Die heimliche Bewerbungs-Falle (kennt keiner!)

Martin Wehrle: Perfekte Bewerbung
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23.12.2024
Woran kann Ihre Bewerbung scheitern, auch wenn Ihre Unterlagen toll sind und wenn sie perfekt zum Job passen würden?
Woran können Sie knammheimlich scheitern, ohne es überhaupt zu bemerken?
Es ist eine Kleinigkeit, die beim Bewerben das Genick brechen kann.
Ich warne Sie in diesem Video. Mein Name ist Martin Wehle. Ich bin Buchautor und Karriereberater.
Meine Klientin Frauke Müller, der Name ist geendet, die war total verzweifelt, als sie zu mir in die Beratung kam.
Über 80 Bewerbungen, 80 Bewerbungen hatte die Betriebswirtin geschrieben und über die komplette deutsche Landkarte verstreut.
Aber über 80 Absagen waren die Reaktion.
Nicht zu einem Vorstellungsgespräch war sie überhaupt eingeladen worden.
Dabei war Frauke Müller in Not.
Vor fünf Monaten, da hatte sie ihren Arbeitsplatz in der Buchhaltung eines kleinen Metallwarenherstellers verloren,
ohne eigenes Verschulden wohlgemerkt.
Das Unternehmen, das war wirtschaftlich angeschlagen und das hatte die Hälfte der Belegschaft vor die Tür setzen müssen.
Sie lebte in einer teuren Stadt, sie hatte hohe Mietkosten und allmählich, allmählich ging das Geld auf ihrem Girokonto zur Neige.
Sie brauchte einen neuen Job, ganz dringend, aber nicht nur aus finanziellen Gründen.
In der Beratung, da strahlten ihre Augen, als sie davon sprach, wieder einen Arbeitsplatz zu haben,
jeden Tag Kollegen zu treffen und etwas Sinnvolles zu tun.
Aber woran scheiterten ihre Bewerbungen?
Ich begann ihre Bewerbungsunterlagen durchzublättern.
An der Qualifikation, da konnte es nicht liegen.
Sie hatte ihr BWL-Studium mit einer überdurchschnittlichen Note abgeschlossen.
Sie hatte ein interessantes Bilanzierungsthema für ihre Diplomarbeit gewählt
und ihre Vita wirkte schlüssig und ohne größere Brüche.
Sogar die Länge des Lebenslaufes passte.
Sie hatte sich auf zwei Seiten beschränkt, was Firmen immer zu schätzen wissen,
mehr als wenn jemand drei oder vier Seiten braucht, um sich darzustellen.
Und ihr Lebenslauf, der waren mit einem seriösen, unsympathischen Foto versehen.
Das ist immer ein Vorteil, auch wenn man heute kein Foto mehr liefern muss.
Aber wer es nicht tut, der läuft Gefahr, im wahrsten Sinne gesichtslos zu bleiben.
Das ist ein Nachteil gegenüber Bewerbern mit sympathischen Fotos.
Der Lebenslauf, auch der war richtig gut.
Also blätterte ich zum Anschreiben zurück und dort,
dort beging sie nicht dieselben Fehler, die den meisten Bewerbern passieren,
nämlich, dass sie langweilig anfangen.
Nein, statt hiermit bewerbe ich mich auf, ging sie individuell auf die Stellenausschreibung ein.
Sie suchen für ihre Buchhaltung eine Persönlichkeit mit Erfahrungen internationaler Bilanzierung
und genau das biete ich Ihnen durch.
Kein Wunder, sie hatte vorher meinen Bewerbungskurs Bewerben mit Erfolgsgarantie geschaut
und sie hatte etliche der guten Tipps umgesetzt.
Das merkte ich auch dem restlichen Anschreiben an.
Falls auch Sie diesen Bewerbungskurs nutzen wollen,
wir blenden ihn gleich nochmal ein am Ende und Sie können ihn 30 Tage testen.
