Entdecken Sie die versteckten Gefahren chronischer Entzündungen und wie sie Ihre Gesundheit beeinflussen. Ich enthülle die Top-Entzündungsförderer in Ihrer Ernährung und gebe praktische Tipps für eine entzündungsregulierende Lebensweise. Erfahren Sie, welche Alltagslebensmittel als Brandbeschleuniger wirken und wie Sie mit der richtigen Ernährung Ihren Körper ins Gleichgewicht bringen. Von Zucker bis zu raffinierten Kohlenhydraten – lernen Sie, wie Sie Entzündungen reduzieren und Ihre Gesundheit verbessern können. Ayurvedische Weisheit trifft auf moderne Forschung für ein längeres, vitaleres Leben.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß, Ihr Dr. med. Ulrich Bauhofer
Dr. med. Ulrich Bauhofer ist Arzt und Spezialist für die ganzheitliche Heilkunde Ayurveda. Er war einer der ersten beiden westlichen Schulmediziner, die den Ayurveda in den 1980er Jahren von den bedeutendsten Vaidyas (Ärzten) Indiens lernen durften.
Dr. Bauhofer: „Ich war sofort fasziniert von der ältesten Heilkunst der Welt. Der große Unterschied zu unserer heutigen Akutmedizin liegt in der tagtäglichen Gesundheitspflege. Ganz einfache, leicht umsetzbare Routinen & Rituale münden in ein klares Ziel: So lange wie möglich so gesund, aktiv und attraktiv wie möglich zu bleiben. Die moderne Longevity (Langlebigkeit) Forschung entdeckt diese Methoden gerade neu und weist sie wissenschaftlich nach. Man kann es eigentlich so zusammenfassen: Die Antwort auf die Herausforderungen unseres hektischen westlichen Lebensstils habe ich im weisen Osten gefunden".
Diese alltagstauglichen Gesundheitsstrategien sind zeitlos und bewährt. Die Kombination aus modernster Wissenschaft und uraltem Menschheitswissen ist die Erfolgsformel für ein langes, gesundes und glückliches Leben.
Dr. med. Ulrich Bauhofer ist Arzt, Meditationstrainer, Bestseller Autor, Speaker und berät seit 30 Jahren mittelständische Unternehmen und Dax Konzerne in Gesundheitsfragen. Er war an der Neuordnung der Jahrtausende alten Heilkunde als leitendes Mitglied einer internationalen Wissenschaftlergruppe beteiligt und hat mehrere Kliniken aufgebaut und geleitet. Menschen zu einem gesunden Lebensstil ohne Verzicht zu inspirieren, bezeichnet er als seine Berufung: Denn es gibt keinen größeren Genuss als Gesundheit.
Rechtlicher Hinweis / Disclaimer: Die Videos dienen ausschließlich Ihrer Information und ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und dürfen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Haftung ausgeschlossen
Brennen Sie von innen?
Stellen Sie sich vor, in Ihrem Körper tobt ein stiller Krieg, Tag für Tag, jede Minute.
Und Sie füttern möglicherweise unwissentlich die feindlichen Truppen.
Klingt dramatisch? Das ist es auch.
Chronische und niedriggradige Entzündungen sind eine große und oft unterschätzte Gefahr für unsere Gesundheit.
Insbesondere, wenn wir älter werden.
In den nächsten Minuten werden Sie erfahren, welche Alltagslebensmittel in Wirklichkeit Brandbeschleuniger für Entzündungen sind.
Außerdem sage ich Ihnen, wie Sie Ihren Körper mit der richtigen Ernährung ins Gleichgewicht bringen.
Bleiben Sie bei mir, denn was ich Ihnen gleich erzähle, könnte der Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben sein.
Entzündungen sind ein zweischneidiges Schwert.
Einerseits sind sie ein natürlicher Abwehrmechanismus des Körpers, eine Reaktion auf Verletzungen, Infektionen oder schädliche Eindringlinge.
Wir alle kennen die akute Entzündung, wie die Rötung und Schwellung, wenn wir uns verletzen.
Das eigentliche Problem sind aber die sogenannten chronischen, niedrigschwelligen oder stillen Entzündungen.
Sie können über Monate oder gar Jahre anhalten und den Körper heimlich schädigen.
Weil dieser Schwellbrand kaum Symptome verursacht, bleibt er oft unentdeckt.
