Achtsamkeit am Tisch: Die Bedeutung von Essen in spirituellen Traditionen | Kolloquium | QS24

QS24 - Schweizer Gesundheitsfernsehen
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4 Videoaufrufe·28.12.2024
Herzlich willkommen liebe Zuschauerinnen und Zuschauer in der Königsklasse der Medizin,
nämlich im Format Colloquium Spirit.
Wir sind der Meinung, dass Gesundheit nicht nur auf körperlicher Ebene basiert,
sondern die Psyche und der Geist und natürlich der spirituelle Gedanke
genauso einen Platz verdient hat und genauso wichtig ist.
Ja, und heute werden wir über das Thema Essen und Spiritualität sprechen.
Und wie das im Zusammenhang steht, erfahren Sie nach dem Intro.
Also bleiben Sie dran.
Ja, willkommen zurück und herzlich willkommen, liebe Maria Hempel,
lieber Stefan Becker und Florian Hüberer.
Schön, dass ihr hier seid.
Lieber Florian, darf ich dich gleich bieten zum Einstieg?
Als ich mir das Thema so angeschaut habe, das hast ja du empfohlen, das mal aufzunehmen,
habe mir da echt Gedanken gemacht, wie kann das zusammenstehen,
Essen und Spiritualität?
Zuerst kam mir so psychodelisches Betanzen,
dass man da vielleicht höheres Bewusstsein gelangen kann,
oder halt auch Mittel, die meine Anbindung eher blockieren.
Was war so dein Grundgedanke dabei?
Also zum Ersten bin ich auch selbst erschrocken bei diesem Thema,
aber nicht wirklich. Nein, ich habe eine ganz völlig andere Anbindung gefunden.
Es hat in erster Linie damit was zu tun, dass ich in der Gesellschaft vermisse,
dass wir den Wert der Nahrung wirklich annehmen.
Wir können einkaufen, wir können essen, wir haben manchmal gar keine richtige Motivation dazu,
es ist irgendwie so unorganisiert, also uns ist nicht wirklich klar, wo die Reise hingehen kann.
Und es ist eigentlich ein bisschen überzogen zu sagen,
ich wüsste oder man wüsste, was zur Erleuchtung führt über die Ernährung.
Aber in einer Sache, glaube ich, muss man sich klar sein,
die Grundeigenschaften, die uns letztlich auch mit unserer Spiritualität verbinden,
haben natürlich auch was zu tun mit unseren Genen, mit unserem Epigenetikum,
mit unserer genetischen Ausrichtung.
Die Frage ist einfach ganz einfach zu stellen,
kann ich mit Ernährung meine Gene beeinflussen,
kann ich damit auch mein Selbstwertgefühl verändern,
vielleicht auch eine Form von Verbesserung meines Zustands,
weil ich möchte nicht von Erleuchtung sprechen.
Und da gibt es ein ganz prominentes Bild oder ein ganz prominentes Thema in der Biochemie,
und das ist die Funktion einer wichtigen Aminosäure, nämlich der Aminosäure-Tryptophan.
Da sind so unzählige Informationen weitergegeben,
aber man muss sich einmal vorstellen, du kannst dich nicht wohlfühlen,
du kannst auch nicht den Zustand eines wunderbaren Erlebnisses
für dich selbst interpretieren, ohne dass du ausreichend Tryptophan in deinem Gehirn hast.
Tryptophan ist so die Vorstufe?
Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure und damit auch die Vorstufe von Serotonin.
Das bedeutet natürlich, die Anwesenheit von Serotonin ist die Voraussetzung,
dass du überhaupt einen Zustand erlebst, der einem allgemeinen Wohlgefühl entspricht.
Vielleicht sollte man auch diese Erleuchtung als Wohlgefühl definieren.
Dann gibt es die Mode bei uns, zu sagen, gut, wenn ich mich nicht wohlfühle,
es ist Tryptophan und damit ist alles erreicht.
Das ist biochemisch weitgehend ein Umfug, weil unser Organismus immer alles wiegt und beurteilt, was kommt.
Tryptophan wird im Übermaß sofort wieder abgebaut.
Es ist auch so, dass mein Wohlgefühl davon abhängt, wie gut ich schlafe.
Die Menge an Serotonin ist letztlich auch die Voraussetzung dafür,
dass ich ausreichend Melatonin produziere für den Schlaf.
Ist das eine Co-Abhängigkeit?
Ja, das ist eine totale Co-Abhängigkeit und hat damit zu tun,
dass wir natürlich auch sehr wohl aktiv die Bildung von Serotonin zu Melatonin schädigen,
indem wir unsere Zirbeldrüse kaputt machen.
Und die wiederum macht man kaputt durch diesen ganzen Elektrosmog,
durch das permanente Lesen von kleingepixelten Bildern in der Dunkelheit,
Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die abgehängt ist von der Tatsache,
dass die Ernährung letztlich auch das Wohlgefühl oder den Zustand deiner Person beeinflusst.
