Kann die Philosophie unser Leben verändern?
1 Videoaufrufe·03.12.2024
Hallo und herzlich willkommen bei Kaiser TV.
Einen schönen guten Abend ist es ja bei euch auch schon.
Hier ist es 23 Uhr, bei euch 18 Uhr.
Und ja, viele liebe Grüße aus dem schönen Thailand, Koh Phangan.
Und ich hoffe, es wird alles gut halten hier.
Das Internet ist eigentlich perfekt jetzt.
Und dass der Ton auch gut ist, hoffe ich natürlich.
Schreibt es gerne in die Kommentare.
Ich werde, wie immer, einen Blick darauf haben.
Wir wollen das Tattoo sehen.
Ja, welches Tattoo? Es ist doch unglaublich, oder?
Wie viel Aufregung man kreieren kann durch so eine harmlose Frage.
Da habe ich dann auf Telegram gefragt, ob ich mir ein Tattoo stechen lassen soll.
Und die Leute haben angenommen, ich würde dann nach dieser Antwort auch tatsächlich handeln.
Aber keine Angst.
Ich habe so Angst vor Spritzen.
Da würde ich mir halt eben dann auch nicht mal ein Tattoo stechen lassen.
Ich weiß nicht, wenn man bis 46 Jahre Alter noch kein Tattoo hat, dann wird es irgendwann auch peinlich.
Dann kann man das nämlich nicht mehr als Jugendsünder verbuchen.
Und mir würde wahrscheinlich auch das geeignete Motiv und die geeignete Körperstelle fehlen dafür.
Wobei Motiv...
Ich hatte schon gedacht an das Cover von Prechts Buch von der Pflicht.
Diese Masken mit diesen ineinander verschlungenen Fäden da.
Also man findet schon was.
Oder den Spruch, diese Regeln dürfen niemals hinterfragt werden, so als chinesischen Schriftzug oder so.
Man findet schon was.
Aber das hat bei einigen Leuten, glaube ich, für eine Existenzkrise gesorgt,
jetzt offensichtlich die Menschen fragen, ob er sich ein Tattoo stechen lassen soll.
Keine Angst.
Egal wie die Antwort ausgegangen wäre, die Abstimmung, ich hätte nicht danach gehandelt.
Aber hey, fragen kostet nichts.
Ich wollte einfach mal sehen, wie ihr dazu steht.
Hallo Ariane, grüß dich.
Hallo Sven, hallo Claudia, hallo Merlin.
Suestar, schön euch zu sehen, Türkan.
Ich hoffe, ich hab das jetzt richtig gemacht.
Und ich hoffe, bei dir kommt auch bald eben das Merchandising an.
Hat ja lang genug gedauert.
Ja, ich muss ja gestehen, ich suche immer wieder was, um in dieser Zeit zu überleben.
Also diese Zeiten, die einen so verrückt machen, die einen krank machen,
haben ja als große Herausforderung, dass sie diejenigen trennen,
die eben nicht mehr damit umgehen können, weil sie keinen anderen Halt haben,
als das Außen von denjenigen, die noch irgendwie einen Halt haben.
Irgendwo anders als in den Zeitläuften, die eben so verwirrend und chaotisch sind.
Was will ich damit sagen?
Es gibt Menschen, die diesen Halt irgendwo haben, zum Beispiel in einer Beziehung
oder in der Beziehung zu Gott, in Aktivitäten bzw. in inneren Aktivitäten,
die sie dann zum Beispiel, wenn sie in die Natur gehen oder wenn sie meditieren,
wenn sie musizieren, eben ausleben und spüren können,
was ihnen diesen Halt gibt und ich muss gestehen,
dass vielleicht, weil ich in meinem Leben zu sehr hier und dahin tingle,
so als Zwilling vom Sternzeichen, so Luftwesen-mäßig, wie ich gehört habe,
dass ich nie so dieses eine hatte, wofür ich andere beneide,
die so das eine große Ding haben.
Kennt ihr vielleicht.
Ich hatte einen Freund in der Schule, der wusste, seit er 10 oder 11 oder 12 war,
dass er Querflöte spielen wollte und er hat es auch gemacht und zwar sehr gut
und ist dann auch Querflötist geworden.
Sowas hatte ich nie. Ich weiß ja jetzt noch nicht, was ich werden will.
Also ich beneide das.
Menschen, die etwas haben, was ihnen auch Identität gibt,
sei es eben eine Aktion, eine Handlung, eine Aktivität,
sei es ein Charakterzug, sei es ein Ort zum Beispiel,
sei es Bezug zu bestimmten Menschen oder was auch immer.
Auf der anderen Seite weiß ich natürlich, dass Menschen,
die diese Bindung sehr stark aufgebaut haben, auch teilweise es beneiden,
wenn Leute mal so ein bisschen schmetterlingshaft sein können
und heute hier, morgen da und das sind beides menschliche Verhaltensweisen,
die sich dann auch ergänzen können.
Was will ich damit sagen?
Ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas habe,
woran ich mich halten kann, wenn hier alles zugrunde geht,
also innerlich wie äußerlich,
obwohl ich mich doch gelernt habe, als Philosoph zu identifizieren.
Diesen Lärm, den ihr da vielleicht hört,
das sind entweder Frösche oder irgendwelche Vögel hier im Dschungel.
Ich habe es noch nicht ganz rausbekommen,
aber so immer kurz vor Mitternacht legen die los.
Und die Philosophie ist ja auch etwas, was nicht unbedingt Halt gibt,
also ganz anders als vielleicht Spiritualität oder Sport oder eben Kunst.
Die Philosophie ist sehr, sehr vage und lässt einen dann auch schon mal links liegen
oder lässt einen fallen und man kann sich damit identifizieren,
bleibt aber dann auch sehr verkopft und hat doch eigentlich nichts auch,
wo man so richtig stolz drauf sein kann,
beziehungsweise was einem Halt gibt in diesen Zeiten.
