Leidest du unter Rückenschmerzen und möchtest wissen, wie du diese langfristig loswerden kannst? In diesem Video zeigt dir Roland Liebscher-Bracht eine 15-minütige Übungsroutine, die dir dabei helfen kann, deine Rückenschmerzen zu lindern.
Dauerhafte Rückenschmerzen in 15 Minuten loswerden können
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Roland Liebscher-Bracht und Dr. Petra Bracht haben das Informationsangebot sorgfältig erwogen und geprüft. Nach bestem Wissen und Gewissen stellen sie Ihnen ihre persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten 30 Jahre zur Verfügung. Dennoch müssen wir Sie auf folgende rechtliche Hinweise aufmerksam machen:
Das Informationsangebot von Liebscher & Bracht dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die von uns zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden.
Die Inhalte dienen ausschließlich der Hilfe zur Selbsthilfe bei Wohlbefindlichkeitsstörungen. Eine Behandlung von Krankheiten im medizinischen Sinne findet nicht statt.
Bewegungseinschränkungen und Schmerzen können auf verschiedenen Ursachen beruhen, die sich nicht aus der Ferne beurteilen oder behandeln lassen. Daher können wir dazu auch keine Heilversprechen oder Erfolgszusagen machen.
00:00 Intro 00:13 Erklärung 01:20 Was wir brauchen? 01:33 Rückenübung im Stehen 03:54 Rückenschmerzen lösen 06:10 Übung auf der Matte mit Hilfsmittel Rechts 08:22 Übung auf der Matte mit Hilfsmittel Links 10:34 Übung bei Rückenschmerzen 12:53 Übung mit dem Rückenretter 15:08 Outro
Rückenschmerzen langfristig loswerden in 15 Minuten, das ist Volkskrankheit Nummer 1.
Das soll wirklich reichen, aber es kommt noch viel besser.
Bleib bei diesem Video bis zum Ende und du kannst eventuell feststellen, dass es dir
direkt schon besser geht.
Woher kommen die meisten Rückenschmerzen?
Also im unteren Bereich ganz typisch, wir sitzen einfach zu viel, ohne das auszugleichen.
Und was passiert da?
Wenn wir dauernd sitzen, sind wir hier gewinkelt, hier vorne wird alles kürzer und wir wollen
hoch, aber das zieht uns nach vorne.
Jetzt müssen die Rückenstrecke und die Gesäßmuskeln dagegen ziehen.
Und so entstehen unserer Erfahrung nach die meisten Rückenschmerzen im unteren Bereich.
Aber dabei bleibt es ja noch nicht, weil du sitzt ja am Schreibtisch und hast die Arme
immer vorne, oft in einer schlechten Haltung.
Also auch hier oben wird alles kürzer und angespannter und das zieht dich nach vorne.
Und hinten, der Rücken, der muss gegenziehen und das macht die Rückenschmerzen im oberen
Bereich.
Und in dem Moment, in dem wir diese Spannungen, die zu hoch sind, diese Verkürzungen, ganz
gezielt auflösen, kann es mit den Rückenschmerzen nur besser werden.
Wir machen jetzt genau sechs Übungen, um genau die Spannungen, die ich dir erklärt
habe, abzubauen, sodass die Ursache für deine Schmerzen weggenommen wird.
Deswegen mach die alle mit und die Chance, dass du hinterher merkst, Mann, das ist ja
viel besser, Frau, das ist ja viel besser, die sind riesig groß.
Für die Übungen brauchst du eine Schlaufe, eine Übungsschlaufe, ersatzweise einen Gürtel,
du brauchst unsere Medi-Rolle, ersatzweise ein, zwei dicke Bücher und auch der Rückenretter
lässt sich mit Büchern wunderbar ersetzen.
Für die erste Übung stell dich bitte vor eine Wand, ungefähr 30, 40 Zentimeter Abstand.
Bring deine Leisten nach vorne, zieh deinen Bauchnabel zurück, sodass du schon in eine
leichte Überstreckung kommst und dann gehst du immer weiter in die Dehnung rein.
