"🥥-Milch, Bohnen & 🧂! FERTIG!" 😲 Doch schmeckt das Gericht Florian? | 1/2 | Mein Lokal, Dein Lokal

Mein Lokal, Dein Lokal
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31.12.2024
Once Tour Hakuna Matata.
Exotikwoche, Tag 3 in München.
Robert will es heute allen zeigen.
Es erwartet euch eine kulinarische Reise durch Afrika.
Afrika.
Er begeistert mit exotischen Kochkünsten, Gewürzen und Serviertechniken.
Da habe ich gedacht, wow, jetzt sitze ich mitten in Afrika.
Aber Vorsicht, auch Roberts sonniges Gemüt kann sich aufheizen.
Irgendwann ist Schluss.
Eine ganz neue Seite der Frohnatur.
So habe ich bis heute Robert nicht gesehen.
In München erkunden eine Woche lang diese 5 Gastronomen die Welt.
An Tag 1 landete die Expedition in Katrins Nazca.
Peru stand auf der Speisekarte.
Gestern gab es eine Lokalrundreise mit Christians amerikanischer Busbar.
Morgen beim vorletzten Abendmahl
gibt es in Florians Schmock israelische Speisen.
Und im Finale lernen Julias Gäste im The Caribbean Embassy
die edle Seite der Karibik kennen.
Bisher hat Busbarbesitzer Christian
einen leichten Reisevorsprung von 32 Punkten.
Kann Robert ihn heute überholen?
Robert kommt ursprünglich aus Togo.
Im fast 5.000 km entfernten Münchner Schlachthofviertel
setzt er auf afrikanische Gastfreundlichkeit.
Hallo. Herzlich willkommen. Schön, dass ihr da seid.
Kommt rein, ich zeige euch mein Makula.
Gern. Im Lokal gibt es 30 Plätze.
Makula heißt, was heißt das eigentlich?
Makula ist ein magischer Name aus der Sprache Ewe.
Und bedeutet Freude, Begeisterung.
Die begrenzt sich aber nicht auf Togo.
Es gibt hier Einflüsse aus ganz Afrika.
Die Tische habe ich nach Ländern beschrieben.
Wenn man auf die Karte anschaut.
Ich bin aus Westafrika, ich bin selber hier aus Togo.
Dann kommen wir Ghana, Togo, Benin.
Wie diese Tisch hier z.B., dann kommt Nigeria.
Danach haben wir Kamerun.
Manchmal kommen die Gäste
und wollen immer wieder auf Ghana sitzen, auf Kamerun.
Weil die damals dort waren.
Mein Laden ist mein Baby. Das spüren die Gäste auch.
Sein Lokal hat Robert schon seit 3,5 Jahren.
Ich bin seit 1994 in Deutschland.
Ich bin gelernter Koch.
Ich habe mal gecheckt, gesehen,
dass in München typisch afrikanisches Essen
sehr wenig verteilt worden ist.
Dann kam ich auf die Idee, afrikanisches Restaurant aufzumachen.
Unsere Gastros kommen heute auf die Idee,
ihn dort mal zu besuchen.
Da sind sie ja schon.
Hallo.
Schauen wir mal, wo es heute hingeht.
Habt ihr eine Ahnung, was Robert für ein Lokal hat?
Ich glaube, er hat ein traditionelles bayerisches Wirtshaus.
Ich dachte, österreichisches.
Mit leicht afrikanischen Einflüssen.
Minimalen Touch.
Ich schätze, dass wir jetzt irgendwo afrikanisch essen gehen.
Aha, weil?
Robert, Robert.
Was erwartet der Mann von Robert?
Afrika.
Ihr wollt Afrika, ihr kriegt Afrika.
Robert sagt, wie gehts los?
Ihr werdet sehen, was afrikanische Küche bedeutet.
Sie bedeutet etwa,
dass viele Produkte nicht aus dem normalen Supermarkt kommen.
Wir haben in Afrika fast gleiche Zutaten.
Wir kochen mit Kochbananen.
Wir kochen mit Jamswurzeln, mit Taro.
Wir essen ganz viele Fisch.
Hühnchen.