Und ich glaube immer noch, das ist etwas Extra-Territoriales, das passiert halt irgendwo.
Entschuldigen Sie bitte diese ganz kurze Unterbrechung,
aber es ist uns ein grosses Bedürfnis, wenn Sie diesen Kanal von uns bitte abonnieren,
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Die nächste Frage ist, dass wir gar nicht wissen, woher Tryptophan dann im Körper noch kommt.
Also 80% des Tryptophan kommt aus dem Darm.
Also die Voraussetzung, dass Tryptophan auch verwendbar ist, kommt aus dem Darm.
Nur dieser Anteil ist weit weniger für das Gehirn wichtig,
sondern eigentlich für den gesamten Stoffwechsel auch wieder der Bakterien.
Also das, was ich damit sagen möchte, ist,
wenn du die Nahrung nicht wertschätzt, kannst du niemals im übertragenen Sinn
auch ein Wohlgefühl in deinem Organismus erzeugen.
Du nimmst dich sozusagen selbst aus dieser ganzen Situation heraus.
Es gibt viele, viele Beispiele in der Biochemie, wo das auch so ist.
Tryptophan ist auch in Beziehung mit dem Schmerz.
Tryptophan ist sozusagen auch eine Waage für diesen Zustand.
Hast du ein starkes Entzündungsereignis, geht Tryptophan verloren.
Und ein Entzündungsmarker geht in die Höhe.
Und das kann sich wechselseitig wieder ausgleichen.
Also der Spiegel des Tryptophans sagt sehr viel aus über den Angstzustand,
die Angstbereitschaft, aber letztlich auch über das Wohlgefühl,
auf den Zustand einer guten Compliance.
Dieses geistige Zustand, obwohl da gab es ja auch Publikationen wie das Gottesgen,
wo wir dann alle völlig nervös geworden sind.
Es gibt ein Gottesgen, das meine Spiritualität fördert.
Und wenn ich das habe, dann bin ich auf dem Weg zur Erleichterung.
Einen völligen Umflug habe ich sofort für mich festgestellt.
So hat er dann ja auch als Publikation und als Antwort ganz stark zurückgenommen.
Hat aber sehr wohl was zu tun, weil dieses Gen, das man gefunden hat,
mit dem einfachen Buchstaben Vmat2, ist tatsächlich ein Transportmolekül,
das exakt diese Biostoffe transportiert, von denen wir gerade geredet haben.
Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin.
Also es ist eine Krücke und du wirst als Priester sagen,
Gott sei Dank gibt es dieses Gottesgen nicht.
Ich bin kein Priester.
Kein Priester, als Geistlicher oder zumindest als Mensch,
der sozusagen auch in dieser Errichtung sehr gebildet ist.
Es ist so einfach, den Menschen dann auf das zu reduzieren.
Aber in einer Sache bin ich mir sicher.
Wenn du nicht auf deine Ernährung achtest, kannst du niemals
ein friedvolles, ausgewogenes, gesundes Leben führen.
Das ist eigentlich die Kritizens dessen, was ich bei diesem Thema gemeint habe.
Da steckt echt viel dahinter.
Ich würde gerne anschliessen und deinen Titel rehabilitieren,
nämlich Erleuchtung.
Wohlgefühl ist ja schön und Erleuchtung wäre gewissermassen
die höchste Stufe oder der Endzustand.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Erleuchtung zu umschreiben
oder zu definieren.
Ich mache das mal von meiner Warte aus, als Christ oder als Mensch,
der versucht, eine personale Gottesbeziehung zu pflegen.
Da ist Erleuchtung, biblisch gesprochen Erkenntnis Gottes.
Erkenntnis ist nichts Intellektuelles,
wenn man die hebräische Sprache nimmt,
sondern es ist ein ganzheitliches Verstehen, Schmecken, Erfahren
mit allen Sinnen, mit allem, was mir zur Verfügung steht.
Wie geht das mit der Ernährung zusammen?
Wenn du vor ein paar Jahren diesen Titel gebracht hättest,
hätte ich gedacht, Mensch, was soll das?
So etwas Unsinniges, das ist doch spirituell,
das hat nichts mit dem Essen zu tun.
Ich brauche da einen kleinen Anfahrtsweg,
aber das ist ganz elementar.
Und zwar, die Frage stand ja im Vorgespräch,
was hat Jesus denn gegessen?
Wir nehmen ja immer große Vorbilder oder Leitfiguren,
die uns vielleicht zeigen können, wo der Weg lang geht.
Ich habe mich lange mit dem Thema beschäftigt.
Was ist die ursprüngliche Botschaft von Jesus?
Ich bin gescheitert, habe mich entfernt,
weil ich nichts mehr mit dem anfangen konnte,
mit dem Herkömmlichen, dass Jesus für unsere Sünden gestorben sei.
Ich habe dann entdeckt durch einen hebräischen Gelehrten,
dass eben die ursprüngliche Botschaft der Bibel
ganz einfach gesagt bedeutet,
ihr seid erschaffen worden als Menschen und Tiere,
die den Lebensatem des Schöpfers in sich tragen.