Es ist wirklich eine Erfolgsgarantie darauf und es steckt mein ganzes Wissen darin,
dass ich in über 20 Jahren als Bewerbungsberater mir angeeignet habe.
Also alles bei ihr war lebendig, alles war empfängerorientiert, alles war vorbildlich.
Aber dennoch, dennoch bekamen sie Absagen.
80 Stück, das ist verdammt viel Holz, zumal ihre Qualifikation recht gefragt war.
Ich war schon kurz davor mit den Schultern zu zucken und die Bewerbungswelt nicht mehr zu verstehen,
als ich ihr Zeugnis des Metallwarenherstellers durchlass.
In diesem Moment ging mir auf, warum Frauke Müller trotz ihrer überdurchschnittlichen Bewerbung
keine Einladungen für Vorstellungsgespräche bekam.
Denn das Zeugnis, das enthielt ein paar Kassiber, ein paar negative Botschaften,
die offenbar dafür sorgten, dass sich alle Türen vor der Bewerberin verschlossen.
Was ich jetzt aufzähle, das kann für Sie höchst interessant sein.
Prüfen Sie bitte Ihre Zeugnisse, ob dort auch solche Kassiber enthalten sind.
Manchmal passiert das aus Bösartigkeit, weil die Firma dem Ausscheinenden noch einen Tritt mitgeben will.
Manchmal aber, wie bei diesem kleinen Metallbetrieb, passiert das aus mangelndem Wissen über die Zeugnissprache.
Das Erste, was mir an dem Zeugnis aufgefallen war,
wesentliche Aussagen, die in ein Zeugnis gehören, waren weggelassen.
Was in einem Zeugnis fehlt, ist oft viel schlimmer als das, was drinsteht.
Denn andere Firmen denken automatisch, offenbar war das Verhalten der Mitarbeiterin so schlimm,
dass der Arbeitgeber es nicht beschreiben konnte oder gegen die gesetzliche Wohlwollenspflicht zu verstoßen.
Das ist eine Vorgabe, nach der Firmen ihren Mitarbeitern in Zeugnissen keine Steine in den Weg legen dürfen.
Aber zugleich müssen die Firmen ehrlich sein.
Und aus dieser Zwickmühle befreien sie sich oft, indem sie zu den wichtigen Punkten gar nichts sagen,
was alles gesagt.
Bei meiner Klientin fehlten zwei sehr wichtige Dinge.
Erstens die Verhaltensaussage.
Jedes qualifiziertes Zeugnis sollte eine Aussage darüber enthalten,
dass der Mitarbeiter sich einwandfrei verhalten hat,
und jetzt ist die Reihenfolge wichtig,
seinen Vorgesetzten gegenüber, seinen Kollegen gegenüber und eventuell auch seinen Kunden gegenüber.
Werden die Kollegen vor den Vorgesetzten genannt, lässt das auf ein schlechtes Verhältnis zu den Chefs schließen
und fehlt die Aussage komplett, wie bei meiner Klientin, dann liegt der Verdacht auf der Hand,
hier hat sich jemand wie die Axt im Wald verhalten, unbeschreiblich schlecht,
dabei war das bei meiner Klientin überhaupt nicht der Fall.
Und zweitens, ebenso fehlte am Ende des Zeugnisses zwei Dinge und zwar,
die Firma bedankte sich nicht für ihre Mitarbeit, bedauerte das Ausscheiden nicht
und verzichtete auch auf gute Wünsche für die Zukunft.
Das Zeugnis endete abrupt mit der letzten Aussage,
das ist immer ein ganz schlechtes Zeichen, das ebenfalls auf Konflikte hinweist.
Ein weiterer Punkt kam bei Frauke Müller hinzu,
denn der Kern eines jeden Arbeitszeugnisses, das ist die Leistungsbeurteilung.
Und in diesem Punkt hieß es bei Frauke Müller,
mit ihren Leistungen hat sie unsere Anforderungen gut erfüllt.
