ALLES VERSALZEN 🧂😐 Zu viel Würze auf der Corones Hütte! | 2/2 | Mein Lokal, Dein Lokal

Mein Lokal, Dein Lokal
11 Abonnenten
1 Videoaufrufe·19.12.2024
Und schnell zurück an den Tisch.
So, dann lassen wir es losgehen.
Den Anfang macht Kathi.
Sie hat sich den gegrillten Bergkäse im Speckmantel bestellt.
Für Markus gibt es die Spaghetti aglioglio, also mit Knoblauch und Öl.
Die speziellen Spaghetti alla Chitarra teilen sich Daniel und Alex.
Auf euch.
Bitte, beginn.
Alex ist der einzige gelernte Koch am Tisch
und er lässt ganz Tiroler Gentleman Kathi den Vortritt.
Ihr Teller ist ganz schön bunt.
Schmeckt der auch so abwechslungsreich, wie er aussieht?
Ich habe hier den gegrillten Bergbauernkäse.
Der ist so mit Speck umwickelt.
Also der hat wirklich eine schöne Würze, auch mit dem Speck.
Die Kombination ist wirklich super.
Dann das Gemüse hier, die Auberginen.
Die sind wirklich super.
Ich mag sie so sehr gerne, weil sie nicht so fettig sind.
Also wirklich ein sehr schönes, auch im Optisch ein sehr schönes Gericht.
Na, das ist doch ein Auftakt nach Mars.
Ob Markus von seiner Pasta auch so begeistert ist?
Ich habe hier jetzt eine Spaghetti aglioglio,
Olivenöl und Knoblauch.
Der Gartpunkt von den Spaghetti ist perfekt.
Schön al dente.
Ich muss sagen,
ich habe, glaube ich, selten so gute Spaghetti aglioglio gegessen.
Na super.
Und bei Daniels Teller kann ja sowieso nichts schiefgehen.
Immerhin hat er selber Hand angelegt.
Oder?
Ich habe da die wunderschönen Spaghetti alla chitarra.
Ich habe da auch selber mitgewirkt
und konnte auch ein bisschen lernen von Christian.
Was hast du da gemacht, Daniel?
Ich habe die Garnelen angebraten.
Ich muss sagen, mir schmecken auch die Garnelen hervorragend.
Ein Stichwort, was ich hätte hier,
mir ist einfach jetzt ein bisschen zu würzig.
Würzig.
Ich muss sagen, ein bisschen weniger Salz.
Die Vorspeise, ich würde die auch so servieren.
Ich persönlich finde, es war ein bisschen zu viel von dem Gewürz drinnen.
In der Küche sind sie schon mit den nächsten Gängen beschäftigt.
Alex will aber der Sache noch auf den Grund gehen.
Wo ist der Koch?
Hier.
Christian, hallo.
Hallo, danke.
Grüß dich.
Andi, hallo.
Und wie hat es geschmeckt?
Ich muss sagen, mir hat es sehr gut geschmeckt.
Hier von dir, Christian, ein bisschen asiatisch inspiriert.
Das Einzige, vielleicht ein bisschen weniger stark gewürzt.
Christian ist leicht geschockt.
Denn bei Daniels Salzorgie hatte er die Augen für einen Moment woanders.
Er kann mit Alex Kritik nichts anfangen
und macht zur Sicherheit erst mal selbst die Probe aufs Exempel.
Ja, das ist ein bisschen salzig, aber ein bisschen ein starker Geschmack.
Das soll ja beim Asiatischen auch sein.
Aber das ist vielleicht jetzt ein bisschen zu salzig,
weil vielleicht die Soße ein bisschen eingekocht ist.
Christian und Andi akzeptieren meine Kritik wirklich zu 100%.
Und das finde ich sehr gut.
Ich meine, es ist keiner perfekt.
Aber ich werde mich versuchen zu bessern,
bis zum nächsten Mal, wenn du kommst.
Ich glaube jetzt nicht, dass ich bei der Kritik einen dicken Punktabzug bekomme.
Du, wenn man für diesen einen Punkt abziehen will,
akzeptiere ich vollkommen.
Es geht ja natürlich 10 Punkte, ist 100%, alles mega, alles top.
Wenn nur 9 sind, von diesem Gericht absolut einverstanden.
Christian, danke schön.
Aber für Christians moralische Größe müsste es wieder 2 Punkte dazugeben.
Er übernimmt die Verantwortung,
obwohl er das Gericht nicht alleine versalzen hat.
Christian, grüß dich.
Servus.