Unsere Hühner laufen einfach in den Hof mit
und kriegen Mais gefüttert.
Aha, und was kochst du jetzt?
Ich werde euch jetzt mal ein Gericht aus Mais,
mit Tomatensalsa.
Hier im Lokal bekommt man nur typisches westafrikanisches Essen.
Und was ist das, was du da gerade knetest?
Das ist einfach jetzt Maismehl und Wasser.
Mais einweichen, malen, Wasser drauf,
ein bisschen kneten und dann liegen lassen.
Dann tun wir das hier rein, das ist eine Maisschale.
Und was bewirkt die Schale, gibt die Geschmack ab?
Das ist ein Schutz für den Teig, damit nichts auseinandergeht.
Weil Mais hat weniger Stärke, geht schneller auseinander.
Und das wollen wir ja nicht.
Die Kenki-Knödel müssen jetzt 10 min kochen.
So lange zeigt Robert noch eine Spezialität,
die es so nicht in Deutschland gibt.
Im Gegenteil, für die deutsche Küche
ist das hier das schönste Teil.
Wie wenn Papa kommt und kippt einen Kopf auf den Teller.
Der Kopf wird in Afrika also immer mitgegessen?
Fischkopf ist sehr, sehr wichtig in afrikanischer Küche.
Und den nehmen wir für Papa.
Diese Barracuda, die nehmen wir 2, 3 schöne Stücke draus.
Wer wohl nachher die Fischkopf-Ehre hat, mal sehen.
Erst mal müssen die Kontrahenten das Makula finden.
Wer entdeckt zuerst den Afrikaner im bayerischen Großstadtdschungel?
Robert, wo bist du?
Jedenfalls nicht auf den Dächern. Okay, lassen wir das.
Heute ist Afrika-Abend. Was erwartet ihr?
Mit Afrika verbinde ich Safari, wilde Tiere.
Da passt du gut rein.
Ja.
Guck mal da hinten, Giraffen, Faultieren, Löwen.
Das ist der Wahnsinn.
Afrika.
Die anderen stellen es sich nur vor.
Robert bringt es tatsächlich auf den Teller.
Mag sein, dass alle anderen Teilnehmer hier kommen
und gucken, was ist das hier?
Locker bleiben.
Am Ende Gewinner.
Den Sieg erhofft sich Robert
auch durch seine ganz eigene Philosophie in Sachen Nahrung.
Essen ist Medikament für den Körper.
Der Körper sagt dir, was er braucht.
Wenn du ihm gibst, gib keine Beschwerde.
Hab ich schon mal gehört.
Manche nennen das Hunger haben und satt werden.
Aber Robert hat auch seine Mittelchen.
Hier habe ich meine Gewürze.
Wie?
Ataku?
Lass mal probieren.
Brennt das?
Was ist das?
Es ist eine Art Pfeffer.
Heiliger Pfeffer heißt das.
Ataku hilft gegen alle Magenbeschwerden.
Wenn die Frauen ein Baby bekommen haben in ganz Afrika,
wird dieser Ataku gemacht in Schnaps oder in Brei.
Einmal, zweimal am Tag.
Eine Woche sind die fit.
Okay, das Essen braucht nicht so lange.
Zu den Kenki-Knödeln gibt es pikante Soße.
Du probierst mit der Hand?
Wir essen fast in ganz Afrika mit den Händen.
Man isst nur mit der rechten Hand.
Die linke Hand ist dafür, sich zu waschen.
Bei mir stinkt der eigene Lob nicht.
Das ist super lecker.
Na dann.
Kenki ist übrigens wie Fisch in weiten Teilen Afrikas
ein Grundnahrungsmittel.
Typischer afrikanisch geht es nicht.
Darf ich mal probieren?
Sehr gerne.
Und hier immer so im Restaurant essen.
Messer.
Nein, so ist das nicht.
Wir sind in Afrika, wir wollen afrikanisches essen.
Schön Hände waschen.
Den Teig auf die Seite so nehmen.
Die meisten, alle afrikanisches essen,
brauchen keine Messerungabe.
Meine Tochter sagt immer, Papa, das ist unappetitlich.