Was will ich damit sagen?
Ich habe versucht, mich auf diese Dinge zu besinnen.
Vielleicht habt ihr ja sowas auch.
Was wäre es denn, was euch Halt gibt?
Und da ich dann schon der Meinung bin,
okay, ich habe schon Lust empfunden in meiner Vergangenheit
bei der Ausübung kognitiver Tätigkeiten,
cognitivus interruptus sozusagen.
Das hat mich befriedigt in verschiedenen Zeiten als Schüler teilweise,
wo ich dann so die ersten tiefen Lektüren kennengelernt habe,
wo ich mich teilweise wirklich in Bibliotheken eingegraben habe,
wo ich dann auch noch echt oft verschämt, muss ich zugeben,
weil ich wollte nicht, dass meine Mitschüler und Gleichaltrige von mir sehen,
dass ich am Philosophieregal stehe jetzt hier mit dem Spinner los,
dass er überhaupt in die Bibliothek geht.
Ja, wenn man dann so etwa 16, 17 war.
Und dann die ersten intensiven Beschäftigungen
mit einem philosophischen Thema,
dann im Studium auch und später noch sich in ein Werk hineinzugraben.
Ich bin nie so ein großer Kenner gewesen von einem ganzen Werk,
von einem Schriftsteller oder einem Philosophen.
Das könnte ich von mir behaupten.
Vielleicht von Thomas Mann, von Hermann Hesse.
Und ein paar Philosophen sind vielleicht auch dabei.
Aber wenn ich sage, richtig tief sozusagen,
dass man jetzt Nietzsche-Spezialist ist oder so,
da wäre ich weit von entfernt.
Weil immer dann auch das Interesse zu groß ist an den anderen.
Was haben die anderen mir noch zu bieten?
Das ist ähnlich wie bei der Musik, auch bei mir.
Ich denke dann immer,
Mensch, jetzt hör doch mal drei Monate lang nur diese eine Band.
Ich habe es jetzt fast geschafft mit den Beatles,
habe ich schon mal erzählt, dass ich die jetzt für mich entdeckt habe,
aus Gründen.
Und das war auch sehr befriedigend.
Also sich wirklich da reinzugraben und zu sagen, wow, cool.
Also ich meine, da ist eine ganze Welt dahinter.
Und jetzt verstehe ich diese Aficionados
und diese ganzen Leute, die auf Conventions gehen
und die wirklich sich in ein Thema reingearbeitet haben
und nicht mehr rauskommen.
Und das kenne ich aus der Philosophie auch.
Wenn man dann auf einmal Thomas Mann,
das habe ich wirklich alles gelesen von ihm
oder zumindest mehr als die Hauptwerke gelesen.
Und ich verstehe mehr als der Laie,
der jetzt irgendwie die Buddenbruch so aufschlägt,
sondern ich verstehe die ganzen Bezüge und die Namen
und die Verweise auf Schopenhauer und Wagner und so weiter.
Das ist schon eine intellektuelle Befriedigung.
So, jetzt habe ich lang, lang ausgeholt.
Und es würde mich natürlich auch interessieren,
was denn bei euch so der oder die,
sagen wir mal intellektuellen Fixsterne,
mit Matthias Burcher zu sprechen,
diese Waren oder sind, an denen ihr euch nicht nur orientiert habt,
sondern wo ihr euch reingegraben habt
in einer bestimmten Zeit eures Lebens.
Das könnten Philosophen, Schriftsteller, Intellektuelle sein.
Das könnten auch spirituelle Meister sein.
Ich lese jetzt gerade hier die Autobiografie eines Jogis
von Yogananda Paramahamsa.
Und das ist schon echt cool.
Da denke ich, wow, da will ich mehr darüber lesen.
Mal gucken, ob ich das morgen noch denke.
Also schreibt es gerne.
Ja, Josef und seine Brüder.
Dr. Faustus ist mein Lieblingsroman
von neben dem Zauberberg von Thomas Mann.
Und die Betrachtung eines unpolitischen Manfred Baddel
sind, wie ich meine, auch immer noch sehr aktuell
oder wieder sehr aktuell.
Rasier dich mal.
Ja, würde ich gerne.
Ich habe es eben schon im Livestream auf Instagram gesagt.
Mein Konto ist gesperrt worden
und ich kann mir hier keinen Bartrimmer leisten mehr.
Und es ist zwar alles sehr preiswert,
aber ja, ohne Geld ist alles teuer.
Nein, scherze ich, ich habe einfach keine Lust.
Ja, Stanislaw Lehm, sehr interessant.
Auch ein toller Autor.
Hermann Hesse natürlich.
Also Hermann Hesse und Thomas Mann
sind das bei mir auf jeden Fall,
die ich eigentlich in und aus nicht kannte und kenne.
Sokrates, Nietzsche, Schopenhauer, Epikon.
Walter Feitz.
Das ist, glaube ich, kein Philosoph.
Oh, die aktuelle Endzeit.
Also in Endzeiten denke ich nie so,
dass das andere machen sollen,
ob wir jetzt in einer Endzeit sind.
Also ich denke dann immer,
ja vielleicht ist auch eine Endzeit ja auch eine beginnende Zeit.
Ich schweife ein bisschen ab,
aber denke nicht jeder in jeder Generation,
in jedem Zeitalter, in jeder Epoche.
Wir sind gerade in einer Übergangszeit zumindest
oder in einer Endzeit oder in einer Krisenzeit.
Gab es überhaupt mal eine Zeit,
die das nicht von sich selber gedacht hat,
die nicht gedacht hat, früher war alles viel besser.
Und heute ist doch alles so kritisch.
Also ich kann mich nicht an eine Zeit erinnern.
Natürlich in der Rückschau erscheint das so.
