"Ich kriege RICHTIG HUNGER!" 🤤 Flo setzt die Messlatte SEHR HOCH! | 1/2 | Mein Lokal, Dein Lokal

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01.01.2025
Schalömmchen und Servus! An Tag 4 in München geht's zum smarten Florian ins Schmock.
Heute geht's einmal nach Tel Aviv und zurück oder die Reise nach Jerusalem. Sie können sich's aussuchen.
Der Münchner Fleischfraktion herrschen hier aber zu rohe Sitten.
Es gibt ja Leute, die sagen, ich mag's fast durch. Die würden dann vom Stuhl fallen, wenn sie's so kriegen.
Die Fischfans sind ganz froh.
Der Fisch ist sehr saftig, überhaupt nicht trocken. Finde ich toll. Schmeckt mir sehr gut.
Doch wo Rosen sind, sind auch Dornen.
Mein Rosenwasser-Creme Brulee war leider ein Flug.
Grüß Gott aus Minger. Aus dem Süden Deutschlands reisen wir heute wieder kulinarisch in aller Herren Länder.
Die Woche startete südamerikanisch bei der feurigen Katrin im peruanischen Nazca.
Am Dienstag ging Pfundsker Christian in seiner Busbar auf kulinarische Südstaatenreise.
Gestern tischte Frohnatur Robert in seine Makula afrikanische Köstlichkeiten auf.
Und am finalen Freitag nimmt uns die flotte Julia in ihrer Caribbean Embassy mit in die Südsee.
Bislang liegt Christian mit 32 Zählern um ne Buslänge vorn. Nicht mit mir, denkt sich Florian und gibt heute alles.
In der Max-Vorstadt machen Julia und Katrin das Pflaster-Abyssal heißer.
Morgen ihr zwei Hübschen. Guten Morgen. Na, geht's euch gut?
Sehr gut. Mensch Julia, du hast aber heiße Träte an.
Du kennst mich schon mittlerweile. Ich trage gerne schöne Schuhe. Ich liebe Mode, ne?
Ja, wir sind aber hier nicht bei Shopping Queen, hier geht's ums Essen.
Klar, curly girl.
Ähm, ja, die Herren der Schöpfung sind da deutlich bodenständiger beschut und wissen sogar, wo's lang geht.
Heute geht's zum Florian.
Der sieht mir ein bisschen so wie Christus aus, ja, so mit seiner Frisur.
Doch. Ja? Okay. Und was hat er dann für Küche?
Findest du das Gemälde so? Also, einer von denen könnte er sein, ne?
Ja, doch. Gewisse Ähnlichkeiten sind nur schwer von der Hand zu weisen, zumal der Kollege aus Nazareth ja auch gern jiddisch gegessen hat.
Florian speist am liebsten in seinem israelischen Lokal Schmock. Und das ist er, der Florian. Servus und Schalom.
Schalomchen im Schmock. Schön, dass ihr da seid. Ich zeige jetzt mal das schönste israelische Restaurant Deutschlands. Bitteschön.
Israel liegt knappe 5000 Kilometer vom Schmock entfernt an der südöstlichen Mittelmeerküste.
Im hippen Lokal finden sich reichlich Kostproben jüdischen Humors, durchaus wissig hier und da.
Aber was heißt nun eigentlich Schmock, Florian?
Schmock ist ein jiddisches Schimpfwort. Kann vielseitig verwendet werden als Tölpel, Depp, den Rest erspare ich euch jetzt.
Wir haben uns früher beleidigt und ganz viel Schmock zueinander gesagt. Und so haben wir gesagt, Mensch, wenn wir mal einen Laden aufmachen, lass ihn uns doch Schmock nennen. Und so ist es geblieben.
Der Schmuckestuck im Schmock sieht so gar nicht nach Deppen-Ambiente aus. Aber ihr habt auch kein Problem mit Tabus, oder?
Wir als israelisches Restaurant nehmen uns sowieso nicht wirklich ernst, dass die Leute hierher kommen, weil wir keine Betroffenheitsgastronomie machen.
Die gehen ja auch unbefangen zum Italiener und zum Griechen. Und da ist es überhaupt kein Problem. Warum sollte es hier ein Problem sein?
Wo kommt der Flo wohl her?
Vielleicht hat er Verbindungen mit Dubai oder Saudi-Arabien, vielleicht so in der Richtung.
In erster Linie bin ich zur Gastronomie gekommen, weil ich nichts gelernt habe. So, das ist ja der Punkt.
Da wollten wir nur Spaß haben und schnell ein bisschen Geld verdienen. Und ich bin also hängengeblieben. Hört sich grausam an, aber es ist die Wahrheit.
Meiner Meinung nach macht er auf mich gar nicht so einen Multikulti-Eindruck.
Gar nicht, oder? Ich frage mich, was er mit wem...
Er wollte noch nichts verraten.
Meine Familie kommt aus Israel, war es also relativ naheliegend, kein italienisches Restaurant aufzumachen, sondern einfach ein israelisches Restaurant.
Wo bis zu 60 hungrige Menschen beköstigt werden können.
Ich zeig dir jetzt, was wir zaubern. Komm mit, aber nicht im Weg stehen.
Gut, dann lasse ich es dir. Tschüss.