Wie gehts dir?
Wunderbar.
Was machst du denn da schön?
Jetzt habe ich mal eine ganz rachhärte Schokolade angeschnitten
mit ein wenig Knoblauch.
Weil da machen wir als 2. Gang ein Brettelmenü.
Und beim Brettelmenü haben wir als kalte Vorspeise
praktisch sortierte, frische Artischoken
mit einer Wachtelbrust und einer Wachtelkeule.
Wenn du willst, kannst du mir helfen, die herzurichten.
Ja, natürlich.
Christian ist Koch mit Leib und Seele.
Wenn er was weitergeben kann, tut er das von ganzem Herzen.
Christian, woher bekommst du die Artischoken in dieser Jahreszeit?
In dieser Jahreszeit kommen die Artischoken meist aus Toskana
oder aus Sizilien.
Im Winter, in der Winterszeit,
bekommt man sie meist aus Ägypten oder aus Israel.
Ah, okay.
Da tun wir noch ein bisschen Pfeffer dazu.
Das machen wir ziemlich schnell.
Die Artischoken tun wir nicht ganz durchdünsten.
Die sollen nur nicht zugekocht sein.
Jetzt können wir sie wegtun.
Wir können sie wieder in den Teller reingeben.
Dann stellen wir sie warm inzwischen.
So, Markus.
Dann werden wir schauen, dass wir die Wachtel in Angriff nehmen.
Wachtel ist wunderbar. Ich liebe Wachtel.
Das sind jetzt französische Wachteln.
Die hab ich letzte Woche bekommen.
Da haben wir einen Lieferanten, der recht gut bestückt ist.
Auch mit französischer Ware.
Hauptsächlich das französische Geflügel.
In der französischen Küche ist viel mehr Geflügel mit drin.
Da wird auf die Qualität des Geflügels besser geschaut.
Wie hier in Italien.
Wachteln in der Skihütte auf dem Berg, ist das nicht too much?
So was gehört doch eher in die Schickimicki-Küche, oder?
Dass Wachteln in der Skihütte angeboten wird,
finde ich auf dem Konzept, was Andi fährt, sehr gut.
Ist nicht alltäglich, aber was Andi machen will,
muss man so was machen, wenn man sich abheben will.
Wie bereitet man Wachteln zu?
Das Wasser muss perlen, Markus. Wie im Champagner.
Das ist so genau meine Küche.
Frische Kräuter, ein bisschen Salz, ein bisschen Pfeffer.
Nicht mehr, nicht weniger. Fantastisch.
Jetzt ist nur wichtig, dass wir beim Anbraten
den Boden des Fleisches schließen,
damit ihr den ganzen Saft der Wachtel drinnen behaltet.
Jetzt werden wir danach nur noch ein Stückchen Butter dazugeben
und das in den Ofen schieben bei 170°.
Und das ungefähr 3-4 min drinnen lassen.
Christian erinnert mich ein bisschen an einen Wikinger.
Von früheren Zeiten auf so eine Galerie.
Sehr kräftig mit Bacht und ein bisschen robuste Persönlichkeit.
So, Markus.
Man schmeckt auf den kleinen Teller,
die nicht vielleicht die ganzen Artischocken verteilen,
schön in der Mitte.
Nur die Artischocken, nicht angebraten in Olivenöl.
Dann kommt die Wachtel drauf, die erste Brust.
Dann kommt immer noch ein Schenkel drauf.
Den Rosmarin könnte man auch draufzunsen, dekorieren.
Und jetzt kommt zuletzt ein Weißweinschaum drauf.
Das ist übrigens eine leichte Soße mit Milch, Weißwein
und untergehobener Sahne,
die besonders gut zu hellem und fettarmem Fleisch passt.
Und damit sind wir beim Hauptgang angelangt.
So, dann lassen wir es mit der Hauptspeise losgehen.
Einmal für die Kati, das Brettelmenü.
Katis Brettelmenü besteht aus 5 Gängen
und ist so eine Art Südtiroler Tapasplatte.
Daniel versucht sich am Tagliata vom Rind mit Bratkartoffeln.
Markus hat das Wiener Schnitzel mit Pommes bestellt.
Und das Dreierlei vom Schwein mit Rippe, Bauch und Schweinebacke
geht an Alex.
Dreierlei vom Schwein.
Danke sehr.
Einmal mit den Kalbsrippen, den Kalbsbauch und...
Kalbsschwein.
Naja, Kalb, Schwein, Hauptsache Italien.
Alex lässt sich wieder Zeit mit dem Probieren.
