabende gegen Erkältung
auch Antibiotika verschrieben.
Meist, weil es der Patient wünscht.
Muss man auch wissen.
Diese sind in der Regel allerdings wirkungslos.
Antibiotika wirken nur gegen Bakterien.
Und da die meisten Erkältungen, inklusive Husten, Schnupf, Heiserkeit
von einer Virusinfektion ausgelöst werden,
können diese Medikamente nichts ausrichten.
Außer man hat eine sogenannte Superinfektion.
Das heißt erst Viren und dann auch Bakterien dazu.
Deshalb sollten Sie auch auf keinen Fall ohne Rücksprache mit einem Arzt
Antibiotika einnehmen.
Auch wenn die zu Hause rumliegen.
Auch wenn Sie denken, Antibiotika helfen.
Das ist das Einzige, was ich noch habe, was mir hilft.
Erst wenn im Diagnoseprozess eine bakterielle Infektion festgestellt wird,
können gegebenenfalls Antibiotika eingenommen werden.
Woran erkennt man das?
Das erkennt man zum Beispiel an der Farbe des Hustens.
Ob der Husten, der Schleim, den man raushustet, eher so hell ist
oder schon so gelblich-bräunlich ist.
Das spricht dann oft für Bakterien.
Dann sind Antibiotika angebracht.
Also A und O bei Erkältung, bei Husten.
Ruhe, Vielflüssigkeit.
Tun Sie was für Ihren Hals.
Schleimlösend.
Das sollte sein.
Und dann, wenn es noch stärker wird, gerade Reizhusten dazukommt,
dann nehmen Sie Hustenstille.
Aber das mit Ihrem Arzt absprechen.
Generell heißt es, Immunsystem stärken.
Ein dauerhaft starkes, funktionierendes Immunsystem zu haben.
Wenig Stress, viel Schlaf, Bewegung draußen.
Eine abwechslungsreiche Immunsystem fördernde Ernährung.
So wie ich es oft in meinen Videos sage.
Das ist quasi die Quintessenz.
Gerne teilen Sie jetzt das Video.
Vielen Dank und bleiben Sie mir treu.