Ich sage, nein, es ist anders.
Gut, her damit.
Hoffentlich schaut meine Mutter nicht zu.
Lecker.
Sie trauen sich.
Während Robert Besorgungen macht,
inspizieren die anderen in aller Ruhe sein Lokal.
Das ist schnuckelig.
Klein, aber fein.
So habe ich es erwartet.
Das ist locker.
Das ist gemütlich hier.
Klein, das erinnert an Afrika.
Diese Farben, diese Laken.
Afrikanische Liebestücher.
Eine Rundum-Wohlfühl-Atmosphäre,
also für die auch Servicekraft Kwami sorgt.
Gibt es Catering auch?
Ja, wir machen Catering.
Wir haben hier dieses kleine Restaurant.
Wir machen auch ab und zu Catering.
Und auch afrikanisches Essen.
Was ist das hier?
Das ist Deko.
Das sind Töpfe aus Afrika.
Dass die Gäste auch sehen,
wie man in Afrika kocht und was man kocht.
Was ich sehr cool finde, dass man gleich ins Gespräch kommt.
Wir haben gefragt, was ist das?
Bananen kenne ich jetzt mal.
Das sind Kochbananen.
Die kann man frittiert essen, die kann man auch kochen.
Man kann auch eine Art Lasagne machen.
Daneben sind die Maniok.
Das kann man auch roh essen.
Das ist sehr gesund und kann man auch kochen.
Hier unten sind die Jamswurzeln.
Die kann man frittieren wie Pommes.
Die kann man aber auch in Wasser kochen, stampfen
und daraus eine Art Brei machen.
Das ist typisch westafrikanisch.
Aber die Wurzel ist nicht nur typisch westafrikanisch, oder?
Jams kommt aus Afrika, Südamerika, Asien.
Das ist angeblich der gesundeste Wurzel der Welt.
Aufpassen beim Jamskochen, genau wie Kartoffeln.
Schau, dass keine kleine Löcher da drauf sind.
Es muss komplett weich sein.
Wieder was gelernt.
Macht das neu erworbene Wissen denn auch schon fernweh?
Interessant, noch was dazu zu lernen.
Es macht fernweh, klar.
Ob auch die Küche dieses Gefühl wecken kann,
Florian und Katrin wollen es wissen.
Schaut ja schnuckelig aus, oder?
Voll.
Ich finde, die Küche passt dazu.
Ich habe nicht Hightech erwartet in der Küche.
Man sieht, es ist alles ein bisschen älter.
Aber für sein Konzept, wie es hat, finde ich, ist es bündig.
Aber die beiden schauen sich Robers Küche ganz genau an.
Alles sauber soweit?
Es ist halt eine offene Feuerstelle.
Er hätte schon drüber putzen können, dass er das wegkratzt.
Ja, schon. Aber ihr habt keine Bedenken.
Die Pfanne ist ja drunter.
Die Lebensmittel, die in der Pfanne sind,
kommen damit nicht in Berührung.
Deswegen hätte ich keine Bedenken, wenn ich es esse.
Da war ein bisschen Ruß dran an der Feuerstelle.
Aber man könnte schon mal drüber putzen.
Das ist aber hygienemäßig kein Problem.
Hygienemäßig, ich finde sie sauber.
Sie schaut halt nur nicht ästhetisch aus.
Es klebt alles ein bisschen.
Er hätte mal drüber putzen können.
Verbesserungswürdiger Zustand.
Okay. Und die Einrichtung?
Einfach.
Er hat alles, was man braucht, in einem mäßigen Zustand.
Und wie viele Punkte vergebt ihr für Authentizität?
100 Punkte.
100 Punkte. Passt voll, definitiv.
Afrikas Küche.
Da denkt man an fremde Gewürze wie Petersilie.
Ich erwarte schon so exotische Gewürze.
Gewürze, die ich so im Alltag nicht kenne.
Ich gehe nicht so oft afrikanisch essen.
Deswegen denke ich schon,
dass das ein anderes Geschmackserlebnis sein sollte.
Dann werft mal einen Blick in die geheimnisvollen weißen Boxen.