Das ist eine ungewöhnliche Formulierung,
weil ansonsten immer von voller oder von vollster Zufriedenheit die Rede ist.
Aber besonders unvorteilhaft wirkt die Formulierung,
dass sie Anforderungen erfüllt habe.
Das klingt, als hätte man die Arbeit von ihr einfordern müssen,
als hätte sie keinen Handstreich mehr als nötig getan.
Und gut erfüllt, das gibt Rätsel auf,
denn es fehlt das Signalwort stets,
dass bei einer wirklich guten Leistung dazugehört.
Und erst wenn von stets zur vollsten Zufriedenheit die Rede ist,
handelt es sich wirklich um die Note 1.
Zudem war das Zeugnis sehr kurz ausgefallen,
nur etwas mehr als eine halbe A4-Seite.
Und die Formulierungen wirkten lieblos.
Nein, so verabschiedet man keine Mitarbeiterin,
die man wirklich wertgeschätzt hat.
Achten Sie unbedingt auf diesen Punkt.
Auch die Länge Ihres Zeugnisses und die Wärme der Tonlage,
die spielen eine ganz bedeutende Rolle.
Ich kam zu dem Ergebnis,
dieses Zeugnis war der Grund,
warum Frauke Müller sich so schwer bei der Jobsuche tat.
Im Gespräch stellte sich heraus,
dass die Zeugnisse wegen der Massenentlastungen
von einer Hilfskraft im Schnellverfahren erstellt worden waren.
Das aber, das wussten die Empfänger nicht.
Immerhin wusste ich jetzt,
dass es nicht an Frauke Müllers Leistungen zu liegen schien
und auch nicht an ihrem Ansehen in der alten Firma.
Ich empfahne hier mit Verweis auf meine Expertise,
von der Firma ein besseres Zeugnis einzufordern,
weil dieses gegen die Wohlwollenspflicht verstieß.
Zusammen formulierten wir ein paar Vorschläge,
die sie dann bei ihrem alten Arbeitgeber einreichte.
Ein paar Tage später hatte sie ein neues,
ein um Klassen besseres Zeugnis.
Meist machen die Firmen das schnell und geräuschlos,
auch nach vielen Jahren noch,
weil sie juristischen Ärger
und den damit verbundenen Aufwand unbedingt vermeiden wollen.
Ich will ganz ehrlich sein,
auch mit dem neuen Zeugnis
kassierte Frauke Müller noch drei Absagen.
Aber im vierten Anlauf, dann klappte es,
das Zeugnis erstand ihr nicht mehr im Weg,
sie konnte einen neuen Job tatsächlich antreten.
Das ist wirklich kein Einzelfall.
Viele Bewerber, die packen mit ihren Zeugnissen
wahre Zeitbomben in die Bewerbungsmappe,
ohne es überhaupt zu bemerken.
Das führt dann dazu,
dass der Traumjob ein Traum bleibt,
aber die Absage, die wird Realität.
Vielleicht sind Sie auch betroffen,
darum prüfen Sie unbedingt,
ob Ihre Arbeitszeugnisse etwas taugen.
Ich werde dazu mal ein eigenes Video machen,
das Sie vor fiesen Formulierungen warnt,
dann können Sie schauen,
ob so etwas bei Ihnen steht
und wie Sie damit umgehen.
Und wenn Sie mehr Erfolg als andere Bewerber haben wollen,
wenn Sie mein Profi-Wissen nutzen wollen,
dann verwenden Sie unbedingt mein Videokurspaket
Bewerben mit Erfolgsgarantie.
Da ist alles drin,
was Sie für Ihren Bewerbungserfolg brauchen.
Klicken Sie es gerne einmal an,
hier in dieser Box hier,
und dann können Sie sehen,
wie Sie ganz leicht einen neuen Job bekommen.
Bleiben Sie mir treu,
schauen Sie wieder auf meinem Bewerbungskanal vorbei
und schnappen Sie sich Ihren Traumjob.
Ihr Martin Wehle
