In diesem Video zeigt Petra Bracht, wie du auch mit 65+ den ganzen Tag über mehr Energie haben kannst. Erfahre, welche einfachen Tipps und Methoden dein Energieniveau nachhaltig steigern können und entdecke neue Ansätze für ein vitales Leben.
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💬 𝙈𝙀𝙄𝙉𝙀 𝙑𝙄𝙎𝙄𝙊𝙉: "In meiner Vision sehe ich Menschen, die wissen, wie sie leben sollten, um gar nicht erst krank zu werden, die lernen und erleben, wie sie wieder gesund werden können, welche Art zu leben zu welchen Ergebnissen führt, die aufgrund dieses Wissens in eigener Verantwortung ihren `inneren Arzt` aktivieren können. Die Herausforderung dabei ist es, den Menschen die Informationen zu liefern, die dazu befähigen.
Eine von mir angestrebten Medizin bedient sich aller Wissensressourcen aus Naturheilkunde, Schulmedizin und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit einer besonderen Ausbildung zum „Arzt für logische Medizin“."
00:00 Intro 00:36 Energiebedarf des Körpers steigern 06:57 Ernährungsabhängige Erkrankungen 07:23 Gesunder Lifestyle 08:03 Outro
Du möchtest mehr Energie im hohen Alter und dich besser fühlen als vor 10 Jahren?
Glücklicher und Spaß am Leben und sogar neue ungeahnte Kräfte verspüren?
Dann bist du hier richtig.
Denn ich als Ernährungsärztin habe mich genau damit mein ganzes Leben schon beschäftigt.
Und extrem viele Patienten haben mir immer wieder von diesen für sie erst einmal unfassbaren Verwandlungen erzählt.
Also unbedingt dieses Video bis zum Ende schauen, damit du ungeahnte Kräfte in deinem Körper mobilisieren kannst.
Natürlich benötigt unser Körper Energie, um alle seine Funktionen aufrechtzuerhalten.
Diese Energie beziehen wir aus den verschiedenen Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen.
Dafür ist ein gut funktionierender Stoffwechsel die Voraussetzung.
Mehr zu diesem Thema Stoffwechsel findest du in diesem Video.
Der Energiebedarf unseres Körpers setzt sich aus dem Grundumsatz, also dem Energiebedarf bei völliger Ruhe für die Lebensfunktion, Herzschlag, Atmung, Verdauung und Gehirntätigkeit zusammen.
Und natürlich aus dem Leistungsumsatz, also dem Energiebedarf für körperliche Aktivitäten wie bei Sport, aber auch bei Stress und aus der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur zusammen.
Und daher richten sich Empfehlungen für alle Nahrungsenergiezufuhr nach dem jeweiligen Bedarf der entsprechenden Bevölkerungsgruppe.
Je nach Geschlecht, Alter und Beruf kann er total unterschiedlich sein.
Es handelt sich also bei den Werten, die wir immer wieder finden, wie viele Kalorien jemand essen darf oder braucht, lediglich um Orientierungswerte.
Die zugeführte Energiemenge ist immer dann die richtige, wenn das optimale Körpergewicht konstant bleibt.
Der Begriff Energie wird im Zusammenhang mit Ernährung oft mit der Bezeichnung Kalorien gleichgesetzt.
Eine Kalorie, und das weißt du jetzt ab sofort, ist die Wärmemenge, die einen Liter Wasser von 14,5 Grad auf 15,5 Grad erwärmt.
Und die Einheiten, in denen die Nahrungsenergie angegeben wird, das sind dann die Kilokalorien.
Die lebensnotwendige Energie liefern uns die drei Grundnährstoffe oder die drei Makronährstoffe, nämlich Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße, die in unseren Lebensmitteln enthalten sind.
Die wichtigsten Energielieferanten aus der Nahrung sind die Kohlenhydrate, die zunächst in ihre jeweiligen Zuckermoleküle abgebaut werden.
45 bis 60 Prozent unserer täglichen Nahrungszufuhr sollten aus ihnen bestehen.
Wenn die Kohlenhydratvorräte verbraucht sind, dienen als nächstes die Fette und dann letztendlich die Eiweiße als Energiequelle.
Auch Alkohol liefert Energie, also auch ganz schön viele Kalorien, die oft unterschätzt werden.