Daniel, magst du diesmal den Anfang machen?
Ich muss sagen, ich habe heute die Tagliata vom Rind,
dazu wunderschöne Kartoffeln.
Der Gargrad vom Fleisch ist exzellent.
Kompliment an den Koch.
Super gewürzt, super abgeschmeckt.
Schmeckt hervorragend.
Dazu die Rauke.
Was heute perfekt ist, ist der Wein dazu.
Also der Rotwein, Lagrein, Abgaiburi aus Südtirol,
mit der Speise, das ist für mich...
Mehr geht nicht.
Macht Spaß.
Das hören Christian und Andi bestimmt gern.
Hallo, ihr beiden.
Servus.
Was glaubt ihr, schmeckt es den Vieren?
Ich hoffe, ganz gut. Ich bin guter Dinge, glaube ich.
Ich hoffe natürlich auch. Wir lassen uns gerne überraschen.
Daniel ist begeistert.
Mal schauen, ob Markus auch so in Schwärmen gerät.
Ich habe mir bei Andi ein einfaches Gericht bestellt.
Wie nach Schnitzel.
Mit Pommes, saftig, nicht trocken.
Schöne goldgelbe Panade.
Schöne knackige Knuskelpommes.
Ich muss sagen, für mich sind das 10 Punkte.
Für eine Skihütte 10 Punkte auf jeden Fall.
Da können sich Christian und Andi beruhigt an den Tisch trauen
und sich den Rest der Kritik persönlich abholen.
Jawohl.
Wunderschön hat es geschmeckt.
Andi, Christian, erst mal danke für das tolle Gericht.
Christian, danke sehr.
Die Rippen, sehr gut, wirklich toll gebraten.
Schöne Beilage, tolles Gemüse, sehr gutes Püree.
Ich bin Salzkoch.
Es tut mir ein bisschen leid.
Die Soße, zu würzig.
Schon wieder.
Diesmal hatte Daniel seine Finger ganz sicher nicht im Spiel.
Versucht mal die Soße. Ich habe hier eine saubere Gabel.
Habt ihr das mit?
Christian und Andi wollen der Sache auf den Grund gehen.
Aber selbst wenn sie anderer Meinung sind,
würden sie es wagen, Alex hier vor versammelter Konkurrenz
zu widersprechen?
Ja, die Soße ist ein bisschen stärker.
Ist da Lakritze drin?
Nein, da ist nicht Lakritze drin.
Da ist leicht Pfeffer drinnen und ein bisschen Rosmarin,
eigentlich links mehr.
Vielleicht war heute der Chef auch ein bisschen verliebt.
Vielleicht war auch du schuld, ich weiß nicht.
Heute war ich nicht schuld.
Es ist sicher, wenn man das alleine probiert, ist es ein bisschen salzig.
Wenn man es mit dem Püree isst, ist es vielleicht ein bisschen besser.
Aber wir werden uns deine Ratschläge zu Herzen nehmen.
Wir müssen natürlich auch unsere Sachen immer optimieren.
Und danke für deinen professionellen Hinweis.
Sie akzeptieren die Kritik.
Wir werden etwas versuchen zu verbessern.
Aber ich glaube nicht, dass ich Sie jetzt getroffen habe oder auch verletzt.
Du nicht, aber jetzt kommt ja noch Kathis Feedback.
Lieber Christian, lieber Andi.
Also mal ein großes Lob für die Präsentation.
Kleiner Kritikpunkt.
Die Teller, also die Schälchen, die waren nicht alle wirklich richtig heiß.
Und mir ist es einfach ein bisschen zu salzig.
Salzkritik haben wir heute den ganzen Abend schon.
Vielleicht ist da feiner Salz als sonst.
Nochmals vielen, vielen Dank.
Und ich freue mich auf die Nachspeise.
Ja, und da werden wir es mit dem Salz sicher nicht übertreiben.
Dabei schmeckt man in großen Höhen eigentlich sogar weniger Salz als normal.
Das Salzige, was wir jetzt probiert haben, müssen wir natürlich noch in Ruhe diskutieren.
Das Problem mit dem Teller wisst man, wir schicken ja in einmal fünf Teller raus.
Das ist für uns natürlich schwierig in den Griff zu bekommen.
Aber nicht jetzt, denn der Nachtisch muss raus.
Und diesmal will Kathi was lernen.
Jetzt werden wir mal etwas machen ohne Salz.
Die Topfengnödel habe ich eigentlich schon pronto.