Was glaubt ihr, was das ist?
Gute Frage.
Für mich riecht es nach irgendwas.
Du kannst es probieren.
Ich habe gerade probiert, jetzt bist du dran.
Ich traue mich nicht.
Nächster.
Das ist der Tod in der Dose.
Der Tod in der Dose?
Irgendeine Ahnung, was das ist?
Ich denke, es schaut aus wie Brühpulver.
Aber ich kann es nicht zuordnen.
Es riecht relativ intensiv.
Ich habe ein bisschen Instant-Pulver gesehen.
Womit man nicht arbeiten sollte.
Mir fehlt der Wumms.
Mir fehlt das Gewürz, was du aus der Schublade rausziehst
und sagst, das ist es.
Dann kommt es richtig afrikanisch.
Hätte ich mir mehr erwartet.
Vielleicht hat er es versteckt in Schubladen.
Auch Julia und Christian
suchen noch nach afrikanischen Einflüssen.
Die Karte ist eigentlich die Standard-Karte.
Aber passt das zum Lokal?
Da hätte ich mir eine bunte Seite gewünscht, von vorne an.
Und bei der Berührung z.B. ein bisschen mehr Relief.
Aber Robeas Karte soll auch eher mit ihrem Inhalt bestechen.
Das Bild von Robert da vorne, sehr schön.
Katrins und Florians afrikanische Küchenkunde
geht inzwischen in die nächste Runde.
Der Kühlraum ist dran.
Wo fangen wir an? Was ist hier alles drauf?
Ich würde mit der Speisekarte am besten anfangen.
Mit der Speisekarte? Ja.
Speisekarte, bitte. Kommt sofort.
Schau mal, dein Ohr nimmt mir mal zu.
Schau noch mal zum Fleisch.
Ein bisschen TK-Produkt.
Der Bauch ist schon mal aus dem Vakuum,
weil es ein bisschen Blasen schlägt.
Ist das bedenklich? Nein.
Das siehst du ja.
Wenn du es aufmachst, riecht jeder Koch am Fleisch.
Wenn es nicht gut ist, riechst du es.
Tiefkühlprodukte finde ich in Ordnung, je nach Konzept.
Je nachdem, was man für einen Preis hat.
Du musst schauen, wo sind wir, was hat der für einen Endpreis.
Tiefkühlfleisch ist wohl unumgänglich.
Heimische Bauern bieten manche Tiere nämlich nicht an.
Das ist exotisch genug.
Krokodil habe ich noch nie gegessen.
Hast du schon mal Krokodil gegessen? Nein.
Hier haben wir das Krokodil auf der Karte.
Krokodil mit Paradies-Pfeffersoße.
Finde ich sogar für 18,50 Euro.
Kommt drauf an, wie groß es ist.
Finde ich sogar gar nicht mal so teuer,
weil Essen ist ein bisschen schwierig zu bekommen.
Es reportiert auch Ursprungsland Zimbabwe.
Da sind wir schon mal in Afrika.
Für Krokodilfleisch hätte ich mehr für den Preis erwartet.
Hätte ich auch gedacht, das ist wahnsinnig.
Fleisch, Entrecote, Hühnerkeule, Känguru.
Känguru?
Känguru.
Aber Känguru, denke ich, ist ja eher ...
Australisch.
Ich biete Känguru hier in meinem Lokal an,
weil sie bei Catering auch sehr gut ankommen.
Also, Känguru exotisch gewurzt.
Gewurzt.
15,80 Euro.
Was für eine Beilage hast du da?
Mit einem Beilage Ihre Wahl.
Rechtschreibfehler gehören zu jedem Italiener,
zu jedem Afrikaner und zu allem, was aus dem Ausland kommt,
muss man Rechtschreibfehler machen.
Wenn man das nicht macht, ist es schlecht.
Macht die Küche authentisch.
Ja, brutal.
Das ist ein Muss.
Jeder kommt halt anders an sein Afrika-Gefühl.
Robert, bist du bereit?
Ja, ich bin dabei.
Komm, High-Five.
Afrika.
Genau, Julia hat es auch verstanden.