Glucose, also Zucker aus den Kohlenhydraten, die nicht sofort verbraucht werden, die werden als Glykogen, als Speicherzucker, vorrangig in den Muskelzellen und in der Leber gespeichert.
Allerdings ist diese Speichermenge an Zucker nur ausreichend für etwa einen Tag.
Insgesamt von der gespeicherten Energie werden nur etwa 25 Prozent für körperliche Aktivitäten genutzt.
12 Prozent sind für die aufrechte Haltung der Lebensfunktion notwendig und der Löwenanteil von etwa 60 Prozent wird für die Erzeugung von Wärme verbraucht.
Die Energieerzeugung findet in den Kraftwerken unserer Muskelzellen, aber auch in allen Zellen in den Mitochondrien statt,
bei denen Kokose- und Ketonkörper in Kohlendioxid und Wasser abgebaut werden, um unsere Körperenergie, das ATP, das Adenosintriphosphat, zu erzeugen.
Dieser Vorgang erfordert Sauerstoff und ist für normale Aktivitäten absolut ausreichend.
In Belastungssituationen, wenn mehr Energie benötigt wird, als erzeugt wird, kann der Körper auch für bis zu drei Minuten Energie ohne Sauerstoff bereitstellen.
Überschüssiges Fett, das wird in Fettzellen der Unterhaut und in anderen Körpergewebe eingelagert.
Normalgewichtige Menschen haben bis zu 100.000 Kilokalorien an Fett gespeichert.
Im Gegensatz zu der Kohlenhydratreserve, die nur etwa 2.000 Kilokalorien bereitstellt, also gerade mal für einen Tag, was ich ja schon erklärt habe.
Inzwischen ist bekannt, dass beim Fastenprozess zur Energiegewinnung Eiweiß nicht aus den Muskeln entnommen wird, sondern, wenn überhaupt, aus dem Bindegewebe.
Auch das in den Zellen abgelagerte und bereits verbrauchte Eiweiß wird in dem Fastenprozess recycelt.
Dieser wunderbare, wundervolle Mechanismus wird auch als ein Teil des Autophagie-Prozesses benannt.
Und nochmal, wie viel Energie der Körper verbraucht, hängt von vielen Faktoren ab.
Wie Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand, körperliche Aktivität, von deiner Berufstätigkeit, von deiner sonstigen Leistung,
besonderen Lebenssituationen wie Schwangerschaft oder Stillzeit, Wachstum oder aber auch bei chronischen Krankheiten.
Und eines ist dabei ganz klar, dass immer häufiger werdende Übergewicht und Energieaufnahme, die gehören einfach zusammen.
Und wenn du längerfristig mehr Energie durch deine Ernährung aufnimmst, als du verbrauchst, dann führt das zu Übergewicht.
Und um dieses Übergewicht abzubauen, muss langfristig der Energieverbrauch höher sein als die Energieaufnahme.
So einfach ist es. Und um den Energiebedarf des Körpers zu decken und richtig zu decken,
ist es wichtig, dass wir ausreichend pflanzliche Kost zu uns nehmen mit den enorm wichtigen Ballaststoffen,
den sekundären Pflanzenstoffen und den vielen Vitaminen und anderen Mikronährstoffen.
Pflanzliche Kost hilft nicht nur, das Risiko an Übergewicht zu reduzieren und auch wieder loszuwerden,
sondern auch gegen alle ernährungsabhängigen Erkrankungen.
Und das sind alle Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Fettleber, Autoimmunerkrankungen,
sowie Demenzerkrankungen und auch einigen Krebserkrankungen.
Und ein Bewegungsprogramm, in dem du Krafttraining einbaust, etwas Cardio und natürlich auch dich dehnst,
ist ein Muss, um mehr Energie zu spüren. Und du hast auch in einem höheren Alter deine Gesundheit in deiner eigenen Verantwortung.
Neueste Forschungsergebnisse sind sich ganz sicher, dass wir mit einem gesunden Lifestyle 95% unserer ererbten Genetik beeinflussen können.
Eine riesengroße Chance auch für die unter euch, die schon ein bisschen länger hier auf dieser Erde verweilen.
Kennst du ältere Menschen, so vielleicht ab 50, vielleicht auch 60?
Dann freuen die sich bestimmt, wenn die verstehen, wie Energie mit Power und mehr Kraft zusammenhängt und was sie dafür tun können.
Und sind dir natürlich dafür dann richtig dankbar.
Tschüss, bis zum nächsten Mal und mach's gut!