Typische Fragen im Vorstellungsgespräch wiederholen sich. Ganz egal, wo Sie Ihr Bewerbungsgespräch führen, ob bei einer Firma oder einer Behörde, einige häufige Fragen kommen überall auf Bewerber zu. Welches sind diese häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch? Und mit welchen Antworten (Beispiele) können Sie als Bewerber guten Eindruck machen – ob bei der Begrüßung, bei der Selbstpräsentation oder bei der Verabschiedung im Vorstellungsgespräch. Dieses Video geht auf die zehn wichtigsten Fragen ein: Die erste der Fragen an Bewerber: Warum sollten wir Sie einstellen? Die zweite Frage im Vorstellungsgespräch: Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben? Die dritte der Fragen im Job-Interview: Aus welchen Gründen wollen Sie wechseln? Die vierte Frage im Bewerbungsgespräch: Würden Sie heute noch mal denselben Berufsweg einschlagen? Die fünfte der Fragen im Vorstellungsgespräch: Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Die sechste Frage im Job-Interview: Was sind Ihre größten Stärken? Die siebte der Fragen an Bewerber: Was sind Ihre größten Schwächen? Die achte Frage im Bewerbungsgespräch: Was könnte Ihr Chef nach Meinung Ihrer Kollegen besser machen? Die neunte Frage im Vorstellungsgespräch: Haben Sie sich auch bei anderen Firmen beworben? Und die zehnte der Fragen im Jobinterview: Was wollen Sie bei uns verdienen? Mit welchen Antworten erhöhen Sie im Rahmen Ihrer Bewerbung die Chance auf eine Zusage und übertreffen andere Bewerber? Mit welchen Antwort-Strategien können Sie Personaler überzeugen, Ihre Jobchancen erhöhen und selbstbewusst im Vorstellungsgespräch auftreten? In diesem Video macht Ihnen Karriereberater Martin Wehrle Vorschläge und gibt Ihnen spannende Informationen zu Fragen und möglichen Antworten, sowohl passenden als auch Fettnäpfchen, die Sie meiden sollten. Ein ideales Video für den Bewerbungserfolg, ein Trainingslager für Ihr Job-Interview.
Martin Wehrle ist „Deutschlands bekanntester Karriereberater“ (Focus). Seine über 30 Bücher sind rund um den Globus erschienen, wurden große Bestseller und haben entscheidende Debatten über die Arbeitskultur angeregt. Ob in einer Titelgeschichte für den „Stern“, auf dem Sessel bei „Markus Lanz“ oder auf der Couch bei „Maischberger“: Er engagiert sich für eine menschenfreundliche Arbeitswelt. Er wurde ausgezeichnet mit dem renommierten Coaching-Award und bildet seit 2007 Karrierecoachs an seiner eigenen Akademie aus, mit begeisterten Rückmeldungen: https://www.karriereberater-akademie.de/teilnehmer_echo.php
Fragen, 1 (Vorstellungsgespräch): Warum sollten wir Sie einstellen? Frage 2 (Bewerbungsgespräch): Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben? Fragen, 3 (Job-Interview): Aus welchen Gründen wollen Sie wechseln? Frage 4 (Assessment Center): Würden Sie heute noch mal denselben Berufsweg einschlagen? Fragen, 5 (an Bewerber): Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Frage 6 (Vorstellungsgespräch): Was sind Ihre größten Stärken? Fragen, 7 (Bewerbungsgespräch): Was sind Ihre größten Schwächen? Frage 8 (Job-Interview): Was könnte Ihr Chef nach Meinung Ihrer Kollegen besser machen? Fragen, 9 (Assessment Center): Haben Sie sich auch bei anderen Firmen beworben? Frage 10 (an Bewerber): Was wollen Sie bei uns verdienen? ····················································································
Die zehn wichtigsten Fragen im Vorstellungsgespräch.
Wie können Sie perfekt antworten, besser als andere antworten und die Fettnäpfchen gezielt meiden?
Das sage ich Ihnen in diesem Video.
Mein Name ist Martin Werle, Buchautor, Karriereberater.
Und ich habe schon ganz viele Menschen durch meinen großen Videokurs
Bewerben mit Erfolgsgarantie in neue Jobs gebracht.
Und schon sind wir mitten im Thema.