Jeder Atemzug ist der Beweis für die Existenz Gottes,
sage ich mal überspitzt.
Das heisst ja dann auch im Sinne des Schöpfungsberichtes,
dass die Lebewesen sich gegenseitig leben lassen
und nicht aufessen.
Ich habe dann gezeigt, dass der Kern der Bibel
und alles, was nachher kam mit dem Opferritual,
mit dem Schlachten, das kam später.
Und bei Jesus ebenso.
Da gibt es viele Traditionen, nicht in der Bibel, die wir haben.
Es gibt verschiedene apokryphe Schriften,
beispielsweise das Essener-Evangelium.
Es gibt das Evangelium des ewigen Lebens,
das übrigens im Tibet gefunden wurde, eine Handschrift.
So wird es von Ouspensky überliefert.
Und da wird Jesus dargestellt als einer,
der die Menschen wieder zurückführen wollte.
Er sagte, wenn ihr Tiere tötet,
dann werdet ihr zu einem Grab selbst.
Also zu einem Grab für den Tod.
Und ihr tragt den Tod in euch.
Das ist eine krasse Aussage.
Das ist mir bewusst.
Wenn jemand das zum ersten Mal hört,
dann denkt er, was soll das jetzt?
Will der mich jetzt auch noch überreden,
Vegetarier zu werden,
wie das ja sonst schon genug Menschen
und auch Regierungen bereits tun?
Überhaupt nicht.
Mir geht es überhaupt nicht um irgendeine Diätvorschrift,
sondern um die Einsicht,
wie es dann im Essener-Evangelium auch heisst,
wo Jesus beschreibt,
wenn ihr gegen diese Lebensorgane verstösst,
dann blockiert euer Körper die Seele,
dass ihr Gott erkennen könnt.
Es ist wie eine Wand, die sich aufbaut,
eine Käseglocke, die alles abschließt.
Man kann das vielleicht mit einem anderen Bild so beschreiben,
wie jetzt im Computer eine Firewall verhindert,
dass Informationen reinkommen.
So verstehe ich das immer mehr,
erlebe das auch so.
Das war der Grund, weshalb ich dann
meine Ernährung angepasst habe,
weil ich spürte,
dass das Essen nicht einfach
ein rein materieller Vorgang ist,
indem ich da bestimmte Moleküle aufnehme,
die verwertet werden,
sondern es geht da um eine Verbindung
mit Informationen,
mit einem Kraftfeld.
Man kann das auch quantenphysikalisch beschreiben,
nicht erklären, aber beschreiben,
dass es da Felder gibt,
die ich an mich heranlasse
oder die ich aufbaue.
Seitdem ich mich jetzt wirklich
das bewusst mache,
nicht einfach als Diätübung,
sondern aus dieser tiefen Überzeugung heraus,
habe ich festgestellt,
dass ich immer empfindsamer werde.
Es fängt bei mir selbst an,
dass ich Dinge wahrnehme,
die ich vorher nicht wahrgenommen habe,
wenn etwas nicht stimmt,
dass ich den Schmerz eines anderen Menschen
und auch eines anderen Tieres
viel heftiger wahrnehme
und es auch nicht ertrage,
das zusehen zu müssen.
Zum Beispiel kann ich auch
keine Filme mehr schauen,
wo ständig Gewalt gezeigt wird.
Früher war die Sensorik
nicht so ausgebildet.
Deshalb denke ich,
dass da sehr viel mehr drinsteckt,
als man es
auf den ersten Blick
vermuten lässt.
Ich glaube, wir müssen dich sprechen lassen,
bevor ich meine Antwort gebe.
Danke.
Mir ging es ganz ähnlich,
seit ich mich bewusster ernähre.
Bin ich also
zum Beispiel auch
in der Lage,
bei den Pflanzen, die ich in meinem Garten ernte,
mich dafür zu bedanken,
dass sie für mich gewachsen sind?
Auf die Idee wäre ich vor 10, 15 Jahren
schlichtweg nicht gekommen.
Auch Dostoyevsky hat gesagt,
solange die Menschheit
Schlachthäuser baut,
wird es Kriege geben.
Das hat mich sehr
betroffen gemacht, als ich das gelesen habe
und war einer der Gründe,
warum ich gesagt habe,
es ist nicht notwendig,
dass Tiere für mich sterben.
Ich habe den Anfang
gut verstanden und auch
an der Stelle weitergedacht.
Diese kognitiven
Leistungen, die du dann viel, viel besser
erbringen kannst als vielleicht vorher,
haben natürlich auch sehr viel zu tun
mit der gesamten Ausstattung
deines ganzen Industrialtraktes und des Darms.
Deren unglaubliche Kommunikationsfähigkeit
auch mit dem Gehirn
ist ja die Voraussetzung dafür,
dass du diese kognitiven Leistungen erbringst.