Oh, die 90er Jahre oder Anfang der 2000er Jahre,
da war alles viel, viel einfacher.
Ach, naja, ich weiß nicht.
Aber ich schweife ab.
Jiddu Krishnamurti ist natürlich der Beste, das auf jeden Fall.
Warum sage ich das?
Warum hole ich so weiter aus?
Ich habe auch mit meiner Erkrankung
den starken Drang verspürt,
rauszugehen aus diesem rein negativen,
rauszugehen aus dem rein so hyperaktuellen.
Na, was ist jetzt wieder passiert?
Telefonkanal checken.
Was hat Bill Gates jetzt verbrochen?
Und so weiter.
Auch wenn das ja auch wichtig ist
und auch zur Aufklärung beiträgt und auch ein Bild gibt.
Aber es zieht mich runter
und es bringt mich auch von den eigentlich wichtigen Dingen ab.
Wie ich finde, dass die eigentlich wichtigen Dinge im Moment sind,
wie man seinen Gas bezahlt
und wie man diese Epoche geistesgeschichtlich einordnen kann,
damit man selber Orientierung hat.
Ich glaube, Orientierung ist das, was uns am meisten fehlt,
obwohl sie eigentlich herzustellen ist, zu finden ist,
wenn man sucht.
Und das war mein Erlebnis in den letzten zweieinhalb Jahren.
Es gibt so viel an orientierender Literatur allein,
von Intellektuellen der letzten zwei Jahrhunderte,
schweige denn der letzten drei Jahrzehnte,
dass diese Orientierung eigentlich auf der Straße liegt.
Einordnen in dem Kontext, was hier gerade passiert.
Und das habe ich immer wieder versucht.
Und das hat mich auch befriedigt,
einen Ivan Illich zu entdecken,
einen Ralf Dahrendorf neu zu entdecken
und zu sehen, wie sie über die Entwicklung
und die Medikalisierung des Lebens,
die Verschulung der Gesellschaft
oder eben auch den Verrat der Intellektuellen,
die Rolle der Intellektuellen geschrieben haben.
Es ist alles schon da.
Naja, zumindest können wir es im größeren Kontext einbauen.
Und der Jochen Kirchhoff, den ihr hier ja auch zitiert habt,
tut das ja auch sehr gut.
Robert Anton Wilson, sehr interessant auf jeden Fall,
den man, glaube ich, auch wieder ausgraben kann,
wenn man das so hoffentlich nicht despektierlich sagen kann.
Und ich habe gemerkt, dass die Beschäftigung
mit diesen Geistesgrößen mich auch beruhigt.
Es gibt mir diese innere Ruhe.
Ähnlich wie eben eine Erfahrung in der Natur
oder, was ich letztens gemacht habe, zu trommeln.
Ich habe eine Trommel entdeckt
und habe einfach drauf getrommelt, drauf losgetrommelt
und das hat mich in einen höheren Zustand versetzt,
interessanterweise.
Es ist sehr interessant, dass die Natur das schafft,
dass die Natur uns etwas gibt,
worauf wir draufhauen können.
Und es macht Töne oder Schwingungen
und wenn man es lang genug macht und rhythmisch genug macht,
dann kommt man in ein anderes Bewusstsein
beziehungsweise dann entsteht dort etwas heraus,
dann kommt da ein Geist raus.
Das kann man ja auch mit dem eigenen Körper machen,
mit dem Atmen machen und eben auch mit Trommeln
und dann auch mit Musikinstrumenten.
Jetzt schweife ich aber auch ab.
Hier ist es schon spät, bitte entschuldigt.
Aber diese Erfahrungen, auch mit psychoaktiven Pflanzen,
mit Pilzen zum Beispiel, mit Musik, mit Natur
und dann eben mit der tiefen intellektuellen Beschäftigung
mit diesen Geistesgrößen,
die haben mich heilen lassen.
Die tragen zu meiner Gesundung bei.
Und irgendwann habe ich gedacht,
du musst es den Leuten geben.
Das ist Quatsch.
Das ist ja alles da.
Aber wenn es für mich gut ist,
wenn ich gesunde dadurch
und wenn es Leute gibt wie ihr,
wo wir miteinander sprechen können,
die mir zuhören manchmal und die mir was sagen,
dann wäre es doch schön, wenn ich sage,
ich habe mich damit beschäftigt,
sollen wir uns gemeinsam damit beschäftigen.
Und deswegen bin ich dann auf diese Idee gekommen,
mit diesem Online-Kurs,
eine kleine Geschichte der Philosophie.
Ich dachte, gerade die Philosophie-Geschichte
gibt mir eine Form von Trost.
Ich würde es wirklich Trost nennen.
Also der Trost der Philosophie,
wie Boetius das schon genannt hat
und von Alain de Botton gibt es auch ein schönes Werk dazu.
Der Trost der Philosophie.
Die Philosophie ist fast eine Meisterin.
Vielleicht nicht die Mutter,
von der Yogananda spricht,
aber eben doch eine Meisterin,
die uns Trost bringen kann,
wenn wir sie richtig verstehen.
Die Philosophie eben nicht nur
als der permanente Zweifel
bis zum existenziellen Zweifel,
sondern die Lust am Denken,
am Orientieren, am Experimentieren
und am Neusehen von Dingen.
Und das war für mich immer das Erstaunliche
bei der Philosophie-Geschichte,
dass sie zum einen ein Gang ist
durch die Menschheitsgeschichte,
diese Entwicklung auch von Mentalitäten,
von Zeitaltern, von Kulturen
daran ablesbar ist
und dort auch eben zu sehen ist,
wie sich unterschiedliche Sichtweisen,
Denkweisen dann eben entwickelt haben.
Wie sie geprägt wurden
oder wie sie eingegangen sind in das Werk von Philosophen.
Ich werde vielleicht gleich ein bisschen konkreter.
