Wissenschaft oder Propaganda? - Clemens Arvay vs. MaiLab
31.10.2024
Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass der Wissenschaftsjournalismus von heute nicht
allzu viel mit Wissenschaft zu tun hat?
Dass man bei den heutigen Wissenschaftsjournalisten immer schon vorher weiß, zu welchem Ergebnis
sie kommen werden, in welche Richtung ihre Artikel und Beiträge gehen und welche Argumente
dabei vernachlässigt werden und wessen Seite von ihnen stark gemacht wird?
Habt ihr auch manchmal das Gefühl, heutige Wissenschaftsjournalisten seien der verlängerte
Arm des pharmazeutischen medialen Komplexes?
Alle Wissenschaftsjournalisten?
Nein.
Eine kleine unbeugsame Gruppe unbestechlicher hört nicht auf, der Propaganda Widerstand
zu leisten.
Eine aus dieser Gruppe ist der österreichische Biologe Clemens Arvey, auf Basis von EU-Richtlinien
zertifizierter European Professional Biologist, seines Zeichens Autor des Bestsellers Wir
können es besser und gerade erschienen Corona-Impfstoffe, Rettung oder Risiko, wo er über Wirkungsweisen,
Schutz und Nebenwirkungen der Impfstoffe aufklärt.
Im folgenden Video, das Clemens mir erlaubt hat, auch auf Kaiser TV hochzuladen, vielen
Dank dafür Clemens, erörtert er die Auslassungen, Fehlinformationen und Verzerrungen, die die
umstrittene YouTuberin Mai Thi Nguyen Kim vom Kanal maiLab vor kurzem in einem Video
über die Corona-Impfstoffe verbreitet hat.
Es geht um die Geschichte und die Natur von RNA- und DNA-Impfungen, ihre Effizienz, mögliche
Nebenfolgen, adverse Effekte, auch was die Virus-Mutationen angeht, die Umstände der
verkürzten, bedingten, vorläufigen Zulassung und vieles, vieles mehr.
Also um all das, was Mai Thi uns verschweigt.
Aber nehmt euch einen Bundesverdienst-Keks und seht selbst.
Ja, das hier ist genau das Video, das ihr gesucht habt.
Das ist meine Antwort auf ein Video von maiLab, das ich nur mehr als Impfstoff-Propaganda
bezeichnen kann.
Nun ist es ja nicht das erste Mal, dass mir auffällt, dass die Videos von maiLab immer
sehr im Interesse der pharmazeutischen Industrie ausfallen.
Warum das so ist, kann und möchte ich nicht bewerten.
Die Moderatorin von maiLab, Mai Thi Nguyen-Kim, ist Chemikerin und es ist natürlich vollkommen
in Ordnung, dass sie auch über Impfstoffe spricht.
Ich als Biologe kann dann aber genauso über Impfstoffe sprechen.
Das möchte ich jetzt auch mal klarstellen.
Denn wenn eine Chemikerin das kann, dann kann ich als Biologe, der über die Zelle sehr
viel gelernt hat, über Genetik sehr viel gelernt hat, eben auch tun.
Und Impfstoffe sind ein biowissenschaftliches Thema, mehr noch als sie ein chemisches sind.
Ich würde nie auf die Idee kommen, Mai Thi Nguyen-Kim abzusprechen, dass sie über Impfstoffe
sprechen kann.
Aber ich möchte auch nicht, dass es mir jemand abspricht.
In dem neuen Video von maiLab geht es wieder mal nicht darum, was in dem Video gesagt wird,
sondern was in dem Video nicht gesagt wird.
Das ist überhaupt das Problem mit der Medienberichterstattung, mit der einseitigen.
Dass die Impfstoffe einseitig als risikofrei dargestellt werden, die Fragezeichen auch
bei der Wirksamkeit unterdrückt werden und der kritische Diskurs, der wissenschaftlich
nach wie vor stattfindet, nicht abgebildet wird.
Und genau das Gleiche macht auch maiThi Nguyen-Kim in ihrem neuen Video.
Und ich habe ja ein neues Buch geschrieben, das jetzt druckfrisch im Handel überall erhältlich
ist über die Corona-Impfstoffe mit dem Titel Corona-Impfstoffe, Rettung oder Risiko?