Ich habe auch mit dementen Kranken
oft zu tun und habe immer gesagt,
wir müssen zuerst den gesamten
Stoffwachstum wieder regulieren,
weil die Demenz ist eine ganz starke
Durchblutungsstörung.
Ich würde auch sagen, wenn auch die
Durchblutung die Voraussetzung ist für kognitive
Leistungen, davon gehe ich aus,
dann ist die Verbesserung deiner Durchblutungsleistung
tatsächlich der Schlüssel dazu,
dass du auch spirituell stärker
oder intensiver denken und leben kannst.
Und im umgekehrten Sinn war mir
ganz klar, das war auch meine ganz
persönliche Erfahrung und Betroffenheit,
all jene, die eben über Jahre und
Jahrzehnte mit einem völlig
dramatisch veränderten
Darmgefüge leben müssen oder
wollten,
die sind alle in einem ganz
traurigen Zustand, auch was ihre
mentale Stärke und
Leistungsfähigkeit anbelangt.
Du siehst ja schon aus der komplexen
Situation heraus, dass sogar jemand,
der vielleicht von Geburt her als Autist
unterwegs ist, sein Aspergerkind
betreut, da hast du von Haus aus
schon gesehen, das Mikrobiom war völlig verschoben
im Vergleich zu einem normalen Kind.
Also es muss eine
elementare
ich würde sagen, allein schon von der Masse
ist völlig klar, also ich muss immer
lachen, wenn meine Frau sagt,
also ein bisschen abnehmen könntest schon,
dann sage ich, ja,
zweieinhalb Kilo von meinem Körpergewicht
machen eh die Bakterien aus.
Also bei meiner Körpergröße
wird das wahrscheinlich stimmen.
Ich möchte sie natürlich
auch nicht wegmachen, aber vielleicht die, die nicht zu mir
passen. Also was ich
damit nur sagen möchte, wir
sind eigentlich nicht ein Mensch
mit Bakterien, sondern Bakterien,
die den Menschen
fortbewegen.
Und ihre gesamte Lebenswelt ist ja völlig
unerforscht, es ist ja lächerlich zu glauben,
wir wissen drüber, wir haben ja 5%
der Großfamilien sind uns
bekannt und stemmen nur so marginal.
Jetzt halten wir uns halt fest,
da und da und da und da.
Und interessanterweise gibt es ja auch
sozusagen diese Erkenntnis
dafür des Enterotypen.
Also man hat ja versucht dann, also eigentlich
war die Frage die, ist jetzt ein Afrikaner,
Asiater, Mongole,
wie wir drei, alle vier,
wie wir da sitzen, haben jetzt alle die gleichen
Bakterien ausgestattet und gibt es vielleicht Geschlechtsunterschied
oder Altersunterschiede.
Und dann waren wir eigentlich ein bisschen durcheinander,
weil eigentlich rausgekommen ist,
nein, es gibt eigentlich nur,
vielleicht hat es sich ja auch schon wieder verändert,
bis vor einiger Zeit war es noch so,
drei Enterotypen.
Die Enterotypen charakterisieren sozusagen
die Bakterienstämme einer bestimmten
Personengruppe.
Also im Regelfall alle, die so ausschauen wie ich,
da würdest du auch
dazugehen, bei Ihnen auch,
bei ihr müsste man vielleicht, aber wahrscheinlich auch,
ist es so, dass wir ganz grundsätzlich
von der Bakterienausstattung
dazu geeignet sind,
Eiweiß, Fleisch, Protein,
eigentlich sehr gut zu verstoffwechseln.
Es geht auch gut Gemüse,
aber es gibt auch da kleine Zwischenfälle
mit Kohlenhydraten.
Dann gibt es eine zweite Gruppe,
die kann eigentlich präferenziell viel, viel besser
sozusagen pflanzliche Nahrung verstoffwechseln,
aber das andere nicht.
Und die dritte, dazu will ich mich
natürlich gar nicht bekennen,
nämlich die, die vegan leben wollen,
brauchen eine bestimmte Ausstattung aus Bakterien,
die mir völlig fehlen.
Also mir fehlen völlig Ruminokokken.
Das ist diese Stammgruppe, die es braucht.
Und ich würde mich so lachen müssen,
weil da gibt es jetzt ein wunderbares Beispiel von Banderbär.
Also der Banderbär ist ein Bär.
Ein Bär frisst eigentlich Fleisch.
Wann ist der auf die Idee gekommen,
jetzt Bambus zu fressen?
Denkst du, hallo Freunde!
Jetzt hat der so großes Glück
gehabt, du musst dir vorstellen,
dem ist es gelungen, dieses unverdauliche Zeug
zu konsumieren,
weil er offensichtlich gleichzeitig Milliarden
von Ruminokokken
über die Pflanzen
aufgenommen hat.
Also ich würde warnen, wenn du
den falschen Entrotyp besitzt,
dich mit solchen Dingen
zu beschäftigen wie Veganismus.
Du wirst einfach krank werden,
weil du nicht die Möglichkeit hast, die Nahrung aufzuschließen.