Das sind gefrorene Gnödel, die kaufen wir so.
Aber das ist auch so, das Produkt ist eigentlich so gut,
dass man die eigentlich selber gar nicht mehr macht.
Weil die wirklich von der Qualität her super sind.
Für mich persönlich, Nougat-Gnödel als Tiefkühlprodukt, finde ich absolut in Ordnung.
Dann zeigen wir mal, wie du das machst.
Nix eher, Kathi. Selbst ist die Frau.
Deine Mitstreiter durften auch schon alle ran.
Da können wir eigentlich die Brösel reintun.
Die kannst du dann umrühren, dass sie ein bisschen anbraten.
Du kannst auch, wenn du willst, den Schneebrösel nehmen und durchrühren.
Dann macht sie keine Brocken.
Wenn die Brösel dann schön durchgerührt sind und praktisch den Butter aufgenommen haben,
dann kann man das Feuer, praktisch die Platte aufschalten.
Da kommt dann der Kristallzucker dazu und der Zimt.
Dann werden sie noch einmal aufgerührt.
Und da werden danach die Topfengnödel drin gewälzt.
So wird sie dann zu den Waldfrüchten gehen.
Die Knödel sind zwar ein Tiefkühlprodukt, aber sie werden von Christian noch veredelt.
Wir sind gespannt, was das am Ende gibt.
Danach kommen auf das Waldfrüchtebeet die Topfengnödel drauf.
Das schaut schon sehr lecker aus.
Ja, das ist ganz gut. Das ist ein fruchtiger Geschmack.
Bei den Waldfrüchten tut man auch immer ein bisschen Zitronensaft dazu.
Überhaupt, wenn man solche Früchte einkocht oder so,
sollte man immer ein bisschen Zitronensaft dazu tun.
Das fördert ein bisschen die Fruchtigkeit.
Dann werde ich die Knödel rausnehmen.
Immer einen nach dem anderen.
Also einfach rühren, oder?
Ja, einfach in den Brösel.
Ein bisschen herumbeißen.
Nicht so grob anfassen, ein bisschen Gefühl.
Dann kannst du ihn jetzt drauflegen auf die rote Glitzer.
Mit Gefühl.
Schaut das jetzt gefühlvoll aus?
Ja, das geht schon.
Jetzt könntest du inzwischen ein bisschen Staubzucker drauf tun.
Auf den ganzen Teller?
Nein, mehr auf den Knödel.
Noch ein bisschen Deko und fertig ist der Nachtisch.
Höchste Zeit, denn draußen haben sich selbst die Alten schon schlafen gelegt.
So, jetzt können wir zum Nachtisch.
Kathi hat sich die Topfenknödel mit Nougat-Füllung und Waldfrüchten bestellt.
Markus probiert die Käseplatte.
Alex freut sich auf das Tiramisu und ...
Halt, da fehlt doch noch einer.
Und dann haben wir noch den Hausteller, den Kaiserschmarrn.
Rezept verrate ich der Leute nicht.
Lasst es euch schmecken.
Genau, Daniel bekommt den Kaiserschmarrn, einen Klassiker aus Österreich.
Optisch wundervoll.
Deine Knödel beeindrucken mich schon.
So beeindrucken dich ihre Knödel?
Äh, was jetzt?
Also der Markus hat in meinen Teller geschaut und war von den Knödeln beeindruckt.
Okay Kinder, jetzt zurück zum Essen.
Alex legt los.
Ich habe mir das Tiramisu bestellt, schmeckt mir sehr gut.
Auch schön mit den Schokoraspeln oben drauf.
Die Kekse sind schön im Kaffee getaucht.
Und die Creme ist nicht trocken, sie ist schön luftig.
Und hier für mich ein schöner Abschluss des heutigen Essens.
Zurück zu den Knödeln. Augen auf den Teller, Jungs.
Das sind hier die Topfenknödel mit Nougat-Füllung.
Also wie ihr hier seht, wenn man die hier auseinander sticht,
da ist noch schön der flüssige Kern von der Nougat-Schokolade.
Und dann hier die schönen Beeren, Himbeeren.
Also eine sehr schöne Kombination.
Daniel findet sie schön, die Knödel auf dem Teller.
Und jetzt machen wir gleich mal mit seinem Teller weiter.
Ja meine Freunde, ich habe heute ein typisches Dessert,
das man auch auf der Alm isst.
Kaiserschmarrn, er ist gemacht mit Rosinen, ganz typisch, wie er gehört.
Wunderbar, mit Staubzucker gut.