Und da wird eben genau das nicht gemacht, nämlich kein einseitiger Blick auf die Impfstoffe,
sondern eine differenzierte Abbildung auch des kritischen wissenschaftlichen Diskurses,
sodass jeder auf Basis von Informationen seine eigene Entscheidung treffen kann.
Und jetzt möchte ich gerne das nachreichen und richtigstellen, was in dem Video von maiLab
nicht gesagt wurde.
Die Ähnlichkeit zu SARS-1 und MERS, beides ja auch Corona-Viren, so musste man hier nicht
komplett bei Null anfangen.
Viertens.
In dem Video wird behauptet, die Verkürzungen seien auch deswegen unproblematisch, weil
man sich ja auf Vorerfahrungen mit Impfstoffen gegen SARS-1 und MERS stützen kann.
Dieses Argument ist falsch.
Es gab noch nie einen Impfstoff in der Humanmedizin gegen irgendein Coronavirus vor SARS-CoV-2,
der zugelassen wurde.
Und die Impfstoffe gegen SARS-1 und MERS, die eben tatsächlich beides Corona-Viren
sind, haben es nie weit geschafft, sondern wurden alle in frühen Phasen wieder abgebrochen,
weil sie Probleme gemacht haben.
In der Regel schon sehr früh, oft in präklinischen Phasen.
So kam es bei einem Kandidaten zum Beispiel zu überschießenden Immunreaktionen, die
sich bei Affen durch Entzündungen und Schäden im Lungengewebe zeigten und man kam zu dem
Ergebnis, dass wahrscheinlich eine Überreaktion der Th2-Lymphozyten vorlag.
Darüber habe ich bereits im Frühjahr 2020 in der Schweizerischen Ärztezeitung in einem
Artikel berichtet.
Man kann sich also bei den neuen Impfstoffen gegen SARS-CoV-2, die im verkürzten Verfahren
zugelassen wurden, nicht auf Impfstoffe gegen SARS-1 und MERS oder gegen irgendein anderes
Coronavirus stützen.
Frage 1.
Warum ging das so schnell mit der Impfstoffentwicklung und vor allem kann es so schnell noch sicher
sein?
Erstens.
Es haben besonders viele daran geforscht.
Globale Pandemie, globaler Fokus in der Forschung, das erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit
auf Erfolg.
Zweitens.
Es gab besonders viel Geld für die Entwicklung, und zwar wirklich viel Geld.
Drittens.
Dass diesmal viele an dem Impfstoff geforscht haben, viele Unternehmen an dem Wettrennen
beteiligt waren, ist kein Argument für die Impfstoffsicherheit.
Auch, dass es diesmal viel Geld und anderem durch Investoren gab, ist kein Argument, denn
Geld ersetzt Zeit nicht.
Es ist ein Mythos zu behaupten, dass Langzeitbeobachtungen überflüssig sind.
Interessensvertreterinnen und Interessensvertreter machen das in letzter Zeit sehr häufig, es
ist aber trotzdem falsch.
Langzeitbeobachtungen sind sogar sehr wichtig.
Das erkläre ich in meinem neuen Buch auch ganz genau und da werden auch Beispiele genannt.
Ein Beispiel ist ein viraler Vektorimpfstoff gegen HIV auf Basis eines Adenovirus Typ 5,
der vor einigen Jahren getestet wurde.
Und da hat sich in einem Langzeit-Follow-up, in einer Langzeitbeobachtung in der Phase
2 herausgestellt, dass die Infektionsanfälligkeit für HIV 18 Monate nach der Impfung signifikant
erhöht war.
Und sehen konnte man das in einem vier Jahre langen Follow-up, in einer vier Jahre langen
Langzeitbeobachtung, die dann ausgewertet wurde.
Hätte man diesen Impfstoff in einem zusammengeschobenen Zulassungsverfahren ohne Wartezeiten, ohne
Langzeitbeobachtung zugelassen, so wie jetzt, dann hätte man diesen adversen Effekt, diese
gegenläufige Wirkung, diese nachteilige Wirkung übersehen.
Ein ähnliches Beispiel ist ein viraler Vektorimpfstoff einer frühen Generation gegen das Dengue-Fieber.