Dasselbe gilt ja,
jetzt ist ja der große Hype losgebrochen,
ab morgen werden wir nur mehr Insekten essen.
In jeglicher Form,
gegrillt oder ungegrillt,
als Pulver oder sonst was.
Und ich habe mir gedacht,
der Mensch,
also das Zeuge der Mensch,
hat überhaupt keine Kitty-Nase.
Das wäre das Enzym, das die Voraussetzung liefert,
dass wir das gut verstoffen.
Also ich bin mir ziemlich sicher,
dass wir auch sozusagen die Erleuchtung
vielleicht nur dann erreichen können,
wenn wir ausreichen.
Sozusagen auch über die Darmgesundheit
unseren Körper in den Zustand bringen,
einer besonderen kognitiven Leistung.
Sonst werden wir da stecken bleiben
mit dem ganzen kleinen Universum.
Es ist viel zu einfach zu sagen,
es ist dann nur der Darm.
Aber ich würde sagen, es ist auf jeden Fall mal so,
dass wir ohne ihn zu berücksichtigen,
diese Frage nicht beantworten können.
Ich fand jetzt gerade sehr, sehr wichtig,
die Bemerkung, dass es da diese drei Typen gibt.
Wenn man jetzt wirklich vegan lebt,
aber man ist überhaupt nicht mit dem ausgestattet,
was man braucht,
dass wirklich Krankheiten entstehen können,
wie kann man das testen und herausfinden?
Im Grunde ist es nicht schwierig.
Ich kann mich noch gut erinnern,
ich war eingeladen,
ich war sein Mitorganisator von einem Yoga-Festival
in den Bergen.
Es hat dann St. Anton Mountain Yoga Festival
geheißen.
Ich war natürlich der einzige Trottel,
der am Abend mit dem Anzug gekommen ist
und alle waren im Yoga-Gewand am Boden
zur Eröffnung.
Ich bin wieder abgehauen, habe mir auch so ein Gewand anzogen.
Da habe ich mich dann eingesetzt.
Es saßen neben mir zwei bildhübsche Frauen
im Yoga-Sitz.
Ich habe mir gedacht,
Levitation wäre der nächste Schritt.
Ich dachte, es wird nicht lange dauern,
dann schweben die an mir vorbei.
Im Halblicht.
Da habe ich mir gedacht,
aber beide sind extrem kreidebleich im Gesicht.
Und ich hatte schon meinen Verdacht.
Am nächsten Tag, wenn ich die dann treffe,
vielleicht ein oder beide,
muss ich mich erkundigen.
Es war wirklich ein unglaubliches Erlebnis.
Die erste Dame ist mir gleich
über den Deckel gelaufen.
Da habe ich ein nettes Gespräch begonnen.
Dann sage ich,
du hast wirklich Probleme mit der Menstruation.
Dann habe ich das angeschaut.
Ja, hallo.
grenzüberschreitende Frage.
Ich habe gesagt, bitte entschuldige,
ich habe eigentlich gar nicht mit dem Start begonnen.
Ich wollte dich eigentlich nur fragen,
fühlst du dich gesund? Bist du gesund?
Das Yoga war perfekt.
Ich wollte eigentlich
eher nur erklären,
wenn die Technik alleine
schon sozusagen ausgereift ist,
aber der Körper nicht mit kann,
dann kannst du niemals weiterkommen
in dein Bewusstsein.
Dann war sie sehr erschüttert,
weil sie die erste Frage beaht hat.
Dann haben wir uns darüber unterhalten.
Dann hat sie herausgestellt,
sie wird von einem amerikanischen
Yogi
sozusagen betreut.
Dort ist strenger Veganismus
die Voraussetzung, dass du Schüler wirst.
Die haben gesagt,
was ist jetzt lieber,
Ober-Yogi oder krank?
Das beantwortet genau die Situation.
Es ist natürlich dann nicht so leicht,
dass du sagst, das kann ich leicht herausfinden.
Mir fällt es nicht schwer,
wenn jemand mit mir Kontakt hat,
kann ich sehr wohl und sehr einfach
den diabetischen Konstellationstyp bestimmen.
Der ist interessanterweise,
aber auch nicht unerklärlicherweise,
eins zu eins gleich
mit den Enterotypen.
Ich kann echt sagen,
ich kann Fleisch wunderbar konsumieren.
Ich kann auch Fett und Eiweiß gut.
Aber es gibt so Kohlenhydratkonstellationen
bei Hülsenfrüchten oder so,
da gibt es dann gleich irgendwie
Blähungsgeschichten, da muss ich aufpassen.
Beim Gemüse ist es unterschiedlich.
Ich glaube,
diese Erfahrung macht jeder selbst.
Und manche Ernährungsformen,
da merkst du einfach selber,
das wird nichts mit mir.
Danke.
Diese Ehrlichkeit musst du gleich
einmal erhoben zu dir selber.
Unbedingt, zu sich selbst ist ein Riesenschritt.
