1. Ich date gerade mein Spiegelbild (Mann) - kann das gut gehen so gleich zu sein? Kristin 2. Ist es nie zu spät den Beziehungstypen zu transformieren? Vanessa 3. Welche Ratschläge hast du für Menschen, die ihre spirituellen Überzeugungen mit ihrem Berufsleben in Einklang bringen wollen? Julia 4. Was kann ich tun, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Beziehungen mir energetisch nicht gut tun? Mark 5. Wie kann man Achtsamkeit im hektischen Alltag wirklich leben, ohne dass es zu einer weiteren „Pflicht“ wird? Sven
Links zu meinen maßgeschneiderten 1:1 Coachingprogrammen:
Hallo und herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge auf meinem Podcast Real Talk für deine Seele.
Schön, dass du auch wieder in dieser Woche dabei bist und zuhörst bei einem Podcast, der dich inspiriert,
dich selbst zu entdecken, zu wachsen und authentisch zu leben.
Hier sprechen wir über die Dinge, die wirklich zählen.
Von Beziehung und persönliche Entwicklung bis hin zu den Höhen und Tiefen des Lebens.
Keine Filter, keine Masten, nur ehrliche Gespräche, die dich zum Nachdenken anregen
und dir die Werkzeuge mitgeben, um dein volles Potenzial zu entfalten.
Mein Name ist Chris Blum und ich freue mich, dich auf dieser Reise zu begleiten von ganzem Herzen.
Heute starten wir mit der Intro zu Beginn und ich nehme diese Intro wirklich jedes Mal neu auf.
Sie ist nicht einmal aufgenommen und reingespielt, sondern jedes Mal nehme ich sie neu auf.
Falls du dir denkst, das klingt jedes Mal etwas anders, genau daran liegt es,
weil ich sie immer neu aufnehme für die Folge.
Heute sprechen wir über eure Fragen, denn wir machen eine Fortsetzung von der Q&A-Folge,
in der ich euch gefragt habe, welche Fragen liegen euch auf dem Herzen über Instagram,
über die Instagram-Story. Falls du mir auf Instagram noch nicht folgst,
dann chris.blum__ auf Instagram kannst du mir sehr gerne folgen.
Wir starten auch gleich mit der ersten Frage von euch rein.
Nämlich die erste Frage kommt von Christine aus der Community.
Ich date gerade mein Spiegelbild. Kann das gut gehen? So gleich zu sein.
Es gibt ja das berühmte Sprichwort, ich glaube das kennt jeder von euch,
Gegensätze ziehen sich an.
Und über diese Frage könnte ich jetzt auch stundenlang eigentlich sprechen,
aber ich versuche mal so die Kernpunkte auf den Punkt zu bringen.
Letztendlich weiß man heute tatsächlich auch aus Studien,
dass es nicht der Fall ist, dass sich Gegensätze anziehen.
Denn häufig liegt hinter dem Sprichwort, Gegensätze ziehen sich an,
ein ganz normales menschliches Phänomen, in Anführungszeichen.
Denn wir finden meist besonders jemanden toll und attraktiv und anziehen,
der Ressourcen hat, die wir gerne an uns sehen würden,
aber wir nicht in der Lage sind uns die selbst zu geben.
Zum Beispiel, du lernst jemanden kennen und der ist total abenteuerlustig
und total spontan und du gönnst dir selbst nicht häufig spontan
und abenteuerlustig zu sein, weil du eher ein Mensch bist,
der vor Dingen vielleicht oder vor neuen Dingen vielleicht Angst hat
oder der gerne Dinge plant.
Und da findest du jemanden, der total abenteuerlustig ist
und spontan ist, total attraktiv und das findest du sehr anziehend bei diesem Menschen.
Oder, wenn wir mal ganz kurz an Verlustangst, Bindungsangst denken,
du findest jemanden total attraktiv, der dir gerade zu Beginn
einem Kennenlernen volle Aufmerksamkeit gibt und dir sagt,
wie toll du bist und wie schön du bist und dass ihr doch so sehr zusammenpasst
und dass ihr euch doch schon aus dem früheren Leben kennt
und alles so toll und intensiv ist,
findest du natürlich auch total anziehend
und je verlustängstlicher du bist, umso anziehender findest du das.
Und gleichzeitig findet auch zu Beginn der Bindungsängstliche,
findet das total toll, dass er da jemanden hat,
der oder die dann die volle Aufmerksamkeit diesem Menschen gibt
und diesen Menschen dann auch noch bestätigt, wie toll er ist
und ganz viel Zeit mit diesem Menschen verbringen möchte
und man schreibt ganz viel zu Beginn
und man hat nur die Augen für sich zu Beginn,
was in einer gewissen Art und Weise natürlich auch
von Anführungszeichen normal ist,
aber da ist meistens irgendwie dieses Gefühl von Überstürzen dabei.
Also es ist over the top.
Es ist auch eine gewisse Aufregung vielleicht sogar dabei.
Und Liebe ist Ruhe. Liebe kennt keine Aufregung.
Liebe gibt Zeit. Liebe gibt Raum.
Und daher finden wir häufig jemanden ein interessanter, anziehender,
wenn dieser Mensch anders ist als ich.
Also es sagt noch nichts über die Kompatibilität einer Beziehung aus,
was zusammenpasst.
Aber genauso gut auch bei dem Satz,
wir sind uns so ähnlich und das könnte mal ein Spiegelbild sein,
könnten da einige Fallstricke dahinter liegen.
Denn nicht selten sagen Menschen,
die in einem verlust- und bindungsängstlichen Konstrukt sind,
zu Beginn genau dasselbe.
Das ist wie mit einem Spiegelbild.