Eine Infektion mit diesem Impfstoff musste vor einigen Jahren auch den Philippinen wieder
eingestellt werden.
Der Grund, die geimpften Kinder waren, wie sich nach einiger Zeit herausstellte, anfälliger
für die Infektion.
Und niemand kann voraussehen, welcher Art solche adversen Effekte genau sind.
Es gibt aber eben adverse, gegenteilige, nachteilige Effekte, die erst nach Zeitablauf sichtbar
werden.
Dafür gibt es einige Beispiele in meinem Buch und nochmal, es ist falsch zu behaupten,
Überlappung von Prozessen.
Eine Impfstoffentwicklung folgt einem streng kontrollierten Prozess, um die pharmazeutische
Qualität, die Wirksamkeit und die Sicherheit zu gewährleisten.
Das war hier nicht anders, nur dieses Mal konnten Prozesse parallel ablaufen und sich
teilweise überlappen, durch Priorisierung und genügend Ressourcen.
So ging es natürlich schneller, aber es war nicht weniger sorgfältig.
Auch das ist falsch.
Dieses Zusammenschieben der Testphasen, das dazu führt, dass es eben zu Überlappungen
kommt, hat auch dazu geführt, dass einzelne Testphasen begonnen haben, bevor die vorangegangenen
überhaupt endgültig ausgewertet waren.
Sie haben begonnen auf Basis von vorläufigen Zwischenberichten, genauso wie auch die Zulassung,
dieses Rolling Review, das jetzt zur Zulassung geführt hat, auf Basis von vorläufigen Zwischenberichten
aus der dritten und letzten klinischen Phase erfolgt ist.
Daher handelt es sich um bedingte Zulassungen, die an bestimmte Bedingungen geknüpft sind.
Aber die dritten klinischen Phasen sind noch nicht beendet und laufen weiter.
Dadurch kommt es auch dazu, dass jetzt mehr offene Fragen als normalerweise in die vierte
klinische Phase, also in die Anwendungsphase, verlagert werden.
Genau aus diesem Grund schreibt zum Beispiel der Mediziner Hamish Duncan im British Medical
Journal, wir alle schlafwandeln, in seinen Worten man könnte auch sagen schlittern,
in eine riesengroße prospective Kohortenstudie.
Und noch ein Wort zu diesem Zusammenschieben.
Zum Beispiel hat die klinische Testung bei AstraZeneca begonnen, bevor die präklinische
Phase, der Tierversuch mit den Primaten, überhaupt endgültig ausgewertet war.
Als die klinische Testung bereits lief, zeigte eine Auswertung der präklinischen Phase,
dass die Affen eben keine zureichende Immunität entwickelt hatten, nämlich keine sterile
Immunität.
Sie haben das Virus aufgenommen, sie waren vor tiefergehenden Infektionen und Schäden
an der Lunge geschützt, aber im Nasensekret wurde das Virus genauso nachgewiesen wie bei
den ungeimpften Affen und das bedeutet, sie waren genauso ansteckend.
Darauf hat beispielsweise William Hazeltine schon sehr früh hingewiesen und das ist eigentlich
ein ganz frühes, deutliches Zeichen dafür gewesen, dass mit diesem Impfstoff und wahrscheinlich
auch mit den anderen keine Unterbrechung der Infektionskette möglich sein wird, was sich
jetzt auch bestätigt, aber wer es damals voraussagte, war ein Schwurbler und Aluhutträger.
Die Fragezeichen in Bezug auf die Wirksamkeit der Impfstoffe werden bis in die Gegenwart
im British Medical Journal diskutiert.
Aus Zeitgründen möchte ich jetzt nicht im Detail darauf eingehen.
Sie können das in meinem neuen Buch alles sehr ausführlich und verständlich erklärt
nachlesen.
Eines ist auch noch sehr wichtig zu sagen.
Impfstoffe, die keine sterile Immunität bewirken, die können Mutationen fördern.
Das ist in der evolutionären Medizin hinlänglich dokumentiert und bekannt.
Denn man spricht von sogenannten Escape-Mutationen.
Das Virus lernt auf die neu entwickelten Abwehrkräfte aufgrund der Impfung zu reagieren, sich etwas
zu verändern.