Frage Nummer eins, die Sie fast in jedem Vorstellungsgespräch hören.
Warum sollten wir Sie einstellen?
Viele Bewerber sagen jetzt, ja, ich habe BWL studiert.
Ich habe die und die Position ausgeübt und ich bringe die und die Erfahrung mit.
Und das ist langweilig. Das ist schwach.
Sie sollten immer auf die Stellenausschreibung eingehen.
Sie sollten einen Punkt herausgreifen, der wichtig ist.
Und Sie sollten zeigen, warum Sie diesen Punkt erfüllen.
Also Beispiel. Ich habe in Ihrer Stellenausschreibung gesehen,
Sie suchen jemanden, der Ihren Kundenservice voranbringt.
Und genau darin habe ich viel Erfahrung.
Sie könnten profitieren davon, dass ich für meine Ex-Firma das und das und das getan habe.
Und greifen Sie auch Werte der Firma auf.
Ich habe gesehen, Sie sind ein innovatives Unternehmen.
Zum Beispiel ist mir aufgefallen, dass Sie das und das am Markt eingeführt haben.
Und ich selbst bin auch ein innovativer Mensch.
Mir ist es zum Beispiel gelungen.
Und jetzt zeigen Sie auf, was Ihnen gelungen ist.
Sie greifen also Werte, Sie greifen Anforderungen der Firma auf
und Sie verknüpfen es mit eigenen Qualitäten.
Dann wird es richtig gut. Dann heben Sie sich positiv von anderen ab.
Zweite Frage. Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben?
Das ist ein Klassiker. Und jetzt ist gefragt, dass Sie sich über die Firma gut informiert haben
und dass Sie sagen können, was die Firma von anderen unterscheidet
und noch einmal, warum die Firma gut zu Ihnen passt.
Also ich habe mich ja umgeschaut am Maschinenbaumarkt
und ich habe gesehen, dass Sie da einen entscheidenden Vorsprung haben.
Gerade durch Ihre letzte Innovation in Japan hat mir sehr gut gefallen.
Und ich glaube, dass Sie auf diesem Markt aus den und den Gründen und mit Ihrer Philosophie,
die so und so aussieht, dass Sie da hervorragende Chancen haben.
Und wir passen gut zusammen, weil ich kann Ihnen bieten.
Ich kann Sie unterstützen durch. In diese Richtung antworten Sie dann.
Also ganz wichtig, recherchieren Sie gut über das Unternehmen.
Bringen Sie ein paar Dinge vor, die nicht jeder weiß.
Das zeigt, Sie haben sich klasse vorbereitet.
Und zeigen Sie auf, inwieweit das auch zu Ihnen passt, dass eine Schnittfläche entsteht.
Dann haben Sie wiederum die Nase vorn.
Frage 3. Aus welchen Gründen wollen Sie wechseln?
Eine ganz wichtige Frage. Es geht um Ihre Motivation.
Und wenn Sie jetzt zeigen, dass Sie frustriert sind in Ihrer alten Firma,
dass Sie dort nicht befördert werden, nicht vorwärts kommen,
dann denkt man, Sie greifen nach der neuen Firma wie nach so einem Rettungsring
und keine Firma will für Sie die Retterin sein.
Im Gegenteil. Das Motiv sollte also immer sein,
dass Sie an dieser Firma, an dieser Position etwas reizt.
Und das müssen Sie jetzt auf den Punkt bringen.
Also es reizt mich ganz enorm, dass ich bei Ihnen ein internationales Geschäft aufbauen könnte
und dass ich für Sie in den USA das und das tun könnte.
Und es passt auch sehr gut zu dem, was ich schon gemacht habe,
nämlich Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen.
Sie gehen also wiederum darauf ein, was ist reizvoll an der Position,
was ist reizvoll an der Firma.
Frage 4. Würden Sie heute nochmal denselben Berufsweg einschlagen?
Man will herausfinden, ob Sie ein Mensch sind, der zu seinen Entscheidungen steht
und der mit dem, was er jetzt gerade macht, glücklich ist.
Und wenn Sie zu erkennen geben, naja, wenn ich es heute nochmal könnte,
würde ich vielleicht in eine ganz andere Richtung abbiegen,
dann befürchtet die Firma, dass sie sich da einen dauerfrustrierten einfängt.