Kleiner Trickpunkt, er ist mir vielleicht ein bisschen zu trocken,
ein bisschen zu viel Staubzucker, aber das sind Kleinigkeiten.
Mit der Preisbeermarmelade, die nicht hausgemacht ist,
aber egal, passt das gut.
Im Großen und Ganzen muss ich sagen, war das Dessert für mich sehr, sehr gut.
Fehlt noch die Käseplatte, die ist ja eher übersichtlich, oder Markus?
Erzähl uns doch mal was dazu.
Ich habe hier so ein Käsedessert, ein bisschen Blauschimmelkäse.
Ist dabei ein schöner Gromenzola, schön cremig, gereift.
Typisch für unsere Region, ein Graukäse.
Wird in Deutschland, Österreich auch Handkäse genannt.
Sehr geschmackvoll, sehr einfach, wenig Schnickschnack, gute Produkte, effizient, wunderbar.
Effizient, das heißt wenig Aufwand, großer Erfolg.
Eine Überschrift für den heutigen Abend? Andi hofft ja.
So, und dann haben wir das Schönste für mich, natürlich die Rechnung.
Vielen, vielen Dank für alles, wir sehen uns danach beim Finale.
Hoffentlich fallen seine Mitstreiter bei der Rechnung nicht vor Schreck den Berg rückwärts wieder runter.
Ja, ihr Lieben, wir sind jetzt bei einem Gesamtpreis von 301 Euro und 10 Cent.
Uh, das klingt nach viel. Wie setzt sich das zusammen?
Getränke sind wir jetzt bei 140 Euro und Essen sind wir bei 160 Euro.
Wir haben praktisch 40 Euro pro Kopf, drei Gerichte. Ich glaube, das ist ein gutes Niveau, oder?
Meine Erwartungen heute sind übertroffen worden von dem, was ich am Anfang geglaubt habe.
Ich finde den Preis auch sehr gerechtfertigt.
Also das, was wir zu essen bekommen haben, steht absolut im Verhältnis zu dem Preis.
Die Speisen sind hervorragend, die Atmosphäre ist wunderschön und da passt der Preis auch.
Gehobene Lage, gehobene Rechnung, passt doch. Und für dich, Andi, alles gut so?
Ich fühle mich erleichtert, war trotzdem ein bisschen angespannt, man probiert ja alles wirklich perfekt ein bisschen zu machen.
Und jetzt wirklich, jetzt ist es geschafft, jetzt geht es zum Finale.
Showdown auf dem Südtiroler Kronplatzplateau. Wer hat heute den Gipfel der Genüsse erklommen?
Alex, wagst du eine Prognose?
Für mich persönlich erhoffe ich doch, dass die Wertungen ein bisschen besser ausgefallen sind.
Fragen wir Daniel, sein Hotel hat immerhin fünf Sterne.
Es kann jeder sein, es waren wirklich fünf Top-Betriebe.
Wer kommt vom Berg heute als Gewinner wieder herunter? Um 3000 Euro und einen goldenen Teller reicher.
Seid ihr gespannt? Sehr.
Die Platzierungen für mein Lokal, dein Lokal in Südtirol.
Fünfter Platz? Niemand.
Vierter Platz? Null Punkte. Niemand.
Dritter Platz? 32 Punkte.
Brandiskeller.
Was sagst du, Markus?
Dritter ist besser als Vierter. Und ich bin sehr, sehr zufrieden, dass man auf dem Niveau, was die Kollegen für Restaurants haben,
dass wir da mithalten können. Ich bin sehr, sehr zufrieden.
Dann kommen wir zum ersten Platz mit 34 Punkten.
Dreimal Südtiroler Küche. Wer hat am meisten überzeugt?
Andreas, Sonneck und Korones.
Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es drei erste Plätze gibt, aber umso besser.
Wir sind drei Sportskanonen, wir passen gut zusammen und wir freuen uns sehr über den ersten Preis.
Auch die Korones-Hütte macht glatt 34 Punkte.
Acht Punkte.
Acht.
Zehn.
Ich freue mich riesig über den ersten Preis. Ich dachte es wirklich nicht und echt super.
Jetzt kommen wir noch zum zweiten Platz mit 33 Punkten.
Hofkeller.
Nur einen Punkt weniger als die Gewinner. Bist du zufrieden, Kati?
Zweiter Platz als einzige Frau. Ich finde das super.
So knapp war es selten. Eigentlich haben sie alle gewonnen und auch ganz Südtirol das so wunderbare Gastronomen zu bieten hat.
Komm schon!