Mutationen werden beschleunigt.
Hier sind ja die Regelkreise der Natur am Wirken.
Das Virus kann sehr wohl auf Immunantwort reagieren und sich verändern.
Wenn das dann passiert im Körper eines Geimpften, dann ist das Immunsystem dort wie eine Schule
für das Virus.
Es kann sich anpassen an die Abwehrkräfte, die durch die Impfung entstanden sind.
Aber weil es keine sterile Immunität gibt, kann das Virus an andere dann mit seinen neuen
Fähigkeiten abgegeben werden.
Deswegen ist es so, dass es wissenschaftlich bestens dokumentiert ist.
Problematisch ist, wenn man Impfstoffe nach so kurzen Wirksamkeitstests ohne sterile Immunität
an Millionen und Milliarden Menschen verabreicht.
Das könnte zu einem Anstieg der Mutationshäufigkeit führen.
Jetzt denken sich manche aber vielleicht, ich will aber keinen Impfstoff zweiter Klasse.
Das heißt, man wird auf absehbare Zeit wahrscheinlich nicht frei wählen lassen, sondern die Impfdosen
sinnvoll aufteilen.
Anders gesagt, ich muss das nehmen, was ich kriegen kann und das ist auch völlig okay.
Nein, es ist nicht völlig okay, einen Impfstoff zweiter Klasse zu verwenden.
Wir wissen aufgrund der verkürzten Zulassungsverfahren ohne Wartezeiten, ohne Langzeitbeobachtung
nicht mal, wann der Impfstoff erneuert werden muss, wann die Impfung aufgefrischt werden
muss.
Und wir wissen auch bei AstraZeneca nicht, ob das mit demselben Impfstoff überhaupt möglich
ist oder ob vielleicht eine Immunität gegen das Vektorvirus entsteht, sodass bei einer
neuerlichen Auffrischung die Impfung nicht mehr wirksam ist.
Auch wissen wir nicht, ob es bei all diesen Impfstoffen aufgrund des kurzen Verfahrens
zu Wechselwirkungen mit anderen Impfstoffen kommt, mit anderen Arzneistoffen, mit Grunderkrankungen,
mit Vorerkrankungen und so weiter.
Das kann alles nach verkürzten Zulassungsverfahren nicht gesagt werden.
Und dann gibt es noch einen Grund, warum es nicht okay ist, sich mit einem Wirkstoff zweiter
Klasse wie bei AstraZeneca zufrieden zu geben.
Und auch das hätte man in dem Video ja durchaus ansprechen können.
Denn bei AstraZeneca ist es in der klinischen Testung zweimal zum Auftreten einer sogenannten
transversen Myelitis gekommen.
Das ist eine Rückenmarksentzündung, ein schwerwiegender Vorfall, der auch zum Abbau
von Nervengewebe führt und dadurch zu Lähmungen führen kann.
Bei 11.000 Probanden, die den Impfstoff bekommen haben von AstraZeneca, ist das zweimal aufgetreten.
Zwei Rückenmarksentzündungen auf 11.000 Probanden, also eine pro 5.500 ist auffällig hoch.
In anderen Impfstoffstudien mit teils höheren Teilnehmerzahlen ist das eben nicht aufgetreten.
Das heißt, man kann sich hier sehr schwer darauf ausreden, dass es einfach ein Zufall war.
Außerdem ist diese zeitliche Nähe sehr auffällig, denn die beiden Rückenmarksentzündungen
sind nach einer beziehungsweise zwei Wochen nach der ersten beziehungsweise zweiten Verabreichung
der Impfung aufgetreten.
Also auffällig zeitnah.
Und das lässt sich nur sehr schwer mit einem Zufall erklären.
Trotzdem wird genau das gemacht.
In dem vorläufigen Auswertungsbericht der dritten klinischen Phase schreiben die Impfstoffforscher
rund um AstraZeneca hinein, dass es sich bei einem Fall dieser Rückenmarksentzündung
um eine idiopathische Transversemyelitis, eine idiopathische Rückenmarksentzündung
gehandelt habe.
Idiopathisch bedeutet aber nichts anderes, als dass man keine Ursache gefunden hat.
Man hat keine Ursache für die Rückenmarksentzündung gefunden.