Also zeigen Sie auf, warum Sie zu Ihrer Entscheidung stehen.
Zeigen Sie auf, was Ihnen an Ihrem Job, an Ihrem Berufsweg gefällt.
Zeigen Sie auf, was Sie gelernt haben.
Und sagen Sie der Firma auch, dass der Schritt jetzt in diese Position
ein schlüssiger Schritt für Sie wäre, weil Sie in Ihrem Berufsweg sich weiterentwickeln wollen.
Frage Nummer 5. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Gefährliche Frage. Viele Bewerber sagen, ja, ich kann mir schon vorstellen,
dass ich dann auch befördert worden bin oder dass ich eine höhere Position bekleide
oder dass ich intern mich verändere.
Die Firma schreibt eine Position aus, weil sie genau für diese Position eine Lösung sucht.
Und das sollten Sie in Ihrer Antwort auch betonen.
Es gibt auch ein eigenes Video von mir dafür, das können Sie gerne auch mal anschauen.
Also Sie sollten aufzeigen, ich finde diese Position, die Sie da ausgeschrieben haben,
so spannend, dass ich glaube, ich kann mich in fünf Jahren prima entwickeln.
Ich kann dazu beitragen, dass ich in dieser Position noch mehr zu Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen,
das greifen Sie jetzt aus der Stellenausschreibung auf, beitrage.
Und deshalb denke ich in fünf Jahren, denke ich nochmal darüber nach.
Aber bis dahin, glaube ich, bin ich in dieser Position hier sehr gut aufgehoben.
Dann sind Sie eine sichere Lösung für diese Firma.
Und dann haben Sie gute Chancen, dass Sie eine Zusage bekommen.
Frage 6. Was sind Ihre größten Stärken?
Seien Sie vorsichtig, was Sie jetzt sagen, denn wenn Sie Stärke nennen,
die nicht ins Jobprofil fallen und die in dieser Firma nicht gefragt sind,
dann bewegen Sie sich auf dünnem Eis.
Beispiel, Sie sind ganz toll in Fremdsprachen.
Sie sprechen drei Sprachen fließend, aber in dieser Firma sind keine Fremdsprachen gefragt.
Dann sollten Sie es für sich behalten.
Nennen Sie eine Stärke, die in dieser Firma gefragt ist.
Nennen Sie eine Stärke, die aus der Stellenausschreibung auch hervorgeht
und belegen Sie diese Stärke mit einem Beispiel.
Dann sind Sie auf der sicheren Seite.
Frage Nummer 7. Was sind Ihre größten Schwächen?
Auch dazu gibt es ein eigenes Video von mir.
Sagen Sie nie, meine Schwäche ist, dass ich schüchtern bin zum Beispiel.
Das wäre katastrophal, denn dann haben Sie den Stempel der Schüchternheit auf der Stirn.
Nennen Sie Schwächen immer relativ.
Sagen Sie, wenn Sie Schüchternheit verwenden wollen zum Beispiel,
meine Schwäche ist, dass ich in manchen Situationen,
wenn ich völlig neu in einer Situation bin, erst einmal ein wenig schüchtern wirke.
Und dann beschreiben Sie, wie Sie diese Schüchternheit überwinden
und beschreiben Sie auch, wie es Ihnen im Laufe Ihres Lebens gelungen ist,
immer selbstbewusster zu werden.
Dann ist es eine Entwicklungsgeschichte und Sie sollten unbedingt eine Schwäche aussuchen,
die nicht der Kern der Position ist.
Also für einen Vertriebler wäre es tödlich, schüchtern zu sein.
Für jemanden im Innendienst kann man durchaus sagen,
dass man in bestimmten Situationen schüchtern ist.
Jetzt bin ich bei der achten Frage und zwar,
was könnte Ihr aktueller Chef oder Ihr Ex-Chef nach der Meinung Ihrer Kollegen besser machen?
Das ist eine raffinierte, eine psychologisch raffinierte Frage,
eine projektive Frage.
Sie sollen also aus Sicht der Kollegen antworten.
Und wenn Sie jetzt sagen, naja, die Kollegen, die kritisieren oft,
dass der Chef zu wenig kommuniziert,
dann denkt der Personalentscheider, Sie haben Ihre Worte in den Mund der Kollegen gelegt.