Und dann fühlst du die Dehnung in den Leisten, vielleicht auch hinten im Rücken, um den
Rücken geht es ja, deswegen erschrick auch nicht, wenn es im Rücken zieht, sondern halte
das so, dass es sich gerade noch gut ertragen lässt, dass es gerade noch ein positiver
Wohlfühlsschmerz ist, dann ist alles gut und steige das immer mehr, Leisten schieben
vor, Rumpf geht zurück, atme dich schön rein, aber wenn du diese Übung zum ersten
Mal machst, dann übertreib es nicht, also sobald du denkst, das zieht ein bisschen
zu sehr, bleibst du dort, wartest, bis sich alles wieder ein bisschen beruhigt hat und
falls du feststellen solltest, dass du mal zu weit reingegangen bist und es wird dir
dann unangenehm, dann geh einfach wieder ein bisschen raus, immer so einstellen, dass du
dich gerade noch gut fühlst und jetzt bauen wir unser Krafttraining ein, wenn du das schon
machen kannst, wenn es noch zu neu für dich ist, dann mach erst, du sollst es ja täglich
wiederholen, dann mach das erst in ein paar Tagen, drück aus dem Bauch raus mit Bauchkraft
dich nach oben, als wolltest du dich aufrichten, aber mit den Händen verhinderst du das, bespannst
also praktisch dich gegen die Wand an und dann entspann dich wieder, geh mit den Leisten
ein bisschen weiter vor, wenn du möchtest, kannst du auch den Kopf überstrecken nach
hinten, aber auch das muss nicht am Anfang sein, das kannst du später nach ein paar
Tagen noch hinzunehmen und dann spann noch mal an, drück so mit dem Rumpf nach oben,
als wolltest du die Wand wegschieben und gehst noch mal weiter rein und dann kommst
ganz langsam wieder raus. Für die zweite Übung setz dich bitte auf den Boden, nimm
die Knie ungefähr in 90 Grad, also in rechter Winkel und schau mal, wie weit du nach vorne
kommst, vielleicht ziehst du dich hier nach vorne, vielleicht greifst du auch an deine
Schienbeine oder du kommst bis vor zu den Füßen und dann ziehst du dich stetig weiter
nach vorne und dann merkst du die Dehnung im unteren Rücken, wahrscheinlich merkst
du sie genau da, wo es dir auch immer weh tut und das ist gut, weil dann machen wir
das, was da jetzt hinten verkrampft ist, das entkrampfen wir, das entspannen wir, das ziehen
wir in die Länge. Wir ziehen einfach die Schmerzen aus dem Körper raus, könnte man
so sagen, als Bild. Atme schön und zieh dich immer weiter nach vorne und halte hinten
die Dehnungsintensität immer so, dass sie gerade noch gut zu ertragen ist. Wenn du das
Gefühl hast, du könntest ein bisschen weiter mit dem Gesäß zurück, den Abstand ein bisschen
größer machen, dann mach das und geh wieder in die Dehnung rein, atme ein, im Ausatmen
ein bisschen weiter und das Wichtigste ist, dass du die richtige Intensität immer besser
fühlen kannst. Beim ersten Mal ist es vielleicht noch schwierig, aber wenn du dann ein paar
Tage schon die Übungen gemacht hast, das solltest du ja täglich wiederholen für ein gutes
Ergebnis, dann fällt dir das immer leichter und du gewöhnst dich immer besser dran. Und
jetzt ist Zeit für unser Kraftrede, um den Effekt zu verstärken. Zieh mal zurück mit
dem Rumpf, als wolltest du dich aufrichten, halte dich aber fest und lass wieder locker
und geh weiter nach vorne. Atme dich noch weiter nach vorne rein, zieh immer ein bisschen
mehr, immer beim Ausatmen noch ein bisschen weiter und dann kommst du langsam wieder aus
der Dehnungsposition raus. So, jetzt wird es ein bisschen anspruchsvoller durch den
Einsatz der Hilfsmittel, aber ich verspreche dir, der Aufwand lohnt sich, du wirst es