Das bedeutet aber nicht, dass es nicht mit der Impfung zusammenhängt.
Und es bedeutet auch nicht, dass es mit der Impfung zusammenhängt.
Es bleibt offen.
Der zweite Fall wird dadurch erklärt, dass diese Probandin oder der Proband an Multiple Sklerose
erkrankt war und dass daher diese Rückenmarksentzündung käme.
Aber auch das ist nur eine Hypothese, die man nicht verifizieren oder falsifizieren kann.
Wir wissen nicht, ob diese Person auch ohne den Impfstoff so zeitnah nach der Impfung
eine Rückenmarksentzündung entwickelt hätte.
Oder ob es vielleicht zu Wechselwirkungen mit bestimmten Vorerkrankungen,
wie zum Beispiel Multiple Sklerose, kommen kann, was ja nicht ausführlich untersucht wurde.
Und es gibt viele Menschen da draußen, die vielleicht noch gar nicht wissen,
dass sie MS oder eine andere Grunderkrankung haben.
Zu sagen, dass das Auftreten einer zweimaligen Rückenmarksentzündung reiner Zufall war,
bleibt auch aufgrund der zeitlichen Nähe also eine reine Hypothese,
die weder belegt noch widerlegt ist.
Und da bräuchte es ausreichend lange Beobachtung, noch umfangreichere Studien
und sicher keine Verkürzungen und auch sicher kein Video von myLab,
das uns einfach unterschlagt, dass es zu diesen Vorfällen gekommen ist,
die nicht ausreichend geklärt wurden.
Und da halte ich es mit William Hazeltine, dem Virologen und Genetiker, dem renommierten,
der schon früh gesagt hat, dass selbst seltener übersehene Nebenwirkungen
sich in der Anwendung an Millionen und Milliarden multiplizieren werden
und sehr viele Menschen betreffen können.
Alles in allem ist es also sehr verständlich, dass der Widerstand vor allem gegen AstraZeneca jetzt wächst
und dass auch hier in Europa, sogar an Universitätskliniken,
immer mehr vom Klinikpersonal sich gegen diese Impfung stemmt
und diese nicht bekommen will.
Das sind alles keine Aluhüte oder Schwurbler oder Verschwörungstheoretiker,
sondern die wissen offensichtlich sehr gut über diesen Impfstoff Bescheid,
weil sie sich nicht nur über die Medien informiert haben.
Auch Ärzte und Pflegepersonal sind also gerade bei dieser Impfung skeptisch.
Das soll aber die Impfung für alle werden.
Und in meinem neuen Buch werden diese Problemfelder ganz genau auch erklärt,
sodass eben auch diese Menschen, die vielleicht aus beruflichen Gründen unter Druck kommen,
sich auch besser informieren können und dann eine Entscheidung aufgrund von umfassender Information treffen können
und gegebenenfalls diese Entscheidung auch verteidigen und argumentieren können.
Dann muss man Mai Thi Nguyen Kim aber auch zugutehalten, dass sie eines ganz korrekt macht.
Sie bezeichnet nämlich den Impfstoff von AstraZeneca korrekt als DNA-Impfstoff.
Für DNA-Impfstoffe wie der von AstraZeneca gelten all die Gründe, die ich gerade genannt habe, nicht.
Denn hier schleusen wir nicht RNA, sondern DNA in die Zelle ein.
Und zwar nicht nur ins Tytoplasma, sondern wirklich in den Zellkern.
Die Viren, die AstraZeneca oder Johnson & Johnson als Vektoren benutzt, sind Adenoviren.
Adenoviren kennen wir auch von unseren harmlosen Erkältungsviren.
Da sind auch Adenoviren mit dabei.
Und Adenoviren zählen zu den nicht integrierenden Viren.
Sie schleusen sich zwar in den Zellkern ein, liegen da aber episomal vor.
Das heißt neben unserer DNA.
Und außerdem führt das Ablesen der Spike-DNA ja zur Produktion von den Spike-Proteinen,
die ja dann vom Immunsystem attackiert werden,
wobei die Zellen, die die Virusproteine herstellen, dann sowieso getötet werden.