Von daher darf man auch schauen,
wann zu welchem Zeitpunkt,
dass man einer Beziehung oder einem Kennenlernen sagt.
Denn es würde sehr viel mehr aussagen für mich,
mein Mann, meine Frau ist ein Spiegelbild von mir,
wenn ich drei Jahre in einer Beziehung bin,
als zu Beginn einer Beziehung.
Zu Beginn einer Beziehung lernen wir uns kennen,
wir überintroduzieren Dinge.
Wir haben auch vielleicht Angst,
vor der Enttäuschung etwas uns selbst einzugestehen,
was wir nicht sehen wollen im Moment,
weil ich diesen Mensch unbedingt haben möchte.
Und dann blenden wir viele Dinge aus.
Und dann neigen wir auch dazu,
diesen Satz zu sagen,
meine Frau, mein Mann ist ein Spiegelbild von mir,
die ist genauso wie ich, oder der ist genauso wie ich.
Daher hat diese Aussage,
oder hätte diese Frage,
wenn du sie mir stellen würdest,
wenn du drei Jahre in einer Beziehung bist,
eine größere Gewichtung,
als wenn du es in den ersten drei bis sechs Monaten sagen würdest,
oder am Kennenlernen sagen würdest.
Weil vielleicht geht es dir da genauso wie mir,
nach drei Jahren weiß ich,
wie ein Mensch besser tickt
und kenne einen Menschen besser als mit drei Monaten.
Vielleicht geht es dir ehrlich mit dir,
wenn du ja dazu sagen kannst.
Das heißt, im Endeffekt würde ich gar nicht darauf
so wirklich Bedeutung drauflegen.
Gegensätze ziehen sich an,
Gemeinsamkeiten ziehen sich an,
weil am Ende des Tages geht es doch darum,
dass Liebe sich entwickelt.
Liebe gibt Zeit, Liebe gibt Raum.
Je mehr Zeit, je mehr Raum,
in dem ihr euch füreinander gebt,
umso mehr lernt ihr euch kennen.
Umso mehr lernt ihr euch lieben.
Umso mehr kannst du am Ende des Tages sagen,
aus deinem Herzen heraus,
ich sehe dich, ich liebe dich.
Alles andere ist meistens Geplänkel.
Das ist Ablenkung,
Vermeidung, Unterdrückung.
Und wenn du es nach drei Jahren sagen kannst,
dann spielt es keine Rolle,
ob ihr Gemeinsamkeiten habt,
ob ihr Unterschiede habt,
weil ihr euch genauso einander annehmen könnt.
Das ist Liebe.
Ohne einander verändern zu wollen.
Das ist ebenfalls Liebe.
Jemanden so anzunehmen, wie er ist,
ohne ihn verändern zu wollen.
Und da spielt es keine Rolle,
ob ihr dann für euch etwas geschaffen habt,
wo es Gemeinsamkeiten gibt
und auch Unterschiede
oder viele Gemeinsamkeiten gibt
und wenig Unterschiede
oder viele Unterschiede und wenige Gemeinsamkeiten.
Ihr liebt nämlich genau diesen Menschen dafür,
wie er ist, wie sie ist
und wertschätzt die Zeit
in vielen Gemeinsamkeiten
oder wenig Gemeinsamkeiten
mit diesen Menschen
und auch die Zeiten,
wo jeder etwas für sich mehr selbst macht.
Und daher ist es unheimlich wichtig zu schauen,
zu welchem Zeitpunkt du es sagst.
Denn wenn wir sagen,
ich kenne dich schon so lange
oder du bist wie mein Spiegelbild,
du bist immer das, was ich mir erwünscht habe,
ist das eine tolle Aussage.
Aber wenn sie zu Beginn getroffen wird,
dann vielleicht geht es dir da ebenfalls wie mir,
dann kenne ich diesen Menschen
aber nicht die Bläne von diesem Menschen.
Ich kenne auch nicht seine Ziele.
Ich kenne sein Aussehen, aber nicht seinen Charakter.
Und ich höre nicht selten,
gerade in diesen verlostenglichen,
bindungsenglichen Konstrukten, solche Sätze.
Du bist die Frau,
du bist der Mann,
nach der ich immer gesucht habe.
Wir kennen uns aus unserem früheren Leben.
Wir haben so eine starke Verbindung miteinander.
Und ebenfalls nicht selten
sehe ich dann,
wie diese Beziehungen
nach vier Wochen, acht Wochen, zwölf Wochen
und so weiter.
Weil er kann nicht loslassen
und sowas hält ein Jahr oder zwei Jahre.
Aber es ist mit so viel Energieaufwand verbunden,
dass dieser Mensch irgendwann nicht kann,
weil irgendwann wird es dann auch toxisch
für einen der beiden.
Denn gerade auch zu Beginn,
wenn ich das sage,
dann gibt es meistens auch
einen Mangel an Spannung.
Denn manchmal entsteht die Magiebeziehung
aus Unterschieden,
die für Spannung neue Perspektiven
und Wachstum aufsorgen.
Und man versucht,
diese neuen Konflikte zu vermeiden.
Und wenn ihr mir hier schon länger
auf dem Podcast zuhört,
dann wisst ihr,
dass Konfliktvermeidung
ein großes Potenzial
oder ein großes Zeichen
für Bindungsängstliche ist.
Gerade zu Beginn einer Beziehung.
Und es werden eben auch blinde Flecken
nicht gesehen in einer Beziehung.
Es gibt Menschen,
das erlebe ich immer wieder,
die waren lange in einer Beziehung gewesen.
Von 20 bis 30,
von 22, 23, 24.
Die waren in einer langen Beziehung.
Es hat immer ganz gut geklappt
in der Beziehung.
