Petra Bracht zeigt dir in diesem Video, welcher oft übersehene Nährstoffmangel bei Veganern auftreten kann und wie du ihn effektiv vorbeugst. Erfahre, wie eine ausgewogene Ernährung deine Gesundheit langfristig schützen kann.
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💬 𝙈𝙀𝙄𝙉𝙀 𝙑𝙄𝙎𝙄𝙊𝙉: "In meiner Vision sehe ich Menschen, die wissen, wie sie leben sollten, um gar nicht erst krank zu werden, die lernen und erleben, wie sie wieder gesund werden können, welche Art zu leben zu welchen Ergebnissen führt, die aufgrund dieses Wissens in eigener Verantwortung ihren `inneren Arzt` aktivieren können. Die Herausforderung dabei ist es, den Menschen die Informationen zu liefern, die dazu befähigen.
Eine von mir angestrebten Medizin bedient sich aller Wissensressourcen aus Naturheilkunde, Schulmedizin und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit einer besonderen Ausbildung zum „Arzt für logische Medizin“."
Inhalt: 00:00 Sollten wir Vegan leben? 01:10 Sollten Veganer supplementieren? 01:48 Vitamin B12 für Veganer 03:15 Benötigen Veganer Eisen? 03:50 Omega 3 für Veganer 05:00 Calcium und Vitamin D 06:30 Eiweißmangel bei Veganern
Bist du Veganerin oder Veganer? Dann solltest du unbedingt aufpassen.
Wusstest du, dass viele Veganerinnen und Veganer in gefährliche Mangelzustände geraten können?
Und das passiert halt oft unbemerkt und kann dann letzten Endes doch schon ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben.
Als Ernährungsärztin, die selbst seit über 30 Jahren weitestgehend vegan lebt, weiß ich ganz genau, worauf es ankommt.
Und in diesem Video zeige ich dir die 5 häufigsten Fallen bei einer veganen Ernährung und wie du sie natürlich vermeiden kannst.
Besonders der letzte Punkt, der wird so oft übersehen und vor allen Dingen unterschätzt, könnte dein Leben nachhaltig verändern.
Also bleib bis zum Schluss dran. Es ist und wird super spannend.
Vegan zu leben hat ganz viele Vorteile, vor allem für unsere Gesundheit, für die Umwelt und für die Tiere.
Doch es gibt einige heftige Stolperfallen, die du kennen solltest, um langfristig von der extrem gesunden Pflanzenkost zu profitieren.
Die gute Nachricht, mit dem richtigen Wissen könntest du diese durchaus gefährlichen Mengen ganz leicht vermeiden.
Und heute stelle ich dir die 5 häufigsten Mangelzustände bei einer veganen Ernährung vor und zeige dir, wie du ihnen vorbeugen kannst.
Besonders der letzte Punkt, habe ich schon mal gesagt.
Und wenn du dich wirklich ganz grundig machen möchtest mit dem Thema Ernährung, dann kann ich dir dieses Buch empfehlen.
Das habe ich mit meinem Lehrer Professor Klaus Leitzmann geschrieben.
Das ist eigentlich so mein Lebenswerk und hier geht es ausschließlich um Ernährung und auch um die pflanzenbasierte Ernährung und das nur nebenbei.
Okay, wir beginnen jetzt mit dem Klassiker.
Bei Veganern und Veganerinnen nehme ich mit dem Vitamin B12.
Es ist das Nährstoffproblem Nummer 1 bei einer veganen Ernährung.
Denn Vitamin B12 kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor.
Ein Mangel kann zu Konzentrationsstörungen und Müdigkeit führen.
So fängt es dann überhaupt erstmal an, dass die Leute merken, irgendwas stimmt nicht.
Aber auch zur Blutarmut, zur Anämie und sogar zu neurologischen Schäden.
Und deswegen ist es absolut wichtig ein hochwertiges B12 Präparat einzunehmen.
Am besten in den Formen Methylcobalamin oder Hydroxycobalamin oder auch Adenosylcobalamin.
Und wusstest du, dass fermentierte Produkte oder Algen zwar Spuren von B12 enthalten können, diese aber oft für unseren Körper nicht verfügbar sind.
Und das ist genau ein Fehler, der ganz häufig gemacht wird.
Dann essen die Veganer oder Veganerinnen tatsächlich ganz viel fermentierte Produkte und denken, ach ja, damit bin ich doch optimal versorgt.
Nein, eben nicht, weil sie nämlich dieses B12 in diesen Produkten nicht verfügbar für unseren Körper sind.
Und deswegen solltest du auf Nahrungsergänzungsmittel setzen und regelmäßig dein B12 Spiegel überprüfen lassen.
Bis du wirklich weißt, so nach 1-2 Jahren, dass du gut versorgt bist.
Und der nächste weitere häufige Mangel, da ist das Eisen.
Eisen aus pflanzlichen Quellen wie Linsenbohnen oder Vollkornprodukten oder aber auch aus Pseudogetreide wird vom Körper schlechter aufgenommen als tierisches Eisen.
Und da sind Frauen besonders gefährdet, da ihr Eisenbedarf aufgrund der Menstruation ein bisschen höher ist als bei den Männern.
Gleichzeitig solltest du Kaffee und Tee direkt nach den Mahlzeiten vermeiden.