hinterher spüren. Wer die Schlaufe hat, der geht jetzt mit dem rechten Fuß so rein, dreht
einmal und nimmt sie wieder nach hinten und nimmt sie schon so in den Daumen, mit dem
Gürtel auch um den Fuß legen und schon den Gürtel anfassen und dann die Rolle, beziehungsweise
wenn du mit den Büchern übst, die Bücher, die legst du praktisch unter dein rechtes
Knie und jetzt ist es wichtig, dass du mit der Leiste, mit der rechten Leiste so dicht
wie möglich zum Boden kommst und dann ziehst du immer mehr den Fuß Richtung Gesäß und
dann merkst du eine starke Spannung im vorderen Oberschenkel. Vielleicht zieht es dir auch
in den Rücken rein. Was wieder ein Hinweis darauf ist, dass du an Muskeln und Faszien
arbeitest, die mit den Rückenschmerzen etwas zu tun haben. Atme dich schön rein, geh immer
weiter in die Dehnung, aber achte total darauf, dass die rechte Leiste möglichst dicht am
Boden bleibt. Einatmen, im Ausatmen ein bisschen weiterziehen, einatmen, ausatmen ein bisschen
weiter. Du solltest vermeiden, das mit den Händen zu machen, also mit der Hand direkt
am Fuß zu greifen, weil du das meistens nur mit einer Hüftbeugung hinbekommst und dann
ist die Übung viel, viel weniger wert. Also viel wichtiger und besser, dass das Knie
etwas hoch liegt, die Leiste ganz unten ist und dann erst angefangen wird, mit dem Fuß
Richtung Gesäß zu ziehen. Und auch hier ein kurzes Krafttraining, für die, die es schon
machen wollen, ansonsten einfach erst ein paar Tage einsetzen. Du drückst, als würdest
du dein Bein strecken, richtig fest, lässt locker und ziehst dich weiter in die Dehnung
hinein. Schön wieder atmen und dann langsam lösen und normalisieren.
Jetzt machen wir das Gleiche links, wie auf der anderen Seite auch. Gürtel oder Schlaufe
schön fassen und greifen, Bücher bereitlegen, Rolle bereitlegen, das Knie drauf platzieren,
mit der Leiste zum Boden und dann erst den Fuß immer weiter Richtung Gesäß ziehen.
Und auch hier merkst du direkt den starken Zug vorne im Oberschenkel in die Leiste rein
oder vielleicht sogar in den Rücken. Und dann gehst du mit den Fingerspitzen am Boden immer
weiter entlang. Wenn du das mit einem Arm irgendwie nicht hinbekommst, dann wäre es
auch eine Alternative, dass du mit beiden Händen nach hinten greifst und dann den
Gürtel ziehst. Du musst einfach mal probieren, was sich da besser anfühlt. Aber wichtig
zu verstehen, nutze diese Technik, weil nach 30 Jahren, ich muss einfach so sagen jetzt,
wüsste ich keine bessere Übung als diese, um genau das, was die jetzt bringt, nämlich
diesen bestimmten Faszien-Muskelzug zu dehnen, um das zu erreichen. Immer weiterziehen, immer
darauf achten, dass es gerade noch gut erträglich ist. Schön atmen. Und auch hier setzen wir
jetzt wieder das Krafttraining kurz ein, wenn du schon möchtest. Ich fange erst in ein
paar Tagen damit an, wenn du dich schon an die Übung gewöhnt hast. Du versuchst, dein
linkes Bein zu strecken, hältst es aber fest, dass es sich nicht bewegen kann. Dann lässt
du wieder locker und ziehst den Fuß ein bisschen weiter ran. Steigerst noch mal, dass
du richtig die Dehnung spüren kannst. Und dann gehst du langsam wieder raus.
Jetzt holt euch bitte zwei Stühle zur Hilfe und stellt sie so, wie ich sie hier gestellt
habe. Kniet euch dazwischen. Legt die Hände auf die Stuhlflächen. Und jetzt könnt ihr
mit dem Rumpf ein bisschen weiter vor- oder zurückgehen. Und stellt euch genau so ein,
dass die Arme etwas über Schulterhöhe sind. Also nicht auf Schulterhöhe, sondern etwas
darüber. Und dann immer weiter mit dem oberen Ende des Brustbeins nach unten durchtauchen.