Es ist ein DNA-Vektor-Virus, ein Adenovirus, eigentlich ursprünglich ein Schimpansen-Virus,
das dann genetisch verändert wurde.
Und dieses DNA-Virus bekommt die Information für das Stachelprotein von SARS-CoV-2,
für dieses Antigen, natürlich als DNA eingesetzt.
Klar, es ist ja ein DNA-Virus.
Das heißt, wie bei einem DNA-Impfstoff wird die Information als DNA in die Zelle eingebracht.
Es ist nur der Weg etwas komplexer in die Zelle, über ein Vektor-Virus.
Es ist eine erweiterte Form des DNA-Impfstoffs.
Und dann zeigt das Video von myLab auch sehr deutlich,
wie dieses Virus in die Zelle gelangt und dort Modifikationen,
vorübergehende Modifikationen durchführt, wie ein DNA-Impfstoff.
Wir haben es hier also mit einem DNA-Vektor-Virus zu tun,
das Integrationsprozesse startet, die den Zellkern mit umfassen.
Das habe ich immer schon gesagt, steht auch in meinem Buch ganz genau erklärt,
wird aber von Interessensvertretern immer wieder von der Hand gewiesen.
Dann kommt aber in dem Video ein Fehler.
Es wird behauptet, dass dieses Virus nicht integrieren kann.
Es wird ausgeführt in myLab, dass es sich um ein nicht replizierendes Virus handelt.
Das ist korrekt. Nicht replizierend heißt, das Virus ist nicht mehr in der Lage,
durch die Integrationsprozesse sich selbst zu reproduzieren,
also sich zu vermehren und noch mehr Viren zu produzieren.
Aber es kann eben durch die genetische Manipulation,
weil es ja die genetische Information von einem Antigen für SARS-CoV-2 beinhaltet,
dazu führen, dass dieses Protein in uns gebildet wird durch die Integrationsprozesse.
Und wie gesagt, es kommt zu einem Eindringen in den Zellkern.
Nicht replizierend bedeutet aber nicht, dass es ausgeschlossen ist,
dass es auch zu dauerhaften Insertionen kommen kann.
Auch wenn das nicht Programm ist, also wenn das Virus nicht darauf programmiert ist
und grundsätzlich keine dauerhaften Veränderungen im Zellkern machen kann,
wissen wir aufgrund von Studien, dass auch nicht replizierende Adenovektorviren
im Promillbereich der Zellen, also bei einem Anteil von 0,001 bis 1% der Zellen,
in die sie gelangen, nicht der Personen, sondern der Zellen,
und sie gelangen ja in eine hohe Anzahl Zellen pro geimpfter Person,
dass sie also im Promillbereich sehr wohl bleibende Insertionen
im Genom der betroffenen Zellen verursachen können.
Das wissen wir, weil nicht replizierende Adenovektorviren
für die Gentherapie untersucht wurden und da wurde die Frage gestellt,
ob sie sich grundsätzlich eignen, Veränderungen,
bleibende Veränderungen im Genom zu verursachen,
was ja zum Beispiel als Therapie bei Krebserkrankungen oft auch gewünscht ist.
Und da hat man gesehen, dass sie eben sehr wohl zufällige Insertionen,
es geht um zufällige Insertionen, verursachen können.
Und stellt sich eben auch die Frage, ob man für die Krebstherapie
diese Insertionsrate erhöhen kann.
Aber sie haben eben grundsätzlich dieses Potenzial.
Das ist ganz entscheidend, das kann man nicht unter den Tisch fallen lassen.
Denn auch solche zufälligen Insertionen könnten ja ein potenzielles Risiko
mit sich tragen, zum Beispiel durch Einschalten von Onkogenen
oder durch Abschalten antikarzinogener Genabschnitte,
sodass es dann zu einem erhöhten Krebsrisiko zum Beispiel kommen könnte.
Und auch AstraZeneca ist kein Ingenieur,
das dieses Virus 100% kontrollieren kann.
Wie gesagt, auch nicht replizierende Vektorviren, Adenovektorviren,
können im Promillbereich der Zellen zufällige bleibende Insertionen machen.