Das also auf der einen Seite
und auf der anderen Seite zu sehen,
es ist auch eine innere Geschichte.
Es ist ja eine innere Entwicklung dessen,
was wir uns als Menschen fragen.
Wenn ich in mich gucke, dann sehe ich
dort den kleinen antiken Griechen rumlaufen,
Gunastopoulos,
der sich fragt,
was ist das alles hier?
Woraus ist das eigentlich alles gemacht?
Was ist denn das Wesen des Seindes?
Was ist die Natur des Seins?
Gibt es einen Urstoff?
Gibt es einen Anfang von allem?
Gibt es diese Archäe?
Die Griechen haben das so genannt.
Und da bin ich in den Fragen der Ontologie
oder der Metaphysik.
Was ist hinter diesen physisch wahrnehmbaren Dingen?
Was liegt dahinter?
Und dann frage ich mich,
und ich als Mensch,
wie stehe ich da drin
in diesem Gefüge,
in diesem Seinsgefüge?
Welche Aufgabe habe ich da drin?
Wie kann ich dann gut leben da drin?
Und zwar mit anderen Menschen zusammen,
aber auch für mich selber.
Wie kann ich glücklich werden?
Wie kann ich ein glückseliges Leben führen?
Das sind ja wirklich Fragen,
die man sich, wenn man aufwächst
und wenn man ein bisschen aufmerksam
mit sich selber umgeht,
sich stellen muss.
Und dann trifft man wieder
auf diese Philosophen und sagt,
wow, vor 2500 Jahren haben sie sich
genau diese gleichen Fragen gestellt
und wirklich interessante und, wie ich finde,
immer noch gültige Antworten gefunden.
Also Antwortmöglichkeiten.
Das Schöne an der Philosophie ist ja,
dass sie eben ermöglicht,
diese Antwortmöglichkeiten
nebeneinander zu stellen,
aber nicht eben vorgibt,
du musst so denken,
das kann ja sowieso niemand machen.
Aber dass es eben unterschiedliche Antworten gibt,
die auch in ihrer Wertigkeit
gesehen werden können.
Beispiel, ich sage,
worin besteht das glückselige Leben?
Der eine sagt, es ist wirklich in dem Auf und Ab
der Lustempfindungen,
um wirklich das Ganze,
wirklich Berg und Tal mitzuerleben.
Der andere sagt,
es besteht in der absoluten Seelenruhe,
in der Ataraxia
oder in der Leidenschaftslosigkeit,
der Apathie.
Und der Nächste sagt,
es besteht in der Bedürfnislosigkeit.
Das sind ja
unterschiedliche Dinge,
die vielleicht auch
vermittelt werden müssen.
Und die man auch in unterschiedlichen Phasen
seines Lebens, glaube ich, mal ausprobiert haben sollte.
Also mal wirklich den Stoiker
raushängen lassen.
Oder auch mal den Epikuräer.
Wobei auch nicht klar ist,
ob Epikur tatsächlich ein Epikuräer war.
Aber das ist auf jeden Fall
etwas, was einen ja auch existenziell
bewegt. Wie kann ich glücklich werden?
Aristoteles sagt,
ja, indem du im Grunde genommen
die dir angemessene Lebensweise
ergreifst.
Was ist denn die mir angemessene Lebensweise?
Ist das ganz individuell?
Ganz persönlich? Oder ist das etwas,
was für den Menschen an sich
angemessen ist?
Und dann findet Aristoteles
auch darauf eine Antwort. Ich will nicht so viel spoilern,
denn das ist ja eben der Bestandteil
dieses Kurses, den ich dann gemacht habe,
weil ich eben gedacht habe,
diese Erfahrung, existenzielle Erfahrung,
geistige Weiterbildung,
Horizonterweiterung und Orientierung
immer mit der Möglichkeit
zur Einordnung dessen,
was jetzt geschieht in diesem größeren
Kontext, soweit das
möglich ist,
ich möchte das mit euch zusammen machen.
Das hatte ich euch ja gefragt
vor, es dürfte jetzt
anderthalb, zwei Monate her sein,
aus so einer Laune heraus.
Hey, wenn ich das machen
wollen würde, habt ihr Lust
darauf?
Und dann haben viele gesagt, ja klar, mach.
Das kostet ja auch nichts, nur zu sagen, ja mach.
Aber es war schon viel Zuspruch
und viele haben auch in den Kommentaren geschrieben,
also mich würde es auf jeden Fall interessieren,
wenn du einen Kurs machst, der
nicht zu
sozusagen fachidiotisch ist,
der nicht zu akademisch ist, der aber auch nicht
zu oberflächlich ist, der nicht zu lang ist,
nicht zu kurz ist, wo es anschaulich
erklärt wird,
in der Art und Weise, wie du das
normalerweise machst und wo wir
vielleicht auch die Möglichkeit haben,
in die Interaktion zu gehen,
Dinge zu vertiefen, Fragen
zu stellen, zu diskutieren, zu
debattieren, zu philosophieren,
halt im besten Sinne.
Im Moment natürlich nur online,
was heißt natürlich,
das ist dann entstanden.
Es gibt es jetzt online, am Dienstag wird
es freigeschaltet, man kann das aber jetzt
eben auch schon buchen,
also Link ist in der Videobeschreibung,
aber ich möchte diese
Arbeit auch gerne
fortführen, also ich sprenge
schon, wie ihr seht, ganz viel weiter,
sondern ich möchte
das als Online-Kurs
im Grunde genommen als
Eröffnung eigentlich bieten,
hey, wenn euch die Geschichte der Philosophie
oder die Geschichte des menschlichen Denkens,
denn darum geht es ja eigentlich,
welche Fragen haben sich Menschen
in unserer
Menschheitsgeschichte gestellt bisher
und wie haben sie unser Leben beeinflusst?