Doch dann merken sie am Ende der Beziehung,
okay, es reicht nicht mehr für eine Beziehung.
Zu wem fühlen sie sich dann
in diesen Situationen
von der Energie am meisten angezogen?
Von Menschen,
die eher eine bindungsängstliche Struktur haben.
Also sie geraten nicht selten
nach einer langen Beziehung
in eine Beziehung,
wo um Liebe gekämpft werden muss.
Und jetzt könnte man davon ausgehen,
die waren ja schon lange in der Beziehung,
sieben Jahre, zehn Jahre, zwölf Jahre,
dass sie sich sehr sicher fühlen in der Beziehung
und dass das sichere Bindungstypen sind.
Und so ist es leider aus Erfahrung nicht heraus,
weil diese Menschen
ebenfalls vom Fußabdruck
etwas gelernt haben,
was sie später
dann immer wieder einholt.
Gerade dann in neuen Beziehungen,
gerade in neuen Beziehungen,
wo sie merken,
okay, ich muss um Liebe kämpfen.
Und sie fanden das natürlich ganz toll,
am Ende der langen Beziehung,
dass da endlich jemand ist,
der mir Aufmerksamkeit gibt.
Und diesmal ist alles anders.
Aber meistens ist es nicht der Fall.
Das heißt,
sie waren zwar lange in einer Beziehung
und da hat es einigermaßen geklappt,
doch sie müssen wieder neu
Beziehung lernen.
Sie müssen wieder neu
über ihre eigene Beziehung
zu sich selbst lernen,
weil sie waren so lange
in einer Beziehung
und meistens ist es so in der Zeit,
dass sie wenig für sich selbst da sind
in der Beziehung,
sondern sich immer auf den anderen verlassen konnten.
Und das passiert dann meistens
in diesen neuen Beziehungen nicht
und sie sind wieder auf sich alleine gestellt.
Das heißt auch gerade Menschen,
die in langen Beziehungen waren,
wo wir meist sagen könnten vom Außen,
hey, das ist auf jeden Fall
ein sicherer Bindungspartner,
die dürfen meistens auch erstmal
die Beziehung verlassen können.
Denn bei denen ist elementar wichtig,
dass sie erstmal das Alter abschließen,
um wieder neu
wieder ins Leben zu gehen,
anstatt wieder in die nächste Affäre
oder Beziehung zu kommen.
Das geht bei denen meistens dann
überlappend bei langen Beziehungen,
wo sie schon jemanden haben
und dieser neue Partner,
diese neue Partnerin
ist dann das I-Tüpfelchen,
damit diese Person aus einer langen Beziehung
die Kraft hat,
endlich da raus zu gehen
und vorher
in Anführungszeichen versagt hat,
das schon vorher zu beenden.
Und diese Energie
nehmen diese Menschen in die neue Beziehung mit
und deswegen klappt das meistens nicht
in der neuen Beziehung.
Und da empfehle ich von ganzem Herzen
auf jeden Fall ein Coaching zu machen.
Macht ein 1 zu 1 persönliches Coaching,
so wie ich es auch
in der Akademie anbiete,
wo du von Punkt A nach Z geführt wirst
und die Energie von Leuten
da rein und anstatt
viel Zeit, viel Energie,
Viel Schmerz und
an ein Coaching investiert
Einmalig etwas,
und du hast etwas für dein ganzes Leben.
Das ist ein Lebensprogramm.
Das ist auch nicht ein Programm,
was du wiederholen sollst.
Das ist etwas für dein ganzes Leben,
für die nächsten 30, 40, 50, 60 Jahre
in deinem Leben,
damit du die Tools an die Hand bekommst
für all das, was du brauchst.
Und wir möchten dich nicht wiedersehen nach dem Coaching, weil du alle Tools hast, die du benötigst, um etwas Neues in deinem Leben zu kriegen.
Das ist das Ziel, das ist der Anspruch von meinem Coaching, dass du ein leichtes, fröhliches, glückliches Leben hast.
Aber du weißt dann in den Momenten, wo du mal einen Down hast, damit umzugehen.
Und das ist das Kraftvolle.
Denn es ist egal, was in deinem Leben passiert, es ist wichtig, es ist viel wichtiger, wie du mit den Dingen umgehst, die passieren.
Also nochmal als Zusammenfassung für die Frage, ich date mein Spiegelbild, kann das gut gehen, so gleich zu sein?
Das sagt erstmal herzlich wenig aus, denn es würde vielmehr aussagen, zu welchem Punkt in der Beziehung du es sagst.
Und da du sagst, ich date gerade mein Spiegelbild, gehe ich davon aus, dass du es eher am Anfang sagst.
Und da sage ich eher Obacht, denn gerade zu Beginn neigen wir Dinge überzuinterpretieren.
Wir wollen die Wahrheit auch vielleicht nicht direkt erblicken.
Es fehlt auch an Spannung, gerade zu Beginn der Beziehung und auch an Konfliktpotenzial.
Was unheimlich wichtig ist, gerade auch zu Beginn zu erkennen, um welchen Menschen handelt es sich da eigentlich auf der anderen Seite.
Denn es spielt weniger eine Rolle, ob wir viele Gemeinsamkeiten haben oder weniger Gemeinsamkeiten haben.
Liebe gibt Raum, Liebe gibt Zeit und Liebe bedeutet, dass ihr euch beide einander so annehmt, wie ihr seid, ohne einander verändern zu wollen.
Und gleichzeitig auch die beste Version von euch beiden stärkt.
Also würde ich dem Ganzen noch viel mehr Zeit geben und schauen, ob dieser Mensch wirklich kompatibel für eine Beziehung ist, die ich mir wünsche.
Dann kommen wir zur nächsten Frage von Vanessa.
Ist es nie zu spät, den Beziehungstypen zu transformieren?