Man muss ja vor sich selbst
weniger verstecken,
als vor anderen.
Und irgendwann, wenn man das geschafft hat,
kann man auch vor anderen mal
wirklich einfach sein und nichts verstecken.
Liebe Maria, dein Garten
ist mir noch im Kopf hängen geblieben,
wie du da schön alles gepflanzt hast.
Was denkst du,
was macht das mit der Ernährung aus,
wenn du so eine Tomate
selbst angepflanzt hast, dich bedankst
und das wertschätzt,
dass du das so essen darfst
im Vergleich zu einer Tomate,
die vielleicht aus Spanien
eingeflogen wird, vielleicht noch lange
in der Dunkelheit war.
Ich denke da auch an vergangene Sendungen,
wo es immer wieder darauf kam,
dass wir auch Lichtwesen sind.
Und ich glaube, so eine Tomate,
die wirklich noch die Sonnenenergie,
dieses Licht hatte, im Vergleich zu einer,
die vielleicht noch lange im Frachter war.
Magst du mir da vielleicht
deine Meinung dazu noch äußern?
Also ich bin in der glücklichen Lage,
einen Garten zu haben,
in dem Tomaten wachsen.
Und ich bin dankbar,
den Unterschied zu schmecken
zwischen einer solchen
und einer solchen Tomate.
Und da fällt es mir leicht,
mich bei der Pflanze zu bedanken,
die diese wunderbare Tomate
für mich hat wachsen lassen.
Ich weiß, dass viele Menschen
diese Möglichkeiten nicht haben.
Also wer in einem Neubaugebiet
im 10. Stock wohnt und keinen Balkon hat,
für den ist es schwierig,
eine eigene Tomate zu haben.
Sodass die Frage
für mich ist,
wie können wir insgesamt
ein Bewusstsein
für gesündere Ernährung
wecken?
Und wie können wir die Menschen
dazu in die Lage versetzen,
sich auch mit diesen
gesunden Nährstoffen zu versorgen?
Es ist nicht einfach.
Nicht alles, was schön und rot aussieht,
ist auch wertvoll als Tomate.
Es gibt auch welche,
die riechen noch nicht mal danach.
Und insofern
bleibt es
in meinen Augen eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe,
wenn wir uns wünschen,
dass wir alle
der Spiritualität
näher kommen, damit wir anfangen
können,
diese Möglichkeiten auch zu schaffen
für die Menschen, die keinen Garten haben.
Das ist für mich
immer die Voraussetzung gewesen,
auch für eine friedvolle Gesellschaft,
dass es sich ermöglicht,
diese Lebensmittel zu wählen,
nämlich diese Naturbelassenen,
die diese Möglichkeit erst schaffen.
Ich bin eigentlich
Drogist vom Beruf.
Ich habe eine Drogistausbildung gemacht
in Kitzbühel und ich habe das große Glück,
dass ich von meinem 15. Lebensjahr
bis zu meinem 65. Lebensjahr
jetzt immer noch
fast immer etwas mit Pflanzen
und Naturstoffen zu tun hatte,
auf den unterschiedlichen
Informationsebenen. Am Anfang wirst du ja trainiert,
du musst die Tees verkaufen,
an der Uni wirst du dann schon etwas intensiver.
Im Bereich der Krebsforschung war es
für mich das große und größte Glück,
überhaupt zu sehen,
den Unterschied zwischen dieser Wertigkeit,
wo kommt dieser Rohstoff her
und was macht er mit deinem Körper.
Und ich glaube, wir gehen auf eine Gesellschaft zu,
die einmal möglicherweise
sogar noch die letzten Ressourcen auch noch
nimmt. Ich glaube, wir sind noch viel
mehr darauf angewiesen, diese Kleingärtnereien
zu betreiben, die Dachgärten
zu pflegen, auf der Garage etwas zu machen.
In Amerika ist das da und dort schon viel
weiter ausgeprägt daran, schon riesengroße
Dächer von Kaufhäusern werden da irgendwie
besiedelt. Ich habe gerade
zu tun mit einer Schweizer Gruppe,
Free the Bees, die reden auch darüber,
wie man die Bienen in die Stadt bringt,
mit großen Vorteilen,
zum Beispiel viel weniger Glyphosat-
verbreitet wird. Es gibt natürlich auch andere
kollektive Probleme, weil man wahrscheinlich
ja wieder Wildbienen in Schwierigkeiten bringt,
was auch immer. Aber was ich damit
noch sagen möchte,
wenn eines übergeblieben ist
in meinem ganzen Studium, in meiner ganzen
Arbeitszeit, dann ist es,
nur die wertvolle Nahrung
schützt dich vor Krebs.
Weil sie besitzt diese Eigenschaften,
die notwendig sind, um diese Signalweiterleitungen
zu induzieren, die immer
wieder für dich auch diesen Schutz
aufbauen.