Dann kann der Abend ja losgehen.
Hallo.
Herzlich willkommen.
Ich stelle euch meinen Kollegen Kwame vor.
Hallo, grüß dich.
Er wird euch alles verdienen.
Ich habe heute keine Vorspeise auf die Karte.
Deshalb habe ich ein Tagesangebot für euch.
Das wäre einmal karamellisierte Kochbananen
mit Habanero-Sauce,
eine schwarze Augenbohne in Kokoscreme
mit Maniokgrieß
und ein Kokos-Mais-Surprise.
Überraschung heißt das einfach so.
Und dann noch eine Jamswurzel für euch.
Na, da fällt die Auswahl ja schwer.
Also, wenn man weiß, was was ist.
Ein paar Gerichte haben sie ja schon
bei der Begehung kennengelernt.
Sobald alle gewählt haben, fängt Robert an.
Mr. Makula, was ist los?
Ja, hallo, herzlich willkommen.
Was treibst du, was machst du?
Ich bin dabei, jetzt vorbereitete Vorspeise zu machen.
Das nennt sich ja schwarze Augenbohnen.
Das sind diese Bohnen hier.
Schau mal, wie das ausschaut.
Macht Sinn, ja, schwarze Augenbohnen.
Die schwarzen Augenbohnen heißen so,
wahrscheinlich, weil in der Mitte ein Punkt ist.
Und es schaut einfach aus,
wenn man zwei in die Luft nimmt,
wie einer, der schielt.
Aber wir haugen eben.
Na ja, Robert wird mit ihnen bestimmt keine Puppen basteln.
So, die Bohnentüte ist einfach mal
in Wasser bedeckt,
wie bei Kartoffelkochen.
Und lange kochen.
Und das sind dann quasi schon die gekochten Bohnen?
Ja, genau.
Wie machst du weiter? Kann man das überhaupt probieren?
Ja, kann man schon probieren.
Eingeweichte Bohnen.
Wie die wohl schmecken?
Vielleicht wie eingeweichte Bohnen?
Das schmeckt ja ein bisschen neutral.
Also ich finde die Kombination,
da muss ja richtig Gewürze noch reinknallen, oder?
Genau.
Geduld, Geduld, Robert ist ja noch nicht fertig.
Es fehlen noch typische tropische Zutaten.
Hier habe ich ja Kokosmilch.
Okay.
Jetzt tue ich mal eine Kokosmilch drauf.
Die afrikanische Bohne wird heute weltweit angebaut,
auch wegen ihrer einfachen Zubereitung.
Jetzt wartest du, bis es aufkocht, oder?
Nee, ich lasse es aufkochen,
gebe ein bisschen Salz rein.
Fertig.
Du machst nur Kokosmilch, Salz und das vorgekocht und das war's?
Ja, fertig.
Es waren wahnsinnig wenig Produkte,
also glaube ich in der Tat drei.
Geschmack kann so einfach gehen.
Wer hätte das gedacht?
Wobei, eine Zutat fehlt noch.
Das hier ist Maniokgrieß.
Maniokgrieß?
Maniok ist eher eine Kartoffelart.
Ich stelle die mal durch,
zeige Ihnen mal, wie das ist.
Das wird einfach so geschält,
und das wird gemalt.
Das wird so ungefähr,
wie wir es jetzt vor,
Kartoffelknödelteig gemacht.
Und da ist dieser Kartoffelknödelteig im Sieb,
ein Gewicht drauf,
das heißt, der Stärke
gepresst.
Der Maniokgrieß, so wie ich es verstanden habe,
diese Maniokwurzel wird geschält,
und dann gepresst,
bis die ganze Feuchtigkeit einfach raus ist,
und dann wird es in der Sonne getrocknet,
und dann einfach zu
Mehlgrieß oder was auch immer
zerrieben.
Na dann, guten Hunger.
Und?
Ich hätte nie gedacht, weil auch nur ein bisschen Salz drin war,
dass was rauskommt, was auch ansatzweise
schmeckt. Und? Schmeckt es denn
ansatzweise?
Das war echt lecker.
So einfach wie es war, so lecker war es auch.