Und da kann ich ganz klar antworten, nein, es ist nie zu spät.
Das ist ganz lustig, denn die Frage, wie du sie gestellt hast, zielt auch auf das Motto ab, das wir auf unserer Städtetour dieses Jahr hatten.
Es ist nie zu spät für ein Ja zu dir selbst.
Das finde ich ganz spannend, weil genau darum geht es im Kern.
Es ist nie zu spät, nie in deinem Leben, egal welches Alter.
Es ist nie zu spät, Ja zu dir selbst zu sagen.
Das Einzige, was zu spät ist, ist zu spät, Ja zu dir selbst zu sagen.
Jeden Tag, den du verlierst.
Das ist das Einzige, was dir passieren kann.
Das ist mir 28 Jahre in meinem Leben passiert.
Dass ich nicht Ja zu mir selbst gesagt habe, sondern immer Ja zu anderen.
Und dieses Leben, was ich heute habe, ist einfach so kostbar, so wertvoll.
Ich bin so in Dankbarkeit jeden Tag.
Das ist einfach unglaublich, weil ich davor ein Leben geführt habe, 28 Jahre lang, wo es mir nicht gut ging, wo ich eher im Stress war und immer alles für andere gemacht habe.
Bachelor, Master, MBA gemacht, noch angefangen zu promovieren.
Und ich dachte, für was und für wen?
Ich habe es nicht für mich gemacht.
Denn in dieser Zeit war ich unglaublich unter Spannung gewesen, unter Stress gewesen.
Ich habe gar nicht so wirklich meinen inneren Kern gefunden, sondern habe das gelebt, was andere von mir wollten oder das gelebt, was andere dachten, was gut für mich sei.
Aber ich wusste nicht, was für mich selbst gut sei.
Daher ist es nie zu spät für Ja zu dir selbst.
Gerade was Beziehungen betrifft, haben wir so viele Möglichkeiten, was zu verändern.
Leider gibt es da draußen in dieser Landschaft von vielen Videos, TikToks und Stories und Reels, was es alles da draußen gibt, viele Fehlinformationen oder viele Tipps, die dir suggerieren, von heute auf morgen glücklich zu sein.
Das beobachte ich auch so ein bisschen mit einem kritischen Auge, weil es meist einfach unser kurzlebiges Glücksgehirnareal anspricht.
Also wie kriege ich sie zurück in fünf Tagen oder wie kriege ich ihn zurück in drei Schritten?
Von heute auf morgen glücklich sein.
Manifestieren in fünf Stunden.
Manifestieren in sieben Tagen.
Und ich kann dir sagen, ich kann euch sagen, für alle, die zuhören hier gerade, dass das eine lebenslange Reise ist und nicht von heute auf morgen passiert.
Und daher sehe ich das so mit einem bisschen kritischen Auge, weil euch oder vielen da draußen suggeriert wird.
Da dürft ihr sehr aufpassen, darauf vielen suggeriert wird, dass alles möglich ist in fünf Minuten, in fünf Stunden, in fünf Tagen.
Ja, und so ist es nicht.
Ich bin ja selbst damals auch darauf reingefallen und habe versucht, Dinge zu lösen in einem Tag oder zwei Tagen.
Oder jetzt hat der Mensch sich jetzt mal kurz anders verhalten und ich war wieder beruhigt für die nächsten zehn oder 14 Tage.
Aber das bringt nichts.
Es bringt nichts.
Man darf bei sich selbst anfangen und nicht nur bei sich selbst anfangen, sondern man darf auch die Arbeit machen.
Es ist einmal Arbeit, es ist einmal auch vielleicht schmerzvoll, aber dann hast du Ruhe.
Weil du dich besser kennenlernst, du siehst, wer du bist, was dich ausmacht, worauf du Lust hast.
Denn ich kann nicht manifestieren, wenn ich im Mangel bin.
Das funktioniert nicht.
Ich kann nicht Menschen beibringen zu manifestieren, die gerade Themen haben, die sie stark emotional betreffen.
Also wenn ich in der Trennung bin, dann kann ich zum Beispiel mir nicht vorstellen, heute eine neue Partnerin zu haben morgen.
Kann ich nicht manifestieren.
Wenn ich tiefe Glaubenssätze habe, tiefe negative Glaubenssätze habe, dann kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen, morgen in Fülle zu leben.
Oder in sechs Monaten in Fülle zu leben, weil ich gerade so tief in dem emotionalen Schmerz drin bin.
Also um überhaupt manifestieren zu können, dürfen wir erstmal die Basis machen.
Du darfst erstmal unten anfangen, im Keller sozusagen.
Oder im Erstgeschoss von mir aus.
Im Keller oder im Erstgeschoss.
So wie du auch ein Haus baust.
Du baust ja ein Haus auch nicht vom Dach aus, sondern du hast erstmal ein Fundament.
Du hast eine Basis.
Und wenn du diese Basis einmal glatt machst, einmal wunderschön machst, wie du es dir wünschst.
Also du siehst, wie die Räume aufgestellt sind.
Aber in den Räumen steht noch nichts drin.
Du hast noch nichts schön gemacht.
Du hast noch nichts an Deko drin.
Das kommt jetzt später.
Ja, du hast aber erstmal schon mal ein Konstrukt.
Und darauf baust du auf.
Und je mehr du quasi an der Basis arbeitest, ich sage ja auch immer so schön,
eine Beziehung ist nur die Kirche auf der Sahnetorte.
Und du bist die Sahnetorte.
Aber die Sahnetorte ist nicht im Rezeptzustand und auch nicht löchrig.
Genauso wie dein Haus, was du baust.
Von Stockwerk zu Stockwerk bis zum Dach.