Auch da wird in dem Video von myLab argumentiert,
dass ja auch zufällige Insertionen sozusagen nichts ausmachen würden,
weil die Zellen, die das Antigen nach dem Impfstoff produzieren
und an ihrer Oberfläche präsentieren, durch das Immunsystem ja abgedötet werden.
Aber auch hier muss man nochmal sagen, es läuft in der Natur, in der Biologie
nicht alles fix nach einem Plan.
Natürlich ist es auch denkbar, dass nicht alle Zellen abgedötet werden
durch das Immunsystem und es ist auch denkbar,
dass in einem Zeitfenster nach der Produktion dieses Antigens
bis zum Abdöten der Zelle zum Beispiel eine Zellteilung stattfindet,
wo sich diese Zelle vermehrt.
Biologische Prozesse sind nicht 100% steuerbar.
Dann möchte ich bitte eine Studie von AstraZeneca sehen,
die belegt, dass es in 0% zu Insertionen kommt
und dass bzw. dass alle Zellen, wo es zu Insertionen kommt,
dann mit Sicherheit abgetötet werden.
Also so ist es nicht in der Biologie, dass das wie in einem Computerprogramm
oder wie in einer Maschine abläuft, dass immer alles nach Plan läuft.
Genau deswegen braucht es ja auch Langzeitstudien
und ordentliche, sorgfältige Untersuchungen
anstatt dieser verkürzten Verfahren.
Der Fokus bei den Bedenken und Problemfällen
liegt aber tatsächlich nicht an diesen Initiationen
und möglichen Veränderungen im Genom.
Das ist, sage ich extra dazu, nicht der Fokus der Probleme
und auch nicht der Fokus in meinem Buch.
Es geht um viele, viele andere Dinge, die ich auch zuvor schon angesprochen habe
und darauf sollte man den Fokus in Videos legen.
Wie gesagt eben, wie wirksam sind die Impfstoffe bei Mutationen
und wenn sie eben nicht wirksam sind und auch keine Herdenimmunität,
keine Unterbrechung der Infektionskette verursachen,
können wir da nicht eben gerade dadurch weitere Mutationen verursachen,
was wie gesagt auf wissenschaftlicher Basis sehr wahrscheinlich ist.
Welche Langzeitfolgen kann es haben durch den Wegfall der Langzeitbeobachtungen?
Ich habe zuvor das Beispiel mit dem HIV-Vektor-Virus genannt,
der eben in einem vier Jahre langen Langzeit-Follow-up gezeigt hat,
dass in einem Zeitraum 18 Monate nach der Impfung
die Infektionsanfälligkeit für HIV erhöht war.
Seltene Nebenwirkungen wie eben die genannten Rückenmarksentzündungen
sind auch große Fragezeichen.
Warum geht AstraZeneca davon aus, dass es nicht von der Impfung kommt?
Wie zuvor erwähnt, gibt es dafür keinen Beleg, keinen ausreichenden.
Vielleicht könnte man das mal diskutieren und offen auf den Tisch legen,
bevor man Menschen dazu drängt, sich solche Impfungen verabreichen zu lassen.
Ganz allgemein ist es mein Anliegen, den Druck von den Menschen zu nehmen.
Aufgrund der offenen Fragen und Problemfelder nach den verkürzten Verfahren
muss es eine freie Entscheidung bleiben.
Egal, ob man als Arzt arbeitet oder als U-Bahnfahrer,
als Verkäuferin oder als Wissenschaftlerin, ganz egal,
es muss eine freie Entscheidung bleiben für jeden Menschen,
ob man sich impfen lässt oder nicht
und niemand darf politisch, sozial oder moralisch unter Druck gesetzt werden.
Und das eben nicht nur wegen der offenen Fragen und Problemfelder,
sondern vor allem auch deswegen, weil wir eben nicht damit rechnen können,
dass eine Unterbrechung der Infektionskette stattfindet.
Gerade bei AstraZeneca wissen wir ja auch schon aus der präklinischen Phase,
dass das nicht zu erwarten ist.
Und es zeigt sich auch immer mehr, dass es nicht zu erwarten ist,
ganz zu schweigen von der fraglichen Wirksamkeit gegen diverse Mutationen.
Das heißt, es gibt kein moralisches Argument,
den Schutz der anderen, um Menschen unter Druck zu setzen.