Wenn euch das interessiert,
weil euch euer eigenes Leben interessiert
und ihr eben diese
Orientierung sucht,
dann können
wir das als Eröffnung nehmen.
Dann nehmt neun Lektionen,
Lektionen habe ich es jetzt genannt,
das sind so halbstündige Videos,
die jeweils ein Thema,
wie ich finde, relativ
verständlich und anschaulich
erklären und
wo das
Thema zum Beispiel heißt, was ist Gott?
Können wir die Existenz
Gottes beweisen oder ist Gott überhaupt
in Worten beschreibbar?
Ist Gott über den Gegensätzen und so weiter?
Geht es dann um die Theologen des
Mittelalters, Thomas von Aquin, Meister Eckhart,
Nikolaus von Cusanus?
Superspannend. Oder es gibt
die Frage, was ist Freiheit?
Wie viel Freiheit brauchen wir?
Wie viel Freiheit
gibt es auch
zu viel Freiheit sozusagen?
Und dann fragen wir uns mit den eigentlichen
Denkern des 19. und 20. Jahrhunderts,
mit Karl Marx oder mit Max
Stirner oder mit John Rawls
darüber, wie eben eine Gesellschaft
verfasst sein sollte, wie das
Staatswesen verfasst sein sollte in Bezug auf
Freiheit und so weiter. Und eben viele andere
Themen, es sind neun Stück,
jeweils eine halbe Stunde
und es ist auch gleichzeitig eben so ein chronologischer
Ablauf von
dem antiken Griechenland
bis ins 20. Jahrhundert.
Es ist eine westliche Perspektive,
muss ich sagen, und es ist auch
eine, die sich nicht
darum gekümmert hat, ob
diejenigen,
die diese Gedanken gedacht haben,
einen Penis oder eine Vagina
zwischen ihren Beinen haben.
Ich achte da ja eigentlich nie drauf,
also ich achte da in meinem Leben schon drauf,
aber bei zum Beispiel
Interviewpartnern oder so,
ich nehme, was kommt, das ist mir eigentlich
relativ egal.
Und wenn es da
Ungleichmäßigkeiten gibt, ist es mir
eigentlich relativ egal. Und die gibt
es in diesem Kurs auf jeden Fall.
Ich glaube, es sind fast alles Männer.
Und wenn, dann kommt überhaupt
nur relativ kurz eine Hannah Arendt
zu Wort.
Was nicht heißt,
dass es nicht mal auch interessant wäre,
zu sagen, hey, was ist eigentlich
weibliche Philosophie, weibliches
Denken oder so, wenn man das überhaupt machen will.
Aber eigentlich finde ich es noch interessanter zu sagen,
hey, was ist eigentlich Denken überhaupt, menschliches Denken.
Und egal, ob weiblich
oder männlich, ist mir egal.
Aber das ist ein anderes Thema. Also es ist eine relativ
westliche Perspektive, sehr westliche
Perspektive. Es sind vor allem
Philosophen darin vertreten.
Aber es ist auch ein Kanon.
Ich meine, es ist auch so ein Bildungskanon.
Ich glaube, wenn man das alles gehört hat und ein bisschen mitgeschrieben hat,
dann kann man echt ganz gut angeben auf der nächsten
Party.
Sag mal, wolltest du mir nicht
immer schon was über Johannes
Eriogener erzählen?
Und dann legt man los.
Ich möchte aber eben diesen
Kurs nehmen, um sozusagen
die Diskussion zu eröffnen,
wenn man das so sagen kann, oder die Arbeit
an diesen
Zusammenhängen
zu ermöglichen, zu eröffnen, unsere Zusammenarbeit.
Wenn euch das
gefällt.
Also wenn ihr diese ersten neun
Lektionen kauft,
also die muss man kaufen, kostet 69 Euro,
dann kriegt man die
jede Woche
werden zwei Lektionen freigeschaltet,
damit man jetzt auch nicht
so einen Overflow hat.
Und dann hat man das
in vier Wochen, hat man dann glaube ich
eine ganz schöne Einführung auf jeden Fall in die
Philosophiegeschichte.
Und dann Lust habt auf mehr,
dann würde ich gerne
mehr anbieten.
Und zwar zum einen weiterhin
online, aber zum anderen eben auch, dass man
sich trifft. Ich biete ja so im Moment
gerade Seminare an, da kommt auch noch ein ganz
ganz tolles Seminar Anfang November, da könnt ihr euch
wirklich drauf freuen. Es geht eine Woche
lang, ist in der Schweiz und
mit ganz ganz tollen Gästen.
Da bin ich sehr sehr
froh, dass ich das geschafft habe,
so wie es jetzt aussieht, das aufzusetzen
und da könnt ihr euch wirklich drauf freuen.
Also ich mache diese
Seminare zu verschiedenen Themen,
Transhumanismus oder
Krise und Heilung, aber ich möchte auch gerne,
das sind ja auch philosophische Themen,
aber eben diese Themen zur Philosophiegeschichte
oder wo man sich eben ein Thema der
Philosophiegeschichte ausnimmt,
einen Autor
oder eben
ein Komplex, dass man
das vertieft.
Und dann sitzt man mit 20 Leuten mal so ein Wochenende
da in so einem Seminar und macht das Ganze.
Also ich fände das wunderschön,
schön auf dem Land irgendwo.
Es muss ja nicht Kopenhagen sein,
wobei es hier auch tolle Locations
gibt, wie die
Experts sagen und die
Locals finden das auch ganz cool,
weil die Vibes hier echt mega sind.
Aber es kann
ja auch in der Eifel sein.
Ja, nix gegen die Eifel,
aber ich musste da einmal in
Jugendherberge mit
der Schule.
Aber das ist ja wirklich eine schöne Gegend.
Und dann würden wir uns da sehen.
Aber dieses Angebot existiert noch nicht.