Und dann machst du dir mehr Gedanken.
Wie möchte ich denn eigentlich die einzelnen Zimmer einrichten?
Was für eine Deko möchte ich?
Wie soll es aussehen? Wie fühle ich mich wohl?
Und dieses, wie soll es aussehen in meinem Leben?
Wie fühle ich mich wohl in meinem Leben?
Das gelingt mir umso besser, je sicherer ich mich fühle in etwas.
Das gelingt, je sicherer und je selbstbewusster ich mich fühle, was ich gerade tue.
Und ich fühle mich sicherer und selbstbewusster,
wenn ich Stockwerk für Stockwerk, Schritt für Schritt das Haus aufbaue
und nicht direkt beim Dach anfange.
Also das kannst du machen, aber es führt dich nicht zum Ziel.
Es wird dich schneller auf den Boden der Tatsachen zurückholen, als du denkst.
Da kannst du dich noch so sehr mit einer spirituellen Halbweisheit schmücken.
Es klappt nicht.
Und deswegen sage ich euch ja auch immer, aus meiner eigenen Erfahrung heraus,
dass es möglich ist.
Und je länger du dabei bist, ist auch einfacher möglich ist
und du dich auch besser fühlst und wohler fühlst.
Nur es bedarf einem Schritt für Schritt Plan,
der individuell auf dich abgestimmt ist.
Deswegen habe ich auch 1 zu 1 integriert in meinen Coachings,
dass du eine individuelle Betreuung hast.
Ich kann dir ja nicht einfach ein Fertighaus da hinschmeißen
und dir gefällt das gar nicht.
Was machst du denn dann?
Und es gibt keine individuelle Betreuung, es gibt kein 1 zu 1.
Dann hast du zwar das Musterhaus da stehen
und du findest das vielleicht schon mal ganz toll, ganz schön von außen,
aber du weißt ja gar nicht, was innen drin ist.
Vielleicht gefällt es dir innen drin ja gar nicht,
weil die Raumanordnung nicht so ist, wie du dir wünschst.
Oder die Fenster sind nicht bodentief
und du hast dir aber bodentiefe Fenster gewünscht.
Daher immer mit 1 zu 1 Betreuung.
Du kriegst einen Plan, wie du jeden Schritt gehen kannst.
Zum Beispiel in der HZ Journey hast du einen Plan von Modul 1 bis 12,
wie du diesen Weg gehen kannst für dich.
Und der wird dann innerhalb dieses Weges individuell auf dich zugeschnitten.
Im 1 zu 1 Coaching.
Das heißt, du wählst dann selbst den Rahmen.
Du wählst dann selbst, wie es aussehen soll für dich.
Du wählst selbst, was du bearbeiten möchtest an Themen.
Und das ist das Schöne dabei bei dem Prozess,
du bestimmst selbst, was du möchtest.
Ansonsten würde ich dir einfach was in die Hand drücken,
etwas darüber erzählen,
aber du weißt ja dann gar nicht genau, wie du es für dich umsetzen sollst.
Oder hast ja auch gar kein 1 zu 1 Feedback, wie das für dich aussieht.
Und das macht für mich keinen Sinn.
Denn mein Anspruch, meine Vision ist es, jeden Menschen als Mensch zu sehen.
Jeden Menschen einzeln zu betreuen.
Mit seiner persönlichen Geschichte.
In einem Programm mit einem roten Faden fundiert.
Wo acht Coaches, Therapeuten mit dabei sind.
Das ist Qualität.
Ansonsten ist es Massenpower.
Ansonsten ist es ein Massenprogramm.
Und das macht keinen Sinn für die persönliche Weiterentwicklung.
Von daher ist es nie zu spät für ein Jahr zu dir selbst.
Und auch gerade diese Themen der Verlustangst, der Bindungsangst,
die sind so gut integrierbar, die sind so gut lernbar.
Ich glaube, ich bin das beste Beispiel dafür.
28 Jahre Verlustangst, dann kam noch mal Bindungsangst dazu.
Und Verlustangst muss nicht sein.
Bindungsangst muss ebenfalls nicht sein.
Es gibt Tools, wo du es lernen kannst.
Bindungsangst, Verlustangst ist auch keine Krankheit.
Das ist keine Erkrankung.
Die steht auch nicht im ICD-10.
In der internationalen Klassifizierung für Erkrankungen.
Gibt es nicht.
Auch nicht im DSM.
Für die Psychotherapeuten.
Gibt es nicht.
Habe ich auch versucht.
In der Verhaltenstherapie.
Das Video aus meinen Erfahrungen zur Verhaltenstherapie
packe ich noch mal unten drunter in die Shownotes.
Weil dazu habe ich ein eigenes Video mal aufgenommen vor zwei Jahren.
Warum es mir persönlich nicht geholfen hat.
Und das ist auch das.
Wir betrachten dich nicht als kranken Menschen.
Sondern wir betrachten dich als gesunden Menschen.
Wo mal der Reifenblatt ist.
Ja und darum geht es.
Es ist nie zu spät, das zu verändern.
Und es gibt tolle Tools, wie du es verändern kannst.
Ich glaube, ich selbst bin das beste Beispiel dafür.
Nach 28 Jahren Verlustangst.
Und danach kam auch noch mal die Bindungsangst.
Also das Einzige, was ich dir raten kann, ist ein Ja zu dir selbst.
Denn wenn du für dich losgehst und erstmal die Entscheidung triffst,
für dich loszugehen, kommt nur noch Freude.
Gleichzeitig auch direkt eine Entspannung mit der Entscheidung,
die du triffst für dich und dein Leben.
Und ja, es ist ein Investment in dich.
Aber es ist für dein ganzes Leben.