Und das ist auch eine wichtige Botschaft in meinem Buch.
Es soll eine freie Entscheidung auf Basis von Information bleiben.
Und ich kämpfe weiterhin dagegen, dass Menschen unter Druck geraten
oder dass die Politik sich vielleicht eines Tages doch noch dazu erdreist,
eine indirekte Impfpflicht durch Einschränkungen für Nicht-Geimpfte zu veranlassen.
Also ausführlichst erklärt, auch mit der Wirkungsweise der Impfstoffe
und mit ausführlichen Einblicken in die Genetik der menschlichen Zelle
finden Sie das alles in meinem Buch.
Und abschließend noch ein Gruß an das Netzwerk MedWatch.
Ein Whistleblower aus dem Umfeld von MedWatch hat mich gewarnt,
dass dieses Netzwerk, das übrigens auch der Skeptikerbewegung nahe steht,
über mich recherchiert, eine Recherche begonnen hat.
Es ist nicht davon auszugehen, dass die unbedingt von Objektivität getragen sein wird.
Liebe Frau K. von MedWatch, Sie haben einen Whistleblower in Ihrem eigenen Umfeld.
Es gibt also auch in Ihrem Denunziantenumfeld offensichtlich noch Menschen mit Anstand.
Und ich bin gespannt, ob da noch was kommt oder ob die Sache im Sand verläuft.
Jedenfalls weise ich, dass MedWatch 2020 auch Professor Hendrik Streeck
auf eine sehr tendenziöse und einseitige Weise dargestellt, also kritisiert
und in gewisser Weise versucht hat abzuschießen sozusagen.
Dasselbe ist auch passiert durch MedWatch mit dem Netzwerk Evidenzbasierte Medizin,
das deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin,
das sich auch gegen einige Corona-Maßnahmen kritisch geäußert hat
und die fehlenden Evidenzen bemängelt hat.
Auch hier hat MedWatch sehr kritisch und einseitig berichtet.
Die Organisation hat, wie gesagt, eine Nähe auch zur Skeptikerbewegung,
die hinter vielen Anfeindungen steht, die Menschen wie ich jetzt erleben.
Und es ist einfach auffällig, dass sowohl die Skeptikerbewegung als auch MedWatch
immer sehr im Interesse der pharmazeutischen Industrie berichten.
Zwar ist es gut und richtig, medizinische Charlatanerie aufzuzeigen,
was sozusagen der Aushänger dieser Bewegung ist,
aber offensichtlich geht es im Kern um die Verteidigung pharmazeutischer Interessen.
Denn wenn ein kritischer, sachlicher, differenzierter Diskurs
rund um diese Impfstoffe unterbunden werden soll,
dann hat das auch mit Wissenschaft überhaupt nichts mehr zu tun.
Ideologische Misanthropen und Pharma-Lobbyisten,
die sich an der Diskreditierung von Personen mit unliebsamen Positionen beteiligen möchten,
melden sich am besten direkt bei MedWatch, SIRAM oder der Gesellschaft
zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften.
Kennwort, als Denunziant fühle ich mich wohl.
Ich freue mich, dass mein neues Buch,
eine differenzierte Abhandlung über die Impfstoffe,
jetzt im Handel überall erhältlich ist.
Und es ist wirklich in einer einfachen Sprache formuliert,
sodass jeder folgen kann, aber trotzdem nicht vereinfacht.
Das heißt, die Grundlagen der Impfung, die Wirkungsweise, die Grundlagen der Genetik,
die offenen Fragen und Problemfelder werden wirklich umfassend dargelegt.
Aber eben so, wie gesagt, dass jeder folgen und es verstehen kann.
Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre des Buchs
und empfehle Ihnen mein Buch,
falls Sie die Nase von den einseitigen Medienberichterstattungen,
so wie ich, schon langsam voll haben.
Und vor allem behalten Sie sich bitte Ihre Freude am differenzierten Denken.
Sie werden bestimmt weiterhin von mir hören
und ich stehe mit Videos, auch außerhalb meiner Bücher,
gerne weiterhin zur Verfügung.
Und jetzt beende ich dieses Video, wie es schon zur Tradition geworden ist,
mit einem kleinen Musikstück.
Untertitel von Stephanie Geiges