Also alles, was Sie jetzt sagen, wird heimlich auf Sie zurückgeführt.
Darum sollten Sie nichts Gravierendes nennen.
Darum sollten Sie sagen, dass in Ihrer Firma ein offener Austausch herrscht
und dass jeder, der etwas am Chef verbessern möchte, auf ihn zugehen kann, mit ihm sprechen kann
und dass Sie das auch so machen.
Dann sind Sie wiederum auf der sicheren Seite.
Frage Nummer neun.
Haben Sie sich auch bei anderen Firmen beworben?
Ich weiß, viele Bewerber hassen diese Frage, weil sie nicht wissen, was sie antworten sollen.
Also wenn Sie sagen, nein, ausschließlich bei Ihnen,
dann wirkt es ja so, als seien Sie abhängig von dieser Zusage.
Wenn Sie dagegen sagen, ich habe meine Bewerbung über das ganze Land gestreut
und eine ist zufällig bei Ihnen gelandet, ist das auch nicht gerade sehr professionell.
Also antworten Sie darauf, warum Sie sich ganz gezielt bei dieser Firma beworben haben.
Sagen Sie dieser Firma, wenn es denn stimmt, auch gern, dass sie Ihr Favorit ist.
Aber sagen Sie auch, wenn es denn zutrifft,
Sie haben noch ein paar weitere Bewerbungen bei ausgewählten Firmen laufen.
Das zeigt dem Arbeitgeber auch, dass Sie womöglich begehrt sind, mehrere Angebote bekommen
und dann muss er sich noch mehr ins Zeug legen, auch bei den Vertragskonditionen.
Und da bin ich schon bei der zehnten Frage, nämlich, was wollen Sie bei uns verdienen?
Eine kritische Frage, denn viele Bewerber denken, wenn ich jetzt zu viel sage, bin ich aus dem Rennen
und wenn ich zu wenig sage, dann bereue ich es, solange ich in dieser Firma bin.
Darum, überlegen Sie sehr gut, was Sie in dieser Position bekommen können.
Recherchieren Sie bei Gehaltsportalen und wenn Sie eine überdurchschnittliche Leistung bringen,
dann sollten Sie auch ein überdurchschnittliches Gehalt verlangen können.
Wichtig, sagen Sie, wenn Sie ein ambitioniertes Gehalt nennen,
ein Gehalt, das noch ein bisschen Verhandlungsspielraum nach unten haben sollte,
sagen Sie nicht die Summe, die Sie tatsächlich wollen, sondern sagen Sie mehr.
Nennen Sie Ihr Jahresgehalt, Ihr Jahresbruttogehalt und nennen Sie auch eine unrunde Summe.
Zum Beispiel, mein Marktwert, der liegt, wie ich gerade recherchiert habe, bei 57.500 Euro im Jahr.
Die unrunde Summe ist gut, weil die darauf hinweist, dass Sie intensiv überlegt haben,
dass Sie wenig Verhandlungsbereitschaft zeigen und dass Sie sagen,
mein Marktwert liegt, ist besser, als ich fordere, weil die Firma dann merkt,
es ist vielleicht noch ein bisschen Verhandlungsspielraum da und es fühlt sich für die Firma gut an,
wenn sie sie noch ein bisschen nach unten handelt, aber wenn Sie hoch ansetzen,
werden Sie mehr mitnehmen, als Sie es eigentlich wollten.
Und wenn Sie jetzt ein ganzes Vorstellungsgespräch durchlaufen wollen,
wenn Sie alle Tricks fürs Vorstellungsgespräch wissen wollen, die andere nicht wissen,
dann schauen Sie gerne in meinen großen dreiteiligen Videokurs Bewerben mit Erfolgsgarantie.
Da ist alles drin, was Sie brauchen, um den neuen Job zu bekommen.
Sie haben auch eine 30-tägige Erfolgsgarantie. Sie können das einfach in aller Ruhe testen.
Klicken Sie gern die kostenlose Probe an. Wir haben auch einen Link unter diesem Video.
Und ich freue mich jetzt riesig, wenn Sie den Kanal mit Glocke abonnieren.
Dann verpassen Sie kein Video mehr. Schnappen Sie sich Ihren Traumjob.
Bis zum nächsten Mal. Ihr Martin Wehrle.