Was aber existiert ist
sozusagen das
Vertiefungspaket oder
Premiumpaket oder wie man es nennen will.
Wenn man dann sagt, okay, diese
neuen Lektionen, das habe ich
gemacht, habe ich verstanden, fand ich ganz
gut, aber ich muss das vertiefen und ich
muss darüber sprechen.
Oder ich muss zumindest zuhören, wenn Leute live darüber sprechen.
Dann biete ich eben vier
weitere
Live-Stunden an. Die sind immer
Sonntagsabends für diejenigen, die dann
eben dieses Erweiterungspaket
gekauft haben. Das kostet 139
Euro, glaube ich. Und das
sind dann eben einstündige
Sonntagsabends, einstündige
Zoom-Meetings im kleineren
Kreis, wo
ich erstmal rede. Also da muss jetzt
niemand reden, der jetzt da ist. Man kann da auch
einfach nur dabei sein, wie im Hörsaal
und setzt sich halt still rein und
hört zu. Muss gar
nicht mit Bild sein. Aber man kann
entweder sowohl hier
über den Chat
als auch im richtigen Gespräch
über Zoom dann sich einschalten
und sagen, ich habe doch mal eine Frage.
Und dann wäre ich
sehr, sehr gespannt, welche
Diskussionen sich ergeben
beziehungsweise welche Dinge wir dann da auch
vertiefen können. Denn
ja, natürlich habe ich mir
sehr viele Gedanken gemacht über die einzelnen
Inhalte der Lektionen.
Aber es ist natürlich sehr frontal.
Also das innerhalb
einer halben Stunde mal zu erzählen,
was
Sokrates, Aristoteles,
Platon
und
Seneca über das Glück gesagt haben,
das ist schon
auch viel. Und
dann muss ich ein bisschen darauf
vertrauen, dass ihr auch immer die Stopptaste
drücken könnt, wie jetzt
zum Beispiel gerade nicht. Also man könnte drücken, aber
dann verpasst ihr was.
Und dann aber mit euren
Fragen oder Anmerkungen in den
Livestream kommt oder in die Livestunde
kommt und sagt,
das habe ich nicht ganz verstanden.
Das ist aber ganz schön problematisch.
Hier denke ich anders. Wie auch immer, da sind
wir halt total frei. Also diese
vier Live-Sessions haben auch schon
gewisse
Themenkomplexe zum Hintergrund,
aber die sind eben noch
offen. Da werde ich Input
geben, aber dann werden
wir sehr stark noch in die
Interaktion gehen.
Ja,
und meine Hoffnung
liegt darin, dass die
Beschäftigung mit der Philosophie
uns zum
einen trösten
kann. Ich
nehme dieses Wort, das ist ja auch ein
religiöses Wort. Oder sagen wir,
den Schmerz lindern oder uns Orientierung
geben kann, uns zufrieden
stellen kann oder einfach
Spaß macht.
Die Eltern unter euch werden sich erinnern.
Und zum anderen aber tatsächlich
uns eine innere Stärke gibt,
diese Dinge, die hier gerade passieren,
auch irgendwie einzuordnen und
zu relativieren. Denn das ist, glaube
ich, sehr, sehr wichtig.
Gerade wenn wir davon sprechen, Endzeit,
Chaos, Krise,
dann klingt das alles immer sehr
absolut. Und das ist
ja auch aus der eigenen Perspektive
sehr verständlich. Aber sobald man
anfängt, die Dinge in
Kontext zu setzen und zu
relativieren,
nimmt das eben alles sehr, sehr viel von
dem Druck. Bzw. man hat auch Freiheit,
Handlungsfreiheit
und ist viel
offener dem Gegenüber, was
passiert. Das
bezahlt keine Gasrechnungen, da
bin ich mir relativ
stark im Klaren drüber.
Und wenn einige
schreiben, das habe ich schon mal gesehen,
also
philosophisches Thema,
ja Gunnar, weißt du,
die Leute wissen gerade nicht
einen noch aus, die nächste Impfspritze
ist um die Ecke,
Lauterbach dreht durch,
Putin, Krise, Gas
usw.
Ich möchte das
wirklich nochmal
sehr bewusst und
selbstbewusst in den Raum stellen,
das ist keine Flucht,
das ist keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
und das ist keine
sozusagen Vogelstrauß-Taktik,
sondern es ist
eine Sicht
weg von
diesen oberflächlichen,
sehr stark
schwingenden
und hoch schwingenden
oder niedrig schwingenden, ich weiß gar nicht,
Problemen, die
jeden Tag wechseln und die uns
in
Schach setzen
und die uns in so einer
Aufmerksamkeitsstarre
eigentlich halten,
das Kaninchen vor der Schlange,
und die uns eben auch krank machen,
ich möchte das nochmal sagen, denn
ich bin kein Arzt,
aber von dem, was ich so mitbekommen habe,
dauernd in diesem Sympathikus
Zustand zu sein,
ist nicht gesund und das ist auch
informationstechnisch gegeben,
weil diese
schwingenden, wie auch immer schwingenden
Informationen auch in ihrer Schnelligkeit,
in ihrer vermeintlichen
Dringlichkeit etwas
machen mit unserem Organismus
und dem kann man
entgegenwirken, nicht nur durch
Philosophie, Gott bewahre,
immer schön ans Atmen denken,
oder nicht nur denken, sondern
wirklich atmen und
schön in die Natur gehen, meditieren, Yoga
machen und sich mit netten Leuten
treffen und musizieren, aber auch
mit Philosophie, auch
mit dem Gespräch, dass wir
sein können und dass wir immer wieder sein müssen
und das ist auch der Grund, warum
ich diese
Arbeit mache,
hier mich hier hinzusetzen
um 23 Uhr, ja, bitte
bedenkt das, bei 23
bei mir, nein, ich habe
eh noch den Jetlag von Europa da drin,
aber wirklich das auch anzubieten,
den Chat hier, ja, okay,
ich bin heute noch nicht so drauf eingegangen, aber
euch zum Beispiel zu ermöglichen,
das ist übertrieben, aber zu sagen, hey,
wir haben auf Telegram, wir haben
auf Instagram, wir haben hier
in den Kommentaren im Chat immer wieder
die Möglichkeit zu
diskutieren, zusammen zu kommen
und uns auszutauschen, ja, und
hoffen natürlich auch immer darauf, dass es
eine wertschätzende
Atmosphäre sein wird
und soweit ich das sehe, ist es eigentlich,
gut, es gibt immer mal einen Ausreißer,
aber das sei ja jedem auch
gegönnt und
es wäre schön, wenn wir diese
Diskussion oder diese
Möglichkeit des Gesprächs
auch in unser
noch realeres
Leben übertragen können, also,
dass wir uns treffen, dass wir uns
ja, vielleicht sogar auch regelmäßig
treffen, vielleicht nicht alle
17.000, die jetzt hier gerade
online sind, aber dann
doch eben in
kleineren Gruppen und
ja, ich möchte das gerne planen
beziehungsweise es ist eben auch
schon in Planung und
ich freue mich drauf,
nicht nur in so eine
Kamera hier sprechen zu müssen
und das hier
doch ein bisschen einseitig
gestalten zu müssen, sondern auch
wirklich zu sehen und zu sprechen.