Du hast da geredet, auch von
diesen Lichtenergien, von diesen Quanten,
und mir fällt immer die Atmungskette
ein, und sozusagen die Funktion der
Mitochondrien, weil genau dort wird auch diese
biologische Energie, ATP,
erzeugt. Und klarerweise gibt es
immer kleine Störfälle, das ist von der
Natur nicht besser gemacht worden.
Und wenn dort Sauerstoffradikale entstehen,
dann ist das sehr bedrohlich für deine Mitochondrien.
Weil diese Sauerstoffradikale
zerstören natürlich Mitochondria, die DNA,
und sie besitzt kein Reparatursystem.
Also ich würde sagen,
wir sind sogar dazu
verpflichtet, mehr über unseren Körper zu
wissen, weil du kannst nur das schützen,
dessen Verlust dir irgendwie bewusst wird.
Wenn du so Artenschutzliste siehst,
hast du den Schmetterling nie gesehen,
denkst du, nein, so ein Ding, einfach weniger, egal.
Aber es ist in Folge
eigentlich der Verlust deiner ganzen Wachstumskette.
Es geht immer das Gleiche,
die Insekten, die verloren gehen,
fehlen dem Lurchen, fehlen der Schnecke,
fehlen allen Lebewesen, die so rumfliegen.
Alles geriegt mir dann eigentlich
in der Kette weiter.
Und deshalb glaube ich,
ich kann gar nicht anders, als immer wieder
über diese Dinge zu reden,
weil diese Wertigkeit uns
völlig abhandengekommen ist.
Es ist beinahe
eine Verpflichtung, einen Garten zu besitzen.
Und ich würde sagen, die, die uns
gesetzlich sozusagen auch mitbetreuen,
sollten eher dafür sorgen und weniger
Geld ausgeben für eine Krankenversorgung,
die nicht funktioniert.
Und für eine Krankenhausküche,
von deren Essen man
nicht gesund werden kann.
Du sagst recht ausdrücklich. Es ist auch im Regelfall
in der Krankenhausküche so, dass das Essen nicht mehr
für 35 bis 40 Cent kosten darf.
Drei Tage vorher
gekocht, auf irgendwelchen Stationen
in einem Induktionsherd
wartet auf die Erhitzung.
Es ist tragisch. Wir haben eine Situation
geschaffen, die kann uns nur
sozusagen beinahe
lebend verwesen lassen, wenn wir so weitermachen.
Abschließend noch gerne die Frage an dich.
Wenn wir so
über Ernährung sprechen, kommt irgendwann
vielleicht auch mal das Thema Fasten.
Wie kann man das in Bezug
zur Spiritualität bringen?
Die Erfahrung, die ich mit Fasten gemacht
habe, geht in die Richtung,
dass mir bewusst geworden ist, wie oft
ich etwas esse, wenn ich eine
Leere empfinde oder ein kleines
Unlustgefühl.
Dann greift man halt oft
zu Süßigkeiten. Das ist ja klassisch.
Oder
überhaupt das Essen.
Das prägt ja so den ganzen Tag
mit dem Einkaufen, mit dem
Vorbereiten. Gerade wenn man
es selbst kocht, das ist wunderschön.
Das braucht sehr viel Zeit.
Wenn ich da mal faste,
dann erlebe ich erst mal die körperlichen
Vorgänge, dass es da
am Anfang
unangenehm ist. Man hat ein Hungergefühl.
Es kommt vielleicht durch die
Ausscheidung der Gifte, bekommt man Kopfweh.
Also
ist es für mich wie ein Gleichnis
auch für Phasen im Leben,
dass man durch etwas hindurch muss,
das ich jetzt reinigen will.
Und das schmerzt am Anfang.
Irgendwie habe
ich den Eindruck, man ahnt es schon,
dass es nicht angenehm sein
wird, stellenweise.
Ich habe das auch schon wieder abgebrochen.
Dann habe ich mich nochmals
damit beschäftigt, wie mache ich das?
Wie reagiere ich, wenn
ein Hungergefühl kommt?
Dass ich eine Suppe nehme
und dass ich
das nötige Salz bekomme,
Fruchtsäfte und so weiter.
Und dann, wenn ich diese
Grenze überschritten habe,
durch diesen unangenehmen Teil
durchgegangen bin,
dann die Erfahrung mache,
dass plötzlich eine Klarheit im Kopf
entsteht, die ich vorher nicht gekannt habe.
Das erzählen ja viele.
Aber das ist für mich
so ein Gleichnis.
Viele Menschen sehnen sich nach einem
mehr
diffus vielleicht, nach mehr Glück,
nach etwas Größerem
und suchen dann die Abkürzung.
Das wäre dann zum Stichwort
Fast Food, also
Spiritualität und Fast Food.
Das ist die große Versuchung,
dass man dann denkt, man hat ein Bedürfnis
nach etwas Höherem
und glaubt, dass man das
einfach schnell mit einem kleinen Kurs
oder einem Video oder mit einem Buch
stellen kann.
Oder vielleicht sich an
jemanden anhängt, der
große Versprechungen macht
und sagt, wenn du mir das und das zahlst,
geht es noch schneller.