Und das runtergebrochen auf dein ganzes Leben
ist so marginal, das Investment.
So, dass du jeden Morgen aufstehst für dich
mit einem Lächeln im Gesicht.
Und vor voller Freude auf diesen Tag.
Zufriedenheit vor allen Dingen.
Und das ist, was ich dir aus meinem Leben mitgeben kann.
Wertschätzung, Dankbarkeit, Freude, Zufriedenheit.
Nicht mehr Stress.
Keine Angst mehr.
Sondern eine Hinzubewegung zu einem erfüllten und leichten Leben.
Dann haben wir als nächstes die Frage von Julia.
Welche Ratschläge hast du für Menschen,
die ihre spirituellen Überzeugungen mit ihrem Berufsleben
in Einklang bringen wollen?
Auch eine sehr spannende Frage.
Auch eine sehr interessante und spannende Frage, wie ich finde.
Und ich habe mir dazu ein bisschen Gedanken gemacht.
Und ich glaube, ich kann es für mich auf fünf Punkte herunterbrechen,
die wichtig sind, um das im Berufsleben in Einklang zu bringen.
Der erste Punkt, reflektiere deine Werte.
Ich glaube, das ist unheimlich wichtig.
Überlege dir, welche spirituellen Prinzipien dir am wichtigsten sind.
Das könnten Werte wie Mitgefühl, Achtsamkeit, Ehrlichkeit
oder auch der Dienst am Gemeinwohl zum Beispiel beinhalten.
Nachhaltigkeit.
Viele Menschen verhalten sich schon nach ihren eigenen Werten,
auch wenn sie jetzt nicht bewusst ihre Werte kennen.
Vielleicht ist dir Nachhaltigkeit wichtig.
Und das drückt sich so aus, dass du dir eher Bio-Eier kaufst,
zum Beispiel, anstatt Eier aus der Massentierhaltung.
Und diese Reflektion hilft dir, klarer zu definieren,
wie du diese Werte in deinem Arbeitsleben einbringen kannst.
Zum Beispiel durch respektvolle Zusammenarbeit oder ethisches Handeln.
Du lernst also dich besser kennen,
was deine spirituellen Prinzipien und Werte sind
und kannst die auch vergleichen mit den Werten deines Unternehmens.
Stimmen die überein?
Stimmen die zum Teil überein?
Oder gibt es überhaupt keine Übereinstimmung?
Also wähle ein Unternehmen und ein Umfeld, das deine Werte unterstützt.
Versuche, in einem Unternehmen oder einer Organisation zu arbeiten,
die mit deinen spirituellen Überzeugungen übereinstimmt.
Schau dir die Unternehmenskultur, die Werte und die Missionen genauer an.
Viele Menschen fühlen sich wohler und ausgeglichener,
wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Arbeit einen höheren Zweck erfüllt
und die eigenen Überzeugungen unterstützt.
Schau also, inwieweit das für dich zutrifft.
Kommen wir zum zweiten Punkt.
Zweitens, integriere spirituelle Praktiken in deinen Alltag.
Du kannst kleine Rituale oder Praktiken in deinen Arbeitsalltag integrieren,
um deine Spiritualität zu pflegen.
Das könnte zum Beispiel eine Meditation sein in der Mittagspause.
Das könnte ein achtsames Atmen sein während der Arbeitszeit,
wo du mal kurz einen kleinen Moment innehältst.
Wir kennen das alle, wie stressig der Alltag ist.
Umso wichtiger ist es auch mal kurz für sich selbst da zu sein,
um wieder die Energie hochzufahren,
die du benötigst, um deine Arbeit zu absolvieren.
Und auch in der Qualität, wie du sie absolvieren möchtest.
Diese Momente können dir nämlich helfen, zentriert zu bleiben
und Stress abzubauen.
Also versuche, Praktiken in deinen Alltag zu integrieren.
Drittens, sei authentisch, aber achtsam.
Es ist wichtig, authentisch zu bleiben,
wenn es um deine spirituellen Überzeugungen geht.
Du musst nicht versuchen, deine Spiritualität zu verstecken.
Was bedeutet denn eigentlich Spiritualität?
Spirit bedeutet Geist, der Geist.
Es bedeutet einfach für dich eine Verbindung zu dir selbst zu haben,
die einen frischen Geist hat.
Und ich glaube auch, jeder Mensch im Kern ist irgendwo und irgendwie spirituell.
Auch wenn dieser Mensch das total abstreiten würde
oder auch wenn dieser Mensch es total verneinen würde.
Denn selbst ein spiritueller Akt ist es,
spazieren zu gehen und kurz innezuhalten,
tief ein- und auszuatmen oder mal bewusst die Umgebung zu beobachten
oder zu sagen, genau dieser Satz, den ich von diesem Menschen gehört habe,
der war für mich bestimmt.
Ich glaube, im Kern gibt es keine Menschen, die nicht spirituell sind.
Es gibt vielleicht unspirituelle Menschen,
aber auch da in der Tiefe gibt es einen spirituellen Ursprung.
Und das meine ich jetzt nicht hochspirituell,
sondern das meine ich aus einer geerdeten Zustand,
aus meiner eigenen Erfahrung zu mir und aus der Arbeit mit über,
ich weiß nicht wie viele Menschen es mittlerweile sind,
2.000, 3.000, 4.000 Menschen.
Und ihr könnt mir glauben, ich habe schon mit Menschen gearbeitet,
die zu Beginn ein kompletter Kühlschrank gefühlt waren
und am Ende, das kannst du dir nicht vielleicht vorstellen,
aber wirklich ein achtsames, respektvolles und auch sensibles Wesen waren.
Und ich glaube, auch hier ist es wichtig zu sehen,
dass du nicht jemand anderen davon überzeugen musst,
sondern sei du einfach selbst die Inspiration für jemand anderen.