Denn sie blockieren tatsächlich die Eisenaufnahme in deinem Körper.
Und mit diesen kleinen Tricks kannst du deinem Körper helfen, genug Eisen aufzunehmen.
Ja, der dritte wichtige Punkt betrifft Omega-3 Fettsäuren.
Pflanzliche Quellen wie Leinsamen, Chiasamen und Walnüsse enthalten die Alpha-Linolen-Säure, kurz abgekürzt ALA,
die unser Körper in die essentiellen Fettsäuren EPA und DHA umwandeln müssen.
Nicht immer ist diese Umwandlung so effizient und ein Mangel, dann kann sie schon negativ auf die Herzgesundheit,
aber auch auf die Gehirnfunktion und auch auf unsere Stimmung auswirken.
Hier ist mein Tipp.
Ergänze deine Ernährung mit einem hochwertigen Algenöl, das direkt EPA und DHA liefert.
Zusätzlich kannst du täglich ALA-reiche Lebensmittel wie Leinsamen oder Walnüsse essen, um deinen Omega-3 Bedarf zu unterstützen.
Das geht schon recht leicht.
Aber auch gibt es Leinöl, da ist auch EPA und DHA zugegeben.
Auch das ist wunderbar, gerade dann, wenn du viel Salat isst und du deine Salatsauce mit Leinöl anreicherst.
So, Thema Nummer 4, das viele unterschätzen.
Das ist Calcium und Vitamin D.
Viele denken, Calcium gäbe es nur in Milchprodukten.
Das stimmt aber nicht.
Calcium findet man in ganz vielen pflanzlichen Quellen, wie alle Kohlsorten, Salatsorten, Gemüsesorten,
in Sesam, in Nüssen.
Aber auch in angereicherter Pflanzenmilch sind es großartige Lieferanten.
Also ich selbst habe ja ganz viel Blutuntersuchungen bei meinen pflanzlich sich ernährenden Patienten durchgeführt.
Und da war Calcium eigentlich nie ein Thema.
Aber ganz im Gegenteil zum Vitamin D.
Denn diesen Mangel hatten auch durchaus vegan lebende Patienten.
Jetzt kommt es.
Denn Calcium allein, man sagt ja Calcium braucht man für die Knochenstabilität oder für gesunde Knochen.
Aber Calcium allein reicht überhaupt nicht aus.
Dein Körper braucht nämlich unbedingt Vitamin D, um das Calcium nämlich aufzunehmen.
Und Vitamin D wird zwar durch Sonnenlicht in der Haut gebildet,
aber da wir der Sonne zunehmend aus dem Weg gehen, uns mit Sonnenschutzcreme zu einreiben,
sind die meisten Menschen unterversorgt.
Und deswegen nutze ein pflanzliches Vitamin D3 Präparat.
Am besten noch in Kombination mit Vitamin K und Magnesium, um nicht nur deine Knochen optimal zu schützen.
Jetzt wird es spannend, nämlich auch dein Immunsystem.
Und jetzt kommt der letzte Punkt, über den wir unbedingt sprechen müssen.
Es ist das Eiweiß.
Viele denken, dass Veganer und Veganerinnen automatisch genug Eiweiß aufnehmen, solange sie genug essen.
Doch gerade in der Praxis zeigt sich, dass ein Eiweißmangel häufig vorkommt.
Besonders, wenn die Ernährung stark auf Rohkost oder auf Weißmehlprodukten
und wenig Hülsenfrüchten und Nüssen oder verarbeiteten Lebensmitteln basiert.
Eiweiß ist jedoch entscheidend für unsere Muskulatur, für das Immunsystem und die Reparatur von Gewebe und von Zellen.
Pflanzliche Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Lupinen, Erbsen, Kichererbsen und Erdnüssen,
die sind nun mal unverzichtbar bei einer pflanzlichen Ernährung.
Und besonders spannend, die Pseudogetreide, Quinoa und Amaranth und auch der Hanfsamen,
der im Übrigen ganz, ganz, ganz edel schmeckt, sind vollständige Proteinquellen
und liefern alle essentiellen Aminosäuren.
Und falls du dennoch Schwierigkeiten hast, deinen Eiweißbedarf zu decken,
kann ein pflanzliches Proteinpulver eine gute Ergänzung sein.
Und merke dir, pro Kilogramm Körpergewicht solltest du etwa 0,8 bis 1,2 Gramm Eiweiß aufnehmen.
Und bei denjenigen, die Sport machen oder in besonderen Lebensphasen sind, sollte es durchaus vielleicht auch ein bisschen mehr sein.
Also gerade bei den Sportlern bis zu 1,5 ist absolut okay.
Du siehst, eine vegane Ernährung bietet viele Vorteile.
Aber sie erfordert auch etwas Planung und das notwendige Wissen.
Und mit diesen Tipps kannst du alle kritischen Nährstoffe abdecken und sicherstellen,
dass du dich voller Energie und Vitalität fühlst.
Und denk dran, Wissen ist Macht.
Und mit den richtigen Entscheidungen kannst du gesund und glücklich vegan leben.
Selbst wenn du kein Veganer bist, ich bin sicher, du kennst den einen oder die andere.
Und daher teile dieses Video.
Du hilfst damit, bei einer veganen Ernährungsweise nämlich alles richtig zu machen.