Und dann spürst du die Dehnung in der Brust rechts und links, in den Schultern, in den
Oberarm, in den Ellbogen, vielleicht sogar den Unterarm entlang, bis in die Finger hinein. Genau
das ist gut. Das brauchen wir für diese Übung. Und diese Übung ist speziell dafür, dass die
Rückenschmerzen im oberen Bereich verschwinden, dass sie nicht mehr nötig sind. Schön atmen und
zunehmend nach unten gehen. Immer schön einstellen, dass es gerade noch gut erträglich ist. Wenn du
merkst, dass die Körperposition noch nicht optimal ist, dann ändere sie einfach. Das wird jeden Tag
ein bisschen besser. Tiefes Einatmen, tiefes Ausatmen. Beim Ausatmen ein bisschen weiter
rein in die Dehnung. Und dann drücke auch mit beiden Armen, mit beiden Händen jetzt nach unten
gegen den Stuhl, ohne dass der Körper sich bewegt, ohne dass der Körper hochgeht. Fest gegen die
Stühle drücken, locker lassen, und noch ein bisschen weiter nach unten gehen. Nicht zu doll,
muss ein bisschen quälen, aber es muss noch ein Wohlfühlquälen sein, sozusagen. Nochmal einatmen
und ausatmen, weiter rein. Und langsam wieder rauskommen. Nimm mal wahr, wie sich das anfühlt.
Jetzt zur letzten Übung. Obwohl es eine Ausruhübung mit sehr großem Effekt ist,
ist die Wirksamkeit wirklich intensiv. Sehr gut geeignet für das abendliche Aufdehnen,
bevor du ins Bett gehst. Du nimmst einfach den Rückenretter oder entsprechend hochgestapelte
Bücher und legst dich, und das ist wichtig jetzt, mit dem Kreuzbein darauf. Nicht mit dem unteren
Rücken drauflegen, sondern mit dem Kreuzbein legst du dich da rauf, und dann merkst du die
Dehnung ganz schön hier auch über die Leisten hinweg. Vielleicht zieht es auch hier ein bisschen
den Rücken rein. Das Tolle an der Übung ist, die ist wirklich sehr, sehr effizient, und trotzdem
beruhst du dich aus dabei. Ganz gemütlich lässt du die Schwerkraft jetzt wirken, atmest dich immer
weiter rein, lässt los, und wenn du merkst, du kannst ein bisschen mehr Dehnung verkraften,
aber noch nicht eine höhere Höhe, dann gehst du einfach mit den Beinen ein bisschen auseinander,
und dann zieht es mehr. Damit kannst du das wunderbar einstellen. Auch hier haben wir ein
Krafttraining, und zwar versuch mal gleichzeitig den Schultergürtel und die Fersen vom Boden
abzuheben. Spann mal so an, als wollten die abheben, aber kurz bevor die Füße abheben,
stoppst du da, hältst nur diese Kraft, und entspannst wieder, und merkst, wow, jetzt fühlt
es sich noch leichter an, ich kann meine Füße noch ein bisschen weiter auseinandernehmen. Atme
rein, spür genau, wo du die Dehnung wahrnimmst, tief ein-, tief ausatmen, und loslassen. Ganz
gezielt, ganz bewusst da, wo es spannt, loslassen, mit den Füßen immer ein bisschen weiter auseinander
gehen, und dann langsam wieder normalisieren alles. So, und jetzt laufen wir ein paar Schritte. Fühl
mal rein, beweg dich ein bisschen. Ich hatte ja versprochen, dass du schon Besserung fühlen
kannst. Fühlst du welche? Es kann nämlich sehr, sehr gut sein. Bei diesen Übungen sind die Chancen
unheimlich hoch. Und mache diese Übungen ab jetzt jeden Tag, speichere das Video, teile es mit deiner
Freundin oder mit wem auch immer, damit du es schnell wiederfindest und dabei bleibst.