Zum Abschluss würde ich sagen, ich gehe gerne
auf eure Kommentare ein
hier im Chat, also schreibt gerne
rational denken, Dinge hinterfragen,
Psychologie und die Natur des menschlichen
Geistes zu studieren, das ist nützlich in der
Krankengesellschaft.
Das würde ich auch sagen, vielen Dank.
Wenn man sich selbst der Wahrheit annähert,
muss man nicht jede einzelne Lüge zerpflücken.
Er spart viel Stress, ja,
diese Erfahrung habe ich auch gemacht,
weil das,
mein Anspruch war ja immer,
naja, bei jedem Mal
könnte ja die andere Seite recht haben.
Ja, andere Seite.
Irgendwann denkt man so, es ist eigentlich immer nur
Bullshit.
Ich muss dann
wirklich irgendwann nicht mehr jeden
Bullshit lesen oder
jede einzelne Äußerung
auf dieser Seite lesen, um
verstanden zu haben, es sind einfach
teilweise falsche Annahmen
von denen da ausgegangen wird.
Das Denken auf den Nullpunkt bringen,
das kann der Buddhist oder der Tod.
Ja, oder die
Magic Mushrooms.
Wie befinden Sie sich?
Ich befinde mich gut, herzlichen Dank.
Wo ist er denn gerade?
Ich bin auf Koh Phangan in Thailand.
Da empfehlen wir
die Polyvagal Theorie,
nie gehört, außer
natürlich, dass es vielleicht mit dem Vagos-Nerv
zu tun hat.
Nein, man kann im Chat nicht diskutieren.
Ja, hier in diesem Chat, glaube ich, da ist das sehr
schwer. Das ist ja jetzt auch keine
philosophische Diskussion.
Jeder trollt mal ein bisschen rein oder
schreibt mal ein bisschen rein oder so.
Das ist hier wirklich sehr einseitig.
Aber in diesem
Chat oder in der Möglichkeit, die wir dann
in einem Zoom-Gespräch
haben werden, denke ich,
das ist auf jeden Fall mein Anspruch, denke ich,
dass wir das schaffen werden.
Das Ungleichgewicht zwischen
Sympathikus und Parasympathikus ist leider
gewollt. Das ist am und
im Körper zu merken. Ich habe es bei allen Patienten
gemerkt. Ja, danke
Ingo Thoms. Ich habe gestern
nur eine
Atemmeditation
gemacht hier, Pranayama oder so.
Das ist hier so ein Healing Center, wo ich hier
gerade bin. Da macht man so Yoga und Atmen
und so. Und dann
ging es darum, eben die Nasenlöcher so
zuzuhalten und
so zu atmen. Und die
Lehrerin sagte dann, dass
wenn das
rechte Nasenloch freier ist als das linke,
dann ist man eher im Sympathikus
eher aktiv gerade. Das war
bei mir auch der Fall, weil ich vorher auch
so ein bisschen denken musste.
Und wenn das andersrum ist, dann ist
eher der Parasympathikus aktiv.
Fand ich ganz interessant und gab auch den Tipp,
dass man dann, um sich selber
zu beruhigen, dass man dann durch
das linke Nasenloch ein bisschen
atmet und so. Aber
da bin ich kein Spezialist, aber ich fand
das sehr interessant. Und bei mir ist
der Parasympathikus auf jeden Fall
nicht so unterentwickelt, aber er kommt
zu kurz. Ich muss es mir immer wieder sagen.
Aber deswegen ist es halt hier auch in
Copenhagen sehr schön. Ich habe zum Beispiel heute so
bis 14 Uhr ungefähr
gearbeitet und dann bin ich an den
Strand gefahren.
Tatsächlich habe ich am Strand noch ein bisschen weitergearbeitet,
aber es war dann sehr angenehm. Mit einer Kokosnuss
da, also frische Kokosnuss
und es war ein sehr angenehmes Klima
im Moment. Ein bisschen Wind geht dann
und schöner Sonnenuntergang
dann. Also das war echt
toll.
Susanne schreibt Infos zum
Seminar in der Schweiz bitte.