4. Finde den Sinn in deiner Arbeit.
Manchmal geht es nicht nur darum, was du tust, sondern wie du es tust.
Du kannst in jedem Beruf eine spirituelle Dimension finden,
indem du deiner Handlung eine tiefe Bedeutung gibst.
Also indem du beispielsweise die Dinge, die du tust, sehr bewusst machst,
sehr achtsam machst.
Auch hier dir Pausen gönnst, für dich.
Sei es ein Spaziergang in der Mittagspause,
den du bewusst nur für dich nimmst.
Oder du jemandem ein Lächeln heute widmen möchtest.
Ohne Erwartung daran.
Oder jemandem aushilfst.
Auch das ist etwas, was einen tieferen Sinn für dich
in deinem Wesen auf der Arbeit gibt.
Sei es durch das Streben nach Exzellenz,
durch den Dienst an anderen
oder auch das Streben nach Fairness und Integrität.
Du kannst deinen Beruf als Erweiterung deines Weges auch sehen.
5. Suche Gleichgesinnte.
Es gibt mit Sicherheit auch in deinem Umfeld, in deinem Arbeitsumfeld,
Menschen, die ähnliche Überzeugungen haben wie du.
Sei es innerhalb des Arbeitsplatzes
oder auch vielleicht durch externe Netzwerke.
Und diese Gemeinschaften können dir Unterstützung bieten
und dir helfen, auf deinem Weg zu bleiben.
Das ist insbesondere hilfreich, wenn du merkst,
dass die ersten vier Punkte, die ich genannt habe,
überhaupt nicht mit dem übereinstimmen,
was dir dein Arbeitsalltag oder dein Beruf dir gerade gibt.
Umso wichtiger ist es da, ein Netzwerk zu haben
von gleichgesinnten Menschen,
die ähnlich denken und fühlen wie du.
Denn das hilft dir am Ende,
auch für den leichtesten Schritt zu gehen, etwas Neues zu suchen.
Der ist nicht immer einfach.
Und von daher ist es umso bedeutsamer,
jemanden zu haben an der Seite, die ähnlich denken und fühlen wie du
und die dich auf diesem Weg unterstützen.
Kommen wir zur nächsten Frage von Marc.
Und zwar hat Marc mich gefragt,
was kann ich tun, wenn ich das Gefühl habe,
dass meine Beziehung mir energetisch nicht gut tut?
Und das ist auch eine sehr tolle Frage,
denn wenn du das Gefühl hast,
dass deine Beziehung dir energetisch nicht gut tut,
kann das sehr belastend sein.
Ich weiß noch an früheren Beziehungen, die ich hatte,
vor allem in Freundschaften,
da war es so, dass ich mich teilweise
nach dem Treffen schlechter gefühlt habe als vorher.
Also ich habe mich im Nachhinein so gefühlt,
als wenn mich ein Energiewampir ausgesaugt hätte.
Es ist wichtig, solche Gefühle auch gleichzeitig ernst zu nehmen,
da sie oft ein Zeichen dafür sind,
dass etwas im Ungleichgewicht ist.
Gerade auch innerhalb der Beziehung.
Also als erstes reflektiere deine Gefühle und Bedürfnisse.
Es ist zunächst wichtig, dir bewusst zu machen,
warum du dich energetisch ausgelaugt fühlst
in der Beziehung zu dem anderen Menschen.
Und dann kannst du dich da weiterfragen.
Gibt es konkrete Verhaltensweisen oder Dynamiken in der Beziehung,
die dich stressen oder erschöpfen?
Sind es bestimmte Erwartungen, die dich belasten?
Ja, es gibt ja Menschen,
die immer eine größere Erwartung an dich haben,
obwohl du dich schon so für sie einsetzt, für diese Menschen.
Fühlst du dich nicht gesehen oder unterstützt?
Versuche Klarheit also über die Ursache zu gewinnen,
denn das hilft dir, die richtigen Schritte zu unternehmen.
Dann zweitens setze klare Grenzen.
Grenzen sind entscheidend, um deine Energie zu schützen.
Das bedeutet, dass du klar kommunizierst zum Beispiel,
was für dich akzeptabel ist und was nicht.
Sei es, dass du bestimmte Gesprächsthemen meinen möchtest
oder dass du dir mehr Raum für dich selbst einforderst.
Grenzen setzen ist kein Zeichen von Schwäche,
sondern eine wichtige Selbstfürsorge.
Du kannst dich nicht für alle Menschen aufopfern da draußen,
sondern darfst für dich einstehen.
Ebenfalls in Beziehungen, die dich energetisch runterziehen,
bewusste Auszeiten schaffen.
Manchmal kann es helfen, sich bewusst eine Pause
von bestimmten Beziehungen zu nehmen.
Besonders wenn du merkst, dass du dich erholen musst.
Diese Auszeiten können dir helfen, deine Energie wieder aufzutanken
und dir Klarheit über die Beziehung zu verschaffen.
Nutze die Zeit, damit du dich um dich selbst kümmern kannst
und deine eigene Balance wieder findest.
Wenn Menschen an deiner Seite dich dafür sogar kritisieren
oder dir sagen, was tust du da?
Das ist eigentlich nur eine Bestätigung dessen,
dass dieser Mensch dir weniger gut tut,
weil er dich nicht sehen kann, was deine Bedürfnisse sind,
weil er dich nicht sehen kann, welcher Mensch du bist,
sondern nur sich selbst in diesem Konstrukt sieht
und alles, was ihm keinen Nutzen bringt
oder Veränderungen verschafft, als Gefahr sieht.