Da möchte ich
den Menschen Mut machen.
Wenn sie das
Bedürfnis, die Sehnsucht spüren
und die Widerstände
gleichzeitig der Sehnsucht nachzugehen,
einfach mal hinzuhören, was ist die Angst
und sich dieser Angst
und diesem Schwerst zu stellen, der dann vielleicht
kommt und sich auch jemanden
zu suchen, der einen begleiten kann.
Das ist ganz wichtig, weil alleine ist es
zum ersten Mal vielleicht ganz schwierig,
jetzt das Fasten konkret,
oder dann halt auch im übertragenen
Sinn, dass ich mal
digitale Medien faste.
Ich habe dann mal meine Kinder gefragt,
wie wäre das für dich?
Einfach mal eine Woche,
nein, drei Tage ohne Handy.
Oh nein,
kein Fall.
Das sind so Dinge,
wo es sich lohnt zu experimentieren,
mal loszulassen,
was Kleines,
dass man sich vorstellen kann, da merkt man, es geht,
und dann mache ich den nächsten
Schritt. Und es gibt noch eine
Empfehlung für alle die, die Sorge
haben vor den Anfangsbeschwerden
beim Fasten
von Nahrung, gerade was
Kopfschmerzen und ähnliches angeht,
aufgrund von Entgiftungserscheinungen,
man kann dem vorbeugen
mit einer bestimmten
Methode, die nennt sich
Bigufuchi, da werden,
bevor man anfängt zu fasten,
die Entgiftungsorgane aktiviert,
eine Woche lang.
Und dann können die schon
alles das, was an
Giften frei rumschwimmt,
entsorgen und dann
ist der Stau, wenn man anfängt zu fasten,
nicht so groß und man macht die Übungen
dann auch weiter und kommt ohne
diese Beschwerden gut
durch die Fastenzeit.
Und am Ende des Fastens
muss man vielleicht noch eine Sache anmerken,
den Zustand, den du erreichst,
der schon fast so eine Art Transzendente
Abgehobenheit erzeugt,
ist auch der Übergang
zur Ausbildung
von Keto, also von
das ist schon der Beginn einer
Ketose, also du musst,
es gibt dann schon den Übergang zur
Acidose, dann wird es dann schon gefährlich, weil
dein Gehirn hat eine große Aufgabe
ein ganzes Leben lang zu lösen,
es hat immer Hunger nach Kohlenhydrate,
ja, weil es kann keine
speichern, es muss immer wieder so
gestärkt werden, du kognitiv leistest
und mehr du redest und sprichst und arbeitest,
und die Kohlenhydrate möchten heran,
jetzt machst du das nicht mehr, weil du Fasten machst,
es gibt dann sozusagen
ein Warnsignal vom Gehirn an die
Leber, bitte Ketonkörper
produzieren,
die Ketonkörper riechst du ja dann auch,
also das ist ja das Acidongeruch
an der betreffenden Person,
mich haben die Leute ganz oft gefragt,
aus ketogene Diät
bei Krebserkrankungen,
ich habe da immer eine sehr klare
Meinung und sage nur bis zu einer
bestimmten Grenze,
weil die Schlimmste an der Krebserkrankung ist
auch die Kachexie, also letztlich hat er
Verlust des Körpergewichtes,
also diese Methode
sozusagen den Krebs auszuhungern,
davon halte ich persönlich wenig,
weil du letztlich auch
für dein gesamtes Immunsystem, das eigentlich
immer noch gegen den Tumor ankämpft,
eine große energetische Leistung erbringen musst,
und du kannst
nicht sozusagen dem Auto
permanentes Danken sozusagen unterbinden,
und dann glaube ich, es fährt doch noch weiter.
Also ich glaube, man braucht
einfach gewisse Rhythmen,
die man vielleicht dann sich selber mal ausloten muss,
wo wird es dann für mich ein bisschen unangenehm
und wo geht es halt noch gut.
Ich glaube auch, dass durch
so eine Diät die Wertschätzung
um ein Vielfaches steigt,
wenn man jetzt wirklich mal eine Woche nichts mehr gegessen hat,
damit man eine Tomate
oder was auch immer zubereitet
und auch wieder so eine Freude
empfinden kann, wirklich zu essen
und auch bewusst zu essen.
Ich glaube, es ist eine Erfahrung wert,
wie aber auch mal die Medien zu fasten,
wo man mal merkt,
was für eine Abhängigkeit überhaupt da ist
und wie gross sich der Alltag
danach richtet
und wie viel Zeit man auf einmal hat
für essentielle Sachen.
Ich danke euch ganz herzlich, dass ihr hier wart
für diese Sendung.
Und Ihnen hier draussen wünsche ich noch
das Allerbeste, gute Gesundheit
und auf ein baldiges Wiedersehen.
Tschüss miteinander.
Danke fürs Schauen vom Schweizer
Gesundheitsfernsehen QS24.
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bis ein anderes Mal, auf Wiedersehen miteinander.