Trotzdem ist Ihr Körper ständig damit beschäftigt, das Feuer zu löschen.
Wenn die Entzündung chronisch wird, haben wir also einen Feueralarm, der nie aufhört zu klingen.
Das kann zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen führen.
Sie würden sich wundern, wie viele Krankheiten mit Entzündungen zusammenhängen.
Beispiele Typ 2 Diabetes, Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch bestimmte Krebsarten.
Stille Entzündungen werden durch ein Ungleichgewicht zwischen entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Botenstoffen im Körper verursacht.
Und wie so oft spielt die Ernährung hier eine zentrale Rolle.
Mit dem, was Sie täglich essen, beeinflussen Sie nämlich ganz direkt, ob die Entzündung eher abklingt oder noch weiter befeuert wird.
Kommen wir zu den wichtigsten entzündungsfördernden Lebensmitteln.
Nummer 1. Zu viel Zucker
Übermäßiger Zuckerkonsum, insbesondere in Form von Softdrinks, Süßigkeiten, wird mit einem Anstieg von Entzündungsmarkern im Blut in Verbindung gebracht.
Chronisch hohe Zuckerspiegel können auch das Risiko von Typ 2 Diabetes erhöhen,
weil die Bauchspeicheldrüse überfordert wird und sich dann eine Insulinresistenz ausbildet.
Diese Insulinresistenz, also die Ursache von Typ 2 Diabetes, hängt eng mit chronischen Entzündungsprozessen zusammen.
Nummer 2. Transfette und frittiertes
Dass Kartoffelchips und Pommes nicht unbedingt das gesündeste sind, weiß jedes Kind.
Aber wissen Sie auch warum?
Erstens entstehen bei hohen Temperaturen schädliche Stoffe wie Acrylamid und die klassischen AGEs, die Advanced Glycation End Products, wie sie heißen.
Sie begünstigen oxidativen Stress, also die Bildung freier Radikale und aktivieren die Signalwege, die vermehrt Entzündungsmediatoren freisetzen.
Außerdem stecken frittierte und hocherhitzte Lebensmittel voller Transfette.
Diese entarteten Fette entstehen, wenn ungesättigte Fette zerstört werden.
Transfette fördern nachweislich Entzündungen, indem sie die Zellmembran verändern und entzündliche Prozesse im Körper aktivieren.
Sie finden sich auch oft in Fertigprodukten und Gebäcken.
Nummer 3. Zu viele raffinierte Kohlenhydrate
Ähnlich wie Haushaltszucker, also der klassische weiße Zucker, kann auch der Konsum von raffinierten Kohlenhydraten zu Spitzen im Blutzucker- und Insulinspiegel führen.
Langfristig führt ein zu hoher Blutzucker zu Entzündungen und Schäden an den Gefäßen.
Vermeiden Sie deshalb nach Möglichkeit Weißbrot- und Weißmehlprodukte.
Nummer 4. Rotes und verarbeitetes Fleisch
Wussten Sie, dass sogar die WHO verarbeitete Fleischwaren als genauso krebserregend einstuft wie Tabak?
Ich weiß, dass einige von Ihnen nicht auf die WHO abfahren.
Aber man kann sich ja nicht dafür verdammen, wenn Sie wirklich etwas richtig sagen.
Vor allem nämlich, rotes Fleisch wird mit erhöhten Werten von Entzündungsmarkern in Verbindung gebracht.
Das liegt an den gesättigten Fettsäuren, an der oft ungünstigen Zubereitung und an entzündungsfördernden Verbindungen, die im Fleisch enthalten sind.
Sie wissen ja, ich bin Ayurveda-Arzt.
Und es ist mal wieder sehr interessant zu sehen, wie sehr sich die alte Ernährungswissenschaft mit der modernen Forschung deckt.
Das rote Fleisch ist ein perfektes Beispiel dafür.
Aus ayurvedischer Sicht kann rotes Fleisch das Pitta, also das Feuerelement im Körper, anheben.
Ähnliches gilt für fettige und frittierte Speisen, denn Pitta hat selbst heiße und ölige Eigenschaften.
Im Ayurveda gilt, Gleiches verstärkt Gleiches und Gegensätze gleichen sich aus.
Ein ausgeglichenes Pitta ist essentiell für eine gesunde Immunantwort.