Damit wird in einer solchen Beziehung ein Konstrukt geschaffen von
nur wenn du meine Erwartungen erfüllst, dann mag ich dich,
dann habe ich dich lieb.
Aber genau so soll es nicht sein.
Dieser Mensch sollte sogar dich dafür feiern,
dass du gerade eine Auszeit brauchst
und dich sehen dafür, dass du eine Auszeit brauchst
und dich dabei sogar unterstützen.
Und da spreche ich auch aus eigener Erfahrung.
Also wenn Menschen dich dafür kritisieren,
dass du eine Auszeit brauchst,
dann bestätigt es nur, was du bereits fühlst.
Viertens, prüfe deine Erwartungen.
Überlege dir, welche Erwartungen du an diese Beziehung hast
und ob sie realistisch oder zu hoch sind.
Manchmal fühlen wir uns energetisch ausgelaugt,
weil wir von der anderen Person Dinge erwarten,
die sie nicht geben kann oder will.
Also wenn wir jetzt einmal die andere Seite
nochmal betrachten, der Medaillen.
Wenn du diese Erwartungen bewusst überprüfst,
kannst du lernen, auch loszulassen
und alternative Wege zu gehen,
wie du deine Bedürfnisse erfüllst.
Stülpe also nicht deine eigenen Erwartungen
immer wieder über den anderen Menschen,
sondern schau mal, sind das wirklich Erwartungen,
die realistisch sind
oder mache ich damit einfach zu viel Druck,
zu viel Stress dem anderen Menschen.
Und fünftens, überprüfe die Balance in der Beziehung.
Manche Beziehungen können energetisch unausgeglichen sein,
wenn eine Person mehr gibt als die andere.
Achte darauf, ob es in deiner Beziehung
ein Ungleichgewicht gibt.
Wenn du merkst, dass du viel Energie investierst,
aber wenig zurückbekommst,
könnte es notwendig sein,
auch diese Dynamik zu hinterfragen und anzupassen.
Und die fünfte Frage von Alex,
der mich gefragt hat,
wie kann man Achtsamkeit im hektischen Alltag wirklich leben,
ohne dass es zu einer weiteren Pflicht wird.
Und ich glaube, das haben viele Menschen da draußen,
wenn sie beginnen, sich um sich selbst zu kümmern,
dass sie sich selbst einen Druck machen, Stress machen,
möglichst schnell alles unterzubekommen,
alles in den Alltag unterzubekommen und so weiter.
Hier ist es wichtig,
dass du kleine Achtsamkeitsmomente einbaust.
Das hilft mir zum Beispiel.
Bewusst auf die Atmung zu achten.
Und das kannst du zum Beispiel trainieren,
wenn du das nächste Mal an einer roten Ampel stehst.
Oder vielleicht hörst du mir jetzt auch zu gerade,
während du im Autofahren bist.
Und wenn du gleich jetzt vor einer roten Ampel stehst,
ganz bewusst ein- und auszuatmen.
Oder wenn du im Stau stehst oder an der Kasse,
gerade viel los ist und viele Menschen vor dir sind.
Wieder den Fokus zu dir lenken,
bewusst ein- und ausatmen.
Nimm während deines Essens, das du dir zunimmst,
mal wirklich ganz bewusst die Aromen,
Texturen und Farben deiner Mahlzeit wahr.
Ohne nebenbei auf dein Handy zu schauen.
Also was ganz wichtig ist,
was ich mitgeben kann euch ist,
das Handy wirklich gezielt wegzulegen.
Alleine das bringt schon ganz viel Achtsamkeit wieder zu dir.
Auch für deine Achtsamkeitsroutine.
Und je mehr es Stress in dir auslöst,
wenn du dein Handy weglegst,
umso länger müsstest du eigentlich dein Handy weglegen.
Und auch Dankbarkeit.
Wirklich in die Dankbarkeit gehen.
Vier Minuten am Tag Dankbarkeit bedeutet,
dass du in einem Jahr, in 365 Tagen,
einen ganzen Tag Dankbarkeit praktiziert hast.
Ich glaube, das sind so kleine, bewusste Dinge,
die du in deiner Achtsamkeitspraxis,
in den Alltag integrieren kannst,
ohne dass es zum Stress, ohne dass es zum Druck wird.
Ja, Handy weglegen führt bei vielen Menschen
bestimmt zu Stress oder zu Druck.
Aber daran erkennst du eigentlich,
dass du noch achtsamer mit dir sein solltest.
Denn es geht am Ende des Tages darum,
wieder den Fokus mehr zu dir zu lenken
und nicht zu sehr, was im Außen passiert.
Also so Schritt für Schritt, in kleinen Schritten,
um eine Routine für dich aufzubauen,
die praktikabel und einfach ist für deinen Alltag.
Also es muss nicht immer die Meditation am Anfang sein
oder täglich sein,
sondern versuche es umzusetzen in kleinen Schritten.
Ja, das war die Fortsetzung zur Q&A-Folge
vom vorletzten Mal.
Und ich hoffe,
du konntest etwas mitnehmen für dich
aus diesen fünf Fragen von heute.
Und wenn du etwas mitnehmen konntest für dich,
dann leite die Folge sehr gerne weiter
an deinen Freund oder Freundin deiner Wahl.
Denn wenn wir diese Message noch größer machen,
dass die innere Beziehung, die Beziehung zu dir,
die wichtigste Beziehung ist, die du führen kannst,
wenn dir das wirklich wichtig ist,
wenn dir Menschen wichtig sind,
dann lass uns diese Message noch größer machen,
sodass wir noch mehr alle an einem Strang ziehen
und an ein Leben möchten, was wir verdient haben.
Voller Glück, voller Freude, voller Frieden.
In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Woche.
Bis zum nächsten Mal. Dein Chris.