Kommt jetzt die Tage. Also wenn
du das feierhalten willst, 6. bis
13. November, würde mich
natürlich freuen. Es sind auch nicht
so viele Plätze da. Es soll
auch klein gehalten werden und
es natürlich auch dann, sagen wir mal,
wertiger ist. Man kann da noch besser eben
miteinander ins Gespräch kommen und auch mit
den Dozenten ins Gespräch kommen. Da sind
wirklich, wirklich
meine Geistes-Heroen der letzten
zwei Jahre mindestens
drin. Lebende
Geistes-Heroen. Also eigentlich habe ich
da so ein Glück, dass ich
diese Menschen kennengelernt
habe und mit ihnen zusammenarbeiten kann,
sodass sie mir gesagt haben, ja klar, ich mach
gerne für dich etwas
auf deinem Seminar. Also
das ist schon echt schön.
Jeder haltet sich für rational.
Manchmal wundert man sich dann doch sehr,
wer alles...
Ja, das stimmt. Wir sollen viel
emotionalisiert werden.
Rationalität ist wichtig und Emotionen da,
wo sie hingehören. Das soll nämlich jetzt
auch verändert werden. Was soll
verändert werden? Rationalität oder Emotionalität?
Ja.
Das Paradoxon
der menschlichen Existenz besteht darin, dass wir in
die Dunkelheit hinabsteigen müssen, um das Licht
und das wahre Glück zu erfahren.
Das klingt
interessant. Welche
Dunkelheit soll das sein? Die wahre
Quelle des Lichts ist das, was in den Tiefen der
Finsternis Bestand hat und weiterleitet.
Joa, das klingt so.
Das klingt sehr
heise. Fullmoon Party, ja, das war letzte
Woche. Ich war tatsächlich da.
Pfff.
Boah, weil ich viel los war.
Ähm...
Florian fragt, sind deine Nasenscheidenwände
auf beiden Seiten gleich? Soll ich euch
mal ein Geheimnis verraten?
Nein, ich sag's
lieber nicht, mir das zu motivieren.
Nachher
kann man da irgendwas draus
foltern, oder über meinen
Charakter oder sonst was.
Tignathan, ja.
Tignathan übrigens,
ich bin eingeladen worden nach Plum Village.
Das möchte ich gerne auch noch
realisieren. Aber man soll ja
auch nicht in Stress kommen. Aber das ist
mir auch nicht ganz so nah.
Obwohl, ich bin in Copenhagen.
Da ist Plum Village
eigentlich ein Kratzensprung von Köln ausgesehen.
Aber da würde ich gerne wirklich
mal hin. Also um die Frage
mit den Nasenscheidenwänden zu
beantworten...
Ja.
Das mit dem
rechten und linken Nasendoch ist
Käse.
Käse riecht man dadurch.
Es liegt einfach an der Biegung der Nasenscheidenwand,
ob da mehr oder weniger Luft durchgeht.
Ach, das ist ja interessant.
Und warum verändert sich das dann manchmal?
Also, verändert sich die Biegung der
Nasenscheidenwand?
Also, das ist ja nicht immer das gleiche
Nasendoch zu...
Also, ich weiß nicht, ob du schon mal
ein zues Nasendoch hattest, aber
das war jetzt nicht nur eine Biegung
der Nasenscheidenwand, bei mir zumindest.
Durch ein Nasendoch zu atmen
geht nur, wenn das andere verstopft ist.
Geradezu, das könnte Jiddu Krishnamurti gesagt haben.
Wo sind Sie momentan unterwegs?
Ich bin jetzt in der Mitte der Insel
Copangan.
Vorher war ich da
im Westen, so ein bisschen
nördlich von Tronsala.
Das ist wohl der Hauptort der Insel.
Und es gefällt mir echt
ganz gut. Also, hab ich schon gesagt,
es gefällt mir echt gut.
Um das mal kurz zu beschreiben.
Das ist so eine ganz schöne
Mischung eigentlich zwischen
Natur und Kultur.
Also, hier ist schon viel,
auch was man machen kann, fast schon zu viel.
Also, viel auch
in Richtung Spiritualität.
Es ist aber eben auch eine ganz schöne Mischung zwischen
einfach Spaß,
Abenteuer, Urlaub, Strand,
Party und
auf der anderen Seite Spiritualität.
Dann gibt es da Aesthetic Dance
und Yoga
oder Sound Healing
oder
Breathwork
und
Eisbaden.
Da habe ich mich jetzt für angemeldet
für Montag.
Wim Hof Methode und Eisbaden.
Und ein schöner
Mix eben auch
von den Temperaturen her.
Ich finde, es ist gar nicht zu heiß.
Also, es ist ganz
angenehm. Schöner Mix von den Leuten her.
Die sind nicht zu
aufdringlich, aber auch nicht zu zurückhaltend.
Es sind alle total nett.
Das muss man wirklich sagen.
Gute Erfahrungen hier gemacht.
Und
ja, also.
Kann es nur jedem empfehlen.
Vielleicht machen wir ja auch mal so ein Seminar hier.
Also gut, da muss man...
Ich finde, man müsste sich schon zwei
Wochen nehmen, damit allein dieser
Chat-Leg sich lohnt.
Vielleicht
schaffen wir das ja auch mal
irgendwann.
Geschlossenes Nasenloch.
Nasenschleimhaut maximal
angeschwollen.
Wir kommen immer wieder auf dieses Thema
zurück.
Ich
kann man die Links
gar nicht verlinken?
Links verlinken?
Wie willst du einen Link verlinken?
Ich fand es sehr, sehr schön,
mit euch geplaudert zu haben. Hier ist jetzt gleich
Mitternacht. Ich werde jetzt mal
meinen Prana aktivieren
und meinen Parasympathikus
wieder zur Geltung kommen lassen.
Ich wünsche euch einen sehr, sehr
schönen Samstagabend.
Wir sehen uns bald.
Wir sehen uns bei dem Online-Kurs
Eine kleine Geschichte der Philosophie.
Links in der Videobeschreibung.
Und dann natürlich vor allem auch in dem
Abiturns-Paket.
In dem Add-on, in dem Upselling
oder in dem
Premium-Paket.