Doch wenn Pitta aus dem Gleichgewicht gerät, oft durch falsche Ernährung oder Stress, kann es zu übermäßigen Entzündungsreaktionen im Körper kommen.
Stellen Sie sich Pitta wie ein kontrolliertes Feuer vor.
In Balance wärmt und nährt es den Körper.
Gerät es außer Kontrolle, kann es jedoch Entzündungen fördern.
Jede Form der Entzündung hängt immer mit einem Überschuss an Pitta zusammen.
Der Begriff entzündungshemmende Ernährung ist übrigens Quatsch.
Wir wollen ja nicht verhindern, dass Entzündungen entstehen, wenn sie notwendig sind.
Dazu sind sie nämlich viel zu wichtig.
Stattdessen wollen wir den Körper darin unterstützen, sie besser zu regulieren.
Meine besten Tipps für eine entzündungsregulierende Ernährung.
Nutzen Sie so oft wie möglich frisches Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte, ballaststoffreiches Getreide und polyphenolreiches Obst wie Beeren und Granatapfelkerne.
Verwenden Sie als zweites hochwertige Öle mit gesunden Fettsäuren wie zum Beispiel Olivenöl oder Leinöl.
Drittens erhöhen Sie den Anteil an Omega-3 Fettsäuren, zum Beispiel durch fetten Fisch, Leinsamen, Walnüsse oder ein gutes Omega-3 Präparat nach Möglichkeit nicht aus Fisch, sondern aus Algen.
Seien Sie auch vorsichtig mit zu viel Meeresfisch, einfach weil er sehr belastet ist.
Verwenden Sie großzügig entzündungsregulierende Gewürze wie Kurkuma und Ingwer. Das kann ich als Ayurveda-Arzt gar nicht oft genug betonen.
Weiter versuchen Sie Zucker zu vermeiden oder durch natürliche Alternativen wie Datteln zu ersetzen.
Lesen Sie die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln gut durch und vermeiden Sie Produkte, die teilweise gehärtete Öle oder Fette enthalten. Dahinter verstecken sich die gefährlichen Transfette.
Aus Sicht des Ayurveda verstärken scharfe, saure und sehr heiße Mahlzeiten das Pitadursa, also das Feuer in Ihnen.
Im Gegensatz dazu können kühlende, leicht bittere und süße Nahrungsmittel dazu beitragen, Bitter zu besänftigen und Entzündungen zu reduzieren.
Und süße Nahrungsmittel, das muss nicht immer nur beispielsweise eine Tafel Schokolade sein. Das kann beispielsweise auch eine Karotte sein, weil Karotten auch von ihrem Geschmack her eher süßlich sind.
Natürlich möchte ich betonen, dass eine entzündungsfördernde Ernährung, so wie wir sie vorhin beschrieben haben, nicht automatisch sofort zu schweren Erkrankungen führen muss.
Es geht mir gar nicht darum, dass Sie alle potenziell entzündungsfördernden Lebensmitteln grundsätzlich aus Ihrem Leben streichen.
Sorgen Sie aber für eine gute Balance. Genießen Sie Ihre Lieblingsgerichte in Maßen und insbesondere dann, wenn Sie wissen, dass Sie eigentlich nicht gesund sind und treffen Sie immer öfter die Entscheidung für eine gesunde Ernährung.
Zusätzlich achten Sie bitte darauf, ausreichend zu schlafen, sich regelmäßig zu bewegen, Übergewicht zu vermeiden und Maßnahmen zu finden, wie Sie besser mit Stress umgehen.
Denn die Ernährung ist bei Weitem nicht das Einzige, was die Entzündungsneigung und diese stillen Entzündungen fördert.
Dann machen Sie einen großen Schritt hin zu einem langen, gesunden und vor allem vitalen, erfüllten und glücklichen Leben. Denn darauf kommt es doch letztlich an.
Vielleicht haben Sie ja auch schon mal den Begriff Inflame-Aging gehört. Wenn Sie ständig brennen, sieht man Ihnen das irgendwann nämlich auch an. Das heißt, das Altern wird durch stille Entzündungen gefördert.
Es lohnt sich also gleich mehrfach, öfter mal eine Handvoll Beeren zu essen und das gute Olivenöl zu kaufen. Ganz herzlich, Ihr Ulrich Wachter.
Untertitel der Amara.org-Community